Ich habe seit einer Weile ein Plextor PX-116A2 DVD ROM. Kann mir jemand sagen, welche Einstellungen ich bei EAC vornehmen muß, damit das Teil einigermaßen schnell, aber korrekt CDDAs auslesen kann? Ich habe glaub' ich "Sicherer Modus" (oder so ähnlich) gewählt (die oberste Einstellung bei der Laufwerkskonfiguration), und werde mit 2x - 10x DAE "bestraft" (keine UnCDs, sondern nagelneue, richtige). Das muß doch auch irgendwie schneller gehen...
BTW: EAC meldet, das Laufwerk könne keine C2-Fehler ausgeben. readcd unter Linux sieht das aber anders.
> Ich habe seit einer Weile ein Plextor PX-116A2 DVD ROM. Kann mir jemand > sagen, welche Einstellungen ich bei EAC vornehmen muß, damit das Teil > einigermaßen schnell, aber korrekt CDDAs auslesen kann? > Ich habe glaub' ich "Sicherer Modus" (oder so ähnlich) gewählt (die > oberste Einstellung bei der Laufwerkskonfiguration), und werde mit 2x - > 10x DAE "bestraft" (keine UnCDs, sondern nagelneue, richtige). > Das muß doch auch irgendwie schneller gehen...
"Burst" ist der Modus den Du suchst.
Generell ist das Plex-DVD-ROM aber nicht so der Hit. Da gibt es *deutlich* besser "grabbende" Laufwerke.
Okay, den werd' ich mal ausprobieren. Da ohne Fehlerkorrektur gelesen wird: kann ich trotzdem davon ausgehen, daß das Plex die CD korrekt ausliest, sofern sie nicht zerkratzt ist?
> Generell ist das Plex-DVD-ROM aber nicht so der Hit. Da gibt es > *deutlich* besser "grabbende" Laufwerke.
Ja, ich habe den c't Test gelesen. Ich wollte ein Laufwerk mit schwarzer Frontblende, was die Auswahl schon ziemlich eingeschränkt hat. Zur Not habe ich noch den 48x Plextor Brenner, der frißt fast alles...
> Alan Tiedemann schrieb: >> "Burst" ist der Modus den Du suchst.
> Okay, den werd' ich mal ausprobieren. Da ohne Fehlerkorrektur gelesen > wird: kann ich trotzdem davon ausgehen, daß das Plex die CD korrekt > ausliest, sofern sie nicht zerkratzt ist?
Jein. Die "alten" Plextoren und auch die aktuellen Plex-Brenner können das. Das PX-116 ist aber, wie ich schon sagte, nicht so der Kracher. Anschließendes Probehören ist angesagt. Oder eben einen der langsameren Modi nutzen. Da mußt Du schon selber Prioritäten setzen.
Ich grabbe mit meinem Plex Premium *grundsätzlich* nur im Secure Mode. Dauert teilweise ewig (neulich mochte er eine nagelneue CD nur mit 0,8x(!) lesen), aber das ist mir die Qualität wert.
>> Generell ist das Plex-DVD-ROM aber nicht so der Hit. Da gibt es >> *deutlich* besser "grabbende" Laufwerke.
> Ja, ich habe den c't Test gelesen. Ich wollte ein Laufwerk mit schwarzer > Frontblende, was die Auswahl schon ziemlich eingeschränkt hat. Zur Not > habe ich noch den 48x Plextor Brenner, der frißt fast alles...
Dann solltest Du zum Grabben den nehmen, der ist wohl *deutlich* besser.
Außerdem kaufe ich Hardware grundsätzlich nie nach Aussehen, sondern nach Qualität. Umlackieren kann man sowas immer, aber die Lese-Eigenschaften lassen sich nachträglich selten verbessern ;-)
> Jein. Die "alten" Plextoren und auch die aktuellen Plex-Brenner können > das. Das PX-116 ist aber, wie ich schon sagte, nicht so der Kracher.
Ich weiß nur von den Problemen mit UnCDs und der nicht so prickelnden Fehlerkorrektur. Auf was genau beziehst Du Dich?
> Anschließendes Probehören ist angesagt. Oder eben einen der langsameren > Modi nutzen. Da mußt Du schon selber Prioritäten setzen.
Ok, dann werd' ich wohl doch den Secure Mode nehmen.
> Ich grabbe mit meinem Plex Premium *grundsätzlich* nur im Secure Mode. > Dauert teilweise ewig (neulich mochte er eine nagelneue CD nur mit > 0,8x(!) lesen), aber das ist mir die Qualität wert.
Hast Du evtl. mal einen Vergleichgemacht, ob in den schnelleren Modi dann Bitfehler auftreten?
> Außerdem kaufe ich Hardware grundsätzlich nie nach Aussehen, sondern > nach Qualität. Umlackieren kann man sowas immer, aber die > Lese-Eigenschaften lassen sich nachträglich selten verbessern ;-)
Ich brauche das Laufwerk eh' nicht so oft, so daß ich bisher damit zufrieden bin. Falls sich Plextor mal entschließen würde, ein richtiges, eigenes Laufwerk zu entwickeln, werde ich mir das vermutlich zulegen.
>Generell ist das Plex-DVD-ROM aber nicht so der Hit. Da gibt es >*deutlich* besser "grabbende" Laufwerke.
Zumindest aber was das Lesen von bis 6 Jahren alten CDRs angeht deutlich besser als das Plextor Ultraplex40max. Bisher hat mir die Fehlerkorrektor noch keinen Streich gespielt und AUDIO am PC interessiert mich nicht.
> Alan Tiedemann schrieb: >> Jein. Die "alten" Plextoren und auch die aktuellen Plex-Brenner können >> das. Das PX-116 ist aber, wie ich schon sagte, nicht so der Kracher.
> Ich weiß nur von den Problemen mit UnCDs und der nicht so prickelnden > Fehlerkorrektur. Auf was genau beziehst Du Dich?
Auf ebendiese beiden Probleme.
>> Ich grabbe mit meinem Plex Premium *grundsätzlich* nur im Secure Mode. >> Dauert teilweise ewig (neulich mochte er eine nagelneue CD nur mit >> 0,8x(!) lesen), aber das ist mir die Qualität wert.
> Hast Du evtl. mal einen Vergleichgemacht, ob in den schnelleren Modi > dann Bitfehler auftreten?
Nö, aber das geht mit EAC auch einfach: das Auslesen mit Burst, und danach den "Check" mit "Secure". Beide Male wird ein CRC erzeugt, der ist eindeutig. Ist der CRC unterschiedlich, meckert EAC. Ganz praktisch eigentlich ;-)
>> Außerdem kaufe ich Hardware grundsätzlich nie nach Aussehen, sondern >> nach Qualität. Umlackieren kann man sowas immer, aber die >> Lese-Eigenschaften lassen sich nachträglich selten verbessern ;-)
> Ich brauche das Laufwerk eh' nicht so oft, so daß ich bisher damit > zufrieden bin. Falls sich Plextor mal entschließen würde, ein richtiges, > eigenes Laufwerk zu entwickeln, werde ich mir das vermutlich zulegen.
Naja, die scheinen sich eher auf die Sahnestückchen verlegt zu haben. Das kommende 12x-DVD+-R klingt interessant ;-) Ist mit gut 200 Euro aber auch heftig teuer.
followup to Sebastian Kaps <seb-dated-1082888093.9aa...@toyland.sauerland.de>:
>Ich habe seit einer Weile ein Plextor PX-116A2 DVD ROM.
Also kein Plextor, sondern ein umgelabeltes Pioneer, wo nur "Plextor" draufsteht (und möglicherweise eine andere Firmware hat).
>Kann mir jemand sagen, welche Einstellungen ich bei EAC vornehmen >muß, damit das Teil einigermaßen schnell, aber korrekt CDDAs auslesen >kann?
Du hast schonmal den Wizard von EAC gesehen? Die erste Frage lautet sinngemäß: "Möchten Sie schnelle oder genaue Leseergebnisse?".
>Ich habe glaub' ich "Sicherer Modus" (oder so ähnlich) gewählt (die >oberste Einstellung bei der Laufwerkskonfiguration), und werde mit 2x - >10x DAE "bestraft" (keine UnCDs, sondern nagelneue, richtige).
Dafür kriegst Du bestmögliche Ergebnisse.
>Das muß doch auch irgendwie schneller gehen...
Klar, wähle "Burst". Damit entscheidest Du Dich für Geschwindigkeit, zulasten der Qualität. Aber dann brauchst Du auch kein "Exact Audio Copy", sondern kannst auch einen beliebigen anderen Burst-Grabber verwenden.
>BTW: EAC meldet, das Laufwerk könne keine C2-Fehler ausgeben. readcd >unter Linux sieht das aber anders.
Du hast auch das Dialogfenster von EAC gelesen? EAC verläßt sich nicht auf Herstellerangaben, sondern verlangt eine kaputte, zerkratzte CD. Wenn keine C2-Errors gemeldet werden, geht EAC davon aus, daß das Laufwerk es nicht kann. Wer also eine gute CD einlegt, sollte sich nicht wundern, wenn EAC dann behauptet, daß das Laufwerk kein C2 könne.
Dieses "Plextor" ist übrigens eh nicht der Hit zum Audio Grabbing, aber das hast Du sicherlich _vor_ Kauf hier gelesen.
FFPX Frederick
-- Husband: Want a quickie? Wife: As opposed to what?
>> Ich weiß nur von den Problemen mit UnCDs und der nicht so prickelnden >> Fehlerkorrektur. Auf was genau beziehst Du Dich? > Auf ebendiese beiden Probleme.
Bei sauberen und kratzerfreien CDs sollte es also prinzipiell keine Probleme geben, oder?
> Nö, aber das geht mit EAC auch einfach: das Auslesen mit Burst, und > danach den "Check" mit "Secure". Beide Male wird ein CRC erzeugt, der > ist eindeutig. Ist der CRC unterschiedlich, meckert EAC. Ganz praktisch > eigentlich ;-)
Ah, das ist in der Tat praktisch.
> Naja, die scheinen sich eher auf die Sahnestückchen verlegt zu haben. > Das kommende 12x-DVD+-R klingt interessant ;-) Ist mit gut 200 Euro aber > auch heftig teuer.
Hm, das relativiert sich, wenn man liest, daß praktisch alle anderen Hersteller gleich 16x Laufwerke rausbringen wollen. Aber noch steht das Teil ja nicht in den Läden...
> Also kein Plextor, sondern ein umgelabeltes Pioneer, wo nur "Plextor" > draufsteht (und möglicherweise eine andere Firmware hat).
Ja, genauer ein Pioneer DVD-121.
> Du hast schonmal den Wizard von EAC gesehen? Die erste Frage lautet > sinngemäß: "Möchten Sie schnelle oder genaue Leseergebnisse?".
Hab' ich gesehen. Das Problem ist ja, daß ich schnelle *und* genaue Ergebnisse möchte ;-)
> Klar, wähle "Burst". Damit entscheidest Du Dich für Geschwindigkeit, > zulasten der Qualität. Aber dann brauchst Du auch kein "Exact Audio > Copy", sondern kannst auch einen beliebigen anderen Burst-Grabber > verwenden.
Gut, das habe ich ja nun eingesehen.
>> BTW: EAC meldet, das Laufwerk könne keine C2-Fehler ausgeben. readcd >> unter Linux sieht das aber anders. > Du hast auch das Dialogfenster von EAC gelesen? EAC verläßt sich nicht > auf Herstellerangaben, sondern verlangt eine kaputte, zerkratzte CD.
Hm, das mit der kaputten CD muß ich nochmal überprüfen. Meiner Erinnerung nach greift der "Teste C2-Fähigkeit" gar nicht auf ein eingelegtes Medium zu. Aber vielleicht habe ich das Teil auch falsch bedient...
> Wenn keine C2-Errors gemeldet werden, geht EAC davon aus, daß das > Laufwerk es nicht kann. Wer also eine gute CD einlegt, sollte sich > nicht wundern, wenn EAC dann behauptet, daß das Laufwerk kein C2 > könne.
Ah, ok. Werde es nochmal testen...
> Dieses "Plextor" ist übrigens eh nicht der Hit zum Audio Grabbing, > aber das hast Du sicherlich _vor_ Kauf hier gelesen.
> Alan Tiedemann schrieb: >>> Ich weiß nur von den Problemen mit UnCDs und der nicht so prickelnden >>> Fehlerkorrektur. Auf was genau beziehst Du Dich?
>> Auf ebendiese beiden Probleme.
> Bei sauberen und kratzerfreien CDs sollte es also prinzipiell keine > Probleme geben, oder?
Primzipiell nicht. Aber woher weißt Du, daß eine CD absolut fehlerfrei ist? Wie gesagt: hier hat sich neulich eine nagelneue, *un*geschützte CD als sehr lese-resistent erwiesen. Durchschnittliche Lesegeschwindigkeit: 0,8x. Danach sah die CD gar nicht aus.
>> Naja, die scheinen sich eher auf die Sahnestückchen verlegt zu haben. >> Das kommende 12x-DVD+-R klingt interessant ;-) Ist mit gut 200 Euro aber >> auch heftig teuer.
> Hm, das relativiert sich, wenn man liest, daß praktisch alle anderen > Hersteller gleich 16x Laufwerke rausbringen wollen. Aber noch steht das > Teil ja nicht in den Läden...
16x ist in der Praxis nicht wirklich schneller als 12x, weil beide Varianten innen mit 6x anfangen. Die 16x werden in vielleicht 15% des Außenbereichs erreicht. Zeitunterschied für eine volle DVD: höchstens 20-30 Sekunden, wenn überhaupt.
Außerdem sind die angekündigten sonstigen Features des 12x-Plex genial.
> Frederick Page schrieb: >> Du hast schonmal den Wizard von EAC gesehen? Die erste Frage lautet >> sinngemäß: "Möchten Sie schnelle oder genaue Leseergebnisse?".
> Hab' ich gesehen. Das Problem ist ja, daß ich schnelle *und* genaue > Ergebnisse möchte ;-)
Du kannst von einem Elektron auch nicht gleichzeitig Position *und* Impuls bestimmen. Schuld *daran* ist allerdings nicht Plextor, sondern Heisenberg ;-)
followup to Sebastian Kaps <seb-dated-1082966473.af8...@toyland.sauerland.de>:
>>Naja, die scheinen sich eher auf die Sahnestückchen verlegt zu >>haben. Das kommende 12x-DVD+-R klingt interessant ;-) Ist mit gut >>200 Euro aber auch heftig teuer. >Hm, das relativiert sich, wenn man liest, daß praktisch alle anderen >Hersteller gleich 16x Laufwerke rausbringen wollen.
Jaja, aber was hast Du davon, wenn ja noch nichtmals 8x Brennen vernünftig funktioniert? Geschwindigkeit ist nicht alles, ich persönlich möchte meine Daten nachher auch noch lesen können.
FFPX Frederick
-- What the fuck was that? (The mayor of Hiroshima)
followup to Sebastian Kaps <seb-dated-1082966652.ec3...@toyland.sauerland.de>:
>>Du hast schonmal den Wizard von EAC gesehen? Die erste Frage lautet >>sinngemäß: "Möchten Sie schnelle oder genaue Leseergebnisse?". >Hab' ich gesehen. Das Problem ist ja, daß ich schnelle *und* genaue >Ergebnisse möchte ;-)
Schon klar. Du möchtest auf ein 2-Cent Stück sch**ßen _und_ dabei noch dessen Rand sehen können ;-) Man kann aber nicht immer alles haben.
>Hm, das mit der kaputten CD muß ich nochmal überprüfen. Meiner >Erinnerung nach greift der "Teste C2-Fähigkeit" gar nicht auf ein >eingelegtes Medium zu.
Das wäre mir neu. Da die Herstellerangaben im Laufwerk selbst oft falsch sind, ermittelt EAC dessen C2-Fähigkeit daran, ob C2-Errors vom Laufwerk gemeldet werden. Wenn eine gute (oder keine) CD eingelegt ist, können keine C2-Errors kommen, also meint EAC dann fälschlicherweise, daß das Laufwerk kein C2 kann.
FFPX Frederick
-- Habe SuSE installiert, aber nach dem Booten bricht Linux mit der Fehlermeldung "login:" ab. Was mache ich falsch? [reinhold.watzin...@liwest.at in de.comp.os.unix.linux.misc]
>> Hab' ich gesehen. Das Problem ist ja, daß ich schnelle *und* genaue >> Ergebnisse möchte ;-) > Schon klar. Du möchtest auf ein 2-Cent Stück sch**ßen _und_ dabei noch > dessen Rand sehen können ;-) Man kann aber nicht immer alles haben.
Ich hatte angenommen, daß EAC im Secure Mode Sektoren mehrmals liest und dann das Ergebnis vergleicht (oder sowas in der Art). Ich hatte weiterhin angenommen, daß das nicht bei allen Laufwerken nötig ist, wenn sie korrekte Daten liefern und ansonsten einen Fehler signalisieren. Ich wollte also nur den Overhead soweit reduzieren wie es bei maximaler Qualität möglich ist.
> Das wäre mir neu. Da die Herstellerangaben im Laufwerk selbst oft > falsch sind, ermittelt EAC dessen C2-Fähigkeit daran, ob C2-Errors vom > Laufwerk gemeldet werden.
Ich hab's gerade nochmal getestet. Beim Klick auf den C2-Test Button steht da nur "Kann keinen passenden C2 Lesemodus". Aha.
> Frederick Page schrieb: >> Das wäre mir neu. Da die Herstellerangaben im Laufwerk selbst oft >> falsch sind, ermittelt EAC dessen C2-Fähigkeit daran, ob C2-Errors vom >> Laufwerk gemeldet werden.
> Ich hab's gerade nochmal getestet. Beim Klick auf den C2-Test Button > steht da nur "Kann keinen passenden C2 Lesemodus". Aha.
Eventuell mal ForceASPI installieren. Ohne zickt EAC bei einigen Laufwerken ein wenig rum.
Achja: einige Laufwerke hat EAC auch in einer internen Datenbank vermerkt. Da "weiß" es dann nicht nur, ob das Laufwerk C2-Fehler melden kann, sondern auch, inwieweit diese Informationen hilfreich sind. Es gibt nämlich IIRC verschiedene Arten von "C2-Fehlermeldungen". Einmal wird nur signalisiert, *daß* da im gelesenen Sektor ein Fehler war, und bei der besseren Variante wird auch gesagt, *wo genau* im Sektor der Fehler vorliegt.
Wenn ich jetzt nicht wieder alles durcheinanderbringe ;-)