Peter J. Holzer <
hjp-u...@hjp.at>:
>> Der Empfang erfolgt i.A. von einem POP3- oder IMAP-Server. Der Versand
>> läuft i.A. an einen SMTP-Server.
>
> Das ist nicht absichtlich und mit viel Aufwand, sondern eher die
> "natürliche" Art, sowas zu programmieren:
Nein. Versand und Empfang sind von einander Unabhaengige Protokolle,
die in ueblichen MUA Client-Anwendungen schon immer parallel
zueinander implementiert wurden.
> Wenn der Benutzer eine Mail senden will, dann wird die an den SMTP
> (eigentlich SUBMISSION) Server geschickt, anschließend kann man auch
> gleich über IMAP/POP anfragen, ob neue Mail reingekommen ist.
Moderne Software (Stand: 1980er Jahre) kann das quasi zeitgleich.
Seit es Multiprozessor-Systeme gibt, soger in echt gleichzeitig.
> Sonst schaut der MUA halt alle paar Minuten nach, ob was neues gekommen
MUAs die fuer den Empfang IMAP sprechen reagieren auf Events des
Servers und nutzen keine Programmiertechnik der Steinzeit dafuer.
> ist. Wenn es der Server unterstützt, muss er nicht mal aktiv nachfragen,
> sondern bekommt vom Server eine Benachrichtigung.
Das ist bei IMAP Standard. Darum verwendet man auch IMAP.
> Für eine echte parallele Verarbeitung müsste man IMAP/POP-Abfrage und
> SMTP-Versand in jeweils einen Thread auslagern. Kann man machen, bietet
Es gibt auch andere Methoden der Quasi-Prarallelisierung.
> sich eventuell sogar an, wenn man sowieso schon einzelne Threads für
Die meisten MUAs machen genau das. Unter ineffizienten Betruebsystemen
wie Wintendo kannst du diesem Threading idR. sogar zuschauen (z.B. mit
ProcessExplorer).
> alles mögliche hat, aber es ergibt sich nicht von selbst.
Das ist alles Stand der 80er Jahre des vorherigen Jahrhunderts.
Juergen
--
Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!"
end
If you think technology can solve your problems you don't understand
technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)