Christoph Maercker
unread,Mar 30, 2012, 4:42:26 AM3/30/12You do not have permission to delete messages in this group
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Hallo,
in einem AD gibt es Probleme, wenn die Computernamen nicht mit den
DNS-Namen übereinstimmen. wir weisen in unserem Netzwerk allen Rechnern
und sonstigen Geräten immer die gleichen, quasi-statischen IPs +
DNS-Namen per DCHP zu. Dies erledigt eine Infoblox-Appliance (DNS, DHCP
+ Inventory-Datenbank). Die dazu erforderlichen Hosteinträge enthalten
neben DNS-Namen, MAC- und IP-Adresse diverse weitere Angaben (ID-Nr.,
Standort, Gerätetyp, Userdaten u.a.m.), die für uns unverzichtbar sind
und weswegen wir keine dynamischen IP-Adressen verwenden. Solange gilt:
ein Gerät, ein Netzwerkanschluss,
funktioniert das sehr gut.
Geräte mit mehreren NICs, virtuellen IPs oder zusätzlichem WLAN erfassen
wir teilweise mehrfach, mit je einer IP/MAC für jeden Adapter - und
leicht modifizierten DNS-Namen. Damit hat das AD dann Probleme. dDNS
erlauben wir nur den Domaincontrollern.
Zur Diskussion stehen fürs erste folgende Möglichkeiten:
1. Inventory-Daten in Hostobjekten mit Dummy-IPs speichern, die nicht
vom DHCP-Server vergeben werden. Die Geräte bekommen dyn. IPs.
Nachteil wäre, dass wir dann nicht mehr wie bisher sehr schnell erkennen
können, ob sich ungebetene Gäste im Netzwerk rumtreiben. Nur die und neu
aufgestellte Geräte bekommen z.Zt. dynamische IPs.
2. dem gleichen Hostobjekt "echte" IP-Adressen für LAN-NICs und WLAN
zusweisen, die das Gerät dann per DHCP auch bekommt. Nachteil wäre, dass
der gleiche DNS-Name dann zu mehreren IP-Adressen gehört, das betr.
Gerät benutzt i.a. aber nur eine davon.
Welche weiteren Möglichkeiten gibt es bzw. wie wird das allgemein in
Campus-LANs gehandhabt?
--
CU Christoph Maercker.