hat jemand erfahrung mit der seo firma ongate ( www.ongate.eu) ? ich habe denen viel geld für eine suchmaschinenoptimierung bezahlt und habe keine leistung erhalten. das ganze geht jetzt vor gericht. allerdings sagt mein anwalt, das es schlecht aussieht, da die einen guten vertrag mit mir abgeschlossen haben. ich bin eben einfach zu leichtsinnig und vertraue zu schnell. kann mir jemand tips geben, wie ich mich nun verhalten soll? hat jemand ähnliche erfahrungen mit der firma ongate aus frankfurt gemacht?
abrahamus wrote: > hat jemand erfahrung mit der seo firma ongate ( www.ongate.eu) ?
Nein. Und ich rate davon ab, in offenen Streitfällen öffentlich Namen zu nennen, wenn du am Ende nicht noch Ärger wegen Geschäftsschädigung bekommen willst.
> kann mir jemand tips geben, wie ich mich nun verhalten soll?
Dazu müßte man mehr Details über den Sachverhalt wissen. Aber das ist ein Fall für einen Anwalt bzw. eine Rechtsberatung. Sowas können wir hier nicht leisten.
> hat jemand erfahrung mit der seo firma ongate ( www.ongate.eu) ? ich > habe denen viel geld für eine suchmaschinenoptimierung bezahlt und > habe keine leistung erhalten. das ganze geht jetzt vor gericht. > allerdings sagt mein anwalt, das es schlecht aussieht, da die einen > guten vertrag mit mir abgeschlossen haben. ich bin eben einfach zu > leichtsinnig und vertraue zu schnell.
Mir hätte ein Blick auf deren Webseite genügt um festzustellen, dass die keine Ahnung haben. Hättest du mal vorher noch jemand anderen gefragt, der hätte das auch gesehen.
kann mir jemand tips geben, wie
> ich mich nun verhalten soll?
Da wir den Vertrag nicht kennen, wird dir wahrscheinlich nur dein Anwalt sinnvoll raten können. Hast du den wenigstens etwas gründlicher abgeklopft?
hat jemand ähnliche erfahrungen mit der
> firma ongate aus frankfurt gemacht?
Nein, aber unter den SEOs gibt es eine Menge Möchtegerns, wahrscheinlich mehr als seriöse. Und welche, die dich anspammen ("Wir bringen Sie in die 10.000 wichtigsten Suchmaschinen / Ihre Seite ist nicht in Google gelistet!") kannst du schon mal unbesehen in die Tonne treten.
> hat jemand erfahrung mit der seo firma ongate ( www.ongate.eu) ? ich > habe denen viel geld für eine suchmaschinenoptimierung bezahlt und > habe keine leistung erhalten. das ganze geht jetzt vor gericht. > allerdings sagt mein anwalt, das es schlecht aussieht, da die einen > guten vertrag mit mir abgeschlossen haben. ich bin eben einfach zu > leichtsinnig und vertraue zu schnell. kann mir jemand tips geben, wie > ich mich nun verhalten soll? hat jemand ähnliche erfahrungen mit der > firma ongate aus frankfurt gemacht?
auweia, das scheint ja ein sehr nettes Unternehmen zu sein. Und was ich bisher an eigenen Recherchen zu deren "optimierten" Seiten gesehen habe ist eher reine Suchmaschinen Logik und keine spezielle Optimierung. Wäre interessant zu wissen ob das Unternehmen auch schon mal abgemahnt oder verklagt worden ist :)
> Vermutlich wird sich Herr Rechtsanwalt Grau bald bei dir melden und > verlangen, dass Dein Beitrag zurück gezogen wird.
Nunja, dieser ist doch jetzt bereits in zig Usenet Archiven gespeichert oder? Der RA kann ja mal versuchen weltweit alles aus diesen Archiven löschen zu lassen, somit hat er direkt ein neues Hobby bis an sein Lebensende.
Aber die scheinen eine sehr gute Sales und Marketing Abteilung zu haben, denn anscheinend gibt es doch einige Unternehmen, die das Angebot in Anspruch genommen haben. Dafür muß man denen Respekt zollen, grade bei der Fülle an Unternehmen die die selbe Dienstleistung anbieten!
> ich habe denen viel geld für eine suchmaschinenoptimierung bezahlt > und habe keine leistung erhalten.
2000 Euronen AFAIK.
Bringt mich wieder zu der Frage, ob man die SE-"Optimierung" selber machen oder delegieren sollte. Ich bin immer noch bei Ersteres, sehe da auch keinen Anlass zum Wechsel der "Strategie", die ich immer noch so simpel und stupid mache wie beim Aufkommen der SE's:
1) "Griffigen" Text und SE-taugliche Verlinkung auf den eigenen Seiten anbieten. 2) Link-Partner suchen, die aus eigenem und gegenseitigem Interesse (d.h. es besteht auch außerhalb der Verlinkung eine Affinität zwischen den Linkpartnern) verlinken. 3) Ruhe bewahren, ggf. Trefferstatistik und Suchbegriffe, die *wirklich* benutzt werden, beachten ggf. berücksichtigen. 3a) Teile des Inhalts konstant lassen, Teile aktualisieren (wie es real anfällt); registrieren, wie die SEs das würdigen. 3b) Fehler im Auftritt, die zu einem Ignorieren oder Herabstufen bei den SEs führt, korrigieren (bei mir war es das meta name="description" content="" bei Yahoo und msn). 4) Weiter bei Punkt 3.
Dieses 5-Minuten-Programm (das Tippen hier braucht länger) toppt mir keine kommerzielle SE-Optimierung.
Wolfgang
-- Nirgendwo hängt der Schulerfolg so stark von Einkommen und Vorbildung der Eltern ab wie in D'land. Das dt. Schulsystem versagt bei der Förderung von Arbeiter- und Migrantenkindern. (dpa/FTD 22.11.04)
>Bringt mich wieder zu der Frage, ob man die SE-"Optimierung" selber >machen oder delegieren sollte. Ich bin immer noch bei Ersteres, sehe da >auch keinen Anlass zum Wechsel der "Strategie", die ich immer noch so >simpel und stupid mache wie beim Aufkommen der SE's:
ACK
>1) "Griffigen" Text und SE-taugliche Verlinkung auf den eigenen Seiten >anbieten.
Sowieso. Was der allgemeinen Benutzerfreundlichkeit zugute kommt, ist auch für SEs nicht schlecht.
>2) Link-Partner suchen, die aus eigenem und gegenseitigem Interesse >(d.h. es besteht auch außerhalb der Verlinkung eine Affinität zwischen >den Linkpartnern) verlinken. >3) Ruhe bewahren, ggf. Trefferstatistik und Suchbegriffe, die *wirklich* >benutzt werden, beachten ggf. berücksichtigen.
Das ist IMHO einer der wichtigsten Punkte: Geduld. Übers Knie brechen kann man sowas nicht, eine gute Platzierung braucht Zeit. Viel Zeit. Aber die zahlt sich letzten Endes aus.
Wolfgang Ewert wrote: > Hallo abrahamus,Du teiltest mit: >> ich habe denen viel geld für eine suchmaschinenoptimierung bezahlt >> und habe keine leistung erhalten. > 2000 Euronen AFAIK.
HIRCH! Für wieviele Einzelseiten?
> Bringt mich wieder zu der Frage, ob man die SE-"Optimierung" selber > machen oder delegieren sollte.
Wenn man kann, sollte man natürlich selber machen. Den meisten fehlen aber schon die grundlegendsten Grundlagen. Wie oft bekomme ich diesbezüglich Anfragen, warum eine Seite nicht in Suchmaschinen erscheint. Einen Blick drauf geworfen, was sehe ich - oder besser: Was sehe ich nicht? Auswertbaren Content! Da stehen dann maximal 3 Sätze auf 5 Seiten, der Rest sind Bildchen-Menüs, meist noch ohne alt-Texte, und Flashfilmchen. Und damit will man in Suchmaschinen.
> 1) "Griffigen" Text und SE-taugliche Verlinkung auf den eigenen Seiten > anbieten.
Richtig. Und daran hapert es bei den meisten schon, s. o.
[...]
> Dieses 5-Minuten-Programm (das Tippen hier braucht länger) toppt mir > keine kommerzielle SE-Optimierung.
Ich mache das ähnlich, möchte aber noch einen Punkt ergänzen, den ich bei der Optimierung für ganz wichtig halte:
- Auf das richtige Verhältnis von "Angebot und Nachfrage" achten. Sprich: Man sollte auf Begriffe optimieren, zu denen es nicht schon Millionen Seiten gibt, die aber ganz ordentlich nachgefragt werden. Damit habe ich bisher sehr gute Erfolge erzielt.
k.A. Man bekommt AFAIK Dummy-Domains (als Linkspender??? - siehe Linkfarm) danebengestellt. Deren Nutzen habe ich beim drüberfliegen nicht ermitteln können, kann sicher nich mal der Hersteller beziffern. Ich bin Hermanns Links in die Foren gefolgt - und da tat sich diese o.g. Größe mehrmals kundtun.
> > Bringt mich wieder zu der Frage, ob man die SE-"Optimierung" selber > > machen oder delegieren sollte.
> Wenn man kann, sollte man natürlich selber machen. Den meisten fehlen > aber schon die grundlegendsten Grundlagen. [Unzugänglichmachung] >... Und damit will man in Suchmaschinen.
Yep.
...
> Ich mache das ähnlich, möchte aber noch einen Punkt ergänzen, den ich > bei der Optimierung für ganz wichtig halte:
> - Auf das richtige Verhältnis von "Angebot und Nachfrage" achten. > Sprich: Man sollte auf Begriffe optimieren, zu denen es nicht schon > Millionen Seiten gibt, die aber ganz ordentlich nachgefragt werden. > Damit habe ich bisher sehr gute Erfolge erzielt.
"Alleinstellungsmerkmale"? ACK, ich sehe das im Zusammenhang mit "ggf. Trefferstatistik und Suchbegriffe, die *wirklich* benutzt werden, beachten u. ggf. berücksichtigen."
Erstaunlich, weil in den beiden letztgenannten das Suchwort überhaupt nicht vorkommt (aber wahrscheinlich gemeint ist).
Matthias
-- Die Regierungen der Päpste waren nur kurz, obgleich immer der Vater auf den Sohn folgte. Prof. Galletti Wer zum Kuckuck ist dieser Galletti? => <http://www.galletti.de/> = Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen. =
Wolfgang Ewert wrote: > Hallo Alexander Schestag, Du teiltest mit: >> - Auf das richtige Verhältnis von "Angebot und Nachfrage" achten. >> Sprich: Man sollte auf Begriffe optimieren, zu denen es nicht schon >> Millionen Seiten gibt, die aber ganz ordentlich nachgefragt werden. >> Damit habe ich bisher sehr gute Erfolge erzielt. > "Alleinstellungsmerkmale"? > ACK, ich sehe das im Zusammenhang mit "ggf. Trefferstatistik und > Suchbegriffe, die *wirklich* benutzt werden, beachten u. ggf. > berücksichtigen."
Ja, ok, darunter kann man es zusammenfassen. Das Problem ist: Viele tun es nicht. Da wird munter auf einen Begriff optimiert, der in Statistiken als häufig nachgefragt ausgewiesen ist, und hinterher wundert man sich, daß da nix kommt. Ja, wie auch, wenn man an Position 14293 von 1228122 steht??? Selbst eine relativ gesehen gute Positionierung macht es in dem Fall nicht besser. Man muß sehen, daß man die Seite unter dem Begriff unter die ersten 20-30, besser unter die ersten 10 bringt. Und das geht um so leichter, je weniger Seiten es zu einem Begriff gibt.
On Mon, 02 Jul 2007 17:31:28 +0200 Alexander Schestag wrote:
> Man muß sehen, daß man die Seite unter dem Begriff unter die ersten > 20-30, besser unter die ersten 10 bringt. Und das geht um so leichter, > je weniger Seiten es zu einem Begriff gibt.
Das alleine bringt Dich allerdings auch nicht weiter. Wenn Du unter den Top 10 bei schnitzelmitkartoffelsalat bist, wird sich die Zahl der daraus generierten Treffer trotzdem in engen Grenzen halten.
Stefan Froehlich wrote: > On Mon, 02 Jul 2007 17:31:28 +0200 Alexander Schestag wrote: >> Man muß sehen, daß man die Seite unter dem Begriff unter die ersten >> 20-30, besser unter die ersten 10 bringt. Und das geht um so leichter, >> je weniger Seiten es zu einem Begriff gibt. > Das alleine bringt Dich allerdings auch nicht weiter. Wenn Du unter den > Top 10 bei schnitzelmitkartoffelsalat bist, wird sich die Zahl der > daraus generierten Treffer trotzdem in engen Grenzen halten.
ACH?! Was meinst du, warum ich schrieb:
> - Auf das richtige Verhältnis von "Angebot und Nachfrage" achten. > Sprich: Man sollte auf Begriffe optimieren, zu denen es nicht schon > Millionen Seiten gibt, die aber ganz ordentlich nachgefragt werden. > Damit habe ich bisher sehr gute Erfolge erzielt.
Axel Joensson wrote: > Bietet man SEO als Dienstleistung an, sollte man bei solchen Zahlen, > also 1,2 Mio. Treffer zum "idealen", häufigst nachgefragten Suchbegriff, > mittelfristig einen Platz in den TopTen zusagen können.
Das kommt sehr auf die Bedingungen an, die man vortrifft. So etwas geht m. E. nur mit On-Page-Optimierung nur bedingt. Hat man eine Firma mit einem eigenen Server vor sich, bei der man auch die Off-Page-Optimierung komplett steuern kann, ist das durchaus möglich, die Erfahrung hab ich auch schon gemacht. In vielen Fällen hat man es jedoch mit kleineren Kunden zu tun, die ihre Domain auf einem Shared-Hosting-Server eines Massenhosters mit 20.000 anderen Kunden unter der gleichen IP haben und bei denen Off-Page-Optimierung allenfalls rudimentär möglich ist, weil man beispielsweise mod_rewrite u. ä. nicht benutzen kann oder etwa nicht mal das direkte Anlegen einer .htaccess möglich ist. Da würde ich dann seriöserweise sagen: Vergiß es, es sei denn, du lieferst auf so einer Seite zu dem Begriff tonnenweise guten Content, der die Konkurrenz um Längen schlägt.
> Mit "sauberen" Methoden, natürlich, ohne dafür Linkfarmen anzulegen etc. > Allerdings geht das meist mit einem Umbau oder einer Neugestaltung einher, > sodass die Preislage den genannten 2k Euro nahe kommt.
Das kommt unter bestimmten Umständen durchaus hin, ja. Im genannten Fall waren 2k Euro aber maßlos überzogen. Meistens wird das Angebot dann aber auch abgelehnt, und man sucht sich einen billigeren [tm] Anbieter, der unsaubere Methoden anwendet.
> kann mir jemand tips geben, wie > ich mich nun verhalten soll? hat jemand ähnliche erfahrungen mit der > firmaongateaus frankfurt gemacht?
Ich kann dir vielleicht einige Tipps geben, da ich mich mit ongate im Rechtsstreit befinde. Ich selbst habe auch einen Vertrag unterschrieben und keinerlei Verbesserung meiner Suchergbnisse erhalten. Ongate hat mit seiner Technik sogar bewusst die Google Richtlinien verstoßen, indem sie Zusatzdomains bestellt haben und diese mit Keywordspam versehen haben. Pikanterweise werben sie damit, eine Firma bei "Google nach ganz oben zu bringen" Heute bin ich schlauer und würde von Anfang an fragen, was genau bei der Suchmaschinenoptimierung gemacht wird. Vorab sollte man sich darüber im klaren sein, dass der Abmahnanwalt von Ongate Rechtsanwalt Kevin Grau aus Wiesbaden, ohne Skrupel gegen alle vorgeht, die sich öffentlich über Ongate äußern. Auch wenn die Äußerungen der Wahrheit entsprechen (wie bei mir), wird sich auf eine angebliche Geschäftsschädigung berufen. Bei mir ging es sogar soweit, dass Herr Rechtsanwalt Grau - der übrigens auch als Inkassobüro für Ongate fungiert und pikanterweise Präsidiumsmitglied der Leipziger Akademie für angewandtes Wirtschaftsstrafrecht ist - meinem Anwalt vorzuwerfen, er würde in der Ongate-Sache illegal nach Mandanten fischen. (Man läßt nichts unversucht) Leider hat Herr Grau bei meinem Anwalt den Falschen erwischt, da mein Anwalt bei unberechtigten Anschuldigungen sehr ungehalten werden kann und auch nicht davor zurückschreckt einen Kollegen mit einem Strafverfahren zu überziehen, wodurch Herr Grau seinen Vorwurf zurück ziehen mußte.
Aufgrund vieler Zuschriften zu Ongate, seit meinen Veröffentlichungen, weiß ich und kann es belegen, daß der Verkauf immer nach dem gleichen Prinzip abläuft: 1. Call-Center rufen Interessenten an 2. Es werden Suchbegriffe auf Position 1 bei Google benannt, um einen Erfolg zu belegen 3. Interessenten werden exklusive Referenz-Verträge zu unterschiedlichen Preisen und Rabatten versprochen. 4. Es werden Keyword-, Webseite- und Konkurrenzanalysen versprochen, die aber nicht schriftlich dem Auftraggeber mitgeteilt werden. 5. Der Auftraggeber wird nach Keywords und Gebietsschwerpunkten gefragt, aus denen Ongate einen Mix aus neuen Keywordkombinationen erstellt (nicht wirklich kreativ). Diese vorgehensweise wiederspricht klar den Google Richtlinien und ist eine Arbeit, die in keiner Weise im Verhältnis zu der Bezahlung steht. Ganz zu schweigen von der monatlichen Gebühr.
Die Verkaufsweise erinnert sehr an das frühere Verkaufsprinzip von Drückerkolonnen für Zeitschriften. Die Leistung der "Webseitenoptimierung" ist vergleichbar mit dem Erstellen eines normalen Serienbriefes. Bei einem einzelnen Klageverfahren, oder auch ggf. Strafantrag, hat ein Gericht Schwierigkeiten aus dem Einzelfall ein identisches "Geschäftsprinzip" zu erkennen. Je mehr Klagen beim Amtsgericht Frankfurt gegen Ongate eingehen, die immer wieder einen ähnlichen Inhalt haben und das gleiche Prinzip aufzeigen, um so größer ist die Chance, ein gewerbsmäßiges Prinzip zu erkennen und die Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft zu strafrechtlichen Ermittlungen zu bewegen (Frage des öffentlichen Interesses). Es ist daher wichtig, daß Ongate Geschädigte sich nicht nur in Foren beschweren, sondern Beweise sammeln, ggf. den Vertrag kündigen und ggf. beim AG Frankfurt eine Klage gegen Ongate einreichen, um ihr Geld zurück zu verlangen. Ongate hat bei einer Klage in Frankfurt deswegen einen schweren Stand, da diese Firma nicht nur eine Dienstleistung, sondern leichtsinnigerweise auch ein Ergebnis der Dienstleistung zusagt. Dadurch kann auch bei bereits abgelaufenen Verträgen innerhalb der Verjährungsfrist rückwirkend das Geld zurück verlangt werden, wenn das zugesagte Ergebnis nicht erreicht wurde. Ich schätze, das sollte Dir weitergeholfen haben!
> Hat man eine Firma mit einem eigenen Server vor sich, bei der man > auch die Off-Page-Optimierung komplett steuern kann, ist das durchaus > möglich, die Erfahrung hab ich auch schon gemacht. In vielen Fällen > hat man es jedoch mit kleineren Kunden zu tun, die ihre Domain auf > einem Shared-Hosting-Server eines Massenhosters mit 20.000 anderen > Kunden unter der gleichen IP haben und bei denen Off-Page-Optimierung > allenfalls rudimentär möglich ist, weil man beispielsweise > mod_rewrite u. ä. nicht benutzen kann oder etwa nicht mal das direkte > Anlegen einer .htaccess möglich ist.
Bisher war ich nicht mit dem Begriff »Off-Page-Optimierung« vertraut. Auf einigen Websites, die auf den ersten Plätzen zu dem Thema bei Google waren, steht, dass es sich hier um eingehende Links und ggf. Linktexte handelt. Was hat das mit dem Apache-Modul mod_rewrite zu tun? So wie ich das verstehe, ist doch bei »Off-Page-Optimierung« überhaupt kein Zugriff auf den Server, auf dem die Website läuft, nötig.
> Das kommt unter bestimmten Umständen durchaus hin, ja. Im genannten Fall > waren 2k Euro aber maßlos überzogen. Meistens wird das Angebot dann aber > auch abgelehnt, und man sucht sich einen billigeren [tm] Anbieter, der > unsaubere Methoden anwendet.
Es gibt auch preiswertere Anbieter, die saubere Methoden anwenden. Frag meine Kunden :)
Gustaf Mossakowski wrote: > Alexander Schestag schrieb:
>> Hat man eine Firma mit einem eigenen Server vor sich, bei der man >> auch die Off-Page-Optimierung komplett steuern kann, ist das durchaus >> möglich, die Erfahrung hab ich auch schon gemacht. In vielen Fällen >> hat man es jedoch mit kleineren Kunden zu tun, die ihre Domain auf >> einem Shared-Hosting-Server eines Massenhosters mit 20.000 anderen >> Kunden unter der gleichen IP haben und bei denen Off-Page-Optimierung >> allenfalls rudimentär möglich ist, weil man beispielsweise >> mod_rewrite u. ä. nicht benutzen kann oder etwa nicht mal das direkte >> Anlegen einer .htaccess möglich ist. > Bisher war ich nicht mit dem Begriff »Off-Page-Optimierung« vertraut. > Auf einigen Websites, die auf den ersten Plätzen zu dem Thema bei Google > waren, steht, dass es sich hier um eingehende Links und ggf. Linktexte > handelt.
Das ist nur ein Teil der Off-Page-Optimierung.
> Was hat das mit dem Apache-Modul mod_rewrite zu tun? So wie ich > das verstehe, ist doch bei »Off-Page-Optimierung« überhaupt kein Zugriff > auf den Server, auf dem die Website läuft, nötig.
Doch. Off-Page-Optimierung ist deutlich mehr, als nur für eingehende Links zu sorgen. Dazu gehört die richtige Wahl des Domainnamens und der Verzeichnis- und Dateinamen. Das kann man natürlich auch bei einem Shared-Hosting-Provider beeinflussen, insofern man Unterverzeichnisse anlegen darf, was zumindest meiner Erfahrung nach früher nicht überall erlaubt war. Es gibt aber auch einige Dinge, die über eine .htaccess laufen müssen, wie Redirects oder das "suchmaschinenfreundliche" Umschreiben von URLs. Nimm den Fall, daß du ganz furchtbare, dynamisch generierte URLs der Form http://www.bla.de/blubb.php?blibb=1&blebb=2 hast. Google hatte mit sowas lange Probleme (und hat sie wohl teilweise noch), andere Suchmaschinen haben diese Probleme nach wie vor. Deswegen sollte man solche URLs "suchmaschinenfreundlich" umschreiben. Das macht man in der Regel mit mod_rewrite in einer .htaccess. Wenn der Hoster aber weder mod_rewrite noch die Möglichkeit, eine .htaccess anzulegen, anbietet, geht das nicht. Gleiches gilt für Redirects. Es gibt Hoster, die erlauben das Einstellen von Redirects nur über ein Webinterface ohne direktes Anlegen der .htaccess. Da kann ein Redirect leicht nach hinten losgehen.
Axel Joensson wrote: >> In vielen Fällen hat man es jedoch mit kleineren >> Kunden zu tun, die ihre Domain auf einem Shared-Hosting-Server eines >> Massenhosters mit 20.000 anderen Kunden unter der gleichen IP haben und >> bei denen Off-Page-Optimierung allenfalls rudimentär möglich ist, weil >> man beispielsweise mod_rewrite u. ä. nicht benutzen kann oder etwa nicht >> mal das direkte Anlegen einer .htaccess möglich ist. Da würde ich dann >> seriöserweise sagen: Vergiß es, es sei denn, du lieferst auf so einer >> Seite zu dem Begriff tonnenweise guten Content, der die Konkurrenz um >> Längen schlägt. > Entspricht nicht meiner Erfahrung. Sämtliche meiner Kunden haben > ausgesprochen preisgünstige Shared-accounts um die 2 EUR/Monat, > ..htaccess-Zugang brauche ich meist nur, um alte Dateinamen ggf. auf neue > umzuleiten.
Was machst du mit dynamisch generierten, suchmaschinenunfreundlichen URLs, wenn du kein mod_rewrite und keine .htaccess zur Verfügung hast? IMO bleibt dann nur Umschreiben des Codes, sodaß andere URLs generiert werden, die brauchbarer sind.
> Der Umfang liegt meist unter 20 Webseiten innerhalb eines > Domainnamens, die Inhalte der Seiten maximal bis ca. 3 "normal" > beschriebene DIN-A4-Seiten. Meine Arbeitsbedingungen sind also alles > andere als anspruchsvoll, trotzdem habe ich die meist angebotene > Honorarerstattung noch nie leisten müssen, da meine Ansagen eintrafen.
Wenn die Bedingungen gut sind, kann auch das gehen, aber ich habe auch schon einen Fall erlebt, da hatten dynamisch generierte URLs am schlechten Ranking Mitschuld, und leider waren die nicht umschreibbar.
>>> Mit "sauberen" Methoden, natürlich, ohne dafür Linkfarmen anzulegen etc. >>> Allerdings geht das meist mit einem Umbau oder einer Neugestaltung einher, >>> sodass die Preislage den genannten 2k Euro nahe kommt. >> Das kommt unter bestimmten Umständen durchaus hin, ja. Im genannten Fall >> waren 2k Euro aber maßlos überzogen. > Für die Anlage irgendeines Linkgeklingels stimmt das. Bei kompletter > SEO-gerechter Gestaltung samt Recherche brauchbarer Begriffe, > Konkurrenzanalyse, redaktioneller Beratung/Betreuung und Ansage der zu > erreichenden SERP samt Zusage einer anteiligen Erstattung bei nicht > eingehaltener Ansage sieht es m.E. anders aus, da ist das eher ein > Kampfpreis ...
ACK! Das kommt dann aber oftmals einem kompletten Neuschreiben der Seiten gleich.
> Alexander Schestag schrieb: ... > Es gibt auch preiswertere Anbieter, die saubere Methoden anwenden. Frag > meine Kunden :)
Hmmm, IMO sollte man sich das Geld für Verzeichnissse oder Datenbanken der zugehörigen Interessengruppen, halt für den Klüngel, aufsparen, ohne den jwl. Fa. ein Nichts ist.
> Doch. Off-Page-Optimierung ist deutlich mehr, als nur für eingehende > Links zu sorgen. Dazu gehört die richtige Wahl des Domainnamens und der > Verzeichnis- und Dateinamen.... Es gibt aber auch einige Dinge,... wie > ... das "suchmaschinenfreundliche" > Umschreiben von URLs. Nimm den Fall, daß du ganz furchtbare, dynamisch > generierte URLs der Form http://www.bla.de/blubb.php?blibb=1&blebb=2 > hast. Google hatte mit sowas lange Probleme (und hat sie wohl teilweise > noch),
Nö. Meine Datenbank mit URLs genau dieser Form hat Google sich nahezu komplett einverleibt (sogar mit allen Wandlungen, die bei den google-gecacheden Ergebnissen z.T. und vorübergehend zu inhaltsleeren Seiten führte). Zudem liefere ich die Datenbank-Ergebnisse mit einem aus der DB generierten Zeitstempel aus, was einige wenige Robots (Slurp, der Rest geht im Rauschen unter) auch auswerten (aber noch weniger Clients - zumindest, wenn ich meine eigenen Zugriffe ignoriere :-/). Yahoo hat meine gestrigen Änderungen heute nacht noch mitgenommen, mal sehen, wann sie abrufbar sind.
> andere Suchmaschinen haben diese Probleme nach wie vor.
MSN (live.com) tuts auch, Yahoo cached die Inhalte dieser URL-Form nicht. Yahoo hats nicht vollständig (MSN dagegen hat nachgeholt), das hatte aber andere, hier diskutierte Gründe. Abacho.de kommt auch ran; fastbot und exalead habe ich nicht getestet (Metager-Treffer). Welche SEs bleiben noch?
1. Ist die Oberfläche von Abacho krank - muss man sich nicht antun. Schon von daher scheiden sie aus - es soll aber auch Masoristen geben.
2. Haben die sehr eigenwillige Vorstellungen von dem was Treffer sind.
Test:
Evangelische Mittelschule - gesuchte Mittelschul-Seite nicht unter den 38 (von 44 genannten) Treffern. Evangelische Mittelschule $Ort - keine Treffer Mittelschule $Ort - keine Treffer Schule $Ort - viele Treffer mit der Mittelschule-Homepage auf Platz 1:
Aha, stecken doch die ursprünglichen Suchbegriffe mit im Ergebnis *grübel*
> fastbot und exalead habe ich nicht getestet > (Metager-Treffer).
Hmm, Metager listet Abacho-Treffer passend zum Suchstring, nutzen die eine geheime Abacho-API?
Wolfgang, Abacho zukünftig wieder meidend. -- Nirgendwo hängt der Schulerfolg so stark von Einkommen und Vorbildung der Eltern ab wie in D'land. Das dt. Schulsystem versagt bei der Förderung von Arbeiter- und Migrantenkindern. (dpa/FTD 22.11.04)
>> Was hat das mit dem Apache-Modul mod_rewrite zu tun? So wie ich das >> verstehe, ist doch bei »Off-Page-Optimierung« überhaupt kein Zugriff >> auf den Server, auf dem die Website läuft, nötig.
> Doch. Off-Page-Optimierung ist deutlich mehr, als nur für eingehende > Links zu sorgen. Dazu gehört die richtige Wahl des Domainnamens und der > Verzeichnis- und Dateinamen.
Ok. Der richtige Domainname, das wäre für mich wieder eine andere Baustelle, die man auch nachträglich nur schwer ändern kann, zumindest bei mittleren und kleinen Websites.
> Das kann man natürlich auch bei einem > Shared-Hosting-Provider beeinflussen, insofern man Unterverzeichnisse > anlegen darf, was zumindest meiner Erfahrung nach früher nicht überall > erlaubt war.
Das habe ich schon lange nicht mehr gehört, dass hört sich an wie letztes Jahrtausend.
> Es gibt aber auch einige Dinge, die über eine .htaccess > laufen müssen, wie Redirects oder das "suchmaschinenfreundliche" > Umschreiben von URLs. Nimm den Fall, daß du ganz furchtbare, dynamisch > generierte URLs der Form http://www.bla.de/blubb.php?blibb=1&blebb=2 > hast.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, bei einem Webserver einen Redirect zu machen. Beim Apache-Webserver geht das über die httpd.conf oder über eine .htaccess-Datei. Man kann aber auch mit Perl, PHP oder anderen Skriptsprachen einen Redirect auf eine andere Seite setzen. Andere Webserver werden sicher auch andere Mechanismen haben.
Was ich nicht ganz verstehe ist, warum man, wenn man sich keinen ordentlichen Webspace für zwei, drei Euro leisten kann, überhaupt eine dynamische Website benötigt. Da wird es billiger sein, die Website statisch zu erstellen, sei es mit einem Editor oder mit einem offline laufenden CMS, dessen Output man dann auf den Webserver lädt.
Ich habe auch schon Websites erstellt, die auf billigerem Webspace liegen, wo kein Zugriff auf mod_rewrite möglich ist. Dort kann man aber mit "Options +MultiViews" in der Apache-Konfiguration sehr schöne URLs in der Form /nachrichten/amerika/2007-01-11/ oder so zusammenbauen, wobei hier im "document root" des Webservers z. B. ein Skript nachrichten.php liegt, dass die URL parst und den entsprechenden Inhalt zurückgibt.
> Google hatte mit sowas lange Probleme (und hat sie wohl teilweise > noch), andere Suchmaschinen haben diese Probleme nach wie vor. Deswegen > sollte man solche URLs "suchmaschinenfreundlich" umschreiben.
Heutzutage, da Scheußlichkeiten in den URLs Trumpf zu sein scheinen, kann es sich doch gar keine Suchmaschine mehr leisten, mit Parametern in URLs Probleme zu haben. Solche URLs werden im schlechtesten Fall langsamer in den Index aufgenommen. Ob Google und Co. die URL-Bestandteile jenseits des Domainnamen bewertet, ist meines Wissens nach zumindest umstritten. Letztlich ist das ja auch ein »On-Page«-Faktor, also vom Webmaster beeinflußbar, im Gegensatz zu »Off-Page«, das, so verstehe ich das, ja nicht unmittelbar vom Webmaster zu beeinflussen ist.
Gute URLs sollten primär »menschenfreundlich«, d. h. lesbar sein und eine sinnvolle Hierarchie haben, so dass ich als Besucher die Struktur auch vielfältig nutzen kann (z. B. eine Hierarchie nach oben gehen, auch wenn das nicht vom Webmaster angeboten wird). Aber das hat nur am Rande etwas mit Suchmaschinen zu tun.
Gustaf Mossakowski wrote: > Alexander Schestag schrieb: > Ok. Der richtige Domainname, das wäre für mich wieder eine andere > Baustelle,
Ist aber Off-Page-Optimierung.
> die man auch nachträglich nur schwer ändern kann, zumindest > bei mittleren und kleinen Websites.
Man kann schon, allerdings kostet das, und es dauert, bis du deine Rankings wieder hast.
>> Das kann man natürlich auch bei einem >> Shared-Hosting-Provider beeinflussen, insofern man Unterverzeichnisse >> anlegen darf, was zumindest meiner Erfahrung nach früher nicht überall >> erlaubt war. > Das habe ich schon lange nicht mehr gehört, dass hört sich an wie > letztes Jahrtausend.
Letztes Jahrtausend kommt hin. ;-) Das muß Ende der 1990er gewesen sein.
> Es gibt verschiedene Möglichkeiten, bei einem Webserver einen Redirect > zu machen. Beim Apache-Webserver geht das über die httpd.conf oder über > eine .htaccess-Datei.
Und auf beides hast du dümmstenfalls keinen Zugriff.
> Man kann aber auch mit Perl, PHP oder anderen > Skriptsprachen einen Redirect auf eine andere Seite setzen.
Davon ist abzuraten, genauso wie von Redirects via HTML. Vernünftige Redirects sollten immer über den Webserver laufen.
> Was ich nicht ganz verstehe ist, warum man, wenn man sich keinen > ordentlichen Webspace für zwei, drei Euro leisten kann, überhaupt eine > dynamische Website benötigt.
Auch bei teureren Webspaces mit vielen Features hast du kein mod_rewrite, wenn du Pech hast.
> Ich habe auch schon Websites erstellt, die auf billigerem Webspace > liegen, wo kein Zugriff auf mod_rewrite möglich ist. Dort kann man aber > mit "Options +MultiViews" in der Apache-Konfiguration sehr schöne URLs > in der Form /nachrichten/amerika/2007-01-11/ oder so zusammenbauen,
Wenn das geht, ist das fein.
>> Google hatte mit sowas lange Probleme (und hat sie wohl teilweise >> noch), andere Suchmaschinen haben diese Probleme nach wie vor. Deswegen >> sollte man solche URLs "suchmaschinenfreundlich" umschreiben. > Heutzutage, da Scheußlichkeiten in den URLs Trumpf zu sein scheinen, > kann es sich doch gar keine Suchmaschine mehr leisten, mit Parametern in > URLs Probleme zu haben.
Ist aber so. Einer der Gründe ist, daß hinter solchen Seiten mit URL-Parametern oft ein ganzer Rattenschwanz an Seiten steckt und Spider sich totspidern.
> Solche URLs werden im schlechtesten Fall > langsamer in den Index aufgenommen.
Oder gar nicht, wenn der Spider irgendwann keine Lust mehr hat, die 10001. dynamisch generierte Seite zu parsen.
> Ob Google und Co. die URL-Bestandteile jenseits des Domainnamen bewertet, > ist meines Wissens nach zumindest umstritten. Letztlich ist das ja auch ein > »On-Page«-Faktor, also vom Webmaster beeinflußbar,
Nicht unbedingt. Bei eigenen Seiten kannst du das mitunter gut steuern. Aber sobald du Fremdsoftware einsetzt, die solche URLs erzeugt, müßtest du die Software schon umschreiben. Da ist der Weg über mod_rewrite in der Regel leichter. Meistens ist das sogar schon in der Software integriert, wie z. B. bei einigen CMS. Aber der Server muß es halt können.