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Dynamische Datenträger

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Georges

unread,
Jul 22, 2005, 1:18:42 PM7/22/05
to
Hallo.

Ich möchte 3 200 GB Platten in einen RAID5 Verbund einbinden. Damit habe
ich 2x200=400 GB zur Verfügung.

Um die beiden Platten als eine logische Platte zu sehen, dachte ich an 2
dynamische Datenträger, die als eine logische Platte erscheinen.

- Ist die überhaupt mit RAID5 möglich?
- Wenn ja, gibt es Nachteile die ich möglicherweise übersehen habe?

Grüße,

--
Georges

Hilmar Steinhauer

unread,
Jul 22, 2005, 1:54:56 PM7/22/05
to
Georges schrieb:

> Hallo.
>
> Ich möchte 3 200 GB Platten in einen RAID5 Verbund einbinden. Damit habe
> ich 2x200=400 GB zur Verfügung.
>
> Um die beiden Platten als eine logische Platte zu sehen, dachte ich an 2
> dynamische Datenträger, die als eine logische Platte erscheinen.

Warum?
Lasse sie lieber als Basisdatenträger, erstelle darauf eine erweiterte
Partition und zwei logische Laufwerke.

Gruß,
Hilmar

Sevo Stille

unread,
Jul 22, 2005, 4:19:40 PM7/22/05
to
Georges wrote:

> Ich möchte 3 200 GB Platten in einen RAID5 Verbund einbinden. Damit habe
> ich 2x200=400 GB zur Verfügung.

> Um die beiden Platten als eine logische Platte zu sehen,

Welche beiden Platten? Fürs System sieht ein normales RAID5 wie eine
einzige Platte aus - die könntest du dann bei besserer Hardware auf
RAID-Ebene in zwei logische trennen, um sie auf LVM-Ebene wieder zu
einer logischen zu vereinen, aber außer mehr Overhead und Fehlerquellen
bringt das nix...

> dachte ich an 2
> dynamische Datenträger, die als eine logische Platte erscheinen.

Hat Microsoft da neuerdings eine doppelte Nomenklatur in der deutschen
Übersetzung? Wenn ich das (über den Tellerrand) richtig verfolgt habe,
sind "dynamische Datenträger" dort das, was man bei MS auf Englisch als
"dynamic volume" (DV) und überall sonst als "logical volume" (LV) bzw.
logische Platte/Datenträger bezeichnet...

> - Ist die überhaupt mit RAID5 möglich?

Ein LV drüberlegen? Ja, durchaus - wird oft gemacht, da RAID selbst eine
Hardwareabstraktion nur im Rahmen der Kapazität des Arrays darstellt.
Wenn man nach Erreichen des Vollausbaus weiterwachsen will, ohne das
alte Array wegzuschmeißen oder eine physikalische Teilung der Daten
vorzunehmen, braucht man ein LV, um die Filesysteme über ein zweites
Array wachsen zu lassen.

> - Wenn ja, gibt es Nachteile die ich möglicherweise übersehen habe?

Wie gesagt, wenn du da nicht mit der Brechstange konfigurierst, hast du
nur ein Device, dein RAID - deine Idee, zwei Platten zu plexen, ist
daher überflüssig bzw. undurchführbar. Auf dem RAID erst einmal ein LV
anzulegen und das/die Filesysteme erst auf dieses zu packen, ist aber
aus den beschriebenen Gründen nicht verkehrt.

Und umgekehrt gehören Logical Volumes meiner Ansicht nach sowieso auf
RAIDs, denn sie müssen besonders gegen den Ausfall der darunterliegenden
Platten geschützt werden. Sie sind zwar weniger gefährlich als Striping,
da bei letzterem nahezu alle Dateien vom Tod einer Platte zerstört
werden, während bei einem LV die einzelnen Dateien nur mit
vergleichsweise geringer Wahrscheinlichkeit auf zwei Platten liegen,
aber die Zeit bis zum nächsten Hardwareausfall des logischen Geräts
halbiert sich zwangsläufig mit jeder Verdoppelung der Zahl der
physikalischen Platten.

Gruß Sevo

Marcel Müller

unread,
Jul 22, 2005, 7:34:48 PM7/22/05
to
Hallo,

Sevo Stille schrieb:


>>Ich möchte 3 200 GB Platten in einen RAID5 Verbund einbinden. Damit habe
>>ich 2x200=400 GB zur Verfügung.
>
>>Um die beiden Platten als eine logische Platte zu sehen,
>
> Welche beiden Platten? Fürs System sieht ein normales RAID5 wie eine
> einzige Platte aus - die könntest du dann bei besserer Hardware auf
> RAID-Ebene in zwei logische trennen, um sie auf LVM-Ebene wieder zu
> einer logischen zu vereinen, aber außer mehr Overhead und Fehlerquellen
> bringt das nix...

Ich glaube eher es geht um Kinder-RAID per Softwareemulation. Das
arbeitet natürlich selbst auf der Basis logischer Datenträger.

Über Sinn und Unsinn von Soft-RAID-5 kann man natürlich streiten. Mir
ist bisher keine sinnvolle Anwendung bekannt.


Marcel

Rainer Zocholl

unread,
Jul 22, 2005, 7:38:00 PM7/22/05
to
(Sevo Stille) 22.07.05 in /de/comp/hardware/laufwerke/festplatten:

>> - Ist die überhaupt mit RAID5 möglich?

>Ein LV drüberlegen? Ja, durchaus - wird oft gemacht, da RAID selbst
>eine Hardwareabstraktion nur im Rahmen der Kapazität des Arrays
>darstellt. Wenn man nach Erreichen des Vollausbaus weiterwachsen will,
>ohne das alte Array wegzuschmeißen oder eine physikalische Teilung der
>Daten vorzunehmen, braucht man ein LV, um die Filesysteme über ein
>zweites Array wachsen zu lassen.

Ist ist das eigentlich:
Wenn nun das alte RAID kaputt geht, in wieweit wirkt sich dieser
Schaden auch auf das neue aus, wenn die RAIDs per LVM zusammnen
geknotet sind?
Kann man dafür sorgen das die Daten "peu-a-peu" vom alten RAID
verschwinden und man es irgendwann einfach abschalten kann, weil
es leer ist, ohne den Betrieb zu stören?


>Und umgekehrt gehören Logical Volumes meiner Ansicht nach sowieso auf
>RAIDs, denn sie müssen besonders gegen den Ausfall der
>darunterliegenden Platten geschützt werden. Sie sind zwar weniger
>gefährlich als Striping, da bei letzterem nahezu alle Dateien vom Tod
>einer Platte zerstört werden, während bei einem LV die einzelnen
>Dateien nur mit vergleichsweise geringer Wahrscheinlichkeit auf zwei
>Platten liegen, aber die Zeit bis zum nächsten Hardwareausfall des
>logischen Geräts halbiert sich zwangsläufig mit jeder Verdoppelung der
>Zahl der physikalischen Platten.

Ebend...

Was ist sicherer:

4 Platten als RAID5 oder
2 RAID1 und davon 2 Stück wobei das 2 Paar nur ein
logischer Spiegel mittels faubackup oder rsync-backup oder pcbackup ist?
(LVM nur für snapshots zum Backuppen verwendet)

Natürlich hat das 4 Platten RAID5 deutlich mehr kapazität (so ca. 3mal),
aber man hat keinerlei redundanz gegen Userfinger, und bei eien defekt
von 2 Platten sind garantiert alle daten verloren, bei dem 2*2 Teil
nur im worst case die hälfte.

>Gruß Sevo

Rainer

Shinji Ikari

unread,
Jul 22, 2005, 10:31:02 PM7/22/05
to
Guten Tag.

Georges <nos...@domain-not-valid.com> schrieb:

>Ich möchte 3 200 GB Platten in einen RAID5 Verbund einbinden. Damit habe
>ich 2x200=400 GB zur Verfügung.
>Um die beiden Platten als eine logische Platte zu sehen, dachte ich an 2
>dynamische Datenträger, die als eine logische Platte erscheinen.
>- Ist die überhaupt mit RAID5 möglich?

Je nach OS: ja

>- Wenn ja, gibt es Nachteile die ich möglicherweise übersehen habe?

Datenrettung bei Softwareaenderung und/oder Hardwareschaeden >1HDD
ungewiss bis unmoeglich.
--
MfG, Shinji
P.S.:Mails >141kB & <155kB werden wegen Virusverdacht sofort geloescht.

Georges

unread,
Jul 23, 2005, 8:03:47 AM7/23/05
to
Hallo.

Shinji Ikari wrote:

>>Ich möchte 3 200 GB Platten in einen RAID5 Verbund einbinden. Damit habe
>>ich 2x200=400 GB zur Verfügung.
>>Um die beiden Platten als eine logische Platte zu sehen, dachte ich an 2
>>dynamische Datenträger, die als eine logische Platte erscheinen.
>>- Ist die überhaupt mit RAID5 möglich?
>
> Je nach OS: ja

Hatte ich vergessen zu erwähnen: Win2000 SP4

>>- Wenn ja, gibt es Nachteile die ich möglicherweise übersehen habe?
>
> Datenrettung bei Softwareaenderung und/oder Hardwareschaeden >1HDD
> ungewiss bis unmoeglich.

Was meinst du mit "Softwareänderung"? BIOS Änderung der ICP/Vortex oder
Betriebssystemänderung.

Beides dürfte doch nicht mit Datenverlust verbunden sein, oder?

Grüße,

--
Georges

Shinji Ikari

unread,
Jul 23, 2005, 8:29:07 AM7/23/05
to
Guten Tag.

Georges <nos...@domain-not-valid.com> schrieb:

>> Je nach OS: ja


>Hatte ich vergessen zu erwähnen: Win2000 SP4

>> Datenrettung bei Softwareaenderung und/oder Hardwareschaeden >1HDD


>> ungewiss bis unmoeglich.
>Was meinst du mit "Softwareänderung"?

Beispiel: Es gibt von der Ct eien Anleitung wie man einem WinXp durch
Patchen ein Raid5 beibringen kann.
Nun braucht Microsoft nur in einem der folgenden Sicherheitsupdates an
der Stelle etwas inkompatibel zu schrauben und weg sind die Daten.

Ob und in wie weit ein W2000 Sp4 selber ein Software-Raid5 hat oder
gepacht werden muss und ob diese Funktion durch andere programme
ausgehebelt/veraendert werden kann ist mir nicht bekannt.

bei einem Hardwareraid (ich gehe jetzt 'mal wieder von meinen 3ware
7500 und 7506-Modellen aus) kann die SOftware dem raid5-verbund selber
nur dann etwas anhaben, wenn es es schafft den hardwarekontroller
umzuprogrammieren/veraendern. Dazu waere schon etwas spezielle
(Viren-)Software erforderlich.
Es kann zwar der Kontroller selber auch sterben/Schaden bekommen, doch
dann nehme ich einfach einen anderen 750x-Kontroller und bis jetzt
haben die untereinander die Raid5-verbuende erkannt und problemlos
benutzt (Der Fall des Plattentausches von einem zum anderen Kontroller
war bei meinen Systemen aber nur selten der Fall).
Selbst wenn ein Firmwareupdate des Kontrollers ein problem darstellen
sollte, kann ich zurueckflashen.
Ein OS, welches Probleme bekommt (eben durch Viren, Patches,
Manipulationen) muss man neu aufsetzen. ob dieses dann die Platetn
eiens frueheren Raid5-verbundes noch einwandfrei wieder einlesen kann,
haengt sehr von der jeweiligen Situation ab. Wenn ich bedenke, dass
WindowsXP ab und zu sogar ganz normale Platten auf einemal als 'leer'
ansieht (wie es gelegentlich in newsgroups zu lesen ist)...

Aber das ist nur meine Meinung.

>Beides dürfte doch nicht mit Datenverlust verbunden sein, oder?

meien 3Wares konnte ich bis jetzt problemlos im BIOS aufwarts flashen
ohne Datenverlust. Da ICP eine Firma mit einem guten Ruf und guter
Qualitaet ist, sollte das dort auch kein Problem darstellen.

Aber da sogar beim flashen immer etwas schief gehen kann: Bei
wichtigen Daten sind Backups Pflicht!

Georges

unread,
Jul 23, 2005, 8:53:13 AM7/23/05
to
Sevo Stille wrote:

> Georges wrote:
>
>>Um die beiden Platten als eine logische Platte zu sehen,
>
> Welche beiden Platten? Fürs System sieht ein normales RAID5 wie eine
> einzige Platte aus

Sorry, bin RAID Newbie. Habe eine ICP/Vortex GDT8546RZ bestellt. Sollte
in 3 Tagen ankommen, dann kann ich testen. Ausserdem habe ich einen c't
Artikel (3'2005) zur Verfügung um mich schlau zu machen (neben dem
Internet). Da stand ansatzweise so etwas drin, habe es aber ehrlich
gesagt nicht ganz verstanden.

Im RAID5 erscheinen 3 Platten (wie in meiner Konfiguration) als eine
große Platte mit 2/3 Gesamtkapazität (400 GB - bei 3x 200 GB Platten)?

> - die könntest du dann bei besserer Hardware auf
> RAID-Ebene in zwei logische trennen, um sie auf LVM-Ebene wieder zu
> einer logischen zu vereinen, aber außer mehr Overhead und Fehlerquellen
> bringt das nix...

Warum sollte ich sie in 2 logische trennen? Ich will ja gerade eine
große logische Platte. Oder reden wir jetzt aneinander vorbei?

>>dachte ich an 2
>>dynamische Datenträger, die als eine logische Platte erscheinen.
>
> Hat Microsoft da neuerdings eine doppelte Nomenklatur in der deutschen
> Übersetzung? Wenn ich das (über den Tellerrand) richtig verfolgt habe,
> sind "dynamische Datenträger" dort das, was man bei MS auf Englisch als
> "dynamic volume" (DV) und überall sonst als "logical volume" (LV) bzw.
> logische Platte/Datenträger bezeichnet...

[ c't 3'2005 S.90: Schon seit Windows 2000 können Microspfts
Bestriebssysteme Festplatten auf Wunsch in "dynamische Datenträger"
umwandeln.]

Soweit ich verstanden habe steht der dyn. Datenträger ("dynamic volume"
- die Festplatte) im Gegensatz zu einem Basisdatenträger, der die
klassische Aufteilung der Festplatte in Partitionen erlaubt, jedoch
nicht über das Ende der Festplatte hinaus vergrößert werden kann.

"logical volume" sind IMHO Aufteilungen des Basisdatenträgers, beziehen
sich also auf das alte, klassische Schema der Festplatteneinteilung
(primäre). Es sind die Partitionen innerhalb einer "extended partition".

>>- Ist die überhaupt mit RAID5 möglich?
>
> Ein LV drüberlegen? Ja, durchaus - wird oft gemacht, da RAID selbst eine
> Hardwareabstraktion nur im Rahmen der Kapazität des Arrays darstellt.
> Wenn man nach Erreichen des Vollausbaus weiterwachsen will, ohne das
> alte Array wegzuschmeißen oder eine physikalische Teilung der Daten
> vorzunehmen, braucht man ein LV, um die Filesysteme über ein zweites
> Array wachsen zu lassen.

Meinst du mit "Array" einen Verbund von Platten, die an einem RAID
Controller hängen?

Ok ... ich erkläre mal mit meinen Worten um sicher zu sein, dass ich das
Obige richtig verstanden habe; wenn man (wie in meinem Beispiel) an die
extistierenden 3 200 GB Platten eine vierte 200 GB Platte dran hängen
will, ohne die Daten zu verlieren bzw. alle vor dem Umzug kopieren zu
müssen, muss man einen dynamischen Datenträger (du sprichst von LV) über
das RAID gespannt haben.

Bin mir jetzt nicht sicher, aber so habe ich es IMHO auch aus der c't
erlesen.

>>- Wenn ja, gibt es Nachteile die ich möglicherweise übersehen habe?
>
> Wie gesagt, wenn du da nicht mit der Brechstange konfigurierst, hast du
> nur ein Device, dein RAID - deine Idee, zwei Platten zu plexen, ist
> daher überflüssig bzw. undurchführbar. Auf dem RAID erst einmal ein LV
> anzulegen und das/die Filesysteme erst auf dieses zu packen, ist aber
> aus den beschriebenen Gründen nicht verkehrt.

Du redest nie von dyn. oder Basisdatenträger. Kann es sein dass diese
Begriffe bei RAID keine Rolle spielen, oder nennst du sie nur anders?

> Und umgekehrt gehören Logical Volumes meiner Ansicht nach sowieso auf
> RAIDs, denn sie müssen besonders gegen den Ausfall der darunterliegenden
> Platten geschützt werden. Sie sind zwar weniger gefährlich als Striping,
> da bei letzterem nahezu alle Dateien vom Tod einer Platte zerstört

> werden, ...

Ok.

> während bei einem LV die einzelnen Dateien nur mit
> vergleichsweise geringer Wahrscheinlichkeit auf zwei Platten liegen,

> ...

Ich nahm bisher an dass bei Crash einer Platte unter RAID5 gar keine
Daten verloren gehen. Du sprichst hier von "geringer Wahrscheinlichkeit"
dass Daten verloren gehen ?!

Grüße,

--
Georges

Georges

unread,
Jul 23, 2005, 8:56:29 AM7/23/05
to
Hilmar Steinhauer wrote:

> Georges schrieb:

1. Kann man einen Basisdatenträger bei RAID5 über eine physikalische
Festplattengrenze hinaus spannen?

2. Ich möchte doch gerade eine einzige große Partition, warum sie also
innerhalb einer erweiterten Partition in 2 logische aufteilen?

Grüße,

--
Georges

Georges

unread,
Jul 23, 2005, 8:59:57 AM7/23/05
to
Marcel Müller wrote:

> Sevo Stille schrieb:


>
>> Welche beiden Platten? Fürs System sieht ein normales RAID5 wie eine
>> einzige Platte aus - die könntest du dann bei besserer Hardware auf
>> RAID-Ebene in zwei logische trennen, um sie auf LVM-Ebene wieder zu
>> einer logischen zu vereinen, aber außer mehr Overhead und Fehlerquellen
>> bringt das nix...
>
> Ich glaube eher es geht um Kinder-RAID per Softwareemulation. Das
> arbeitet natürlich selbst auf der Basis logischer Datenträger.
>
> Über Sinn und Unsinn von Soft-RAID-5 kann man natürlich streiten. Mir
> ist bisher keine sinnvolle Anwendung bekannt.

Der GDT8546RZ dürfte ein Hardwarecontroller sein, oder?

Grüße,

--
Georges

Georges

unread,
Jul 23, 2005, 9:06:32 AM7/23/05
to
Shinji Ikari wrote:

> Georges <nos...@domain-not-valid.com> schrieb:


>
>>>Datenrettung bei Softwareaenderung und/oder Hardwareschaeden >1HDD
>>>ungewiss bis unmoeglich.
>>
>>Was meinst du mit "Softwareänderung"?
>
> Beispiel: Es gibt von der Ct eien Anleitung wie man einem WinXp durch
> Patchen ein Raid5 beibringen kann.
> Nun braucht Microsoft nur in einem der folgenden Sicherheitsupdates an
> der Stelle etwas inkompatibel zu schrauben und weg sind die Daten.
>
> Ob und in wie weit ein W2000 Sp4 selber ein Software-Raid5 hat oder
> gepacht werden muss und ob diese Funktion durch andere programme
> ausgehebelt/veraendert werden kann ist mir nicht bekannt.

Mit dem ICP/Vortex GDT8546RZ dürfte das Soft-RAID wohl vom Tisch ein
(ist doch ein HardwareRAID, oder?).

> bei einem Hardwareraid (ich gehe jetzt 'mal wieder von meinen 3ware
> 7500 und 7506-Modellen aus) kann die SOftware dem raid5-verbund selber
> nur dann etwas anhaben, wenn es es schafft den hardwarekontroller
> umzuprogrammieren/veraendern. Dazu waere schon etwas spezielle
> (Viren-)Software erforderlich.
> Es kann zwar der Kontroller selber auch sterben/Schaden bekommen, doch
> dann nehme ich einfach einen anderen 750x-Kontroller und bis jetzt
> haben die untereinander die Raid5-verbuende erkannt und problemlos
> benutzt (Der Fall des Plattentausches von einem zum anderen Kontroller
> war bei meinen Systemen aber nur selten der Fall).
> Selbst wenn ein Firmwareupdate des Kontrollers ein problem darstellen
> sollte, kann ich zurueckflashen.
> Ein OS, welches Probleme bekommt (eben durch Viren, Patches,
> Manipulationen) muss man neu aufsetzen. ob dieses dann die Platetn
> eiens frueheren Raid5-verbundes noch einwandfrei wieder einlesen kann,
> haengt sehr von der jeweiligen Situation ab. Wenn ich bedenke, dass
> WindowsXP ab und zu sogar ganz normale Platten auf einemal als 'leer'
> ansieht (wie es gelegentlich in newsgroups zu lesen ist)...
>
> Aber das ist nur meine Meinung.

Interessant Überlegungen, aber IMHO nicht auf meinen Fall anwendbar da
HardwareRAID vorhanden ist (?).

Grüße,

--
Georges

Shinji Ikari

unread,
Jul 23, 2005, 3:09:05 PM7/23/05
to
Guten Tag.

Georges <nos...@domain-not-valid.com> schrieb:

>Mit dem ICP/Vortex GDT8546RZ dürfte das Soft-RAID wohl vom Tisch ein


>(ist doch ein HardwareRAID, oder?).

Soweit ich es uebersehe ist es ein Hardwareraid-Kontroller. Deshalb
war ich sowieso verwundert, warum Du ein Posting anfaengst, dass
(aufgrund der dynamischen datentraeger) eher auf Softwareraid abzielte
8)

Bei echtem Hardwarerraid brauchst Du dynamische Datentrageer nuicht
und kannst ganz normal arbeiten, als waere es eine grosse Platte.
Also wenn Du die in 2 Laufwerksbuchstaben zerlegen willst,
partitionierst Du sie einfach.

Durch umwandlung in dyn. datentraeger verlierst Du einen grossteil der
Kompatibilitaet, welche evtl. bei einer spaeteren Datenrettung mit
Fremdsoftware wichtig werden koennte.

Georges

unread,
Jul 23, 2005, 4:20:07 PM7/23/05
to
Hallo.

Shinji Ikari wrote:

>>Mit dem ICP/Vortex GDT8546RZ dürfte das Soft-RAID wohl vom Tisch ein
>>(ist doch ein HardwareRAID, oder?).
>
> Soweit ich es uebersehe ist es ein Hardwareraid-Kontroller. Deshalb
> war ich sowieso verwundert, warum Du ein Posting anfaengst, dass
> (aufgrund der dynamischen datentraeger) eher auf Softwareraid abzielte
> 8)

Aus deiner Aussage schliesse ich, dass dynamische Datenträger nur mit
SoftwareRAID Bedeutung haben / möglich sind. Das muss man auch wieder
wissen :).

> Bei echtem Hardwarerraid brauchst Du dynamische Datentrageer nuicht
> und kannst ganz normal arbeiten, als waere es eine grosse Platte.
> Also wenn Du die in 2 Laufwerksbuchstaben zerlegen willst,
> partitionierst Du sie einfach.

Ok. Will ich aber nicht. Ich will eine grosse Platte (400 GB).

> Durch umwandlung in dyn. datentraeger verlierst Du einen grossteil der
> Kompatibilitaet, welche evtl. bei einer spaeteren Datenrettung mit
> Fremdsoftware wichtig werden koennte.

Ok, wenn es nicht nötig ist aus dem Verbund einen dyn. Datenträger zu
machen, dann lassen wir das. Die Redundanz steigt, das Overhead sinkt.

Danke für deine Aussagen.

Grüße,

--
Georges

Shinji Ikari

unread,
Jul 23, 2005, 4:55:05 PM7/23/05
to
Guten Tag.

Georges <nos...@domain-not-valid.com> schrieb:

>> Soweit ich es uebersehe ist es ein Hardwareraid-Kontroller. Deshalb


>> war ich sowieso verwundert, warum Du ein Posting anfaengst, dass
>> (aufgrund der dynamischen datentraeger) eher auf Softwareraid abzielte
>> 8)
>Aus deiner Aussage schliesse ich, dass dynamische Datenträger nur mit
>SoftwareRAID Bedeutung haben / möglich sind. Das muss man auch wieder
>wissen :).

Dynamische datentraeger sind auch bei normalen Platten/Bereichen
moeglich. Da sie aber bei normaler Benutzung kaum Vorteile bieten und
nur zu Windows bestimmter Versionen (also eigentlich zu sich selber)
kompatibel sind. ist fuer Normalnutzer die Verwendung selten sinnvoll.

>> Bei echtem Hardwarerraid brauchst Du dynamische Datentrageer nuicht
>> und kannst ganz normal arbeiten, als waere es eine grosse Platte.
>> Also wenn Du die in 2 Laufwerksbuchstaben zerlegen willst,
>> partitionierst Du sie einfach.
>Ok. Will ich aber nicht. Ich will eine grosse Platte (400 GB).

Anscheinend verstehst Du die Funktion des Raid noch nicht so ganz.
Also mal ganz langsam und von vorne:
Aus den anderen Postings und diesem hier entnehme ich, dass DU ja den
hardwareraid-Kontroller bestellt hast und dieser mit 3x 200GB-HDD im
Raid5-verbund bestueckt werden soll.
Damit wird der Kontroller Deinem Windows eine einzige HDD mit 400GB
vorgaukeln.
Diese kannst Du dann eben komplett in einer einzige Partition ueber
die gesamten 400GB nutzen (das willst Du anscheinend),
Du kannst sie auch in mehrere Partitionen unterteilen und somit
mehrere kleinere Laufwerksbuchstaben erreichen (das willst Du
anscheinend nicht)
oder Du kannst sie in einen dynamischen datentraeger konvertieren
(wenig ratsam), mit dem Du dann unter Deinem WIndows2000 SP4
betriebssystem weitere Spielereien (zusaetzliche Softwarids einrichten
oder so) machen kannst, die aber auch nicht fuer Dich ratsam sind).

- Also lass die Hardwrae erstmal kommen,
- lies die Anleitung des Kontrollers (evtl. sogar schon vorher online
herunter laden [wenn moeglich] und lesen),
- baue alles unter Beachtung der ueblichen Vorsichtsmassnahmen
zusammen (also PC ausschalten etc...).

Dann startest Du Dein System und folgst der Anleitung zur Erstellung
eines Raid5.

Ich kenne die ICP Modelle nicht selber, deshalb kann ich nur vermuten,
dass Du beim Systemstart mit einer Tastenkombination in das
BIOS/Firmware des Kontrollers kommst,
dort die Platten zu einem raid5-verbund konfigurierst,
dieser dann erstellt wird (bei meinen 3Wares kann das schonmal 2
Stunden dauern, wenn ich beispielsweise knapp 2TB Plattenplatz nutze)
und dann Dein System bootet.
Nun sollte Dein Windows in der Datentraegerverwaltung diese neue
"Riesenplatte" finden und anbieten diese zu partitionieren, etc...

Frieder Schlönz-Nahles

unread,
Jul 23, 2005, 10:08:22 PM7/23/05
to
Shinji Ikari schrieb:

>
> Durch umwandlung in dyn. datentraeger verlierst Du einen grossteil der
> Kompatibilitaet, welche evtl. bei einer spaeteren Datenrettung mit
> Fremdsoftware wichtig werden koennte.

Tsts, ich dachte, solche Tools braucht man nicht, weil doch jeder Profi
in diesem Forum sein (mindestens) tägliches Full-Backup fährt :-)

Davon abgesehen: Geht eine Platte im RAID5 kaputt, kann man sie
unbesorgt zum Garantieaustausch bringen, ohne in Gefahr zu laufen, das
wichtige Daten wie Kontoauszüge o.ä. beim Techniker wieder lesbar werden?

Oder sollte doch lieber auch ein Array mit Safeguard Easy o.ä. geschützt
werden?

Frieder

Shinji Ikari

unread,
Jul 24, 2005, 3:31:10 PM7/24/05
to
Guten Tag.

Frieder Schlönz-Nahles <oopsi@oopsi> schrieb:


> > Durch umwandlung in dyn. datentraeger verlierst Du einen grossteil der
> > Kompatibilitaet, welche evtl. bei einer spaeteren Datenrettung mit
> > Fremdsoftware wichtig werden koennte.
>Tsts, ich dachte, solche Tools braucht man nicht, weil doch jeder Profi
>in diesem Forum sein (mindestens) tägliches Full-Backup fährt :-)

Ich bitte Dich die Postings des OP nochmal zu lesen.
Er will durch das Raid5 auf Backups verziochten. Dass es ein grosses
Risiko ist, wurde ihm mitgeteilt, doch wollte ich ihn eben darauf
hinweisen, dass er sich durch konvertierung in Dyn. Datemtraeger noch
mehr Chancen verbaut.

>Davon abgesehen: Geht eine Platte im RAID5 kaputt, kann man sie
>unbesorgt zum Garantieaustausch bringen, ohne in Gefahr zu laufen, das
>wichtige Daten wie Kontoauszüge o.ä. beim Techniker wieder lesbar werden?

Je groesser das Raid5 ist (gemessen an der Anzahl der HDDs) desto
geringer ist der Anteil der Nutzdaten einer Datei darauf.
Wenn ein Raid5 aus 3 Platten besteht hat der Inhaber der einzelnen
Platte eine Chance, zumindest 50% der Daten zu sehen.
Dass er sie aber selber interpretieren muss um daraus etwas zu
schliessen, sollte klar sein.
Der normalsterbliche Inhaber kann mite iner solchen platte keien
nenennswerten daten auslesen.
Datenretter und Strafverfolgungsbehoerden moegen da andere
Moeglichkeiten haben.
Bei einem Raid5 ueber 6 Platten hat der Inhaber einer einzelnen Platte
dann nur noch 20% des Datenbestands in den Fingern. Da sollte eine
Interpolierung der fehlenden Daten annaehernd unmoeglich sein.
etc...

>Oder sollte doch lieber auch ein Array mit Safeguard Easy o.ä. geschützt
>werden?

Wenn man illegale oder schuetzenswerte Inhalte auf seinem Raid5
lagert, kommt es eben auf die Anzahl der Platten im Raid5 an und gegen
was man schuetzen will.

Will man gegen das Ausspionieren schuetzen, dass jemand mit einer
dieser Platten versuchen koennte, ist bei steigender anzahl der
Platten die Chance des Platten-entwenders immer geringer.
Aber wenn man das ganze Raid5 (Dateninhalt) gegen unbefugten
Fremdzugriff schuetzen, sollte man wirklich zusaetzlich ueber
verschlueselungssoftware und Zugriffsrechte nachdenken.
Truecrypt ist da ein nettes Tool.

Frieder Schlönz-Nahles

unread,
Jul 24, 2005, 4:05:56 PM7/24/05
to
Shinji Ikari schrieb:
>
> Will man gegen das Ausspionieren schuetzen ...

> Truecrypt ist da ein nettes Tool.

Ja, sieht echt nett aus. Es scheint laut Handbuch aber keine
Systempartitionen verschlüsseln zu können. Immerhin macht es nicht nur
einen File-Container auf, sondern kann zumindest Daten-Partitionen
crypten. Sogar auf RAID5-Platten. Ich probiere es mal aus. Weisst Du, ob
es viel Leistung vom System abzieht?

Frieder

Shinji Ikari

unread,
Jul 25, 2005, 6:41:19 AM7/25/05
to
Guten Tag.

Frieder Schlönz-Nahles <oopsi@oopsi> schrieb

>> Will man gegen das Ausspionieren schuetzen ...
>> Truecrypt ist da ein nettes Tool.
>Ja, sieht echt nett aus. Es scheint laut Handbuch aber keine
>Systempartitionen verschlüsseln zu können.

Leider kanne s das nicht, aber wenn man System und Daten trennt, ist
es hilfreich.

>Weisst Du, ob
>es viel Leistung vom System abzieht?

Das haengt von der verwendeten Verschluesselung ab.
Eine gewisse CPU-Last ist zu bemerken.
Ich nutze es aber nur um gelegentlich eine CD/DVD mit verschluesselten
Daten zu begluecken. Muss ja nicht der Postbote gleucklich werden,
wenn er einen Brief stibitzt. 8)
--
MfG, Shinji
P.S.:Wegen akt.Viren/Wuermern werden Mails >141Kbyte <155KByte geloescht.

Georges

unread,
Jul 25, 2005, 2:37:51 PM7/25/05
to
Shinji Ikari wrote:

> Frieder Schlönz-Nahles <oopsi@oopsi> schrieb:


>
>>Tsts, ich dachte, solche Tools braucht man nicht, weil doch jeder Profi
>>in diesem Forum sein (mindestens) tägliches Full-Backup fährt :-)
>
> Ich bitte Dich die Postings des OP nochmal zu lesen.
> Er will durch das Raid5 auf Backups verziochten. Dass es ein grosses
> Risiko ist, wurde ihm mitgeteilt,

Das Risko mit RAID5 ist geringer also ohne RAID5 (Basisdatenträger oder
dyn. Datenträger ohne RAID5). Wenn nur eine Platte stirbt (wovon ich
ausgehe), dann erfüllt mein RAID5 100%ig seinen Zweck.

> doch wollte ich ihn eben darauf
> hinweisen, dass er sich durch konvertierung in Dyn. Datemtraeger noch
> mehr Chancen verbaut.

Als ich mit der Idee der dyn. Datenträger kam, war mir nicht klar dass
man diese bei HardwareRAID nicht benötigt, da man ohnehin die verfügabre
Speicherkapazität als ein logisches Laufwerk ansprechen kann. Man kann
die M$ Struktur von Basisdatenträger und dyn. Datenträger also vergessen.

BTW ... das Material wird Ende der Woche eintreffen. Dann sehen wir weiter.

>>Davon abgesehen: Geht eine Platte im RAID5 kaputt, kann man sie
>>unbesorgt zum Garantieaustausch bringen, ohne in Gefahr zu laufen, das
>>wichtige Daten wie Kontoauszüge o.ä. beim Techniker wieder lesbar werden?
>
> Je groesser das Raid5 ist (gemessen an der Anzahl der HDDs) desto
> geringer ist der Anteil der Nutzdaten einer Datei darauf.
> Wenn ein Raid5 aus 3 Platten besteht hat der Inhaber der einzelnen

Newbie Frage ... ist RAID5 mit 4 Platten möglich. Mit 4x 200 GB hätte
man dann 533 GB? Ist dann 100%ige Redundancy gewährleistet (oder müssen
es 3, 6, 9 ... Platten sein)?

Gruss,

--
Georges

Hilmar Steinhauer

unread,
Jul 25, 2005, 2:54:17 PM7/25/05
to
Georges schrieb:

> Shinji Ikari wrote:
>
>> Frieder Schlönz-Nahles <oopsi@oopsi> schrieb:
>>
>>>Tsts, ich dachte, solche Tools braucht man nicht, weil doch jeder Profi
>>>in diesem Forum sein (mindestens) tägliches Full-Backup fährt :-)
>>
>> Ich bitte Dich die Postings des OP nochmal zu lesen.
>> Er will durch das Raid5 auf Backups verziochten. Dass es ein grosses
>> Risiko ist, wurde ihm mitgeteilt,
>
> Das Risko mit RAID5 ist geringer also ohne RAID5 (Basisdatenträger oder
> dyn. Datenträger ohne RAID5). Wenn nur eine Platte stirbt (wovon ich
> ausgehe), dann erfüllt mein RAID5 100%ig seinen Zweck.

Schöne Grüße vom Milchmädchen!
Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei von vier Platten ausfallen, ist höher,
als bei einer einzelnen Platte.

Gruß,
Hilmar

Sevo Stille

unread,
Jul 25, 2005, 3:40:09 PM7/25/05
to
Georges wrote:

> Newbie Frage ... ist RAID5 mit 4 Platten möglich.

Klar doch.

> Mit 4x 200 GB hätte
> man dann 533 GB?

600 GB - für die Parity braucht man, egal wieviele Platten man einsetzt,
genau eine Platte extra.

> Ist dann 100%ige Redundancy gewährleistet (oder müssen
> es 3, 6, 9 ... Platten sein)?

Ja, Nein. Aber ob es performant ist, hängt vom Controller ab - nicht
alle profitieren von einer höheren Plattenzahl.

Gruß Sevo

Shinji Ikari

unread,
Jul 25, 2005, 5:34:02 PM7/25/05
to
Guten Tag.

Georges <nos...@domain-not-valid.com> schrieb:

>> Er will durch das Raid5 auf Backups verziochten. Dass es ein grosses


>> Risiko ist, wurde ihm mitgeteilt,
>Das Risko mit RAID5 ist geringer also ohne RAID5 (Basisdatenträger oder
>dyn. Datenträger ohne RAID5). Wenn nur eine Platte stirbt (wovon ich
>ausgehe), dann erfüllt mein RAID5 100%ig seinen Zweck.

gegen einen HDD-Ausfall hilft Raid5: ja.
gegen Amok laufendes OS, Viren, User etc... hilft es nicht.
aber das weisst Du ja alles. Wurde hier ja oft genug gepostet 8)

>BTW ... das Material wird Ende der Woche eintreffen. Dann sehen wir weiter.

ich hoffe, dass Du damit zufrieden sein wirst. Es ist zumindest
(meiner Meinung nach) eine gute Wahl!

>Newbie Frage ... ist RAID5 mit 4 Platten möglich.

Ja. Mit jeder Plattenanzahl >2 Stueck.
Also mit 3 oder 4 oder 5 ... oder 12...
der Kontroller muss es nur beherrschen (also soviele Ports haben oder
die Ports anderer karten mitbenutzen koennen).

>Mit 4x 200 GB hätte
>man dann 533 GB?

Mit 4x200 GB hast Du 600GB Nutzkapazitaet frei.
200GB gehen fuer dei Redundanz bei drauf.

>Ist dann 100%ige Redundancy gewährleistet (oder müssen
>es 3, 6, 9 ... Platten sein)?

100%ige Datenwiederherstellung beim Ausfall einer HDD ist damit
gewaehrleistet.

Markus Loeffler

unread,
Jul 26, 2005, 10:16:07 AM7/26/05
to

>>Das Risko mit RAID5 ist geringer also ohne RAID5 (Basisdatenträger oder
>>dyn. Datenträger ohne RAID5). Wenn nur eine Platte stirbt (wovon ich
>>ausgehe), dann erfüllt mein RAID5 100%ig seinen Zweck.
>
>
> Schöne Grüße vom Milchmädchen!
> Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei von vier Platten ausfallen, ist höher,
> als bei einer einzelnen Platte.

wieso? die wahrscheinlichkeit dass 2 von 4 platten ausfallen (und dass
auch noch in einem engen zeitrahmen) ist sicher nicht höher als dass 1
von 1 platten ausfällt.

kannst du das mal bitte vorrechnen?

ich komm auf: ausfallwahrscheinlichkeit pro platte 2%

2 platten gleichzeitig: 0,02^2*0,98^2*6=0,0023

oder hab ich nen denkfehler?

Georges

unread,
Jul 26, 2005, 1:47:07 PM7/26/05
to
Hilmar Steinhauer wrote:

> Georges schrieb:
>


>>Das Risko mit RAID5 ist geringer also ohne RAID5 (Basisdatenträger oder
>>dyn. Datenträger ohne RAID5). Wenn nur eine Platte stirbt (wovon ich
>>ausgehe), dann erfüllt mein RAID5 100%ig seinen Zweck.
>
> Schöne Grüße vom Milchmädchen!
> Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei von vier Platten ausfallen, ist höher,
> als bei einer einzelnen Platte.

Ich hatte jetzt in #7 Jahren mit 50 Platten eine einzige die ausgefallen
ist. Ausserdem möchte ich ein HotSpare benutzen.

100%ige Sicherheit gib's eh nicht. Ich strebe erhöhte Sicherheit mit
RAID5 im Gegensatz zu RAID5-Abwesenheit ;) an. Das dürfte doch allemal
erfüllt sein.

--
Georges

Georges

unread,
Jul 26, 2005, 1:50:53 PM7/26/05
to
Markus Loeffler wrote:

>> Schöne Grüße vom Milchmädchen!
>> Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei von vier Platten ausfallen, ist höher,
>> als bei einer einzelnen Platte.
>
> wieso? die wahrscheinlichkeit dass 2 von 4 platten ausfallen (und dass
> auch noch in einem engen zeitrahmen) ist sicher nicht höher als dass 1
> von 1 platten ausfällt.
>
> kannst du das mal bitte vorrechnen?
>
> ich komm auf: ausfallwahrscheinlichkeit pro platte 2%
>
> 2 platten gleichzeitig: 0,02^2*0,98^2*6=0,0023
>
> oder hab ich nen denkfehler?

Stimmt alles was du sagst, aber ich nehme an dass Markus andere Faktoren
(die teilweise sicherlich begründet sind) in Betracht zieht.

1. Die Platten hängen an einem Netzteil - Kurzschluss betrifft mehrere
Platten.

2. Die Platten sind alle in einem Gehäuse - Überhitzung betrifft alle
Platten.

3. ...

Rechnerisch kann man das kaum nachvollziehen, aber die Platten sind
nicht getrennt. Ich plane jedoch nur einen reinen isolierten
Laufwerksschaden einer Platte ein.

Mein Ausgangspunkt ist; RAID5 macht mein System sicherer, nicht 100%ig
sicher. That's it!

Gruß,

--
Georges

Georges

unread,
Jul 26, 2005, 1:56:07 PM7/26/05
to
Sevo Stille wrote:

>>Newbie Frage ... ist RAID5 mit 4 Platten möglich.
>
> Klar doch.

Ok.

>>Mit 4x 200 GB hätte
>>man dann 533 GB?
>
> 600 GB - für die Parity braucht man, egal wieviele Platten man einsetzt,
> genau eine Platte extra.

Das musst du mir jetzt mal erklären.

1. Ich dachte dass bei RAID5 die Parity Blöcke (üblich 64 KB) über alle
Platten verteilt sind, im Gegensatz zu RAID3, wo alle Paitätsdaten
zusammen auf einer Platte liegen?

2. Ich bin ebenfalls davon ausgegangen dass die Parity Blöcke genau so
gross sind wie die Nutzdatenblöcke, und in einem Parity Block die
Nutzdaten von 2 Nutzdatenblöcke "verrechnet" sind?!

>>Ist dann 100%ige Redundancy gewährleistet (oder müssen
>>es 3, 6, 9 ... Platten sein)?
>
> Ja, Nein. Aber ob es performant ist, hängt vom Controller ab - nicht
> alle profitieren von einer höheren Plattenzahl.

Danke für die Infos!

Gruß,

--
Georges

Georges

unread,
Jul 26, 2005, 2:01:48 PM7/26/05
to
Shinji Ikari wrote:

> Georges <nos...@domain-not-valid.com> schrieb:
>

>>Das Risko mit RAID5 ist geringer also ohne RAID5 (Basisdatenträger oder
>>dyn. Datenträger ohne RAID5). Wenn nur eine Platte stirbt (wovon ich
>>ausgehe), dann erfüllt mein RAID5 100%ig seinen Zweck.
>
> gegen einen HDD-Ausfall hilft Raid5: ja.

Gut!

> gegen Amok laufendes OS, Viren, User etc... hilft es nicht.

Ist mir bewusst und das Risiko mit einkalkuliert.

> aber das weisst Du ja alles. Wurde hier ja oft genug gepostet 8)

Stimmt.

>>Newbie Frage ... ist RAID5 mit 4 Platten möglich.
>
> Ja. Mit jeder Plattenanzahl >2 Stueck.
> Also mit 3 oder 4 oder 5 ... oder 12...
> der Kontroller muss es nur beherrschen (also soviele Ports haben oder
> die Ports anderer karten mitbenutzen koennen).

Der GDT8546RZ hat 4 Ports.

>>Mit 4x 200 GB hätte
>>man dann 533 GB?
>
> Mit 4x200 GB hast Du 600GB Nutzkapazitaet frei.
> 200GB gehen fuer dei Redundanz bei drauf.

Das ist mir jetzt neu. Siehe mein heutuges Posting an Sevo.

... later ...

Hab' was nachgelesen. 1. ist jetzt klar! Man kann den Parity Block aus
aus mehr als 2 Platten erstellen, da n-1 Platten ja noch nur Verfügung
stehen zwecks Restaurierung in Fall eines Festplattencrashs.

2. Ist noch nicht klar. Werden die Parity Daten jetzt auf die einzelnen
Platten verteilt oder nicht?

>>Ist dann 100%ige Redundancy gewährleistet (oder müssen
>>es 3, 6, 9 ... Platten sein)?
>
> 100%ige Datenwiederherstellung beim Ausfall einer HDD ist damit
> gewaehrleistet.

Ok!

Gruß,

--
Georges

Shinji Ikari

unread,
Jul 26, 2005, 2:32:02 PM7/26/05
to
Guten Tag

Georges <nos...@domain-not-valid.com> schrieb:

>> gegen einen HDD-Ausfall hilft Raid5: ja.
>Gut!

>> aber das weisst Du ja alles. Wurde hier ja oft genug gepostet 8)
>Stimmt.

8)

>>>Newbie Frage ... ist RAID5 mit 4 Platten möglich.
>> Ja. Mit jeder Plattenanzahl >2 Stueck.
>> Also mit 3 oder 4 oder 5 ... oder 12...
>> der Kontroller muss es nur beherrschen (also soviele Ports haben oder
>> die Ports anderer karten mitbenutzen koennen).
>Der GDT8546RZ hat 4 Ports.

Einige Kontroller koennen (angeblich) ueber den PCI-Bus die Steuerung
weiterer Firmengleicher Kontroller uebernehmen und somit sogar noch
mehr Ports verfuegbar machen.

>>>Mit 4x 200 GB hätte
>>>man dann 533 GB?
>> Mit 4x200 GB hast Du 600GB Nutzkapazitaet frei.
>> 200GB gehen fuer dei Redundanz bei drauf.
>Das ist mir jetzt neu. Siehe mein heutuges Posting an Sevo.

Es wird immer genau der platz einer HDD fuer Wiederherstellungsdaten
benutzt. Dass dieser Platz ueber alle Platten verteilt ist, ist bei
Raid5 eben so, aber das Volumen der Wiederherstellungsdaten ist eben
genau der von einer HDD.
Also bei 4 gleich grossen Platten hat man die Nutzkapazitaet von 3
Stueck zur freien Verfuegung.

>2. Ist noch nicht klar. Werden die Parity Daten jetzt auf die einzelnen
>Platten verteilt oder nicht?

Die Daten werden bei Raid5 reihum auf die Platten verteilt.

>> 100%ige Datenwiederherstellung beim Ausfall einer HDD ist damit
>> gewaehrleistet.
>Ok!

Wenn aber 2 Platten ausfallen (weil sie evtl. zum gleichen Zeitpunkt
gekauft wurden, die selben Umwelteinfluesse haben und somit aehnliche
Lebenzeiten/Laufzeiten haben koennen) sind die Daten futsch. Aber da
bin ich wieder beim Thema Backup... 8)

Sevo Stille

unread,
Jul 26, 2005, 2:47:48 PM7/26/05
to
Georges wrote:

>>600 GB - für die Parity braucht man, egal wieviele Platten man einsetzt,
>>genau eine Platte extra.
>
>
> Das musst du mir jetzt mal erklären.
>
> 1. Ich dachte dass bei RAID5 die Parity Blöcke (üblich 64 KB) über alle
> Platten verteilt sind, im Gegensatz zu RAID3, wo alle Paitätsdaten
> zusammen auf einer Platte liegen?

Richtig, aber das ist egal. In beiden fällen wird über alle Platten die
Parity gebildet - ich kann diese sowohl auf eine Platte schreiben
(RAID3), oder ein n'tel der Parity-Information auf jede der n Platten
verteilen (RAID5).

> 2. Ich bin ebenfalls davon ausgegangen dass die Parity Blöcke genau so
> gross sind wie die Nutzdatenblöcke, und in einem Parity Block die
> Nutzdaten von 2 Nutzdatenblöcke "verrechnet" sind?!

Nein, in einem Parity-Block sind alle n Nutzdatenblöcke verrechnet. XOR
ist kommutativ und assoziativ, also kann ich aus (Parity aller Platten)
XOR (Parity der verbliebenen Platten) den Wert jeder ausgefallenen
Platte errechnen.

Gruß Sevo

Frieder Schlönz-Nahles

unread,
Jul 26, 2005, 8:24:28 PM7/26/05
to
Shinji Ikari schrieb:

>
> Einige Kontroller koennen (angeblich) ueber den PCI-Bus die Steuerung
> weiterer Firmengleicher Kontroller uebernehmen und somit sogar noch
> mehr Ports verfuegbar machen.
>

Wäre das mit zwei simplen SIL-SATA-4-Port-Controller mit Software-RAID
nicht auch möglich? So hätte ich flugs ein 8-Port-Raid5 zum SSV-Preis
:-) Ok, außer Du meinst Hardware-RAID.

Frieder

Shinji Ikari

unread,
Jul 27, 2005, 1:56:16 AM7/27/05
to
Guten Tag.

Frieder Schlönz-Nahles <oopsi@oopsi> schrieb

Ich meinte Hardwareraid (beispiel: Broadcom BC-4852 soll das koennen).
Bei Softwareraid ist eine Benutzung beliebiger Ports beliebiger Karten
doch sowieso moeglich.

Georges

unread,
Jul 29, 2005, 4:55:26 AM7/29/05
to
Shinji Ikari wrote:

> Georges <nos...@domain-not-valid.com> schrieb:

Die GDT8546RZ kam an!

- Es befand sich ein älteres BIOS auf dem FlashROM (unverständlich?!).
Das Updaten war mit einigen Problemen verbunden da man über BIOS selbst
(ICPCON) nur Minor Updates (2.39.xx) machen kann. Die letzte BIOS
Version war aber 2.44.02, was einem Major Update entspricht. Hierfür
muss man dann die CD starten (vorher integral bei ICP gesaupt,
beiliegende war auch wieder älter), was etwas schwierig ist wenn kein CD
Laufwerk an diesem Rechner angeschlossen ist.

- Bei der Dok. haben sie einige ICP GDT Produkte zusammengeschlossen,
was die Lektüre etwas schwieriger gestaltet da man nie sicher weiss ob
sich das soeben gelesenen jetzt auf die gekaufte Karte bezieht, oder
aber auf eine andere. Alles in Allem ist die Dok. sehr komplett, aber
etwas verwirrend.

>>>Soweit ich es uebersehe ist es ein Hardwareraid-Kontroller. Deshalb
>>>war ich sowieso verwundert, warum Du ein Posting anfaengst, dass
>>>(aufgrund der dynamischen datentraeger) eher auf Softwareraid abzielte
>>>8)
>>
>>Aus deiner Aussage schliesse ich, dass dynamische Datenträger nur mit
>>SoftwareRAID Bedeutung haben / möglich sind. Das muss man auch wieder
>>wissen :).
>
> Dynamische datentraeger sind auch bei normalen Platten/Bereichen
> moeglich. Da sie aber bei normaler Benutzung kaum Vorteile bieten und
> nur zu Windows bestimmter Versionen (also eigentlich zu sich selber)
> kompatibel sind. ist fuer Normalnutzer die Verwendung selten sinnvoll.

Nachdem ich die 4 RAID levels der Karte über das BIOS installiert habe,
habe ich im Disk Manager von Win2000 SP4 (nicht RAID5 gepatched) aus dem
dyn. Datenträger (default selektiert) einen Basisdatenträger gemacht,
wobei ich mich wirklich frage wo bei einem RAID5 Verbund über 3 Platten,
der Vorteil eines Basisdatenträgers zu einem dyn. Datenträger sein soll?

Wenn man ohne HardwareRAID arbeitet ist es klar, dass man beispielsweise
mittels dyn. Datenträger eine grosse LV über mehrere physikalische
Datenträger ziehen kann, was natürlich von Vorteil ist wenn man nur eins
will (wie ich). Da aber bei einem HardwareRAID sowieso die ganzen
Platten als eine LV in Windows erscheinen, ist hier kein Vorteil mehr zu
erkennen.

>>>Bei echtem Hardwarerraid brauchst Du dynamische Datentrageer nuicht
>>>und kannst ganz normal arbeiten, als waere es eine grosse Platte.
>>>Also wenn Du die in 2 Laufwerksbuchstaben zerlegen willst,
>>>partitionierst Du sie einfach.
>>
>>Ok. Will ich aber nicht. Ich will eine grosse Platte (400 GB).
>
> Anscheinend verstehst Du die Funktion des Raid noch nicht so ganz.
> Also mal ganz langsam und von vorne:
> Aus den anderen Postings und diesem hier entnehme ich, dass DU ja den
> hardwareraid-Kontroller bestellt hast und dieser mit 3x 200GB-HDD im
> Raid5-verbund bestueckt werden soll.
> Damit wird der Kontroller Deinem Windows eine einzige HDD mit 400GB
> vorgaukeln.

Korrekt!

> Diese kannst Du dann eben komplett in einer einzige Partition ueber
> die gesamten 400GB nutzen (das willst Du anscheinend),
> Du kannst sie auch in mehrere Partitionen unterteilen und somit
> mehrere kleinere Laufwerksbuchstaben erreichen (das willst Du
> anscheinend nicht)

Korrekt!

> oder Du kannst sie in einen dynamischen datentraeger konvertieren
> (wenig ratsam),

siehe oben ... warum?

> mit dem Du dann unter Deinem WIndows2000 SP4
> betriebssystem weitere Spielereien (zusaetzliche Softwarids einrichten
> oder so) machen kannst, die aber auch nicht fuer Dich ratsam sind).
>
> - Also lass die Hardwrae erstmal kommen,
> - lies die Anleitung des Kontrollers (evtl. sogar schon vorher online
> herunter laden [wenn moeglich] und lesen),
> - baue alles unter Beachtung der ueblichen Vorsichtsmassnahmen
> zusammen (also PC ausschalten etc...).
>
> Dann startest Du Dein System und folgst der Anleitung zur Erstellung
> eines Raid5.

Wurde gemacht!

> Ich kenne die ICP Modelle nicht selber, deshalb kann ich nur vermuten,
> dass Du beim Systemstart mit einer Tastenkombination in das
> BIOS/Firmware des Kontrollers kommst,
> dort die Platten zu einem raid5-verbund konfigurierst,
> dieser dann erstellt wird (bei meinen 3Wares kann das schonmal 2
> Stunden dauern, wenn ich beispielsweise knapp 2TB Plattenplatz nutze)
> und dann Dein System bootet.
> Nun sollte Dein Windows in der Datentraegerverwaltung diese neue
> "Riesenplatte" finden und anbieten diese zu partitionieren, etc...

Klappt auch.

Grüße,

--
Georges

Shinji Ikari

unread,
Jul 29, 2005, 6:34:02 AM7/29/05
to
Guten Tag.

Georges <nos...@domain-not-valid.com> schrieb:

>Nachdem ich die 4 RAID levels der Karte über das BIOS installiert habe,


>habe ich im Disk Manager von Win2000 SP4 (nicht RAID5 gepatched) aus dem
>dyn. Datenträger (default selektiert) einen Basisdatenträger gemacht,

haetet ich auch gemacht. Wie gesagt sind dyn. Datentraeger bei dem
Anwendungszweck nicht ratsam.

>wobei ich mich wirklich frage wo bei einem RAID5 Verbund über 3 Platten,
>der Vorteil eines Basisdatenträgers zu einem dyn. Datenträger sein soll?

Der Vorteil eines Basisdatentraegers ist die kompatibilitaet zu
anderen Systemen, was eien datenrettung einfacher gestalten kann, wenn
etwas schief geht. Windows dyn. Datentraeger sind eigentlich nur zu
sich selbst kompatibel.

>> oder Du kannst sie in einen dynamischen datentraeger konvertieren
>> (wenig ratsam),
>siehe oben ... warum?

Ich schrieb ja auch, dass dyn. Datentraeger fuer Deinen
Anwendungszweck nicht ratsam sind.
Man kann sie nutzen um eben (wie Du ja erkannt hast) auch ohne Raid
mehrere Platten zusammen zu fassen. Bei Dir ist es nicht
ratsam/erforderlich.

>> Nun sollte Dein Windows in der Datentraegerverwaltung diese neue
>> "Riesenplatte" finden und anbieten diese zu partitionieren, etc...
>Klappt auch.

freut mich 8)

Georges

unread,
Jul 29, 2005, 8:21:41 PM7/29/05
to
Shinji Ikari wrote:

>>wobei ich mich wirklich frage wo bei einem RAID5 Verbund über 3 Platten,
>>der Vorteil eines Basisdatenträgers zu einem dyn. Datenträger sein soll?
>
> Der Vorteil eines Basisdatentraegers ist die kompatibilitaet zu
> anderen Systemen, was eien datenrettung einfacher gestalten kann, wenn
> etwas schief geht. Windows dyn. Datentraeger sind eigentlich nur zu
> sich selbst kompatibel.

Soll man diese Datenrettungstools über das RAID5 auf die Festplatten
loslassen (1.), oder die Platten separat anschliessen, i.e. den RAID
Controller übergehen (2.)?

Wenn 1., dann frage ich mich inwiefern sich der Controller ins Gehege
schauen läßt.

Wenn 2., dann frage ich mich ob RAID5 generierte Basisdatenträger, die
sich über mehrere Laufwerke ziehen, getrennt als Basisdatenträger
ansprechen lassen, da die Basisträgerstruktur im Fall eines RAID5 über
mehrere Laufwerke ja nur einen virtuellen, jedoch nicht einen
physikalischen Basisdatenträger darstellt.

Grüße,

--
Georges

Shinji Ikari

unread,
Jul 30, 2005, 6:37:07 AM7/30/05
to
Guten Tag.

Georges <nos...@domain-not-valid.com> schrieb:

>> Der Vorteil eines Basisdatentraegers ist die kompatibilitaet zu


>> anderen Systemen, was eien datenrettung einfacher gestalten kann, wenn
>> etwas schief geht. Windows dyn. Datentraeger sind eigentlich nur zu
>> sich selbst kompatibel.
>Soll man diese Datenrettungstools über das RAID5 auf die Festplatten
>loslassen (1.), oder die Platten separat anschliessen, i.e. den RAID
>Controller übergehen (2.)?

Ein Datenrettungstool kann mit einer solchen Platte nichts anfangen,
weil dort ja nur ein bruchteil der erforderlichenDaten zu finden ist.
Aber wenn man solche Tools im Problemfall auf den ganzen Plattenstapel
loslaesst, betseht die Chance, dass sie die eine oder andere
geloschte/verlorene Ddatei noch finden koennen.


>Wenn 1., dann frage ich mich inwiefern sich der Controller ins Gehege
>schauen läßt.

der Kontroller zeigt sich dem Windows-System gegenueber wie eine
normale grosse Platte. ER laesst sich nicht ins "Gehege" schauen,
simuliert nach aussen hin aber dennoch erforderliche Daten um ggf. ein
Tool zur Datenrettung erfolgreich werden zu lassen.
Aber Du hast recht, nicht jedes Tool und jeder Fehler laesst sich
damit finden/beheben.

>Wenn 2., dann frage ich mich ob RAID5 generierte Basisdatenträger, die
>sich über mehrere Laufwerke ziehen, getrennt als Basisdatenträger
>ansprechen lassen, da die Basisträgerstruktur im Fall eines RAID5 über
>mehrere Laufwerke ja nur einen virtuellen, jedoch nicht einen
>physikalischen Basisdatenträger darstellt.

Eine solche Platte einzeln angeschlossen wird annaehernd gar nicht als
irgendwas erkannt (ausser als leere HDD) weil dort nur ein Bruchteil
der Daten enthalten sind.

Georges

unread,
Jul 31, 2005, 6:54:23 AM7/31/05
to
Shinji Ikari wrote:

>>Soll man diese Datenrettungstools über das RAID5 auf die Festplatten
>>loslassen (1.), oder die Platten separat anschliessen, i.e. den RAID
>>Controller übergehen (2.)?
>
> Ein Datenrettungstool kann mit einer solchen Platte nichts anfangen,
> weil dort ja nur ein bruchteil der erforderlichenDaten zu finden ist.

Eben, das war auch mein Gedanke. Daher sah ich keinen Vorteil in einem
Basisdatenträger System gegenüber eines dyn. Datenträger System.

> Aber wenn man solche Tools im Problemfall auf den ganzen Plattenstapel
> loslaesst, betseht die Chance, dass sie die eine oder andere
> geloschte/verlorene Ddatei noch finden koennen.

Das hätte ich nicht gedacht. Von daher ist es dann natürlich vorteilhaft
mit einem Basisträgersystem zu arbeiten!

>>Wenn 1., dann frage ich mich inwiefern sich der Controller ins Gehege
>>schauen läßt.
>
> der Kontroller zeigt sich dem Windows-System gegenueber wie eine
> normale grosse Platte. ER laesst sich nicht ins "Gehege" schauen,
> simuliert nach aussen hin aber dennoch erforderliche Daten um ggf. ein
> Tool zur Datenrettung erfolgreich werden zu lassen.
> Aber Du hast recht, nicht jedes Tool und jeder Fehler laesst sich
> damit finden/beheben.

Alles klar!

>>Wenn 2., dann frage ich mich ob RAID5 generierte Basisdatenträger, die
>>sich über mehrere Laufwerke ziehen, getrennt als Basisdatenträger
>>ansprechen lassen, da die Basisträgerstruktur im Fall eines RAID5 über
>>mehrere Laufwerke ja nur einen virtuellen, jedoch nicht einen
>>physikalischen Basisdatenträger darstellt.
>
> Eine solche Platte einzeln angeschlossen wird annaehernd gar nicht als
> irgendwas erkannt (ausser als leere HDD) weil dort nur ein Bruchteil
> der Daten enthalten sind.

Klingt logisch und bestätigt meine Vermutung.

Gruß,

--
Georges

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