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Handyvertrag / Datenvolumen

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Detlef Wirsing

unread,
Mar 3, 2013, 4:57:09 PM3/3/13
to
Hallo zusammen.

Viele Mobilfunkvertr�ge bieten ein Datenvolumen von 200 MB im Monat
zum Surfen im Internet an. Da ich das noch nie mit einem Handy gemacht
habe, w��te ich gern, ob man damit auskommen kann, wenn man keine
Downloads macht, au�er vielleicht hier und da eine App. Ich w�rde
wahrscheinlich nur hier und da mal Daten und Hintergr�nde mit dem
Handy im WWW recherchieren. Der gro�e Surfer bin ich nicht.

Mit freundlichen Gr��en
Detlef Wirsing

Michael Landenberger

unread,
Mar 3, 2013, 5:13:22 PM3/3/13
to
"Detlef Wirsing" schrieb:

> Viele Mobilfunkvertr�ge bieten ein Datenvolumen von 200 MB im Monat
> zum Surfen im Internet an.

Viele bieten auch mehr an, und das auch noch f�r weniger Geld als viele
200-MB-Tarife.

> Da ich das noch nie mit einem Handy gemacht
> habe, w��te ich gern, ob man damit auskommen kann, wenn man keine
> Downloads macht, au�er vielleicht hier und da eine App. Ich w�rde
> wahrscheinlich nur hier und da mal Daten und Hintergr�nde mit dem
> Handy im WWW recherchieren. Der gro�e Surfer bin ich nicht.

Ich hatte fr�her einen Tarif mit nur 30 MB Inklusivvolumen. Bei nur
gelegentlicher Nutzung (ca. jeden 3. Tag) haben die vollkommen ausgereicht.
Hilfreich war dabei, dass ich zum Surfen nicht den auf dem Handy
vorinstallierten Browser, sondern Opera Mini bzw. Opera Mobile verwendet habe
(gibt's als kostenlose App f�r alle g�ngigen Smartphone-Betriebssysteme).
Opera Mini und Opera Mobile routen alle Anfragen �ber einen komprimierenden
Proxy bei Opera, welcher daf�r sorgt, dass das Datenvolumen klein bleibt. Die
Nutzung dieses Proxys setzt nat�rlich voraus, dass man Opera vertraut. Bisher
habe ich aber keine Veranlassung gesehen, kein Vertrauen zu haben.

Erst seit mein Trafficvolumen wegen intensiverer Nutzung die 30 MB regelm��ig
�berschreitet, habe ich einen Tarif mit 300 MB Inklusiv-Datenvolumen. Die
sch�pfe ich aber nicht einmal ann�hernd aus. In der Regel bleibe ich unter 100
MB. Dieses Volumen kommt durch t�gliche, z. T. auch l�ngere Internetnutzung
(nach wie vor mit Opera Mini) und E-Mail-Abruf zustande. Apps lade ich selten
�ber den mobilen Zugang herunter. Das mache ich in der Regel nur �ber WLAN.

Gru�

Michael

Siegfried Schmidt

unread,
Mar 3, 2013, 5:32:42 PM3/3/13
to
Detlef Wirsing schrieb:

> Viele Mobilfunkverträge bieten ein Datenvolumen von 200 MB im Monat
> zum Surfen im Internet an. Da ich das noch nie mit einem Handy gemacht
> habe, wüßte ich gern, ob man damit auskommen kann,

Textlastige Seiten kein Problem, grafiklastige Seiten schnell am Limit. Je
größer das Gerätedisplay, desto früher.

> wenn man keine
> Downloads macht, außer vielleicht hier und da eine App.

Die App an sich ist egal, die Summe der laufenden Updates aller
installierten Apps kann einen merklichen Anteil am Kontingent fressen.

Siegfried


Michael Landenberger

unread,
Mar 3, 2013, 5:47:02 PM3/3/13
to
"Siegfried Schmidt" schrieb am 03.03.2013 um 23:32:42:

> Detlef Wirsing schrieb:
>
>> Viele Mobilfunkvertr�ge bieten ein Datenvolumen von 200 MB im Monat
>> zum Surfen im Internet an. Da ich das noch nie mit einem Handy gemacht
>> habe, w��te ich gern, ob man damit auskommen kann,
>
> Textlastige Seiten kein Problem, grafiklastige Seiten schnell am Limit. Je
> gr��er das Ger�tedisplay, desto fr�her.

Wenn man keinen komprimierenden Proxy einsetzt, ist die Datenmenge nicht von
der Displaygr��e abh�ngig. Das Downloadvolumen ergibt sich ausschlie�lich aus
der Gr��e der vom Server ausgelieferten Dateien, und der nimmt in der Regel
keine R�cksicht auf die Displaygr��e des abrufenden Ger�ts.

Es gibt allerdings Server, die die Seiten abh�ngig vom Endger�te-Typ bzw. vom
verwendeten Browser ausliefern. D. h. an einen Smartphone-Browser wird eine
andere (n�mlich eine f�r Smartphones optimierte) Version der Webseite
ausgeliefert als an einen PC-Browser. Eine weitergehende Unterscheidung wird
aber nicht gemacht. Ein Smartphone mit 3"-Display bekommt die gleiche Version
ausgeliefert wie eines mit 5" oder ein Tablet mit 7".

> Die App an sich ist egal, die Summe der laufenden Updates aller
> installierten Apps kann einen merklichen Anteil am Kontingent fressen.

Dann stellt man eben ein, dass kein automatisches Update stattfindet, und
verschiebt die Updates auf einen Zeitpunkt, zu dem man WLAN-Verbindung oder
Verbindung zu einem PC mit Internetzugang hat.

Gru�

Michael

Thomas Einzel

unread,
Mar 3, 2013, 5:53:15 PM3/3/13
to
Am 03.03.2013 22:57, schrieb Detlef Wirsing:
...
> Viele Mobilfunkvertr�ge bieten ein Datenvolumen von 200 MB im Monat
> zum Surfen im Internet an. Da ich das noch nie mit einem Handy gemacht
> habe, w��te ich gern, ob man damit auskommen kann, wenn man keine
> Downloads macht

Man kann, tats�chlich.
Aber man muss sehr auf den Verbrauch achten, d.h. nachsehen und
reagieren. Normales Surfen ist auch mit ausschalten(!) von Bildern �ber
1...2h jeden Tag mit nur 200MB im Monat eher weniger m�glich.

Ohne "surfen" ist Mail lesen+schrieben (ohne Anh�nge); Usenet, Wetter,
Bus+Bahn, div. Apps ohne Bilder... auch <100MB je *Monat* m�glich.
An einem *Tag* surfen (ohne Bilder) mir 30...50MB ist ebenso leicht
machbar. Mit Bildern auch 200MB an einem Tag.

Das h�ngt alles extrem an der pers�nlichen Nutzung.

> au�er vielleicht hier und da eine App.

Apps und vor allem updates nur via WLAN kann man einstellen (ab Android
4.x auf jeden Fall).

Ein Ersatz f�r einen herk�mmlichen Internetzugang ist so eine
Handydatenflat IMO auf gar keinen Fall... vorsorglich erw�hnt.

> Ich w�rde
> wahrscheinlich nur hier und da mal Daten und Hintergr�nde mit dem
> Handy im WWW recherchieren.

Kaum mit 200MB im Monat. Mit 200MB in der Woche (was keine 30MB t�glich
w�ren) - wird selbst das knapp, aber realistischer. (d.h. 1GB p.M.)

> Der gro�e Surfer bin ich nicht.

Dann w�rdest du wahrscheinlich auch mit 5GB p.M. nicht auskommen...

--
Thomas

Siegfried Schmidt

unread,
Mar 3, 2013, 6:03:09 PM3/3/13
to
Michael Landenberger schrieb:

> Wenn man keinen komprimierenden Proxy einsetzt, ist die Datenmenge
> nicht von der Displaygröße abhängig.

Erfahrungsgemäß schon, und zwar nicht aus technischen, sondern aus
Ergonomiegründen.


Siegfried

Detlef Wirsing

unread,
Mar 4, 2013, 3:06:58 AM3/4/13
to
Thomas Einzel schrieb:

[...]
>Aber man muss sehr auf den Verbrauch achten, d.h. nachsehen und
>reagieren. Normales Surfen ist auch mit ausschalten(!) von Bildern über
>1...2h jeden Tag mit nur 200MB im Monat eher weniger möglich.

Ich rechne damit, daß ich nicht einmal 1-2 Stunden in der Woche in
Internet sein werde. Natürlich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit.
:-)

[...]
>Ein Ersatz für einen herkömmlichen Internetzugang ist so eine
>Handydatenflat IMO auf gar keinen Fall... vorsorglich erwähnt.
[...]

Dazu ist sie auch nicht gedacht. Ich möchte weg vom Festnetz und fände
es praktisch, unterwegs gelegentlich was im Internet nachschlagen zu
können, z.B. Preise. Oder meinen PVR von woanders zu programmieren,
weil ich es vergessen habe.

Wenn man normalerweise per Breitbandkabel im Internet ist, kann man
schlecht abschätzen, welches Datenvolumen dabei über den Bildschirm
flimmert, und wie sich das bei einem Handy verhält.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing

Arno Welzel

unread,
Mar 4, 2013, 3:29:44 AM3/4/13
to
Detlef Wirsing, 2013-03-03 22:57:

> Viele Mobilfunkverträge bieten ein Datenvolumen von 200 MB im Monat
> zum Surfen im Internet an. Da ich das noch nie mit einem Handy gemacht
> habe, wüßte ich gern, ob man damit auskommen kann, wenn man keine
> Downloads macht, außer vielleicht hier und da eine App. Ich würde
> wahrscheinlich nur hier und da mal Daten und Hintergründe mit dem
> Handy im WWW recherchieren. Der große Surfer bin ich nicht.

Ob das reicht, kann man wohl erst hinterher sagen ;-)

Bei mir ist es ein Volumen von 250 MB (für 5 EUR im Monat) und ich nutze
auf meinem Android-Gerät E-Mail via IMAP Push, einen
Multiprotokoll-Messenger für ICQ und Skype, der ständig im Hintergrund
aktiv ist und ab und zu lese ich in der Mittagspause Nachrichten. Wenn
ich unterwegs bin, kommt gelegentlich noch Google Maps dazu oder Öffi
oder die Fahrplanauskunft der Bahn.

Damit habe ich bisher maximal 160-170 MB im Monat gebraucht.

Bei den meisten Tarifen ist es aber auch kein Problem, wenn man das
Volumen überschreitet - dann wird halt die Geschwindigkeit gedrosselt,
aber es entstehen keine zusätzlichen Kosten. Das würde ich ggf. nochmal
nachprüfen, bevor Du einen entsprechenden Vertrag machst.


--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de

Frank Kemper

unread,
Mar 4, 2013, 5:22:04 AM3/4/13
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:
> Hallo zusammen.
>
> Viele Mobilfunkverträge bieten ein Datenvolumen von 200 MB im Monat
> zum Surfen im Internet an. Da ich das noch nie mit einem Handy gemacht
> habe, wüßte ich gern, ob man damit auskommen kann, wenn man keine
> Downloads macht, außer vielleicht hier und da eine App. Ich würde
> wahrscheinlich nur hier und da mal Daten und Hintergründe mit dem
> Handy im WWW recherchieren. Der große Surfer bin ich nicht.

Vermutlich schon. Du solltest checken, was passiert, wenn du deine 200 MB
verbraten hast. Viele Anbieter drosseln danach auf 64 kbit/s, was gerade
noch zum Mail-Abrufen reicht. Wenn du einen solchen Vertrag hast, dann
kannst du es ja einfach mal darauf ankommen lassen. Außerdem gibt es Apps,
die den Datentraffic messen, die geben einen guten Überblick darüber, was
man verbrennt. Ich würde an deiner Stelle darauf achten, dass ich einen
Vertrag bekomme, bei dem ich das Datenvolumen bei Bedarf erweitern kann,
denn oft kommt der Appetit mit dem Essen, und bevor ich bei jedem
Datenzugriff Angst um mein Limit habe, zahle ich lieber 5 Euro mehr im
Monat.

Frank

--
Jetzt neu: Red Bullet - der Roman
http://www.amazon.de/Red-Bullet-ebook/dp/B00AXNQPZI

Detlef Wirsing

unread,
Mar 4, 2013, 5:41:39 AM3/4/13
to
Arno Welzel schrieb:

[...]
>Damit habe ich bisher maximal 160-170 MB im Monat gebraucht.

Das hört sich so an, als ob 200 MB für mich dicke ausreichen.

>Bei den meisten Tarifen ist es aber auch kein Problem, wenn man das
>Volumen überschreitet - dann wird halt die Geschwindigkeit gedrosselt,
>aber es entstehen keine zusätzlichen Kosten. Das würde ich ggf. nochmal
>nachprüfen, bevor Du einen entsprechenden Vertrag machst.

GPRS ist aber meiner Erfahrung nach so langsam, daß es einem die
Socken auszieht. Kann sein, daß es beim Handy besser geregelt ist,
weil man, soweit ich gehört habe, Bilder und Filme abschalten kann.
Aber der Usenetstick an meiner ehrenamtlichen Arbeitsstelle fällt
häufiger auf GPRS zurück. So kann man damit nicht mehr arbeiten, weil
der Seitenaufbau teilweise mehrere Minuten dauert.

Detlef Wirsing

unread,
Mar 4, 2013, 5:54:19 AM3/4/13
to
Frank Kemper schrieb:

[...]
>Ich würde an deiner Stelle darauf achten, dass ich einen
>Vertrag bekomme, bei dem ich das Datenvolumen bei Bedarf erweitern kann,
>denn oft kommt der Appetit mit dem Essen, und bevor ich bei jedem
>Datenzugriff Angst um mein Limit habe, zahle ich lieber 5 Euro mehr im
>Monat.

Ich habe mir im Moment nur einen Überblick verschafft, was Telefon und
Internet über Smartphone in etwa kosten, weil ich erst aus meinem
VoIP-Vertrag raus muß. Da ich weder viel telefoniere noch vorhabe, wie
blöd mit dem Handy im Internet zu surfen, geht es vergleichsweise
moderat zu. Mit 20 bis 25 Euro monatlich bin ich dabei, wobei ein
Samsung Galaxy S3 in den 500 bis 600 Euro bereits enthalten ist. Wenn
ich das am Ende des Vertrages verkaufe, bekomme ich einen Teil der
Gebühren zurück, und es gibt das nächste Handy.

Ich ziehe diesen Weg inzwischen vor, weil ich in den letzten Jahren
immer wieder technische Probleme mit dem Telefonieren hatte. Mit
obiger Lösung liegt hoffentlich der Schwarze Peter künftig beim
Anbieter. Sie ist sozusagen eine Versicherung gegen Telefonausfall.
Für Firmen, Ämter und andere Nerver sowie für Notfälle (Ausfall des
neuen Telefons) werde ich mein Prepaid-Handy behalten, aber nur im
Bedarfsfall zurückrufen und es nicht mit mir rumschleppen.

Michael Landenberger

unread,
Mar 4, 2013, 6:15:55 AM3/4/13
to
Du meinst also, wer mit einem Smartphone mit 4,5"-Display im Internet surft,
ruft unbewusst mehr Inhalte ab als einer, der das gleiche mit einem Smartphone
mit 3,5"-Display tut? Das mag natürlich sein, wobei ich daran aber doch große
Zweifel habe.

Tatsache ist, dass beim Aufruf einer bestimmten Seite wie z. B.
<http://www.tagesspiegel.de> auf verschiedenen Smartphones exakt die gleiche
Datenmengen geladen werden, egal wie groß das Smartphone-Display ist. Es ist
in diesem speziellen Fall sogar dieselbe Datenmenge wie beim Aufruf von einem
PC aus, denn tagesspiegel.de unterscheidet nicht zwischen PCs und
Mobilgeräten, sondern liefert immer die gleiche Seite aus.

Andere Seiten wie z. B. amazon.de oder guenstiger.de versuchen zwar, die
Darstellung und die Datenmenge an den den Gerätetyp anzupassen, indem sie an
mobile Browser andere Seiten ausliefern als an PC-Browser. Aber zwischen
verschiedenen Mobilgeräten wird nicht unterschieden. Sobald ein
Smartphone-Browser erkannt wird, wird eine smartphone-optimierte Seite
ausgeliefert, deren Größe aber nicht von der Displaygröße des Handys abhängig
ist.

Gruß

Michael

Frank Kemper

unread,
Mar 4, 2013, 7:24:00 AM3/4/13
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:

> Für Firmen, Ämter und andere Nerver sowie für Notfälle (Ausfall des
> neuen Telefons) werde ich mein Prepaid-Handy behalten, aber nur im
> Bedarfsfall zurückrufen und es nicht mit mir rumschleppen.

Kann ja jeder machen, wie er mag. Ich habe eine Congstar-Karte, da kostet
mich jede Minute Telefonieren 9 Cent, jede SMS dito. Verschiedene
"Flat"-Pakete kann ich mir dazubuchen. 500 MB Internet pro Monat kosten
IIRC 9,95 Euro, 1 GB kostet 12,95 Euro. Interessanterweise läuft meine
Congstar-Karte im Postpaid, das heißt, ich bekomme jeden Monat eine
Rechnung und gut. Ich muss also nicht darauf achten, dass irgendein
Gesprächsguthaben aufgeladen ist, sondern ich telefoniere einfach. Das
Ganze kostet mich im Schnitt keine 20 Euro pro Monat, manchmal sogar nur
15, weil ich wirklich wenig telefoniere. 1 GB pro Monat habe ich noch nie
durchgebracht, noch nicht einmal, wenn ich das Handy als Modem für mein
Notebook benutzt habe.

Okay, das Handy musste ich mir selbst kaufen. Aber dafür konnte ich mir das
frei aussuchen;-)

Nur, noch einmal die Kernaussage: ich kann bei meinem Vertrag auf
Monatsbasis mein Datenvolumen anpassen. Wenn ich zum Beispiel in einer
Situation wäre, dass ich plötztlich ein paar Wochen ganz viel surfen muss
(DSL kaputt, was weiß ich), dann könnte ich das Volumen anpassen. Feature
und Haken zugleich: ich kann meine Flatrate nicht "überziehen": Wenn ich
mein Inklusivvolumen für den Monat verbraten habe, dann surfe ich den Rest
der Zeit automatisch auf Schneckentempo. Wenn ich dann tatsächlich
unbedingt doch noch ein paar Tage bis zum Beginn des nächsten Monats viel
Bandbreite brauche, dann müsste ich mir was überlegen - aber das ist ein
Fall, der 1. bei mir noch nie passiert ist, und den ich 2. notfalls mit
anderen Mobile Devices abfedern könnte. Wichtig für mich: Es kann mir nicht
passieren, dass ich lustig umeinandersurfe, plötzlich ist mein
Inklusivvolumen weg und ich muss 30 Cent pro Extra-Megabyte zahlen. Dieses
Verfahren ist IMHO inzwischen allgemein üblich. Vielleicht ist das sogar
eine Vorgabe der Bundesnetzagentur.

Detlef Wirsing

unread,
Mar 4, 2013, 8:42:09 AM3/4/13
to
Frank Kemper schrieb:

[...]
>Okay, das Handy musste ich mir selbst kaufen. Aber dafür konnte ich mir das
>frei aussuchen;-)

Eben das ist genau der Punkt. Ich _will_ das Handy nicht selbst
kaufen, weil ich inzwischen zuviele Ausfälle hintereinander hatte und
mir das bei einem teuren Smartphone nicht leisten kann. Wie gesagt
kostet mich die Sache über 2 Jahre 480 bis 600 Euro, je nachdem, ob
ich einen Vertrag für 20 oder 25 Euro monatlich nehme. Du zahlst laut
eigener Auskunft 360-480. Von meinen maximal 600 Euro mußt Du aber
aktuell 440 für das Galaxy S3 abziehen. Dann bleiben nur noch 160
Euro, oder, was wahrscheinlicher ist, nur 40. Und nach zwei Jahren
kann ich das Handy gebraucht verkaufen, was die Kosten zusätzlich
drückt.

Davon abgesehen kann ich mir das Handy genauso aussuchen wie Du. Ich
habe einfach nach "Samsung Galaxy S3 mit Handyvertrag" gesucht. So
könnte ich das auch bei jedem anderen Modell machen.

[...]
>Wichtig für mich: Es kann mir nicht
>passieren, dass ich lustig umeinandersurfe, plötzlich ist mein
>Inklusivvolumen weg und ich muss 30 Cent pro Extra-Megabyte zahlen. Dieses
>Verfahren ist IMHO inzwischen allgemein üblich. Vielleicht ist das sogar
>eine Vorgabe der Bundesnetzagentur.

Das glaube ich nicht. Fast alle von mir in den letzten Tagen
überprüften Angebote für Handyverträge drosseln nach Erreichen des
Datenvolumens automatisch auf GPRS. Dein Vertrag ist also kein
Sonder-, sondern der Normalfall. Unterschiedlich sind die Volumina.
Meist liegen sie bei 200 oder 500 MB. Grob kann man sagen, daß 500 MB
5 Euro monatlich mehr kosten. Die würde ich gern sparen, was bei
meinen Gewohnheiten laut den Antworten hier kein Problem darstellen
sollte. Wegen dieser Einschätzung habe ich den Thread ja begonnen.

Alexander - LX - Schmidt

unread,
Mar 4, 2013, 1:12:52 PM3/4/13
to
"Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> schrieb:

> Aber zwischen
> verschiedenen Mobilgeräten wird nicht unterschieden. Sobald ein
> Smartphone-Browser erkannt wird, wird eine smartphone-optimierte Seite
> ausgeliefert, deren Größe aber nicht von der Displaygröße des Handys abhängig
> ist.

Das gibt es durchaus, wenn auch freilich selten:
Desktop: http://www.mercedes-benz.de
Smartphone: http://m.mercedes-benz.de
Tablet: http://t.mercedes-benz.de

Alex.

Frank Kemper

unread,
Mar 4, 2013, 5:07:10 PM3/4/13
to
Äh, ja?

Nichts anderes schrieb bzw. vermutete ich;-)

Frank Kemper

unread,
Mar 4, 2013, 5:25:38 PM3/4/13
to
Professionell macht man so was heute im so genannten Responsive Design:

www.marketing-kitchen.de

(das Template fragt die Browserkennung ab und liefert die optimierte
Version)

Jörg Tewes

unread,
Mar 4, 2013, 11:00:00 AM3/4/13
to
Detlef Wirsing schrub

> Viele Mobilfunkvertr�ge bieten ein Datenvolumen von 200 MB im Monat
> zum Surfen im Internet an. Da ich das noch nie mit einem Handy
> gemacht habe, w��te ich gern, ob man damit auskommen kann, wenn man
> keine Downloads macht, au�er vielleicht hier und da eine App. Ich
> w�rde wahrscheinlich nur hier und da mal Daten und Hintergr�nde mit
> dem Handy im WWW recherchieren. Der gro�e Surfer bin ich nicht.

Es kommt drauf an ob du diese Handlungen haupts�chlich mobil oder
zuhause am WLAN machst. Ich surfe auch nicht gro�, aber bei Websites die
nicht mobil optimiert sind, oder die gar keine Mobilwebsite haben kommen
da schon mal einige Mbyte zusammen. Ich habe seit Anfang des Monats 76
Mbyte verbraucht, und da waren keinerlei App Downloads dabei. Und auch
da kommts halt drauf an, weil eine App auch durchaus schon mal 50 Mbyte
gro� sein kann. Ist aber selten.

Ich finde es ziemlich schwierig eine Aussage zu t�tigen ob man mit 200
Mbyte auskommen kann. Ich hatte deswegen Base ausgew�hlt, weil da keine
SMS und Sprachflat dabei ist, ich aber flexibel das Volumen erh�hen
kann. Und nicht erst wenn alles weg ist, wieder ein wenig dazu kaufen
mu� wie bei der Telekom.


Bye J�rg

--
M�rchen erz�hlen Kindern nicht, dass Drachen existieren. Kinder wissen
um deren Existenz. M�rchen erz�hlen Kinder, dass man Drachen t�ten
kann.
Gilbert Keith Chesterton

Jörg Tewes

unread,
Mar 4, 2013, 11:04:00 AM3/4/13
to
Michael Landenberger schrub
Das kann man doch im Store einstellen. Ich w�rde die automatischen
Updates nur abschalten wenn ich mich selber f�r sehr diszipliniert
halten w�rde. Da k�nnte durchaus auch die ein oder andere
Sicherheitsl�cke gestopft werden.


Bye J�rg

--
"Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, w�hrend des Krieges
und nach der Jagd."
(Otto von Bismarck)

Jörg Tewes

unread,
Mar 4, 2013, 11:19:00 AM3/4/13
to
Thomas Einzel schrub

> Apps und vor allem updates nur via WLAN kann man einstellen (ab
> Android 4.x auf jeden Fall).

Das ist nicht von der Android Version, sondern von der Play Store
Version abhängig. Allerdings keine Ahnung seit welcher Version das geht.
Muß auf jeden Fall vor Herbst 2012 gewesen sein, denn seitdem hab ich
das Nexus, ich weiß aber das es schon beim Sony ging.

> Ein Ersatz für einen herkömmlichen Internetzugang ist so eine
> Handydatenflat IMO auf gar keinen Fall... vorsorglich erwähnt.

Das kommt sicher drauf an wie groß das Volumen ist, was es kostet, und
wie schnell man mit einem herkömmlichen Internetzugang so wäre. Und
natürlich wieviele Personen an letzteren so dran hängen. Für Fmailien
ists sicher nix. Aber ich finde den Penny Mobile Tarif mit 3 Gbyte für
15 Euro schon interessant. Zumal im Telekomnetz mit 7,2 Mbit/s.


Bye Jörg

--
"Lousy way to die, huh?"
"Last I checked there weren't too many good ways."
(Garibaldi and Sheridan, "The Long Dark")

Thomas Einzel

unread,
Mar 4, 2013, 10:23:46 PM3/4/13
to
Detlef Wirsing<detlef....@gmx.de> wrote:
....
> Wenn man normalerweise per Breitbandkabel im Internet ist, kann man
> schlecht abschätzen, welches Datenvolumen dabei über den Bildschirm
> flimmert,

Routerlog je nach Modell

> und wie sich das bei einem Handy verhält.

Android ab 4.0: Einstellungen, Datenverbrauch, WLAN (darunter die Anteile der einzelnen Apps am Traffic)

--
Thomas

Arno Welzel

unread,
Mar 5, 2013, 3:53:10 AM3/5/13
to
Frank Kemper, 2013-03-04 23:25:

> Alexander - LX - Schmidt <4...@despammed.com> wrote:
>> "Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> schrieb:
>>
>>> Aber zwischen
>>> verschiedenen Mobilgeräten wird nicht unterschieden. Sobald ein
>>> Smartphone-Browser erkannt wird, wird eine smartphone-optimierte Seite
>>> ausgeliefert, deren Größe aber nicht von der Displaygröße des Handys abhängig
>>> ist.
>>
>> Das gibt es durchaus, wenn auch freilich selten:
>> Desktop: http://www.mercedes-benz.de
>> Smartphone: http://m.mercedes-benz.de
>> Tablet: http://t.mercedes-benz.de
>
> Professionell macht man so was heute im so genannten Responsive Design:
>
> www.marketing-kitchen.de
>
> (das Template fragt die Browserkennung ab und liefert die optimierte
> Version)

Und wenn die Browserkennung nicht richtig erkannt wird, hat der Besucher
Pech gehabt :-/

Tatsächlich wird da gar nichts abgefragt, sondern das Layout passt sich
einfach an den verfügbaren Platz an - was ja grundsätzlich gut ist - und
enthält Angaben zur Fixierung der Abbildungsgröße auf mobilen Geräten:

width=device-width, initial-scale=1.0, maximum-scale=1.0, user-scalable=0

Wieso "user-scalable=0"? Das ist für eine *Website* reichlich unsinnig.
Da kann man dann als Benutzer gar nicht mehr zoomen, selbst wenn man das
wollte, wenn die Schrift auf dem eigenen Gerät zu klein ist.

Einige Dinge funktionieren ohne JavaScript auch gar nicht - z.B. die
einblendbare Navigationsleiste oben, die bei weniger als ca. 1030 Pixel
Fensterbreite erscheint.

Und ob nicht weniger als 650 KB an Daten für mobile Geräte wirklich
sinnvoll sind? Selbst die Desktop-Version meiner eigenen Homepage
<http://arnowelzel.de> überträgt nicht mal die Hälfte dieser Datenmenge
und die "mobile" Variante ist nochmal etwas sparsamer, damit man auch
über EDGE noch erträgliche Ladezeiten hat - nicht überall sind optimale
Verbindungen möglich.

Das ist nicht "professionell" - das ist höchstens "modern", weil
"responsive" gerade hip ist und der moderne Nutzer von heute ja überall
mindestens WLAN und 3G hat oder besser noch LTE.

Eine Trennung zwischen "mobil" und "Desktop" kann durchaus sinnvoll
sein, wenn man im "mobilen" Angebot bestimmte Inhalte gar nicht erst
verwenden will oder einfachere Varianten dafür nutzen möchte - etwa um
Ladezeiten zu sparen oder weil das bei begrenztem Platzangebot wenig
Sinn ergibt. Wenn eine automatische Erkennung vorhanden ist, sollte auch
weiterhin manuell wechseln können - eben weil es keine absolut
zuverlässige Erkennung "mobiler" Browser gibt.

Arno Welzel

unread,
Mar 5, 2013, 4:05:18 AM3/5/13
to
Arno Welzel, 2013-03-05 09:53:

> Frank Kemper, 2013-03-04 23:25:
>
>> Alexander - LX - Schmidt <4...@despammed.com> wrote:
>>> "Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> schrieb:
>>>
>>>> Aber zwischen
>>>> verschiedenen Mobilgeräten wird nicht unterschieden. Sobald ein
>>>> Smartphone-Browser erkannt wird, wird eine smartphone-optimierte Seite
>>>> ausgeliefert, deren Größe aber nicht von der Displaygröße des Handys abhängig
>>>> ist.
>>>
>>> Das gibt es durchaus, wenn auch freilich selten:
>>> Desktop: http://www.mercedes-benz.de
>>> Smartphone: http://m.mercedes-benz.de
>>> Tablet: http://t.mercedes-benz.de
>>
>> Professionell macht man so was heute im so genannten Responsive Design:
>>
>> www.marketing-kitchen.de
>>
>> (das Template fragt die Browserkennung ab und liefert die optimierte
>> Version)
[...]
> Und ob nicht weniger als 650 KB an Daten für mobile Geräte wirklich
> sinnvoll sind? Selbst die Desktop-Version meiner eigenen Homepage
> <http://arnowelzel.de> überträgt nicht mal die Hälfte dieser Datenmenge
> und die "mobile" Variante ist nochmal etwas sparsamer, damit man auch
> über EDGE noch erträgliche Ladezeiten hat - nicht überall sind optimale
> Verbindungen möglich.

Nachtrag - im Detail dazu:

- 4 Webfonts von Google mit rund 200 KB
- Ein Stylesheet mit rund 70 KB
- jQuery mit rund 91,5 KB

Komprimierung, womit wenigstend die dicken Brocken wie jQuery und das
Stylesheet locker um die Hälfte verkleinert werden könnten, beherrscht
der Server ebenfalls nicht.

Nee... "professionell" ist was anderes ;-)

Detlef Wirsing

unread,
Mar 5, 2013, 4:11:57 AM3/5/13
to
Frank Kemper schrieb:

[...]
>�h, ja?
>
>Nichts anderes schrieb bzw. vermutete ich;-)

"Es kann mir nicht passieren, dass ich lustig umeinandersurfe,
pl�tzlich ist mein Inklusivvolumen weg und ich muss 30 Cent pro
Extra-Megabyte zahlen. Dieses Verfahren ist IMHO inzwischen allgemein
�blich." liest sich f�r mich anders. Dieses Verfahren ist nach meinen
Recherchen nicht �blich.

Georg Schwarz

unread,
Mar 5, 2013, 7:22:43 AM3/5/13
to
man sollte auch bedenken, dass diese Volumenbegrenzung bei den meisten
Tarifen heutzutage "nur" zu einer Drosselung bei �berschreitung f�hrt.
Je nach Anwendung ist das mehr oder weniger schlimm. Nicht uninteressant
kann in diesem Zusammenhang sein, worauf genau gedrosselt wird.
Falls das verwendete Mobilfunknetz schlecht ausgebaut sein sollte in der
fraglichen Gegend, kann es �brigens sein, dass man den Unterschied gar
nicht merkt. :-/
--
Georg Schwarz http://home.pages.de/~schwarz/
georg....@freenet.de +49 170 8768585

Martin Schoenbeck

unread,
Mar 5, 2013, 8:01:41 AM3/5/13
to
Hallo Detlef,

Detlef Wirsing schrieb:
Das Verfahren, das Du da zitierst, ist in der Tat nicht �blich. Darauf
bezog sich Frank aber erkennbar nicht, sondern auf das vorher beschriebene,
bei dem eben das hier beschriebene Problem _nicht_ passieren kann.

Gru� Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die pa�t so.

Detlef Wirsing

unread,
Mar 5, 2013, 9:21:47 AM3/5/13
to
Martin Schoenbeck schrieb:
Frank schrieb zusammengefa�t, da� es inzwischen allgemein �blich sei,
nach dem Erreichen des freien Downloadvolumens f�r weiteres Surfen
vollautomatisch Geld zu verlangen. Eine andere Interpretation l��t der
Text nicht zu. Wenn er sich mit "dieses Verfahren" auf vorherige
Kapitel bezieht, hat er sich falsch ausgedr�ckt. "Dieses Verfahren"
bedeutet im genannten Kontext, 30 Cent pro Extra-Megabyte zu zahlen.

Bei meiner Suche im Internet nach den Konditionen verschiedener
Vertr�ge hatte ich den Eindruck, da� der gr��te Teil der Vertr�ge
einfach auf kostenloses GPRS zur�ckschaltet, wie bei seinem Vertrag
auch. Auf Anhieb kann ich mich an kein Suchergebnis erinnern, das das
von Frank als "inzwischen allgemein �blich" bezeichnete Verfahren
anwendet, und automatisch auf "Zahlemann und S�hne" umschaltet. Ich
hielte das auch f�r problematisch, denn auf m�glicherweise entstehende
Kosten mu� hingewiesen werden, und nicht nur bei Vertragsabschlu� im
Kleingedruckten.

Martin Schoenbeck

unread,
Mar 5, 2013, 9:47:18 AM3/5/13
to
Hallo Detlef,

Detlef Wirsing schrieb:

> Frank schrieb zusammengefa�t, da� es inzwischen allgemein �blich sei,
> nach dem Erreichen des freien Downloadvolumens f�r weiteres Surfen
> vollautomatisch Geld zu verlangen. Eine andere Interpretation l��t der
> Text nicht zu.

Ich wei� nicht, ob Du jetzt trollen willst, aber da� der Text eine andere
Interpretation zul��t, ergibt sich schon daraus, da� ich ihn anders
interpretiert habe. Frank beschrieb relativ ausf�hrlich das Verfahren
seines Vertrages und einen f�r ihn daraus resultierenden Vorteil. Dann
schrieb er, da� dieses Verfahren jetzt das �bliche sei.

Du hast dann nur den von ihm genannten Vorteil zitiert und so getan, als ob
er das als das �bliche Verfahren darstellen wollte. Was soll sowas?

> Wenn er sich mit "dieses Verfahren" auf vorherige
> Kapitel bezieht, hat er sich falsch ausgedr�ckt. "Dieses Verfahren"
> bedeutet im genannten Kontext, 30 Cent pro Extra-Megabyte zu zahlen.

Nur, wenn man den Kontext so zusammenk�rzt, wie Du das getan hast.

> Bei meiner Suche im Internet nach den Konditionen verschiedener
> Vertr�ge hatte ich den Eindruck, da� der gr��te Teil der Vertr�ge
> einfach auf kostenloses GPRS zur�ckschaltet, wie bei seinem Vertrag
> auch. Auf Anhieb kann ich mich an kein Suchergebnis erinnern, das das
> von Frank als "inzwischen allgemein �blich" bezeichnete Verfahren
> anwendet, und automatisch auf "Zahlemann und S�hne" umschaltet.

Weshalb Frank das ja auch nicht als allgemein �blich bezeichnet hat.
Sondern eben das, was Du auch als allgemein �blich festgestellt hast.

Ich sehe, Du willst doch trollen.

> Ich
> hielte das auch f�r problematisch, denn auf m�glicherweise entstehende
> Kosten mu� hingewiesen werden, und nicht nur bei Vertragsabschlu� im
> Kleingedruckten.

Ach.

Detlef Wirsing

unread,
Mar 5, 2013, 10:29:12 AM3/5/13
to
Martin Schoenbeck schrieb:

>Hallo Detlef,

Hallo Martin.

>Detlef Wirsing schrieb:
>
>> Frank schrieb zusammengefaßt, daß es inzwischen allgemein üblich sei,
>> nach dem Erreichen des freien Downloadvolumens für weiteres Surfen
>> vollautomatisch Geld zu verlangen. Eine andere Interpretation läßt der
>> Text nicht zu.
>
>Ich weiß nicht, ob Du jetzt trollen willst, aber daß der Text eine andere
>Interpretation zuläßt, ergibt sich schon daraus, daß ich ihn anders
>interpretiert habe.

Aber falsch. Das "dieser" bezieht sich immer auf den zuletzt
verwendeten passenden Begriff, nicht auf Sätze oder Kapitel vorher.
Wenn solche Bezüge nicht feststünden, könnten wir uns kaum verstehen.

>Frank beschrieb relativ ausführlich das Verfahren
>seines Vertrages und einen für ihn daraus resultierenden Vorteil. Dann
>schrieb er, daß dieses Verfahren jetzt das übliche sei.

Direkt vorher schrieb er: "Es kann mir nicht passieren, dass ich
lustig umeinandersurfe, plötzlich ist mein Inklusivvolumen weg und ich
muss 30 Cent pro Extra-Megabyte zahlen." und im Anschluß "Dieses
Verfahren ist IMHO inzwischen allgemein üblich."

Daraus ergab sich für mich zweifelsfrei, was gemeint ist, nämlich das
im Satz vorher beschriebene Verfahren für Extra-Megabyte zu zahlen.
Auf etwas anderes kann sich "dieses Verfahren" gar nicht beziehen,
sonst müßte man bei jedem Text rätselraten, welcher Bezug zum
vorherigen Text denn wohl gemeint sein könnte. Deshalb kam ich nicht
einmal auf die Idee, es könne ein anderer Zusammenhang gemeint sein.

>Du hast dann nur den von ihm genannten Vorteil zitiert und so getan, als ob
>er das als das übliche Verfahren darstellen wollte. Was soll sowas?
>
>> Wenn er sich mit "dieses Verfahren" auf vorherige
>> Kapitel bezieht, hat er sich falsch ausgedrückt. "Dieses Verfahren"
>> bedeutet im genannten Kontext, 30 Cent pro Extra-Megabyte zu zahlen.
>
>Nur, wenn man den Kontext so zusammenkürzt, wie Du das getan hast.

Nein, auch wenn man seinem Text komplett folgt. Ansonsten könnte sich
"dieses Verfahren" ja auf alles mögliche beziehen, was irgendwo steht.
Wer soll da wissen, welcher Zusammenhang gemeint ist?

[...]
>Ich sehe, Du willst doch trollen.
[...]

Nein. Aber ich finde es schade, daß man viele Teilnehmer im Usenet
heute nicht mehr oder mißversteht, weil sie die deutsche Sprache nicht
richtig beherrschen. Es gab und gibt für mich keine andere sinnvolle
Interpretation als die, auf die ich zwangsläufig auch kam. Nach
irgendwelchen, für mich an den Haaren herbeigezogenen Bezügen im
übrigen Text zu suchen, kam mir nicht in den Sinn.

Tut mir leid wegen des Mißverständnisses, aber für mich gab es da
keinen Interpretationsspielraum. Der Sinn war und ist für mich völlig
eindeutig, auch wenn er anders gemeint gewesen sein sollte. Das konnte
ich aus besagten Gründen nicht ahnen.

Marc Haber

unread,
Mar 5, 2013, 11:49:54 AM3/5/13
to
Frank Kemper <sampl...@googlemail.com> wrote:
>Nur, noch einmal die Kernaussage: ich kann bei meinem Vertrag auf
>Monatsbasis mein Datenvolumen anpassen. Wenn ich zum Beispiel in einer
>Situation wäre, dass ich plötztlich ein paar Wochen ganz viel surfen muss
>(DSL kaputt, was weiß ich), dann könnte ich das Volumen anpassen. Feature
>und Haken zugleich: ich kann meine Flatrate nicht "überziehen": Wenn ich
>mein Inklusivvolumen für den Monat verbraten habe, dann surfe ich den Rest
>der Zeit automatisch auf Schneckentempo. Wenn ich dann tatsächlich
>unbedingt doch noch ein paar Tage bis zum Beginn des nächsten Monats viel
>Bandbreite brauche, dann müsste ich mir was überlegen - aber das ist ein
>Fall, der 1. bei mir noch nie passiert ist, und den ich 2. notfalls mit
>anderen Mobile Devices abfedern könnte.

Bei 1&1 wird man beim Erreichen des Limits informiert. Tut man nix,
geht es für den Rest des Abrechnungszeitraums (der nicht unbedingt der
Kalendermonat sein muss) im Schneckentempo zum Pauschalpreis weiter.
Ist einem das zu langsam, kann man via Webinterface weiteres
Highspeedvolumen nachlegen.

Das empfinde ich als unglaublich praktisch. Ich komme in neun von
zwölf Monaten mit dem 1 GB Inklusivvolumen meiner Notebookflat aus,
und kann in den anderen drei Monaten für 9,99 weitere 2 GB (IIRC)
nachlegen.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Detlef Wirsing

unread,
Mar 5, 2013, 12:10:26 PM3/5/13
to
Marc Haber schrieb:

[...]
>Bei 1&1 wird man beim Erreichen des Limits informiert. Tut man nix,
>geht es f�r den Rest des Abrechnungszeitraums (der nicht unbedingt der
>Kalendermonat sein muss) im Schneckentempo zum Pauschalpreis weiter.
>Ist einem das zu langsam, kann man via Webinterface weiteres
>Highspeedvolumen nachlegen.
>
>Das empfinde ich als unglaublich praktisch.
[...]

Das halte ich auch f�r die beste L�sung. Aber bei der Auswahl des
Anbieters bin ich darauf angewiesen, den g�nstigsten mit gerade noch
auf mich passenden Vorgaben zu w�hlen. Das wird wahrscheinlich nicht
1&1 sein. Ich habe aber kein Problem damit, mein Verhalten auf den
abgeschlossenen Vertrag einzustellen. Vor dem 3.11. komme ich nicht
aus meinem VoIP-Vertrag raus, wie Unitymedia mir heute mitteilte. Bis
dahin mu� ich mich irgendwie behelfen.

Arno Welzel

unread,
Mar 5, 2013, 1:09:50 PM3/5/13
to
Detlef Wirsing, 2013-03-05 15:21:

> Martin Schoenbeck schrieb:
>
>> Hallo Detlef,
>>
>> Detlef Wirsing schrieb:
>>
>>> Frank Kemper schrieb:
>>>
>>> [...]
>>>> �h, ja?
>>>>
>>>> Nichts anderes schrieb bzw. vermutete ich;-)
>>>
>>> "Es kann mir nicht passieren, dass ich lustig umeinandersurfe,
>>> pl�tzlich ist mein Inklusivvolumen weg und ich muss 30 Cent pro
>>> Extra-Megabyte zahlen. Dieses Verfahren ist IMHO inzwischen allgemein
>>> �blich." liest sich f�r mich anders. Dieses Verfahren ist nach meinen
>>> Recherchen nicht �blich.
>>
>> Das Verfahren, das Du da zitierst, ist in der Tat nicht �blich. Darauf
>> bezog sich Frank aber erkennbar nicht, sondern auf das vorher beschriebene,
>> bei dem eben das hier beschriebene Problem _nicht_ passieren kann.
>
> Frank schrieb zusammengefa�t, da� es inzwischen allgemein �blich sei,
> nach dem Erreichen des freien Downloadvolumens f�r weiteres Surfen
> vollautomatisch Geld zu verlangen. Eine andere Interpretation l��t der

Das ist wohl ein Mi�verst�ndnis ...

"Es kann mir NICHT passieren, dass ich... Dieses Verfahren ist IMHO
inzwischen allgemein �blich".

Gemeint war wohl eher, dass es eben �blich ist, dass man NICHT f�r
Volumen�berschreitung bezahlen muss.

[...]
> Bei meiner Suche im Internet nach den Konditionen verschiedener
> Vertr�ge hatte ich den Eindruck, da� der gr��te Teil der Vertr�ge
> einfach auf kostenloses GPRS zur�ckschaltet, wie bei seinem Vertrag
> auch. Auf Anhieb kann ich mich an kein Suchergebnis erinnern, das das

Ich denke auch die Provider haben gemerkt, dass es keine gute Publicity
ist, wenn in der Presse berichtet wird, wie Teenager oder deren Eltern
mit mehreren hundert EUR Mobilfunkrechnung leben m�ssen, weil man den
Datenverbrauch im Rahmen "Flatrate" am Smartphone nicht regelm�ssig
gepr�ft hat.

Und selbst wer wirklich sehr viel "surft", schafft mit GPRS ja nicht
wirklich viel - pro Stunde um die 28 MB bei idealer Verbindung. Das ist
vermutlich schon als "Grundlast" in den Netzen eingeplant, zumal ja
nicht alle Nutzer permanent Daten herunterladen.

Frank Kemper

unread,
Mar 5, 2013, 1:34:51 PM3/5/13
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:

> Frank schrieb zusammengefaßt, daß es inzwischen allgemein üblich sei,
> nach dem Erreichen des freien Downloadvolumens für weiteres Surfen
> vollautomatisch Geld zu verlangen. Eine andere Interpretation läßt der
> Text nicht zu.

Herzchen, du hast Probleme...

Ralf Brinkmann

unread,
Mar 5, 2013, 1:45:50 PM3/5/13
to
Hallo Martin!

*Martin Schoenbeck*:

> Ich weiß nicht, ob Du jetzt trollen willst, aber daß der Text eine andere
> Interpretation zuläßt, ergibt sich schon daraus, daß ich ihn anders
> interpretiert habe.

Dann kommt Ihr beide aus einem anderen Deutschland. Frank hat ganz klar
alles so geschrieben, wie Detlef es dann hier zusammengefasst hat. Ich
war genauso erstaunt wie er, hatte aber nichts dazu gesagt.

> und so getan [...]

Nix "und so getan". Er hat's genau so geschrieben.

Gruß, Ralf
--
Windows XP Home SP3
Opera 12.14 - 1738 Final
The Bat! Pro 5.3.8.3

Frank Kemper

unread,
Mar 5, 2013, 2:06:29 PM3/5/13
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

> Bei 1&1 wird man beim Erreichen des Limits informiert. Tut man nix,
> geht es für den Rest des Abrechnungszeitraums (der nicht unbedingt der
> Kalendermonat sein muss) im Schneckentempo zum Pauschalpreis weiter.
> Ist einem das zu langsam, kann man via Webinterface weiteres
> Highspeedvolumen nachlegen.
>
> Das empfinde ich als unglaublich praktisch. Ich komme in neun von
> zwölf Monaten mit dem 1 GB Inklusivvolumen meiner Notebookflat aus,
> und kann in den anderen drei Monaten für 9,99 weitere 2 GB (IIRC)
> nachlegen.

Ja, das hört sich gut an. Als ich bei Simyo mit einem 1GB-Datenpaket
angefangen habe, war das so: Hatte ich das Paket am 13. eines Monats
gebucht, konnte ich das Volumen bis zum 12. des Folgemonats nutzen, danach
verfiel der nicht genutzte Rest und das nächste GB wurde angebrochen. Wenn
meine 1GB meinetwegen schon am 7. des Monats alle waren, konnte ich
entweder auf 24cent-Basis weitersurfen oder ein neues Paket buchen - dann
lief das Anschlusspaket vom 7. bis zum 6. des Folgemonats. Wie das in der
Praxis ablief, habe ich nie ausprobiert, weil ich nie in die Verlegenheit
kam. Doch dann hat Simyo irgendwann einmal auf die Drossel-Variante
umgestellt - und in seiner Kundenkommunikation darauf abgehoben, dass es
dadurch unmöglich wäre, in irgendwelche "Kostenfallen" zu laufen. Offenbar
war das entweder vorgeschrieben worden oder es ensprach enfach mehr den
Kundenbedürfnissen. Jetzt habe ich Congstar, und sie lassen mir keine Wahl:
Wenn das Inklusivvolumen weg ist, wird gedrosselt.

Detlef Wirsing

unread,
Mar 5, 2013, 4:30:22 PM3/5/13
to
Frank Kemper schrieb:

[...]
>Herzchen, du hast Probleme...

Ja. Mit Menschen, die nicht sagen und schreiben, was sie meinen. Das
f�hrt zwangsl�ufig zu Mi�verst�ndnissen, wie in diesem Fall.

Martin Schoenbeck

unread,
Mar 5, 2013, 4:45:22 PM3/5/13
to
Hallo Detlef,

Detlef Wirsing schrieb:

> Aber falsch. Das "dieser" bezieht sich immer auf den zuletzt
> verwendeten passenden Begriff, nicht auf Sätze oder Kapitel vorher.
> Wenn solche Bezüge nicht feststünden, könnten wir uns kaum verstehen.

Da bin ich mal gespannt, was jetzt Dein 'passender Begriff' in dem von Dir
zitierten Absatz ist. Oder nein, laß gut sein.

> Direkt vorher schrieb er: "Es kann mir nicht passieren, dass ich
> lustig umeinandersurfe, plötzlich ist mein Inklusivvolumen weg und ich
> muss 30 Cent pro Extra-Megabyte zahlen." und im Anschluß "Dieses
> Verfahren ist IMHO inzwischen allgemein üblich."

Das Verfahren, daß es nicht passieren kann, daß man ...

Ja.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Jörg Tewes

unread,
Mar 5, 2013, 6:35:00 PM3/5/13
to
Detlef Wirsing schrub

> Aber der Usenetstick an meiner ehrenamtlichen Arbeitsstelle fällt
> häufiger auf GPRS zurück. So kann man damit nicht mehr arbeiten, weil
> der Seitenaufbau teilweise mehrere Minuten dauert.

Der Stick ist sicherlich nicht an einem Gerät angesteckt das sich der
Website gegenüber als Mobile Device aka Handy ausgibt. Dann nämlich
bekommt man andere datenreduzierte Websites ausgeliefert. Ich sehe das
auf einigen Seiten die ich öfter sowohl Mobil mit dem Handy als auch
zuhause mit dem Desktop Firefox ansurfe. Da fehlen manchmal ganze
Menüpunkte. Oft halt auch welche bei denen viele Bilder drin sind, aber
nicht immer.

Wenn die Websites die du ansurfst keine Mobile Version haben, kannst du
mal in deinen Router gucken, wieviel Mbyte die so verbrät.


Bye Jörg

--
"There's only one truth about war: people die. Killing is part of a
soldier's job. We can't deny it. We can only live with it and hope
the reasons for doing it are justified."
(Sheridan, "GROPOS")

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Mar 6, 2013, 11:34:40 AM3/6/13
to
"Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> wrote:

>Du meinst also, wer mit einem Smartphone mit 4,5"-Display im Internet surft,
>ruft unbewusst mehr Inhalte ab als einer, der das gleiche mit einem Smartphone
>mit 3,5"-Display tut? Das mag nat�rlich sein, wobei ich daran aber doch gro�e
>Zweifel habe.

Vielleicht noch nicht so massiv bei einem Zoll Unterschied, aber ja,
isso, BTST, oft genug, bei mir wie auch bei Dritten.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Arno Welzel

unread,
Mar 6, 2013, 2:11:52 PM3/6/13
to
Michael Landenberger, 2013-03-04 12:15:

> "Siegfried Schmidt" schrieb am 04.03.2013 um 00:03:09:
>
>> Michael Landenberger schrieb:
>>
>>> Wenn man keinen komprimierenden Proxy einsetzt, ist die Datenmenge
>>> nicht von der Displaygr��e abh�ngig.
>>
>> Erfahrungsgem�� schon, und zwar nicht aus technischen, sondern aus
>> Ergonomiegr�nden.
>
> Du meinst also, wer mit einem Smartphone mit 4,5"-Display im Internet surft,
> ruft unbewusst mehr Inhalte ab als einer, der das gleiche mit einem Smartphone
> mit 3,5"-Display tut? Das mag nat�rlich sein, wobei ich daran aber doch gro�e
> Zweifel habe.
>
> Tatsache ist, dass beim Aufruf einer bestimmten Seite wie z. B.
> <http://www.tagesspiegel.de> auf verschiedenen Smartphones exakt die gleiche
> Datenmengen geladen werden, egal wie gro� das Smartphone-Display ist. Es ist
[...]

Gemeint war wohl eher, dass man bei einem gr��eren Display eher dazu
neigt, mehr aus Neugier zu "surfen", als bei einem kleineren Display, wo
man das nur tut, weil man unbedingt bestimmte Informationen braucht oder
sich nur �ber die aktuellen Nachrichten informieren will.

Henning Sponbiel

unread,
Mar 6, 2013, 2:11:31 PM3/6/13
to
On Sun, 03 Mar 2013 22:57:09 +0100, Detlef Wirsing wrote:

>Hallo zusammen.
>
>Viele Mobilfunkvertrᅵge bieten ein Datenvolumen von 200 MB im Monat
>zum Surfen im Internet an. Da ich das noch nie mit einem Handy gemacht
>habe, wᅵᅵte ich gern, ob man damit auskommen kann, wenn man keine
>Downloads macht, auᅵer vielleicht hier und da eine App. Ich wᅵrde
>wahrscheinlich nur hier und da mal Daten und Hintergrᅵnde mit dem
>Handy im WWW recherchieren. Der groᅵe Surfer bin ich nicht.

Dieses "hier und da" kann - jedenfalls bei mir - schon einmal zu doch
extensiven Suchen fᅵhren, da ich gerne mal von Hᅵlzchen auf Stᅵckchen
komme. _Mir_ wᅵren die 200 MB zu wenig, zumal meist jedes MB drᅵber sehr
teuer ist.

Ich bin mit der Aldi-Flatrate (6,99 ᅵ pro Monat) - es gibt sicherlich
auch bessere und gᅵnstigere - eigentlich ganz zufrieden.



Henning

Jörg Tewes

unread,
Mar 6, 2013, 12:18:00 PM3/6/13
to
Arno Welzel schrub

> Frank Kemper, 2013-03-04 23:25:

>> Professionell macht man so was heute im so genannten Responsive
>> Design:

>> www.marketing-kitchen.de

>> (das Template fragt die Browserkennung ab und liefert die optimierte
>> Version)

> Und wenn die Browserkennung nicht richtig erkannt wird, hat der
> Besucher Pech gehabt :-/

Und wenn es kein Mobile Theme hat sowieso.

> Tats�chlich wird da gar nichts abgefragt, sondern das Layout passt
> sich einfach an den verf�gbaren Platz an - was ja grunds�tzlich gut
> ist - und enth�lt Angaben zur Fixierung der Abbildungsgr��e auf
> mobilen Ger�ten:

Ahja, dann frag ich mich, warum ich die Fullwebsite, wie hier zuhause
kriege, wenn ich beim Dolphin, die Browserkennung auf Desktop einstelle,
und warum ich HTML5 Video zu sehen bekomme, wenn ich sie auf iPhone
einstelle. In der Standardeinstellung, also Android, bekomme ich eine
Mobilwebsite zu sehen.

Wenn da nix abgefragt wird, warum bekomme ich dann nicht immer
diegleiche Fullwebsite angezeigt. Oder warum bekomme ich nicht immer die
mobile Website angezeigt, ist ja schlie�lich immer dergleiche verf�gbare
Platz?


Bye J�rg

--
"Das B�se triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen."
(Edmund Burke)

Jörg Tewes

unread,
Mar 6, 2013, 12:19:00 PM3/6/13
to
Detlef Wirsing schrub

> Frank Kemper schrieb:
>
> [...]
>> Äh, ja?

>> Nichts anderes schrieb bzw. vermutete ich;-)

> "Es kann mir nicht passieren, dass ich lustig umeinandersurfe,
> plötzlich ist mein Inklusivvolumen weg und ich muss 30 Cent pro
> Extra-Megabyte zahlen. Dieses Verfahren ist IMHO inzwischen allgemein
> üblich." liest sich für mich anders. Dieses Verfahren ist nach meinen
> Recherchen nicht üblich.

Du hättest vielleicht nicht nur diesen Teil, sondern den kompletten
Absatz lesen sollen?


Bye Jörg

--
Letzte Woche hatte er noch Erektionsstörungen.

Jörg Tewes

unread,
Mar 6, 2013, 6:05:00 PM3/6/13
to
Detlef Wirsing schrub

> Martin Schoenbeck schrieb:

>> Hallo Detlef,

> Hallo Martin.

>> Detlef Wirsing schrieb:

>>> Frank schrieb zusammengefa�t, da� es inzwischen allgemein �blich
>>> sei, nach dem Erreichen des freien Downloadvolumens f�r weiteres
>>> Surfen vollautomatisch Geld zu verlangen. Eine andere
>>> Interpretation l��t der Text nicht zu.

>> Ich wei� nicht, ob Du jetzt trollen willst, aber da� der Text eine
>> andere Interpretation zul��t, ergibt sich schon daraus, da� ich ihn
>> anders interpretiert habe.

> Aber falsch.

Dann w�re deine Interpretation die einzig Richtige?

> Das "dieser" bezieht sich immer auf den zuletzt verwendeten passenden
> Begriff, nicht auf S�tze oder Kapitel vorher. Wenn solche Bez�ge nicht
> festst�nden, k�nnten wir uns kaum verstehen.

Es ist doch seltsam, das sowohl Martin als auch ich Frank anders
verstanden haben als du. Wer macht da jetzt einen Fehler?


Bye J�rg

--
"Evil sometimes wears a pleasant face."
(Markab Ambassador, "The Long Dark")

Jörg Tewes

unread,
Mar 6, 2013, 6:07:00 PM3/6/13
to
Ralf Brinkmann schrub

> Nix "und so getan". Er hat's genau so geschrieben.

N� hat er eben nicht.


Bye J�rg

--
Wirtschaftswissenschaftler jagen keine Elefanten. Aber sie sind fest
davon �berzeugt, da� die Elefanten sich selber stellen w�rden, wenn
man ihnen nur genug bezahlt.

Detlef Wirsing

unread,
Mar 7, 2013, 1:20:33 AM3/7/13
to
Arno Welzel schrieb:

[...]
>Gemeint war wohl eher, dass man bei einem gr��eren Display eher dazu
>neigt, mehr aus Neugier zu "surfen", als bei einem kleineren Display, wo
>man das nur tut, weil man unbedingt bestimmte Informationen braucht oder
>sich nur �ber die aktuellen Nachrichten informieren will.

Ich denke, der Umkehrschlu� ist wahrscheinlicher. Wer gern viel mit
dem Handy im Internet surft, neigt zu einem gr��eren Display. Das
halte ich f�r eher nachvollziehbar als Deine These.

Detlef Wirsing

unread,
Mar 7, 2013, 1:21:30 AM3/7/13
to
J�rg Tewes schrieb:

[...]
>Es ist doch seltsam, das sowohl Martin als auch ich Frank anders
>verstanden haben als du. Wer macht da jetzt einen Fehler?

Wieviele Menschen schreiben statt Standard "Standart"?

Detlef Wirsing

unread,
Mar 7, 2013, 1:25:32 AM3/7/13
to
J�rg Tewes schrieb:

[...]
>Du h�ttest vielleicht nicht nur diesen Teil, sondern den kompletten
>Absatz lesen sollen?

Habe ich. Aber was irgendwo vorher geschrieben wurde, hat mit dem
direkten R�ckbezug nichts mehr zu tun. Das erkl�rte ich bereits. Oder
soll ich immer den gesamten Text ber�cksichtigen und zitieren, sobald
jemand "dieser" schreibt? Wie wirkt sich das bei B�chern aus? Mu� ich
Deiner Meinung nach Ahnenforschung betreiben und alle jeweils
m�glichen Bez�ge in einer Tabelle auff�hren?

Ralf Brinkmann

unread,
Mar 7, 2013, 2:59:19 AM3/7/13
to
Hallo J�rg!

*J�rg Tewes*:

> Ralf Brinkmann schrub

>> Nix "und so getan". Er hat's genau so geschrieben.

> N� hat er eben nicht.

Wenn Du Fragen zu Deutsch hast, frag mich einfach.

Gru�, Ralf

Martin Schoenbeck

unread,
Mar 7, 2013, 4:53:57 AM3/7/13
to
Hallo Ralf,

Ralf Brinkmann schrieb:

> Hallo J�rg!
>
> *J�rg Tewes*:
>
>> Ralf Brinkmann schrub
>
>>> Nix "und so getan". Er hat's genau so geschrieben.
>
>> N� hat er eben nicht.
>
> Wenn Du Fragen zu Deutsch hast, frag mich einfach.

Und zu juristischen Problemen Harald Hengel.

Arno Welzel

unread,
Mar 7, 2013, 5:02:32 AM3/7/13
to
Am 06.03.2013 18:18, schrieb J�rg Tewes:
> Arno Welzel schrub
>
>> Frank Kemper, 2013-03-04 23:25:
>
>>> Professionell macht man so was heute im so genannten Responsive
>>> Design:
>
>>> www.marketing-kitchen.de
>
>>> (das Template fragt die Browserkennung ab und liefert die optimierte
>>> Version)
>
>> Und wenn die Browserkennung nicht richtig erkannt wird, hat der
>> Besucher Pech gehabt :-/
>
> Und wenn es kein Mobile Theme hat sowieso.
>
>> Tats�chlich wird da gar nichts abgefragt, sondern das Layout passt
>> sich einfach an den verf�gbaren Platz an - was ja grunds�tzlich gut
>> ist - und enth�lt Angaben zur Fixierung der Abbildungsgr��e auf
>> mobilen Ger�ten:
>
> Ahja, dann frag ich mich, warum ich die Fullwebsite, wie hier zuhause
> kriege, wenn ich beim Dolphin, die Browserkennung auf Desktop einstelle,
> und warum ich HTML5 Video zu sehen bekomme, wenn ich sie auf iPhone
> einstelle. In der Standardeinstellung, also Android, bekomme ich eine
> Mobilwebsite zu sehen.

Kommt darauf an, was Du als "Mobilwebsite" bezeichnest. Ich habe mir
halt angesehen, was ein Firefox auf dem *Desktop* bekommt - und da ist
alles drin, was eine "Mobilwebsite" ausmacht - wie z.B. der Header mit
den Angaben "width=device-width, initial-scale=1.0, maximum-scale=1.0,
user-scalable=0". Das ist f�r einen Desktop-Browser �berfl�ssig.

Zudem �ndert sich das Layout auch auf dem Desktop, wenn man das
Browserfenster schmaler macht - deswegen habe ich unterstellt, dass es
keine eigene "Mobilwebsite" gibt.

Gerade mal mit dem Browser von Android 4.0.4 getestet:

Also ich sehe da keinen Unterschied zwischen "Desktop" und "mobil" -
egal ob ich im Browser "Request desktop site" benutze oder nicht - es
sieht immer exakt so aus, wie auf dem Desktop mit schmalem Browser-Fenster.

> Wenn da nix abgefragt wird, warum bekomme ich dann nicht immer
> diegleiche Fullwebsite angezeigt. Oder warum bekomme ich nicht immer die
> mobile Website angezeigt, ist ja schlie�lich immer dergleiche verf�gbare
> Platz?

Wie die Abfrage auch konkret gemacht wurde - sie scheint nicht
zuverl�ssig zu funktionieren. Aber warum diese Website nicht unbedingt
ein gutes Beispiel f�r ein "professionelles" Angebot im Sinne von "die
wissen genau, was sie tun" ist, habe ich ja schon erl�utert.

Jörg Tewes

unread,
Mar 7, 2013, 7:45:00 PM3/7/13
to
Henning Sponbiel schrub

> On Sun, 03 Mar 2013 22:57:09 +0100, Detlef Wirsing wrote:

>> Viele Mobilfunkvertr�ge bieten ein Datenvolumen von 200 MB im Monat
>> zum Surfen im Internet an. Da ich das noch nie mit einem Handy
>> gemacht habe, w��te ich gern, ob man damit auskommen kann, wenn man
>> keine Downloads macht, au�er vielleicht hier und da eine App. Ich
>> w�rde wahrscheinlich nur hier und da mal Daten und Hintergr�nde mit
>> dem Handy im WWW recherchieren. Der gro�e Surfer bin ich nicht.

> Dieses "hier und da" kann - jedenfalls bei mir - schon einmal zu doch
> extensiven Suchen f�hren, da ich gerne mal von H�lzchen auf St�ckchen
> komme. _Mir_ w�ren die 200 MB zu wenig, zumal meist jedes MB dr�ber
> sehr teuer ist.

Bei den �blichen Flatrates wird gedrosselt nicht gezahlt.


Bye J�rg

--
[] Deutschland liegt bei Mobilfunknutzung EU-weit im Mittelfeld
http://www.heise.de/newsticker/meldung/56125 In Deutschland kamen im Jahr
2003 auf 100 Einwohner 80 Mobilfunkvertr�ge.

Michael Landenberger

unread,
Mar 8, 2013, 7:38:37 AM3/8/13
to
"J�rg Tewes" schrieb am 08.03.2013 um 01:45:00:

> Henning Sponbiel schrub

>> Dieses "hier und da" kann - jedenfalls bei mir - schon einmal zu doch
>> extensiven Suchen f�hren, da ich gerne mal von H�lzchen auf St�ckchen
>> komme. _Mir_ w�ren die 200 MB zu wenig, zumal meist jedes MB dr�ber
>> sehr teuer ist.
>
> Bei den �blichen Flatrates wird gedrosselt nicht gezahlt.

Wenn man Opera Mini oder Opera Mobile anstelle des vorinstallierten Browsers
benutzt, wird dank Kompression das Datenvolumen deutlich reduziert. Dadurch
reichen 200 MB auch f�r intensivere Nutzung.

Ich habe beispielsweise heute fast eine Stunde lang mit Opera Mini im Internet
gesurft und dabei diverse Seiten von Google �ber heise.de bis hin zu
verschiedenen Nachrichten- und Tageszeitungs-Portalen aufgerufen (unter
letzteren war z. B. tagesspiegel.de, eine Seite, die es nicht in einer f�r
Mobilger�te optimierten Version gibt und die daher ordentlich Traffic
erzeugt). Das in dieser Stunde verbrauchte Datenvolumen lag unter 2 MB.

Gru�

Michael

Detlef Wirsing

unread,
Mar 8, 2013, 9:20:02 AM3/8/13
to
Michael Landenberger schrieb:

[...]
>Wenn man Opera Mini oder Opera Mobile anstelle des vorinstallierten Browsers
>benutzt, wird dank Kompression das Datenvolumen deutlich reduziert. Dadurch
>reichen 200 MB auch f�r intensivere Nutzung.
>
>Ich habe beispielsweise heute fast eine Stunde lang mit Opera Mini im Internet
>gesurft und dabei diverse Seiten von Google �ber heise.de bis hin zu
>verschiedenen Nachrichten- und Tageszeitungs-Portalen aufgerufen (unter
>letzteren war z. B. tagesspiegel.de, eine Seite, die es nicht in einer f�r
>Mobilger�te optimierten Version gibt und die daher ordentlich Traffic
>erzeugt). Das in dieser Stunde verbrauchte Datenvolumen lag unter 2 MB.

Das h�rt sich gut an. Was sind die praktischen Unterschiede zwischen
Opera Mini und Opera Mobile? Ich werde aus der Opera-Seite nicht recht
schlau weder was die Kosten, noch was die Funktionen betrifft.
Wahrscheinlich finde ich einfach nicht den passenden Link.

Michael Landenberger

unread,
Mar 8, 2013, 11:24:06 AM3/8/13
to
"Detlef Wirsing" schrieb am 08.03.2013 um 15:20:02:

> Michael Landenberger schrieb:
>
> [...]
>> Wenn man Opera Mini oder Opera Mobile anstelle des vorinstallierten
>> Browsers benutzt, wird dank Kompression das Datenvolumen deutlich
>> reduziert. Dadurch reichen 200 MB auch f�r intensivere Nutzung.

> Das h�rt sich gut an. Was sind die praktischen Unterschiede zwischen
> Opera Mini und Opera Mobile?

Opera Mini und Opera Mobile nutzen beide einen komprimierenden Proxy-Server,
der von Opera betrieben wird. Diesem Server muss man vertrauen, wenn man die
Kompressionsfunktion der beiden Browser nutzen m�chte. Ich habe bisher aber
keinen Anlass gehabt, dem Server nicht zu trauen (nur verschl�sselte Seiten
sollte besser direkt aufrufen, denn der Opera-Server entschl�sselt die Seiten
und schickt sie dann unverschl�sselt zum Browser).

Einer der Hauptunterschiede zwischen Opera Mini und Opera Mobile besteht nun
darin, dass sich die Kompressionsfunktion bei Opera Mobile auf Wunsch
abschalten l�sst (dann ruft der Browser die angeforderten Seiten direkt ab),
w�hrend Seitenzugriffe bei Opera Mini grunds�tzlich �ber den Opera-Server
laufen. Opera Mobile l�sst sich auch so einstellen, dass er Seiten via WLAN
direkt abruft und bei Nutzung �ber einen mobilen Internetzugang automatisch
auf den Abruf �ber den Proxy umschaltet.

Au�erdem verf�gt Opera Mobile �ber mehr Zusatzfunktionen, die das Surfen
komfortabler machen.

> Ich werde aus der Opera-Seite nicht recht
> schlau weder was die Kosten, noch was die Funktionen betrifft.
> Wahrscheinlich finde ich einfach nicht den passenden Link.

Eine �bersicht �ber die Funktionen von Opera Mobile gibt's hier:
<http://www.opera.com/help/mobile> (leider englisch)

Eine Einf�hrung zu Opera Mini findest du hier:
<http://www.opera.com/help/mini/guide> (leider ebenfalls englisch)

Sowohl die Browser-Apps als auch die Nutzung des Proxys sind kostenlos.

Gru�

Michael

Arno Welzel

unread,
Mar 8, 2013, 12:13:55 PM3/8/13
to
Michael Landenberger, 2013-03-08 17:24:

> "Detlef Wirsing" schrieb am 08.03.2013 um 15:20:02:
>
>> Michael Landenberger schrieb:
>>
>> [...]
>>> Wenn man Opera Mini oder Opera Mobile anstelle des vorinstallierten
>>> Browsers benutzt, wird dank Kompression das Datenvolumen deutlich
>>> reduziert. Dadurch reichen 200 MB auch f�r intensivere Nutzung.
>
>> Das h�rt sich gut an. Was sind die praktischen Unterschiede zwischen
>> Opera Mini und Opera Mobile?
>
> Opera Mini und Opera Mobile nutzen beide einen komprimierenden Proxy-Server,
> der von Opera betrieben wird. Diesem Server muss man vertrauen, wenn man die
> Kompressionsfunktion der beiden Browser nutzen m�chte. Ich habe bisher aber
> keinen Anlass gehabt, dem Server nicht zu trauen (nur verschl�sselte Seiten
> sollte besser direkt aufrufen, denn der Opera-Server entschl�sselt die Seiten
> und schickt sie dann unverschl�sselt zum Browser).

Kann ich zumindest f�r Opera Mobile mit "immer" aktiver Komprimierung
nicht best�tigen.

Ein Aufruf von <https://arnowelzel.de/wiki/de/tools/httpheader> zeigt,
dass die Anfragen direkt vom Client kommen und nicht �ber einen Proxy.

Dagegen kommen Anfragen bei
<http://arnowelzel.de/wiki/de/tools/httpheader> �ber einen Proxy in der
Domain opera-mini.net herein.

Anders ist das auch kaum machbar ohne das System "SSL" komplett ad
absurdum zu f�hren.

Michael Landenberger

unread,
Mar 8, 2013, 1:54:06 PM3/8/13
to
"Arno Welzel" schrieb am 08.03.2013 um 18:13:55:

> Michael Landenberger, 2013-03-08 17:24:

>> (nur verschlüsselte Seiten sollte besser direkt aufrufen, denn der
>> Opera-Server entschlüsselt die Seiten und schickt sie dann unverschlüsselt
>> zum Browser).
>
> Kann ich zumindest für Opera Mobile mit "immer" aktiver Komprimierung
> nicht bestätigen.
> dass die Anfragen direkt vom Client kommen und nicht über einen Proxy.

Dann wurde das inzwischen verbessert. Offenbar schaltet Opera Mobile bei
verschlüsselten Seiten automatisch auf Direktabruf.

Allerdings lag ich mit meiner Aussage falsch, dass die Übertragung von
verschlüsselten Inhalten vom Proxy zum Browser unverschlüsselt erfolgt. Wie
ich inzwischen herausgefunden habe, ist dies nicht richtig. Zwar entschlüsselt
der Proxy die verschlüsselten Original-Inhalte (das muss er auch, sonst kann
er sie nicht komprimieren). Er schickt sie dann aber nicht unverschlüsselt zum
Browser, sondern verschlüsselt sie vorher erneut. Die
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird aber aufgebrochen. Wer das in Kauf nehmen
will, muss großes Vertrauen in die Opera-Server haben.

Es gab auf opera.com mal eine FAQ-Seite, wo die Problematik erklärt wurde
(<http://www.opera.com/de/mini/help/faq#encryption>). Diese Seite gibt es wohl
nicht mehr, bei Aufruf der Seite erhält man einen 404.

So wie es aussieht, sind vom Aufbrechen der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aber
nur Opera-Mini-Nutzer betroffen, denn Opera Mini kann Seiten nicht direkt
abrufen und daher auch nicht automatisch auf Direktabruf schalten.

Weiterhin habe ich herausgefunden, dass die Kompression mit Opera Mini stärker
ist, was aber auf Kosten der Funktionalität mancher Seiten geht. Opera Mobile
komprimiert weniger stark, erhält dafür aber den größten Teil der
Seiten-Funktionalität.

Gruß

Michael

Michael Landenberger

unread,
Mar 8, 2013, 2:15:33 PM3/8/13
to
"Michael Landenberger" schrieb am 08.03.2013 um 19:54:06:

> Es gab auf opera.com mal eine FAQ-Seite, wo die Problematik erklärt wurde
> (<http://www.opera.com/de/mini/help/faq#encryption>). Diese Seite gibt es
> wohl nicht mehr, bei Aufruf der Seite erhält man einen 404.

Hier ist noch eine archivierte Version der Seite (Stand 31.1.2013):
<http://archive.is/ufKTV>

Achtung: die Anker-Links funktionieren nicht, weil sie wieder auf die
Original-Seite verweisen (die es nicht mehr gibt). Man muss manuell zum
Abschnitt "Security" herunterscrollen. Dort gibt es dann auch eine grafische
Darstellung des Handlings von verschlüsselten Seiten durch Opera Mini.
Darunter sind auch die unverschlüsselten Verbindungen zwischen Opera-Proxy und
dem Gateway des eigenen ISP erwähnt. Die gab es allerdings nur bis Opera Mini
Version 3. Bei allen neueren Versionen ist die Verbindung zwischen Proxy und
Client immer verschlüsselt.

Gruß

Michael

Jörg Tewes

unread,
Mar 8, 2013, 4:35:00 PM3/8/13
to
Arno Welzel schrub

> Am 06.03.2013 18:18, schrieb J�rg Tewes:

>> Ahja, dann frag ich mich, warum ich die Fullwebsite, wie hier
>> zuhause kriege, wenn ich beim Dolphin, die Browserkennung auf
>> Desktop einstelle, und warum ich HTML5 Video zu sehen bekomme, wenn
>> ich sie auf iPhone einstelle. In der Standardeinstellung, also
>> Android, bekomme ich eine Mobilwebsite zu sehen.

> Kommt darauf an, was Du als "Mobilwebsite" bezeichnest.

Eine Website die anders bedient wird als eine Website f�r den Desktop
Browser. DIe anders aussieht. heise.de sieht z.B. v�llig anders aus als
m.heise.de

Wenn ich mit der Standardeinstellung vom Dolphin die Seite heise.de
aufrufe, wird mir automatisch m.heise.de gezeigt. Mit der EInstellung
Desktop wird mir heise.de gezeigt.

> Zudem �ndert sich das Layout auch auf dem Desktop, wenn man das
> Browserfenster schmaler macht - deswegen habe ich unterstellt, dass
> es keine eigene "Mobilwebsite" gibt.

Es gibt wohl auch nicht f�r jede Website eine eigene Mobilwebsite, aber
es gibt Websites die Mobilwebsites haben. Heise.de geh�rt zu letzterer.
und einige andere wohl auch wie mir auff�llt. Auf manchen Mobilwebsites
gibts dann einige Punkte die man auf der Desktopwebsite aufrufen kann
gar nicht.

> Gerade mal mit dem Browser von Android 4.0.4 getestet:

> Also ich sehe da keinen Unterschied zwischen "Desktop" und "mobil" -
> egal ob ich im Browser "Request desktop site" benutze oder nicht - es
> sieht immer exakt so aus, wie auf dem Desktop mit schmalem
> Browser-Fenster.

Kommt vermutlich auf die Website an.

>> Wenn da nix abgefragt wird, warum bekomme ich dann nicht immer
>> diegleiche Fullwebsite angezeigt. Oder warum bekomme ich nicht immer
>> die mobile Website angezeigt, ist ja schlie�lich immer dergleiche
>> verf�gbare Platz?

> Wie die Abfrage auch konkret gemacht wurde - sie scheint nicht
> zuverl�ssig zu funktionieren.

Also mit dem Dolphin bekomme ich sofern Android eingestellt ist, *immer*
eine Mobilwebsite wenn vorhanden. Und wenn Desktop eingestellt ist immer
die Version die ich auch auf meinem Rechner hier zuhause bekomme.


Bye J�rg

--
Killing for peace is like fucking for virginity.

Detlef Wirsing

unread,
Mar 8, 2013, 9:03:50 PM3/8/13
to
Michael Landenberger schrieb:

>"Detlef Wirsing" schrieb am 08.03.2013 um 15:20:02:
>
>> Michael Landenberger schrieb:
>>
>> [...]
>>> Wenn man Opera Mini oder Opera Mobile anstelle des vorinstallierten
>>> Browsers benutzt, wird dank Kompression das Datenvolumen deutlich
>>> reduziert. Dadurch reichen 200 MB auch für intensivere Nutzung.
>
>> Das hört sich gut an. Was sind die praktischen Unterschiede zwischen
>> Opera Mini und Opera Mobile?
>
>Opera Mini und Opera Mobile nutzen beide einen komprimierenden Proxy-Server,
>der von Opera betrieben wird. Diesem Server muss man vertrauen, wenn man die
>Kompressionsfunktion der beiden Browser nutzen möchte.

Damit habe ich keine Probleme. Meine Surfgewohnheiten sind
kindertauglich.

[...]
>Einer der Hauptunterschiede zwischen Opera Mini und Opera Mobile besteht nun
>darin, dass sich die Kompressionsfunktion bei Opera Mobile auf Wunsch
>abschalten lässt (dann ruft der Browser die angeforderten Seiten direkt ab)

Das ist für mich wichtig. Ich mag keine Automatik, die ich nicht bei
Bedarf abschalten kann. Ich hatte über Google einen Eintrag gefunden,
nach dem Mobile im Gegensatz zu Mini kostenpflichtig ist. Der war aber
aus 2009. Bei Opera selbst konnte ich aktuell keinen Hinweis auf
Zahlemann und Söhne für die Mobile-Version finden.

[...]
Danke für die Links. Manchmal sucht man sich echt einen Wolf.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing

Detlef Wirsing

unread,
Mar 8, 2013, 9:05:58 PM3/8/13
to
Arno Welzel schrieb:

[...]
>Anders ist das auch kaum machbar ohne das System "SSL" komplett ad
>absurdum zu führen.

Jede Komprimierung käme mir entgegen. Insofern ist der Hinweis auf
Opera eine echte Hilfe für mich.

Detlef Wirsing

unread,
Mar 8, 2013, 9:14:37 PM3/8/13
to
Michael Landenberger schrieb:

>"Arno Welzel" schrieb am 08.03.2013 um 18:13:55:
[...]
>> Ein Aufruf von <https://arnowelzel.de/wiki/de/tools/httpheader> zeigt,
>> dass die Anfragen direkt vom Client kommen und nicht über einen Proxy.
>
>Dann wurde das inzwischen verbessert. Offenbar schaltet Opera Mobile bei
>verschlüsselten Seiten automatisch auf Direktabruf.

Das entspricht einer älteren Beschreibung von Opera Mobile, die ich
gefunden habe. Wie es heute aussieht, kann ich naturgemäß nicht
beurteilen.

>Allerdings lag ich mit meiner Aussage falsch, dass die Übertragung von
>verschlüsselten Inhalten vom Proxy zum Browser unverschlüsselt erfolgt. Wie
>ich inzwischen herausgefunden habe, ist dies nicht richtig. Zwar entschlüsselt
>der Proxy die verschlüsselten Original-Inhalte (das muss er auch, sonst kann
>er sie nicht komprimieren). Er schickt sie dann aber nicht unverschlüsselt zum
>Browser, sondern verschlüsselt sie vorher erneut. Die
>Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird aber aufgebrochen. Wer das in Kauf nehmen
>will, muss großes Vertrauen in die Opera-Server haben.

Den Abschnitt muß ich komplett so stehen lassen. Ich vertraue Opera so
sehr wie Firefox, also fast komplett. Eine völlige Sicherheit ist
nicht zu erreichen und dementsprechend auch nicht zu erwarten. Aber
wie bei vielen andern sicherheitsrelevanten Dingen vermute ich nicht,
daß mir jemand beim Surfen zusieht und mitlogt. Überweisungen werde
ich mit dem Handy wohl eher selten durchführen. Alles andere ist
Freiwild.

[...]
>Weiterhin habe ich herausgefunden, dass die Kompression mit Opera Mini stärker
>ist, was aber auf Kosten der Funktionalität mancher Seiten geht. Opera Mobile
>komprimiert weniger stark, erhält dafür aber den größten Teil der
>Seiten-Funktionalität.

Das hört sich bei meinem Profil interessanter an. Normalerweise kann
mir jeder beim Internetzugriff zusehen. Kein Geheimnisse.
Online-Banking läuft weiterhin über über den PC.

Jörg Tewes

unread,
Mar 8, 2013, 8:13:00 PM3/8/13
to
Michael Landenberger schrub

> "Jörg Tewes" schrieb am 08.03.2013 um 01:45:00:

>> Henning Sponbiel schrub

>>> Dieses "hier und da" kann - jedenfalls bei mir - schon einmal zu
>>> doch extensiven Suchen führen, da ich gerne mal von Hölzchen auf
>>> Stöckchen komme. _Mir_ wären die 200 MB zu wenig, zumal meist jedes
>>> MB drüber sehr teuer ist.

>> Bei den üblichen Flatrates wird gedrosselt nicht gezahlt.

> Wenn man Opera Mini oder Opera Mobile anstelle des vorinstallierten
> Browsers benutzt, wird dank Kompression das Datenvolumen deutlich
> reduziert. Dadurch reichen 200 MB auch für intensivere Nutzung.

Das Pferd in der Lasagne hatten wir schon mal, meine Daten gehen nicht
über den Server eines Browserherstellers.


Bye Jörg

--
"The secret of our marriage's success, Londo, is our lack of
communication."
(Timov, "Soul Mates")

Arno Welzel

unread,
Mar 9, 2013, 4:26:26 AM3/9/13
to
J�rg Tewes, 2013-03-08 22:35:

> Arno Welzel schrub
>
[...]
>> Wie die Abfrage auch konkret gemacht wurde - sie scheint nicht
>> zuverl�ssig zu funktionieren.
>
> Also mit dem Dolphin bekomme ich sofern Android eingestellt ist, *immer*
> eine Mobilwebsite wenn vorhanden. Und wenn Desktop eingestellt ist immer
> die Version die ich auch auf meinem Rechner hier zuhause bekomme.

Ich ebenso - auch mit dem regul�ren Browser von Android. Meine eigene
Website richtet sich ja auch nach dem User-Agent ;-)

Ich meinte aber ganz konkret das hier erw�hnte

<http://www.marketing-kitchen.de>

als Beispiel daf�r, wie man eine Website "professionell" macht. Und
genau *diese* Website liefert mir weder bei Opera, noch bei Chrome oder
dem Android-Browser eine "Mobilversion", sondern macht eben das, was ich
beschrieben hatte - ein Layout dass sich an die verf�gbare Breite
anpasst und *nicht* in der Gr��e �nderbar ist (durch die Regel
"user-scalable=0" im Header). Da wird nix abgefragt und ein
"angepasstes" Template benutzt.

Arno Welzel

unread,
Mar 11, 2013, 5:39:31 AM3/11/13
to
Am 09.03.2013 02:13, schrieb Jörg Tewes:
> Michael Landenberger schrub
>
>> "Jörg Tewes" schrieb am 08.03.2013 um 01:45:00:
>
>>> Henning Sponbiel schrub
>
>>>> Dieses "hier und da" kann - jedenfalls bei mir - schon einmal zu
>>>> doch extensiven Suchen führen, da ich gerne mal von Hölzchen auf
>>>> Stöckchen komme. _Mir_ wären die 200 MB zu wenig, zumal meist jedes
>>>> MB drüber sehr teuer ist.
>
>>> Bei den üblichen Flatrates wird gedrosselt nicht gezahlt.
>
>> Wenn man Opera Mini oder Opera Mobile anstelle des vorinstallierten
>> Browsers benutzt, wird dank Kompression das Datenvolumen deutlich
>> reduziert. Dadurch reichen 200 MB auch für intensivere Nutzung.
>
> Das Pferd in der Lasagne hatten wir schon mal, meine Daten gehen nicht
> über den Server eines Browserherstellers.

Und was hat die Profitgier in der Lebensmittelindustrie mit einem
Browserhersteller zu tun?

Abgesehen davon gehen die Daten bei unverschlüsseltem HTTP ohnehin durch
etliche Knoten. Genau deshalb wurde ja SSL/TLS erfunden.
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