Macht es Sinn wenn das Sat-Kabel reines Kupfer ist?
Ist die Stärke des Satkabels wichtig?
Gibt es Cinch-Stecker, die auf ein "dickes" Satkabel passen?
Man liest, dass es Kabel mit Dämpfungen von 90-120dB gibt. Gibt es bei 120dB
große Unterschiede? Dem Preis nach ja.
Hat wer eine Empfehlung, welcher Online-Händler eine gute Auswahl hat?
Es sollen dann dort auch gleich die Cinchstecker und ein LWL-Kabel gekauft
werden.
Al
F'up?
>Ich brauche eine Verbindung zwischen Soundkarte (Koax, SPDIF) und digitalem
>Verst锟絩ker (Koax, SPDIF) 锟絙er ca. 20m. Nachdem ich k锟絩zlich darauf
>hingewiesen wurde, dass es Gl锟絚k ist, dass 40m mit einem d锟絥nen Satkabel
>funktionieren, w锟絩de mich interessieren welche Komponenten ich dazu am
>besten nehmen soll?
Coax-Kabel mit dem richtigen Wellenwiderstand sollte damit kein
Problem haben. Optik-Kabel wuerde theoretisch auch gehen, aber das
was meist so angeboten bekommt ist Plastik und kein Glasfaser, da
koennte dann die Daempfung zu gross sein.
>Macht es Sinn wenn das Sat-Kabel reines Kupfer ist?
Es ist vollkommen Egal woraus das Kabel ist. Wichtig ist Impedanz und
eventuell noch Daempfung. Letzeres bei deinem kurzen Strecken aber
wohl noch nicht relevant.
>Man liest, dass es Kabel mit D锟絤pfungen von 90-120dB gibt.
Pro Meter? Das will ich mal nicht hoffen. :-)
Wenn ich mich richtig erinnere, und ich bin jetzt zu faul es fuer dich
nachzuschauen dann brauchst du 50Ohm und SatKabel hat 75Ohm. Dann geht
SAT grundsaetzlich nicht, selbst dann nicht wenn es golden ist und von
Jungfrauen im Mondchein handgewirkt wurde.
>Hat wer eine Empfehlung, welcher Online-H锟絥dler eine gute Auswahl hat?
>Es sollen dann dort auch gleich die Cinchstecker und ein LWL-Kabel gekauft
>werden.
Olaf
> Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:
>
>> >Man liest, dass es Kabel mit Dämpfungen von 90-120dB gibt.
>>
>>Pro Meter? Das will ich mal nicht hoffen. :-)
>
> Das wird wohl eher das Schirmungsmass sein. Je größer, desto besser.
Da habe ich von einer Beschreibung eines Online-Händlers wohl Blödsinn
abgeschrieben
>>Wenn ich mich richtig erinnere, und ich bin jetzt zu faul es fuer dich
>>nachzuschauen dann brauchst du 50Ohm und SatKabel hat 75Ohm.
>
> Falsch, S/PDIF (IEC 958) sollte 75Ohm haben. SAT Kabel passt also
> schon.
>
> Die Stecker sollten nicht wirklich kritisch sein, da bei einer
> Frequenz von ca. 3 MHz die Wellenlänge einige 10m beträgt.
Ich bezog mich bei den Steckern auf die Größe. An ein dünnes Satkabel kann
man relativ leicht einen Cinch-Stecker löten, bei einem dicken Satkabel
fürchte ich, dass die meisten Cinch-Stecker dafür zu klein sind. Wenn also
das dünne Satkabel nichts bringt, dann tendiere ich dazu.
Mich hat heute ein dünnes 10m LWL-Kabel (TOS Link) sehr gefordert. Bis jetzt
ging das gut am Pioneer-AV-Receiver, am Marantz kam kein Ton raus und ich
dachte. ich schaffe es nicht, den Receiver richtig zu konfigurieren. Dann
tauschte ich gegen ein "dickes" 0,5m TOS-Link-Kabel und es funktionierte
sofort. Woran kann das liegen? Das nicht angesteckte Ende des Kabels
leuchtet rot.
Wo sind die Unterschiede bei TOS-Link-Kabel. Es kommt doch nur auf die
Übertragung des Lichtes an, oder?
Al
> Wo sind die Unterschiede bei TOS-Link-Kabel. Es kommt doch nur auf die
> Übertragung des Lichtes an, oder?
Ja. Aber diese Plastikdinger sind nicht wirklich gut. Weder von der
Geometrie noch von der Klarheit. Mehr als 2-3m sind da schon kritisch.
Das ist war Licht aber kein Glasfaser.
>> Falsch, S/PDIF (IEC 958) sollte 75Ohm haben. SAT Kabel passt also
>> schon.
Gut, dann hatte ich das falsch im Kopf.
>Ich bezog mich bei den Steckern auf die Gr��e. An ein d�nnes Satkabel kann
>man relativ leicht einen Cinch-Stecker l�ten, bei einem dicken Satkabel
>f�rchte ich, dass die meisten Cinch-Stecker daf�r zu klein sind. Wenn also
>das d�nne Satkabel nichts bringt, dann tendiere ich dazu.
Das sollte kein Problem sein wenn du notfalls die Tuelle aus dem
Ueberwurf weglaesst. Ein Problem ist es hoechstens ein dickes Kabel
richtig in so billigen Steckern fest zu quetschen.
Ein Problem sehe ich eher in der mechanischen Belastung der Buchse bei
billigen Geraeten durch das daran zerrende Gewicht.
>Mich hat heute ein d�nnes 10m LWL-Kabel (TOS Link) sehr gefordert.
Wie schon gesagt, diese Kabel sind kritischer weil sie meistens nicht
aus Glasfaser sondern aus Kunststoff bestehen und da die Daempfung
hoeher ist.
>tauschte ich gegen ein "dickes" 0,5m TOS-Link-Kabel und es funktionierte
>sofort. Woran kann das liegen? Das nicht angesteckte Ende des Kabels
>leuchtet rot.
Aus 0.5mm kommt mehr raus. Koennte auch sein das die Flanken dann
besser sind weil es zu weniger Reflexionen am Kabel kommt.
Das man die Qualitaet mit einem Augendiagramm beurteilen kann bedeutet
nicht das du das mit deinem Auge kannst. :-)
>Wo sind die Unterschiede bei TOS-Link-Kabel. Es kommt doch nur auf die
>�bertragung des Lichtes an, oder?
Nur? Wieso nur? Glaubst du das ist so einfach?
Ausserdem kommt es auch auf einer guten Anbindung an die Buchse
an. Die billigen Kabel bestehen meist nur aus dem Kabel selber und
einer Plastikhuelle welche nur das Kabel in der Buchse haelt. Es ist
dann wichtig das das Kabel moeglichst sauber und gerade abgeschnitten
wurde. Eventuell kannst du deinen Stecker oeffnen und das Kabel um 1cm
kuerzen. Du musst es aber mit einem sehr scharfen Messer in einem
Schnitt abschneiden. NICHT mit einer Zange abkneifen.
Olaf
> tauschte ich gegen ein "dickes" 0,5m TOS-Link-Kabel und es funktionierte
> sofort. Woran kann das liegen? Das nicht angesteckte Ende des Kabels
> leuchtet rot.
Das sagt noch lange nichts �ber die Lesbarkeit des Signales aus. Nicht das
Rote tr�gt die Information, sondern die Flanken beim Ein- und Ausschalten
desselben paarzigtausendmal pro Sekunde. Schlechte Kabel erzeugen dabei
ungute Lichtspiegelungen und -streuungen, die das Signal verw�ssern.
> Wo sind die Unterschiede bei TOS-Link-Kabel. Es kommt doch nur auf die
> �bertragung des Lichtes an, oder?
So wie es bei elektrischem Kabel nur auf die �bertragung der Elektrizit�t
ankommt. Merkst was?
vG
--
"Das ist Gro�e Koalition: Die einen sagen, wir brauchen ein Auto; die
anderen sagen, wir brauchen ein Motorrad; was wird gekauft? Ein M�lleimer!
Gro�artig! Super!"
(Volker Pispers, "Bis neulich")
> Ich brauche eine Verbindung zwischen Soundkarte (Koax, SPDIF) und
> digitalem Verstärker (Koax, SPDIF) über ca. 20m.
Das "klassische" Kabel für diesen Anwendungszweck ist RG59, da lassen
sich auch Cinch-Stecker ohne große Verrenkungen anschließen.
http://www.itwissen.info/definition/lexikon/RG-59-Kabel-RG-59-cable.html
Gruß, Jürgen
>A. Bogner wrote:
>
>>tauschte ich gegen ein "dickes" 0,5m TOS-Link-Kabel und es funktionierte
>>sofort. Woran kann das liegen? Das nicht angesteckte Ende des Kabels
>>leuchtet rot.
>
>Das sagt noch lange nichts �ber die Lesbarkeit des Signales aus. Nicht das
>Rote tr�gt die Information, sondern die Flanken beim Ein- und Ausschalten
>desselben paarzigtausendmal pro Sekunde. Schlechte Kabel erzeugen dabei
>ungute Lichtspiegelungen und -streuungen, die das Signal verw�ssern.
Das Licht wird vom Sender ja ein- und ausgeschaltet. Richtig?
6MHz ist die Frequenz, die Wellenlaenge ca. 630nm.
In einer Periode legt das Licht 50m zurueck.
Ich frage mich jetzt, wie auf einer Strecke von 5m das optische Signal
so "verrunded" werden soll, das Ein und Aus nicht mehr sauber detektiert
werden soll?
Wenn es doch nicht geht, dann kommt doch eher bei dem Konstrukt und
Laenge nicht genuegend Licht in der Empfaengerdiode an, oder? Also eine
einfache Signaldaempfung.
--
Puppenhuhn! Paradieswurst!