Danach habe ich mit VirtualDub den Audiostream extrahiert und
versucht, ihn mit WavePurity zu entrauschen.
Im Ergebnis habe ich leider ein h��liches durchgehendes
Hintergrundklirren, das im verrauschten Original weder im Film noch im
Audiostream zu h�ren ist.
Aber h�rt selbst (Ausschnitte):
http://www.gmx.de/mc/wA4Xq9r76QayeuMSi85n1UIEE7HHbc
(2 Dateien, "vorher.mp3" = verrauscht, "nachher.mp3" = entrauschtes,
klirrendes Ergebnis; zusammen 260 KB).
Welche Einstellungen mu� ich beim Entrauschen treffen, damit es nicht
zu diesem St�rger�usch kommt? Bitte laienhaft formulieren, ich bin
kein Ton-Ingenieur ... :-)
> Ich habe einen alten VHS-TV-Mitschnitt digitalisiert und letztlich in
> ein DivX-avi umgewandelt.
Hast du das aufgenommene Rohmaterial noch? Also digital? Wäre ja
schonmal ne Maßnahme, das Entrauschen auf dem Wav-File durchzuführen
statt auf dem MP3.
Ciao
--
mail: a...@thur.de http://adi.thur.de PGP/GPG: key via keyserver
>Hast du das aufgenommene Rohmaterial noch? Also digital? W�re ja
>schonmal ne Ma�nahme, das Entrauschen auf dem Wav-File durchzuf�hren
>statt auf dem MP3.
Das "Rohmaterial" ist die VHS-Videokassette. Die habe ich noch.
Entrauscht habe ich nat�rlich die wav-Datei. Aber ich wollte nicht die
wav-Datei ins GMX-Mediacenter stellen. Zum Anh�ren f�r Dich macht es
keinen Unterschied. Du h�rst vorher.mp3 so wie die unbehandelte
wav-Datei. Du h�rst nachher.mp3 so wie die entrauschte wav-Datei.
Hallo,
Wenn das so einfach ginge, w�rs sch�n.
Du hast zuviel entrauscht, da sind schon L�cken im Rest drin.
Versuch mal, nur die H�lfte des Rauschens wegzumachen, dann 3/4. Du
musst den Kompromiss zwischen Rauschen und Verst�ndlichkeit finden.
Das ist �brigends dann auf jeder Kasette ein anderer Punkt, wenn Du
das Optimum haben willst.
Gr��e..
evtl. auch mit verschiedenen Entrausch-Programmen spielen.
> Welche Einstellungen mu� ich beim Entrauschen treffen, damit es nicht
> zu diesem St�rger�usch kommt? Bitte laienhaft formulieren, ich bin
> kein Ton-Ingenieur ... :-)
Hallo
�hnliche St�rger�usche kann man auch mit CoolEditPro produzieren wenn
man es entweder mit dem Entrauschen �bertreibt oder das Programm "zu
scharf" stellt wenn es das Knistern von Vinyl-Platten beseitigen soll.
Irgendwelche Rezepte helfen da kaum, probiere es einfach an ein paar
Stellen der Gesamtaufnahme aus und variiere die Einstellungen. Ein
bisschen Rauschen ist allemal besser als v�llig versauter Klang, Tolanz
kann man �ben :)
--
><(((�> ><(((*< ><(((�> ><(((*<
W�re die Umwelt eine Bank, ihr h�ttet sie l�ngst gerettet
www.foodwatch.de www.regenwald.org
Werner Tann wrote:
> Danach habe ich mit VirtualDub den Audiostream extrahiert und
> versucht, ihn mit WavePurity zu entrauschen.
>
> Im Ergebnis habe ich leider ein h��liches durchgehendes
> Hintergrundklirren, das im verrauschten Original weder im Film noch im
> Audiostream zu h�ren ist.
die Ger�usche, die man da h�rt, sind im Original schon drin. Sie sind
Teil des Rauschens. Geht man zu heftig ran, bleiben genau diese Spitzen
des Rauschens (im Frequenzraum) �brig. Das klingt deutlich st�render als
das Rauschen, das unser Ohr als Nebenger�usch kennt und automatisch
etwas �bergeht.
Man hat nur zwei M�glichkeiten: entweder man dreht den Entrauschfilter
noch st�rker, dann werden praktisch alle Spitzen des Rauschens mit
entfernt. Oder man dreht ihn deutlich schw�cher, dann bleibt ein
durchgehender Rauschteppich ohne so viel Geklingel �brig.
Erstere Alternative hat man, wenn das Geklingel gest�rt hat, meistens
nicht, da letzteres immer impliziert, dass das Rauschen schon sehr stark
war. Das h�tte zur Folge, dass auch signifikante Teile des Nutzsignals
mit verschwinden w�rden.
Zweitere Option bietet i.d.R. einen akzeptablen Kompromiss bei zumindest
etwas reduziertem Rauschpegel. So ca. 3-6dB kriegt man das Rauschen
dabei runter.
Au�erdem:
Entrauschen nach MP3-Kodierung funktioniert nicht richtig. Das Problem:
Zum Entrauschen muss man erst ein Rauschprofil erstellen. Das geht nur
an einer ganz leisen Stelle. Da hat der MP3-Encoder jede menge Bits
f�r's Rauschen �brig und das Ergebnis stimmt so halbwegs.
Wendet man jetzt das Rauschprofil auf die ganzen Audiodaten an, kommt
man allerdings an Stellen, wo der MP3-Encoder das Rauschen wegen
Maskierung oder einfach Bit-Mangel gar nicht vollst�ndig kodiert hat.
Dann wird etwas entfernt, was gar nicht da ist. Das erh�ht die Artefakte
beim Entrauschen. Der Effekt ist um so st�rker, je niedriger die Bitrate
war. Bei hohen Bitraten (z.B. Layer 2 @ 256kbps) ist er meist
vernachl�ssigbar.
> Welche Einstellungen mu� ich beim Entrauschen treffen, damit es nicht
> zu diesem St�rger�usch kommt? Bitte laienhaft formulieren, ich bin
> kein Ton-Ingenieur ... :-)
Sehr viel weniger entrauschen. Die Default-Einstellungen sind bei
manchen Programmen viel zu heftig.
Und vor dem Encoding Entrauschen. Den Videostream kann man ja behalten
und nur den Audiostream neu Multiplexen.
Marcel
[...]
>Welche Einstellungen mu� ich beim Entrauschen treffen, damit es nicht
>zu diesem St�rger�usch kommt? Bitte laienhaft formulieren, ich bin
>kein Ton-Ingenieur ... :-)
Du hast ja schon hilfreiche Antworten bekommen. Sollte mein Eindruck
richtig sein, da� die Aufnahme mono ist, solltest Du nur die bessere
der beiden Tonspuren behalten (oder eine beliebige, fass sie gleich
sind). Das kannst Du mit Deinem Waveeditor regeln. Dann solltest Du
wie beschrieben nur soweit entrauschen, da� das Ergebnis Deinen
Vorstellungen entspricht. Danach speicherst Du die Waveform ab und
kodierst als MP3 in mono, was gegen�ber der Kodierung in stereo bei
gleicher Bitrate in etwa doppelte Qualit�t ergibt.
Wenn Du so vorgehst, hast Du zu den ohnehin vorhandenen Artefakten
(St�rungen - die sind �brigens schon in "vorher" vorhanden) nicht auch
noch diesen k�nstlichen Stereoeffekt, der extrem nervig ist und die
Sprache mehr als n�tig �berlagert.
Mit freundlichen Gr��en
Detlef Wirsing
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und Deine Datei
mit verschiedenen Parametern entrauscht. In Audition 3
mit den vorgeschlagenen Settings (Light/Standard/High)
einmal über das ganze Spektrum und einmal nur oberhalb
2 kHz.
Besser gefallen mir allerdings die Ergebnisse von
EasyTools. Dort gibt es zum Entrauschen drei Hauptprofile
(LP, Tape1, Tape2), hier scheint Tape2 für stark verrauschte
Aufnahmen geeignet zu sein. Wahlweise habe ich noch ein
zweites Filter, den sog. Enhancer, nachgeschoben. Ist
sicher Geschmackssache. Mir persönlich gefallen
EasyTools_Tape2_70.mp3 und EasyTools_Tape2_90_Excite_25.mp3
ganz gut.
Die verschiedenen Dateien stehen zur Begutauchtung unter
http://www.mediafire.com/file/dmggjy3wz0n/Entrauschen.rar
(ca. 2,8MB) bereit.
Wenn Du Genaueres zu den Einstellungen wissen willst,
kannst Du mir auch gern eine E-Mail schreiben.
HTH
>Besser sind f�r meinen Geschmack CoolEdit und dessen
>Nachfolger Adobe Audition (1.5/2/3) geeignet. Die besten
>Ergebnisse habe ich allerdings immer mit EasyTools 1.1
>von Algorithmix bekommen.
[...]
>Ich habe mir mal die M�he gemacht und Deine Datei
>mit verschiedenen Parametern entrauscht.
Vielen herzlichen Dank f�r Dein Interesse und Deine Zeit!
Ich habe die Ratschl�ge der anderen hier befolgt, und es war eine
ziemliche Spielerei, mit WavePurity das Entrauschen weniger intensiv
zu konfigurieren, damit ein brauchbares Ergebnis herauskam. Da hast Du
also recht. Oft war man nicht sicher, ob man nicht die verrauschte
Version wegen ihres hellen, klaren Klangs der entrauschten vorzog ...
Ich werde mir die von Dir genannten Programme jedenfalls ansehen und
die Einstellungen durchprobieren. Zur Ehrenrettung von WavePurity mu�
ich sagen, da� ich mit den Ergebnissen bei weniger verrauschten
Vorlagen, vor allem bei Musik, bisher eigentlich recht zufrieden war.
Danke auch den anderen, vor allem Marcel f�r die "Spitzen"-Erkl�rung
des Geklingels, sehr einleuchtend. Detlef, die Kodierung in Mono hat
mir leider nach dem Wiedereinbetten in den Film die Synchronit�t
zerst�rt (nicht mehr lippensynchron).
[...]
>Oft war man nicht sicher, ob man nicht die verrauschte
>Version wegen ihres hellen, klaren Klangs der entrauschten vorzog ...
Ich habe fr�her viele alte H�rspielaufnahmen entrauscht. Inzwischen
bin ich davon abgegangen, weil die Ergenisse nur dann wirklich gut
sind, wenn die St�rungen eh kaum auffallen. Z.B. l��t sich das �bliche
UKW-Rauschen einer Aufnahme von einem guten Tuner ausgezeichnet
entfernen. Das ist aber sehr gleichbleibend und st�rt ohnehin kaum. Je
schlimmer sich die Aufnahme im Original anh�rt, desto wahrscheinlicher
ist es, da� ein Entrauschen zu einem noch schlechteren Ergebnis f�hrt.
Auf jeden Fall kann man Tage, wenn nicht Wochen damit verbringen.
[...]
>Danke auch den anderen, vor allem Marcel f�r die "Spitzen"-Erkl�rung
>des Geklingels, sehr einleuchtend. Detlef, die Kodierung in Mono hat
>mir leider nach dem Wiedereinbetten in den Film die Synchronit�t
>zerst�rt (nicht mehr lippensynchron).
Dann l�uft bei Dir technisch was falsch. M�glich w�re z.B. eine
ungewollte Wandlung von 44 nach 48 kHz oder umgekehrt. Wenn Du eine
VHS-Cassette digitalisierst, solltest Du den Ton 1:1 als Wave
�bernehmen und nicht sofort in MP3 umrechnen lassen. Danach kannst Du
die Wavedatei bearbeiten, abschlie�end als MP3 (oder was auch immer)
kodieren und wieder mit der Videospur multiplexen.
�berpr�f mal Deine Konfiguration.
Detlef Wirsing wrote:
[entrauschen]
> Ich habe fr�her viele alte H�rspielaufnahmen entrauscht. Inzwischen
> bin ich davon abgegangen, weil die Ergenisse nur dann wirklich gut
> sind, wenn die St�rungen eh kaum auffallen.
[...]
> Auf jeden Fall kann man Tage, wenn nicht Wochen damit verbringen.
Ack!
Ich habe mir aber dennoch angew�hnt, die dezente 08/15-Entrauschung �ber
Radioaufnahmen laufen zu lassen. Bei dynamischem Inhalt wirkt das
Rauschen in den leisen Stellen sonst schon etwas st�rend. Ich mache es
aber nur mit Audacity (weil f�r lau und kompatibel) mit Einstellung
Minimum, oder eins daneben. Leichte Klingelger�usche gibt es trotzdem,
aber die h�rt man wirklich nur mit dem Kopfh�rer und in den sehr leisen
Passagen. Aber auf jeden Fall ist es schon deutlich besser als ohne
Entrauschung. Und die Vorgehensweise ist jetzt Schema F, also unaufw�ndig.
[mono]
> Dann l�uft bei Dir technisch was falsch. M�glich w�re z.B. eine
> ungewollte Wandlung von 44 nach 48 kHz oder umgekehrt. Wenn Du eine
> VHS-Cassette digitalisierst, solltest Du den Ton 1:1 als Wave
> �bernehmen und nicht sofort in MP3 umrechnen lassen. Danach kannst Du
> die Wavedatei bearbeiten, abschlie�end als MP3 (oder was auch immer)
> kodieren und wieder mit der Videospur multiplexen.
Ich w�rde nicht darauf Wetten, dass alle DivX-Player gut mit Mono-Tracks
getestet sind. Wenn man mit Mid-Side-Stereo kodiert (default), ist eine
bin�r exakte Mono-Quelle aber auch kaum schlechter als bei single
Channel. Einzig die Bits f�r das gr��ere Side-Info-Feld in jedem Frame
verliert man. Aber darin steht dann faktisch, dass nur R+L kodiert wird
und R-L verschwindet.
M�glicherweise ist aber auch beim Recoden oder Demux/Mux etwas schief
gelaufen, und Der Ton liegt einfach etwas verschoben.
Marcel
> Ich habe fr�her viele alte H�rspielaufnahmen entrauscht. Inzwischen
> bin ich davon abgegangen, weil die Ergenisse nur dann wirklich gut
> sind, wenn die St�rungen eh kaum auffallen. Z.B. l��t sich das �bliche
> UKW-Rauschen einer Aufnahme von einem guten Tuner ausgezeichnet
> entfernen. Das ist aber sehr gleichbleibend und st�rt ohnehin kaum.
Mal was anderes, so eine Art nostalischer Anfall:
Ich hatte schon sehr fr�h ein eigenes Radio und mit ungef�hr 12 Jahren
habe ich auf der Suche nach ein paar Germaniumdioden viele Radiol�den
abgeklappert um welche f�r ein paar Pfennig kaufen zu k�nnen. Ich baute
verschiedene Detektorempf�nger, ich war um es kurz zu machen, schon sehr
fr�h ein echter Radiofan. (Achja: In Westberlin)
St�rger�usche im Radio waren normal, sie geh�rten einfach dazu, vor
allem wenn man Mittelwelle geh�rt hat und im speziellen RIAS Berlin. In
der "Ostzone" hatten die "Russen" gro�e St�rsender aufgebaut damit die
Westpropaganda nicht auch im Osten geh�rt werden konnte. Diese St�rungen
waren �ber Mittelwelle auch bei guten Empfangslagen nie ganz zu
unterdr�cken und so h�rte man st�ndig diese typischen St�rungen. Es
waren mehrere T�ne, die mit gesch�tzt 3 Hz in ihrer Frequenz moduliert
wurden.
Zum Thema: Man kann es glauben oder nicht: Diese St�rger�usche wurden
einem so vertraut, sie geh�rten dazu und l�sten sogar sowas wie ein
Gef�hl der "Gem�tlichkeit" aus. (Schwer zu beschreiben)
Ich muss mich direkt mal auf die Suche machen, ob sich nicht irgendwo
im Netz Aufnahmen von diesen St�rsendern finden lassen.
[...]
>Ich w�rde nicht darauf Wetten, dass alle DivX-Player gut mit Mono-Tracks
>getestet sind. Wenn man mit Mid-Side-Stereo kodiert (default), ist eine
>bin�r exakte Mono-Quelle aber auch kaum schlechter als bei single
>Channel. Einzig die Bits f�r das gr��ere Side-Info-Feld in jedem Frame
>verliert man. Aber darin steht dann faktisch, dass nur R+L kodiert wird
>und R-L verschwindet.
Es geht mir darum, da� die Artefakte im vom OP verlinkten Beispiel
einen deutlichen Stereoeffekt haben, im Gegensatz zur eigentlichen
Aufnahme. Das ist extrem st�rend. Ich kenne es von diversen
H�rspielaufnahmen, die ich nachbearbeitet habe. Oft lag der Fehler
schon in der Kodierung durch den ausstrahlenden Sender. Die heute im
Digitalradio auftretenden Artefakte nehmen �brigens meiner Meinung
nach eher zu als ab. Hat man bei einer monauralen Aufnahme die
St�rungen zus�tzlich mal links und mal rechts, sind sie noch
auff�lliger.
�brigens h�re ich grunds�tzlich mit Kopfh�rer. Die Lautsprecher waren
schon jahrelang nicht mehr in Betrieb. Und seit ich letztes Jahr
umgezogen bin, sind sie gar nicht mehr angeschlossen. Kein Bedarf.
>M�glicherweise ist aber auch beim Recoden oder Demux/Mux etwas schief
>gelaufen, und Der Ton liegt einfach etwas verschoben.
Ich hatte solch einen Effekt jedenfalls noch nicht. Ich habe auch
schon bei DivX oder Xvid Tonspuren bearbeitet oder ausgetauscht, alles
problemlos. Allerdings ist das nicht gerade mein Spezialgebiet. Ich
ziehe meine Aufnahmen gr��tenteils von DVB, also digital als MPEG2.
Ja, logisch. Rauschen ist halt zuf�llig. Das gilt notwendigerweise auch
f�r die Artefakte.
Die richtige Ma�nahme ist nat�rlich, das signal vorher auf Mono
runterzumischen. Dabei reduziert sich auch gleich das unkorrelierte
Rauschen um 3 dB - ganz ohne Artefakte.
> Das ist extrem st�rend. Ich kenne es von diversen
> H�rspielaufnahmen, die ich nachbearbeitet habe. Oft lag der Fehler
> schon in der Kodierung durch den ausstrahlenden Sender.
?
> Die heute im
> Digitalradio auftretenden Artefakte nehmen �brigens meiner Meinung
> nach eher zu als ab. Hat man bei einer monauralen Aufnahme die
> St�rungen zus�tzlich mal links und mal rechts, sind sie noch
> auff�lliger.
Das ist so. Abhilfe: Entrauschen in der Stereo-Matrix-Darstellung wie
bei UKW oder MP3 durchf�hren, also R+L entrauschen und R-L entrauschen.
Nachher wieder in R und L auseinander nehmen.
Das k�nnten die Programme eigentlich bei Mehrkanalaufnahmen selber
machen, und sogar noch besser, indem sie gleich ein Matrixprofil nehmen,
das die Korrelationen beim Profil ermitteln mit auswertet. Gibt halt
dann 4 FFT-Spektren, statt 2.
> �brigens h�re ich grunds�tzlich mit Kopfh�rer. Die Lautsprecher waren
> schon jahrelang nicht mehr in Betrieb. Und seit ich letztes Jahr
> umgezogen bin, sind sie gar nicht mehr angeschlossen. Kein Bedarf.
Das geht genau so lange, wie man nicht nebenher bei einer T�tigkeit, bei
der man �fter im Raum umhergeht, h�rt. Zudem habe ich nach mehreren
Stunden Schwierigkeiten mit dem Tragekomfort, zumindest in der
obligatorischen Kombination Kopfh�rer + Brille. Aber gut, der K501 ist
auch nicht unbedingt die Krone des Tragekomforts.
Marcel
>Detlef Wirsing wrote:
[...]
>> Das ist extrem st�rend. Ich kenne es von diversen
>> H�rspielaufnahmen, die ich nachbearbeitet habe. Oft lag der Fehler
>> schon in der Kodierung durch den ausstrahlenden Sender.
>
>?
Digitale Rundfunksendungen werden im MP2-Format ausgestrahlt. Oft
haben diese schon Kompressionsartefakte, die je nach Sender mehr oder
weniger deutlich zu h�ren sind. UKW war zwar immer leicht verrauscht,
hatte solche Probleme aber naturgem�� nicht. Solche Aufnahmen habe ich
fr�her in Wave gewandelt, die bessere Tonspur behalten und mit Lame
als 128er MP3 in mono kodiert.
>> Die heute im
>> Digitalradio auftretenden Artefakte nehmen �brigens meiner Meinung
>> nach eher zu als ab. Hat man bei einer monauralen Aufnahme die
>> St�rungen zus�tzlich mal links und mal rechts, sind sie noch
>> auff�lliger.
>
>Das ist so. Abhilfe: Entrauschen in der Stereo-Matrix-Darstellung wie
>bei UKW oder MP3 durchf�hren, also R+L entrauschen und R-L entrauschen.
>Nachher wieder in R und L auseinander nehmen.
>Das k�nnten die Programme eigentlich bei Mehrkanalaufnahmen selber
>machen, und sogar noch besser, indem sie gleich ein Matrixprofil nehmen,
>das die Korrelationen beim Profil ermitteln mit auswertet. Gibt halt
>dann 4 FFT-Spektren, statt 2.
Ich filtere inzwischen nicht mehr. Aber danke f�r den Tip. Es kommt
immer wieder vor, da� ich doch mal wieder ran mu�.
>> �brigens h�re ich grunds�tzlich mit Kopfh�rer. Die Lautsprecher waren
>> schon jahrelang nicht mehr in Betrieb. Und seit ich letztes Jahr
>> umgezogen bin, sind sie gar nicht mehr angeschlossen. Kein Bedarf.
>
>Das geht genau so lange, wie man nicht nebenher bei einer T�tigkeit, bei
>der man �fter im Raum umhergeht, h�rt.
Das kommt bei mir nicht vor. Wenn ich Musik oder H�rspiele h�re, mache
ich nichts nebenbei.
>Zudem habe ich nach mehreren
>Stunden Schwierigkeiten mit dem Tragekomfort, zumindest in der
>obligatorischen Kombination Kopfh�rer + Brille. Aber gut, der K501 ist
>auch nicht unbedingt die Krone des Tragekomforts.
Geht aber. Ich habe selbst einen K 500 und einen 501 hier. Da sie mir
zu ba�schwach waren, habe ich sie inzwischen durch einen Sennheiser HD
650 ersetzt. Ich trage zwar nur eine Lesebrille, aber damit sitze ich
oft stundenlang am PC und bearbeite H�rspiele mit dem Kopfh�rer. Dabei
habe ich am Tragekomfort nichts auszusetzen. Das war aber schon mit
den AKG so. Vielleicht liegt es an der Brille. Meine hat z.B. nur sehr
d�nne B�gel, oder wie man die Dinger nennt, die hinter den Ohren
enden.
>den AKG so. Vielleicht liegt es an der Brille. Meine hat z.B. nur sehr
>d�nne B�gel, oder wie man die Dinger nennt, die hinter den Ohren
>enden.
So etwas?
http://homepage.alice.de/tuer-an-tuer-mit/Brille-1.jpg
Solche hatte ich auch ... vor 30 Jahren. :-)
So �hnlich. Nur, da� es hinter den Ohren nicht wieder nach vorn geht.
Deshalb schrieb ich ja "hinter den Ohren enden".
:-)
Alte Brillen werden wieder modern. F�r das, was heute f�r teuer Geld
verkauft wird, h�tte es in meiner Jugend was aufs Maul gegeben, oder
zumindest derbe Spr�che. Heute sind wir ein Volk von
"Brillenschlangen" geworden. Je h��licher desto modern.
Detlef Wirsing wrote:
>>> H�rspielaufnahmen, die ich nachbearbeitet habe. Oft lag der Fehler
>>> schon in der Kodierung durch den ausstrahlenden Sender.
>> ?
>
> Digitale Rundfunksendungen werden im MP2-Format ausgestrahlt. Oft
> haben diese schon Kompressionsartefakte, die je nach Sender mehr oder
> weniger deutlich zu h�ren sind.
ach so. Ja das ist klar. MP2 mit 192 kbps und weniger ist einfach nur
M�ll. Da es im Gegensatz zu MP3 kein Bit-Reservoir kennt, helfen da auch
keine kurzen Pausen.
Ab 256kbps verkehrt sich das ganze aber ins Gegenteil. Ab da ist MP2
ziemlich brauchbar. Und dar�ber (320, 384) im speziellen auch MP3 bei
gleicher Bitrate �berlegen.
> UKW war zwar immer leicht verrauscht,
> hatte solche Probleme aber naturgem�� nicht.
In der Tat.
>> Zudem habe ich nach mehreren
>> Stunden Schwierigkeiten mit dem Tragekomfort, zumindest in der
>> obligatorischen Kombination Kopfh�rer + Brille. Aber gut, der K501 ist
>> auch nicht unbedingt die Krone des Tragekomforts.
>
> Geht aber. Ich habe selbst einen K 500 und einen 501 hier. Da sie mir
> zu ba�schwach waren, habe ich sie inzwischen durch einen Sennheiser HD
> 650 ersetzt.
Das mit dem Ba�schwach war mir schon beim Kauf klar. Aber Bass kann man
mit einem EQ reindrehen. Keine gro�e Sache. Matschige Impulse bekommt
man hingegen nicht wieder hin. Und in Sachen Impulswiedergabe sind die
AKGs ab K401 aufw�rts echt gut.
Bei den Sennheisern muss man nur aufpassen, dass der KH-Ausgang etwas
taugt (genauer gesagt niederohmig ist), da sie im Gegensatz zu AKG nicht
impedanzkorrigiert sind. Die AKGs sind da sehr gutm�tig, wenn die
Ausgangsimpedanz mal h�her ist.
Marcel
[...]
>MP2 mit 192 kbps und weniger ist einfach nur
>M�ll.
Das kann ich so nicht unterschreiben. Ich nehme manchmal aus Versehen
H�rspiele auch doppelt auf. So habe ich manchmal gleichzeitig 192er
und 320er Version desselben H�rspiels. Meist sind in beiden Artefakte,
meiner Meinung nach in den neueren 320er Streams mehr. Den Unterschied
zwischen verschiedenen Sendern der ARD finde ich gr��er als zwischen
alten Aufnahmen von ADR und heutigen von DVB.
[...]
>Das mit dem Ba�schwach war mir schon beim Kauf klar. Aber Bass kann man
>mit einem EQ reindrehen. Keine gro�e Sache. Matschige Impulse bekommt
>man hingegen nicht wieder hin. Und in Sachen Impulswiedergabe sind die
>AKGs ab K401 aufw�rts echt gut.
Das schon. Die Mitten des 501 sind brillant und die H�hen nahezu
un�bertroffen. Aber auch mit Nachhilfe durch einen Equalizer klang er
bei mir im Ba�bereich immer entt�uschend. Und er verzerrt sehr
schnell, wenn man zuviel des Guten tut.
>Bei den Sennheisern muss man nur aufpassen, dass der KH-Ausgang etwas
>taugt (genauer gesagt niederohmig ist), da sie im Gegensatz zu AKG nicht
>impedanzkorrigiert sind. Die AKGs sind da sehr gutm�tig, wenn die
>Ausgangsimpedanz mal h�her ist.
Ich hatte und habe die Kopfh�rer an einem alten Sony-Vorverst�rker
(ESD 1000), an dem der Sennheiser deutlich mehr Druck macht und
wesentlich ausgeglichener klingt. Ich hatte auch schon verschiedene
Kopfh�rerverst�rker zum Testen hier, finde die Unterschiede aber so
marginal, da� ich mich gegen einen Kauf entschieden habe.
Um wenigstens etwas zum Thema zur�ckzufinden: Der Vorverst�rker ist
mit einer M-Audio 2496 im PC digital verbunden.
in de.comp.audio Bernd Nomi <bn...@spamgrave.ru> wrote:
> allem wenn man Mittelwelle gehᅵrt hat und im speziellen RIAS Berlin. In
...
> Ich muss mich direkt mal auf die Suche machen, ob sich nicht irgendwo
> im Netz Aufnahmen von diesen Stᅵrsendern finden lassen.
Vom Rias findet sich eine Fanseite mit Aufnahmen, teilweise ganze
Sendung von Lord Knud usw.
Berlin, das andere Ende des Regenbogens.
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Sie geht mit dem Fortschritt, so daᅵ dieser keuchend
zurᅵckbleibt. (Jens Reppe)
in de.comp.audio Uwe Kotyczka <uwe.ko...@web.de> wrote:
> Hallo, nach meiner Erfahrung ist WavePurity nicht
> das geeignete Programm zum Entrauschen. Genausowenig
> wie Goldwave. Ich habe jedenfalls mit den beiden
> Programmen nie irgendwas vernᅵnftig entrauscht
> bekommen.
Auch meine Erfahrung.
Audacity geht so.
Am besten habe ich es mal mit Dart hinbekommen, daber da war eine
Lizenz, die ich nur leihweise hatte. Das ist/war richtig teuer.
Und es wahren extrem viele Parameter, die man probieren konnte
und musste.
Grundsᅵtzlich bleibt das aber problematisch: Da Rauschen und
Nutz-Signal zusammen sind, kann man sie eigentlich nicht trennen.
Die Programme versuchen verschiedene Tricks, die aber letztlich
alle Krᅵcken bleiben mᅵssen. Man kann Aufnahmen vielleicht ein
bisschen verbessern, aber was grober Murks ist, wird Murks bleiben.
Gleiches gilt natᅵrlich auch fᅵr Video-Verbesserungen usw.
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Erziehung ist lediglich die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen
die Jugendlichen.
Einem Macher der Fansite habe ich mal ne Email zukommen lassen. Mal
sehen, ob er das gesuchte anbieten kann, ich habe auch noch Teile einer
Treffpunkt-Sendung gespeichert (als Tauschobjekt)
Ansonsten muss ich mal alles abhᅵren