Grüße, Bjoern
>>
>
> Ich mag mich falsch erinnern, aber ich wüsste jetzt nicht, daß da etwas
> "formatiert" werden müsste. Man korrigiere mich bitte, aber der 3640
> läuft IIRC wenn ich ein jungfräuliches Flash habe, mit einer
> festverdrahteten Grundkonfiguration hoch, die ich dann natürlich
> verändern und als neue startup Konfiguration ins Flash schreiben kann.
>
Ingrid: Ich weiß jetzt nicht mehr, was passiert, wenn ich kein IOS im
Flash habe.
Ich meine mich aber ganz dunkel zu erinnern, daß Cisco Router mit ganz
leerem Flash, also auch ohne IOS, ähnlich reagieren wie jedes
"anständige" Netzgedöns: Sie versuchen, über bootp zu booten. Aber das
müsste ich jetzt selber nachschauen, bzw. würde es einfach ausprobieren,
das ist vermutlich schneller, als es auf der CD zu suchen :-)
Es kann jetzt aber auch sein, daß ein IOS auf dem Koffer voraussetzung
ist. Muttu halt TFM Rn.
--
Detlef Bosau Mail: detlef...@web.de
Galileistrasse 30 Web: http://www.detlef-bosau.de
70565 Stuttgart Skype: detlef.bosau
Mobile: +49 172 681 9937
> dass da was gemacht werden muss. Ich will die Konfiguration nun selbst
> übernehmen und möchte wissen wie ich erstmal das eingebaute Flash for-
> matiere.
Was hat die Konfiguration (--> nvram) mit dem Flash zu tun? Falls Du eine
initiale Konfiguration willst: 'write erase'.
mfg Friedemann
--
registered user #56036 http://counter.li.org/
Bjoern Vian <Bjoer...@gmx.li> wrote:
> Wir haben in unserer Firma einen alten Cisco 3640 der ein paar langsamere
> Strecken mit nur 2MBit bedient (keine Ahnung welche genau; das haben die
> Leute von Arcor installiert). Das Gerät hat 128MB DRAM und ist somit am
> oberen Limit was die Speicherausstattung angeht.
Das komt sehr darauf an,<was fuer eine IOS-Version darauf laeuft und was
genau in der Konfiguration drin steht ...
> Leider laufen bei dem Gerät auf den langsamen Strecken immer wieder
> die Router-Queues über so dass da was gemacht werden muss.
Wie hast du das diagnostiziert?
> Ich will die Konfiguration nun selbst übernehmen und möchte wissen
> wie ich erstmal das eingebaute Flash formatiere.
Warum willst du das tun? Und hast du schon das IOS, dass du statt dem
jetzigen dort drauf packen willst? Was waere das denn fuer eins?
Tschuess,
Juergen Ilse (jue...@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname (auch wenn er Teil einer Mailadresse ist) ist nur ein Name,
nicht mehr und nicht weniger ...
Detlef Bosau <detlef...@web.de> wrote:
>> Ich will die Konfiguration nun selbst
>> übernehmen und möchte wissen wie ich erstmal das eingebaute Flash for-
>> matiere.
> Ich mag mich falsch erinnern, aber ich wüsste jetzt nicht, daß da etwas
> "formatiert" werden müsste.
Formatiert wird das Flash, um seinen Inhalt komplett zu loeschen. Wenn
man ein neues IOS ins interne Fash kopiert, wird dabei gefragt, ob man
das Flash formatieren moechte. Die Konfiguration (ich vermute, dass eher
die geloescht werden soll) liegt nicht im Flash sondern im NVRAM.
> Man korrigiere mich bitte, aber der 3640 läuft IIRC wenn ich ein
> jungfräuliches Flash habe, mit einer festverdrahteten Grundkonfi-
> guration hoch,
Falsch. Wenn der 3640 ein jungfraeuliches Flash beinhalten wuerde,
bliebe er im Boot-Monitor stecken, weil er kein IOS laden kann ...
Wenn er ohne eine Konfiguration im NVRAM gestartet wird, fragt er
auf der Console, ob der "Setup-Dialog" ausgefuehrt werden soll.
Einem "Nicht Cisco Experten" wuerde ich eher nicht empfehlen, die
Konfiguration komplett zu loeschen und "from scratch" neu zu erstel-
len, sondern die bisherige (ja anscheinend halbwegs funktionierende)
Konfiguration sichern und als Basis fuer die neue Konfiguration zu
verwenden.
> Bei den größeren Routern (zu "meiner" Zeit war das so ab Hausnummer
> 12000, oder waren es auch schon die 7xxx?) war das anders, aber beim
> 3640 muß man IIRC nichts "formatieren".
Bei den 7[125]00er und 12000er muss man genauso viel oder wenig
Flashes formatieren wie beim den 3600ern ...
Bjoern Vian <Bjoer...@gmx.li> wrote:
> Detlef Bosau schrieb:
>> Wieso muß da was gemacht werden? Sorry für die Wiederholung,
>> aber Verwerfungen sind in TCP keine Katastrophe sondern ein
>> Protokollbestandteil.
> Diese Verwerfungen machen die Verbindung langsamer als sie
> eh schon ist. Mit längeren Queues ließe sich das logischer-
> weise verringern.
Deine Diagnose wird genauso flacsh sein wie deine geplante Korrektur-
massnahme ...
>> Also sollten wir erstmal verstehen, ob Du ein Problem hast,
>> und wenn ja: Wo es liegt.
> Das hab ich klar geschildert.
> Nur kommt das wohl nicht an, zumindest bei dir.
Du hast noch nicht Verraten, wie du deine (vermutlich falsche)
Diagnode gestellt hast. Die Lsenge der Interface-Queues wird
nicht das Problem, ggfs. aber die CPU-Auslastung (denn bei zu
hoher CPU-Auslastung koennten die Pakete nicht schnell genug
abgearbeitet werden, und es kaeme zum selben Effekt).
Als allererstes waere also mal der Engpas genau zu identifizieren
("show process memory", "show process cpu", ...). "Von aussen"
(also ohne auf dem Router selbst nachzusehen) wirst du ueber
wilde Spekulationen nicht hinauskommen.
> Ja so ähnlich. Aber ich will das Flash formatieren damit ich halt
> von Null anfangen kann. Habe mir schon einige Bücher zu IOS und
> TCP/IP (grundlegend weiß ich aber schon bescheid) besorgt und
> will während der Betriebsferien loslegen und brauche erstmal
> zum Experimentieren ein leeres System.
Wenn du das Flash formatierst, hast du einen Router ohne Betriebs-
system, der aber noch immer seine Konfiguration im NVRAM liegen
hat ... Hol dir jemanden dazu, der sich damit auskennt, der die
bisherige Konfiguration analysiert und dann zusammen mit dir
eine neue Konfiguration erarbeitet. Ja, das wird einiges kosten,
waere aber wohl die vernueftigste Loesung.
>> Bei den größeren Routern (zu "meiner" Zeit war das so ab Haus-
>> nummer 12000, oder waren es auch schon die 7xxx?) war das anders,
>> aber beim 3640 muß man IIRC nichts "formatieren".
> Ja, aber ich will, dass das "BIOS" mir ein leeres System zeigt
> damit ich erstmal die grundlegenden Einstellungen ändern kann.
Mit deinem Wissen ueber das Geraet solltest du IMHO die Finger
davon lassen.
> Wenn das getan ist, dann les ich mir Schritt für Schritt im
> "Cisco IOS in a Nutshell" an was zu tun ist. Das kann ja alles
> nicht so schwierig sein.
Du solltest dir *vorher* das Wissen aneignen. Oder die ganze Aktion
erst einmal an einem anderen Router "ueben" (der nicht so geschaefts-
kritisch ist). Was waeren die Konsequenzen, wenn du bis zum Ende der
Betriebsferien nicht wieder eine laufende Konfiguration drauf bekom-
men hast?
Friedemann Stoyan <dev...@swapon.de> wrote:
> Bjoern Vian wrote:
>> dass da was gemacht werden muss. Ich will die Konfiguration nun selbst
>> übernehmen und möchte wissen wie ich erstmal das eingebaute Flash for-
>> matiere.
> Was hat die Konfiguration (--> nvram) mit dem Flash zu tun? Falls Du eine
> initiale Konfiguration willst: 'write erase'.
... wobei er vorher unbedingt die bisherige Konfiguration sichern sollte.
Die bisherige Konfiguration nicht zu sichern, waere in seiner Situation
IMHO hochgradig fahrlaessig.
>Leider laufen bei dem Gerät auf den langsamen Strecken immer wieder die
>Router-Queues über so dass da was gemacht werden muss.
Wieso muss da etwas gemacht werden?
Wo, wenn nicht vor der duennsten Verbindung, sollen Pakete verworfen
werden, wenn mehr ankommt als durchgehen kann?
Welche Frequenz hat denn das "immer wieder"? Taeglich? Stuendlich?
Minuetlich? Sekuendlich? In den 10 Minuten der taeglichen Spitzenlast:
wieviel Prozent der Pakete werden wegen voller Queue gedroppt? Welche
Datenmenge wird ungedroppt waehrend der Zeit gesendet, laut Accounting,
sprich wie voll ist die Leitung da im Mittel?
Gruss
Patrick
"Logischerweise"? Also diese Logik ist Unsinn. Lange Queues führen zu
erhöhten Queueing-Latenzen. Also _ganz_ so einfach ist die Kiste nicht.
> Dass die Verbindungen auch mit diesem
> Zustand noch funktionieren habe ich auch schon feststellen
> können (was mich ehrlich gesagt wundert).
>
Ich erläuterte Dir bereits, daß Verwerfungen bei TCP ein
Protokollbestandteil sind. Daß TCP mit Verwerfungen funktioniert, ist
klar. _Ohne_ Verwerfungen kriegst Du eher mal ein Problem.
>> Also sollten wir erstmal verstehen, ob Du ein Problem hast,
>> und wenn ja: Wo es liegt.
>
> Das hab ich klar geschildert.
Das hast Du überhaupt nicht geschildert.
Du hast was von Speicher erzählt und von Langsam.
Wie beides zusammenhängt, ist überhaupt nicht klar.
>
>> Ich mag mich falsch erinnern, aber ich wüsste jetzt nicht, daß
>> da etwas "formatiert" werden müsste. Man korrigiere mich bitte,
>> aber der 3640 läuft IIRC wenn ich ein jungfräuliches Flash habe,
>> mit einer festverdrahteten Grundkonfiguration hoch, die ich dann
>> natürlich verändern und als neue startup Konfiguration ins Flash
>> schreiben kann.
>
> Ja so ähnlich. Aber ich will das Flash formatieren damit ich halt
> von Null anfangen kann. Habe mir schon einige Bücher zu IOS und
> TCP/IP (grundlegend weiß ich aber schon bescheid) besorgt und
Naja, die Tatsache, daß Du mit Speicher und Verwerfungen nichts
anzufangen weißt, zeigt, daß Du von TCP keinen Schimmer hast.
Im übrigen: Du kannst in Deinem Flash jede beliebige Startup
Configuration eintragen.
Wo ist das Problem? Die bisher dort stehende ist weg, die neue ist da.
Weißt Du, was "formatieren" bedeutet?
> will während der Betriebsferien loslegen und brauche erstmal
> zum Experimentieren ein leeres System.
Was ist ein "leeres System"?
>
>> Bei den größeren Routern (zu "meiner" Zeit war das so ab Haus-
>> nummer 12000, oder waren es auch schon die 7xxx?) war das anders,
>> aber beim 3640 muß man IIRC nichts "formatieren".
>
> Ja, aber ich will, dass das "BIOS" mir ein leeres System zeigt
^^^^^^^^^
Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, was CISCO mit einem "BIOS" soll ;-)
> damit ich erstmal die grundlegenden Einstellungen ändern kann.
> Wenn das getan ist, dann les ich mir Schritt für Schritt im
> "Cisco IOS in a Nutshell" an was zu tun ist. Das kann ja alles
> nicht so schwierig sein.
Doch. So, wie Du Dich anstellst, ist es nicht schwierig. So, wie Du es
anstellst, ist es unmöglich.
Tu Dich mit Lukaschik zusammen, da kannst Du im Speiskübel Matschepampe
anrühren, notfalls nehmt Ihr Elcaro Nosille dazu, da könnt Ihr Euch über
TCP, Speicher und Latenzen einen runterholen.
Aber bitte laß die Gruppe hier in Ruhe.
Es geht hier nicht darum, Leute, die einen Pümpel nicht von einem
Fernseher unterscheiden können, TCP und IOS Bit für Bit zu erklären.
DB
http://www.searchnetworking.de/themenkanaele/einfuehrunginnetzwerke/routerbasics/articles/46805/
Sieht ganz ordentlich aus. Liest sich auch für Einsteiger etwas
einfacher sls nun gleich die IOS-Doku.
Vor allem steht hier auch mal drin, was Friedemann mit nvram meinte.
Es hilft nichts, man sollte sich mal ein wenig Einführungsliteratur
durchlesen, um erstmal zu kapieren, was ein Rechner/Router/.../Gedöns
beim Booten überhaupt macht. Das ist der Spur nach immer dasselbe und im
wesentlichen in drei Sätzen gesagt. Und wenn man dann noch kapiert, in
welchem Speicher was liegt (nvram, dram, flash, wie auch immer), dann
erschließen sich auch manche Vorgänge, die sonst geheimnisvoll erscheinen.
Dann bleibt der 36xx im Bootmonitor hängen, und wenn man Pech hat, ist
es einer, der das Ethernetmodul nicht bedienen kann und tftp deswegen
als Updatemedium ausscheidet. Dann heißt es, das IOS per XMODEM in den
Router zu laden, was Stunden dauern kann.
Als mir das das letzte Mal überraschend passiert ist, hatte ich
glücklicherweise noch einen 2611 im Auto und konnte die Leitungen
schneller wieder ans Netz bringen bis der 36er wieder lief.
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Detlef Bosau <detlef...@web.de> wrote:
>>Ingrid: Ich weiß jetzt nicht mehr, was passiert, wenn ich kein IOS im
>>Flash habe.
> Dann bleibt der 36xx im Bootmonitor hängen, und wenn man Pech hat, ist
> es einer, der das Ethernetmodul nicht bedienen kann und tftp deswegen
> als Updatemedium ausscheidet. Dann heißt es, das IOS per XMODEM in den
> Router zu laden, was Stunden dauern kann.
Ein 36xx hat auch zwei Slots fuer PCMCIA Flashkarten, wenn man also
noch so eine alte Flashkarte mit 128KB-Sektoren sein eigen nennt,
kann man da ein IOS fuer einen 36xx draufkippen und von dieser Flash-
karte booten. Die ATA-Flashkarten (alle ueber 20 MB Kapazitaet) werden
vermutlich vom Bootmonitor der 36xx-Kiste nicht erkannt.
Booten ueber XModem ueber die Konsole duerfte bei einem 3640 schon bei
einem IOS11.3 (Marke Uralt) zwischen anderthalb und zwei Stunden dauern
(wer das einmal gemacht hat, hat vermutlich jede Lust verloren, das ein
weiteres mal zu tun ...).
Oh, Du Meister aller Klassen. Du begeisterst mich.
Mach Dir wenigstens vorher ein Backup der Config.
Besorg Dir ne Telefonnummer von jemandem der weiss wie das geht und
besorg Dir vorher die noetigen Images.
Und dann froehliche BEtriebsferien.
Gruss,
Jens
Jens Hoffmann <j...@bofh.de> wrote:
>> Wird schon nicht passieren.
> Oh, Du Meister aller Klassen. Du begeisterst mich.
> Mach Dir wenigstens vorher ein Backup der Config.
> Besorg Dir ne Telefonnummer von jemandem der weiss wie das geht und
> besorg Dir vorher die noetigen Images.
... und vergewissere dich, dass der Mensch dessen Telefonnummer du dir
besorgt hast, ggfs. die letzten 2 Tage vor Ablauf der Betriebsferien
frei ist, um die Kiste wieder ans laufen zu bekommen, wenn du es nicht
geschafft haben solltest ...
> Und dann froehliche BEtriebsferien.
ACK.
[Frequenz des Droppens]
>Zu Stoßzeiten ca 200 Mal in der Minute
Also praktisch sicher eine randvolle Leitung.
Gehen mehr Autos ueber einen Grenzuebergang, je laenger die Schlange
davor wird?
Gruss
Patrick
> > Welche Frequenz hat denn das "immer wieder"? Taeglich? Stuendlich?
>
> Zu Stoßzeiten ca 200 Mal in der Minute ein einzelnes Paket mit maxi-
> maler MTU (oder MSS; weiß jetzt nicht genau weil ich das immer ver-
> wechsle).
Da musst du dich an den Oeztuerk wenden, der hat am ICMP-Filter gedreht.
Ã
>Das hat mir jemand anders eingerichtet. Ich bekomme neuerdings dann
>SNMP-Meldungen die das signalisieren.
Es ist nicht selten ein Fehler, eine Diagnose nach den erstbesten
Indizien fuer Probleme zu stellen, die man zufaellig erfasst bekommt.
>Immer dann wenn an unsere Filialen große Mengen an Börsenticks übermittelt
>werden (die werden immer en Block gesendet) dann kommt es zu solchen
>Ausfällen
Aha. Wie genau macht die Anwendung das denn? "en Block" suggeriert zur
einzelnen Filiale (ueber die einzelne 2mbit-Leitung?) einen TCP-Flow,
der nach einmaligem Verbindungsaufbau eine zeitlang Daten schickt,
und dann die Verbindung schliesst. Stimmt das wirklich? Da wuerde ich
naemlich erwarten, dass Du viel weniger Drops siehst, weil sich der
einzelne Flow recht schnell den Gegebenheiten anpassen wird.
Ist also vielleicht die Annahme falsch, und in Wirklichkeit die
Anwendung hirntot in Bezug auf Flusskontrolle? UDP? Viele kurze
TCP-Verbindungen?
Dass tiefere Queues helfen wuerden, glaube ich immer noch nicht.
Aber vielleicht kann ja jemand wirtschaftlich rational zwischen
Kosten zur Verbesserung der Anwendungssoftware und Kosten von
dickeren Leitungen entscheiden.
Gruss
Patrick
Bjoern Vian <Bjoer...@gmx.li> wrote:
> Detlef Bosau schrieb:
>>> Diese Verwerfungen machen die Verbindung langsamer als sie
>>> eh schon ist. Mit längeren Queues ließe sich das logischer-
>>> weise verringern.
>> "Logischerweise"? Also diese Logik ist Unsinn. Lange Queues führen zu
>> erhöhten Queueing-Latenzen. Also _ganz_ so einfach ist die Kiste nicht.
> Das wurde bereits von anderer Seite so wie ich es gesagt habe festge-
> stellt, also scheint der logishe Zusammenhang da zu sein. Wenn Du das
> nicht erkennst, dann ist das dein Problem.
Es wurde evt. festgestellt, dass Interface-Queues voll liefen. Es wurde
nicht festgestellt, weshalb das passiert ist. Es wurde nicht festgestellt,
ob (und wenn ja, welche) Engpaesse auf dem Router existieren. Mit dem
was festgestellt wurde allein kann man IMHO ueberhaupt keine vernueftige
Aussage ueber sinnvolle Gegenmassnahmen machen. Wie sieht denn die Konfi-
guration des Routers ueberhaupt aus? Wieviele Interfaces sind denn ueber-
haupt in Gebrauch? In welcher Konfiguration? Welche Encapsulation wird
auf den einzelnen Interfaces verwendet? Ist CEF eingeschaltet? Macht
der Router auch Accounting? Wenn ja, wie? Macht er Paketfilterung? Wird
auf einem oder mehreren Links Kompression verwendet? Oder (mittels Fire-
wallfeatureset) Firewalling? Oder ist er ggfs. IPSEC-Endpunkt (wenn ein
Crypto-Featureset vorhanden ist)? Macht er evt Traffic-Shaping?
Was wird ueberhaupt fuer eine IOS-Version gefahren?
>>> Dass die Verbindungen auch mit diesem Zustand noch funktionieren
>>> habe ich auch schon feststellen können (was mich ehrlich gesagt
>>> wundert).
>> Ich erläuterte Dir bereits, daß Verwerfungen bei TCP ein
>> Protokollbestandteil sind.
> Wenn Verwerfungen stattfinfen hat man aber auch ein Effizienz-Problem?
Vielleicht, aber nicht zwangslaeufig. Und wenn das der Fall sein sollte,
steht nicht fest, dass man mit irgendwelchem Herumgepfriemel an Queue-
laengen irgend etwas aendern koennte.
> Verstehste Du es jetzt?
Ich verstehe nicht, warum du nicht erst mehr Informationen sammelst, um
den Engpass (wenn denn einer existiert) genauer diagnostizieren zu koennen
(dazu zaehlt u.a. die Bestimmung von CPU-Auslastung und Speicherauslastung
sowohl waehrend der Hochlastzeiten als auch dann, wenn keine Probleme auf-
treten.
>> Daß TCP mit Verwerfungen funktioniert, ist klar.
>> _Ohne_ Verwerfungen kriegst Du eher mal ein Problem.
> Nö, wenn die Queues länger sein könnten hätte ich eben keine Verwer-
> fungen und das Problem würde verschwinden.
Woher willst du das wissen? Wenn der Engpass einfach die Bandbreite eines
(oder mehrerer) Links sein sollte, schiebst du das Problem nur fuer einige
Sekundenbruchteile vor dir her, und ausser hoeherer Speicherauslastung des
Routers gewinnst du gar nichts ...
Wenn der Engpass die CPU-Auslastung des Routers ist, solltest du dir wie
du in diesem Bereich optimieren koenntest (ggfs. Ueberarbeitung der Access-
listen, evt. Nutzung von "compiled ACLs" was aber wieder mehr Speicher
braucht, ggfs. anschalten von CEF, sofern noch nicht geschehen und sofern
kein "ip accounting output-packets" gemacht wird, ...). Wenn alles nichts
hilft und man keine Optimierungsmoeglichkeit mehr finden sollte, muss ggfs.
auch der Austausch der Hardware gegen etwas leistungsfaehigeres in Betracht
gezogen werden.
>> Du hast was von Speicher erzählt und von Langsam.
>> Wie beides zusammenhängt, ist überhaupt nicht klar.
> Das musst Du schon glauben. Ich paste hier nicht die Traps rein die
> mein SNMP-Monitor gezeigt hat weil Du es nicht glaubst und das eigent-
> lich schon geklärt sein sollte.
Du siehst Symptome, keine Ursachen. Um die Probleme zu beseitigen, musst
du versuchen, die Ursachen zu ermitteln, und nicht nur an Symptomen herum-
zudoktern.
>> Im übrigen: Du kannst in Deinem Flash jede beliebige Startup
>> Configuration eintragen.
> Äh, Du hast echt keinen Schimmer. Die Konfiguration steht im NVRAM
> und nicht im Flash.
Korrekt. Und warum wolltest du bei deiner ersten Frage das Flash
formatieren?
>> Es geht hier nicht darum, Leute, die einen Pümpel nicht von einem
>> Fernseher unterscheiden können, TCP und IOS Bit für Bit zu erklären.
> Du machst aber einen auf kompetent, weißt aber offensichtlich kaum
> was.
Ich habe keine Ahnung, wieviel Detlef weiss (zumindest scheint mir, als
sei sein Wissen ueber Cisco-Geraete nicht voellig aktuell, vorsichtig
formuliert). Trotzdem haette er evt. groessere Chancen, die Probleme
zu beseitigen als du ... IMHO ziehst du falsche Schlussfolgerungen aus
Symptomen, und versuchst dich anschliessend an Herumdokterei an Symp-
tomen, statt dir ueber die Ursachen Gedanken zu machen.
Bjoern Vian <Bjoer...@gmx.li> wrote:
> Juergen Ilse schrieb:
>> Einem "Nicht Cisco Experten" wuerde ich eher nicht empfehlen, die
>> Konfiguration komplett zu loeschen und "from scratch" neu zu erstel-
>> len, sondern die bisherige (ja anscheinend halbwegs funktionierende)
>> Konfiguration sichern und als Basis fuer die neue Konfiguration zu
>> verwenden.
> Ja, aber die ist sehr lang und etwas unübersichtlich.
> Wahrscheinlich wegen der vielen Schnittstellen.
"Wahrscheinlich"? Du verstehst die bisherige Konfiguration noch nicht
einmal? Dann lass die Finger davon.
Bjoern Vian <Bjoer...@gmx.li> wrote:
> Friedemann Stoyan schrieb:
>> Was hat die Konfiguration (--> nvram) mit dem Flash zu tun?
> Ja, ich habe aber schon ein aktuelles IOS das ich per BOOTP in
> das "BIOS" einspiele.
???
Bei einem Cisco 3640 machst du *gar* *nichts* per bootp (wirklich nicht).
Und was fuer ein IOS ist denn momentan drauf (welche Version, welche
Features)? Was fuer Version und Features hat das "neue IOS"? Welche Hard-
wareanforderungen stellt das neue IOS? Passt es ueberhaupt zur Ausstattung
des Routers?
>> Falls Du eine initiale Konfiguration willst: 'write erase'.
> Werd ich machen; danke!
Hoffentlich hast du vorher die bisherige Konfiguration gesichert ...
Wie willst du eine funktionierende Konfiguration fuer diesen Anwendungs-
fall erstellen, wenn du noch nicht einmal die bisherige funktionierende
Konfiguration verstanden hast? Und wenn du sie verstanden haben solltest,
warum kannst du sie dann nicht als Grundlage fuer deine neue Konfiguration
verwenden?
Hast du dich ueberhaupt mal schlau gemacht, wie die bisherigen Anforderungen
im Detail aussehen? Hast du dir vorher eine Liste saemtlicher IP-Adressen,
statischen Routen, evt. verwendeter Routingprotokolle und der diesbzgl.
Konfiguration, der verwendeten Encapsulation auf allen Interfaces, etc.
gemacht? Falls nicht, hast du praktisch keine reelle Chance, wieder eine
fuer diesen Fall lauffaehige Konfiguration zusammenzubekommen (es sei denn,
du hast auch Zugriff auf die Konfiguration *aller* "Nachbarrouter").
Bjoern Vian <Bjoer...@gmx.li> wrote:
> Juergen Ilse schrieb:
>> Wie hast du das diagnostiziert?
> Das hat mir jemand anders eingerichtet. Ich bekomme neuerdings dann
> SNMP-Meldungen die das signalisieren. Immer dann wenn an unsere Fili-
> alen große Mengen an Börsenticks übermittelt werden (die werden immer
> en Block gesendet) dann kommt es zu solchen Ausfällen - das funktio-
> niert natürlich dennoch, aber die Effizienz sinkt halt.
Mit anderen Worten du stocherst im Nebel ohne ueberhaupt zu wissen,
ob wirklich ein Problem vorliegt.
>> Warum willst du das tun? Und hast du schon das IOS, dass du statt
>> dem jetzigen dort drauf packen willst? Was waere das denn fuer eins?
> Wusste ich anfangs noch nicht, aber jetzt habe ich von einem Cisco
> -Typen das aktuellste IOS bekommen.
Welches der Dutzenden verschiedenen Feature-Sets? Was fuer Features
werden ueberhaupt benoetigt? Nein, "das neueste" beantwortet die Frage
nicht, und bei den Features ist man mit "viel hilft viel" auch nicht
immer optimal beraten ...
> Vielleicht sollte ich das mit der alten Konfiguration einspielen
> und schauen ob sich das Problem dann auflöst.
Vielleicht solltest du die Finger davon lassen, bevor du nicht halbwegs
weisst, was du tust ...
Bjoern Vian <Bjoer...@gmx.li> wrote:
> Patrick Schaaf schrieb:
>>> Leider laufen bei dem Gerät auf den langsamen Strecken immer
>>> wieder die Router-Queues über so dass da was gemacht werden muss.
>> Wieso muss da etwas gemacht werden?
> Das ist kein absolutes Muss, aber ich stehe sicher gegenüber den
> Kollegen und der Geschäftsführung gut dar wenn ich dieses Effizienz
> -Problem gelöst habe.
... und wenn du es nicht hinbekommst, und die Situation sogar ver-
schlimmerst (oder schlimmstenfalls eine bestenfalls teilweise lauf-
faehige Konfiguration hinterlaesst) sagen dir die Kollegen und Chefs
"schoen, dass du wenigstens versucht hast, etwas zu verbessern"?
Auch im Bereich Netzwerke gilt: "If it ain't broken, don't fix it".
>> Wo, wenn nicht vor der duennsten Verbindung, sollen Pakete
>> verworfen werden, wenn mehr ankommt als durchgehen kann?
> Das ist mir schon klar, dass das an der Stelle passiert.
> Aber das ändert ja nix am Problem.
Welches Problem. Bisher sieht niemand ausser dir ueberhaupt ein Problem.
>> Welche Frequenz hat denn das "immer wieder"? Taeglich? Stuendlich?
> Zu Stoßzeiten ca 200 Mal in der Minute ein einzelnes Paket mit maxi-
> maler MTU (oder MSS; weiß jetzt nicht genau weil ich das immer ver-
> wechsle).
Mit deinem Wissen solltest du auf jeden Fall die Finger davon lassen.
>Deine Verachtung für Leute die dir nicht folgen zieht sich nicht nur durch
>den ganzen Thread, sondern wohl durch dein ganzes Leben.
Das betrifft nicht nur Leute, die ihm nicht folgen können. Seine
kümmerlichen Fachkenntnisse findest du auf seiner Website.
Dein Fehler ist wohl der, daß du dich auch nicht sofort losbeißen
kannst, wenn man dich blöd anmacht. Ich bin schon lange davon ab,
diese erlauchte Runde mit Fragen zu belästigen und kriege mein Netz
auch ohne den freundlichen Hinweis zum Laufen, daß man mich wohl
totschlagen oder mit der Garotte erwürgen müsse, weil mich meine
Eltern zu wenig geprügelt haben.
Mit Psychopathen diskutiert man eben nicht. Vielleicht hilft dir das
hier weiter:
Grüße, Franz
Bjoern Vian <Bjoer...@gmx.li> wrote:
>> Welche Frequenz hat denn das "immer wieder"? Taeglich? Stuendlich?
> Zu Stoßzeiten ca 200 Mal in der Minute ein einzelnes Paket mit maxi-
> maler MTU (oder MSS; weiß jetzt nicht genau weil ich das immer ver-
> wechsle).
Das sind uebrigens bestenfalls gut 3 Pakete/Sekunde. Wenn der Router
tatsaechlich 16 2-MBit Interfaces drin haette und alls an der Grenze
der Auslastung liegen, dann betrifft das noch nicht einmal 0,4% der
Pakete. Selbst wenn du es schaffen koenntest, das "Problem" abzustellen
(was ich nach dem Eindruck, den du hier auf mich machst, wohl nicht
schaffen wirst), was glaubst du, wie gross denn die Performance-
steigerung durch diese Massnahme waere? Sie waere noch nicht einmal
spuerbar ... Also "if it ain't broken, don't fix it".
>Wir haben hier im SNMP-Monitor zu Lastzeiten ca 200 Verwerfungen pro Sekunde!
Was denn nun, pro Sekunde oder pro Minute?
Du hast uebrigens immer noch gar nichts zur durchschnittliche (x-min average)
Auslastung der Leitung waehrend der "Problemzeiten" gesagt. Haeltst Du das
fuer unwichtig, oder muesstest Du dann zugeben dass Dir eventuell nicht
ganz unwichtiges Datenmaterial einfach fehlt?
Gruss
Patrick
Detlef Bosau <detlef...@web.de> wrote:
> Juergen Ilse wrote:
>> Du hast noch nicht Verraten, wie du deine (vermutlich falsche)
>> Diagnode gestellt hast. Die Lsenge der Interface-Queues wird
>> nicht das Problem, ggfs. aber die CPU-Auslastung (denn bei zu
>> hoher CPU-Auslastung koennten die Pakete nicht schnell genug
>> abgearbeitet werden, und es kaeme zum selben Effekt).
> 3640, 2 MBit/s Leitung, zu hohe CPU Auslastung?
> ;-)
Er sprach von mehreren 2 MBit/s Leitungen, wenn in jedem Networkslot
ein 4-fach X.21 drin steckt, sind das immerhin 16 Stueck (und damit
eine Gesamtbandbreite von bis zu 32 MBit/s). Da faellt mir auf: Wenn
die alle mit Fullspeed mit einer am Ethernet haengenden Maschine reden
wollen, kann das Problem auch das Ethernet sein, denn ein 3640 hat
auf dem Systemboard kein Fastethernet.
> Glaube ich nicht. Ich hab ne 3640 mit einer PRI, IIRC zwei Ethernet
> Interfaces und ich weiß nicht ob noch mit einem seriellen Interface
> betrieben, das Ding war nicht überlastet.
Mit komplexen ACLs, abgeschaltetem CEF, "ip accounting output-packets",
und vielen verschiedenen Kombinationen von IP-Adressen, zwischen denen
Daten transportiert werden (damit die gesammelten Accountigdaten, in
die ja alle neuen Accountingdaten einsortiert werden muessen, auch hin-
reichend umfangreich werden) bekommt man so ein Ding evt. schon in die
Knie. Wenn dann noch trotz fehlender Crypto-Accelerator-Card der Router
als IPSEC-Endpunkt missbraucht wird, ist der Performanceeinbruch unter
Vollast wegen nicht ausreichender CPU fast sicher ...
>> Als allererstes waere also mal der Engpas genau zu identifizieren
>> ("show process memory", "show process cpu", ...). "Von aussen"
>> (also ohne auf dem Router selbst nachzusehen) wirst du ueber
>> wilde Spekulationen nicht hinauskommen.
> Sehe ich genauso.
> Evtl. würde ich aber noch gar nicht mal so sehr in den Router gehen.
> Das ist eigentlich so der Standardansatz von Halbfachleuten, die dann gleich
> am Router rumfummeln wollen, weil sie davon am wenigsten verstehen.
> Zunächst mal möchte Björn sagen, was er eigentlich für ein Problem hat. Und
> zwar wie beim Arzt: Nicht den Pschyrembel aufsagen sondern sagen, wo es weh
> tut.
Er hat (wenn ich es richtig in Erinnerung habe) bis zu 200 Packetdrops
pro Minute in der Hauptlastzeit wegen zu vollen Queues (vorausgesetzt,
er interpretiert seine per SNMP erhaltenen Daten richtig). Wenn der
Router nahezu Vollausbau hat, besteht IMHO also noch nicht einmal der
geringste Grund, deswegen an der Konfiguration herumzufummeln (das waere
aber evt. auch abhaengig davon, wieviele TCP-Connections gleichzeitig
existieren: Fuer eine einzelne TCP-Connection waeren 200 Drops pro
Minute IMHO viel zu viel, fuer 1000 gleichzeitige TCP-Connections
waeren 200 Drops/Minute eher wenig ... ;-) ).
> Klemmt z.B. irgend ein Durchsatz? Läuft irgend eine Anwendung nicht? Dauert
> ein spaßeshalber aufgesetzter FTP auffallend oft zu lange?
Da er nichts davon erwaehnt hat, scheint es keine solchen Probleme zu geben.
Also ein typischer Fall von "If it ain't broken, don't fix it".
Juergen Ilse <il...@usenet-verwaltung.de> wrote:
> Er sprach von mehreren 2 MBit/s Leitungen, wenn in jedem Networkslot
> ein 4-fach X.21 drin steckt, sind das immerhin 16 Stueck (und damit
> eine Gesamtbandbreite von bis zu 32 MBit/s). Da faellt mir auf: Wenn
> die alle mit Fullspeed mit einer am Ethernet haengenden Maschine reden
> wollen, kann das Problem auch das Ethernet sein, denn ein 3640 hat
> auf dem Systemboard kein Fastethernet.
Ein 3640 hat m.W. auf dem Systemboard gar nichts (an Interfaces)
außer einem seriellen Konsol-Anschluß.
D.h. auch das 10- oder 100-Mbit-Ethernet kommt per Network Module
in die Kiste.
Ansonsten ist in diesem Thread schon wieder viel zu viel gesagt.
Es reicht: frag jemanden, der sich mit sowas auskennt, laß die
Finger davon. Ende.
Gruß,
Patrick
--
punkt.de GmbH * Vorholzstr. 25 * 76137 Karlsruhe
Tel. 0721 9109 0 * Fax 0721 9109 100
in...@punkt.de http://www.punkt.de
Gf: Jürgen Egeling AG Mannheim 108285
Bjoern Vian <Bjoer...@gmx.li> wrote:
> Du willst das um jeden Preis als Nicht-Problem festlegen wobei es Ansichts-
> sache ist ob die Reduktion der Effizienz (Timeouts des Senders und Retrans-
> mits) ein Problem ist oder nicht.
Es ist (solange nicht mit Sicherheit etwas anderes festgestellt hat)
ein "Nicht-Problem". Nein, deine Beobachtung "von aussen" ist *kein*
Nachweis eines wirklichen Problems.
>> Nur mal für Dich: Ich weiß jetzt nicht, wieviel Speicher Dein Router
>> für Queues verwendet. Gehen wir mal von 100 MByte aus und einem 2 MBit
>> Interface.
> Da sieht man mal wieder, dass Du von A bis Z rein willkülich argumentierst.
> Das Ding hat 128MB und da hängen allein sechs 2MBit-Leitungen dran.
Damit hast du jetzt zum *ersten* mal etwas ueber die tatsaechliche
Konfiguration verlauten lassen (wenn auch nichts, was wirklich wesent-
lich zur Beurteilung der Lage weiter hilft).
>> Würde Deine Queue also voll ausgelastet, würden Pakete allein in eine
>> Richtung so etwa 4 Minuten unterwegs sein, und zwar fast nur, um in
>> Deiner Queue von hinten nach vorn zu laufen!
> Wir haben hier im SNMP-Monitor zu Lastzeiten ca 200 Verwerfungen pro Sekunde!
In einem anderen Posting von dir waren es IIRC nur 200/Minute.
Welcher Wert stimmt denn nun? Und warum hast du nicht mal auf dem Router
selbst nachgesehen, ob du einen Engpass erkennen kannst? Bevor du am
Router herumfummelst, solltest du zumindest moeglichst umfangreiche
Daten ueber die aktuelle Situation recherchieren. Das Minimum, was man
versuchen sollte, waere ein "show prcess cpu", ein "show process memory"
sowie ein "show interface" fuer alle beteiligten Interfaces.
> D.h. die Realität bestätigt deine Theorien nicht und zeigt somit,
> wieviel um dein Wort zu geben ist.
Deine Angaben sind inkonsistent. Du kennst die genaue Konfiguration
des Routers nicht. Du hast dir noch nicht einmal die Situation auf
dem Router selbst angesehen. Unter diesen Umstaenden wuerde ich dir
nicht zutrauen, dir ein realistisches Bild der Situation zu machen.
Insofern neige ich dazu eher Detlef zuzustimmen (was nicht allzu
haeufig ist).
> Wenn das Kompetenz sein soll, dann frag ich mich wie
> man Leute nennt die wirklich Ahnung haben.
Bevor du auch an meiner Faehigkeit zur Einschaetzung der Situation
zweifelst: Ich verdiene nit Netzwerken meine Broetchen, habe vor
ueber 20 Jahren meine ersten Cisco-Konfigurationen geschrieben,
werde (sobald ich @work etwas Luft habe) die CCNA und CCDA Pruefung
ablegen (und ich habe keine Zweifel daran, die im ersten Anlauf zu
bestehen), bisher habe ich nur deshalb noch keine Cisco-Pruefung
abgelegt, weil es nicht notwendig war.
> Doch, wenn Du dich drauf einlässt musst Du das glauben. Du kannst nicht durch-
> gehend sog "Beweise" verlangen, sondern musst dich schon drauf verlassen kön-
> nen, dass andere ihre Vorarbeit korrekt gemacht haben.
Nein, das muss er nicht (und ich sehe in deiner "Vorarbeit" auch
*erhebliche* Luecken).
>> Was steht denn da drin? Daß Verwerfungen stattgefunden haben?
>> Die gehören zum Protokoll wie das Mundaufmachen zum Zahnarztbesuch.
> Ich hab dir oben schon erklärt wieso man diese als Problem betrachten kann.
... wobei deine Argumentation nicht schluessig ist.
> Nochmal: Der TCP-Flow wird weiterhin funktionieren, aber eben nicht
> so effizient wie ohne Verwerfungen.
Du hast nicht die geringsten Anhaltspunkte dafuer, dass sich durch
irgendwelches herumdoktern an Interface-Queues etwas zum positiven
aendern liesse.
> Also ist es berechtigt das als Problem aufzufassen, auch wenn man
> da geteilter Meinung sein kan.
Ein Problem ist es dann, wenn die Performance nicht mehr ausreicht
(oder zumindest die Gefahr besteht, dass sie demnaechst nicht mehr
ausreicht). Ist das gegeben? Nach deinen Aussagen eher nicht. Also
"If it ain't broken, don*t fix it" (das kann man gar nicht oft genug
betonen).
detlef...@web.de (Detlef Bosau) meinte am 15.07.07
zu: Bitte hört auf, den Troll "Björn Vian" zu füttern. Re: Router-Frage...
Hallo Detlef,
> Einigust
wieder so ein Fremdwort, welches ich, der ich ja nur Volksschueler bin,
nicht verstehe/kenne. Erklaerst du es mir?
Jetzt kommt der akademische Teil:
> Im übrigen halt die Fresse, Du Troll.
> Ich werde Dir jetzt nicht den Gefallen tun, zum x-ten Mal bei Arcor
> nachzufragen, wem der Account gehört, von dem Du hier postet.
Hoffentlich stellen sie dir diese Belaestigungen in Rechnung. Ist ja
kaum zu glauben, was du alles von deinem Mailfreund Hunter gelernt hast.
Tschau,
Horst
Patrick M. Hausen <hau...@nospam.de> wrote:
> Juergen Ilse <il...@usenet-verwaltung.de> wrote:
>> Er sprach von mehreren 2 MBit/s Leitungen, wenn in jedem Networkslot
>> ein 4-fach X.21 drin steckt, sind das immerhin 16 Stueck (und damit
>> eine Gesamtbandbreite von bis zu 32 MBit/s). Da faellt mir auf: Wenn
>> die alle mit Fullspeed mit einer am Ethernet haengenden Maschine reden
>> wollen, kann das Problem auch das Ethernet sein, denn ein 3640 hat
>> auf dem Systemboard kein Fastethernet.
> Ein 3640 hat m.W. auf dem Systemboard gar nichts (an Interfaces)
> außer einem seriellen Konsol-Anschluß.
Bzgl. des Ethernet habe ich mich wohl getaeuscht, das Ethernet auf dem
Systemboard ist bei neueren 3640 offenbar doch Fastethernet, bei alten
Kisten (solchen, die in Minimalausstattung noch mit 16 MB Ram ausgeliefert
wurden) war es aber IIRC tatsaechlich noch kein Fastethernet:
------------------
cisco 3640 (R4700) processor (revision 0x00) with 24576K/8192K bytes of memory.
Processor board ID 11304488
R4700 processor, Implementation 33, Revision 1.0
Bridging software.
X.25 software, Version 3.0.0.
Basic Rate ISDN software, Version 1.1.
1 FastEthernet/IEEE 802.3 interface(s)
8 Serial network interface(s)
8 ISDN Basic Rate interface(s)
DRAM configuration is 64 bits wide with parity disabled.
125K bytes of non-volatile configuration memory.
4096K bytes of processor board System flash (Read/Write)
------------------
Da nur 3 Netzwerslots belegt sind (2 x 4-fach Serial, 1 x 8-fach Bri),
ist das Ethernet eindeutig auf dem Systemboard ... Bei alten 3640
uebrigens sogar noch mit RJ45 *und* AUI Port.
> D.h. auch das 10- oder 100-Mbit-Ethernet kommt per Network Module
> in die Kiste.
Ich denke, da irrst du dich. Ein Ethernet hatten die AFAIK schon
immer auf dem Systemboard.
> Ansonsten ist in diesem Thread schon wieder viel zu viel gesagt.
> Es reicht: frag jemanden, der sich mit sowas auskennt, laß die
> Finger davon. Ende.
Moeglicherweise, aber ich habe immer noch Hoffnung, dass man den
Threaderoeffner davon abhalten kann, sich und der ganzen Firma
gewaltigen Aerger zu bereiten ...
Racine oder Bartolich kämen in Frage.
--
Detlef Bosau Mail: detlef...@web.de
Galileistrasse 30 Web: http://www.detlef-bosau.de
70565 Stuttgart Skype: detlef.bosau
Mobile: +49 172 681 9937
Detlef Bosau <detlef...@web.de> wrote:
> Juergen Ilse wrote:
>> Er sprach von mehreren 2 MBit/s Leitungen, wenn in jedem Networkslot
>> ein 4-fach X.21 drin steckt, sind das immerhin 16 Stueck (und damit
>> eine Gesamtbandbreite von bis zu 32 MBit/s). Da faellt mir auf: Wenn
>> die alle mit Fullspeed mit einer am Ethernet haengenden Maschine reden
>> wollen, kann das Problem auch das Ethernet sein, denn ein 3640 hat
>> auf dem Systemboard kein Fastethernet.
> Frage: 4 x 4 fach X.21?
Mittlerweile hat er sich dahingehend geaeussert, das es 6 x 2 MBit/s
sind (ob X.21 oder G.703 hat er nicht gesagt).
> Ich habe mich vorhin schon gefragt, ob der ne BRI hat oder mit X.21
> arbeitet, aber 4 x 4 fach X.21? Und was dahinter? Frame Relay? Mit was für
> ner CIR?
Ueber solche "Kleinigkeiten" wie "Encapsulation" hat er sich AFAIK
ueberhaupt nicht geaeussert (genausowenig wie ueber sonstige Konfi-
gurationsdetails, bis auf die Aussage, dass die Konfiguration "lang"
waere ...).
> Für Börsendaten? Da war die Rede von Börsendaten. Das sind doch keine
> Server, wo hundertev von Megabyte rungergesaugt werden?
Ich kenne die dort verwendeten Anwendungen nicht, ich kenne die Datenraten
nicht, ich kenne auch die maximalen Interfaceauslastungen nicht. Darueber
hat er sich naemlich *nicht* geaeussert (vielleicht kennt er diese Daten
auch gar nicht ...).
>>> Glaube ich nicht. Ich hab ne 3640 mit einer PRI, IIRC zwei Ethernet
>>> Interfaces und ich weiß nicht ob noch mit einem seriellen Interface
>>> betrieben, das Ding war nicht überlastet.
>> Mit komplexen ACLs, abgeschaltetem CEF, "ip accounting output-packets",
> In CEF stecke ich nicht drin, aber auf ner 3640?
> Und was soll der da machen?
Es aendert auf jeden Fall etwas an der Verarbeitung der Pakete (denn es
disabled "ip accounting output-packets" und ist AFAIK zwingende Voraus-
setzung fuer Netflow-Accounting). Laut Cisco erhoeht es IIRC die Perfor-
mance des Forwardings (und IIRC schraenkt Cisco die Aussage nicht auf
die grossen Kisten ein).
> Dessenungeachtet: Wenn da wirklich mit ACL und CEF und was weiß ich nicht
> alles in die vollen gegangen wird, und man da wirklich "Börsendaten"
> braucht, also mal eben eine Stunde Ausfall fünfstellige Umsatzverluste
> bringen kann, dann will man da wirklich nicht uns Björn da ranlassen.
Wuerde ich aehnlich sehen. Offenbar hat ihm ja auch noch niemand einen
Auftrag erteilt, auch wenn er trotzdem daran herumfummeln moechte ...
>> und vielen verschiedenen Kombinationen von IP-Adressen, zwischen denen
>> Daten transportiert werden (damit die gesammelten Accountigdaten, in
>> die ja alle neuen Accountingdaten einsortiert werden muessen, auch hin-
>> reichend umfangreich werden) bekommt man so ein Ding evt. schon in die
>> Knie. Wenn dann noch trotz fehlender Crypto-Accelerator-Card der Router
>> als IPSEC-Endpunkt missbraucht wird, ist der Performanceeinbruch unter
>> Vollast wegen nicht ausreichender CPU fast sicher ...
> O.k., o.k., ich glaub??s Dir ja.....
> Aber sag an: Hältst Du das für realistisch? Für ein Dingelskirchen, was
> irgendwie sowas wie "Reuters ++" macht? Wenn das nicht sogar Reuters ist,
> was der da macht...
Ich glaube nicht, dass es tatsaechlich solche "Online-Boersenanwendungen"
sind. Das "Daten werden in groesseren Mengen "en bloc" uebertragen und
dann ist erst mal wieder Ruhe" wuerde IMHO dazu so ganz und gar nicht
passen ... Vielleicht werden da ja (eher weniger zeitkritisch) Daten zu
Backupzwecken oder dergleichen uebertragen ...
> Und was das Ethernet angeht: Ja, dann ist der Ethernet Link eben der Engpaß.
> Und? Irgendwo musser halt sein.
Ja. Meine Kritik richtete sich vor allem in die Richtung, dass er noch
nicht einmal alle verfuegbaren Informationen ueber moegliche Engpaesse
recherchiert hat, und jetzt aufgrund einer eher vermuteten Diagnose
mit mangelnden Kenntnissen an dem Router Symptomdokterei betreiben moechte.
Ich halte so etwas fuer hochgradig unserioes (und eigentlich ist selbst
das noch geschmeichelt).
> Und wenner ausgelastet ist, na, dann isser halt ausgelastet. Dann ändert
> sich das auch nicht, wenn ich den Parkplatz vom Übergang
> Helmstedt-Marienborn (sorry für die sentimentale Anspielung) vergrößere.
Natuerlich nicht. Um aber ueberhaupt zu sehen, ob (und wenn ja, wo) dort
ein Engpass existiert, muss man IMHO schon noch etwas mehr Daten sammeln.
> Hilfreich ist auch immer, was ich selber immer nie gemacht habe, *beschämt
> eingesteh* ein ordentliches Baselining.
> Sprich: Man beobachtet einschlägige Kennzahlen wie
> - Paketverwerfungen pro TCP Verbindung,
> - Auslastung eines Links
> ...
> regelmäßig, vor allem auch in _störungsfreien_ Zeiten, um einfach mal einen
> Blick dafür zu kriegen, etwa welche Anzahl von Verwerfungen pro Strom ohne
> Probleme hinnehmbar ist.
Richtig.
> Ich tue mich ganz schwer damit, aus 200 Einzelverwerfungen (sic! das ist mir
> zu schön um wahr zu sein!) pro Minute eine Diagnose zu machen oder gar auch
> nur zu erraten, ob das Netz da läuft oder nicht.
Sehe ich auch so (wie ich hoffentlich auch deutlich gemacht habe).
Hatte ich nicht dabei, war ein abgelegener POP. Und wenn ich eine
dabei gehabt hätte hätte ich keinen zweiten 36er gehabt um ein
passendes IOS draufzupacken.
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
IIRC hat der auf dem Systemboard gar kein Ethernet.
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Juergen Ilse <il...@usenet-verwaltung.de> wrote:
>>Ein 36xx hat auch zwei Slots fuer PCMCIA Flashkarten, wenn man also
>>noch so eine alte Flashkarte mit 128KB-Sektoren sein eigen nennt,
>>kann man da ein IOS fuer einen 36xx draufkippen und von dieser Flash-
>>karte booten.
> Hatte ich nicht dabei, war ein abgelegener POP. Und wenn ich eine
> dabei gehabt hätte hätte ich keinen zweiten 36er gehabt um ein
> passendes IOS draufzupacken.
Ein Laptop mit PCMCIA-Slot reicht IIRC auch bei den alten Karten
dafuer aus.
> Es heißt:
>
> Mockba Mockba Rustatatata
^^^^
> bald ist Matze wieder da
> auf dem Roten Platz tara
> fährt er ins Hotell Russja.
Mein Fürst!
Es mag unschicklich erscheinen, Euch öffentlich zu korrigieren, doch
war der gesamte Hofstaat der Ansicht, dass es korrekt
Mockba Mockba Rustata
bald ist Matze wieder da
auf dem Roten Platz tara
fährt er ins Hotell Russja.
heißen müsse, damit der Sprachrhythmus gewahrt bleibt.
Melissa
Detlef Bosau <detlef...@web.de> wrote:
> Der hier sehr geschickt alle möglichen "Fakten" beliebig variiert, um uns
> hier zu nasführen?
> Mal Sekunden, dann Minuten, auf einmal 4x4 Interfaces...
Die "4 x 4 Interfaces" kamen ausschliesslich von mir als Vermutung
darueber, was denn die "vielen Interfaces" bei 2 MBit/s Interfaces
wohl maximal sein koennten. Er hat mittlerweile geaeussert, das
seine "vielen Interfaces" 6 x 2 Mbit/s waeren ...
>>> Da sieht man mal wieder, dass Du von A bis Z rein willkülich
>>> argumentierst. Das Ding hat 128MB und da hängen allein sechs
>>> 2MBit-Leitungen dran.
>> Damit hast du jetzt zum *ersten* mal etwas ueber die tatsaechliche
>> Konfiguration verlauten lassen (wenn auch nichts, was wirklich wesent-
>> lich zur Beurteilung der Lage weiter hilft).
Nachtrag: bei hinreichend resourcenschonendem IOS (also nicht ein
moeglichst neues IOS mit allen nur irgendwie moeglichen Features)
ist auch ein Router mit 64 MB (oder sogar nur 32 MB) in der Lage,
8 x 2 MBit mit HDLC-Encapsulation zu handlen. An einen Speicher-
engpass glaube ich also eher nicht, so lange er keine Informationen
liefert, was denn da so viel Speicher frisst.
>> Welcher Wert stimmt denn nun?
> Keiner natürlich. Elcaro Vian AKA Björn Gross AKA Franz Nosille wird das zur
> Genüge variieren, nur um mich zu ärgern.
> Ich weiß nicht, was das soll, mich mit aller Gewalt hier rausstalken zu
> wollen.
Ich denke, du wirst teilweise etwas paranoid. Ich sehe noch keine
stichhaltigen Anhaltspunkte dafuer, dass es einer der regelmaessig
nervenden Personen aus dieser Gruppe ist.
> Nur macht dieser Idiot mit seinem Geschiss hier die Newsgroup kaputt, und
> das geht vermutlich nicht nur mir auf den Sack.
Diese Gruppe wird IMHO durch ganz andere Dinge kaputt gemacht (nein,
ich werde das jetzt nicht naeher erlaeutern).
>>> Wenn das Kompetenz sein soll, dann frag ich mich wie
>>> man Leute nennt die wirklich Ahnung haben.
>> Bevor du auch an meiner Faehigkeit zur Einschaetzung der Situation
>> zweifelst: Ich verdiene nit Netzwerken meine Broetchen, habe vor
>> ueber 20 Jahren meine ersten Cisco-Konfigurationen geschrieben,
> Was damals nicht ganz so einfach war wie heute..... Ich kenne die Dinger
> nicht mehr, aber bei den alten Dingern war es irgendwann schon Luxus, wenn
> man beim Wechsel des Featuresets das Eprom im Sockel hatte? Oder bin ich
> jetzt zu extrem?
Ja, du bist deutlich zu extrem.
>> werde (sobald ich @work etwas Luft habe) die CCNA und CCDA Pruefung
>> ablegen (und ich habe keine Zweifel daran, die im ersten Anlauf zu
>> bestehen), bisher habe ich nur deshalb noch keine Cisco-Pruefung
>> abgelegt, weil es nicht notwendig war.
> Das ist auch im wesentlichen Schwachsinn und Geldschneiderei.
Das mag sein, fuer manche Sachen wird aber leider so etwas vorausgesetzt
(fuer "Cisco Premium Partner" IIRC z.B. "2 x CCNA, 1 x CCDA und einmal
Sales-Expert in der Firma als Mindestanforderungen).
> Und der sitzt auch nicht in den Betriebsferien zum ersten Mal vor einer 3640
> und macht mit der UniverCD seine ersten Fingerübungen.
> Und war nicht vorhin sogar vom rommon die Rede?
IIRC ebenfalls von mir (im Zusammenhang mit "was passiert, wenn kein IOS
im Flash ist").
> Kommt damit jemand in Berührung, der in seinem Leben noch nie vor ner Cisco
> gesessen hat?
Er hatte das IIRC nicht erwaehnt, bevor ich den Begriff in die Diskussion
hineingebracht hatte.
> Und drückt ein Arbeitgeber, der gerade für Geräte, die von Dienstleistern
> eingerichtet wurden, und der kein Netzwerkbetrieb ist, irgend einem
> Menschen, der von Routern keine Ahnung hat, über die Betriebsferien mal
> eben eine unternehmenskritische Cisco in die Hand und läßt den darauf
> rumbasteln?
Das wundert mich ebenfalls. Vielleicht hat er ja nur die Moeglichkeit,
an die Kiste heranzukommen, eine gewaltige Portion Selbstueberschaetzung
und *keine* "offizielle Genehmigung von oben" dort dran herumzufummeln ...
Detlef Bosau <detlef...@web.de> wrote:
> Marc Haber wrote:
>> Dann bleibt der 36xx im Bootmonitor hängen, und wenn man Pech hat, ist
>> es einer, der das Ethernetmodul nicht bedienen kann und tftp deswegen
>> als Updatemedium ausscheidet.
> Das war im wesentlichen unklar: Also prinzipiell _kann_ das Ding bootp und
> tftp?
Bootp meines Wissens nicht (zumindest macht er das nicht in der
Default-Einstellung des ROMMON), Tftp kann er aber (die dazu not-
wendigen IP-Parameter muss man ihm dann im ROMMON manuell setzen).
> Zumindest hatte ich vorhin die Dokuseite so verstanden, die ich noch
> gefunden habe.
Ja. Aber selbst, wenn man keinen TFTP-Server in Reichweite hat, kann
man das Teil noch booten, z.B. per X-Modem ueber die Console (nein,
das macht nicht wirklich Freude, und normalerweise sind nur Masochisten
scharf drauf, das unbedingt mal zu probieren ...). Vom ROMMON aus kann
man zwar ein IOS (mit welcher Methode auch immer) booten, aber man be-
kommt es von da aus nicht ins Flash: das geht erst, nachdem das IOS
gebootet ist ...
Detlef Bosau <detlef...@web.de> wrote:
> Juergen Ilse wrote:
>> Die "4 x 4 Interfaces" kamen ausschliesslich von mir als Vermutung
>> darueber, was denn die "vielen Interfaces" bei 2 MBit/s Interfaces
>> wohl maximal sein koennten. Er hat mittlerweile geaeussert, das
>> seine "vielen Interfaces" 6 x 2 Mbit/s waeren ...
> Du mußt Dich da nicht rechtfertigen. Ich habe aus dem Kopf keine Ahnung, was
> man in einen 3640 reinstopfen kann. Ich weiß wohl, daß das Dingens 4
> Einschübe hat. Aber was da nun reinpaßt, mein Gott, wofür gibt es
> Handbücher?
Von den 4-fach X.21 wuerden tatsaechlich 4 Stueck reinpassen.
Und das koennte man ann auch wirklich bei so einer 3640 als "viele
Interfaces" bezeichnen. Die 6 Interfaces des Threaderoeffners wuerde
ich in einem solchen Geraet eigentlich noch nicht wirklich als
"viele Interfaces" ansehen ...
>> Ich denke, du wirst teilweise etwas paranoid. Ich sehe noch keine
>> stichhaltigen Anhaltspunkte dafuer, dass es einer der regelmaessig
>> nervenden Personen aus dieser Gruppe ist.
> Naja, da kann man jetzt geteilter Meinung sein, aber einige Indizien waren
> schon recht auffallend. Vor allem hat mir Björn für den "blutigen
> Anfänger", den er hier zu anfang mimen wollte, einfach _zuviel_ Ahnung.
Glaube ich nicht. Im wesentlichen waren die "spezifischeren Fakten"
IMHO kurzfristig aus den Beitraegen anderer und aus dem Artikel, auf
den du ihn hingewiesen hast, entnommen (inwieweit er die Informationen
auch verstanden und nicht nur zitiert hat, weiss ich nicht).
> Jemand, der von TCP und Routern nichts weiß, der vielleicht als Fahrer
> eingesetzt ist und sich zu Hause hinsetzen will, der quasselt doch nicht
> auf einmal was von Timeouts.
"Timeout", "Retransmit", "Queue" und einiges an Begriffen mehr kann
auch wunderbar als "Buzzword" eingesetzt werden, um nicht zwingend
vorhandene Kompetenz vorzugaukeln.
> Und die Beziehung von Timeouts zu Routerqueues
> ist schon etwas um die Ecke gedacht und auch etwas abenteuerlich.
Wuerde eher fuer meine Interpretation der Lage sprechen, nicht wahr?
>> Das mag sein, fuer manche Sachen wird aber leider so etwas vorausgesetzt
>> (fuer "Cisco Premium Partner" IIRC z.B. "2 x CCNA, 1 x CCDA und einmal
>> Sales-Expert in der Firma als Mindestanforderungen).
> Oh je.
Das muss einem nicht gefallen, ist aber dennoch so.
> Das ist der Nachteil, wenn man bei sowas arbeitet. Weiterbildung ist
> sinnvoll. Aber bitte Weiterbildung. Nicht das Auswendiglernen von
> Katalogen.
Nunja, der Stoff vom CCNA ist gar nicht so verkehrt (und gar nicht
so sehr mit Cisco-spzifischem Marketing-Geplaenkel durchsetzt), der
Vorbereitungskurs auf den CCDA machte da auf mich einen ganz anderen
Eindruck ...
> Und vor allem kotzt mich die Fixierung auf einen Hersteller an.
> Du mußt im Grunde mit jedem Hersteller klarkommen.
Richtig. Der Stoff fuer den CCNA ist aber (trotz teilweise etwas unter-
schiedlicher Begriffe) IMHO auch durchaus fuer den Umgang mit Equipment
anderer Hersteller eine brauchbare Grundlage ...
> Ich betrachte mich nicht als Cisco-Marketing-Trottel.
Das bin ich auch nicht. Trotzdem bin ich der Meinung, dass eine groessere
Anzahl der Cisco-Schulungen durchaus auch eine Menge sinnvolles Wissen
umfassen (das man oft auch herstelleruebergreifend nutzen kann).
> Und wenn ein Unternehmen es nötig hat, sich so erarbeitete "Türschilder"
> anzuheften:
Cisco Premium Partner bedeutet bei Anschaffungen von Cisco-Equipment
Rabatte, die man ohne den Partnerstatus nicht erhalten haette. Es geht
also i.d.R. ganz einfach um Kohle, nichts weiter.
> Es ist ganz einfach. _Ich_ _kann??s_.
Fuer einen "Cisco Premium Partner" reicht ein "wir haben Mitarbeiter
die das koennen" nicht aus, da muss es dann schon die bestandene
Pruefung sein ...
>>> Und drückt ein Arbeitgeber, der gerade für Geräte, die von Dienstleistern
>>> eingerichtet wurden, und der kein Netzwerkbetrieb ist, irgend einem
>>> Menschen, der von Routern keine Ahnung hat, über die Betriebsferien mal
>>> eben eine unternehmenskritische Cisco in die Hand und läßt den darauf
>>> rumbasteln?
>> Das wundert mich ebenfalls. Vielleicht hat er ja nur die Moeglichkeit,
>> an die Kiste heranzukommen, eine gewaltige Portion Selbstueberschaetzung
>> und *keine* "offizielle Genehmigung von oben" dort dran herumzufummeln ...
> Dann würder er sich hier nicht _derart_ aus dem Fenster legen.
Manche Leute sind dazu anscheinend bloed genug.
> Zum "Rumfummeln" mußt Du auch mal an Passwörter kommen.
Vielleicht sind ihm die (aus welchen Gruenden auch immer) bekannt.
Oder er hat in seinen Buechern nachgelesen, wie man bei Cisco-
Routern Passwort-recovery macht ...
> Ja, das wissen wir beide, wie man da rankommt.
Ich wuerde das Passwort eher umgehen als zu versuchen dort heranzukommen.
Hat man Consolenzugang, ist das i.d.R. einfacher und "schmerzfreier".
> Und ich hatte auch schon mal eine Cisco, die im Bundled Service war,
> bei mir offen auf dem Schreibtisch (IIRC setzte man da das
> Bootkonfigurationsregister über Jumper / Mäuseklavier? Es ist etwas her)
Muss sehr lange her sein. Solche Modelle mit Jumpern fuer das Config-
register gibt es IIRC schon seit Jahrzehnten nicht mehr neu (ich habe
so etwas nicht mehr bewusst wahrgenommen).
> Und zum Einarbeiten ins IOS fängt man auch nicht unbedingt mit WAN an.
> WAN _ist_ häufig interessanter als LAN, das wissen wir beide.
Dem moechte ich nicht unbedingt zustimmen.
> Aber man fängt da doch erstmal mit was einfachem, nachvollziehbaren an.
Minimalkonfiguration fuer WAN ist auch nicht kompliziert (teils
IMHO sogar einfacher und unkomplizierter als LAN). Fuer ein Serial
Interface mit HDLC-Encapsulation brauchst du fuer eine minimale
Konfiguration nicht viel mehr als eine IP-Adresse mit /30 Netzmaske
oder auch ein "ip unnumbered" mit statischer Route zur Gegenstelle
und ein "no shutdown", mehr nicht. Ist also keineswegs komplizierter
als LAN (wobei du bei Ethernet eben kein "unnumbered" machen kannst).
> Und mit ein paar Erfolgserlebnissen.
> So: Wie lasse ich zwei Ethernet-Segmente miteinander reden?
Bei z.B. X.21 und HDLC ist das keineswegs schwieriger, zwei Router
zusammenzuhaengen.
> - Dazu gehört auch das gute alte Kommando "set reboot 10 minutes" oder wie
> sich das schreibt
Das schreibt sich "reload in ..." oder "reload at ..." evt. gefolgt
von einem "reload cancel" wenn man es sich anders ueberlegt hat ...
> Ich will in Rechnernetzen gut sein.
Das kann man auch mit einer bestandenen CCNA Pruefung ...
> Ich werde Dir jetzt nicht den Gefallen tun, zum x-ten Mal bei Arcor
> nachzufragen, wem der Account gehört, von dem Du hier postet.
LOOOOL - als würden die dir das sagen! Die gewinnen nur mit jeder
weiteren Anfrage den Eindruck, dass Du nicht ganz klar im Kopf bist.
Definiere "Effizienz" in diesem Zusammenhang.
>> Warum willst du das tun? Und hast du schon das IOS, dass du statt
>> dem jetzigen dort drauf packen willst? Was waere das denn fuer eins?
>
> Wusste ich anfangs noch nicht, aber jetzt habe ich von einem Cisco
> -Typen das aktuellste IOS bekommen. Vielleicht sollte ich das mit
> der alten Konfiguration einspielen und schauen ob sich das Problem
> dann auflöst.
Vom gleichen Typen, der dir das mit den Verwerfungen erzaehlt hat?
HAt der dir auch erklaert, dass du blind die alte Config nehmen
kannst?
Na hoffentlich bist du gut versichert.
Juergen
--
Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!"
end
If you think technology can solve your problems you don't understand
technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)
Du hast bisher nicht einmal ansatzweise beschrieben, welches
"Effizienzproblem" denn ueberhaupt existiert. Haben sich deine
Kollegen oder deine GL ueber schlechte UEbertragungsleistung in der
Applikation beschwert? Hast du ausser den duemmlichen Mutmassungen
deines Cisco-eXPerten irgendeinen Anhaltspunkt dafuer, dass ihr
ueberhaupt ein Problem habt?
Glaubst du allen Ernstes, dass du durch das Einspielen irgendeines
neueren IOS images in irgendeiner Form die /Ursache/ des noch nicht
naeher erkannten PRoblems beheben kannst, und nicht neue, reale
Probleme einfuehrst?
>> Wo, wenn nicht vor der duennsten Verbindung, sollen Pakete
>> verworfen werden, wenn mehr ankommt als durchgehen kann?
>
> Das ist mir schon klar, dass das an der Stelle passiert.
> Aber das ändert ja nix am Problem.
Welches Problem genau?
>> Welche Frequenz hat denn das "immer wieder"? Taeglich? Stuendlich?
>
> Zu Stoßzeiten ca 200 Mal in der Minute ein einzelnes Paket mit maxi-
> maler MTU (oder MSS; weiß jetzt nicht genau weil ich das immer ver-
> wechsle).
Hat dir dein Cisco-eXPerte schon mal das mit PMTUD erklaert?
Das wuerde naemlich diese Verwerfungsrate nicht nur erklaeren, sondern
auch bedeuten, dass du gar kein Problem hast (sofern du nicht
gleichzeitig ICMP Filterst). Und falls du auch noch ICMP filterst (was
immer eine ganz besonders Duemmliche Idee ist), hilft das Einspielen
eines neuen IOS, das blindwuetige herumschrauben an Queueeinstellungen
oder sonst irgend eine unwissende Massnahme genau garnichts.
Wenn du schon Sarkasmus verspruehst, solltest du ob der geringen
Merkfaehigkeit des OP deutlicher kennzeichnen.
>> Gehen mehr Autos ueber einen Grenzuebergang, je laenger die Schlange
>> davor wird?
>
> Nö, aber irgendwo werden die Fenster der Sender sicher an ihre
> Grenze stoßen!
Du hast TCP nicht einmal Ansatzweise verstanden. Das macht es fuer
dich unmoeglich zu verstehen, warum deine Mutmassung so daneben ist,
warum du mit deinem Feldzug gegen Windmuehlen (Symptome) nichts
erreichen kannst und warum du erstmal genauer diagnostizieren musst,
was denn tatsaechlich passiert und ob und wie das ein Problem darstellt.
Hast du denn viele minutenlange Verzoegerungen in der Anwendung
derjenigen, die diese Leitung zur Datenuebertragung verwenden?
>>>> Welche Frequenz hat denn das "immer wieder"? Taeglich? Stuendlich?
>
>>> Zu Stoßzeiten ca 200 Mal in der Minute ein einzelnes Paket mit maxi-
>>> maler MTU (oder MSS; weiß jetzt nicht genau weil ich das immer ver-
>>> wechsle).
>
>> Ein einzelnes Paket? 3 mal pro Sekunde?
>
> Du kannst die unsinnigen Interpretationsweisen meiner Äußerung einfach
> mal weglassen und dann kommst Du zu der die offensichtlich ist. Wenn
> Du das nicht kannst, dann solltest Du nicht kommunizieren.
Du hast bei deiner Kommunikation zwei dinge deutlich gemacht:
1.) du hast keine Ahnung wie TCP auf IP-Transportwegen genau funktionert
2.) du hast keine Ahnung wie IP Router genau funktionieren.
Es beteht natuerlich noch die Moeglichkeit, dass alle hier in der
Gruppe (darunter Leute, die sich damit wirklich gut auskennen) deine
Aeusserungen unsinnig interpretieren, dann solltst du dir aber
erstmal klar machen, dass nicht all die anderen hier auf der
falsechn Seite der Autobahn fahren...
Zumal die von ihm anvisierte Massnahme aller Wahrscheinlichkeit nach
genau keine Auswirkung auf den Packetloss haben wird.
Ein Indiz zur weiteren Diagnose hat er ja schon geliefert, auch wenn
er das selbst nicht bemerkt hat.
Juergen
Lass ihn doch sein neues IOS einspielen. Mit etwas Glueck versteht es
zwei, drei Einstellungen in seiner Konfiguration nicht, mag eine Sorte
Interfaces nicht (die er verwendet) und wenn es ein UPgrade von 11 auf
12 ist, hat einige unkonfigurierte Dinge per Default subtil anders,
womit der Router seine Aufgabe nicht mehr erfuellen kann. Dann hat er
die Chance die restlichen Tage/Wochen der Betriebsferien damit
zuzubringen, endlich mal was ueber die Technik im Detail zu lernen,
mit der er da herumspielt.
Solch ein Lerneffekt ist kaum anders zu erreichen.
Selbstreflektion?
>Du also bist Franz-Ferdinand Krallenwetzer, Bosau?
Exakt so ist es.
> Hast du ausser den duemmlichen Mutmassungen
>deines Cisco-eXPerten irgendeinen Anhaltspunkt dafuer, ....
Also ein Tonfall greift in dieser Gruppe um sich, das ist echt nicht
auszuhalten.
Mein Killfile platzt bald, nur wegen diesem Kindergarten hier.
Irrtum. Man stellt die Console auf 115200bps und ist in 20min fertig.
BTDT (erste zwei Stunden meines ersten Cisco Kurses. Nein, IOS löschen war
nicht geplant, aber ich kann sowas selbst)
Kümmere Dich mal um Deinen eigenen Kopf, anstelle hier mit unverschämten
Beleidigungen um Dich zu werfen.
Und sieh lieber zu, daß Du keine Trolle fütterst.
Im übrigen gibt es sicher auch bei Dir eine Volkshochschule, falls Dir
der Volksschulabschluß noch fehlen sollte.
Jemand, der nicht kapiert, was hier gespielt wird, wird den nämlich
nicht schaffen.
Punkt.
--
Detlef Bosau Mail: detlef...@web.de
Galileistrasse 30 Web: http://www.detlef-bosau.de
70565 Stuttgart Skype: detlef.bosau
Mobile: +49 172 681 9937
>
> Hat dir dein Cisco-eXPerte schon mal das mit PMTUD erklaert?
Äh, Jürgen, was hat das mit dem ganzen Thema zu tun?
O.k., ich habe eben einen Pfannkuchenteich angesetzt.
Das ist Mehl, Milch, Eier, und dann muß man das rühren. Solange, bis
sich alles löst. (Nicht klumpig ist.)
<Grevenbroich>
Wir haben jetzt Verwerfungen, PMTUD, MSS, Packete, TCP/IP, Björn, Vian,
Cisco, Router, Rücken, Füße, Kreislauf, Effizienz, SorryNotMyProblem,
eine gruppe von wildgewordnenen Hühnern, die hier in der Newsgroup im
Kreis hopst, also da kann ich mein Zahnarzt bescheid geben, dass ich
mein Gebiss erst morgen abholen kann, denn da muss ich wohl dringend mal
noch den Schützenkönig und den Kaninchenzüchterverein zuholen.
Aber knallhart nachgefragt!
Weisse Bescheid?
</Grevenbroich>
Meine Güte, wir könnten hier ne Werbeagentur aufmachen, so wie hier mit
Buzzwords rumgeschmissen wird.
>
> Das wuerde naemlich diese Verwerfungsrate nicht nur erklaeren, sondern
> auch bedeuten, dass du gar kein Problem hast (sofern du nicht
> gleichzeitig ICMP Filterst). Und falls du auch noch ICMP filterst (was
Du meinst, daß Erhan Vian und Björn Öztürk dieselbe Person sind? Oh, den
hatte ich bei Elcaro Gross und Franz Nosille schon ganz vergessen.
> immer eine ganz besonders Duemmliche Idee ist), hilft das Einspielen
> eines neuen IOS, das blindwuetige herumschrauben an Queueeinstellungen
> oder sonst irgend eine unwissende Massnahme genau garnichts.
Naja, vielleicht hilfts dahingehend, daß mal wirklich _nichts_ mehr
geht, und man diesen Pfeifenputzer endlich mal in den Arsch tritt und da
hinstopft, wo er hingehört.
Vor die Tür.
>> Nö, aber irgendwo werden die Fenster der Sender sicher an ihre
>> Grenze stoßen!
>
> Du hast TCP nicht einmal Ansatzweise verstanden. Das macht es fuer
> dich unmoeglich zu verstehen, warum deine Mutmassung so daneben ist,
> warum du mit deinem Feldzug gegen Windmuehlen (Symptome) nichts
> erreichen kannst und warum du erstmal genauer diagnostizieren musst,
> was denn tatsaechlich passiert und ob und wie das ein Problem darstellt.
Habe ich hier einen Nosilleschen Fensterelcarismus nicht gelesen? Oh, da
muß mir ja was entgangen sein!
>
> Lass ihn doch sein neues IOS einspielen. Mit etwas Glueck versteht es
> zwei, drei Einstellungen in seiner Konfiguration nicht, mag eine Sorte
> Interfaces nicht (die er verwendet) und wenn es ein UPgrade von 11 auf
> 12 ist, hat einige unkonfigurierte Dinge per Default subtil anders,
> womit der Router seine Aufgabe nicht mehr erfuellen kann. Dann hat er
> die Chance die restlichen Tage/Wochen der Betriebsferien damit
> zuzubringen, endlich mal was ueber die Technik im Detail zu lernen,
> mit der er da herumspielt.
Ich glaube eher, er wird dann an seine Betriebsferien eine längere Zeit
von Individualferien anhängen.
Nachteil: Das ist dann nicht bezahlt.
Vorteil: Im Betrieb ist wenigstens _ein_ Problem gelöst, und dieses
Problem ist ebenso real wie schwerwiegend.
Mir fällt gerade auf, daß Du Deinen Nachmanen hier vershcweigst, Herr
Berger.
Warum?
10:14 Uhr?
Hattest du wieder einen Termin beim Amtsarzt?
"Detlef Bosau" <detlef...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:f7f8sm$2aoa$1...@geiz-ist-geil.priv.at...
_Das_ wusste ich noch nicht. Ich hielt das immer für völlig
proprietär.
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Für's Protokoll: Ich habe noch keinen Cisco-Router aus dem BootROM
bootp sprechen sehen, dafür allerdings schon genug Geräte, deren
BootROM bei der Anzahl der Ethernet-Interfaces eine Null stehen
hatten.
Was bei Fore geht, muss nicht notwendigerweise auch bei Cisco gehen.
Das kommt auf den ROMMON an. Wenn der alt genug ist, dann nix
Ethernet.
Dir ist aber durchaus bewusst, dass die aus Sicht der Prüfung
"richtigen" Antworten oftmals in der Praxis "falsch" wären? Etwas
Vorbereitung und die Auseinandersetzung mit den vier Cisco-Wahrheiten
ist auch für den Profi dringend zu empfehlen.
Je öfter Du das Wort BIOS verwendest desto mehr blamierst Du Dich.
Manche Cisco-Router mögen durchaus PC-ähnliche Hardware haben, aber es
sind keine PCs, sondern hochspezialsierte Geräte (heute würde man
sowas Routing-Appliance nennen), die völlig anders zu bedienen sind.
6x2 Mbit passen immerhin neben einem Ethernet in einen 3640 hinein.
Was bei 4x4 Mbit eher nicht der Fall ist, dann ist die Kiste nämlich
einfach *voll*. Oder gibt es inzwischen ein NM für vier WICs _und_
Ethernet?
>der Volksschulabschluß noch fehlen sollte.
>
>Jemand, der nicht kapiert, was hier gespielt wird, wird den nämlich nicht schaffen.
Ach Dettchen, du bist ja so ein ganzer Süßer! Wer erfolgreich die
Ziele der Hauptschule erreicht, kann also Cisco routen und vom
Internet das BIOS neu programmieren? Du kannst das, du hast ja auch
einen Computer, aber meine Oma, die kann das nicht, die weiß noch
nicht mal, wieso der Internet bei uns im Keller elektrisch ist.
>> LOOOOL - als würden die dir das sagen! Die gewinnen nur mit jeder
>> weiteren Anfrage den Eindruck, dass Du nicht ganz klar im Kopf bist.
> Kümmere Dich mal um Deinen eigenen Kopf, anstelle hier mit unverschämten
> Beleidigungen um Dich zu werfen.
Das tust Du doch laufend selbst so dass Du das letztlich garnicht als
unverschämt empfinden kannst.
Aber zurück zum Thema: Du glaubst doch nicht wirklich, dass Arcor dir
sagt wer die Person hinter einem Posting ist.