On 05.02.12 00:16, Benedikt Schwarz wrote:
> Das Programm funktioniert und macht was es soll, aber bei den ganzen
> Variablenwerten, die während eines Schleifendurchgangs verändert werden,
> blicke ich kaum noch durch.
>
> [...]
> Wie kann ich den Programmablauf übersichtlich und Schritt für Schritt in einem
> Diagramm darstellen?
Aufs logische Trockenheit beschränkt können viele Variablen in der
Schleife auch kein übersichtliches Diagramm ergeben. Denn die zum
Verständnis notwendige Menge an Information über Beziehungen der
Zustände ist offenbar groß. Ob grafisch oder textuell, wird daran
nichts ändern.
Ich würde ein Näherungsverfahren mit Tabelle, sowie Papier & Bleistift
verwenden (ggf. auch Elektropapier). Das Nährungsverfahren versucht,
Lokalität von Variablen und Nähe von Beziehungen (Abhängigkeiten,
Zusammenhänge) zu erfassen. (Damit lässt sich vielleicht auch
Modularisierung erreichen, s.u.)
Die Tabelle enthält dann die Variablen und die Beziehungen,
die ggf. ihre Werte untereinander haben (markiert z.B. mit Hilfe
von Farben).
Mit wachsender geistiger Durchdringung der Schleife können sich
gängige Konstrukte aufdrängen, wie z.B. Zustandsautomaten.
Die eignen sich gut für eine grafische Darstellung.
Vielleicht ist eine Zusammenfassung von Variablen möglich,
sobald erkennbar wird, wie Teile der Schleife eine Auswahl an
Variablen zusammenhängend verändern. Dann hat man ein Modul
bzw. einen Datentyp, in das/den die Variablen zusammengefasst
werden können, mit Namen für die verändernden Operationen.
Ein Modul selbst lässt sich leicht malen.
Sonst neu schreiben, mit diesen Hintergedanken.