Hallo Ralph,
Am 21 Feb 2012 09:45:26 GMT
schrieb Ralph Aichinger <
ra...@pangea.at>:
> Rainer <
absenderadres...@gmx.de> wrote:
> > *Da die Word-Dokumente mit unterschiedlichen MS-Office-Versionen
> > entstanden waren, hat die Zeichenfilter-Einstellung (ich meine, mich
> > für irgendein ISO / westlich entschieden zu haben) nicht bei allen
> > gegriffen. Es gibt viele Dokumente, bei denen sich deutsche
> > Sonderzeichen nun kryptisch zeigen. Gibt es irgendeinen Filter, ein
> > Werkzeug, oder ähnliches, wo ich sämtliche Dateien in einem Rutsch
> > durchlaufen und entsprechende Dateien möglichst gleich korrigieren
> > lassen kann?
>
> Ich würde das auf jeden Fall noch mal von den Originalen
> ausgehend machen. Ich weiß nicht, ob man das ex post noch
> sinnvoll korrigieren kann.
>
Halb händisch, halb automatisch ist es ja möglich - allerdings bezogen
auf jeweils ein einziges Dokument: Mit Suchen-Ersetzen das falsche
Sonderzeichen durch das richtige ersetzen. Ist aber keine Lösung, weil
ich dann Monate dransitze. Es müsste wenigstens dieselbe Funktion sein,
mit der sich dann automatisch alle Dokumente durchsuchen und
entsprechende Ersetzungen vornehmen lassen.
> Welche Word-Formate brauchen eine Angabe des Zeichensatzes?
> Ich hab mit Word-Formaten bis mindestens 95 zurück eigentlich
> die Erfahrung gemacht, daß sie LO/OOo automatisch erkennt
> und richtig aufmacht.
Die Frage hat folgenden Hintergrund: Ich habe - um nicht den Überblick
zu verlieren - nicht alles in einem Durchgang konvertiert, sondern
jeweils 1 Verzeichnis mit vielen Unterverzeichnissen (bis zu 5 Ebenen).
Das waren immer noch ziemlich viele Dateien. Phasenweise - und immer
bezogen auf 1 Datei - öffnete sich ein Abfragedialog. Soweit ich mich
erinnere, hatte der 4 Zeilen, in denen etwas eingestellt werden konnte.
Eine davon betraf den Zeichensatz. Stichprobenartig habe ich
ausprobiert, mit welchem Zeichensatz die Dokumente korrekt konvertiert
werden, angenommen, dass es für alle "Problemfälle" gilt und stoisch
immer genau diesen Zeichensatz ausgewählt. Nun sehe ich, dass es in
vielen Fällen offenbar nicht richtig war.
Dem, was Du über Deine Erfahrung schreibst bin ich jetzt an zwei
Beispielen nachgegangen. Es handelt sich um zwei Dateien, die 1995
angelegt wurden, 1998 aber offenbar eine Aktualisierung auf die nächste
Word-Generation durchlaufen haben: Das Erstellungsdatum ist jedenfalls
1998. Öffne ich die Word-Datei mit OOo, erscheinen die "verkorksten"
Sonderzeichen, greife ich via Netzwerk von einem Windowsrechner mit MS
Office 2000 auf sie zu, zeigen sie sich korrekt. Zugriff von demselben
Windows-Rechner mit OOo 3.2: Sonderzeichen verkorkst. Exakt dasselbe
Ergebnis bekomme ich sowohl mit dem Dokumentenkonverter von OOo auf dem
Windows-, als auch auf dem Ubuntu-Rechner.
>
> > *Bei allen Dateien ist das ursprüngliche Entstehungsdatum weg.
> > Lässt es sich sichtbar machen oder (im schlechtesten Fall) bei
> > erneuter Konvertierung durch eine entsprechende Einstellung
> > erhalten?
>
> Was meinst du mit Entstehungsdatum? Das Datum der Datei?
Das Erstellungsdatum der Datei. Beispiel: Die beiden genannten Dateien.
wurden lt. "Eigenschaften" am 20.3.98 erstellt. Dies Datum wird bei der
Konvertierung "gekillt" und als Entstehungsdatum das der
Konvertierungsaktion verewigt.
> Oder was
> in der Datei drin? Ersteres ist mit "touch" oder ähnlichen Programmen
> sicher leicht hinzubiegen.
>
Hmm, aber wie geht das? In den odt-Dateien ist es nach der
Konvertierung offenbar ja komplett verschwunden.