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Kleine TK-Anlage und Vernetzung mit Zweitwohnsitz

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Jens Peter Moeller

unread,
Jul 30, 2008, 8:11:06 AM7/30/08
to
Hallo Zusammen,

mein Chef zieht für einen Grossteil des Jahres nach Griechenland um.
Er mietet da ein Haus und bekommt auch ISDN und DSL. Soweit sogut.
Nun sucht er dafür eine kleine, und natürlich günstige (mmmpf ;-))
Anlage. Nur DECT-Telefone reichen ihm.
Also für den Zweck wäre wohl eine RITZ!Box Fon WLAN 7270 sinnvoll.
Das Thema Internet und WLAN wäre damit auch gleich erledigt.
Wobei aber vermutlich noch zu klären wäre, ob in Griechenland auch
EuroISDN eingesetzt wird, also das Ding auch dort funktioniert, oder?

Aber nun möchte er dort gerne noch per Durchwahl über unsere
Hamburger Nummer erreichbar sein. Da würde ich jetzt sofort
Agfeo sagen. Aber so sehr mir unsere alte Octopus M hier im Büro,
und vor allem die alten Telefone, auch nervt, eine neue ensprechend
große Agfeo krieg ich hier nicht durch. ;-)

Ließe sich das auch mit normalem VoIP (SIP) machen? Gibt es
so ein Gerät, was ich hier an eine Nebenstelle anschließe und
was Gespräche dann per VoIP weiterleitet?


Gruß
JPM

Charlie

unread,
Jul 30, 2008, 8:39:58 AM7/30/08
to
Jens Peter Moeller <dev-null-use...@phpug-hamburg.de>:

[Hamburger Anschluß nach Griechenland weiterleiten]

> Ließe sich das auch mit normalem VoIP (SIP) machen? Gibt es
> so ein Gerät, was ich hier an eine Nebenstelle anschließe und
> was Gespräche dann per VoIP weiterleitet?

So ein Gerät heißt Fritz. Sollte selbst der kleinste VoIP-fähige Fritz
können... kucksu Menü Rufumleitung.

Bert

--
Es gibt jetzt drei Arten von Bungee-Jumping:
1. Classic (mit Gummiseil)
2. Hardcore (mit Stahlseil)
3. Unplugged

Jens Peter Moeller

unread,
Jul 30, 2008, 8:55:07 AM7/30/08
to
Charlie schrieb:

> Jens Peter Moeller <dev-null-use...@phpug-hamburg.de>:
>
> [Hamburger Anschluß nach Griechenland weiterleiten]
>
>> Ließe sich das auch mit normalem VoIP (SIP) machen? Gibt es
>> so ein Gerät, was ich hier an eine Nebenstelle anschließe und
>> was Gespräche dann per VoIP weiterleitet?
>
> So ein Gerät heißt Fritz. Sollte selbst der kleinste VoIP-fähige Fritz
> können... kucksu Menü Rufumleitung.

Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Wir haben hier in HH
einen Anlagenanschluß. Ich könnte also eine Fritzbox an eine
Nebenstelle hängen, so wie normalerweise an einen einfachen
analogen Telefonanschluß?

Aber wie würde ich sie in's LAN integrieren. Wir haben einen
Router, der auch nicht ausgetauscht werden kann/darf. Kann die
Fritzbox also nur VoIP machen, ohne die eigene Router-, geschweige
denn DSL-Modem-Funktionalität zu nutzen?


Gruß
JPM

Charlie

unread,
Jul 30, 2008, 9:17:24 AM7/30/08
to
Jens Peter Moeller <dev-null-use...@phpug-hamburg.de>:

> Charlie schrieb:
>> Jens Peter Moeller <dev-null-use...@phpug-hamburg.de>:

>> [Hamburger Anschluß nach Griechenland weiterleiten]

>>> Ließe sich das auch mit normalem VoIP (SIP) machen? Gibt es
>>> so ein Gerät, was ich hier an eine Nebenstelle anschließe und
>>> was Gespräche dann per VoIP weiterleitet?

>> So ein Gerät heißt Fritz. Sollte selbst der kleinste VoIP-fähige Fritz
>> können... kucksu Menü Rufumleitung.

> Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Wir haben hier in HH
> einen Anlagenanschluß. Ich könnte also eine Fritzbox an eine
> Nebenstelle hängen, so wie normalerweise an einen einfachen
> analogen Telefonanschluß?

Ja.

> Aber wie würde ich sie in's LAN integrieren. Wir haben einen
> Router, der auch nicht ausgetauscht werden kann/darf. Kann die
> Fritzbox also nur VoIP machen, ohne die eigene Router-, geschweige
> denn DSL-Modem-Funktionalität zu nutzen?

Ja.

Bert

--
Die Kunst der Politik besteht häufig darin, heiße Eisen mit fremden
Fingern anzufassen. [Manfred Rommel (*1928)]

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Marcel Pennewiß

unread,
Jul 30, 2008, 9:50:29 AM7/30/08
to
Emil Naepflein wrote:
> Wir haben auch virtuelle Nebenstellen in unserer Anlage konfiguriert die
> nur mit Rufumleitungen belegt sind. Ruft jemand diese Nebenstellen an
> dann landet er bei dem jeweiligen Ziel. Oder jemand legt sein Telefon
> auf eine solche Nebenstelle um und dann werden die Gespräche ebenfalls
> entsprechend umgeleitet.

Richtig. Mit der Fritzbox in Griechenland und einem SIP-Provider der
eine dt. Rufnummer zuteilt dürften sich auch die Kosten in Grenzen halten.

Und mit dem SIP-Anschluss (z.B. Sipgate) könnte er dann auch mit seiner
Firmennummer (die per clip-no-screening übermittelt wird) als angezeigte
raustelefonieren. Intern (kostenlos) telefonieren geht dann natürlich nicht.

Das wäre die "billige" Konstruktion. Man könnte auch nen Asterisk in die
Firma stellen und den Chef per VPN anbinden... oder halt ne Agfeo kaufen ;)

Marcel

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Jens Peter Moeller

unread,
Jul 31, 2008, 5:07:55 AM7/31/08
to
Jens Peter Moeller schrieb:

> mein Chef zieht für einen Grossteil des Jahres nach Griechenland um.
> Er mietet da ein Haus und bekommt auch ISDN und DSL.

> Aber nun möchte er dort gerne noch per Durchwahl über unsere


> Hamburger Nummer erreichbar sein. Da würde ich jetzt sofort
> Agfeo sagen.

So, es wird doch auf eine Agfeo AS 200 im Hamburger Büro hinauslaufen. :-)
Mit LAN Modul 510 und dann einer LAN-Box 120 in Griechenland.

Allerdings finde ich diese LAN-Box irgendwie nicht mehr. Hat Agfeo
sich von seinem ISDN over IP verabschiedet?


Gruß
JPM

Jens Peter Moeller

unread,
Jul 31, 2008, 5:35:39 AM7/31/08
to
Jens Peter Moeller schrieb:

Nochmal nachgehakt:
"Mit der Firmware 8.2a wird ein SIP Server im LAN-Modul 510 integriert und
der bereits vorhandene IoP-Server um die ASIP-Komponente erweitert. So
können Sie Ihre 8 Nutzkanäle als interne SIP-Kanäle konfigurieren oder bis
zu 8 ST 40 IP über die vorhandene Netzwerkstruktur an Ihre TK-Anlage
anbinden."

Also in Griechenland bräuchte mein Chef dann nicht noch diese LAN-Box 120.
Er könnte möglicherweise sogar eine Fritzbox an der Anlage in Hamburg
anmelden? Oder sich ein ST 40 IP hinstellen?


Gruß
JPM

Rolf Dohmen

unread,
Jul 31, 2008, 5:32:02 AM7/31/08
to
Jens Peter Moeller schrieb:
[...]

> So, es wird doch auf eine Agfeo AS 200 im Hamburger Büro hinauslaufen. :-)
> Mit LAN Modul 510 und dann einer LAN-Box 120 in Griechenland.

Schöne Lösung. Teuer, aber sehr flexibel und schön.

> Allerdings finde ich diese LAN-Box irgendwie nicht mehr. Hat Agfeo
> sich von seinem ISDN over IP verabschiedet?

Die LBox120 gibt es nicht mehr (neu), ebensowenig den IoP-Plug. Dafür
könnte auf der Gegenseite entweder der HomeServer (eigentlich nur
unwesentlich teurer gegenüber der Lan-Box, gemessen am erweiterten
Funktionsumfang sogar fast ein Schnäppchen...), oder, falls einezelne
SysTels reicht, ein oder mehrere ST40IP stehen. Oder natürlich eine
zweite, größere Anlage mit zweitem Lan-Modul :-)

--
Gruss! & 73 de Rolf Dohmen, DL1KJ

Dohmen EDV&Telekommunikation * Weilersgrund 3 * 50259 Pulheim
Tel:02238/9638-96 Fax:-99 Mobil:0172/2719098

Rolf Dohmen

unread,
Jul 31, 2008, 5:43:18 AM7/31/08
to
Jens Peter Moeller schrieb:
[...]
> Nochmal nachgehakt:
> "Mit der Firmware 8.2a wird ein SIP Server im LAN-Modul 510 integriert und
> der bereits vorhandene IoP-Server um die ASIP-Komponente erweitert. So
> können Sie Ihre 8 Nutzkanäle als interne SIP-Kanäle konfigurieren oder bis
> zu 8 ST 40 IP über die vorhandene Netzwerkstruktur an Ihre TK-Anlage
> anbinden."
>
> Also in Griechenland bräuchte mein Chef dann nicht noch diese LAN-Box 120.
> Er könnte möglicherweise sogar eine Fritzbox an der Anlage in Hamburg
> anmelden? Oder sich ein ST 40 IP hinstellen?

ST40ip ja, siehe mein Vorposting, das wird, ebenso wie die alte Lan-Box
oder andere Agfeo-Geräte per ASIP, einem Agfeo-eigenen proprietärem
Protokoll angebunden. Und hat nichts mit dem klassischen SIP zu tun.
-Damit wird dann ein ST40ip vollständig in die Anlage integriert, incl.
Statusanzeigen usw.

Aber, das LM510 beinhaltet nun auch einen 'echten' SIP-Server, der, wie
sich zeigt, allerdings wohl nicht ganz immer ganz RFC-konform arbeitet,
so ist es nicht immer bzw. nur mit Klimmzügen möglich beliebige
SIP-Clients anzumelden. Manche Softphone und IP-Phones funktionieren,
andere nicht. -Speziell zur Frtz!Box kann ich leider z.Zt. keine Aussage
treffen, da ich derzeit keine Fritz-Box hier herumliegen habe - sonst
hätte ich die glatt mal versucht die an mein Lan-Modul anzumelden...
werde ich aber wohl bei Gelegenheit demnächt mal nachholen.

Jens Peter Moeller

unread,
Jul 31, 2008, 6:03:23 AM7/31/08
to
Rolf Dohmen schrieb:
> Jens Peter Moeller schrieb:

>> Also in Griechenland bräuchte mein Chef dann nicht noch diese LAN-Box 120.


>> Er könnte möglicherweise sogar eine Fritzbox an der Anlage in Hamburg
>> anmelden? Oder sich ein ST 40 IP hinstellen?
>
> ST40ip ja, siehe mein Vorposting, das wird, ebenso wie die alte Lan-Box
> oder andere Agfeo-Geräte per ASIP, einem Agfeo-eigenen proprietärem
> Protokoll angebunden. Und hat nichts mit dem klassischen SIP zu tun.
> -Damit wird dann ein ST40ip vollständig in die Anlage integriert, incl.
> Statusanzeigen usw.

Wunderbar ...

> Aber, das LM510 beinhaltet nun auch einen 'echten' SIP-Server, der, wie
> sich zeigt, allerdings wohl nicht ganz immer ganz RFC-konform arbeitet,
> so ist es nicht immer bzw. nur mit Klimmzügen möglich beliebige
> SIP-Clients anzumelden. Manche Softphone und IP-Phones funktionieren,
> andere nicht. -Speziell zur Frtz!Box kann ich leider z.Zt. keine Aussage
> treffen, da ich derzeit keine Fritz-Box hier herumliegen habe - sonst
> hätte ich die glatt mal versucht die an mein Lan-Modul anzumelden...
> werde ich aber wohl bei Gelegenheit demnächt mal nachholen.

Danke auch für diese Info.

Ich muß mir nochmal ausführlich Gedanken machen. Die neue Anlage in HH
wird eh erst in 2-3 Monaten kommen.

Problem bei der Sache ist noch, daß er in GR eigentlich am liebsten
mobile Telefone haben will. Insofern dachte ich eben an die Fritzbox.
Der TK-Homeserver ginge natürlich auch. Aber die hat kein (Draft-)N
WLAN und die DECT S0-Basis bräuchte man auch noch mal extra.


Gruß
JPM


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Erich Kirchmayer

unread,
Jul 31, 2008, 4:49:09 PM7/31/08
to
Hi,

Jens Peter Moeller <dev-null-use...@phpug-hamburg.de> schrieb:

> Wobei aber vermutlich noch zu klären wäre, ob in Griechenland auch
> EuroISDN eingesetzt wird, also das Ding auch dort funktioniert, oder?

Eher, welches DSL verwendet wird! Da gibt´s nämlich einige Unterschiede
in den div. Ländern Europas (Annex A, Annex B usw.)

Gruß

Erich

--
Lebe heute und freue dich auf morgen.

Erich Kirchmayer

unread,
Jul 31, 2008, 4:53:38 PM7/31/08
to
Hi,

Jens Peter Moeller <dev-null-use...@phpug-hamburg.de> schrieb:

> Aber wie würde ich sie in's LAN integrieren. Wir haben einen
> Router, der auch nicht ausgetauscht werden kann/darf. Kann die
> Fritzbox also nur VoIP machen, ohne die eigene Router-, geschweige
> denn DSL-Modem-Funktionalität zu nutzen?

Ja, kann sie. Mache ich auch so, da mein Router "etwas" besser ist, als
der Router-Teil der Fritz!Box.

Allerdings muss man im Router bzw. der Firewall dann gewisse
Einstellungen (Portweiterleitung/Freigabe etc.) einrichten oder die Box
in die DMZ hängen. Das sollte aber für den Admin kein Problem
darstellen.

Erich Kirchmayer

unread,
Jul 31, 2008, 5:10:16 PM7/31/08
to
Hi,

Jens Peter Moeller <dev-null-use...@phpug-hamburg.de> schrieb:

> Also in Griechenland bräuchte mein Chef dann nicht noch diese


> LAN-Box 120. Er könnte möglicherweise sogar eine Fritzbox an der
> Anlage in Hamburg anmelden? Oder sich ein ST 40 IP hinstellen?

Ich würde bei der simplen Fritz!-Lösung bleiben, denn damit hat dein
Chef auch eine lokale griechische Rufnummer und kann so in Griechenland
zu den dort üblichen Tarifen telefonieren und angerufen werden ohne sich
zwei Telefone auf den Tisch zu stellen bzw. (DECT) mitzunehmen.

Ein Bekannter von mir hat das einige Zeit so in seinem Häuschen auf
Kreta betrieben. Fritz!Box mit dt. Sipgate-Nummern und griechischen
ISDN-Nummern. Per LCR dann entweder über SIP (alles, was nach
Deutschland ging) oder eben über ISDN (Behörden, Freunde usw. innerhalb
Griechenlands) Die Erreichbarkeit von Deutschland aus lief auch über
eine dortige Fritz!Box mit Anrufumleitung über den Sipgateanschluss nach
Griechenland, innerhalb Sipgate also kostenlos.

Da ich zuhause nicht nur eine "Mercedes-" sondern eher eine "Maybach-
Lösung" habe, bin ich aus dem Fritz!Box-Thema raus, aber m.W. kann man
die über den Analogport bzw. ISDN-Port auch an einer Nebenstelle einer
TK-Anlage betreiben und somit die Nebenstelle der Anlage über SIP
umleiten.

Allerdings ist es eine Preisfrage, ob sich eine Fritz!Box auf der
deutschen Seite lohnt, denn für den Kaufpreis von über 100EUR kann man
viele Ortsgespräche führen (=Anrufumleitung von Anlagen-Nebenstelle auf
Ortsnetz von Sipgate das in Griechenland aufläuft)

Ansich würde ich von Fritz! und anderen Bastelkisten ja abraten, aber
wer noch eine uralte Octopus ("die läuft ja noch") in Betrieb hat, der
ist wohl kaum empfänglich für "richtig runde VoIP-Lösungen" von
Herstellern wie Avaya, Cisco oder Siemens etc.

Erich Kirchmayer

unread,
Jul 31, 2008, 5:13:09 PM7/31/08
to
Hi,

Jens Peter Moeller <dev-null-use...@phpug-hamburg.de> schrieb:

> mobile Telefone haben will. Insofern dachte ich eben an die Fritzbox.


> Der TK-Homeserver ginge natürlich auch. Aber die hat kein (Draft-)N
> WLAN und die DECT S0-Basis bräuchte man auch noch mal extra.

Eben, DECT. WLAN-Telefonie ist noch nicht das Wahre, schon garnicht mit
einem einzelnen Accesspoint. Ich nutze zuhause zwar (auch) ein WLAN-
Systemtelefon, aber das schafft bei Weitem nicht die Qualität und
Reichweite, die die System-DECT´s haben, von der Akkulaufzeit reden wir
mal garnicht.

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Jens Peter Moeller

unread,
Aug 1, 2008, 6:02:18 AM8/1/08
to
Rolf Dohmen schrieb:

> Aber, das LM510 beinhaltet nun auch einen 'echten' SIP-Server, der, wie
> sich zeigt, allerdings wohl nicht ganz immer ganz RFC-konform arbeitet,
> so ist es nicht immer bzw. nur mit Klimmzügen möglich beliebige
> SIP-Clients anzumelden. Manche Softphone und IP-Phones funktionieren,
> andere nicht. -Speziell zur Frtz!Box kann ich leider z.Zt. keine Aussage
> treffen, da ich derzeit keine Fritz-Box hier herumliegen habe - sonst
> hätte ich die glatt mal versucht die an mein Lan-Modul anzumelden...
> werde ich aber wohl bei Gelegenheit demnächt mal nachholen.

Bei Gelegenheit ... ich hab nun eine 7270 neben mir stehen. *flöt* ;-)


Gruß
JPM


Dominique Görsch

unread,
Aug 1, 2008, 8:59:11 AM8/1/08
to
hris schrieb:

> Erich Kirchmayer <e_kirc...@hotmail.com> wrote:
>> Ansich würde ich von Fritz! und anderen Bastelkisten ja abraten,
> Warum?

Vermutlich weil er - genauso wenig wie ich - gewerbliche Telefonie auf
ein Consumerspielzeug wie die Fritzbox stützen möchte. Es gibt unzählige
Berichte aus denen hervorgeht, dass sich die Fritzbox gerne mal aufhängt
und hin und wieder neu gestartet werden möchte. Im betrieblichen Umfeld
zählt zum Glück noch weitestgehend Stabilität und Zuverlässigkeit, wobei
ich ein solches Gerät auch privat nicht haben wollen würde.

> Die Fritz!-Lösungen sind mit Abstand das Beste, was ich im DSL-Bereich kenne.

Mal davon abgesehen, dass es hier gerade in erster Linie um VoIP und
nicht DSL geht, ist gerade das DSL-Modem eines der Makos der FritzBoxen.
Es soll zwar inzwischen etwas besser sein als früher, aber ist immer
noch vielen anderen unterlegen.

> Und mit dem dazu passenden Systemtelefon hat man auch fast den Telefoniecomfort wie bei
> dem Siemenssystem.

Hast du schon mal an einem Siemens Systemtelefon an einer entsprechenden
Anlage gesessen?

Gruß
Dominique Görsch

Dominique Görsch

unread,
Aug 1, 2008, 9:16:33 AM8/1/08
to
Chris schrieb:

> Erich Kirchmayer <e_kirc...@hotmail.com> wrote:
>> Jens Peter Moeller <dev-null-use...@phpug-hamburg.de> schrieb:
>>> Wobei aber vermutlich noch zu klären wäre, ob in Griechenland auch
>>> EuroISDN eingesetzt wird, also das Ding auch dort funktioniert, oder?
>> Eher, welches DSL verwendet wird! Da gibt?s nämlich einige Unterschiede
>> in den div. Ländern Europas (Annex A, Annex B usw.)
>>
> Mach wohl, aber wie ich schon schrieb, AVM vertreibt ihre Anlagen auch in Griechenland.
> In wie weit die lokalisiert sind, weiss ich allerdings nicht.

Sind sie, z.B. in Österreich kommt ja auch Annex A zum Einsatz. Die
Boxen lassen sich über einen Hack[1] wohl auch umstellen.

> Aber die Frage stellt sich ja bei der hier schon erwähnten Agfeo-Lösung auch...

Soweit ich weiß ist ISDN inzwischen weltweit außer in Japan und
Nordamerika immer DSS1 (Euro-ISDN). Demnach wird's der Agfeo egal sein,
ob sie in Deutschland oder Griechenland werkelt.

Gruß
Dominique Görsch

[1] http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=89428

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Erich Kirchmayer

unread,
Aug 1, 2008, 2:49:54 PM8/1/08
to
Hi,

=?ISO-8859-15?Q?Dominique_G=F6rsch?= <ma...@dgoersch.info> schrieb:

> Soweit ich weiß ist ISDN inzwischen weltweit außer in Japan und
> Nordamerika immer DSS1 (Euro-ISDN). Demnach wird's der Agfeo egal
> sein, ob sie in Deutschland oder Griechenland werkelt.

Naja, nicht ganz. In Österreich gibt es z.B. so seltsame Konstruktionen
wie "Mehrgeräteanschluss mit Durchwahl", "Rufnummernblöcke" für die
Durchwahl gibt es garnich tund man kann problemlso eine ehemals analoge
Nummer (z.B. 123456) auf ISDN-Durchwahl umstellen (123456-xxxxx)

Erich Kirchmayer

unread,
Aug 1, 2008, 3:32:33 PM8/1/08
to
Hi,

=?ISO-8859-15?Q?Dominique_G=F6rsch?= <ma...@dgoersch.info> schrieb:

> >> Ansich würde ich von Fritz! und anderen Bastelkisten ja abraten,
> > Warum?
>
> Vermutlich weil er - genauso wenig wie ich - gewerbliche Telefonie
> auf ein Consumerspielzeug wie die Fritzbox stützen möchte.

Naja, für Firmen mit 1-2 Mitarbeitern reicht sie dennoch meistens aus.
Mir ging es eher um die Firmenanlage (alte Octopus), da reicht die
Fritz!Box alleine nicht.

Was "Chef in Griechenland" angeht, kann es durchaus sein, dass die
Fritz!Box alleine da nicht ausreicht. Spätestens wenn Cheffe auch
Zugriff auf das Firmennetzwerk haben will/muss, dann braucht es einen
g´scheiten VPN-Router und mehr als nur eine "Hobby-Firewall". In
irgendeiner SW-Version macht die Fritz! zwar VPN, aber versteht sich das
mit der VPN-Gegenstelle in der Firma? Lässt sie VPN-Clients (Laptop vom
Chef) sauber durch? In der Firma wird die Fritz!Box ja hinter einem dort
vorhandenem Router laufen.

Natürlich können die geschilderten Konstruktionen mit Fritz!Box in
Griechenland und in der dt. Firma usw. funktionieren, die Frage ist nur
wie sicher/stabil und mit welchem Aufwand man da rangehen muss. (z.B.
VPN, Firewall, NAT usw.)

> Stabilität und Zuverlässigkeit, wobei ich ein solches Gerät auch
> privat nicht haben wollen würde.

Oooch, ich bin halt ein bischen verwöhnt von meinem zwar auch nicht
gerade High-End-Router/Firewall, aber mehr wie ´ne Fritz!Box kann der
jedenfalls, vorallem die Firewallregeln nutze ich um z.B. trotz Fritz!
Box in der SW-DMZ dort Port 80 (Fritz!Box-Konfig) WAN-seitig zu blocken.

> > Und mit dem dazu passenden Systemtelefon hat man auch fast den
> > Telefoniecomfort wie bei dem Siemenssystem.
>
> Hast du schon mal an einem Siemens Systemtelefon an einer
> entsprechenden Anlage gesessen?

Wohl kaum - aber viele Leute brauchen das auch garnicht. Ich könnte auch
ohne XML-Schnittstelle, Bildschirmschoner mit JPG´s, MP3-Klingeltönen,
Outlook-Sync usw. leben - aber "mit" macht es halt mehr Spass ;-) udn im
Business kann es ja sinnvoll sein, z.B. die Kamera von der Eingangstür
auf dem Display des Telefons darzustellen oder via XML-Schnittstelle
irgendwelche Prozesse zu steuern/überwachen oder auf 640x480 VGA
irgendwelche Bedienprozeduren vom z.B. Unified-Messaging-System schön
grafisch darzustellen. Dass so ein Telefon dann gem. Listenpreis ggf.
mehr kostet, als Fritz!Box + Telefon + PC zusammen - naja, das ist dann
eine andere Sache. Aber der Trend geht in der prof. Telekommunikation
eindeutig dorthin - keine grosse Chance mehr für mehrzeilige s/w-
Displays, die nur Namen, Nummern oder/und Bedienhinweise anzeigen.

Verglichen etwa mit Mobiltelefonen - mit einem monochromen Textdisplay
ist da schon seit vielen Jahren kein Blumentopf mehr zu gewinnen, High-
End-Geräte wie das Apple IPhone zeigen die momentan technische Spitze
der neudeutsch "Usability" genannten Bedienung und Grafik, selbst Low-
End-Geräte im Handybereich bieten Farbe und Bilder/Icons, während man
bei "Tischtelefonen" noch sehr verbreitet monochrome Textdisplays
findet...

Cisco, Siemens, Alcatel usw. arbeiten schon längst mit farbigen,
grafischen Displays bei ihren Systemtelefonen, teilweise mit einer VGA-
Auflösung (640x480). Agfeo, Auerswald etc. dümpeln da noch mit ihren
alten monochrom-Textdisplays herum, da sind selbst viele DECT-Telefone
schon "bunter".

Klar, zum Telefonieren reicht ein 2-zeiliges Textdisplay allemal, aber
warum darauf beschränken, wenn es doch so "schöne" Sachen gibt (und die
Cam vom Eingang auf´m Telefondisplay ist da nur ein Anwendungsfall von
vielen)

Der PC ist bei vielen Herstellern eng mit dem Telefon verknüpft.
Softclients, CTI, Presence-Status usw. sind im Businessbereich Standard.
Dennoch etnwickeln und verkaufen marktführende Hersteller wie z.B. Cisco
nachwievor Geräte mit grafischem (VGA-)Display. Und die Geräte werden
gekauft - das wird schon seinen Grund haben, warum neben dem PC nicht
nur ein Gerät mit 2-zeiligem Text-Display steht...

Lars P. Wolschner

unread,
Aug 1, 2008, 4:26:37 PM8/1/08
to
"Erich Kirchmayer" <e_kirc...@hotmail.com>:

> Was "Chef in Griechenland" angeht, kann es durchaus sein, dass
> die Fritz!Box alleine da nicht ausreicht. Spätestens wenn Cheffe
> auch Zugriff auf das Firmennetzwerk haben will/muss, dann
> braucht es einen g´scheiten VPN-Router und mehr als nur eine
> "Hobby-Firewall". In irgendeiner SW-Version macht die Fritz!
> zwar VPN, aber versteht sich das mit der VPN-Gegenstelle in der
> Firma?

Gerade in dieser Hinsicht dürfte die Fritz!Box vorbildlich sein.
Der Hersteller hat sich um standardkonformes, reines IPsec bemüht
und publiziert Anleitungen zur Konfiguration von Verbindungen mit
verbreiteten Produktfamilien professioneller Geräte. Das funktio-
niert dem Vernehmen nach auch.

Die erste Falle lauert darin, daß Annex A von AVM nicht so gut
unterstützt wird wie Annex B. Das bedeutet, daß eine Firmware mit
Annex A nicht notwendigerweise alle Features bietet, über die die
Nutzer hier in Deutschland mit ihrer Annex B-Firmware verfügen
können. Allerdings läßt sich das natürlich auch durch ein Modem des
griechischen Providers lösen, dessen sich die Fritz!Box bedient.

> Lässt sie VPN-Clients (Laptop vom Chef) sauber durch? In
> der Firma wird die Fritz!Box ja hinter einem dort vorhandenem
> Router laufen.

Das können heute sogar recht einfache Geräte.

> Natürlich können die geschilderten Konstruktionen mit Fritz!Box
> in Griechenland und in der dt. Firma usw. funktionieren, die
> Frage ist nur wie sicher/stabil und mit welchem Aufwand man da
> rangehen muss. (z.B. VPN, Firewall, NAT usw.)

An schlechten ADSL-Zugängen sind auch professionelle Geräte bzw.
Softwares unzuverlässig. Ich habe es erlebt, daß sich ein IPsec-
Tunnel nur unter Anpingen oder auch gar nicht zwischen einem
Funkwerk-Router und dem zugehörigen Softwareclient "Netscreen
Remote" (Juniper) aufbauen ließ. Und selbst wenn der Tunnel stand,
brach er häufig zusammen. Mit OpenVPN konnte man dagegen auf dem
gleichen Wege stundenlang ohne Unterbrechung arbeiten. Zuverlässig
sind auch die IPsec-Tunnel der Funkwerk-Geräte untereinander.

>> Stabilität und Zuverlässigkeit, wobei ich ein solches Gerät
>> auch privat nicht haben wollen würde.
>
> Oooch, ich bin halt ein bischen verwöhnt von meinem zwar auch
> nicht gerade High-End-Router/Firewall, aber mehr wie ´ne
> Fritz!Box kann der jedenfalls, vorallem die Firewallregeln nutze
> ich um z.B. trotz Fritz! Box in der SW-DMZ dort Port 80
> (Fritz!Box-Konfig) WAN-seitig zu blocken.

So eine Fritz!Box Fon WLAN 7270 oder auch 7170 hat den Vorzug, daß
sie möglichst alle in einem Privathaushalt benötigten Telekommuni-
kationsfunktionen in einem Gerät vereinen. Schon allein die Platz-
ersparnis ist ein Vorzug, wenn man mal die oft ungünstig gelegenen
Amtsanschlüsse in Privatwohnungen bedenkt. Vor allem dürfte Deine
professionelle Ausrüstung auch die vielfache elektrische Leistungs-
aufnahme haben. Und das ist bei Geräten, die ununterbrochen im
Betrieb sind, mit jedem Monat relevanter.

> Cisco, Siemens, Alcatel usw. arbeiten schon längst mit farbigen,
> grafischen Displays bei ihren Systemtelefonen, teilweise mit
> einer VGA- Auflösung (640x480). Agfeo, Auerswald etc. dümpeln da
> noch mit ihren alten monochrom-Textdisplays herum, da sind
> selbst viele DECT-Telefone schon "bunter".

Ein buntes oder auch nur ein größeres Display allein fördert noch
nicht die Usability. Und wenn ich dann für "vollbunt" auch noch ein
weiteres Trafoklötchen brauche, während das momchrome Textdisplay
aus der Anlage gespeist werden kann ...

CU
--
Lars P. Wolschner lars.wo...@nexgo.de
Senefelderstraße 3 lars.wo...@gmx.de
D-63069 Offenbach am Main
Fon & Fax: +49 69 80068670 Mobil: +49 163 8122462

Jens Peter Moeller

unread,
Aug 11, 2008, 5:16:16 AM8/11/08
to
Rolf Dohmen schrieb:

> Aber, das LM510 beinhaltet nun auch einen 'echten' SIP-Server, der, wie
> sich zeigt, allerdings wohl nicht ganz immer ganz RFC-konform arbeitet,
> so ist es nicht immer bzw. nur mit Klimmzügen möglich beliebige
> SIP-Clients anzumelden. Manche Softphone und IP-Phones funktionieren,
> andere nicht. -Speziell zur Frtz!Box kann ich leider z.Zt. keine Aussage
> treffen, da ich derzeit keine Fritz-Box hier herumliegen habe - sonst
> hätte ich die glatt mal versucht die an mein Lan-Modul anzumelden...
> werde ich aber wohl bei Gelegenheit demnächt mal nachholen.

Ich habe inzwischen im IP-Phone-Forum erfahren, daß das möglich
sein soll. Da hat es einer, zumindest im LAN, erfolgreich gestest.
Dann will ich mal hoffen, daß es auch durch einen OpenVPN-Tunnel geht.


Gruß
JPM


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