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Festplatten-Benchmark Tool

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Patrick Jesionek

unread,
Dec 16, 2009, 11:07:17 AM12/16/09
to
Hallo!

Ich will die Sache nicht allzu verkomplizieren, aber ich bin auf der
Suche nach einem 'aussagekr�ftigen' bzw. 'glaubw�rdigen' Benchmark-Tool
f�r meine Speichermedien, wie

SATA/PATA-Festplatten,
extern USB-Platten,
USB-Stick & Speicherkarten

Grund: Es geht einfach darum, mal zu sehen, wie schnell Platte A im
Vergleich zu Platte B ist, bzw. wie schnell die Dinger generell sind.

Es gibt zwar jede Menge Benchmark-Tools (HD-Tach, HD-Tune, HD-Speed,
etc.) aber ich wei� nicht, welches Tool ich zuk�nftig verwenden soll.

Was nimmt ihr da immer?

Oder ist es besser, eine 100MB-Datei zu verschieben und mit Stoppuhr zu
messen?

Danke
lg Patrick.

Rudolf Harras

unread,
Dec 16, 2009, 11:54:27 AM12/16/09
to
Patrick Jesionek schrieb:

>Was nimmt ihr da immer?

HD Tune

Richard W. Könning

unread,
Dec 16, 2009, 7:29:28 PM12/16/09
to
"Patrick Jesionek" <pa...@gmx.at> wrote:

>Es gibt zwar jede Menge Benchmark-Tools (HD-Tach, HD-Tune, HD-Speed,
>etc.) aber ich wei� nicht, welches Tool ich zuk�nftig verwenden soll.
>
>Was nimmt ihr da immer?
>
>Oder ist es besser, eine 100MB-Datei zu verschieben und mit Stoppuhr zu
>messen?

Wenn Deine Hauptanwendungen darin bestehen, 100MN-Dateien zu
verschieben, ist das sicherlich eine gute Methode, wenn nicht, dann
kann es bessere Methoden geben.

Mit anderen Worten: ein Benchmark ist normalerweise kein Selbstzweck,
sondern ein Tool, um die Performance von Nutzanwendungen absch�tzen zu
k�nnen. Solange Du nicht sagst, was Deine Nutzanwendungen sind, kann
man keine Aussage dar�ber treffen, welcher Benchmark f�r Dich geeignet
ist.
Ciao,
Richard
--
Dr. Richard K�nning He�stra�e 63
Tel.: 089/5232488 80798 M�nchen

Shinji Ikari

unread,
Dec 17, 2009, 5:40:26 AM12/17/09
to
Guten Tag

"Patrick Jesionek" <pa...@gmx.at> schrieb

>Ich will die Sache nicht allzu verkomplizieren, aber ich bin auf der
>Suche nach einem 'aussagekr�ftigen' bzw. 'glaubw�rdigen' Benchmark-Tool
>f�r meine Speichermedien, wie
>SATA/PATA-Festplatten,
>extern USB-Platten,
>USB-Stick & Speicherkarten

Grosse Datenmenge und eien Stoppuhr koennen da helfen.
Alternativ h2testw von den Programmierer die in der Zeitschrift ct
schreiben. ist bei den Heise Servern zu downloaden.
Wenn eine grobe Einschaetzung reicht, kann man lesetests mit HDtune
machen. HDTunePro kann auch Schreibvorgaenge genauer betrachten.

>Es gibt zwar jede Menge Benchmark-Tools (HD-Tach, HD-Tune, HD-Speed,
>etc.) aber ich wei� nicht, welches Tool ich zuk�nftig verwenden soll.

Definierte Datenmenge und Stoppuhr.

>Was nimmt ihr da immer?

TotaCommander (zeigt beim Kopieren Datenraten an), HDTune oder
HDTunePro.

>Oder ist es besser, eine 100MB-Datei zu verschieben und mit Stoppuhr zu
>messen?

100MB ist eine ggf. zu geringe Datenmenge.
Auch ist eine einzelne Datei fuer aussagekraeftigere Betrachtungen
nicht geeignet.

Patrick Jesionek

unread,
Dec 17, 2009, 9:35:37 AM12/17/09
to
Hallo!

Danke Euch f�r die Antworten.

> "Shinji Ikari" schrieb:

> >Benchmark-Tool gesucht f�r
> >...


> >SATA/PATA-Festplatten,
> >extern USB-Platten,
> >USB-Stick & Speicherkarten

> Grosse Datenmenge und eien Stoppuhr koennen da helfen.
> Alternativ h2testw von den Programmierer die in der Zeitschrift ct
> schreiben. ist bei den Heise Servern zu downloaden.
> Wenn eine grobe Einschaetzung reicht, kann man lesetests mit HDtune
> machen. HDTunePro kann auch Schreibvorgaenge genauer betrachten.

h2testw hat nur den Nachteil, dass externe USB-Speicher nicht
akzeptiert werden. Ist nur f�r interne Platten tauglich.(Bei mir l�uft
dann der Systemtimer nicht synchron.)

Mit der Stoppuhr komme ich auf teils erheblich schlechte Transferraten.
Das mag daran liegen, dass das Kopieren einer zb 250MB gro�en Datei
nicht konstant auf Platte erfolgt, sondern mit Rucklern.

Vermutlich liegt es an der fragmentierten Platte. Oder weil der
Arbeitsspeicher voll ist und kurz ausgelagert werden muss.

> >Es gibt zwar jede Menge Benchmark-Tools (HD-Tach, HD-Tune, HD-Speed,

> >aber ich wei� nicht, welches Tool ich zuk�nftig verwenden soll.

> Definierte Datenmenge und Stoppuhr.
>
> >Was nimmt ihr da immer?

> TotaCommander (zeigt beim Kopieren Datenraten an), HDTune oder
> HDTunePro.

TotalCommander habe ich - das mit der Datenrate werde ich mir genauer
ansehen.

Du bist hier der zweite der HDTune angibt: Gibt es f�r dieses Programm
einen Grund? Reine Popularit�t bzw. wegen der glaubw�rdigen
Messresultate?

lg, Patrick.

Patrick Jesionek

unread,
Dec 17, 2009, 9:33:18 AM12/17/09
to
Hallo,
> "Richard W. K�nning" schrieb:

> >Es gibt zwar jede Menge Benchmark-Tools (HD-Tach, HD-Tune, HD-Speed,
> >etc.) aber ich wei� nicht, welches Tool ich zuk�nftig verwenden
> >soll.

> Mit anderen Worten: ein Benchmark ist normalerweise kein Selbstzweck,


> sondern ein Tool, um die Performance von Nutzanwendungen absch�tzen
> zu k�nnen. Solange Du nicht sagst, was Deine Nutzanwendungen sind,
> kann man keine Aussage dar�ber treffen, welcher Benchmark f�r Dich
> geeignet ist.

Meine Nutzanwendungen sind Standard-User: Internet-Surfen, Briefe
schreiben und ab und an Video umwandeln. Jedoch keine Spiele.

Es ist nur so, dass sich im Familienkreis hardwaretechnisch viel
getan hat und ich einfach neugierig bin, wie schnell die neuen Platten
(intern/extern) sowie USB-Sticks sind. Und das Benchmark-Tool sollte
einigerma�en korrekte Zahlen abliefern.

Ich hatte einen Fall, wo die Platte gef�hlsm��ig sehr langsam lief und
nach einem Benchmark-Test hat sich gezeigt, dass DMA ausgeschaltet war.
Und jetzt habe ich die Qual der Wahl, weil es viele HD-Benchmark
Programme gibt bzw. viele M�glichkeiten wie man die Transferrate messen
kann. Ich m�chte aber zuk�nfig immer bei einer Methode bleiben.

Patrick.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Dec 17, 2009, 9:41:20 AM12/17/09
to
"Patrick Jesionek" <pa...@gmx.at> wrote:

>Du bist hier der zweite der HDTune angibt: Gibt es f�r dieses Programm
>einen Grund? Reine Popularit�t bzw. wegen der glaubw�rdigen
>Messresultate?

Und ich bin der Dritte; die Ergebnisse sind reproduzierbar und
plausibel, damit hat es sich hinreichend qualifiziert, den Durchsatz
abzusch�tzen.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Norbert Hahn

unread,
Dec 17, 2009, 4:29:08 PM12/17/09
to
"Patrick Jesionek" <pa...@gmx.at> wrote:

>h2testw hat nur den Nachteil, dass externe USB-Speicher nicht
>akzeptiert werden. Ist nur f�r interne Platten tauglich.(Bei mir l�uft
>dann der Systemtimer nicht synchron.)

Ein Programm, das das gew�nschte nicht testen kann, hilft ja nicht.


>
>Mit der Stoppuhr komme ich auf teils erheblich schlechte Transferraten.
>Das mag daran liegen, dass das Kopieren einer zb 250MB gro�en Datei
>nicht konstant auf Platte erfolgt, sondern mit Rucklern.

Nat�rlich schreibt das Programm nicht konstant auf der Platte, wenn
es die Betriebssystemfunktionen verwendet, da das System ja die
Daten im Cache h�lt. Den sollte man daher abschalten.


>
>Vermutlich liegt es an der fragmentierten Platte. Oder weil der
>Arbeitsspeicher voll ist und kurz ausgelagert werden muss.

Dann taugt Deine Testmethodik nichts. Es sollte klar sein, dass
1. keine Programme/Dienste laufen, die mit dem Test nichts zu tun
haben.
2. kein Anschluss am Netz, es sei denn, dieses soll ebenfalls
gemessen werden. Dann aber keine unbeteiligten Rechner im Netz.
3. Vor jedem Testlauf booten, damit klare Verh�ltnisse gegeben
sind.
4. eine leere Partition verwendet werden muss, die auf allen
Platten an der gleichen Stelle liegen muss. Entsprechend kann
es keine Fragmentierung geben.
5. schriftlich festgehalten werden muss, was wie zu testen ist.


>
>> >Es gibt zwar jede Menge Benchmark-Tools (HD-Tach, HD-Tune, HD-Speed,
>> >aber ich wei� nicht, welches Tool ich zuk�nftig verwenden soll.

Zweckm��igerweise nimmt man ein Programm, das in etwa das nachbildet,
was der eigenen Umgebung angepasst ist. Eine Datenbank stellt ganz
andere Anforderungen an eine Platte als ein Videobearbeitungsprogramm.

Eine Platte alleine zu testen mag ja als �bung taugen, aber richtig
spannend wird es, wenn mehrere Programme auf mehreren Platten zugange
sind. Ich hatte vor langer Zeit mal einen Rechner, der mit zwei
aktiven Platten ganz ordentlich lief. Bei der dritten aktiven Platte
brach der Durchsatz auf 8% zusammen.

Norbert

Richard W. Könning

unread,
Dec 17, 2009, 6:31:17 PM12/17/09
to
"Patrick Jesionek" <pa...@gmx.at> wrote:

>> "Richard W. K�nning" schrieb:
>

>> Mit anderen Worten: ein Benchmark ist normalerweise kein Selbstzweck,
>> sondern ein Tool, um die Performance von Nutzanwendungen absch�tzen
>> zu k�nnen. Solange Du nicht sagst, was Deine Nutzanwendungen sind,
>> kann man keine Aussage dar�ber treffen, welcher Benchmark f�r Dich
>> geeignet ist.
>
>Meine Nutzanwendungen sind Standard-User: Internet-Surfen, Briefe
>schreiben und ab und an Video umwandeln. Jedoch keine Spiele.

Mit anderen Worten: bis auf Video-Umwandelung sind die Nutzanwendungen
nicht sonderlich kritisch bzgl. Plattenperformance.

>Es ist nur so, dass sich im Familienkreis hardwaretechnisch viel
>getan hat und ich einfach neugierig bin, wie schnell die neuen Platten
>(intern/extern) sowie USB-Sticks sind. Und das Benchmark-Tool sollte
>einigerma�en korrekte Zahlen abliefern.

Was ist eine korrekte Zahl? Ein Tool, das die Transferrate beim
sequentiellen Transfer mi�t, liefert bzgl. Datenbankzugiffe kaum
korrekte Zahlen. Ein Tool, das den IO-Durchsatz bei kurzen, wild
verteilten IOs mi�t, liefert keine "korrekten" Zahlen f�r Anwendungen,
bei denen �berwiegend sequentielle Transfers durchgef�hrt werden.

Bei Videoumwandlung d�rfte es vor allem auf die sequentielle
Transferrate ankommen, zumindestens wenn man Quell- und Zieldatei auf
unterschiedliche Platten legt. Hier empfiehlt sich ein Tool, das mit
m�glichst wenig Aufwand (insbesondere m�glichst ohne Platen-IOs) Daten
erzeugt, die auf die Platte geschrieben werden (wenn man die
Schreibrate messen will). Unter unix-artigen Betriebssystemen w�rde
man z.B. zu einem dd mit /dev/zero als Quelldatei greifen und messen,
wie lange es z.B. dauert, eine 10 GB Datei zu erzeugen.

>Ich hatte einen Fall, wo die Platte gef�hlsm��ig sehr langsam lief und
>nach einem Benchmark-Test hat sich gezeigt, dass DMA ausgeschaltet war.
>Und jetzt habe ich die Qual der Wahl, weil es viele HD-Benchmark
>Programme gibt bzw. viele M�glichkeiten wie man die Transferrate messen
>kann. Ich m�chte aber zuk�nfig immer bei einer Methode bleiben.

F�r einen solchen Anwendungsfall reicht es, eine hinreichend gro�e
Datei zu erzeugen und das Lesen der Datei mit einer Stoppuhr zu
vermessen.

Timm Thiemann

unread,
Dec 18, 2009, 3:07:10 PM12/18/09
to

Richard W. K�nning wrote:
>
> Was ist eine korrekte Zahl? Ein Tool, das die Transferrate beim
> sequentiellen Transfer mi�t, liefert bzgl. Datenbankzugiffe kaum
> korrekte Zahlen. Ein Tool, das den IO-Durchsatz bei kurzen, wild
> verteilten IOs mi�t, liefert keine "korrekten" Zahlen f�r Anwendungen,
> bei denen �berwiegend sequentielle Transfers durchgef�hrt werden.

es gibt ein Tool, das beides (und noch mehr) misst: bonnie/bonnie++.
Etwas spartanisch, aber sehr flexibel, reproduzierbar und funktionell.

--
Timm Thiemann - http://www.timmthiemann.de
Im K�hlschrank befinden sich 3 Scheiben Brot, ein Becher Kirschjoghurt,
Margarine und zwei Salatk�pfe. Dann habe ich mich verlaufen und rufe
ein Taxi. [<1i2nh9a.y44op5g27wckN%spam.a...@t-online.de>]

Shinji Ikari

unread,
Dec 18, 2009, 4:19:21 PM12/18/09
to
Guten Tag

"Patrick Jesionek" <pa...@gmx.at> schrieb

>> Grosse Datenmenge und eien Stoppuhr koennen da helfen.


>> Alternativ h2testw von den Programmierer die in der Zeitschrift ct
>> schreiben. ist bei den Heise Servern zu downloaden.
>> Wenn eine grobe Einschaetzung reicht, kann man lesetests mit HDtune
>> machen. HDTunePro kann auch Schreibvorgaenge genauer betrachten.
>h2testw hat nur den Nachteil, dass externe USB-Speicher nicht
>akzeptiert werden. Ist nur f�r interne Platten tauglich.(Bei mir l�uft
>dann der Systemtimer nicht synchron.)

Falsch. ich nutze gerade das Tool um USB-Speichersticks auch auf
Kapazitaet und Fehler zu ueberpruefen.
Es wurde von der CT sogar genau wegen diesen gefakten USb-Sticks vor
einiger Zeit benannt.

>Mit der Stoppuhr komme ich auf teils erheblich schlechte Transferraten.

Dann sind diese Werte eben schlecht. Wenn sie Dich stoeren hast Du
einen Ansatzpunkt um den Fehler/Optimierungspunkt zu suchen.

>Das mag daran liegen, dass das Kopieren einer zb 250MB gro�en Datei
>nicht konstant auf Platte erfolgt, sondern mit Rucklern.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Nutzt Du zum kopieren Tools, die da
irgendwie beim Kopieren irgendwo zwischenlagern?

>Vermutlich liegt es an der fragmentierten Platte. Oder weil der
>Arbeitsspeicher voll ist und kurz ausgelagert werden muss.

Wenn fragmentierungen stoeren: defragmentiere.
Wenn Arbeitsspeicher zu sehr beeinflusst, dann nutze ein anderes
Kopiertool.

>Du bist hier der zweite der HDTune angibt: Gibt es f�r dieses Programm
>einen Grund?

HDTune - kostenlos, ohne Installation nutzbar, weitere nuetzliche
Funktionen, klein, etc...
HDTunePro - weitere Funktionen

>Reine Popularit�t bzw. wegen der glaubw�rdigen
>Messresultate?

Einfach, bequem und brauchbar.

Robert Riebisch

unread,
Dec 25, 2009, 5:08:15 PM12/25/09
to
Patrick Jesionek wrote:

> Was nimmt ihr da immer?

ATTO Disk Benchmark

--
Robert Riebisch
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