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DSL/Internet im neuen Haus. Wie?

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Heiner Veelken

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Jun 23, 2012, 4:02:30 AM6/23/12
to
Im neuen Haus gibt es Keller, Erdgeschoß, Obergeschoss und ausgebautes
Dachgeschoß. Es liegt eine ISDN-Verkabelung, sodass es in jedem Zimmer
ein Telefon gibt.
Der Posthausanschluß ist im Keller, wo auch eine ISDN-Anlage steht. Die
aktuelle Verkabelung ist mir noch nicht klar.

Ich will zukünftig im EG, OG und DG Internet wireless haben. Ich werde
gleich prüfen, ob ein Linksys WRT54GL, aufgestellt im Arbeitszimmer im
OG, ausreichend ist, damit man überall das Signal empfangen kann.
In diesem Arbeitszimmer sollte dann auch das DSL-Modem stehen.

Kann ich die bestehende ISDN-Verkabelung nutzen, um das "Signal" vom
Keller bis rauf ins Arbeitszimmer zu bringen und dann dort Splitter,
etc. anschliessen.

Wir benötigen nur analoges Telefon mit hoffentlich einer DECT-Basis und
drahtlosen Telefonen.

Wer kann diesbezüglich etwas sagen und/oder hat noch einige Anregungen?
--
Gruss Heiner

Andreas Erber

unread,
Jun 23, 2012, 4:17:59 AM6/23/12
to
Heiner Veelken wrote:

> Kann ich die bestehende ISDN-Verkabelung nutzen, um das "Signal" vom
> Keller bis rauf ins Arbeitszimmer zu bringen und dann dort Splitter,
> etc. anschliessen.

Das geht meistens. Allgemein ist es so, dass die DSL Übertragungsrate am
höchsten ist je kürzer die Kabelstrecke ist. Deine ISDN Verkabelung könnte
die Übertragungsrate etwas senken. Allerdings ist das DSL Signal sehr robust
und kommt auch mit schwieriger Verkabelung zu recht. Im Haus meiner Eltern
mache ich es wie du es hier vorschlägst und die haben 16k mit maximaler
Übertragungsrate.

Eine Alternative wäre das DSL Modem in den Keller zu stellen und dann per 10
Mbit Ethernet (was aber langsamer ist als DSL Maximum) über das ISDN Kabel
ins Arbeitszimmer zu gehen. Ist aber auch "Out of Spec" funktioniert aber
manchmal. Du kannst das ISDN Kabel evtl. auch durch ein Ethernetkabel
ersetzen, dann wärest du wieder im Standard und es funktioniert auch
zuverlässig.

Es kommt also darauf an wie gut dein DSL Sinal ist, für welche Alternative
du dich entscheidest. Hast du ein gutes DSL Sinal zieh es so weit wie du es
brauchst. Hast du ein schlechtes gehst du möglichst früh mit dem Modem dran
um das bisserl was du hast nicht auch noch zu verschenken.

> Wir benötigen nur analoges Telefon mit hoffentlich einer DECT-Basis
> und drahtlosen Telefonen.

Jo Analog-Telefon geht über jede Luftleitung. Das ist 100 Jahre alte
Technik. Das tut schon irgendwie ;)

Beste Grüße,
Andy


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Bernd Ohm

unread,
Jun 23, 2012, 6:39:10 AM6/23/12
to
Am 23.06.2012 10:02, schrieb Heiner Veelken:

> Kann ich die bestehende ISDN-Verkabelung nutzen, um das "Signal" vom
> Keller bis rauf ins Arbeitszimmer zu bringen und dann dort Splitter,
> etc. anschliessen.

Problemlos möglich.
Du solltest lediglich darauf achten, dass Du ein "richtiges"
Pärchen im verlegten Telefonkabel für den Uk0 benutzt.
Nicht versehentlich oder absichtlich eine Ader des einen
Pärchens und eine Ader des zweiten Pärchens. Das funktioniert
zwar auch irgendwie, ist dann aber einstrahlungsempfindlicher
und kann zu Einbußen in der DSL-Datenrate führen.

Guckst Du:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sternvierer


bis denn, BEN




Wolfgang Jäth

unread,
Jun 24, 2012, 2:12:59 AM6/24/12
to
Am 23.06.2012 11:21, schrieb Armin Ehrbar:
>
>> Wir benötigen nur analoges Telefon mit hoffentlich einer
>> DECT-Basis und drahtlosen Telefonen.
>
> Also *ich* mit meiner alten DECT-Basis von der Firma Hagenuk aus Kiel
> decke nicht nur mein ersten Stock ab, sondern kann auch (trotz
> Metallabschirmung am Haus) draußen damit herumnlaufen - Reichweite so
> ca. 50 m ohne Probleme, max. 75 m vom Haus weg.

Auch auf der anderen Seite des Hauses?

> Mein Nachbar im EG mit dem modernen DECT-Telefon mit ECO-Schaltung,
> Sender ist gleich die Laderstation, Standort mittig im Haus; schafft es
> noch nicht mal bis zum Schuppen außerhalb des Hauses.

Die Reichweite hängt sehr stark von dem Aufstellort oder genauer gesagt
von den Hindernissen wie z. B. Mauern (Art, Dicke usw.) zwischen dem Ort
der Station und dem Ort des Mobilteils ab. Bei freier Sicht sollte die
Reichweite bei ungefähr 300 m liegen. *Im* Haus werden dagegen oft nicht
mal 50 m erreicht. Und Du schreibst ja selbst, daß er seine Station
einem Innenraum aufgestellt hat, sprich mehr Mauerwerk durchdringen
muss. Möglicherweise muss er in Richtung zu dem Schuppen noch dazu in
einem ungünstigen weil spitzen Winkel senden o. ä. Du dagegen hast Deine
Station vermutlich eher an einer Außenmauer o. ä. platziert, vielleicht
sogar sprich eine Fensteröffnung o. ä., sprich weniger Mauerwerk in
einer Funkstrecke nach außen.

Ich zum Bleistift komme bei voller Sendeleistung auch nur vielleicht
15-18 m weit (von der Station aus), weil meine Station ebenfalls ziemlich
zentral *mitten* im Haus steht, was für den Empfang *innerhalb* der
Wohnung halt der günstigste Platz ist; dadurch reicht mir dann auch eine
Sendeleistung von nur 25%.

BTW: *Die* Möglichkeit (Drosselung der Sendeleistung) besteht natürlich
außerdem *auch* noch bei Deinem Nachbarn.

Wolfgang
--

Message has been deleted

Kurt Guenter

unread,
Jun 24, 2012, 3:37:35 PM6/24/12
to
>Der Posthausanschluß ist im Keller,

was willst Du mit einem Briefmarkenautomaten im Keller?

Wolfgang Jäth

unread,
Jun 25, 2012, 12:42:18 AM6/25/12
to
Am 24.06.2012 21:35, schrieb Armin Ehrbar:
>
>> BTW: *Die* Möglichkeit (Drosselung der Sendeleistung) besteht
>> natürlich außerdem *auch* noch bei Deinem Nachbarn.
>
> Das macht sein Eco-Telefon schon automagisch.

Aber wohl kaum, wenn er sich in der Nähe des Schuppens eh schon auf die
Grenze der Reichweite zu bewegt. Ich sprach von einer Limitierung per
Konfguration (das kann man bei manchen Systemen zusätzlich).

Wolfgang
--

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