Wir verlassen hier so langsam das Königreich DSL. Deshalb mal ein
Crosspost und Follow-Up.
>> Ich fand mein Tastentelefon an meinem ersten eigenen
>> Telefonanschluß schon vor und behielt es einfach. Es
>> konnte auch schon Wahlwiederholung und Kurzwahlen. Die
>> mit grünen LEDs beleuchtete Tastatur befand sich im
>> Telefonhörer und der ganze Apparat war auch nicht viel
>> größer als der Hörer selbst.
>
> Das war mit ziemlicher Sicherheit nicht vor 25 oder gar 30 Jahren.
Grüne LEDs vor 30 Jahre? Da habe ich so meine zweifel. Rote ok, aber
grüne???
> Sollte es doch zu dieser Zeit gewesen sein, vermute ich mal, dass du und
> dein Anschluss-Vorinhaber sich strafbar gemacht haben. Solche Leute
> schubsen auch kleine Kinder vom Topf und benutzen Zyxel-Modems ohne
> FTZ-Zulassung!!!einself1!
Das habe ich auch getan. Sogar bin 1995. Also das Ding mit den Modems,
nicht das Ding mit dem Töpfchen. 1995 kam bei mir ISDN ins Haus. Die DSL
hat dann doch sehr lange auf sich warten lassen...
> Davon abgesehen habe ich nichts gegen Telefone in einer Größe, die du
> hier als monströs bezeichnest. Ich ziehe es vor, mit etwas Handlichem
> anstatt mit einer Streichholzschachtel zu telefonieren.
Komm an meine Brust, Verwandter im Geiste! :-)
Seit *Jahren* benutze ich nun ein T-Concept CAP-720. Habe ich damals
günstig bekommen - im T-Punkt, man glaubt es kaum. Ich benutze gerade
für längere Telefonate lieber den Hörer von diesem Ding, oder halt das
Mobilteil. Mit dem Handy bin ich längst nicht so glücklich. Es ist zu
klein, um bequem gehalten zu werden und auch sehr Pingelig, wenn man es
mal etwas verdreht. Da ist die Verständigung bei den "alten" Teilen doch
um längen besser.
> BTW: in meinem durchaus nicht uneleganten Zettler Z-Phone 35
> (<http://www.telefon.de/images/big/dsc_zettler_zet_phone35.jpg>, gekauft
> 2006) befindet sich ein Bleigewicht im Hörer. Warum wohl? Richtig, um
> dem Benutzer des Telefons den Eindruck zu vermitteln, er telefoniere mit
> einem der guten alten Bundespost-FeTApe [1]. So schlimm können die
> FeTApe also nicht gewesen sein, wenn sie heutzutage künstlich nachgeahmt
> werden. Beim Kauf meines letzten Handys war ich auch ziemlich
> erschrocken, als ich es das erste Mal in die Hand nahm. Das Teil wog
> fast nichts. Nachdem ich dann den Akku eingesetzt hatte, war ich
> zufrieden, denn erst dann hatte ich das Gefühl, etwas Wertiges in der
> Hand zu haben.
Naja, bei denen kommt es ja schon darauf an, daß sie klein und leicht
sind, weil sie sollen in erster Linie ja mobil sein. Eigenartigerweise
setzt sich dieser Trend auch bei DECT-Festnetztelefonen durch. Die
Dinger werden immer kleiner und auch immer unhandlicher.
> [1] und natürlich um sicherzustellen, dass der Gabelschalter den Hörer
> nach dem Auflegen nicht gleich wieder abwirft.
Dem könnte man jetzt auch damit begegnen, keinen mechanischen Schalter
mehr zu verwenden. :-) Mein Hörer hat auch kein Bleigewicht und trotzdem
wird er von der "Gabel" nicht abgeworfen. Ist halt auch eine Frage der
Feder.
Gruß
Christian
>Grüne LEDs vor 30 Jahre? Da habe ich so meine zweifel. Rote ok, aber
>grüne???
Ganz sicher. Ich habe meine ersten grünen LEDs definitiv in den 70ern
gesehen, und Anfang der 80er selbst welche verbastelt.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Vor dem Dallas gab es schon ein ähnliches Telefon:
Das Original ("Trimline") von WE hatte diese LEDs seit den Ende der 70er
Jahre:
http://en.wikipedia.org/wiki/Trimline
Mein US Modell ist von Juni 1976
Die importierte deutsche Version von Siemens seit Anfang der 80er Jahre:
http://www.bh-t.de/telefon/1980.htm
Meine deutsche Version ist von März 1983
Gruß
Martin