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FYI: Supercomputer soll lt. IBM auf Smartphone appliziert werden

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Uwe Premer

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Mar 10, 2013, 10:56:42 AM3/10/13
to
<http://business.chip.de/news/IBM-Watson-Supercomputer-passt-auf-Smartphone_60878706.html?fb_pid=1362580637&fbc=fb-fanpage-chip-main>

Laut diesem Bericht soll wohl bis 2020 der IBM-Supercomputer Watson so
miniaturisiert sein, dass er quasi als Smartphone fungieren kann.

Imho k�nnte man den auch wesentlich fr�her schon als Android-App
nachbilden. Gut, statt Quadcore im Handy mu� dann halt eben 64-Core
eingebaut werden und nat�rlich der RAM entsprechend vervielfacht werden.

Dann klappt das auch mit der gesamten Menschheits-IT, was dann
schlie�lich jeder mit sich rumtr�gt.

Uwe

Helmut Springer

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Mar 10, 2013, 11:01:35 AM3/10/13
to
Uwe Premer <m...@uwe-premer.de> wrote:
> Laut diesem Bericht soll wohl bis 2020 der IBM-Supercomputer
> Watson so miniaturisiert sein, dass er quasi als Smartphone
> fungieren kann.
>
> Imho kᅵnnte man den auch wesentlich frᅵher schon als Android-App
> nachbilden.

So rein aus Neugier: koenntest Du ein bischen ausfuehren, auf Grund
welcher technischen Kenntnisse und Gegebenheiten Du zu einer
wesentlich anderer Einschaetzung als IBM kommst?

--
Best regards
helmut springer panta rhei

Uwe Premer

unread,
Mar 10, 2013, 11:11:42 AM3/10/13
to
Am 10.03.2013 16:01 schrieb Helmut Springer:
> Uwe Premer <m...@uwe-premer.de> wrote:
>> Laut diesem Bericht soll wohl bis 2020 der IBM-Supercomputer
>> Watson so miniaturisiert sein, dass er quasi als Smartphone
>> fungieren kann.
>>
>> Imho könnte man den auch wesentlich früher schon als Android-App
>> nachbilden.
>
> So rein aus Neugier: koenntest Du ein bischen ausfuehren, auf Grund
> welcher technischen Kenntnisse und Gegebenheiten Du zu einer
> wesentlich anderer Einschaetzung als IBM kommst?

Das /könnte/ man aus der bisherigen Entwicklung von IT-Produkten folgern.
Wichtig bei meiner Aussage: ich hab nicht gesagt, es wird so sein,
sondern ich habe ganz klar "Könnte" gesagt.

"Könnte" nämlich schon aus dem Grund, wenn man mal über den Schatten
springen würde und die Entwicklung von neueren Produkten nicht vom Markt
abhängig machen wollte.
Andererseits ist der Markt natürlich wichtig, um überhaupt erstmal das
Geld zu verdienen, damit man die Entwicklung vorantreiben kann.

Rein theoretisch möglich halte ich das aber trotzdem.

Wir erinnern uns: das erste Handy (nicht Smartphone) gab es 1983 von
Motorola, das erste Smartphone kam wohl Mitte 1994 heraus.
Das erste iPhone gab es 2007.
Die ersten Quadcore-Smartphones kamen 2012 auf den Markt.

Insofern durchaus eine immer schnellere Entwicklungsspirale.

Von daher /könnte/ man die Einschätzung von IBM durchaus als
"vorsichtig" einschätzen.

Uwe

Helmut Springer

unread,
Mar 10, 2013, 11:18:53 AM3/10/13
to
Uwe Premer <m...@uwe-premer.de> wrote:
>>> Laut diesem Bericht soll wohl bis 2020 der IBM-Supercomputer
>>> Watson so miniaturisiert sein, dass er quasi als Smartphone
>>> fungieren kann.
>>>
>>> Imho könnte man den auch wesentlich früher schon als Android-App
>>> nachbilden.
>>
>> So rein aus Neugier: koenntest Du ein bischen ausfuehren, auf
>> Grund welcher technischen Kenntnisse und Gegebenheiten Du zu
>> einer wesentlich anderer Einschaetzung als IBM kommst?
>
> Das /könnte/ man aus der bisherigen Entwicklung von IT-Produkten
> folgern.

IBM referenziert Moore's Law, worauf baut Deine humble opinion?


> Wir erinnern uns: das erste Handy (nicht Smartphone) gab es 1983 von
> Motorola, das erste Smartphone kam wohl Mitte 1994 heraus.
> Das erste iPhone gab es 2007.
> Die ersten Quadcore-Smartphones kamen 2012 auf den Markt.
>
> Insofern durchaus eine immer schnellere Entwicklungsspirale.

Moore's Law ist bekanntlich exponentiell.

Arno Welzel

unread,
Mar 10, 2013, 12:06:34 PM3/10/13
to
Uwe Premer, 2013-03-10 15:56:

> <http://business.chip.de/news/IBM-Watson-Supercomputer-passt-auf-Smartphone_60878706.html?fb_pid=1362580637&fbc=fb-fanpage-chip-main>
>
> Laut diesem Bericht soll wohl bis 2020 der IBM-Supercomputer Watson so
> miniaturisiert sein, dass er quasi als Smartphone fungieren kann.

Die technische Machbarkeit d�rfte f�r den Zeitraum von 7 Jahren nicht so
unrealistisch sein, wenn man bedenkt, was alleine seit der Einf�hrung
von iOS und Android in nur 5-6 Jahren passiert ist.

> Imho k�nnte man den auch wesentlich fr�her schon als Android-App
> nachbilden. Gut, statt Quadcore im Handy mu� dann halt eben 64-Core
> eingebaut werden und nat�rlich der RAM entsprechend vervielfacht werden.

Auch ein 64-Core-ARM hat nicht die Rechenleistung, die aktuell hinter
Watson steckt. Wahrscheinlicher es sein, dass man das Ganze als
Online-Anwendung macht - so wie heute schon mit Wolfram Alpha & Co.


--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de

Siegfried Schmidt

unread,
Mar 10, 2013, 12:39:09 PM3/10/13
to
Arno Welzel schrieb:

> Auch ein 64-Core-ARM hat nicht die Rechenleistung, die aktuell hinter
> Watson steckt. Wahrscheinlicher es sein, dass man das Ganze als
> Online-Anwendung macht - so wie heute schon mit Wolfram Alpha & Co.

Was ja nichts anderes bedeutet, als dass die heutigen Rechner eigentlich um
1..2 Größenordnungen zu langsam sind.

Siegfried

Uwe Premer

unread,
Mar 10, 2013, 1:53:09 PM3/10/13
to
Am 10.03.2013 16:18 schrieb Helmut Springer:
> Uwe Premer <m...@uwe-premer.de> wrote:
>>>> Laut diesem Bericht soll wohl bis 2020 der IBM-Supercomputer
>>>> Watson so miniaturisiert sein, dass er quasi als Smartphone
>>>> fungieren kann.
>>>>
>>>> Imho kᅵnnte man den auch wesentlich frᅵher schon als Android-App
>>>> nachbilden.
>>>
>>> So rein aus Neugier: koenntest Du ein bischen ausfuehren, auf
>>> Grund welcher technischen Kenntnisse und Gegebenheiten Du zu
>>> einer wesentlich anderer Einschaetzung als IBM kommst?
>>
>> Das /kᅵnnte/ man aus der bisherigen Entwicklung von IT-Produkten
>> folgern.
>
> IBM referenziert Moore's Law, worauf baut Deine humble opinion?

Hab ich doch entsprechend schon dargestellt:
auf die Beobachtung der bisher von der Industrie geschaffenen IT.
mit entsprechend von mir selbst per Annahme hochgerechnetem Trend.

Uwe

Helmut Springer

unread,
Mar 10, 2013, 2:31:57 PM3/10/13
to
Uwe Premer <m...@uwe-premer.de> wrote:
>>>>> Laut diesem Bericht soll wohl bis 2020 der IBM-Supercomputer
>>>>> Watson so miniaturisiert sein, dass er quasi als Smartphone
>>>>> fungieren kann.
>>>>>
>>>>> Imho könnte man den auch wesentlich früher schon als Android-App
>>>>> nachbilden.
>>>>
>>>> So rein aus Neugier: koenntest Du ein bischen ausfuehren, auf
>>>> Grund welcher technischen Kenntnisse und Gegebenheiten Du zu
>>>> einer wesentlich anderer Einschaetzung als IBM kommst?
>>>
>>> Das /könnte/ man aus der bisherigen Entwicklung von IT-Produkten
>>> folgern.
>>
>> IBM referenziert Moore's Law, worauf baut Deine humble opinion?
>
> Hab ich doch entsprechend schon dargestellt:
> auf die Beobachtung der bisher von der Industrie geschaffenen IT.
> mit entsprechend von mir selbst per Annahme hochgerechnetem Trend.

Hast Du eine grobe Vorstellung, von was Du redest?


Der Jeopardy! Watson laeuft auf 2880 Power7 Cores mit 3,5Ghz und
vier threads per core, dazu 16 Terabyte RAM. Das reicht zZt unter
die oberen 100 der Top500 Supercomputer.

In 7 Jahren waere man grob bei 2^7*4=512 Cores. Und dann muss man
das auch portable mit Strom versorgen. Von daher halte ich IBM da
eher fuer optimitisch und entsprechende Fortschritte in
Datenreduktion und Datenauswertung einplanend.

Uwe Premer

unread,
Mar 10, 2013, 2:34:52 PM3/10/13
to
Eiagut.
Der Thread hier ist ja bei Google erstmal gespeichert und wird dann
offentlich noch in 7 Jahren da sein.
Da können wir dann nochmal einen neuen Thread mit Bezug auf diesen hier
aufmachen, sofern es dann noch Usenet gibt.
Und dann können wir ja nochmal resümieren, was draus geworden ist.

Im Moment sind alles eh nur Annahmen.

Uwe

Arno Welzel

unread,
Mar 11, 2013, 6:06:44 AM3/11/13
to
Richtig. Aber wenn ich so vergleiche, was vor 10 Jahren noch aktuell war
und wo man heute steht, sollte man die technische Entwicklung nie
unterschätzen. Damals hatte ich z.B. einen PalmOS-PDA - Sony Clié N770C.
Der war noch richtig teuer und dick.

Trotzdem hatte das Gerät nur eine CPU mit 33 Mhz, 4 MB Flash und 8 MB
RAM sowie einen Steckplatz für Speicherkarten mit maximal 128 MB, bzw.
später auch umschaltbar per Schiebeschalter mit 2x128 MB. Das Display
bot 320*320 Pixel mit 16 Bit Farbtiefe und für den MP3-Player war ein
separater Chip drin, weil die CPU das rein softwaremässig nicht
geschafft hätte. Wiedergabe von Video war völlig illusorisch, auch wenn
man mit viel Tricksereien einiges aus dem Grafikchip herausholen konnte.
Viel länger als 2-3 Tage hat der (fest eingebaute) Akku bei regelmäßiger
Nutzung da auch nicht gehalten, was aber hauptsächlich am Display und
dessen Beleuchtung lag. WLAN oder Bluetooth gab es nicht, Kamera oder
gar GPS-Empfänger auch nicht. Für "mobiles Internet" konnte man nur IrDA
mit einem geeigneten Handy mit Infrarot-Schnittstelle benutzen (was ich
dann auch so genutzt habe). Aber viel mehr als E-Mail und evtl. WAP war
damit kaum sinnvoll machbar.

Heute bekommt man für einen Bruchteil des Preises Smartphones mit viel
höherer Auflösung, GPRS/UMTS, WLAN, Bluetooth, GPS, magnetischer Kompass
und Kamera. Dei CPU dieser Geräte ist mindestens um Faktor 50-100
schneller und eine 3D-fähige GPU ist ebenfalls vorhanden. Rein
Wiedergabe von MP3 oder Videos ist überhaupt kein Problem und die
Speicherausstattung ist selbst bei den einfachen Modellen sind 4 oder 8
GB Flash und mindestens 512 MB RAM üblich. Auch Dual-Core CPUs sind
selbst bei den günstigeren Modellen langsam Standard.
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