Ich bin immer noch ausschließlich mit Office/Excel 2000 unterwegs.
Ich brauche nicht mehr als 65000 Zeilen, denn dann mache ich DV,
nicht Kalkulation. 500 Spalten wären schön, damit man ein Jahr
horizontal anlegen kann - aber ist halt nicht, geht auch ohne. Die
Geschwindigkeit und Stabilität von Office 2007 und Office 2010
sollen schlechter sein - ist doch klar, wenn alle Datentypen und
Dimensionen aufgebohrt sind, so dass der Maschinencode mehr
Register schalten muss.
(Mehr als 3) Bedingte Formatierungen sind für Bonbonlutscher,
oder, Ihr lieben EDV-Freunde? Wenn ich etwas analysiere, dann
statt über Farben eher mit Auswertungen und Plausi-Kontrollen. 4
Zustände über die 3 Bedingungen OPTISCH zu sehen, hat bei mir
bislang immer gereicht. Wenn es wirklich mal mehr sein muss, färbe
ich mittels VBA.
Dual- oder Quad-Core-Unterstützung: OK, wer es braucht ... Einen
Teil hole ich aber OHNE JEGLICHES ZUTUN (!) doch schon über das
bescheidenere xl4-Modell herein. Und Dual heißt fast nie "doppelt
so schnell", weil die Probleme der Welt überwiegend sequentiell
und nicht parallel abzuarbeiten sind, es sei denn, ich bin
Wetterfrosch oder Ozeanologe oder so.
Bezüglich der Ribbons will ich nicht grundsätzlich meckern, denn
der alten, uns allen vertrauten Oberfläche bis 2003 kann man
möglicherweise auch Nachteile nachsagen. Aber ich befasse mich
mangels 2007/2010 eben auch (immer noch) nicht mit Ribbons.
Eine Krankheit jedoch ist, dass wir 16:9- oder noch breitere
Schirme verwenden, gleichzeitig aber die heutigen Programme uns
von Menüleiste (oben, Ribbons!) und Statusleiste (unten) her den
Sichtkanal so sehr zusetzen, dass wir de facto einen Bildschirm
mit 16:3 Inhalt haben (Gefängnisbus-Fenster Typ "Grüne Minna").
Ich habe kürzlich 60J. alte tönerne Abwasserrohre mit Durchmesser
ca. 15 cm ersetzen lassen, wo der Durchflusskanal nur noch 1cm
betrug! Die Werkzeuge hätten doch viel sinnvoller an den
Bildschirmseiten rechts und links, die keiner braucht, Platz. Mit
der gleichen Logik muss ich fast jede aufgerufene Internetseite,
von Schaltflächen und Werbebannern zugepflastert, meistens einmal
nach unten blättern. Das wird besonders schlimm, wenn man dies in
manchen Fällen bei eingebetteten, aber nicht richtig
funktionierenden Diashows ebenso machen muss! Es lebe der
Hochkant-Bildschirm auf dem Schreibtisch.
VBA-Angriffe:
Die einzige Gefahr, die mir droht, ist, dass ich ungewollt einen
bösen Link anklicke, weil ich über meiner Maus einschlafe. Ich
habe aber zum Glück ein Bett.
Böse E-Mails bekomme ich kaum. Bei mir funktioniert der
GMX-Spamfilter. Und wen ich nicht kenne (oder erwarte), dessen
Mail entsorge ich in den Papierkorb. Hinweis: In unserer
Klicki-Bunti-Ach-So-Easy-Welt gehört vermutlich der automatische
E-Mail-Preview schon dazu, oder? E-Mails sollte man aber immer nur
aktiv durch Anklicken öffnen, NIEMALS durch unreflektiertes
Blättern.
Vermutlich hat Herrand ein komplexes LAN, in welchem er nicht zu
jedem Zeitpunkt gewährleisten kann, was andere darin so treiben.
Ich habe nur Einzel-PC's - wer braucht denn privat oder als
Kleinanbieter heute noch ein LAN? Das Internet ist doch das Netz.
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Moin+Gruss Alexander -
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