>Ingrid Liebeler schrieb:
>
>> In News:de.sci.physik lese ich soeben:
>
>Und was hat das hier zu suchen, du St�ck geistige Notdurft?
>
>Glaubst du, wir w�ren nicht in der Lage, bei Interesse diese
>NG zu abonnieren? Nicht jeder ist so dumm wie du - du solltest
>nicht von dir auf andere schlie�en.
>
>Gibt es bei dir nicht doch die M�glichkeit, dich postnatal
>abzutreiben?
>In News:de.sci.physik lese ich soeben:
>
>Gregor Scholten schrieb:
>
>> On 22 Nov., 15:54, Harald Maedl <harald.ma...@gmx.de> wrote:
>> > >> Laienlogik, die du nur schwer wirst widerlegen k�nnen, die da lautet:
>> > >> "Von nichts kommt auch nichts.";-)
>> > > oh, das Anfangssingularit�tsmodell widerspricht der gar nicht. Es ist
>> > > ja nicht so, dass da vor der Anfangssingularit�t nichts ist und dann
>> > > etwas. Die Zeit selbst beginnt ja erst an der Anfangssingularit�t.
>> >
>> > Wie kommst du darauf? Ich dachte die Zeit beginnt erst dann, wenn die
>> > Singularit�t sozusagen "explodiert", sprich wenn der Raum expandiert.
>>
>> der Zeitraum zwischen dem Augenblick der Singularit�t und dem
>> Augenblick, in dem der Raum expandiert, ist aber infinitesimal kurz,
>> so dass es wenig Sinn macht, dazwischen abgrenzen zu wollen. Man hat
>> hier das typische mathematische Problem einer offenen Menge: der Rand
>> dU der Menge U ist nicht selbst Teil der Menge. Die Menge (0,1]
>> enth�lt nicht das Element 0 im Unterschied zur Menge [0,1] - trotzdem
>> sagt man, sie beginnt bei 0.
>>
>> > >> Dieser Zeitpunkt ist gewisserma�en willk�rlich, weil er je nach
>> > >> Theoriemodell zeitlich unterschiedlich sei kann.
>> > > in jeder Modellvariante trifft er ziemlich genau mit dem Augenblick
>> > > der Anfangssingularit�t zusammen.
>> >
>> > Das verstehe ich nicht. Ich verst�nde es, wenn du gemeint haben
>> > solltest, dass die Zeit erst mit der Ausdehnung des Raumes begonnen
>> > habe. Dann gab es allerdings keine Anfangssingularit�t mehr.
>>
>> der linke Rand von U := (0,1] ist 0, auch wenn nicht 0 \in U.
>>
>> > >> Ashtekar, Tomasz Pawlowski, Parampreet Singh haben hier doch mittels des
>> > >> Konzepts der Schleifenquantengravitation zumindest per
>> > >> Computersimulation (IMHO vor rund 3 Jahren) ein Modell entwickelt, nach
>> > >> welchem es eben nicht zu einer Singularit�t gekommen sein muss.
>> > > und deswegen gibbet da auch deinen Zeitpunkt t0 nicht. Sie kommen also
>> > > deiner Forderung, bei t0 nicht mit den Denken aufzuh�ren, durchaus
>> > > nicht nach, sondern umgehen deine Forderung einfach, indem sie dein t0
>> > > abschaffen. Wo kein t0 kann man auch nicht nicht mit dem Denken bei t0
>> > > aufh�ren.
>> >
>> > Hm, meiner Vorstellung nach liegt t0 dort, wo der Raum zu expandieren
>> > beginnt. Das ist meines Erachtens bei o.a. Modell nicht anders.
>> > Wenn man dann t0 beider Modelle vergleicht, also den Zeitpunkt der
>> > geringsten Ausdehnung,
>>
>> dann dr�ck dich klarer aus. Und vor allem: verstehe richtig, was
>> andere schreiben. Wenn jemand anderes schreibt, dass es keinen Sinn
>> macht, �ber eine Zeit vor t0 zu sprechen, meint er mit t0 den
>> Augenblick der Singularit�t. Dagegen zu argumentieren, indem du mit t0
>> etwas ganz anderes meinst, ist wenig sinnvoll.
>>
>> > >>> Wie das Universum vor und w�hrend des Urknalls war, ergibt sich
>> > >>> nicht aus den Einstein-Gleichungen und wohl auch nicht aus unseren
>> > >>> Beobachtungen.
>> > >> Ja, eben. Ebenso ergibt es sich nicht, warum die kosmologische Konstante
>> > >> nur �ber einen kurzen Zeitraum zu solch einer vehementen Expansion
>> > >> gef�hrt hat, dass die Hintergrundstrahlung auch isotrop ist.
>> > > Die Inflation war - in Anfangssingularit�tsmodellen - nach der
>> > > Anfangssingularit�t und gehorcht voll und ganz den ART-
>> > > Feldgleichungen.
>> >
>> > Nein, das tut sie nicht, weil die Inflation alles andere als gleichm��ig
>> > abrollt.
>>
>> die ART-Feldgleichungen verlangen nicht, dass die Inflation
>> gleichm��ig abrollt.
>>
>> > Das Problem ist doch die Abbremsung der Inflation recht kurz
>> > nach der extrem starken Ausdehnung und die dann neuerliche beschleunigte
>> > Expansion, die bis heute anh�lt und das damit implizierte Feintuning.
>>
>> nichts daran widerspricht den ART-Feldgleichungen.
>>
>> > >> Au�erdem muss ja auch irgendein Mechanismus bewirkt haben, dass diese
>> > >> gewaltige Expansion zun�chst einmal abgebremst wurde.
>> > >> Es war AFAIR Guth, der ein Inflatonfeld vorgeschlagen hatte, welches
>> > >> sich so verhalten und zudem noch f�r Flachheit sorgen sollte.
>> > > alles im Rahmen der ART-Feldgleichungen. Das Higgs-Feld wurde �brigens
>> > > nicht von Guth vorgeschlagen, sondern von Higgs. Darum hei�t es auch
>> > > Higgs-Feld, nicht Guth-Feld. Guth hat nur entdeckt, dass es als
>> > > Inflatonfeld wirkt.
>> >
>> > Es waren IMHO Weinberg, Glashow und Salam, die daraus die
>> > Vereinheitlichung der schwachen Wechselwirkung und der
>> > elektromagnetischen Wechselwirkung bastelten. Die Brechung der Symmetrie
>> > des Higgs-Feldes ergab sich dann spontan bei kleinen Energien.
>> > Das besonderes am Inflatonfeld war ja nun, dass es unabh�ngig vom
>> > Skalenfaktor a(t) sein sollte. Aber auch hier, wie bei praktisch allen
>> > Modellen, gibt es das Problem, dass alle Zutaten sorgf�ltig abgestimmt
>> > sein mussten, damit es �berhaupt zu unserem Universum kommen konnte.
>> >
>> > Die Feldgleichungen kommen tats�chlich erst dann wieder zum Einsatz,
>> > wenn das skalare Expansionsfeld vorliegt. Wie diese Feld jedoch aussehen
>> > soll, das sagen sie jedoch leider eben nicht.
>>
>> das ist ja auch nicht ihre Aufgabe.
>>
>> > >> Weil es
>> > >> gemeinerweise nicht nachgewiesen werden konnte,
>> > > nach dem Higgs-Boson wird doch noch gesucht.
>> >
>> > Ja, aber selbst wenn man es findet, erkl�rt es noch nicht die Form des
>> > Feldes, wie es sozusagen abrollt.
>>
>> warum nicht?
>
>IL
>
Big Bang Gang