Hat jemand eine Idee, was da los sein k�nnte?
MfG
Franz47
> Fesplatten. Das Geräusch schein direkt vom Motherboard zu kommen, wo
> es keine bewegenden Teile gibt.
>
gibt es in gewisser Weise schon
> Hat jemand eine Idee, was da los sein könnte?
Ja, jedenfalls ungefähr.
Ein Netztrafo "brummt" bei hoher Belastung. Der Wechselstrom in der
Wicklung polt das Magnetfeld 50x/s um. Das Magnetfeld wirkt im
gleichen Wechsel auf den Trafokern. Spule und Kern arbeiten also
mechanisch gegeneinander. Je höher die elektrische Belastung, desto
höher ist das bei jedem Phasenwechsel auf den Kern wirkende
Beschleunigungsmoment. Der Trafo vibriert merklich. Die Vibration wird
durch den Kontakt mit dem Material der Unterlage als Brummen hörbar.
Man hat ungewollt einen elektromagnetischen Summer.
Auf dem Mainborard verhalten sich die Ringkernspulen der Schaltregler
im Prinzip genauso. Normalerweise hört man nichts von den
Schaltreglern, weil die mit ca. 200kHz arbeiten. Wie jetzt die Frequenz
für den Summereffekt im Hörbereich genau zustande kommt, die man als
Sirren oder Pfeifen wahrnimmt, kann ich dir nicht erklären. Evtl. sind
Schwebungen von einigen kHz zwischen verschiedenen Schaltreglern
verantwortlich, oder durch die mechanische Befestigung auf der Platine
ergibt sich einfach zufällig die hörbare Resonanzfrequenz.
> Schaltreglern, weil die mit ca. 200kHz arbeiten. Wie jetzt die Frequenz
> für den Summereffekt im Hörbereich genau zustande kommt, die man als
> Sirren oder Pfeifen wahrnimmt, kann ich dir nicht erklären. Evtl. sind
> Schwebungen von einigen kHz zwischen verschiedenen Schaltreglern
Wahrscheinlicher sind diskontinuierlicher Betrieb eines Schaltreglers
und/oder Belastungsschwankungen, deren Frequenz im hörbaren Bereich liegt
Hegen
> Wahrscheinlicher sind diskontinuierlicher Betrieb eines Schaltreglers und/oder
> Belastungsschwankungen, deren Frequenz im hörbaren Bereich liegt
>
> Hegen
Danke für die Hinweise.
Ich habe allerdings noch einen Verdacht bekommen. Bin gestern auch in anderem
Zusammenhang durch die BIOS-Einstellungen gegangen und habe was an den
Temperaturalarmen geändert, meiner Meinung nach aber auf vernünftige Werte.
Wirkliche Lautsprecher im Gehäuse wie früher zum Anschluß ans Mobo gibt es ja
praktisch nicht mehr, es sind das nur mehr ein kleiner Tongeber, der an den
Polen angesteckt ist. Werde das morgen nochmals checken, ob eine Abschaltung der
Temperaturalarme was bringt und mit dem Stethoskop nachsehen, ob der Ton
eventuell aus diesem kleinen Tongeber kommt, wenn ich Glück habe, ist´s nur
das...
Franz47
> Danke für die Hinweise.
>
> Ich habe allerdings noch einen Verdacht bekommen. Bin gestern auch in
> anderem Zusammenhang durch die BIOS-Einstellungen gegangen und habe was
> an den Temperaturalarmen geändert, meiner Meinung nach aber auf
> vernünftige Werte. Wirkliche Lautsprecher im Gehäuse wie früher zum
> Anschluß ans Mobo gibt es ja praktisch nicht mehr, es sind das nur mehr
> ein kleiner Tongeber, der an den Polen angesteckt ist. Werde das morgen
> nochmals checken, ob eine Abschaltung der Temperaturalarme was bringt
> und mit dem Stethoskop nachsehen, ob der Ton eventuell aus diesem
> kleinen Tongeber kommt, wenn ich Glück habe, ist´s nur das...
Sonst kann man die Spulen der Spannungswandler, soweit freiliegend,
versuchsweise mit Klarlack oder Plastikspray beprühen, Mitunter reicht das
dann schon, um die Frequenz ein wenig zu verschieben oder zu bedämpfen.
Ansgar
--
*** Musik! ***
> Sonst kann man die Spulen der Spannungswandler, soweit freiliegend,
> versuchsweise mit Klarlack oder Plastikspray beprühen, Mitunter reicht das
> dann schon, um die Frequenz ein wenig zu verschieben oder zu bedämpfen.
Heute morgen nach der Arbeit hab ich die Alarme im BIOS abgeschaltet
(Ventilatorenalarm und Temperaturalarme) - der Pfeifton war weg. An dieses
kleine Pfeifding, das heute statt des Gehäuselautsprechers drauf ist, kommt man
nicht gleich bei dem Ton, den es von sich gibt. Eher kommt einem eine ins
Gehäuse verirrte Maus in den Sinn...
MfG
Franz47
>
> "Ansgar Strickerschmidt" <dropspamhe...@arcor.de> schrieb im
> Newsbeitrag news:op.u4w65...@invalid.invalid...
>
>> Sonst kann man die Spulen der Spannungswandler, soweit freiliegend,
>> versuchsweise mit Klarlack oder Plastikspray beprᅵhen, Mitunter reicht
>> das dann schon, um die Frequenz ein wenig zu verschieben oder zu
>> bedᅵmpfen.
>
> Heute morgen nach der Arbeit hab ich die Alarme im BIOS abgeschaltet
> (Ventilatorenalarm und Temperaturalarme) - der Pfeifton war weg. An
> dieses kleine Pfeifding, das heute statt des Gehᅵuselautsprechers drauf
> ist, kommt man nicht gleich bei dem Ton, den es von sich gibt. Eher
> kommt einem eine ins Gehᅵuse verirrte Maus in den Sinn...
Also, wenn es das ist, wᅵrde ich dem Grund des Alarms nachspᅵren.
Ein blockierter Chipsatzlᅵfter fᅵhrt eben ᅵber kurz oder lang zum Ableben
der Kiste, eine Spannung auᅵerhalb der Toleranz kann auf ein sterbendes
Netzteil oder defekte Elkos auf dem Mainboard hindeuten, ein
CPU-Lᅵfteralarm kann bei Neubauten darauf hinweisen, dass man den falschen
Kᅵhlertyp erwischt hat (PWM- vs. Analog-Tachosignal) oder der Lᅵfter fᅵr
das Board schlicht zu langsam dreht.
Alarme einfach ignorieren ist die schlechteste Variante.
> Seltsamerweise hab ich ein �hnliches Problem wie ein Vorposter.
> Etwa ein Jahr altes Gigabyte MA78G-DS3H
> Seit gestern h�re ich nach Ablaufen der BIOS-Routinen ein
> pfeifendes-singendes Ger�usch mit konstanter Frequenz. Habe bef�rchtet,
> da� es die Festplatte sein k�nnte, ist es aber nicht.
Es sind vermutlich die Spannungswandler - wahlweise auf dem Board oder
im Netzteil - oder einer anderen Komponente, die sowas verbaut hat. Ich
habe auch schon pfeifende Wandler auf einer Festplatte erlebt.
Wenn es das Board ist - austauschen. Die Spulen alleine d�rfte man als
Ersatzteil kaum bekommen und selber ausl�ten und neue einl�ten ist dank
bleifreiem Lot und mehrlagigen Platinen gerade an dieser Stelle kaum
sinnvoll. Die manchmal gelesenen Tips mit Anwenden von Lack auf den
Wandlerspulen hilft nicht immer und je nach dem, welche L�sungsmittel im
Lack vorhanden sind, kann das auch zur Zerst�rung der Spulen f�hren,
weil die Isolierung nicht mehr ausreichend ist.
> Also, wenn es das ist, wᅵrde ich dem Grund des Alarms nachspᅵren.
> Ein blockierter Chipsatzlᅵfter fᅵhrt eben ᅵber kurz oder lang zum Ableben der
> Kiste, eine Spannung auᅵerhalb der Toleranz kann auf ein sterbendes Netzteil
> oder defekte Elkos auf dem Mainboard hindeuten, ein CPU-Lᅵfteralarm kann bei
> Neubauten darauf hinweisen, dass man den falschen Kᅵhlertyp erwischt hat
> (PWM- vs. Analog-Tachosignal) oder der Lᅵfter fᅵr das Board schlicht zu
> langsam dreht.
> Alarme einfach ignorieren ist die schlechteste Variante.
Es ist sicher alles in Ordnung. Das System habe ich nach der vorjᅵhrigen
Dezemberempfehlung im CT fᅵr einen leisen sparsamen Computer zusammengebaut. Die
Lᅵfter stehen bei Bedarf durch die AMD Ventilatorsteuerungssoftware. Die CPU ist
sicher nie ᅵberhitzt, das habe ich mit Testsoftware festgestellt. Das BIOS kann
offensichtlich begrᅵndet stehende Ventilatoren von durch Defekt stehende
Ventilatoren nicht unterscheiden. Werde mich aber nochmals mit den einzelnen
Alarmen spielen um zu sehen, welcher es ist, der alarmiert.
MfG
Franz47