Mails, mit denen man mich auf eine kostenpflichtige Webseite zu locken versucht, indem behauptet wird, jemand wolle sich mit mir in Verbindung setzen, kenne ich ja schon länger. Anrufe, die mich auf eine kostenpflichtige Telefonnummer locken wollen, weil ich angeblich etwas gewonnen habe, kenne ich ebenfalls. Dies Wochenende erhielt ich erstmals einen Telefonanruf, der mich verlocken sollte, einen Vertrag auf einer kostenpflichtigen Webseite abzuschließen.
Anrufer war ein freundlicher Roboter von "nachbarschaftspost.com", der mir mitteilte, ein Nachbar habe eine Nachricht für mich hinterlassen, was ich verdächtig fand. Schließlich haben wir einen Anrufbeantworter, und unsere Mailadressen sind all denen, die unsere Telefonnummer haben, ebenfalls bekannt.
Die beworbene Webseite ist psychologisch geschickt aufgemacht: Foto eines netten Mädels links, Formular in kräftigen Farben auf der rechten Seite, Geschäftsbedingungen in #81abab; auf hellgrauem Grund im unteren Mittelteil. Dort, ganz unten: "Lernen Sie nette Menschen kennen, melden Sie sich jetzt an und testen Sie unsere Community vierzehn Tage kostenlos. Danach fällt ein 9 Euro Monatsbeitrag an. Die Mitgliedsdauer ist auf zwei Jahre ausgelegt." Obwohl vorgewarnt, sahen mein Mann und ich das erst auf den zweiten Blick. (Nein, vollständig ausgefüllt und angekreuzt haben wir das Formular natürlich nicht!)
Neben den 9 Euro Monatsbeitrag auf zwei Jahre für keine Leistung erteilt man laut Phantasie des Betreibers noch ein Werbeeinverständnis für "für die bessere Zuordnung von bereits zu meiner Person vorhandenen Daten - sowie für interessante und günstige Angebote aus den unten genannten Branchen, die meinen erkennbaren Interessen entgegenkommen". Dieser Hinweis steht nicht in den AGB, sondern auf einer separaten Seite, die über einen Link in der Fußzeile der Webseite zu erreichen ist. "Diese Einwilligung kann ich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft schriftlich per Brief widerrufen."
Whois teilt mir zu diesem Domainnamen mit, dass der Betreiber sich vom 'MCMS "Whois Protection Service Belize" Limited' decken lässt.
Dort finde ich als Kontakte: | netsolution FZE | Sheikh Zayed Road | P.O. Box: 124166, Dubai | United Arab Emirates | | Beauftragtes Servicecenter Europe: | Servicecenter | Bahnhofstrasse 33 | 8620 Wetzikon | Schweiz | | Internationale Service-Nummern: | Telefax: 01805 715 888
Die Adresse in der Schweiz ist auch die einzige Möglichkeit, einen zustande gekommenen Vertrag wieder zu kündigen (schriftlich, per Brief, natürlich).
Eine interessante Möglichkeit der Vertragskündigung findet man in den AGB: | 9. Elektronische Angriffe durch Hacker, Crawler etc. | 9.1 Elektronische Angriffe jeglicher Art auf die Plattform/die | Datenbank/das Netzwerk von nachbarschaft24 oder auf einzelne | Nutzer sind strikt untersagt. Jeder elektronische Angriff führt | zum sofortigen Ausschluss des Nutzers und wird zivil- und | strafrechtlich verfolgt. | 9.2 Als elektronische Angriffe gelten insbesondere, ohne dass | diese Aufzählung abschließend wäre: | Hacking-Versuche, d.h. Versuche, die Sicherheitsbarrieren von | nachbarschaft24 zu überwinden, zu umgehen, oder auf sonstige Art | außer Kraft zu setzen | ? Einsatz von Computerprogrammen zum automatischen Auslesen von | Daten wie z.B. Crawlern (alias Spider oder Robot, kurz: Bot) | ? das vorsätzliche Anwenden und/oder Verbreiten von Viren, | Würmern, Trojanern | ? Verwendung von Links, Programmen oder sonstigen Verfahren, die | die Plattform/die Datenbank/das Netzwerk von nachbarschaft24 | oder einzelne Nutzer schädigen können oder sollen | ? Brute Force Attacken | ? massenweiser E-Mail-Versand (Spamming)
Der heutige Traceroute verrät mir, dass die Site "nachbarschaftspost.com" momentan vermutlich in Deutschland gehostet wird. Sie wird via 78.41.80.15 geroutet. Hier behauptet whois: | person: Hostmaster of the Day | address: IP Services | address: ip69 internet solutions AG | address: Recklinghäuser Str. 12 | address: DE-46282 Dorsten | address: Germany
Gehe ich recht in der Annahme, dass man gegen keinen der Beteiligten rechtlich wirksam vorgehen kann? Die Telefonnummer des anrufenden Roboters habe ich, mangels ISDN-Telefons, leider nicht.
Birgit Nietsch wrote: > Der heutige Traceroute verrät mir, dass die Site > "nachbarschaftspost.com" momentan vermutlich in Deutschland > gehostet wird. Sie wird via 78.41.80.15 geroutet. > Hier behauptet whois: > | person: Hostmaster of the Day > | address: IP Services > | address: ip69 internet solutions AG > | address: Recklinghäuser Str. 12 > | address: DE-46282 Dorsten > | address: Germany
Ah, mal wieder dieser Drecksladen:
| ip69 was ist das? | | Die ip69 internet solutions wurde im Jahr 2002 als Einzelunternehmen | von Thomas Rodenbücher gegründet. Aufgrund der langen und | erfolgreichen Zusammenarbeit mit Christian Hoffmann und Sascha Lafond | wurde im September 2004 die ip69 internet solutions KG gegründet. | [...]
| Firmendaten: | ip69 internet solutions AG | Sitz der Aktiengesellschaft: | | In der Steele 20 | D-40599 Düsseldorf | | E-Mail-Kontakt: i...@ip69.de Kontaktformular | Fon: 0800 ip69tel (4769835) Gebührenfrei | +49 (0)211 650 286 - 0 (Zentrale) | +49 (0)211 650 286 - 10 (Vertrieb) | | Fax: 0800 ip69fax (4769329) Gebührenfrei | +49 (0)211 650 286 - 28 | | | Registergericht: Gelsenkirchen HRB 8504 | USt-ID-Nr. DE241098338 | | | Vorstand: | Christian Hoffmann | Thomas Rodenbücher | | Aufsichtsrat: | Rita Rodenbücher (Vorsitzende) | | | Gestaltung & Realisierung: | PAGEmachine AG - Webdesign made in Frankfurt | [...]
Ich sehe - leider - keine vernünftige Möglichkeit, dagegen etwas zu tun. Unsere "Vertreter" im Bundestag verstehen die gesamte Problematik nicht und interessieren sich daher nicht so wirklich dafür.
Beschwere dich doch per Fax (an die 0800) über den Müll, das ist dann wenigstens für dich kostenlos.
> Anrufer war ein freundlicher Roboter von "nachbarschaftspost.com", > der mir mitteilte, ein Nachbar habe eine Nachricht für mich > hinterlassen, was ich verdächtig fand. Schließlich haben wir einen > Anrufbeantworter, und unsere Mailadressen sind all denen, die > unsere Telefonnummer haben, ebenfalls bekannt.
Genau das kam bei mir auch an.
Ich hab den Hörer aus der Hand gelegt und den Roboter ausquatschen lassen. Der hat die Internetseite und das 3-stellige "Codewort" mehrmals schön langsam wiederholt.
Ich hatte gehofft, das wäre ne Endlosschleife, sodass er bei meinem Anruf Zeit viel verplempert, in der er andere nicht belästigen kann. "Leider" war's schon nach 2 Minuten vorbei.
> Die beworbene Webseite ist psychologisch geschickt aufgemacht:
Ich habe die Seite nicht aufgerufen, da ich eine "Verifikation" vermeiden wollte. Denn ich vermute, wenn kurz nach einem bestimmten Anruf ein Seitenaufruf erfolgt, steigen die Chancen, weiterhin belästigt zu werden.
> Gehe ich recht in der Annahme, dass man gegen keinen der Beteiligten > rechtlich wirksam vorgehen kann? Die Telefonnummer des anrufenden > Roboters habe ich, mangels ISDN-Telefons, leider nicht.
Ich habe ISDN, doch der Anrufer hat seine Nummer natürlich unterdrückt.
Gruß,
Volker
-- "Wenn du der Meinung bist, der andere sei ein Depp, dann überlass das Antworten denjenigen, die nicht dieser Meinung sind."
-- Adrian Suter in <5tejveF1d94g...@mid.individual.net>
> Paul Muster wrote: >> | ip69 internet solutions AG >> | Sitz der Aktiengesellschaft: >> | In der Steele 20 >> | D-40599 Düsseldorf > [...] >> | Registergericht: Gelsenkirchen HRB 8504
> Ist es eigentlich nicht strafbewehrt, falsche Angaben im Impressum > zu machen? Registergericht Gelsenkirchen passt nicht zu einem Sitz > in Düsseldorf und laut handelsregister.de ist der Sitz auch nicht > dort sondern in Dorsten.
Hm... beim Namen Rodenbücher fällt mir ein, dass die Vorsitzende des Aufsichtsrats der ip69 AG auch in selbigem der Arcandor AG (Karstadt, Thomas Cook usw.) sitzt.
Die Abzockmasche an sich ist nicht neu. Das c't-Magazin im HR hatte im Januar offenbar darüber berichtet und mal bei den Providern nachgehakt, aber die haben hinsichtlich ihrer Kunden wohl immer noch so ein unglückliches Händchen.
>>rechtlich wirksam vorgehen kann? Die Telefonnummer des anrufenden >>Roboters habe ich, mangels ISDN-Telefons, leider nicht.
> Die wurde auch nicht übermittelt. > War die Ansage bei Dir auch so entsetzlich verrauscht/kratzig? Ich > hatte Mühe was zu verstehen.
Ich kann nicht für Birgit reden, aber bei mir war die Ansage klar und deutlich.
Das ganze hatte eine erschreckend hohe "Qualität". Dieser Betrugsversuch war sicher aufwändig für den Betreiber. Es würde mich nicht wundern, wenn ziemlich viele in die Falle hinein getappt sind.
Gruß,
Volker
-- "Wenn du der Meinung bist, der andere sei ein Depp, dann überlass das Antworten denjenigen, die nicht dieser Meinung sind."
-- Adrian Suter in <5tejveF1d94g...@mid.individual.net>
>> War die Ansage bei Dir auch so entsetzlich verrauscht/kratzig? >> Ich hatte Mühe was zu verstehen.
> Ich kann nicht für Birgit reden, aber bei mir war die Ansage > klar und deutlich.
Exzellente Sprachqualität.
> Das ganze hatte eine erschreckend hohe "Qualität". Dieser > Betrugsversuch war sicher aufwändig für den Betreiber. Es > würde mich nicht wundern, wenn ziemlich viele in die Falle > hinein getappt sind.
Das schätze ich ähnlich ein. Eigentlich ist das versuchter Betrug, denn die abzuholenden Nachrichten existieren ja nicht. Leider habe ich keine Idee, wie man an diese Leute rechtlich rankommen kann. Briefkastenfirmen im Ausland, Kontakt über "Servicecenter", der ISP hat natürlich nichts mit dem Gebahren einiger seiner Kunden zu tun, und morgen kommt der Weihnachtsmann. Oder so.
Wenn genügend Leute darauf reinfallen, und etliche Fälle anschließend mit entsprechenden Kommentaren der Verbraucherzentralen durch die Presse gehen, dann besteht evtl. Hoffnung, dass der "große Erfolg" dem Spammer ein wenig Ärger verschafft. Aber ob ihm das unangenehm genug sein wird?
>| ip69 was ist das? >| >| Die ip69 internet solutions wurde im Jahr 2002 als Einzelunternehmen >| von Thomas Rodenbücher gegründet. Aufgrund der langen und >| erfolgreichen Zusammenarbeit mit Christian Hoffmann und Sascha Lafond >| wurde im September 2004 die ip69 internet solutions KG gegründet. >| [...]
>| Firmendaten: >| ip69 internet solutions AG >| Sitz der Aktiengesellschaft: >| >| In der Steele 20 >| D-40599 Düsseldorf >| >| E-Mail-Kontakt: i...@ip69.de Kontaktformular >| Fon: 0800 ip69tel (4769835) Gebührenfrei >| +49 (0)211 650 286 - 0 (Zentrale) >| +49 (0)211 650 286 - 10 (Vertrieb) >| >| Fax: 0800 ip69fax (4769329) Gebührenfrei >| +49 (0)211 650 286 - 28 >| >| >| Registergericht: Gelsenkirchen HRB 8504 >| USt-ID-Nr. DE241098338 >| >| >| Vorstand: >| Christian Hoffmann >| Thomas Rodenbücher >| >| Aufsichtsrat: >| Rita Rodenbücher (Vorsitzende) >| >| >| Gestaltung & Realisierung: >| PAGEmachine AG - Webdesign made in Frankfurt >| [...]
> Ich sehe - leider - keine vernünftige Möglichkeit, dagegen etwas zu tun. > Unsere "Vertreter" im Bundestag verstehen die gesamte Problematik nicht > und interessieren sich daher nicht so wirklich dafür.
> Beschwere dich doch per Fax (an die 0800) über den Müll, das ist dann > wenigstens für dich kostenlos.
> mfG Paul
und was soll das bringen? Bis auf die Tatsache, daß das Fax kostenlos ist, sehe ich keinen einzigen Vorteil zu dem, als wenn man das Fax an die eigene Oma schicken würde, was ggf. Kosten verursachen würde und zum gleichen Ergebnis führt.
Schau dir doch mal die Domains an, die das Unternehmen hostet. Schau dir mal an, welcher Nepp dort stattfindet.. Schau dir mal an, wie schnell sie mit Abmahnungen sind, wenn man auf sie auf Webseiten mit Tatsachen reagiert, wo man sie alleine nur als Hoster der Neppdomains nennt...
> Mails, mit denen man mich auf eine kostenpflichtige Webseite zu > locken versucht, indem behauptet wird, jemand wolle sich mit mir > in Verbindung setzen, kenne ich ja schon länger. Anrufe, die mich > auf eine kostenpflichtige Telefonnummer locken wollen, weil ich > angeblich etwas gewonnen habe, kenne ich ebenfalls. Dies > Wochenende erhielt ich erstmals einen Telefonanruf, der mich > verlocken sollte, einen Vertrag auf einer kostenpflichtigen > Webseite abzuschließen.
> Anrufer war ein freundlicher Roboter von "nachbarschaftspost.com", > der mir mitteilte, ein Nachbar habe eine Nachricht für mich > hinterlassen, was ich verdächtig fand. Schließlich haben wir einen > Anrufbeantworter, und unsere Mailadressen sind all denen, die > unsere Telefonnummer haben, ebenfalls bekannt.
> Die beworbene Webseite ist psychologisch geschickt aufgemacht: Foto > eines netten Mädels links, Formular in kräftigen Farben auf der > rechten Seite, Geschäftsbedingungen in #81abab; auf hellgrauem > Grund im unteren Mittelteil. Dort, ganz unten: "Lernen Sie nette > Menschen kennen, melden Sie sich jetzt an und testen Sie unsere > Community vierzehn Tage kostenlos. Danach fällt ein 9 Euro > Monatsbeitrag an. Die Mitgliedsdauer ist auf zwei Jahre ausgelegt." > Obwohl vorgewarnt, sahen mein Mann und ich das erst auf den zweiten > Blick. (Nein, vollständig ausgefüllt und angekreuzt haben wir das > Formular natürlich nicht!)
> Neben den 9 Euro Monatsbeitrag auf zwei Jahre für keine Leistung > erteilt man laut Phantasie des Betreibers noch ein > Werbeeinverständnis für "für die bessere Zuordnung von bereits zu > meiner Person vorhandenen Daten - sowie für interessante und > günstige Angebote aus den unten genannten Branchen, die meinen > erkennbaren Interessen entgegenkommen". Dieser Hinweis steht nicht > in den AGB, sondern auf einer separaten Seite, die über einen Link > in der Fußzeile der Webseite zu erreichen ist. "Diese Einwilligung > kann ich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft schriftlich per > Brief widerrufen."
> Whois teilt mir zu diesem Domainnamen mit, dass der Betreiber sich > vom 'MCMS "Whois Protection Service Belize" Limited' decken lässt.
> Dort finde ich als Kontakte: > | netsolution FZE > | Sheikh Zayed Road > | P.O. Box: 124166, Dubai > | United Arab Emirates > | > | Beauftragtes Servicecenter Europe: > | Servicecenter > | Bahnhofstrasse 33 > | 8620 Wetzikon > | Schweiz > | > | Internationale Service-Nummern: > | Telefax: 01805 715 888
> Die Adresse in der Schweiz ist auch die einzige Möglichkeit, einen > zustande gekommenen Vertrag wieder zu kündigen (schriftlich, per > Brief, natürlich).
> Eine interessante Möglichkeit der Vertragskündigung findet man > in den AGB: > | 9. Elektronische Angriffe durch Hacker, Crawler etc. > | 9.1 Elektronische Angriffe jeglicher Art auf die Plattform/die > | Datenbank/das Netzwerk von nachbarschaft24 oder auf einzelne > | Nutzer sind strikt untersagt. Jeder elektronische Angriff führt > | zum sofortigen Ausschluss des Nutzers und wird zivil- und > | strafrechtlich verfolgt. > | 9.2 Als elektronische Angriffe gelten insbesondere, ohne dass > | diese Aufzählung abschließend wäre: > | Hacking-Versuche, d.h. Versuche, die Sicherheitsbarrieren von > | nachbarschaft24 zu überwinden, zu umgehen, oder auf sonstige Art > | außer Kraft zu setzen > | ? Einsatz von Computerprogrammen zum automatischen Auslesen von > | Daten wie z.B. Crawlern (alias Spider oder Robot, kurz: Bot) > | ? das vorsätzliche Anwenden und/oder Verbreiten von Viren, > | Würmern, Trojanern > | ? Verwendung von Links, Programmen oder sonstigen Verfahren, die > | die Plattform/die Datenbank/das Netzwerk von nachbarschaft24 > | oder einzelne Nutzer schädigen können oder sollen > | ? Brute Force Attacken > | ? massenweiser E-Mail-Versand (Spamming)
> Der heutige Traceroute verrät mir, dass die Site > "nachbarschaftspost.com" momentan vermutlich in Deutschland > gehostet wird. Sie wird via 78.41.80.15 geroutet. > Hier behauptet whois: > | person: Hostmaster of the Day > | address: IP Services > | address: ip69 internet solutions AG > | address: Recklinghäuser Str. 12 > | address: DE-46282 Dorsten > | address: Germany
> Gehe ich recht in der Annahme, dass man gegen keinen der Beteiligten > rechtlich wirksam vorgehen kann? Die Telefonnummer des anrufenden > Roboters habe ich, mangels ISDN-Telefons, leider nicht.
wird auch nicht angeszeigt die Nummer, hatte gerade den Anruf auch
|Nun also Spam-Anrufe. Sie kommen ohne Absenderrufnummer
Von sowas lasse *ich* mich nicht wecken. Das Leben kann so einfach sein, wenn man sich nicht hinter einem "Anrufe ohne Nummer müssen nicht zwangsläufig böse sein" versteckt.
SCNR, Ulrich -- Diese Signatur wurde mit Hilfe einer Datenverarbeitungs-Anlage erstellt. Sie ist ohne Unterschrift gültig.
>>am frühen Morgen in übelster VoIP-Qualität geweckt :-(
>>|Nun also Spam-Anrufe. Sie kommen ohne Absenderrufnummer >Von sowas lasse *ich* mich nicht wecken. Das Leben kann so einfach >sein, wenn man sich nicht hinter einem "Anrufe ohne Nummer müssen >nicht zwangsläufig böse sein" versteckt.
Ok, dazu müßte ich mir eine Fritzbox kaufen. Meine Auerswald 4308i ist auf sowas nicht vorbereitet.
Mir persönlich ist das ja Wurscht, schließlich gehört es ja zu meinem Job :-)
Aber wenn die Bergeweise ahnungslose Mitmenchen jeden Alters, für die das Telefon noch einen hohen sozialen Stellenwert terrorisieren, hört es irgendwo auf :-(
Habe vorgestern auch ein Google adsense konto eröffnet, werbeblocks auf meiner hP geschaltet usw. und bekam gerade einen Anruf dieser nachbarschaftspost.com . Natürlich gar nicht auf die Seite gehen! Kontaktanzeigen verstossen aber gegen die Google Bestimmungen. Unter den I google setup findet man eine Option, wie man unerwünschte Werber blockieren kann. Die können ja auch nicht alles bzw. fast gar nichts der Milliarden URLs kontrollieren die Google irgendwie benutzen. kontrollieren. Dort habe ich die URL der nachbarschaftspost.com erst mal eingetragen Mal sehen ob ich dann meine Ruhe habe. Ist ja nicht der einzige Werbeanrufer
> Mails, mit denen man mich auf eine kostenpflichtige Webseite zu > locken versucht, indem behauptet wird, jemand wolle sich mit mir > in Verbindung setzen, kenne ich ja schon l nger. Anrufe, die mich > auf eine kostenpflichtige Telefonnummer locken wollen, weil ich > angeblich etwas gewonnen habe, kenne ich ebenfalls. Dies > Wochenende erhielt ich erstmals einen Telefonanruf, der mich > verlocken sollte, einen Vertrag auf einer kostenpflichtigen > Webseite abzuschlie en.
> Anrufer war ein freundlicher Roboter von "nachbarschaftspost.com", > der mir mitteilte, ein Nachbar habe eine Nachricht f r mich > hinterlassen, was ich verd chtig fand. Schlie lich haben wir einen > Anrufbeantworter, und unsere Mailadressen sind all denen, die > unsere Telefonnummer haben, ebenfalls bekannt.
> Die beworbene Webseite ist psychologisch geschickt aufgemacht: Foto > eines netten M dels links, Formular in kr ftigen Farben auf der > rechten Seite, Gesch ftsbedingungen in #81abab; auf hellgrauem > Grund im unteren Mittelteil. Dort, ganz unten: "Lernen Sie nette > Menschen kennen, melden Sie sich jetzt an und testen Sie unsere > Community vierzehn Tage kostenlos. Danach f llt ein 9 Euro > Monatsbeitrag an. Die Mitgliedsdauer ist auf zwei Jahre ausgelegt." > Obwohl vorgewarnt, sahen mein Mann und ich das erst auf den zweiten > Blick. (Nein, vollst ndig ausgef llt und angekreuzt haben wir das > Formular nat rlich nicht!)
> Neben den 9 Euro Monatsbeitrag auf zwei Jahre f r keine Leistung > erteilt man laut Phantasie des Betreibers noch ein > Werbeeinverst ndnis f r "f r die bessere Zuordnung von bereits zu > meiner Person vorhandenen Daten - sowie f r interessante und > g nstige Angebote aus den unten genannten Branchen, die meinen > erkennbaren Interessen entgegenkommen". Dieser Hinweis steht nicht > in den AGB, sondern auf einer separaten Seite, die ber einen Link > in der Fu zeile der Webseite zu erreichen ist. "Diese Einwilligung > kann ich jederzeit mit Wirkung f r die Zukunft schriftlich per > Brief widerrufen."
> Whois teilt mir zu diesem Domainnamen mit, dass der Betreiber sich > vom 'MCMS "Whois Protection Service Belize" Limited' decken l sst.
> Dort finde ich als Kontakte: > | netsolution FZE > | Sheikh Zayed Road > | P.O. Box: 124166, Dubai > | United Arab Emirates > | > | Beauftragtes Servicecenter Europe: > | Servicecenter > | Bahnhofstrasse 33 > | 8620 Wetzikon > | Schweiz > | > | Internationale Service-Nummern: > | Telefax: 01805 715 888
> Die Adresse in der Schweiz ist auch die einzige M glichkeit, einen > zustande gekommenen Vertrag wieder zu k ndigen (schriftlich, per > Brief, nat rlich).
> Eine interessante M glichkeit der Vertragsk ndigung findet man > in den AGB: > | 9. Elektronische Angriffe durch Hacker, Crawler etc. > | 9.1 Elektronische Angriffe jeglicher Art auf die Plattform/die > | Datenbank/das Netzwerk von nachbarschaft24 oder auf einzelne > | Nutzer sind strikt untersagt. Jeder elektronische Angriff f hrt > | zum sofortigen Ausschluss des Nutzers und wird zivil- und > | strafrechtlich verfolgt. > | 9.2 Als elektronische Angriffe gelten insbesondere, ohne dass > | diese Aufz hlung abschlie end w re: > | Hacking-Versuche, d.h. Versuche, die Sicherheitsbarrieren von > | nachbarschaft24 zu berwinden, zu umgehen, oder auf sonstige Art > | au er Kraft zu setzen > | ? Einsatz von Computerprogrammen zum automatischen Auslesen von > | Daten wie z.B. Crawlern (alias Spider oder Robot, kurz: Bot) > | ? das vors tzliche Anwenden und/oder Verbreiten von Viren, > | W rmern, Trojanern > | ? Verwendung von Links, Programmen oder sonstigen Verfahren, die > | die Plattform/die Datenbank/das Netzwerk von nachbarschaft24 > | oder einzelne Nutzer sch digen k nnen oder sollen > | ? Brute Force Attacken > | ? massenweiser E-Mail-Versand (Spamming)
> Der heutige Traceroute verr t mir, dass die Site > "nachbarschaftspost.com" momentan vermutlich in Deutschland > gehostet wird. Sie wird via 78.41.80.15 geroutet. > Hier behauptet whois: > | person: Hostmaster of the Day > | address: IP Services > | address: ip69 internet solutions AG > | address: Recklingh user Str. 12 > | address: DE-46282 Dorsten > | address: Germany
> Gehe ich recht in der Annahme, dass man gegen keinen der Beteiligten > rechtlich wirksam vorgehen kann? Die Telefonnummer des anrufenden > Roboters habe ich, mangels ISDN-Telefons, leider nicht.
ich hatte gestern Abend (! 20.40 Uhr) den netten Herrn Roboter auf meinem AB ! - auch in ausgezeichneter Sprachqualität und mit 3facher Wiederholung des "Codes" (3stellig Zahlen) wär fast von der Couch gefallen, als es im Nebenzimmer anfing zu "reden", hab gleich erst mal die Box auf ganz leise gestellt
Es ist schon eine Frechheit, was man sich für Werbemaschen ausdenkt, um an anderer Leute Geld zu kommen !
Da ich auch misstrauisch war, und keine Nachbarn habe, die mir über Telefon und "Codes" Nachrichten übermitteln, bin ich erstmals "googlen" gegangen und hier gelandet, na denn brauch ich mir ja auch die Seite nicht mehr anzuschauen...
On 8 Apr., 12:00, proadvo...@googlemail.com wrote:
> ich hatte gestern Abend (! 20.40 Uhr) den netten Herrn Roboter > auf meinem AB ! - auch in ausgezeichneter Sprachqualität und mit > 3facher Wiederholung des "Codes" (3stellig Zahlen) > wär fast von der Couch gefallen, als es im Nebenzimmer anfing zu > "reden", hab gleich erst mal die Box auf ganz leise gestellt
> Es ist schon eine Frechheit, was man sich für Werbemaschen ausdenkt, > um an anderer Leute Geld zu kommen !
> Da ich auch misstrauisch war, und keine Nachbarn habe, die mir über > Telefon und "Codes" Nachrichten übermitteln, bin ich erstmals > "googlen" gegangen und hier gelandet, na denn brauch ich mir ja auch > die Seite nicht mehr anzuschauen...
ohje hab den scheiß echt mitgemacht weil ich dachte ich hätte ne nachricht ich depp.. können die mir jez was oder muss ich wirklich nen kündigungsbrief schicken?
> ohje hab den scheiß echt mitgemacht weil ich dachte ich hätte ne > nachricht ich depp.. > können die mir jez was oder muss ich wirklich nen kündigungsbrief > schicken?
Wenn du auf der sicheren Seite sein willst, dann schick besser die Kündigung per Einschreiben an dieses Servicecenter in der Schweiz, das auf der Seite angegeben ist.
Diese Typen speichern als "Nachweis" deine IP-Adresse und die Uhrzeit, zu der du dich einträgst. Wenn du nicht zahlst, melden sich bei dir Rechtsanwälte, die auf Mahnungen spezialisiert sind, wedeln mit den Verbindungsdaten, und machen Terror, bis du einknickst und zahlst. Ganz schlimm kann es werden, wenn du dich von der Arbeit aus eingeloggt hast, und deine Firma eine feste IP-Adresse hat, denn dann können sie auf die Idee kommen, damit zu drohen, dass sie deinen Arbeitgeber informieren.
Man kann es natürlich drauf ankommen lassen, auf die Mahnungen warten, und irgendwann das Zustandekommen des Vertrags anfechten. Dann sollen die kommen, und nachweisen, dass ein Erwachsener aus deinem Haushalt den "Vertrag" auf der Webseite abgeschlossen hat. (Hm. Ob die wohl hier mitlesen, und deinen Artikel als "Beweis" gegen dich einsetzen? Anwälte kommen auf vieles.)
Egal - spätestens dann wirst du jedenfalls eingeschriebene Briefe schreiben müssen, und dann unter Umständen mehrere. Wenn du den Kopf in den Sand steckst und gar nichts tust, steht nämlich eines Tages der Gerichtsvollzieher vor der Tür.
Nur mal interessehalber: gab es denn eine "Nachricht" für dich in dieser "Nachbarschaftspost", und wenn ja, was stand drin?
>> ohje hab den scheiß echt mitgemacht weil ich dachte ich hätte ne >> nachricht ich depp.. >> können die mir jez was oder muss ich wirklich nen kündigungsbrief >> schicken?
> Wenn du auf der sicheren Seite sein willst, dann schick besser die > Kündigung per Einschreiben an dieses Servicecenter in der Schweiz, > das auf der Seite angegeben ist.
> Diese Typen speichern als "Nachweis" deine IP-Adresse und die > Uhrzeit, zu der du dich einträgst. Wenn du nicht zahlst, melden > sich bei dir Rechtsanwälte, die auf Mahnungen spezialisiert sind, > wedeln mit den Verbindungsdaten, und machen Terror, bis du > einknickst und zahlst. Ganz schlimm kann es werden, wenn du dich > von der Arbeit aus eingeloggt hast, und deine Firma eine feste > IP-Adresse hat, denn dann können sie auf die Idee kommen, damit zu > drohen, dass sie deinen Arbeitgeber informieren.
> Man kann es natürlich drauf ankommen lassen, auf die Mahnungen > warten, und irgendwann das Zustandekommen des Vertrags anfechten. > Dann sollen die kommen, und nachweisen, dass ein Erwachsener aus > deinem Haushalt den "Vertrag" auf der Webseite abgeschlossen hat. > (Hm. Ob die wohl hier mitlesen, und deinen Artikel als "Beweis" > gegen dich einsetzen? Anwälte kommen auf vieles.)
> Egal - spätestens dann wirst du jedenfalls eingeschriebene Briefe > schreiben müssen, und dann unter Umständen mehrere. Wenn du den > Kopf in den Sand steckst und gar nichts tust, steht nämlich eines > Tages der Gerichtsvollzieher vor der Tür.
Mit Sicherheit NICHT! Für wen sollte er denn das Geld eintreiben? Die Briefkästen in der Wüste? Wie soll denn das begründet werden und von wem sollte denn ZUVOR der amtliche Bescheid kommen? Der Kamele in der Wüste?
> Nur mal interessehalber: gab es denn eine "Nachricht" für dich > in dieser "Nachbarschaftspost", und wenn ja, was stand drin?
> Es ist schon eine Frechheit, was man sich für Werbemaschen ausdenkt, > um an anderer Leute Geld zu kommen ! [...] > Da ich auch misstrauisch war, und keine Nachbarn habe, die mir über > Telefon und "Codes" Nachrichten übermitteln,
Das ist keine Werbung, sondern ein Betrugsversuch, da die angebliche Nachricht nicht existiert.
Gruß,
Volker
-- "Wenn du der Meinung bist, der andere sei ein Depp, dann überlass das Antworten denjenigen, die nicht dieser Meinung sind."
-- Adrian Suter in <5tejveF1d94g...@mid.individual.net>
>> Egal - spätestens dann wirst du jedenfalls eingeschriebene Briefe >> schreiben müssen, und dann unter Umständen mehrere. Wenn du den >> Kopf in den Sand steckst und gar nichts tust, steht nämlich eines >> Tages der Gerichtsvollzieher vor der Tür.
> Mit Sicherheit NICHT! > Für wen sollte er denn das Geld eintreiben? Die Briefkästen in der > Wüste? Wie soll denn das begründet werden und von wem sollte denn > ZUVOR der amtliche Bescheid kommen? Der Kamele in der Wüste?
Meine Spekulation: die Forderung wird an ein deutsches Inkasso-Büro abgetreten.
>> Nur mal interessehalber: gab es denn eine "Nachricht" für dich >> in dieser "Nachbarschaftspost", und wenn ja, was stand drin?
> Mit Sicherheit ebenfalls nicht.
Ich wollt halt wissen, ob es denn wenigstens eine Fake-Nachricht gab. Reine Neugier meinerseits.
Hallo, am 09.04.2008 hast du, Birgit Nietsch, geschrieben:
> Sebastian Karkus schrieb:
>>> Egal - spätestens dann wirst du jedenfalls eingeschriebene Briefe >>> schreiben müssen, und dann unter Umständen mehrere. Wenn du den >>> Kopf in den Sand steckst und gar nichts tust, steht nämlich eines >>> Tages der Gerichtsvollzieher vor der Tür.
>> Mit Sicherheit NICHT! >> Für wen sollte er denn das Geld eintreiben? Die Briefkästen in der >> Wüste? Wie soll denn das begründet werden und von wem sollte denn >> ZUVOR der amtliche Bescheid kommen? Der Kamele in der Wüste?
> Meine Spekulation: die Forderung wird an ein deutsches Inkasso-Büro > abgetreten.
Na und dann? Wen vertritt denn das Inkasso-Büro genau? Das letzte Schreiben von einer gewissen Anwältin, die für einen Geneppten versucht hatte mit TamTamm einzutreiben beantwortete ich mit einer Frage: "Für wen treiben Sie die Forderungen ein und wie genau habe ich (Schreiben für Geneppten geschrieben) dem Vertrag zugestimmt?" Komisch- man könnte meinen, mit ihren lauthalsen Drohungen und Versprechen würde sie antworten. Was kam? NICHTS :)
>>> Nur mal interessehalber: gab es denn eine "Nachricht" für dich >>> in dieser "Nachbarschaftspost", und wenn ja, was stand drin?
>> Mit Sicherheit ebenfalls nicht.
> Ich wollt halt wissen, ob es denn wenigstens eine Fake-Nachricht > gab. Reine Neugier meinerseits.
Naja- dann würde sich das dumme Spammerpack ja individuelle Sachen einfallen lassen müssen :) Das geht ja gaaar nicht :)
> | ip69 was ist das? ... > | ip69 internet solutions AG > | In der Steele 20 > | D-40599 Düsseldorf > | E-Mail-Kontakt: i...@ip69.de Kontaktformular > | Fon: 0800 ip69tel (4769835) Gebührenfrei > | +49 (0)211 650 286 - 0 (Zentrale) > | +49 (0)211 650 286 - 10 (Vertrieb) ... > | Thomas Rodenbücher
Hmmm, wollte als "netter Nachbar" für ihn einen Account einrichten, leider bricht das Fomular mit http://www.nachbarschaftspost.com/profil2.php Not Found The requested URL /profil2.php was not found on this server. Apache/2.2.3 (Debian) PHP/5.2.0-8+etch10 mod_ssl/2.2.3 OpenSSL/0.9.8c Server at www.nachbarschaftspost.com Port 80
um Himmels willen wie kannst Du nur solche Falschinformation verbreiten? Tausender Betroffener lesen Deine "Tipps" vielleicht und reagieren falsch. Ob man bei diesen oder ähnlichen "Nutzlosanbietern" überhaupt reagieren soll und wie ernst man die Drohungen derselbigen nehmen soll, dazu reicht ein Klick auf den Link:
>> ohje hab den scheiß echt mitgemacht weil ich dachte ich hätte ne >> nachricht ich depp.. >> können die mir jez was oder muss ich wirklich nen kündigungsbrief >> schicken?
> Wenn du auf der sicheren Seite sein willst, dann schick besser die > Kündigung per Einschreiben an dieses Servicecenter in der Schweiz, > das auf der Seite angegeben ist.
> Diese Typen speichern als "Nachweis" deine IP-Adresse und die > Uhrzeit, zu der du dich einträgst. Wenn du nicht zahlst, melden > sich bei dir Rechtsanwälte, die auf Mahnungen spezialisiert sind, > wedeln mit den Verbindungsdaten, und machen Terror, bis du > einknickst und zahlst. Ganz schlimm kann es werden, wenn du dich > von der Arbeit aus eingeloggt hast, und deine Firma eine feste > IP-Adresse hat, denn dann können sie auf die Idee kommen, damit zu > drohen, dass sie deinen Arbeitgeber informieren.
> Man kann es natürlich drauf ankommen lassen, auf die Mahnungen > warten, und irgendwann das Zustandekommen des Vertrags anfechten. > Dann sollen die kommen, und nachweisen, dass ein Erwachsener aus > deinem Haushalt den "Vertrag" auf der Webseite abgeschlossen hat. > (Hm. Ob die wohl hier mitlesen, und deinen Artikel als "Beweis" > gegen dich einsetzen? Anwälte kommen auf vieles.)
> Egal - spätestens dann wirst du jedenfalls eingeschriebene Briefe > schreiben müssen, und dann unter Umständen mehrere. Wenn du den > Kopf in den Sand steckst und gar nichts tust, steht nämlich eines > Tages der Gerichtsvollzieher vor der Tür.
> Nur mal interessehalber: gab es denn eine "Nachricht" für dich > in dieser "Nachbarschaftspost", und wenn ja, was stand drin?
> > | address: ip69 internet solutions AG > > | address: Recklinghäuser Str. 12 > > | address: DE-46282 Dorsten > Ich sehe - leider - keine vernünftige Möglichkeit, dagegen etwas zu tun. > Unsere "Vertreter" im Bundestag verstehen die gesamte Problematik nicht > und interessieren sich daher nicht so wirklich dafür.
> um Himmels willen wie kannst Du nur solche Falschinformation > verbreiten? Tausender Betroffener lesen Deine "Tipps" vielleicht
... und vermeiden damit Nervenkrieg: ich riet zum fristgerechten Widerruf. Der Fragesteller hatte ja keine Rechnung oder Mahnung vorliegen, sondern war noch innerhalb der Frist, in der man den Ärger mit einem einzigen Brief abwenden kann. Irgendwann im Verlauf so eines Spiels wird ohnehin ein Einschreiben fällig.
Die Verbrauchertipps ranken sich alle um eintreffende Mahnungen. Das heißt aber nicht, dass man auf diese warten *muss*.
>> um Himmels willen wie kannst Du nur solche Falschinformation >> verbreiten? Tausender Betroffener lesen Deine "Tipps" vielleicht
> ... und vermeiden damit Nervenkrieg: ich riet zum fristgerechten > Widerruf.
Der kostet immerhin Porto.
> Der Fragesteller hatte ja keine Rechnung oder Mahnung > vorliegen, sondern war noch innerhalb der Frist, in der man > den Ärger mit einem einzigen Brief abwenden kann. Irgendwann > im Verlauf so eines Spiels wird ohnehin ein Einschreiben fällig.
Ja, wenn der Mahnbescheid vom Gericht kommt, kann ein Einschreiben sinnvoll sein. Der kommt aber m.W. nicht.
> Die Verbrauchertipps ranken sich alle um eintreffende Mahnungen. > Das heißt aber nicht, dass man auf diese warten *muss*.
Nö, man kann Einschreiben schicken, per email widerrufen oder einen Regentanz aufführen. Helfen tut das nach allem, was "Betroffene" schreiben, nix. Aussitzen hilft dagegen ziemlich gut ;-)