Am 23.08.2012 14:39, schrieb Uwe Kotyczka:
> Ich habe zwei Klassen, Klasse A und Klasse Property. Die
> Klasse Property hat einen Zuweisungsoperator:
> const Property& operator=(const double dValue);
>
> Klasse A hat eine Membervariable vom Typ Property.
> Nur in einer speziellen Funktion der Klasse A, sagen wir
> A::DoSetProperty, will ich, da� Property ge�ndert werden
> darf. Deshalb habe ich den Zuweisungsoperator der Klasse
> Property als privat deklariert und A::DoSetProperty
> zu einer friend-Funktion der Klasse Property gemacht.
>
> Das funktionierte in Visual Studio 2003 gut, aber bei der
> Migration auf Visual Studio 2010 beschwert sich der Compiler,
> da� er die friend-Deklaration von A::DoSetProperty nicht sieht,
> weil A::DoSetProperty in Klasse A protected ist.
Soweit okay, obwohl ich diesen Ansatz schon etwas paranoid finde. Ich
wuerde einen Kompromiss eingehen und mich wieder richtiger Arbyte widmen.
> Was ist die sauberste L�sung f�r dieses Problem? Ich w�rde
> ein klares Design einem Workaround vorziehen.
Also ein Ansatz waere sowohl die Property-Klasse als auch die
SetProperty()-Funktion in eine Basisklasse zu verbannen, am besten nicht
separate zueinander. Selbst wenn Du sie separat halten wilst hat ein
"friend class ABase;" auch nicht gleich ein riesiges Loch in der
Kapselung zur Folge, weil Freundschaft nicht vererbt wird.
> Hier der vollst�ndige Beispielcode:
Frage hierzu: Ist der Code denn auch repraesentativ? Der Punkt ist dass
dort doch einiges drin ist was ich hier nicht erwartet haette, virtuelle
Funktionen, der Property-Zeiger anstatt einer echten Instanz in A
(sollte das eventuell ein konstanter Zeiger bzw auto_ptr<> sein?),
fehlender Copy-Constructor und Assignment-Operator. Jemand der sich so
viel Muehe gibt moeglichst viele Fehler vom Compiler auffangen zu lassen
vie Du baut doch solche Sachen nicht ohne Grund ein, und deshalb meine
Frage nach der Repraesentanz.
Nebenbei:
> if (m_pProperty)
> delete m_pProperty;
Das if() kannst Du Dir sparen, delete auf einem Nullpointer ist
wohldefiniert.
Uli