>> Ich habe es nochmal gelesen, es steht in STD0013, nur nicht ganz direkt.
>
> Es steht dort gar nicht drin. Der dort behandeltze und von dir hier
> zitierte Fall befasst sich *ausschliesslich* damit, was ein DNS-Server tun
> muss, wenn er Reverse-Queries erhaelt aber diese nicht unterstuetzt. Fuer
> alle anderen Faelle ist der von dir angesprochene Abschnitt nicht
> relevant.
Richtig.
Dieser Satz ist für die üblichen DNS-Server irrelevant.
Damit sind alle Stellen in STD0013, wo PTR-Records im Zusammenhang mit dem
Wort "optional" erwähnt werden, irrelevant (wenn man von exotischen DNS-
Servern absieht).
Damit kommt meine Frage, die Du bisher nicht beantworten konntest, erneut:
Woraus leitest Du ab, einzelne PTR-Records seien optional?
>> Auch in RFC 1912 sind PTR-Records erwähnt: For every IP address, there
>> should be a matching PTR record in the in-addr.arpa domain.
>> Solche RFCs wie 1912 dienen üblicherweise der Klarstellung.
>
> Richtig, und Klrgestellt wird darin, dass man mit Problemen rechnen muss,
> weil andere Systeme eben manche Situationen nicht RFC-gemaess abhandeln
> und es deshalb zu Problemen kommen koennte. Daher die *Empfehlung* (nicht
Du hast "SHOULD" in RFC 2119 nachgelesen?
"Empfehlung" trifft es eher nicht.
"SHOULD" ist ein Muss solange Du keinen triftigen Grund hast, dieser
"Empfehlung" nicht zu folgen.
Das hat Jürgen P. M. aber auch schon geschrieben.
> etwa zwingende Forderung) Reverse-Eintraege zu haben. Allerdings suchst
> du auch in RFC1912 vergeblich nach der Anforderung, dass der Name im
> Reverse-Mapping zwingend der Name im forward-Mapping sein muss. Der Satz
Du weichst aus.
Im Moment geht es nicht um die Konsistenz mit A-Records sondern darum ob
einzelne PTR-Records optional sind.
> "Make sure your PTR and A records match." koennte zwar als solcher Hinweis
> betrachtet werden, er ist es aber nicht zwangslaeufig, da dieses "match"
> an dieser Stelle nicht weiter erlaeutert wird. Insbesondere wird nicht
Du begibst Dich hier auf das Niveau: Jedes Wort, das nicht genauestens in
einer RFC festgelegt ist akzeptierst Du nicht.
Auf diese Art kannst Du jede RFC in Frage stellen.
Ich war bisher der Meinung, dass Du sowas nicht nötig hättest.
> der (gar nicht so seltene) Fall behandelt, dass es fuer eine IP-Adresse
> mehrere A-Records (mit unterschiedlichen Namen) gibt.
Du weichst wieder aus.
Die Frage war: Sind einzelne PTR-Records optional?
>> Zeige mir im Gegenzug doch einfach mal die Stelle wo steht, dass einzelne
>> PTR-Records optional sind.
>
> Sie sind so lange als optional anzusehen, wie es keinen Beleg fuer die
> zwingende Forderung nach Existenz des PTR-Records gibt. Die zwingende
Andersrum wird ein Schuh draus.
Wenn in keinem einzigen Standard steht, dass sie optional seien, sind sie
eben *nicht* optional.
> Forderung hast du bishher noch nicht aufgezeigt. Wenn da also nicht mehr
> kommt, muss man davon ausgehen, dass PTR-Records gemaess RFC optional
Wie kommst Du auf die Idee, einzelne PTR-Records seien optional wenn es
nirgends steht?
> sind. (dass die Praxis teils anders aussieht, wurde bereits erlaeutert und
> an der von dir zitierten stelle auch in RFC1912 erwaehnt).
In STD0013 sind PTR-Records erklärt.
In STD0013 steht nirgends, dass einzelne PTR-Records optional seien.
Trotzdem beharrst Du auf dem Standpunkt sie seien optional.
Dann bist Du in der Beweispflicht.
Deshalb ein weiteres Mal: Bitte zeige die Stelle wo steht, dass einzelne
PTR-Records optional sind.
Claus-Dieter