die Telekom kündigt das Leistungsmerkmal "Parallelruf" zu Mitte März -- auch für Bestandskunden.
Das ist sehr schade, da es meines Wissens keine Alternative gibt, bei der man ein ankommendes Gespräch gleichzeitig auf Mobiltelefon und Festnetz signalisieren lassen kann -- unter Anzeige der richtigen Rufnummer (Anrufer).
Stefan Bertels <p...@stefan-bertels.de> wrote: >Das ist sehr schade, da es meines Wissens keine Alternative gibt, bei >der man ein ankommendes Gespräch gleichzeitig auf Mobiltelefon und >Festnetz signalisieren lassen kann -- unter Anzeige der richtigen >Rufnummer (Anrufer).
TK-Anlage an einem ISDN-Anschluß mit aktivem "CLIP no screening".
Grüße Marc
-- " Wenn's nur billig genug ist, würden die | Marc Haber Leute sogar Stockhiebe auf die nackten | Mailadresse im Header Fußsohlen akzeptieren. " - Carsten Müller | http://www.zugschlus.de/ in de.comp.sys.ibm-pc, 05. Dezember 1998 | No courtesy copies, please!
Chris <m...@privacy.net> wrote: >Gibts das nicht auch bei Alice?
Nicht dass ich - als alice-kunde - wüsste.
Grüße Marc
-- " Wenn's nur billig genug ist, würden die | Marc Haber Leute sogar Stockhiebe auf die nackten | Mailadresse im Header Fußsohlen akzeptieren. " - Carsten Müller | http://www.zugschlus.de/ in de.comp.sys.ibm-pc, 05. Dezember 1998 | No courtesy copies, please!
> die Telekom kündigt das Leistungsmerkmal "Parallelruf" zu Mitte > März -- auch für Bestandskunden. > Das ist sehr schade, da es meines Wissens keine Alternative gibt, > bei der man ein ankommendes Gespräch gleichzeitig auf Mobiltelefon > und Festnetz signalisieren lassen kann -- unter Anzeige der > richtigen Rufnummer (Anrufer).
Es gibt einen Würgaround: die verzögerte Rufumleitung in der Vermittlungsstelle. Damit klingelt es erstmal auf dem Festnetz und wenn da keiner abnimmt, auf dem Handy. Dabei wird die Rufnummer des Anrufers zu beiden Anschlüssen korrekt übertragen.
Wenn jetzt noch sowohl Festnetz- als auch Mobilfunkanschluss vom richtigen [tm] Anbieter kommen, dann kostet die Rufumleitung vom Festnetz zum Handy nichts ;-)
> Es gibt einen Würgaround: die verzögerte Rufumleitung in der > Vermittlungsstelle. Damit klingelt es erstmal auf dem Festnetz und wenn > da keiner abnimmt, auf dem Handy. Dabei wird die Rufnummer des Anrufers > zu beiden Anschlüssen korrekt übertragen.
Nur dummerweise verstummt genau in dem Moment das Klingelzeichen für ein paar Sekunden, bis das Handy den ankommenden Ruf signalisiert. Ich lege dann immer auf.
> Michael Landenberger schrieb: >> Es gibt einen Würgaround: die verzögerte Rufumleitung in der >> Vermittlungsstelle. Damit klingelt es erstmal auf dem Festnetz und >> wenn da keiner abnimmt, auf dem Handy. Dabei wird die Rufnummer des >> Anrufers zu beiden Anschlüssen korrekt übertragen. > Nur dummerweise verstummt genau in dem Moment das Klingelzeichen für ein > paar Sekunden, bis das Handy den ankommenden Ruf signalisiert. Ich lege > dann immer auf.
Das größte Problem ist m.E, dass es viel zu lange dauert, bis das Gespräch am Weiterleitungsziel signalisiert wird. Standardmäßig greift die verzögerte Weiterleitung nach 20s)* (das entspricht ca. 5x klingeln). Viele Anrufer lassen es nur so 8x klingeln und legen auf. Also klingelt es z.B. am Handy vielleicht nur ein- bis zweimal und dann ist der Anruf weg.
Beim Parallelruf gab es vielleicht einen "Signalisierungsnachlauf" von einem Klingelzeichen. Das war einer der Gründe, warum ich den Parallelruf gebucht habe: Verzögerte AWS unpraktikabel, da entweder Weiterleitung zu früh (man hat kaum eine Chance, den Anruf z.B. zuhause entgegenzunehmen) oder zu spät (Anrufer legt auf, bevor man z.B. am Handy reagieren kann) Sofortige AWS unpraktikabel, weil man ständig vergisst die AWS ein/auszuschalten wenn man ins Haus kommt.
Der Workaround über TK-Anlage ist, wie schon genannt wurde, auch keine Alternative, da nicht feststellbar ist, wer anruft.
Ich hatte zuletzt folgende Kombination zwischen Parallelruf und AWS laufen: Parallelruf meiner FN-Nummer auf mein Handy, nach 25s AWS auf den T-Net-Box (jetzt Sprachbox), in der die Handynummer als Multinumbering-Nummer eingetragen war. So konnte ich stets entscheiden: Ist der Anruf(er) wichtig, nehme ich diesen kostenpflichtig per Parallelruf entgegen. Trifft das nicht zu, lasse ich ihn nach 25s auf die Sprachbox laufen und höre diese dann kostenfrei vom Handy aus ab (und kann dann entscheiden, ob ich sofort oder später darauf reagiere).
BTW, bitte teilt Euren Unmut nicht nur hier oder in anderen Foren mit, sondern investiert 55ct und schreibt auch der Telekom einen entsprechenden Brief. Auch wenn es wohl nichts helfen wird, sollen sie wenigstens wissen, das die Kunden, die das Dienstmerkmal gebucht hatten, sehr enttäuscht über diesen Schritt sind. Angeblich haben nur 2% aller Kunden den Dienst genutzt, daher ist es um so wichtiger, dass diese 2% eine entsprechende Rückmeldung geben.
)* Die Zeitdauer, nachdem die verzögerte AWS greift kann man durch *62*tt# einstellen. Wobei tt von 05s bis 60s erlaubt ist.
>die Telekom k ndigt das Leistungsmerkmal "Parallelruf" zu Mitte M rz >-- auch f r Bestandskunden.
Dummerweise ja :-(
>Das ist sehr schade, da es meines Wissens keine Alternative gibt, bei >der man ein ankommendes Gespr ch gleichzeitig auf Mobiltelefon und >Festnetz signalisieren lassen kann -- unter Anzeige der richtigen >Rufnummer (Anrufer).
Bitte zahlreich beschweren. Nur wenn viele substantiierte Beschwerden eingehen, besteht Hoffnung, da sie es einfach generell in ihre Software einbauen, so wie bei der fernsteuerbaren Anrufweiterschaltung.
Tipp: Mal auf der Telefonrechnung unten gucken, da stehen "Ansprechpartner" :-)
der Anbieter AS-Infodienste bietet den ParallelCall weiterhin an - an bis zu 20 verschiedene Ziele gleichzeitig. Und ist dabei noch günstiger als die Telekom!!
> > Stört das sonst niemanden? Die Funktion ist/war superpraktisch und > > i.d.R. besser als eine AWS.
> Du kannst sowas Ähnliches einrichten, indem du "Switch&Profit" nutzt. > Mit der Flatrate ins T-Mobile-Netz deckst du auch die Weiterleitungen ab.
Wie soll das funktionieren? Ich habe einen ISDN-Anschluss mit mehreren Telefonen. Kunden rufen (natürlich) auf dem Festnetz an, teilweise auch gleichzeitig (zwei Leitungen). Der Parallelruf erlaubt, ein Gespräch (ggf. auch das zweite) anzunehmen -- auch wenn man gerade nicht vor Ort vor dem Telefon lauert (unterwegs, Heimarbeit uswusf.)
> Die Konkurrenz kann das auch, wenn du an eine VoIP-SIP-Nummer > weiterleitest oder deinen Anschluss auf einen "Call&Surf IP"-Vertrag > umstellen lässt.
Ich möchte meinen ISDN-Anschluss behalten. Abgesehen davon, dass der Umstellungsaufwand und die -kosten hoch ist, bin ich bisher von der Qualität bei VoIP nicht überzeugt.
On 3 Mrz., 22:23, Martin Schröder <gic...@gmx.de> wrote:
> Michael Landenberger schrieb: > > Es gibt einen Würgaround: die verzögerte Rufumleitung in der > > Vermittlungsstelle. Damit klingelt es erstmal auf dem Festnetz und wenn > > da keiner abnimmt, auf dem Handy. Dabei wird die Rufnummer des Anrufers > > zu beiden Anschlüssen korrekt übertragen.
> Nur dummerweise verstummt genau in dem Moment das Klingelzeichen für ein > paar Sekunden, bis das Handy den ankommenden Ruf signalisiert. Ich lege > dann immer auf.
Genau. Zudem hat der Anrufbeantworter auf der Festnetznummer dank AWS keine Chance.
> Viele Anrufer haben aber einen Analoganschluss und hören an der > typischen Verzögerung beim Eintritt in die AWS-Phase, dass es nun an > einem anderen Anschluss klingelt. Wenn sie dann auflegen, kann dies auch > bedeuten, dass sie befürchten, bei dir Kosten zu verursachen, denn > ebenfalls viele Leute leiten (obwohl) kostenpflichtig auf > unterschiedliche Handynummern weiter, um immer erreichbar zu sein; > meistens geht dann unter diesen Handynummern eine nicht abgestellte > SMS-Benachrichtigung oder die Mobilbox hin.
Eben. Viele Leute legen auf, wenn so eine Pause kommt. Und viele Leute lassen es nicht 10x klingeln. Sie können ja nicht wissen, dass die ersten 5 Klingelzeichen ungehört verhallen und es erst dann richtig los geht.
> Ich glaube, die von dir geschilderten "deine Probleme" sind gar nicht > die deinen, sondern die deiner Kettenbriefschreiber. Bitte senden Sie > mir die erforderliche 55 Cent-Briefmarke zu.
Nur weil du den Parallelruf nicht vermisst, trifft das nicht unbedingt auf andere zu. Was sagst du, wenn dein Telefonanbieter dir z.B. die Rufnummernübermittlung abschaltet?
> > Sofortige AWS unpraktikabel, weil man ständig vergisst die AWS > > ein/auszuschalten wenn man ins Haus kommt.
> Und was würde dies nach sich ziehen?
Dass Anrufer niemanden erreichen?
> > Der Workaround über TK-Anlage ist, wie schon genannt wurde, auch keine > > Alternative, da nicht feststellbar ist, wer anruft.
> Natürlich wird das festgestellt. Du lässt dienen Anschluss auf einen > "Anlagenanschluss" umstellen, die Telekom freut sich über das zum > Fenster hinausgeworfene zusätzliche monatliche Entgelt. Dann kannst du > dein Clip-no-screening buchen, das die die Rufnummer des Anrufers auch > dann anzeigt, wenn du keine AWS (= im Amt) sondern eine RufUmLeitung > über dein ISDN-Equipment machst.
Kommt dann auch auf Mobilfunkanschlüssen die richtige Nummer an? Meines Wissens hängt das dann auch am Mobilfunkanbieter.
Die Kosten für so eine Umstellung werden wohl ordentlich: Neuer Anschluss, höhere Gebühren, komplett neue (große) Telefonanlage. Es ist mindestens eine dritte Leitung notwendig, da ja intern umgeleitet wird. Und wer garantiert dann, dass das Setup so auch von der Telekom langfristig weiterbetrieben wird? Man sieht ja am Parallelruf, dass man sich darauf nicht verlassen kann.
> >> Du kannst sowas Ähnliches einrichten, indem du "Switch&Profit" nutzt. > >> Mit der Flatrate ins T-Mobile-Netz deckst du auch die Weiterleitungen ab.
> > Wie soll das funktionieren? Ich habe einen ISDN-Anschluss mit mehreren
> Suche auf hilfe.telekom.de nach "Switch&Profit".
Meines Wissens ist Switch&Profit eine Funktion, die ausschließlich für Anrufe auf Mobilanschlüssen gedacht ist. Mir ist noch nicht klar, wie das funktionieren soll. Bin aber für Lösungsideen offen.
> Ich auch nicht. Deshalb habe ich dir ja die Flatrate für ins > T-Mobile-Netz und das parallele Klingeln an zwei Festnetzanschlüssen bei > Switch&Profit empfohlen.
Man kann Switch&Profit wirklich so einstellen, dass es den Parallelruf ersetzen kann? Laut Telekom-Webseite gilt Switch&Profit nur für Anrufe aus dem Telekom-Festnetz.
> > Eben. Viele Leute legen auf, wenn so eine Pause kommt. Und viele Leute > > lassen es nicht 10x klingeln. Sie können ja nicht wissen, dass die > > ersten 5 Klingelzeichen ungehört verhallen und es erst dann richtig > > los geht.
> Es ist nicht gesetzlich verboten, über die vier Klingelzeichen "vieler > Anrufbeantworter" hinaus anläuten zu lassen.
Das stimmt. Es hilft mir aber wenig, da ein großer Teil der Anrufer einfach nicht so lange klingeln lässt.
> > auf andere zu. Was sagst du, wenn dein Telefonanbieter dir z.B. die > > Rufnummernübermittlung abschaltet?
> "Danke", das wird dann schon seinen Grund haben, z. B. mir noch nicht > bekannter Missbrauch.
> Bitte zahlreich beschweren. Nur wenn viele substantiierte Beschwerden > eingehen, besteht Hoffnung, daß sie es einfach generell in ihre Software > einbauen, so wie bei der fernsteuerbaren Anrufweiterschaltung.
> Tipp: Mal auf der Telefonrechnung unten gucken, da stehen "Ansprechpartner" > :-)
Ich habe mich in Form einer angekündigten Kündigung getan und die realisiere ich auch durch eine Portierung auf dus.net.
> ich bin auch Betroffener und setzte mich nun zur Wehr. Meine Seite www.parallelruf.de wird in 2-3 Tagen (endgültig) fertig sein. > [...] > Ich hoffe auf Unterstützung.
Gerne, ich bin auch Betroffener. Ich bin skeptisch, dass es die DTAG zum Umdenken bewegen wird. Was zwischen den Zeilen in der Kündigung steht: "Die paar Leute, die Parallelruf nutzen sind uns egal".
Zu den Alternativen: 1&1 bietet es an. Aber dazu muss auch der DSL-Anschluss bei 1&1 sein.
Dus.net als VOIP-Anbieter bietet es ohne zusätzliche Gebühren an. Funktioniert prima und ist über Internet bequem und sehr flexibel konfigurierbar. Der Telekom Anschluss kann dorthin migriert (Einmalkosten EUR 29,90) werden. Voraussetzung ist natürlich ein Breitbandanschluss.
M-Net bietet als regionaler Anbieter in Teilen Bayerns seit neuestem ebenfalls Parallelruf für ISDN und Analog an. Kosten 4,50 Eur/Monat extra. Portierung möglich. Das Feature scheint nicht online administrierbar zu sein. Die "Parallelrufnummer" kann per PDF "beantragt" werden.
Ich persönlich werde den T-ISDN-Anschluss wohl zu dus.net portieren.
mittlerweile weiß ich wirklich nicht, wem ich schon alles geschrieben habe. Auf www.parallelruf.de versuche ich alle Betroffenen zu "vereinen". Bitte die Seite www.parallelruf.de weitergeben. Danke.
mittlerweile weiß ich wirklich nicht, wem ich schon alles geschrieben habe. Auf www.parallelruf.de versuche ich alle Betroffenen zu "vereinen". Bitte die Seite www.parallelruf.de weitergeben. Danke.