Jedenfalls steht bei mir JETZT die Anschaffung neuer Switches an.
Konkret geht es um mehrere Smart-Managed Gigabit-Ethernet-Switches
(die brauche ich wegen der VLAN-Unterstützung).
Meine Frage dazu: Werde ich diese Layer 3-Switches in Zukunft auch mit
IPv6 nutzen können? (Die Switches sind nicht speziell als IPv6-
tauglich gekennzeichnet)
Meiner Layer 2-Switches werde ich ja wohl zumindest weiter benutzen
können, weil denen ganz egal ist, was darüber läuft, aber wie sieht es
mit alten Layer 3-Switches aus: Unterstützen die auch alle
grundsätzlich IPv6?
On Jul 28, 10:26 pm, Stefan Rattich <arbitaryer...@gmail.com> wrote:
> Ich betreibe hier privat mein kleines Netzwerk und ich rege mich
> wahnsinnig über die Umstellung auf IPv6 auf, die drohend am Horizont
> steht.
Dann reg Dich wieder unter.
>
> Jedenfalls steht bei mir JETZT die Anschaffung neuer Switches an.
> Konkret geht es um mehrere Smart-Managed Gigabit-Ethernet-Switches
> (die brauche ich wegen der VLAN-Unterstützung).
>
> Meine Frage dazu: Werde ich diese Layer 3-Switches in Zukunft auch mit
> IPv6 nutzen können? (Die Switches sind nicht speziell als IPv6-
> tauglich gekennzeichnet)
Kaum.
Wenn L3 Switches nach IP Adressen switchen sollen und nicht wissen,
was IPv6 ist, werden die nach IPv6 Adressen auch nicht switchen.
>
> Meiner Layer 2-Switches werde ich ja wohl zumindest weiter benutzen
> können, weil denen ganz egal ist, was darüber läuft,
Richtig.
> aber wie sieht es
> mit alten Layer 3-Switches aus: Unterstützen die auch alle
> grundsätzlich IPv6?
Man korrigiere mich, aber meiner Ansicht nach ist die Antwort auf
_diese_ Frage ein klares Nein.
Hae? Was fuer Kraut hast du geraucht?
> Jedenfalls steht bei mir JETZT die Anschaffung neuer Switches an.
Wer hat dir diesen Unsinn eingeredet?
> Konkret geht es um mehrere Smart-Managed Gigabit-Ethernet-Switches
> (die brauche ich wegen der VLAN-Unterstᅵtzung).
Ja und? Du brauchst nur einen neueren Switch, wenn du diesen auch via
IPv6 managen willst. Ansonsten tuts auch ein 10 Jahre alter.
> Meine Frage dazu: Werde ich diese Layer 3-Switches in Zukunft auch mit
> IPv6 nutzen kᅵnnen? (Die Switches sind nicht speziell als IPv6-
> tauglich gekennzeichnet)
Du verwechselst da was: Switche sind Layer-2. Auf Layer-3 arbeiten
Router - und die muessen natuerlich IPv6 koennen. Koennen die meisten
aber auch schon laenger.
> Meiner Layer 2-Switches werde ich ja wohl zumindest weiter benutzen
> kᅵnnen, weil denen ganz egal ist, was darᅵber lᅵuft, aber wie sieht es
> mit alten Layer 3-Switches aus: Unterstᅵtzen die auch alle
> grundsᅵtzlich IPv6?
Falls du Router meinst: alles, was z.B. von Vendor $C kommt kann IPv6.
Und alles, was auf Linux basiert, kann prinzipiell IPv6. Das meiste
andere kann auch IPv6. Im Consumer-Bereich hingegen sieht es duerftig
aus - da kann man sich aber auch eine Linux-Kiste als Router hinstellen.
Eng wirds hoechstens bei unterstuetzten dynamischen Routingprotokollen.
Juergen
Was ist denn das für ein Umgangston? Bist du noch ganz dicht?
> > Jedenfalls steht bei mir JETZT die Anschaffung neuer Switches an.
>
> Wer hat dir diesen Unsinn eingeredet?
Woher willst du wissen, ob ich weitere Switches brauche, um mein
Netzwerk auszubauen? Was ist das überhaupt für ein arroganter Ton?
Nochmal: Bist DU noch ganz dicht?
Wie du bereits einen Satz später gelesen hättest:
> > Konkret geht es um mehrere Smart-Managed Gigabit-Ethernet-Switches
> > (die brauche ich wegen der VLAN-Unterstützung).
Es sind also keine vorhanden, und es müssen jetzt welche angeschafft
werden.
Natürlich brauche ich jetzt kein IPv6. Das braucht kein Mensch.
Aber es stellt sich die Frage, ob ich die Switches auch in Zukunft für
IPv6 nutzen kann.
> > Meine Frage dazu: Werde ich diese Layer 3-Switches in Zukunft auch mit
> > IPv6 nutzen können? (Die Switches sind nicht speziell als IPv6-
> > tauglich gekennzeichnet)
>
> Du verwechselst da was: Switche sind Layer-2. Auf Layer-3 arbeiten
> Router - und die muessen natuerlich IPv6 koennen. Koennen die meisten
> aber auch schon laenger.
Vielleicht verwendest du ja eine etwas merkwürdige Namenskonvention,
aber der Rest der Welt verwendet durchaus den Begriff "Layer 3-
Switch", siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Switch_(Computertechnik)
Ich halte mal http://de.wikipedia.org/wiki/Layer-3-Switch
Absatz 1 dagegen.
--
www.Ralph-Lehmann.de
[Reaktion auf Reaktion auf einen FUD-Rant ueber IPv6 und
irgendwelches unreflektiertes Marketeingeblubber]
[Verwechslung von Router mit Switch]
> Vielleicht verwendest du ja eine etwas merkwᅵrdige Namenskonvention,
> aber der Rest der Welt verwendet durchaus den Begriff "Layer 3-
> Switch", siehe:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Switch_(Computertechnik)
Du liest dir aber schon hin und wieder mal zur Abwechslung durch, was
du da so als "Referenz" angibst?
Naja, zumindest waere das ein guter Zeitpunkt damit anzufangen.
fup2p wegen Score Adjustment,
Juergen
--
Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!"
end
If you think technology can solve your problems you don't understand
technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)
Stefan Rattich <arbita...@gmail.com> wrote:
> Ich betreibe hier privat mein kleines Netzwerk und ich rege mich
> wahnsinnig über die Umstellung auf IPv6 auf, die drohend am Horizont
> steht. Wieder jede Menge Zeit, die ich damit verplempern muss, alles
> umzukonfigurieren, und wieder jede Menge Geld, das unnötigerweise für
> neue Hardware draufgeht.
Was die neue Hardware betrifft, magst du zwar recht haben, aber ein IPv6
Netz ist (sofern man nicht unnoetigerweise z.B. ICMP filtern will) er-
heblich einfacher und unproblematischer aufgebaut als ein IPv4 Netz.
Wenn du z.B. einen Windows-Vista und einen Linux-Rechner mit IPv6
enabled in eine Netz mit passend konfiguriertem Router hineinsetzt,
erhalten die beiden Rechner ohne dein Zutun und ohne DHCP eine IPv6-
Adresse, bekommen automatisch ihr Default-Gateway und die DNS-Server
zugewiesen, alles ist sofort einsatzbereit, ohne dass du (ausser IPv6
enablen) irgend etwas an Konfiguration im lokalen Netz machen muesstest.
Wenn sich erst einmal IPv6 auch beim Endbenutzer etabliert hat, wird
fuer den Endanwender vieles sogar einfacher (fuer den Netzwerkadmin
wird evt. auch manches komplizierter, zumindest aber anders, aber das
ist wohl bei jeder groesseren Umstellung so).
> Von mir aus hätte man lieber bis in alle Ewigkeit NATten sollen, das
> wäre sicher die bessere Lösung gewesen.
> (Versteht mich nicht falsch: Ich bin schon für Fortschritt, wenn es
> denn einen wirklichen Nutzen bringt: HDTV ist besser als PAL, SATA ist
> besser als PATA, usw. Aber IPv6 hat für mich als Enduser keinen
> Vorteil.)
IPv6 hat auch erhebliche Vorteile (auch wenn du sie vielleicht momentan
nicht siehst).
> Jedenfalls steht bei mir JETZT die Anschaffung neuer Switches an.
> Konkret geht es um mehrere Smart-Managed Gigabit-Ethernet-Switches
> (die brauche ich wegen der VLAN-Unterstützung).
> Meine Frage dazu: Werde ich diese Layer 3-Switches in Zukunft auch mit
> IPv6 nutzen können? (Die Switches sind nicht speziell als IPv6-
> tauglich gekennzeichnet)
Wenn du auf denen auch wirklich Layer3-Funktionalitaet nutzen willst
(und sie nicht nur als reine Switches mit VLAN-Funktionalitaet ein-
setzen moechtest) wird wohl dann ein Firmware-Upgrade (oder, falls
es keine passende neue Firmware geben sollte, auch ein ersetzen)
notwendig werden. Wenn du keine Layer3-Funktionalitaet nutzen willst,
solltest du sie auch ohne IPv6 Support in in IPv6-Netzen einsetzen
koennen.
> Meiner Layer 2-Switches werde ich ja wohl zumindest weiter benutzen
> können, weil denen ganz egal ist, was darüber läuft, aber wie sieht es
> mit alten Layer 3-Switches aus: Unterstützen die auch alle
> grundsätzlich IPv6?
Nein. Muessen sie das bei dir? Solange du die nicht als Router einsetzen
oder ihnen eine IPv6-Adresse zuweisen willst, muessen sie das nicht.
Tschuess,
Juergen Ilse (jue...@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname (auch wenn er Teil einer Mailadresse ist) ist nur ein Name,
nicht mehr und nicht weniger ...
Stefan Rattich <arbita...@gmail.com> wrote:
>> > Jedenfalls steht bei mir JETZT die Anschaffung neuer Switches an.
>> Wer hat dir diesen Unsinn eingeredet?
> Woher willst du wissen, ob ich weitere Switches brauche, um mein
> Netzwerk auszubauen? Was ist das überhaupt für ein arroganter Ton?
> Nochmal: Bist DU noch ganz dicht?
> Wie du bereits einen Satz später gelesen hättest:
>> > Konkret geht es um mehrere Smart-Managed Gigabit-Ethernet-Switches
>> > (die brauche ich wegen der VLAN-Unterstützung).
"Smart-Managed" ist Marketing-Blabla und hat hier ueberhaupt nichts
zu suchen. Du suchst als Managebare Switches mit vernueftigem VLAN-
Support (sprich 802.1q einschliesslich Unterstuetzung fuer VLAN-Trunks).
Was soll das mit Layer3 zu tun haben?
> Aber es stellt sich die Frage, ob ich die Switches auch in Zukunft für
> IPv6 nutzen kann.
Wofuer willst du sie einsetzen? Wenn du sie nur als Layer2-Switches mit
VLAN-Funktionalitaet einsetzen willst, ist da noch gar kein Layer3 im
Spiel, es gibt dabei also keienrlei Unterschied zwischen IPv4 und IPv6.
Wenn du sie auch ueber IPv6 managen willst oder wenn du vorhast, sie
als Router einzusetzen, wirst du dann IPv6-faehige Firmware brauchen ...
>> Du verwechselst da was: Switche sind Layer-2. Auf Layer-3 arbeiten
>> Router - und die muessen natuerlich IPv6 koennen. Koennen die meisten
>> aber auch schon laenger.
> Vielleicht verwendest du ja eine etwas merkwürdige Namenskonvention,
Eigentlich nicht. Layer3 ist routing, Layer2 ist switching. Einige
Hersteller sprechen auch im Zusammenhang mit "Hardware-Support fuer
performanteres Routing" von "Layer3-Switching" (IIRC tut das z.B. Vendor C*).
> aber der Rest der Welt verwendet durchaus den Begriff "Layer 3-
> Switch", siehe:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Switch_(Computertechnik)
Der entsprechende Absatz in dem Artikel strotzt IMHO nur so von Fehlern
und Ungenauigkeiten. VLANs sind keine Layer-3-Funktionalitaet, QoS nicht
unbedingt (es gibt QoS auch auf Layer-2), und wie man "Support fuer tagged
VLANs" wohl auf einem unmanaged Switch einsetzen sollte (bzw. was man sich
ueberhaupt darunter vorzustellen haette) weiss wohl nur der Autor ...
Nochmal: die Managebarkeit eines Switches und der Support fuer VLANs haben
exakt *gar* *nichts* mit Layer 3 zu tun.
> Ja und? Du brauchst nur einen neueren Switch, wenn du diesen auch via
> IPv6 managen willst. Ansonsten tuts auch ein 10 Jahre alter.
Es gibt da wohl auch Exemplare die juenger als 10 Jahre sind und die
nicht mit Multicast zurecht kommen. Mir persoenlich ist allerdings noch
keiner begegnet.
Jens
--
BLOG http://blog.quux.de
sage@guug Berlin http://www.guug.de/lokal/berlin/index.html
sage@guug Nuernberg http://www.guug.de/lokal/nuernberg/index.html
> Eigentlich nicht. Layer3 ist routing, Layer2 ist switching. Einige
> Hersteller sprechen auch im Zusammenhang mit "Hardware-Support fuer
> performanteres Routing" von "Layer3-Switching" (IIRC tut das z.B. Vendor C*).
Wie geht das denn?
> [...] und wie man "Support fuer tagged VLANs" wohl auf einem unmanaged
> Switch einsetzen sollte (bzw. was man sich ueberhaupt darunter
> vorzustellen haette) weiss wohl nur der Autor ...
Ich habe einen Consumer-Switch, der hat einen Trunk-Port auf dem die
VLANs 1-4 tagged rauskommen, und 4 weitere Ports, auf denen je eines der
VLANs 1-4 untagged rauskommen.
mfg, simon .... l
> "Layer3-Switching" (IIRC tut das z.B. Vendor C*).
Layer-3 Switching. Wie altmodisch. Heute macht man doch min. Layer-4
Switching (aka Loadbalancing).
Jürgen, ich muß hier leider Stefan recht geben, Dein Ton ist hier
nicht sonderlich konstruktiv.
Im übrigen geht hier jetzt schon wieder eine typische
Pseudohalbwisserkrankheit los: Man schlägt sich gegenseitig mit
Begriffen und Wikipedia-Artikeln tot - statt mal zu schauen, _was_ die
beteiligten Geräte _tun_.
Wenn irgend eine Blechbox Pakete auf der Basis von IP Adressen
weiterleitet, nennen wir das nun routing oder bridging oder switching
oder husting oder wie auch immer, dann muß diese Blechbox was mit IP
Adressen anzufangen wissen.
Punkt.
Wenn diese Blechbox das nicht tut und auf Schicht 2 arbeitet, ist die
ganze Frage gegenstandslos. Wenn sie aber IP Adressen versteht und in
irgend einer Form be-, miß-, ver- oder was_auch_immer_achtet, und
diese IP Adressen sollen auf einmal IPv6 Adressen sein und die
Blechbox kann das nicht, dann haben wir hier ein Problem.
Hier wäre es ratsam, wenn Stefan
a) klärt, was seine "Switches" nun wirklich _tun_, wie sie heißen,
interessiert nur insoweit, daß Stefan sich die richtige Doku raussucht
und
b) ggf. mal beim Lieferanten hersteller nachfragt, ob es mit IPv6
Probleme gibt.
Ggf. auch mal _nachfragen_. Nicht nachfragen sondern _nachfragen_.
Wenn man nur nachfragt, ob es mit IPv6 Probleme gibt, lautet die
Antwort: "Ja!" und bei nochner Nachfrage:
"Allsscheißemussallesneu!!!!"
Also kann Stefan durchaus mal ein Volontariat beim Grevenbroicher
Tagblat machen, anrufen: "Ja, schön gutn Tachauch, hier ist Horst
Schlämmer......*grunz*" und wirklich "knallhart nachfragen".
Das ist mit Sicherheit billiger, das vorher zu klären als hinterher
anfallende Kosten zu entschuldigen.
Ich jedenfalls würde ohne Ansehen der Geräte und ohne Lesen der Doku
nicht einfach sagen: "Das geht".
Ich gebe Dir recht: Mich würde ein Problem hier auch überraschen.
Aber deswegen kann ich es nicht einfach ausschließen.
>
> > Jedenfalls steht bei mir JETZT die Anschaffung neuer Switches an.
>
> Wer hat dir diesen Unsinn eingeredet?
>
> > Konkret geht es um mehrere Smart-Managed Gigabit-Ethernet-Switches
> > (die brauche ich wegen der VLAN-Unterstützung).
>
> Ja und? Du brauchst nur einen neueren Switch, wenn du diesen auch via
> IPv6 managen willst. Ansonsten tuts auch ein 10 Jahre alter.
>
> > Meine Frage dazu: Werde ich diese Layer 3-Switches in Zukunft auch mit
> > IPv6 nutzen können? (Die Switches sind nicht speziell als IPv6-
> > tauglich gekennzeichnet)
>
> Du verwechselst da was: Switche sind Layer-2. Auf Layer-3 arbeiten
> Router - und die muessen natuerlich IPv6 koennen. Koennen die meisten
> aber auch schon laenger.
>
> > Meiner Layer 2-Switches werde ich ja wohl zumindest weiter benutzen
> > können, weil denen ganz egal ist, was darüber läuft, aber wie sieht es
> > mit alten Layer 3-Switches aus: Unterstützen die auch alle
> > grundsätzlich IPv6?
Jens Link <usen...@quux.de> wrote:
> Juergen Ilse <jue...@usenet-verwaltung.de> writes:
>> "Layer3-Switching" (IIRC tut das z.B. Vendor C*).
> Layer-3 Switching. Wie altmodisch. Heute macht man doch min. Layer-4
> Switching (aka Loadbalancing).
Das bezeichnet Vendor C* aber nicht als "Layer4-Switching" sondern als
"Content-Switching" und die entsprechenden Geraete dann als "CSS" (sprich
"Content Service Switches") ...
Davon gehoert habe ich auch schon mal. Allerdings ist mir auch noch
keiner unter gekommen. So aehnlich wie Yetis.
Streng genommen ist switching nach OSI schon Layer 3, da die Pakete je
nach Ziel-Adresse unterschiedlich weitergeleitet, also geroutet werden.
Es hat sich nur historisch so ergeben, dass man Ethernet als Layer 2
bezeichnet, obwohl es inzwischen Layer 2 und 3 abdeckt. Der Grund daf�r
ist schlicht, dass dann im idealen Layer 3 nochmal zwei echte Schichten
kommen, z.B. IPv4/v6 und darauf aufsetzend ICMP.
Soweit zur OSI.
Allgemeiner Sprachgebrauch ist, dass man Ethernet als Layer 2 und IP als
Layer 3 bezeichnet, auch wenn das nicht (mehr) ganz stimmt.
Claus
Claus Färber <usenet...@cfaerber.name> wrote:
> Juergen Ilse <jue...@usenet-verwaltung.de> schrieb/wrote:
>> Eigentlich nicht. Layer3 ist routing, Layer2 ist switching.
> Streng genommen ist switching nach OSI schon Layer 3, da die Pakete je
> nach Ziel-Adresse unterschiedlich weitergeleitet, also geroutet werden.
Nein. Ethernet arbeitet mit "Hardware-Adressen", kennt keine "routen"
und kann nur innerhalb des selben Netzsegments (genauer innerhalb der
selben Broadcastdomain) Pakete weiterleiten. Ein forwarden von Paketen
nach "uasserhalb der aktuellen Broadcastdomain" gibt es bei switching
im Ethernet nicht.
> Es hat sich nur historisch so ergeben, dass man Ethernet als Layer 2
> bezeichnet, obwohl es inzwischen Layer 2 und 3 abdeckt.
Wo deckt denn Ethernet Layer3 ab?
> Der Grund dafür ist schlicht, dass dann im idealen Layer 3 nochmal
> zwei echte Schichten kommen, z.B. IPv4/v6 und darauf aufsetzend ICMP.
Sowohl IPv4 als auch IPv6 sind Layer3-Protokolle (in denen es dann auch
"routing", "gateways", und forwarding nach ausserhalb des lokalen Netz-
segments gibt). ICMP setzt nicht auf IPv4 und IPv6 auf, sondern ist
Bestandteil von IPv4 bzw. IPv6, es ist eines der vielen IP-Protokolle
von IPv4 bzw. IPv6.
> Soweit zur OSI.
Wer von der OSI sieht das denn wirklich so, dass Ethernet sowohl Layer2
als auch Layer3 waere und ICMP "auf IP aufsetzt"?
> Allgemeiner Sprachgebrauch ist, dass man Ethernet als Layer 2 und IP als
> Layer 3 bezeichnet, auch wenn das nicht (mehr) ganz stimmt.
Was stimmt denn daran nicht?
Die Quelle l�sst du mal besser aussen vor; aber lass dich nicht
kirre machen. In der Gruppe sind ein paar Leute ein bischen komisch
(talibaninisiert, quasi). Der "rest der Welt" stimmt nicht, allerdings
hast du zeilw. Recht. Fr�her war ein Router in etwa wie folgt definiert:
Router
A level three Internet Protocol packet switch.
Allerdings kam dann ein Hersteller - nennen wir in 'C' - wegen akutem
verschlafen einer techologischen Entwicklung ins Hintertreffen und
verbreitete ganz viel FUD. Und da ist halt was h�ngengeblieben.
Ist aber egal.
Clemens.
--
/"\ http://czauner.onlineloop.com/
\ / ASCII RIBBON CAMPAIGN
X AGAINST HTML MAIL
/ \ AND POSTINGS
OK, das hat prim�r mal nichts mit V6 zu tun (auser du willst das
Management Interface auch unbedingt im V6 haben).
> Meine Frage dazu: Werde ich diese Layer 3-Switches in Zukunft auch mit
> IPv6 nutzen k�nnen? (Die Switches sind nicht speziell als IPv6-
> tauglich gekennzeichnet)
Sind das wirklich IP-Packet Switches? Du nanntest keinen Hersteller,
aber mir kommt da Netgear in den Sinn, die haben "Smart-Managed
Gigabit Switches", die aber AFAIK *kein* IP-Forwarding haben. Sondern
das sind eben GigE-Switche 'Smart'[tm] manageable.
> Meiner Layer 2-Switches werde ich ja wohl zumindest weiter benutzen
> k�nnen, weil denen ganz egal ist, was dar�ber l�uft, aber wie sieht es
> mit alten Layer 3-Switches aus: Unterst�tzen die auch alle
> grunds�tzlich IPv6?
Es gibt da einen Hersteller, der hatte mal massive Probleme mit IPv6
Multicasts. Mittlerweile Kein Problem. Aber mal im Ernst: Welcher
Vendor traut sich mit einem aktuellen L3-Switch auf den Markt, der
kein IPv6 kann?!
cu
> Nein. Ethernet arbeitet mit "Hardware-Adressen", kennt keine "routen"
> und kann nur innerhalb des selben Netzsegments (genauer innerhalb der
> selben Broadcastdomain) Pakete weiterleiten.
Da h�tte ich doch noch mal nachlesen sollen. Laut 7.6.4 u. 7.6.4.13 von
ISO/IEC 7498-1 : 1994(E), geh�rt "routing und relaying between
individual local networks" (d.h. was eine Bridge oder ein einfacher
Switch macht) noch zum Layer 2.
Bei Sachen wie Trunking, VLAN, QoS, etc. h�rt's aber auf. Das geh�rt
laut 7.5.4 zum Layer 3.
Wobei man nat�rlich auch erw�hnen sollte, dass das OSI-Schichtmodell
nicht vollst�ndig auf den IP-Protokoll-Stack passt.
> Ein forwarden von Paketen nach "uasserhalb der aktuellen
> Broadcastdomain" gibt es bei switching im Ethernet nicht.
>> Es hat sich nur historisch so ergeben, dass man Ethernet als Layer 2
>> bezeichnet, obwohl es inzwischen Layer 2 und 3 abdeckt.
> Wo deckt denn Ethernet Layer3 ab?
Sorry, ich meinte: bis in Layer 3 hineinreicht bzw. Teile von Layer 3
abdeckt. Ein vollst�ndiges L3-Protokoll ist es nat�rlich nicht.
>> Der Grund daf�r ist schlicht, dass dann im idealen Layer 3 nochmal
>> zwei echte Schichten kommen, z.B. IPv4/v6 und darauf aufsetzend ICMP.
> Sowohl IPv4 als auch IPv6 sind Layer3-Protokolle (in denen es dann
> auch "routing", "gateways", und forwarding nach ausserhalb des lokalen
> Netzsegments gibt). ICMP setzt nicht auf IPv4 und IPv6 auf, sondern
> ist Bestandteil von IPv4 bzw. IPv6, es ist eines der vielen IP-
> Protokolle von IPv4 bzw. IPv6.
Wie w�rdest du es denn dann bezeichnen, wenn ein Protokoll wie ICMP die
Dienste von IP (Transport eines Pakets) verwendet?
ICMP nimmt aber eine Sonderstellung ein, weil es (wie TCP und UDP) die
Dienste von IP verwendet, aber gleichzeitig Funktionen zur Verf�gung
stellt, die andere Protokolle wie TCP und UDP brauchen; es h�ngt also
irgendwo zwischen Layer 3 (IP) und Layer 4 (TCP, UDP).
Claus
Nein.
> nach Ziel-Adresse unterschiedlich weitergeleitet, also geroutet werden.
Switching geschied auf Layer 2 nach Layer-2 Addressen - *NICHT* nach
Layer-3 Addressen.
Du hast bei TCP/IP auf den OSI-SChichten 2, 3 und 4 Adressierung, je
nach Anwendung auch auf der Anwendungsschicht (z.B. bei RPC). Das
darfst du nicht miteinander Verwechseln.
> Es hat sich nur historisch so ergeben, dass man Ethernet als Layer 2
Falsch. Das hat mit Geschichte nichts zu tun. DAs hat sich auch nicht
ergeben, das wurde technisch so definiert.
> bezeichnet, obwohl es inzwischen Layer 2 und 3 abdeckt. Der Grund dafᅵr
Du hast beim OSI Modell ebenso wie beim TCP/IP Modell (hier sind das
die Schichten 1 und 2) definierte Methoden und Schnittstellen zwischen
den Schichten, die durch die jeweilige technische Realisierung der
einzelnen Schichten implementiert sind.
Ein Switch interessiert sich auch einen Scheissdreck fuer IP Adressen,
der interessiert sich ausschliesslich fuer MAC Adressen (die
Addressierungsmethode auf OSI-Schicht 2).
> ist schlicht, dass dann im idealen Layer 3 nochmal zwei echte Schichten
> kommen, z.B. IPv4/v6 und darauf aufsetzend ICMP.
> Soweit zur OSI.
>
> Allgemeiner Sprachgebrauch ist, dass man Ethernet als Layer 2 und IP als
> Layer 3 bezeichnet, auch wenn das nicht (mehr) ganz stimmt.
Das ist technisch so definiert, nicht irgend ein Slang.
Get your facts right, es ist doch nicht so schwierig.
ICMP ist im OSI-Modell sowohl ein Steuerprotokoll von
und auf Schicht 3 als auch ein Funktions- und Steuerprotokoll fuer die
Schnittstellen zwischen Schicht 3 und Schicht 4 als auch ein
Steuer-Protokoll fuer Schicht-4 Protokolle, die das nicht selbst
implementiert haben (z.b. UDP im Gegensatz zu TCP).
Und hier taucht auch die erste Schwierigkeit auf, das OSI Modell
einfach so auf TCP/IP zu mappen, denn ICMP ist in der Implementierung
technich auf TCP/IP Schicht 3 (OSI-Schicht 4) realisiert und ist auch
dort defniert, und passt so nicht recht ins OSI-Modell.
> ICMP nimmt aber eine Sonderstellung ein, weil es (wie TCP und UDP) die
> Dienste von IP verwendet, aber gleichzeitig Funktionen zur Verfᅵgung
> stellt, die andere Protokolle wie TCP und UDP brauchen; es hᅵngt also
> irgendwo zwischen Layer 3 (IP) und Layer 4 (TCP, UDP).
Es ist auf Layer-4 realisiert, implementiert aber neben Schicht-4
Steuerungsaufgaben auch solche fuer Schicht 3.
Waere TCP/IP nach dem OSI-Modell modelliert, gaebe es zwei Protokolle:
ein Schicht-3 ICMP und eines fuer Schicht 4.
Die Bezeichnung "Switch" fuer einen Router verwenden nur wenige
Hersteller. Der OP scheint also Herstellerfixiert zu sein, wenn er auf
dessen Sprachrraum beschraenkt ist.
Die bessere Bezeichnung findet man bei diesem Hersteller dann auch
in der technischen Dokumentation abseits von den Hochglanzprospekten.
Sie trifft die technische Realitaet besser: "routerswitch", denn
nichts andere sind diese "Multilayerswitche" dieses Herstellers:
Router mit eingebauten Multiportbridges (aka "Switch") und
(optionalen) aufgesetzten Applikationshelpern.
Und der naechste Hansel, der mit einem Wikipedia-Artikel irgendwas
belegen will, bekommt das DAU-Abzeichen der Woche.
> Da h�tte ich doch noch mal nachlesen sollen. Laut 7.6.4 u. 7.6.4.13 von
> ISO/IEC 7498-1 : 1994(E), geh�rt "routing und relaying between
> individual local networks" (d.h. was eine Bridge oder ein einfacher
> Switch macht) noch zum Layer 2.
>
> Bei Sachen wie Trunking, VLAN, QoS, etc. h�rt's aber auf. Das geh�rt
> laut 7.5.4 zum Layer 3.
Wieso wird eigentlich immer versucht alles in dieses *peep* OSI-Modell
zu pressen? Es ist ein Modell und hat an manchen Stellen etwas mit der
Wirklichkeit zu tun, zuf�llig.
rm
> Und der naechste Hansel, der mit einem Wikipedia-Artikel irgendwas
> belegen will, bekommt das DAU-Abzeichen der Woche.
Warum? Wikipedia-Artikel eignen sich ausgezeichnet zum Belegen der
eigenen Ansicht, schon deshalb, weil man sie vor dem Zitieren passend
gestalten kann. ;)
Wikipedia-Artikel eignen sich hervorragend wenn sie die eigene Ansicht
unterst�tzen, wenn sie der eigenen Ansicht widersprechen sind sie v�llig
unbrauchbar.
Gru�,
Thorsten
> Was die neue Hardware betrifft, magst du zwar recht haben, aber ein IPv6
> Netz ist (sofern man nicht unnoetigerweise z.B. ICMP filtern will) er-
> heblich einfacher und unproblematischer aufgebaut als ein IPv4 Netz.
> Wenn du z.B. einen Windows-Vista und einen Linux-Rechner mit IPv6
> enabled in eine Netz mit passend konfiguriertem Router hineinsetzt,
> erhalten die beiden Rechner ohne dein Zutun und ohne DHCP eine IPv6-
> Adresse, bekommen automatisch ihr Default-Gateway und die DNS-Server
> zugewiesen, alles ist sofort einsatzbereit, ohne dass du (ausser IPv6
> enablen) irgend etwas an Konfiguration im lokalen Netz machen
> muesstest.
Was daran ist f�r IPv4+DHCP nicht wahr?
mfg, simon .... l
Wikipedia kann halt fast jeder Editieren.
Du musst einen DHCP Server konfigurieren.
> Was daran ist für IPv4+DHCP nicht wahr?
Fuer einfache Setups (sprich so ziemlich alles, was im "SOHO-Bereich"
auftaucht) benoetigt man bei IPv6 keinen DHCP-Server, und das ganze
laeuft (im Gegensatz zu IPv4-DHCP) stateless. Das ist eine *erhebliche*
Vereinfachung.
Juergen Ilse <jue...@usenet-verwaltung.de> wrote:
> Fuer einfache Setups (sprich so ziemlich alles, was im "SOHO-Bereich"
> auftaucht) benoetigt man bei IPv6 keinen DHCP-Server, und das ganze
> laeuft (im Gegensatz zu IPv4-DHCP) stateless. Das ist eine *erhebliche*
> Vereinfachung.
Neighbor- und Router-Discovery - klar. Aber wo kommt der DNS-
Server her?
Gru�,
Patrick
--
punkt.de GmbH * Kaiserallee 13a * 76133 Karlsruhe
Tel. 0721 9109 0 * Fax 0721 9109 100
in...@punkt.de http://www.punkt.de
Gf: J�rgen Egeling AG Mannheim 108285
>> Was daran ist f�r IPv4+DHCP nicht wahr?
>
> Du musst einen DHCP Server konfigurieren.
Ja und? Das geh�rt zur erw�hnten Router-Konfiguration.
mfg, simon .... l
Patrick M. Hausen <hau...@nospam.de> wrote:
> Juergen Ilse <jue...@usenet-verwaltung.de> wrote:
>> Fuer einfache Setups (sprich so ziemlich alles, was im "SOHO-Bereich"
>> auftaucht) benoetigt man bei IPv6 keinen DHCP-Server, und das ganze
>> laeuft (im Gegensatz zu IPv4-DHCP) stateless. Das ist eine *erhebliche*
>> Vereinfachung.
> Neighbor- und Router-Discovery - klar. Aber wo kommt der DNS-
> Server her?
Eine Moeglichkeit waere "aus der neighbor discovery RDNSS Option" (siehe
RFC5006, auch wenn der noch experimentell ist). Eine andere Moeglichkeit
waere es, fuer Namensaufloesung MDNS zu verwenden (halte ich aber fuer
sehr viel haesslicher, schon bei IPv4 ...) und schliesslich koennte man
die DNS-Server auch statisch konfigurieren (mache ich i.d.R. in IPv4
Netzen sowieso).
> Eine andere Moeglichkeit waere es, fuer Namensaufloesung MDNS zu
> verwenden (halte ich aber fuer sehr viel haesslicher, schon bei IPv4
> ...) und schliesslich koennte man die DNS-Server auch statisch
> konfigurieren (mache ich i.d.R. in IPv4 Netzen sowieso).
Man macht es also per Hand oder so wie bei v4 auch, das ist ja ein
toller Vorteil.
mfg, simon .... l
Das kannst du dir bei IPv6 einfach mal sparen.
mDNS (stateless Multicast DNS)
HTH,
Juergen
mDNS ist im IPv6-LAN die Wahl. Es funktioniert einfach.
Multicast wird bei IPv6 endlich sinnvoll verwendet.
> Hallo,
>
> Simon Krahnke <over...@gmx.li> wrote:
>> * Juergen Ilse <jue...@usenet-verwaltung.de> (2009-07-29) schrieb:
>>> Was die neue Hardware betrifft, magst du zwar recht haben, aber ein IPv6
>>> Netz ist (sofern man nicht unnoetigerweise z.B. ICMP filtern will) er-
>>> heblich einfacher und unproblematischer aufgebaut als ein IPv4 Netz.
>>> Wenn du z.B. einen Windows-Vista und einen Linux-Rechner mit IPv6
>>> enabled in eine Netz mit passend konfiguriertem Router hineinsetzt,
>>> erhalten die beiden Rechner ohne dein Zutun und ohne DHCP eine IPv6-
>>> Adresse, bekommen automatisch ihr Default-Gateway und die DNS-Server
>>> zugewiesen, alles ist sofort einsatzbereit, ohne dass du (ausser IPv6
>>> enablen) irgend etwas an Konfiguration im lokalen Netz machen
>>> muesstest.
>> Was daran ist für IPv4+DHCP nicht wahr?
>
> Fuer einfache Setups (sprich so ziemlich alles, was im "SOHO-Bereich"
> auftaucht) benoetigt man bei IPv6 keinen DHCP-Server, und das ganze
> laeuft (im Gegensatz zu IPv4-DHCP) stateless. Das ist eine *erhebliche*
> Vereinfachung.
Naja, um den DNS-Server zu setzen, der mit der RDNSS-Option mitgeteilt
wird, braucht man bei meinem Linux (Debian Lenny) noch einen rdnssd.
Windows XP nimmt die Option gar nicht.
> Davon gehoert habe ich auch schon mal. Allerdings ist mir auch noch
> keiner unter gekommen. So aehnlich wie Yetis.
Gefunden. Ist auch noch nicht so lang her:
Message-ID: <slrnh4hesr....@marie.beverly.kleinbus.org>
Jens
--
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sage@guug Berlin http://www.guug.de/lokal/berlin/index.html
sage@guug Nuernberg http://www.guug.de/lokal/nuernberg/index.html
Das erste Gebot bei Umstellung auf IP Telefonie lautet schliesslich:
1.) Du sollst deine VoIP Netzinfrastruktur von deiner IP Infrastruktur
physisch trennen.
Wer dagegen verstoesst muss halt dann mit den Hoellenqualen leben.
Wobei es aber genau andersrum verkauft wird.
> [...]
> Das erste Gebot bei Umstellung auf IP Telefonie lautet schliesslich:
>
> 1.) Du sollst deine VoIP Netzinfrastruktur von deiner IP Infrastruktur
> physisch trennen.
>
> Wer dagegen verstoesst muss halt dann mit den Hoellenqualen leben.
Es gibt sicherlich Grᅵnde, die fᅵr eine solche Trennung sprechen. Aber
warum um alles in der Welt soll ich mir dann die (Umstellungs-)Kosten
und technischen Defizite von VoIP ans Bein binden? Dann kann ich auch
gleich beim POTS bleiben...
Tschᅵs,
Sebastian
PS: Mir persᅵnlich ist POTS eh lieber als VoIP
> Wobei es aber genau andersrum verkauft wird.
Klar. Sonst macht es ja keinen Sinn: Wenn man ohnehin zwei getrennte
Kabel zum Arbeitsplatz braucht, kann man auf einem der beiden statt
Ethernet auch ISDN oder POTS fahren; wozu dann VoIP?
Claus
> wozu dann VoIP?
Damit ich als Netzwerker von Anrufen verschont werde, waehrend ich den
Fehler im Netz suche. ;-)
Die Telefonanlage wird physikalisch kleiner und das Kabelchaos im
Patchschrank ist weniger schlimm, weil man Ethernetswitche näher an
die Patchfelder ranbauen kann.
Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Ach.
Ach.
> PS: Mir persᅵnlich ist POTS eh lieber als VoIP
Naja, neulich beim Umbau der VPN-Router im Gebaeude 3 Strassen weiter
fand ich das zwar noch laestig den $kollegen im Haupthaus nicht mehr
anruzen zu koennen, aber dann bemerkte ich: Kein einziger Anwender
konnte mehr die Hotline belaestigen und sich zu uns durchstellen
lassen.
Auch Pest und Cholera haben so ihre Vorteile - man muss nur danach
suchen...
> "Juergen P. Meier" <nospa...@jors.net> writes:
>
>> Das erste Gebot bei Umstellung auf IP Telefonie lautet schliesslich:
>>
>> 1.) Du sollst deine VoIP Netzinfrastruktur von deiner IP Infrastruktur
>> physisch trennen.
>>
>> Wer dagegen verstoesst muss halt dann mit den Hoellenqualen leben.
>
> Wobei es aber genau andersrum verkauft wird.
Haaach ja. Dasselbe haben doch in den 90ern die Hersteller von
Unix-Kisten erzählt. Alles war "open" und konnte miteinander. Und
deshalb wussten Profis: "Wenn schon offene Systeme, dann am besten alles
von einem Hersteller".
Mir schon. Der Eingebaute im IP-Telefon "SNOM 300" zwischen dem
Uplink-Port und dem PC-Port.
-is
Da man IP-Telefone sinnvollerweise physisch separat von der
LAN-Infrastruktur anbindet (wenn man denn telefonieren und
gleichzeitig ungestoert Arbeiten koennen will und nicht bei einem
Ausfall von Telefon auch gleich nicht mehr Arbeiten oder bei Ausfall
vom LAN nicht mehr Telefonieren koennen will), ist das irrelevant.
Warum die Hersteller ueberhaupt switche in ihre IP Telefone einbauen,
liegt wohl an all den Dummen Idioten da draussen, die blind jedem
Gefaesel ueber "VoIP IST VIEL BILLIGER!!!!!!!1" unreflektiert glauben.
Schliesslich will man mit denen auch Geld verdienen.
Wer VoIP ueber sein LAN betreibt, hat es nicht besser verdient.
Juergen