Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:
> Stefan Reuther wrote:
>>Ralf Döblitz wrote:
>>>Martin Vaeth <
va...@mathematik.uni-wuerzburg.de> schrieb:
>>>>Der Nachteil ist, dass das nur mit ziemlich aktuellen Perl-Versionen
>>>>funktioniert.
>>>
>>>Ja, man muß dafür tatsächlich schon wenigstens Perl 5.6 haben - vom März
>>>2000. Sorry, aber du klebst da an veraltetem Müll, für den man aktiv
>>>nichts mehr entwickeln sollte, insbesondere sollte man sich von dessen
>>>Nachteilen nicht einschränken lassen.
>>
>>Millionen von C-Programmierung entwickeln nach einem Standard von 1989
>
> Nein, C99 existiert.
Genau. Und wird von C-Programmierern im Wesentlichen ignoriert.
Insbesondere deswegen, weil er von zahlreichen Compilern, darunter dem
vom sogenannten Marktführer, ebenfalls ignoriert wird.
> 2008 gab es Embedded C, und an C1X wird gearbeitet (vgl. C++11).
Auch C++11 wird noch eine Weile ignoriert werden. Ich habe gerade Code
auf einen Compiler portiert (neustes Modell!): "wir empfehlen eigentlich
C (nach dem C89/90-Standard), aber C++ haben wir jetzt auch implemen-
tiert. Naja, bis auf export, two-phase-name-lookup, noch ein paar Dinge,
und wenn du nicht ELF benutzt, klappt Inlining usw. auch nicht ganz
spezifikationskonform." Ich bezweifle, dass der in absehbarer Zeit
Lambda-Ausdrücke und Move-Konstruktoren lernt.
>>Da mach ich mir nicht den Aufwand, meine historischen Installationen zu
>>aktualisieren, nur um 'use warnings' statt '-w' schreiben zu können.
>
> Dazu ein Auszug aus perllexwarn(1):
>
> What's wrong with -w and $^W
> Although very useful, the big problem with using -w on the command
> line to enable warnings is that it is all or nothing. [...]
Bekannt. Mir ist allerdings noch kein Perl-Modul über den Weg gelaufen,
das irgendeine Warnung produziert hätte. Warum auch? Während es in C
normal ist, dass ein Compiler etwas anmeckert, was ein anderer
durchgehen lässt, ist das in Perl eher selten, da es da nur einen
Compiler gibt, und wer ein hochqualitatives Perl-Modul produziert, macht
es warnungsfrei.
>>Denn im Tagesgeschäft habe ich noch kaum eine der anderen Neuerungen der
>>neuen Perls gebraucht.
>
> Tragisch.
>
>>UTF-8-Unterstützung ist z.B. auf UTF-8-Systemen sicher gut, auf Latin-1-
>>oder gar Codepage-437-Systemen eher nutzlos.
>
> Welche *uralten* Systeme benutzt Du, die kein UTF-8, dafür aber Latin-1 oder
> CP437 sprechen?
Eins hatte ich zitiert:
This is perl, version 5.005_03 built for dos-djgpp
Damit baue ich ab und an noch Software.
Ein anderes ist mein reguläres Linux. Läuft immer noch mit Latin-1. Das
tut es schließlich schon seit Jahren - warum alles umbenennen?
Prinzipiell könnte es aber UTF-8.
Stefan