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Windows remote herunterfahren

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Christian Meier

unread,
Jul 10, 2012, 4:07:38 PM7/10/12
to
Hallo,

wie kann ich Windows von Linux aus remote herunterfahren?

Der Windows und Linux-Rechner hängen beide an der gleichen USV.
Die USV Software soll aber unter Linux laufen.

Gruß,
Christian

Stefan Kanthak

unread,
Jul 10, 2012, 5:09:51 PM7/10/12
to
"Christian Meier" <chris...@arcor.de> schrieb:
telnet ${windows} und dort den Telnet-Dienst aktivieren.

Stefan
[
--
Die unaufgeforderte Zusendung werbender E-Mails verstoesst gegen §823
Abs. 1 sowie §1004 Abs. 1 BGB und begruendet Anspruch auf Unterlassung.
Beschluss des OLG Bamberg vom 12.05.2005 (AZ: 1 U 143/04)


Ralph Aichinger

unread,
Jul 11, 2012, 3:06:33 AM7/11/12
to
Stefan Kanthak <dont.delete-this.don...@expires-2012-02-29.arcornews.de> wrote:
> telnet ${windows} und dort den Telnet-Dienst aktivieren.

Würde ich nicht machen. Telnet unter Windows ist so eine
Sache, außerdem ist Telnet auch von Linux aus lästig
zu scripten (ja, es geht, aber umständlich, z.B. mit
Expect).

Die direkte Methode mit dem Windows-Protokoll (RCP?)
ist besser und funktioniert problemlos.

/ralph

Ralph Aichinger

unread,
Jul 11, 2012, 3:11:52 AM7/11/12
to
Christian Meier <chris...@arcor.de> wrote:
> wie kann ich Windows von Linux aus remote herunterfahren?

net rpc shutdown -I IPADDRESS -U USERNAME%PASSWORD

siehe:

http://lifehacker.com/5275652/shut-down-your-windows-pc-remotely-from-linux

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob mit der gleichen Syntax,
aber ich habe das wo praktisch in Verwendung. Läuft zuverlässig,
und du mußt Windows-seitig nix installieren.

Wenn das Linux-Ding ein Server ist, der kein SMB anbieten soll,
dann mußt du nach der Installation von Samba drauf achten, daß
da auch nix rennt. Du willst nur dieses net-Utility verwenden:

NET(8) System Administration tools NET(8)

NAME
net - Tool for administration of Samba and remote CIFS servers.

SYNOPSIS
net {<ads|rap|rpc>} [-h] [-w workgroup] [-W myworkgroup] [-U user]
[-I ip-address] [-p port] [-n myname] [-s conffile] [-S server] [-l]
[-P] [-d debuglevel] [-V] [--request-timeout seconds]

DESCRIPTION
This tool is part of the samba(7) suite.

The Samba net utility is meant to work just like the net utility
available for windows and DOS. The first argument should be used to
specify the protocol to use when executing a certain command. ADS is
used for ActiveDirectory, RAP is using for old (Win9x/NT3) clients and
RPC can be used for NT4 and Windows 2000. If this argument is omitted,
net will try to determine it automatically. Not all commands are
available on all protocols.

/ralph

Matthias Hanft

unread,
Jul 11, 2012, 4:03:36 AM7/11/12
to
Ralph Aichinger schrieb:
>
> net rpc shutdown -I IPADDRESS -U USERNAME%PASSWORD
> Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob mit der gleichen Syntax,
> aber ich habe das wo praktisch in Verwendung. Läuft zuverlässig,
> und du mußt Windows-seitig nix installieren.

Stimmt. Ich fahre beim Linux-Shutdown ein Virtualbox-Windows mit runter,
mit folgendem in local.stop:

net rpc SHUTDOWN -C "Linux-Shutdown" -f -t 1 -I 10.0.0.8 -U Administrator%password
echo "Warte bis Windows heruntergefahren ist..."
EXITCODE=0
while [ $EXITCODE -eq 0 ]
do
sleep 1
ps -f --ppid 1 | grep -q -e VBoxHeadless -e windows
EXITCODE=$?
done
echo "Windows ist heruntergefahren."

Funktioniert prima, seit Jahren.

Gruß Matthias.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 11, 2012, 6:45:36 AM7/11/12
to
"Ralph Aichinger" <ra...@pangea.at> schrieb:

> Stefan Kanthak <dont.delete-this.don...@expires-2012-02-29.arcornews.de> wrote:
>> telnet ${windows} und dort den Telnet-Dienst aktivieren.
>
> W�rde ich nicht machen. Telnet unter Windows ist so eine
> Sache,

Aha. Willst Du auch daruber reden?

> au�erdem ist Telnet auch von Linux aus l�stig
> zu scripten (ja, es geht, aber umst�ndlich, z.B. mit
> Expect).

Autsch! Nix laestig oder umstaendlich:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\TelnetServer\1.0]
"DefaultShell"=expand:"%SystemRoot%\\System32\\CMD.EXE"
"LoginScript"=expand:"%SystemRoot%\\Scripts\\SHUTDOWN.CMD"
"SwitchForOneTimeUseOfShell"=expand:"/Q /D /C Call"
"SwitchToKeepShellRunning"=expand:"/Q /D /K Call"

> Die direkte Methode mit dem Windows-Protokoll (RCP?)
> ist besser und funktioniert problemlos.

Die Installation von SAMBA inkl. dessen Nachbildung von "NET.EXE"
nennst Du direkt?

Christian Meier

unread,
Jul 11, 2012, 12:36:31 PM7/11/12
to
Christian Meier <chris...@arcor.de> wrote:
> wie kann ich Windows von Linux aus remote herunterfahren?

Vielen Dank fᅵr die Antworten. Genau was ich gesucht habe :-).

Gruᅵ,
Christian

Ralph Aichinger

unread,
Jul 11, 2012, 5:06:19 PM7/11/12
to
Stefan Kanthak <dont.delete-this.don...@expires-2012-02-29.arcornews.de> wrote:
> "Ralph Aichinger" <ra...@pangea.at> schrieb:
>
>> Stefan Kanthak <dont.delete-this.don...@expires-2012-02-29.arcornews.de> wrote:
>>> telnet ${windows} und dort den Telnet-Dienst aktivieren.
>>
>> Würde ich nicht machen. Telnet unter Windows ist so eine
>> Sache,
>
> Aha. Willst Du auch daruber reden?

Naja, es ist halt eher da, damit in irgendeiner Liste ein
Punkt abgehakt werden kann, weniger was was für den alltäglichen
Gebrauch praktisch ist. Im Detail hakeln dann irgendwelche
Kleinigkeiten, die das Arbeiten damit zu keinem Vergnügen
machen.

Mal abgesehen davon, daß nur das unzeitgemäße Telnet, und
kein sinnvolleres ssh angeboten wird. Hat eigentlich Windows 8
endlich statt Telnet einen SSH-Server gekriegt?

>> außerdem ist Telnet auch von Linux aus lästig
>> zu scripten (ja, es geht, aber umständlich, z.B. mit
>> Expect).
>
> Autsch! Nix laestig oder umstaendlich:
>
> [HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\TelnetServer\1.0]
> "DefaultShell"=expand:"%SystemRoot%\\System32\\CMD.EXE"
> "LoginScript"=expand:"%SystemRoot%\\Scripts\\SHUTDOWN.CMD"
> "SwitchForOneTimeUseOfShell"=expand:"/Q /D /C Call"
> "SwitchToKeepShellRunning"=expand:"/Q /D /K Call"

Das war der triviale Teil. Und selbst der war komplizierter
als der Einzeiler mit "net".

Der kompliziertere Teil ist das Einloggen per Telnet. Das macht man
unter Linux typischerweise per Expect:

http://smacak.wordpress.com/2010/08/15/automatic-login-expect-scripts-telnet-and-ssh/

Das ist doch nochmal um eine Spur komplizierter als der
gepostete Einzeiler und dein serverseitiges Script.

Und "expect" ist eine Programmiersprache, die auch die meisten
Linux-User installieren müssen. Die eine ganz eigene Syntax hat.

Unter Windows kann man das Tool TST10.exe verwenden, das
ähnlich wie expect funktioniert:

http://jerrymannel.com/blog/2008/11/11/telnet-scripting-tool-aka-tst10exe/

Ist auch komplizierter als die Methode mit einem Befehl "net", oder?

> Die Installation von SAMBA inkl. dessen Nachbildung von "NET.EXE"
> nennst Du direkt?

Ja, weil unter Linux das Installieren von Programmen viel schneller
als unter Windows geht. Unter Debian-Linux schreibe ich nur

apt-get install samba

und das ist installiert. Eventuell muß man dann noch den eigentlichen
Server abschalten (weiß es nicht mehr auswendig). Wenn man das so macht,
dann hat man auch die Sicherheit, daß das Ding bei einem Sicherheits-
update aktualisiert wird.

Und das ganze dauert mit Kontrolle der Konfiguration keine fünf Minuten,
das braucht man wahrscheinlich auch um expect zu installieren, und die
Dokumentation dafür zu überfliegen.

/ralph

Stefan Kanthak

unread,
Jul 12, 2012, 7:24:05 AM7/12/12
to
"Ralph Aichinger" <ra...@pangea.at> schrieb:

> Stefan Kanthak <dont.delete-this.don...@expires-2012-02-29.arcornews.de> wrote:
>> "Ralph Aichinger" <ra...@pangea.at> schrieb:
>>> Stefan Kanthak <dont.delete-this.don...@expires-2012-02-29.arcornews.de> wrote:
>>>> telnet ${windows} und dort den Telnet-Dienst aktivieren.

> Mal abgesehen davon, daß nur das unzeitgemäße Telnet, und
> kein sinnvolleres ssh angeboten wird. Hat eigentlich Windows 8
> endlich statt Telnet einen SSH-Server gekriegt?

Wozu?
Es ist vollkommen wurscht, ob der die "shell" startende Daemon^W
Service TLNTSVR.EXE oder SSH.EXE heisst!

JFTR: Windows Telnet beherrscht NTLM-Authentifikation, und zur
Sicherung der Verbindung verwendet man IPsec.

[ Expect ]

Du musst mir nix von Expect erzaehlen, das hab ich schon im letzten
Jahrtausend verwendet... unter echtem UNIX!

JFTR: cURL kennt telnet:// und ist ETWAS kleiner als Expect oder SAMBA!

>> Die Installation von SAMBA inkl. dessen Nachbildung von "NET.EXE"
>> nennst Du direkt?
>
> Ja, weil unter Linux das Installieren von Programmen viel schneller
> als unter Windows geht.

Wirklich?
Dann installiere doch mal einen Oracle-DBH auf beiden Systemen!

> Unter Debian-Linux schreibe ich nur
>
> apt-get install samba
>
> und das ist installiert.

Aber nicht nur "NET", sondern VIEL mehr!

> Eventuell muß man dann noch den eigentlichen Server abschalten (weiß
> es nicht mehr auswendig). Wenn man das so macht, dann hat man auch die
> Sicherheit, daß das Ding bei einem Sicherheits- update aktualisiert wird.

Siehste, um die "Kleinigkeiten" musst Du Dich wieder selbst kuemmern!
Bist Du sicher, dass Windows die RPC-Kommunikation ueberhaupt zulaesst?
Siehe <http://support.microsoft.com/kb/838191>
<http://support.microsoft.com/kb/841893>,
<http://support.microsoft.com/kb/870901>,
<http://support.microsoft.com/kb/827805>,
<http://support.microsoft.com/kb/899191>,
<http://support.microsoft.com/kb/903944>, ...

> Und das ganze dauert mit Kontrolle der Konfiguration keine fünf Minuten,
> das braucht man wahrscheinlich auch um expect zu installieren, und die
> Dokumentation dafür zu überfliegen.

Ich empfehle die Lektuere von "the mythical man month", dann weisst Du,
WIE lange keine 5 Minuten sind!

Ralph Aichinger

unread,
Jul 12, 2012, 4:06:35 PM7/12/12
to
Stefan Kanthak <dont.delete-this.don...@expires-2012-02-29.arcornews.de> wrote:
>> kein sinnvolleres ssh angeboten wird. Hat eigentlich Windows 8
>> endlich statt Telnet einen SSH-Server gekriegt?
>
> Wozu?
> Es ist vollkommen wurscht, ob der die "shell" startende Daemon^W
> Service TLNTSVR.EXE oder SSH.EXE heisst!

Ist ein ssh.exe in Windows 8 inkludiert, oder muß man das dazukaufen?

> JFTR: Windows Telnet beherrscht NTLM-Authentifikation, und zur
> Sicherung der Verbindung verwendet man IPsec.

Das ist enorm umständlich, verglichen mit einer einfachen Lösung
wie SSH. Aber in der Kanthak-Welt ist das einfach kompliziert
und das komplizierte einfach, ich sehs schon ;)

> Du musst mir nix von Expect erzaehlen, das hab ich schon im letzten
> Jahrtausend verwendet... unter echtem UNIX!
>
> JFTR: cURL kennt telnet:// und ist ETWAS kleiner als Expect oder SAMBA!

Ja, und was ändert das am Prinzip, daß man erst eine eigene Skriptsprache
oder ein eigenes Skriptsystem installieren muß, das Login programmieren,
und serverseitig auch den Shutdown nochmal skripten, anstatt

*einen einzigen Befehl auszuführen* ?

Aber in der Kanthak-Welt ist ein einzelner Befehl komplizierter als
zweimal unterschiedliche Skriptsprache. Ah, und das Service muß man
wohl im Normalfall auch noch aufdrehen, denn standardmäßig läuft
Telnet nicht.

> Wirklich?
> Dann installiere doch mal einen Oracle-DBH auf beiden Systemen!

Das ist unter beiden Systemen vermutlich nervig. Alleine die
Dokumentation ist (bei beiden Systemen) monumental.

Aber du willst ja anscheinend bewußt mißverstehen: Natürlich
rede ich von Freier Software unter Linux, die praktischer
zu installieren ist. Proprietäres Zeugs ist unter Linux und
Windows gleichermaßen nervig.

Samba ist aber eindeutig ein wirklich schnell zu installierendes
Programm.

> Aber nicht nur "NET", sondern VIEL mehr!

Ja und, so what? Ob ich jetzt Festplattenplatz für 0,002 Cent
oder 0,2 Cent belege ist mir völlig Wurst.

Und überhaupt: Wenn es danach ginge, dann könnte man wohl
sowohl bei Windows als auch bei Linux sicher 50% an Sachen
deinstallieren, die in der Standardinstallation sind, die man
aber in Jahren nie verwenden wird.

> Siehste, um die "Kleinigkeiten" musst Du Dich wieder selbst kuemmern!
> Bist Du sicher, dass Windows die RPC-Kommunikation ueberhaupt zulaesst?

> Siehe <http://support.microsoft.com/kb/838191>

Das ist jetzt aber nicht dein Ernst? "Tablet Edition"? Soll das
eine Trollerei sein?

>> Und das ganze dauert mit Kontrolle der Konfiguration keine fünf Minuten,
>> das braucht man wahrscheinlich auch um expect zu installieren, und die
>> Dokumentation dafür zu überfliegen.
>
> Ich empfehle die Lektuere von "the mythical man month", dann weisst Du,
> WIE lange keine 5 Minuten sind!

Im Mythical Man Month steht also, daß 5 Minuten Samba konfigurieren
ausufern, während eine Nischen-Skriptsprache installieren, darin ein
Skript programmieren, ein Service aufdrehen und konfiurieren, und
serverseitig auch noch was zu skripten schneller geht? Interessant.

/ralph

Stefan Kanthak

unread,
Jul 12, 2012, 5:30:16 PM7/12/12
to
"Ralph Aichinger" <ra...@pangea.at> schrieb:

> Stefan Kanthak <dont.delete-this.don...@expires-2012-02-29.arcornews.de> wrote:

>> JFTR: Windows Telnet beherrscht NTLM-Authentifikation, und zur
>> Sicherung der Verbindung verwendet man IPsec.
>
> Das ist enorm umst�ndlich, verglichen mit einer einfachen L�sung
> wie SSH. Aber in der Kanthak-Welt ist das einfach kompliziert
> und das komplizierte einfach, ich sehs schon ;)

Mit Scheuklappen vor beiden Augen kannst Du doch gar nichts sehen!
Auf <http://www.ietf.org/rfc/> findest auch Du die RFCs fuer "Telnet
over SSL" sowie "Telnet mit TLS".
Dummerweise hat MOFT sie nicht implementiert.
Stattdessen predigt MOFT seit Jahren IPsec zur Absicherung der Netzwerk-
Kommunikation. EIN Verfahren, fuer ALLE Protokolle.

>> Du musst mir nix von Expect erzaehlen, das hab ich schon im letzten
>> Jahrtausend verwendet... unter echtem UNIX!
>>
>> JFTR: cURL kennt telnet:// und ist ETWAS kleiner als Expect oder SAMBA!
>
> Ja, und was �ndert das am Prinzip, da� man erst eine eigene Skriptsprache
> oder ein eigenes Skriptsystem installieren mu�, das Login programmieren,

ARGH!
Von welcher Skriptsprache und welchem Skriptsystem faselst Du?
Und welches Login willst Du "programmieren"?

> und serverseitig auch den Shutdown nochmal skripten, anstatt
>
> *einen einzigen Befehl auszuf�hren* ?

Seit wann ist

apt-get install samba && vi /etc/samba/smb.conf && net ...

ein einziger Befehl?

> Aber in der Kanthak-Welt ist ein einzelner Befehl komplizierter als
> zweimal unterschiedliche Skriptsprache.

S.o.! Du fantasierst! Oder ist das schon der AfriCola-Rausch?

> Ah, und das Service mu� man wohl im Normalfall auch noch aufdrehen,
> denn standardm��ig l�uft Telnet nicht.

Vergiss die Windows-Firewall nicht!�

>> Wirklich?
>> Dann installiere doch mal einen Oracle-DBH auf beiden Systemen!
>
> Das ist unter beiden Systemen vermutlich nervig. Alleine die
> Dokumentation ist (bei beiden Systemen) monumental.
>
> Aber du willst ja anscheinend bewu�t mi�verstehen: Nat�rlich
> rede ich von Freier Software unter Linux, die praktischer
> zu installieren ist. Propriet�res Zeugs ist unter Linux und
> Windows gleicherma�en nervig.

Ersetze Oracle durch MySQL! Ist Dir das frei genug?

> Samba ist aber eindeutig ein wirklich schnell zu installierendes
> Programm.

Wetten, dass Du cURL gar nicht installieren musst, weil es schon
installiert ist?!

>> Aber nicht nur "NET", sondern VIEL mehr!
>
> Ja und, so what? Ob ich jetzt Festplattenplatz f�r 0,002 Cent
> oder 0,2 Cent belege ist mir v�llig Wurst.

Richtig. Wurscht ist auch, dass in dem mehr an Code auch mehr Fehler
und mehr Sicherheitsluecken drin stecken?!
Ist dummerweise gerade bei SAMBA passiert. Und SAMBA steckt in SOOOO
vielen "embedded devices" wie SOHO-Routern, NAS etc. drin, das es
eine wahre Freude ist, ihren Herstellern beim Nichtstun zuzusehen!

> Und �berhaupt: Wenn es danach ginge, dann k�nnte man wohl
> sowohl bei Windows als auch bei Linux sicher 50% an Sachen
> deinstallieren, die in der Standardinstallation sind, die man
> aber in Jahren nie verwenden wird.
>
>> Siehste, um die "Kleinigkeiten" musst Du Dich wieder selbst kuemmern!
>> Bist Du sicher, dass Windows die RPC-Kommunikation ueberhaupt zulaesst?
>
>> Siehe <http://support.microsoft.com/kb/838191>
>
> Das ist jetzt aber nicht dein Ernst? "Tablet Edition"?

VOLLIDIOT!
"List of Remote Procedure Call (RPC) fixes in Windows XP Service Pack 2
and in Windows XP Tablet PC Edition 2005"

> Soll das eine Trollerei sein?

| 1 (default for client SKUs)
| This default setting permits access to interfaces only by using
| authenticated connections, unless those connections specifically
| request to be exempt from this requirement.

>>> Und das ganze dauert mit Kontrolle der Konfiguration keine f�nf Minuten,
>>> das braucht man wahrscheinlich auch um expect zu installieren, und die
>>> Dokumentation daf�r zu �berfliegen.
>>
>> Ich empfehle die Lektuere von "the mythical man month", dann weisst Du,
>> WIE lange keine 5 Minuten sind!
>
> Im Mythical Man Month steht also, da� 5 Minuten Samba konfigurieren
> ausufern, w�hrend eine Nischen-Skriptsprache installieren, darin ein
> Skript programmieren, ein Service aufdrehen und konfiurieren, und
> serverseitig auch noch was zu skripten schneller geht? Interessant.

Richtig. Interessant, Dein fabulieren von Nischen-Skriptsprache.
Strohmann! Vor allem: im Kopf.

Ralph Aichinger

unread,
Jul 12, 2012, 5:38:21 PM7/12/12
to
Stefan Kanthak <dont.delete-this.don...@expires-2012-02-29.arcornews.de> wrote:
>> Ja, und was ändert das am Prinzip, daß man erst eine eigene Skriptsprache
>> oder ein eigenes Skriptsystem installieren muß, das Login programmieren,
>
> ARGH!
> Von welcher Skriptsprache und welchem Skriptsystem faselst Du?
> Und welches Login willst Du "programmieren"?

Das Login auf dem Windows-Rechner.

Wie erreiche ich es denn *einfach*, daß ich per curl oder Expect
von meinem Linux aus auf den Telnet-Server zugreife?

Wenn du eine einfachere Möglichkeit siehst, als das von mir
gepostete Expect-Skript, dann verrate es doch.

Der Rest deines Postings ist für mich echt nur mehr Polemik
fern jeder Realität, da ist es sinnlos weiterzudiskutieren.

/ralph

Stefan Kanthak

unread,
Jul 13, 2012, 7:26:21 AM7/13/12
to
"Ralph Aichinger" <ra...@pangea.at> schrieb:

> Stefan Kanthak <dont.delete-this.don...@expires-2012-02-29.arcornews.de> wrote:
>>> Ja, und was ändert das am Prinzip, daß man erst eine eigene Skriptsprache
>>> oder ein eigenes Skriptsystem installieren muß, das Login programmieren,
>>
>> ARGH!
>> Von welcher Skriptsprache und welchem Skriptsystem faselst Du?
>> Und welches Login willst Du "programmieren"?
>
> Das Login auf dem Windows-Rechner.

Dazu musst Du nichts "programmieren"!

> Wie erreiche ich es denn *einfach*, daß ich per curl oder Expect
> von meinem Linux aus auf den Telnet-Server zugreife?

(echo %USER% && echo %PASSWORD%) | curl.exe telnet://hostname.example.com/ ...

Den Rest macht das Login-Skript SHUTDOWN.CMD

> Wenn du eine einfachere Möglichkeit siehst, als das von mir
> gepostete Expect-Skript, dann verrate es doch.

Du hast hier kein Expect-Skript gepostet!

> Der Rest deines Postings ist für mich echt nur mehr Polemik
> fern jeder Realität, da ist es sinnlos weiterzudiskutieren.

Schoen, dass Du "aber ich habe doch gar keine Argumente" so umstaendlich
umschreibst!

Ralph Aichinger

unread,
Jul 13, 2012, 8:03:08 AM7/13/12
to
Stefan Kanthak <dont.delete-this.don...@expires-2012-02-29.arcornews.de> wrote:
>> Wie erreiche ich es denn *einfach*, daß ich per curl oder Expect
>> von meinem Linux aus auf den Telnet-Server zugreife?
^^^^^
> (echo %USER% && echo %PASSWORD%) | curl.exe telnet://hostname.example.com/ ...

root@sputnik:~# locate -i curl.exe
root@sputnik:~# which curl.exe
root@sputnik:~#

Ja, ich hab wirklich kein curl installiert auf dem Rechner
auf dem ich das tippe, und nicht weil ich es deinstalliert
hätte, sondern weil es einfach nicht mitgekommen ist.

Und ich bezweifle, daß obiges robust funktioniert. Mag sein, daß
ich mich täusche, aber ich würde vermuten, daß das bei wackligem
Timing der Netzwerkverbindung unzuverlässig ist.

Auch wenn du von Windows sicher viel mehr Ahnung hast als ich,
in bestimmten Bereichen scheint deine Fähigkeit Komplexitäten
zu beurteilen völlig von der Realität abgekoppelt zu sein.

Mag sein, daß du das als ein "Ausgehen von Argumenten" siehst,
aber ich habe irgendwann einmal beschlossen sinnlose Diskussionen
mit Leuten (auch wenn sie klug sind und/oder wissen was sie tun)
sein zu lassen, wenn die sich ganz offensichtlich in irgendeinen
Zugang oder eine Herangehensweise verrennen, der grundlos komplex
ist.

/ralph

Stefan Kanthak

unread,
Jul 13, 2012, 11:55:29 AM7/13/12
to
"Ralph Aichinger" <ra...@pangea.at> schrieb:

> Stefan Kanthak <dont.delete-this.don...@expires-2012-02-29.arcornews.de> wrote:
>>> Wie erreiche ich es denn *einfach*, daß ich per curl oder Expect
>>> von meinem Linux aus auf den Telnet-Server zugreife?
> ^^^^^
>> (echo %USER% && echo %PASSWORD%) | curl.exe telnet://hostname.example.com/ ...
>
> root@sputnik:~# locate -i curl.exe
> root@sputnik:~# which curl.exe
> root@sputnik:~#

AUTSCH!
Ist das WINZIGE bisschen Transferleistung, aus obigem fuer Windows
geschriebenen Kommando das fuer UNIX passende

echo "$USER" && echo "$PASSWORD" | curl telnet://hostname.example.com/ ...

abzuleiten, wirklich so schwer.

> Ja, ich hab wirklich kein curl installiert auf dem Rechner
> auf dem ich das tippe, und nicht weil ich es deinstalliert
> hätte, sondern weil es einfach nicht mitgekommen ist.

Ich bezweifle, dass das auf UNIX/Linux ausfuehrbare curl "curl.exe"
heisst.-P

> Und ich bezweifle, daß obiges robust funktioniert. Mag sein, daß
> ich mich täusche, aber ich würde vermuten, daß das bei wackligem
> Timing der Netzwerkverbindung unzuverlässig ist.

Wieso sollte es?
FTP, TELNET, HTTP, SMTP, POP3, IMAP4 und weitere textbasierte Protokolle
funktionieren ueber transkontinentale Verbindungen mit wackligem Timing!

man socket
man stream

Ralph Aichinger

unread,
Jul 13, 2012, 12:55:22 PM7/13/12
to
Stefan Kanthak <dont.delete-this.don...@expires-2012-02-29.arcornews.de> wrote:
> Ich bezweifle, dass das auf UNIX/Linux ausfuehrbare curl "curl.exe"
> heisst.-P

Ach gottchen, ich hab natürlich auch nach curl geschaut, und
nein, es war auf meinem Wald-und-Wiesen-Ubuntu nicht installiert.
Was installier war, waren entsprechende Libraries, auf denen
das Ding vermutlich basiert, aber kein curl-Binary. Echt nicht.

>> Und ich bezweifle, daß obiges robust funktioniert. Mag sein, daß
>> ich mich täusche, aber ich würde vermuten, daß das bei wackligem
>> Timing der Netzwerkverbindung unzuverlässig ist.
>
> Wieso sollte es?
> FTP, TELNET, HTTP, SMTP, POP3, IMAP4 und weitere textbasierte Protokolle
> funktionieren ueber transkontinentale Verbindungen mit wackligem Timing!

Weil ein Telnet-Login kein standardisiertes Protokoll, sondern
für den interaktiven Gebrauch gedacht ist. So schicken auch
diverse Systeme ganz unterschiedliche Prompts, mit allen möglichen
Formatierungen, allen möglichen Timings, mal wartet man auf ein
Return, etc. Der eine fragt "login:", der andere "USERNAME:" der
nächste will überhaupt nur ein Password, der eine schickt ein
ellenlanges Banner voraus, der nächste akzeptiert sogar vor dem
Login schon Befehle, etc.

/ralph

Stefan Kanthak

unread,
Jul 14, 2012, 8:11:09 AM7/14/12
to
"Ralph Aichinger" <ra...@pangea.at> schrieb:

> Stefan Kanthak <dont.delete-this.don...@expires-2012-02-29.arcornews.de> wrote:

>>> Und ich bezweifle, daß obiges robust funktioniert. Mag sein, daß
>>> ich mich täusche, aber ich würde vermuten, daß das bei wackligem
>>> Timing der Netzwerkverbindung unzuverlässig ist.
>>
>> Wieso sollte es?
>> FTP, TELNET, HTTP, SMTP, POP3, IMAP4 und weitere textbasierte Protokolle
>> funktionieren ueber transkontinentale Verbindungen mit wackligem Timing!
>
> Weil ein Telnet-Login kein standardisiertes Protokoll, sondern
> für den interaktiven Gebrauch gedacht ist. So schicken auch
> diverse Systeme ganz unterschiedliche Prompts, mit allen möglichen
> Formatierungen, allen möglichen Timings, mal wartet man auf ein
> Return, etc. Der eine fragt "login:", der andere "USERNAME:" der
> nächste will überhaupt nur ein Password, der eine schickt ein
> ellenlanges Banner voraus, der nächste akzeptiert sogar vor dem
> Login schon Befehle, etc.

Dummerweise geht's hier aber nicht um DIVERSE Systeme und weiteren GIGO,
sondern um genau EIN System: Windows NT.

Ansgar Strickerschmidt

unread,
Jul 16, 2012, 4:25:07 AM7/16/12
to
Also schrieb Ralph Aichinger:

>> Wieso sollte es?
>> FTP, TELNET, HTTP, SMTP, POP3, IMAP4 und weitere textbasierte Protokolle
>> funktionieren ueber transkontinentale Verbindungen mit wackligem Timing!
>
> Weil ein Telnet-Login kein standardisiertes Protokoll, sondern
> fᅵr den interaktiven Gebrauch gedacht ist. So schicken auch
> diverse Systeme ganz unterschiedliche Prompts, mit allen mᅵglichen
> Formatierungen, allen mᅵglichen Timings, mal wartet man auf ein
> Return, etc. Der eine fragt "login:", der andere "USERNAME:" der
> nᅵchste will ᅵberhaupt nur ein Password, der eine schickt ein
> ellenlanges Banner voraus, der nᅵchste akzeptiert sogar vor dem
> Login schon Befehle, etc.

Kleiner Tipp am Rande:
Wenn Du fᅵr die in Betracht kommenden Systeme sowas wie einen kleinsten
gemeinsamen Nenner definieren kannst, kannst du mit "expect" auf
Unix/Linux-Seite so manche Dinge gut skripten/automatisieren... ob es das
auch fᅵr Windows (evtl. unter cygwin??) gibt, wᅵre nachzuforschen.

Ansgar

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*** Musik! ***

Stefan Kanthak

unread,
Jul 16, 2012, 7:28:26 AM7/16/12
to
"Ansgar Strickerschmidt" <dropspamhe...@arcor.de> schrieb:


> Kleiner Tipp am Rande:
> Wenn Du fᅵr die in Betracht kommenden Systeme sowas wie einen kleinsten
> gemeinsamen Nenner definieren kannst, kannst du mit "expect" auf
> Unix/Linux-Seite so manche Dinge gut skripten/automatisieren... ob es das
> auch fᅵr Windows (evtl. unter cygwin??) gibt, wᅵre nachzuforschen.

Dann mach das, bevor Du postest!
<http://expect.nist.gov/>
<http://expect.sourceforge.net/>

JFTR: expect setzt auf Tcl/Tk auf. Das gibt's fuer Windows ohne cygwin!

Stefan
[
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Abs. 1 sowie ᅵ1004 Abs. 1 BGB und begruendet Anspruch auf Unterlassung.
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