wie kann ich denn X unter Kde4 neu starten?
Die Tastenkombination "strg+alt+backspace" wie unter Kde3 funktioniert unter
Kde4 nicht mehr.
weiss nicht mehr was ich in google noch alles eingaben soll? gruebel.
Gruesse
Mike
a) hat das nix mit KDE zu tun,
b) startet diese Kombination X nicht "neu", sondern sie beendet X
c) fördert eine Google-Suche nach "strg+alt+backspace" sofort in den
ersten Treffern alles zu Tage, was Du wissen mußt:
Section “ServerFlags”
Option “DontZap” “false”
EndSection
in /etc/X11/xorg.conf einfügen.
Martin
> ersten Treffern alles zu Tage, was Du wissen mußt:
>
> Section “ServerFlags”
> Option “DontZap” “false”
> EndSection
>
> in /etc/X11/xorg.conf einfügen.
So, und nun habe ich keine xorg.conf.
Mike
Nutze jetzt wie vorgegeben alt+druck+k.
Mike
> Hallo,
>
> wie kann ich denn X unter Kde4 neu starten?
> Die Tastenkombination "strg+alt+backspace" wie unter Kde3 funktioniert
> unter Kde4 nicht mehr.
Hmm, funktioniert hier unter KDE4 genauso wie vorher!
D.h. "CTRL+ALT+Backspace" beendet den X-Server (Xorg, und damit auch KDE)
sowie die Benutzersitzung, und lässt den Anmeldedialog wieder erscheinen.
Wenn der nicht automatisch erscheint, hilft "startx" (nach einer Anmeldung
auf der Textkonsole).
Ist in anderen Distributionen möglicherweise anders realisiert.
> weiss nicht mehr was ich in google noch alles eingaben soll? gruebel.
MG
-----------------------------
openSUSE 11.2
KDE 4.3.4 "release 2"
KDE 4 läuft unter X, nicht anderes herum.
Ohne X funktioniert keine grafische Oberfläche (außer Framebuffer?).
> Mike Lederer wrote:
>> wie kann ich denn X unter Kde4 neu starten?
>> Die Tastenkombination "strg+alt+backspace" wie unter Kde3 funktioniert
>> unter Kde4 nicht mehr.
>
> a) hat das nix mit KDE zu tun,
> b) startet diese Kombination X nicht "neu", sondern sie beendet X
Sie beendet es nicht, sondern killt es. Das heißt, daß auch sämtliche
darunter laufenden Programme nicht sauber beendet, sondern einfach hart
abgebrochen werden.
> Die Tastenkombination "strg+alt+backspace" wie unter Kde3 funktioniert
> unter Kde4 nicht mehr.
Wurde ja schon geschrieben, diesmal hat KDE4 keine Schuld. ;-)
Ansonsten welche Distri? Die Voreinstellung bei openSuse ist nun, dass es
beim ersten Versuch ein Warnton gibt, beim zweiten gibt es dann den Kill für
den X-Server.
--
Maik Qualmann
OS: openSUSE 11.2 (i586), Kernel: 2.6.31.8-0.1-desktop
KDE: 4.3.5 (KDE 4.3.5) "release 3"
Rolf Magnus <rama...@t-online.de> wrote:
> Martin Schmitz wrote:
>> Mike Lederer wrote:
>>> wie kann ich denn X unter Kde4 neu starten?
>>> Die Tastenkombination "strg+alt+backspace" wie unter Kde3 funktioniert
>>> unter Kde4 nicht mehr.
>> a) hat das nix mit KDE zu tun,
>> b) startet diese Kombination X nicht "neu", sondern sie beendet X
Sie beendet den X-Server (was etwas anderes ist als die X-Session inklusive
der laufenden X-Anwendungen geordnet herunterzufahren), der X-Server als
solcher wird aber sauber beendet ...
;-)
> Sie beendet es nicht, sondern killt es. Das heißt, daß auch sämtliche
> darunter laufenden Programme nicht sauber beendet, sondern einfach hart
> abgebrochen werden.
Ohne laufenden X-Server bekommen die X-Anwendungen dann vermutlich ein
"SIGHUP" oder ein "SIGPIPE" ab, und wie sie darauf reagieren, ist eine
Sache der jeweiligen X-Anwendung ... Es ist keineswegs so, dass nun alle
X-Anwendungen zwingend "hart gekillt" wuerden, sie verlieren "nur" ihre
Verbindung zum X-Server (und es haengt von der Anwedung ab, wie sie damit
umgehen) ...
Tschuess,
Juergen Ilse (jue...@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname (auch wenn er Teil einer Mailadresse ist) ist nur ein Name,
nicht mehr und nicht weniger ...
Hat er (der OP!) denn schon mal bei
Systemeinstellungen/Systemverwaltung/Tastatur&Maus/Globale Kurzbefehle
dort KDE-Komponente "Oberfläche zur Ausführung von Befehlen" nachgeschaut?
Gruß
Arno
--
Was braucht man, um erfolgreich zu sein? Unwissenheit und Selbstvertrauen.
(Mark Twain)
> Nutze jetzt wie vorgegeben alt+druck+k.
Hmm, ist das nicht einer der RebootSystemEvenIfUtterlyBroken Hotkeys?
http://manual.sidux.com/en/wm-kde-en.htm#desk-freeze
Allerdings weiß ich leider nicht, was das "k" bedeutet. Hört sich nach
"kill" an. Aber was wird alles killed? Ich könnte mir vorstellen, dass
dieser Hotkey noch eine Nummer härter ist als Strg+Alt+Backspace.
Ich würde empfehlen, die xorg.conf Datei einfach anzulegen und den zuvor
genannten Abschnitt dort einzusetzen. (Ich weiß nur nicht, ob man noch einen
Device-Eintrag für den Grafiktreiber braucht). So sieht die xorg.conf bei
mir aus (ich habe eine nvidia Graka):
# /etc/X11/xorg.conf (Xorg X Window System server configuration file)
# Edit this file with caution, and see the xorg.conf(5) manual page.
# (Type "man xorg.conf" at the shell prompt.)
#
Section "Device"
Identifier "Device 0"
Driver "nvidia"
EndSection
Section "ServerFlags"
Option "DontZap" "off"
EndSection
# WICHTIG! Diese Kommentarzeile ist notwendig, damit EndSection nicht die
letzte Zeile ist!
Generell sollte aber lieber, solange KDE noch funktioniert, Strg+Alt+Entf
zum Beenden von KDE gedrückt werden. Das stelle ich mir sauberer vor, als
einfach alles abzuschießen.
--
> On 2010-02-04, Arno Wald wrote:
>
>> # WICHTIG! Diese Kommentarzeile ist notwendig, damit EndSection nicht die
>> letzte Zeile ist!
>
> Warum? Bei meiner 'xorg.conf' ist EndSection die letzt Zeile, und da
> funktioniert alles so, wie es soll.
Hatte mich auch gewundert. Ich habe diese Vorlage einfach aus dem sidux-
Manual ᅵbernommen. Und weil der Kommentar nicht stᅵrt, habe ich ihn lieber
mal drin gelassen.
--
> Mike Lederer wrote:
>
>
>> Die Tastenkombination "strg+alt+backspace" wie unter Kde3 funktioniert
>> unter Kde4 nicht mehr.
>
> Wurde ja schon geschrieben, diesmal hat KDE4 keine Schuld. ;-)
> Ansonsten welche Distri? Die Voreinstellung bei openSuse ist nun, dass es
> beim ersten Versuch ein Warnton gibt, beim zweiten gibt es dann den Kill
> für den X-Server.
Bei Ubuntu wurde der Default für die im Thread erwähnte X-Server-Option
"DontZap" von false auf true umgestellt, also geht sie per default erstmal
gar nicht. Entweder muß man sie also über die xorg.conf einschalten oder
eben SysRq+k verwenden.
>> Sie beendet es nicht, sondern killt es. Das heißt, daß auch sämtliche
>> darunter laufenden Programme nicht sauber beendet, sondern einfach hart
>> abgebrochen werden.
>
> Ohne laufenden X-Server bekommen die X-Anwendungen dann vermutlich ein
> "SIGHUP" oder ein "SIGPIPE" ab, und wie sie darauf reagieren, ist eine
> Sache der jeweiligen X-Anwendung ...
Ich habe mal ausprobiert, was ein Programm macht, wenn man ihm seinen
X-Server killt. Bei xterm kommt diese Meldung:
XIO: fatal IO error 11 (Resource temporarily unavailable) on X server ":0.0"
after 147 requests (147 known processed) with 0 events remaining.
xterm: fatal IO error 11 (Resource temporarily unavailable) or KillClient on X server ":1.0"
Konsole sagt das da:
XIO: fatal IO error 11 (Resource temporarily unavailable) on X server ":0.0"
after 153 requests (153 known processed) with 0 events remaining.
konsole: Fatal IO error: client killed
kDebugStream called after destruction (from virtual Konsole::SessionManager::~SessionManager() file ../../../../apps/konsole/src/SessionManager.cpp line 301)
Konsole SessionManager destroyed with sessions still alive
Die XIO-Meldung kommt vermutlich direkt von der xlib. Etwas seltsam
finde ich, daß da :0.0 steht, obwohl der X-Server eigentlich :1.0
heißt.
> Es ist keineswegs so, dass nun alle
> X-Anwendungen zwingend "hart gekillt" wuerden, sie verlieren "nur" ihre
> Verbindung zum X-Server (und es haengt von der Anwedung ab, wie sie damit
> umgehen) ...
Meines Wissens gehen so ziemlich alle so damit um, daß sie sich sofort
mit Fehler beenden, was natürlich bedeutet, daß alle ungespeicherten
Änderungen ungefragt verloren gehen. Änderungen an der Konfiguration
können auch verloren gehen. Auch hab ich schon erlebt, daß ein Config-
File hin und wieder ganz kaputt geht. Verbindungen zu irgendwelchen
Servern werden nicht sauber geschlossen, sondern einfach getrennt,
u.s.w.
Kaum ein X-Programm wird noch viel tun können, wenn der X-Server
plötzlich weg ist. Dazu ist die Abhängigkeit zu tief in der Programm-
Struktur verankert.
Alt+Druck+K => sendet allen Programmen des virtuellen Terminals (in der
Regel X) das SIGKILL-Kommando, so dass diese Programme zwangsweise beendet
werden.
Hier werden noch mehr Tastenfolgen erklaert:
http://wiki.ubuntuusers.de/notfall#Das-System-neu-starten
Mike
http://de.wikipedia.org/wiki/Magic_SysRq_key
haette nur wissen muessen das es "SysRq_key" oder besser S-Abf Taste heisst
und schon hätte auch ich es gleich auf anhieb gefunden.
Mike
>> Allerdings weiß ich leider nicht, was das "k" bedeutet. Hört sich nach
>> "kill" an. Aber was wird alles killed? Ich könnte mir vorstellen, dass
>> dieser Hotkey noch eine Nummer härter ist als Strg+Alt+Backspace.
>>
> So bin nun auch etwas weiter gekommen:
>
> Alt+Druck+K => sendet allen Programmen des virtuellen Terminals (in der
> Regel X) das SIGKILL-Kommando, so dass diese Programme zwangsweise beendet
> werden.
Und hat (wahrscheinlich) die selbe Wirkung wie Strg+Alt+Backspace - also
nicht zu empfehlen ...
> Hier werden noch mehr Tastenfolgen erklaert:
Es erklärt allerdings auch nicht, was dabei an möglichen Schaden angerichtet
werden kann!
> http://wiki.ubuntuusers.de/notfall#Das-System-neu-starten
Abmelden und neu Sitzung starten halte ich für besser und wird (bei mir)
auch so gemacht!
> On 2010-02-05, Dieter Intas wrote:
>> Mike Lederer schrieb:
>
>> Es erkl�rt allerdings auch nicht, was dabei an m�glichen Schaden
>> angerichtet werden kann!
>
>>> http://wiki.ubuntuusers.de/notfall#Das-System-neu-starten
>
>> Abmelden und neu Sitzung starten halte ich f�r besser und wird (bei mir)
>> auch so gemacht!
>
> Den sysrq-key benutzt man, wenn das System eingefroren ist, also wenn
> nichts mehr geht, auch keine Framebufferkonsole. Wenn man sich noch
> normal abmelden kann, braucht man den auch nicht.
Na - dann scheint ja alles in Ordnung!
> Bei Ubuntu wurde der Default f�r die im Thread erw�hnte X-Server-Option
> "DontZap" von false auf true umgestellt, also geht sie per default erstmal
> gar nicht. Entweder mu� man sie also �ber die xorg.conf einschalten oder
In neueren Version von Xorg gibt es die Server-Option DontZap nicht
mehr, das Verhalten ist jetzt eine Tastatur-Einstellung, siehe
<https://wiki.ubuntu.com/X/Config/DontZap>
Florian
--
<http://www.florian-diesch.de/software/shell-scripts/>