In der KDE3-Konsole konnte ich in den Lesezeichen Befehle anlegen, die ich
dann mit der Maus "Menü/Lesezeichen/Befehl" in die Konsole einfügen konnte.
Das war sehr praktisch, vor allem bei komplexen Befehlen, die man nicht
ständig aber immer wieder benötigt.
Dies ist bei meinem jetzigen KDE-4.3.1 nicht mehr möglich.
Ich kann die Dateipfade des aktuellen Verzeichnisses über
"Menü/Lesezeichen/Lesezeichen hinzufügen" anlegen und entsprechend mit der
Maus in die Konsole wieder einfügen.
Das funktioniert. Und in der Hilfe ist eigentlich auch nur von dieser
Funktion die Rede, jedenfalls nicht von irgendwelchen Befehlen, für die ich
diese Lesezeichen am ehesten benötige.
Meine Frage ist nun, liegt bei mir ein Fehler vor, oder ist diese KDE3
Funktion bei KDE4 tatsächlich nicht mehr dabei?
Und wird diese Funktion in höheren KDE4 Funktionen wieder integriert?
Jemand sagte mir mal nebenbei, dass es bei ihm wie bei mir gewünscht
funktionieren würde.
> In der KDE3-Konsole konnte ich in den Lesezeichen Befehle anlegen, die ich
> dann mit der Maus "Menü/Lesezeichen/Befehl" in die Konsole einfügen
> konnte.
Wie sah das denn aus? Wie hat man dem System also gesagt, dass es sich nicht
um einen Pfad, sondern um ein Kommando handelt? M.E. müsste man statt eines
Lesezeichen-Pfades explizit als Alternative ein Kommando konfigurieren
können. Also statt eines Feldes URL ein Kommando-Feld ausfüllen.
Oder gibt es ein KIO mit entsprechendem Protokoll-Schema, über das man ein
Kommando definieren kann? Also so etwas wie
exec:/echo "foo"
--
> Wie sah das denn aus?
Das war ganz einfach.
Ich fügte z.B. als Lesezeichen den Befehl
"glsa-check -p $(glsa-check -t all)"
ohne Anführungszeichen ein und gab ihm einen beliebigen Namen im Feld davor.
Und wenn ich ihn mit der Maus "Menü/Lesezeichen/Befehl" auswählte wurde er
eingefügt.
Mit "Enter" wurde er dann ausgeführt.
Das funktionierte immer bis auf eine Ausnahme.
Wenn ich z.B. das entfernte Skript "backup" ausführen wollte und der Befehl
als Lesezeichen etwa so lautete:
/root/backup
Dann wurde der Lesezeichenbefehl als "cd /root" interpretiert.
Das war, wie gesagt, die einzige Ausnahme.
Jedenfalls fand ich diese Funktionsweise sehr praktisch und erst jetzt mit
KDE4 merke ich, dass das ganze anscheinend anders gemeint war.
Warum immer "http://" voreingestellt war hatte mich schon gewundert.
Wer braucht denn so etwas?
Die Befehle-Lesezeichen fand ich wirklich sinnvoll.
Grüße Rico
Hallo Rico,
hast du dieses Problem, mit den Lesezeichen, lösen können.
Grüße Sven
> hast du dieses Problem, mit den Lesezeichen, lösen können.
Nein.
Anscheinend funktionierte die Lesezeichenfunktion unter KDE3.5, ohne dass
diese so beabsichtigt war.
Ich bin wie es aussieht der Einzigste, der diese so verwendete.
Die von mir gewünschte Lesezeichenfunktion gibt es also gar nicht.
Schade, dieser Service war wirklich brauchbar.
Ich habe die fraglichen Befehle nun in einer Textdatei stehen, die ich über
den Desktop aufrufen kann.
So geht es aber auch. =)