Arno Welzel wrote:
> Am 06.03.2013 13:03, schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn:
>> Arno Welzel wrote:
>>> Thomas 'PointedEars' Lahn, 2013-03-05 19:28:
>>>> Arno Welzel wrote:
>>>>> Magnus Warker, 2013-03-05 16:03:
>>>>>> wann werden alle gängigen Browser HTML5 unterstützen, so dass man bei
>>>>>> der Entwicklung von Web-Applikationen darauf aufsetzen kann?
>>>>> Tun sie doch jetzt schon - und einige Websites nutzen das auch schon
>>>>> eifrig, wie <
http://www.heise.de/> oder <
http://www.sueddeutsche.de/>.
>>>> Meine auch. Die Gründe dafür waren semantisches Markup und die
>>>> Möglichkeit, für Accessibility das tabindex-Attribut überall benutzen
>>>> zu können.
>>> Auf <
http://www.pointedears.de/index.en> und
>>> <
http://www.pointedears.de/index.de>
>>
>> “www.” ist bei mir überflüssig, und sollte es IMO auch anderswo sein.
>
> Dann wäre ein Redirect auf die kanonische URI sinnvoll - aber das weisst
> Du vermutlich selbst.
Ja. Das stand schon länger auf meiner TODO-Liste, jedoch aus aktuellem
Anlass:
[x] done
Geholfen haben dabei
<
http://support.google.com/webmasters/bin/answer.py?hl=en&hlrm=en&answer=139066>
pp.
bzw. hierzugruppe
<
http://support.google.com/webmasters/bin/answer.py?hl=de&hlrm=en&answer=139066>
ff.
>>> nur die bei (X)HTML üblichen DIV-Schachtelungen mit IDs.
>>
>> Das ist so nicht richtig. Ich verwende zwar für die grafische
>> Darstellung auch div-Elemente, aber nicht ausschliesslich solche mit
>> id-Attribut.
>
> […]
> Aber von "ausschliesslich" im Zusammenhang mit DIVs und IDs hast Du
> jetzt geredet - das habe ich nirgends behauptet und auch nicht so gemeint.
ACK.
Ein weiterer Grund für die Wahl von HTML5 für meine Website (derzeit jedoch
nur auf der Homepage) war die dadurch eröffnete Möglichkeit, nun auch gemäss
W3C-Validator gültige audio-Elemente verwenden zu können. Diese lassen sich
besser formatieren und programmieren als pluginabhängige OBJECT- bzw. EMBED
Elemente und somit zum Beispiel für authentische Geräusche der
Benutzeroberfläche verwenden; vor allem bei Benutzeraktionen.
> [...]
>>> Genau das meine ich ja - "Living Standard" bedeutet ja nichts anderes,
>>> als "es gibt keine Referenz". Wenn etwas nicht funktioniert, ist nicht
>>> mehr klar, ob man nun in seinen Dokumenten etwas grundsätzlich falsch
>>> gemacht hat, oder ob nur der Browser es nicht richtig umsetzt.
>>
>> Aber ”HTML – The Living Standard” ist _nicht_ HTML5. Das sind zwei
>
> Zumindest sieht das WHATWG es wohl anders, was "HTML5" eigentlich
> bedeutet. Siehe auch
> <
http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/#is-this-html5?>
>
> Zitat:
>
> "1.2 Is this HTML5?
>
> This section is non-normative.
>
> In short: Yes."
Da geht es noch weiter. Relevant ist hierbei jedoch nicht, was der/die
Verfasser von “HTML – The Living Standard” behauptet, sondern was die
Verfasser von “HTML5” schreiben:
<
http://www.w3.org/TR/2012/CR-html5-20121217/introduction.html#history-0>
>> *verschiedene* Spezifikationen (wobei man darüber diskutieren kann, ob
>> das erstgenannte überhaupt die Bezeichnung „Spezifikation“ verdient oder
>> nicht etwa die Bezeichnung „Spezifikationssimulationstohuwabohu“
>> geeigneter ist).
>
> ACK.
>
> Wobei ich jetzt nicht weiss, ob Browseranbieter eher die bei der
> W3C-Spezifikation beachten oder die Texte der WHATWG.
Ja, das ist – ausser bei Microsoft – nicht ganz klar.
>>> Zumindest bislang ist auch keine Angabe einer Version im DOCTYPE
>>> vorgesehen - was passiert denn dann, wenn für HTML5 seitens des W3C mal
>>> ein normativer Text vorgelegt wird und dann irgendwann ein Nachfolger
>>> kommt? Gilt dann die alte Norm automatisch nicht mehr oder wird dann
>>> doch der DOCTYPE wieder geändert?
>>
>> Das ist eine gute Frage. Schliesslich wird parallel bereits HTML 5.1
>> diskutiert:
>>
>> <
http://www.w3.org/TR/2012/WD-html51-20121217/>
>
> Yep - und da ist ebenfalls keine Version vorgesehen:
>
> <
http://www.w3.org/TR/2012/WD-html51-20121217/syntax.html#the-doctype>
>
> D.h. wir erleben wieder die Renaissance alter Zeiten... "HTML" ist das,
> was die Browser gerade so unterstützen. Es kann HTML 5 sein, oder
> irgendwann auch HTML 5.1 oder das, was das WHATWG als HTML betrachtet...
> :-/
Fast so wie ich es damals erwartet hatte. Es hätte schlimmer kommen
können – wenn nämlich das W3C die weitere Entwicklung von HTML allein der
WHATWG überlassen hätte. Schade ist nur, dass XHTML dafür geopfert wurde;
man hätte durchaus beides haben können. Jetzt haben wir HTML5, das ein
bisschen wie XHTML ist (die XML-SHORTTAG-Syntax ist für leere Elemente
erlaubt, SVG und MathML können standardkonform eingebettet werden), aber
längst nicht so mächtig (das war es dann nämlich, es sei denn, man macht den
Irrsinn namens “XHTML5” mit).
Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Chris Wilson von Microsoft bei
der WHATWG nicht dabei ist, weil die WHATWG *keine* Patentrichtlinien hat.
Demgegenüber gilt für W3C-Standards, dass sie ohne Lizenzgebühr
implementierbar sein müssen:
<
http://blogs.msdn.com/b/cwilso/archive/2007/01/10/you-me-and-the-w3c-aka-
reinventing-html.aspx>
PointedEars
--
Prototype.js was written by people who don't know javascript for people
who don't know javascript. People who don't know javascript are not
the best source of advice on designing systems that use javascript.
-- Richard Cornford, cljs, <f806at$ail$1$
8300...@news.demon.co.uk>