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Harvard Modell und Forth ?

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Mat

unread,
Jan 29, 2012, 8:33:23 AM1/29/12
to
Hallo,
Mein Anliegen ist sicher ungewöhnlich. Für eine VM würde ich gerne
Speicherzugriffe wegen gewisser Optimierungsmöglichkeiten (z.B. Intel
ATOM) auf Code und Datenbereiche trennen, also zwei Adressräume
reservieren, einen für Daten und den anderen für Programmcode. Mich
würden natürlich auch Erfahrungen bei der Umsetzung eines Standard
Forth Systems für solch eine Architektur existieren. Bezogen auf
Prozessorarchitekturen wäre das entsprechende Äquivalent wohl ein
Harvard Design. Gibt es irgendwelche Faktoren oder Einschränkungen die
zu berücksichtigen wären, z.B. weil der ANSI Standard die Ausführung
von Code innerhalb des Datenbereichs voraussetzt ?
Danke,
Mat.

Anton Ertl

unread,
Jan 30, 2012, 8:57:30 AM1/30/12
to
Mat <dam...@web.de> writes:
>Hallo,
>Mein Anliegen ist sicher ungew=F6hnlich. F=FCr eine VM w=FCrde ich gerne
>Speicherzugriffe wegen gewisser Optimierungsm=F6glichkeiten (z.B. Intel
>ATOM) auf Code und Datenbereiche trennen, also zwei Adressr=E4ume
>reservieren, einen f=FCr Daten und den anderen f=FCr Programmcode. Mich
>w=FCrden nat=FCrlich auch Erfahrungen bei der Umsetzung eines Standard
>Forth Systems f=FCr solch eine Architektur existieren. Bezogen auf
>Prozessorarchitekturen w=E4re das entsprechende =C4quivalent wohl ein
>Harvard Design. Gibt es irgendwelche Faktoren oder Einschr=E4nkungen die
>zu ber=FCcksichtigen w=E4ren, z.B. weil der ANSI Standard die Ausf=FChrung
>von Code innerhalb des Datenbereichs voraussetzt ?

An sich kann man Code und Daten vollstaendig trennen. Allerdings kann
man in Forth jederzeit (auch zur Laufzeit) neuen Code erzeugen, das
muss das System irgendwie ermoeglichen; wenn das nicht durch Schreiben
von Daten und der Umwindmung in Code passiert, dann muss es auf andere
Art passieren.

- anton
--
M. Anton Ertl Some things have to be seen to be believed
an...@mips.complang.tuwien.ac.at Most things have to be believed to be seen
http://www.complang.tuwien.ac.at/anton/home.html
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