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http://www.mia-marktplatz.de/>
| Das deutschsprachige Web mit derzeit mehr als sechs Milliarden
| Webseiten bietet ein außerordentliches Potenzial für zahlreiche
| Anwendungen (Apps), zum Beispiel in den Bereichen Markt- und
| Trendforschung, Vertrieb von Nachrichten, in der Sprachverarbeitung und
| allgemein in der „Business Intelligence“ (Unternehmenssteuerung).
| In dem Projekt „MIA – ein Marktplatz für Informationen und Analysen“,
| das vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des
| „Trusted-Cloud“-Wettbewerbs gefördert wird, entwickelt ein Konsortium
| von Industrie- und Forschungspartnern unter der Leitung des Fachgebiets
| Datenbanksysteme und Informationsmanagement (DIMA) der Technischen
| Universität Berlin einen Prototypen für einen Informationsmarktplatz für
| Deutschland.
| Ziel des Projekts ist es, durch die Schaffung einer
| Marktplatz-Infrastruktur die Bereitstellung, Veredelung, Vermarktung und
| Abrechnung von Daten und Mehrwertdiensten auf Basis dieser Daten zu
| ermöglichen. Um dieses Ziel zu realisieren, erfolgt eine Übertragung und
| Adaption von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in Cloud Computing
| und Informationsmanagement (zum Beispiel aus dem
| THESEUS-Alexandria-Projekt, und der ebenfalls von dem TU-Fachgebiet DIMA
| geleiteten DFG-Forschergruppe „Stratosphere – Informationsmanagement in
| der Cloud“).
| […]
| Die gemeinschaftliche Speicherung, Analyse und Verwertung der Daten
| des deutschsprachigen Webs bietet erhebliche Kosteneinsparpotenziale
| beziehungsweise hohe Innovationspotenziale. Auf diese Weise soll eine
| Basis für die Informationsökonomie in Deutschland geschaffen werden, die
| es insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU)
| ermöglichen wird, Daten und Analyseverfahren anzubieten und
| nachzufragen. Dadurch werden insbesondere für KMU erhebliche
| Markteintrittsbarrieren und Innovationsbarrieren beseitigt. In der
| ersten Pilotierung enthält der Marktplatz Anwendungsfälle für die
| Branchen „Medien“, „Marktforschung“ und „Beratung“ unter besonderer
| Berücksichtigung der hierfür spezifischen Anforderungen an Datenschutz
| und Datensicherheit. In weiteren Ausbaustufen werden eine
| Internationalisierung sowie die Ausweitung der bereitgestellten
| Dienstleistungen angestrebt.
Toll, oder? Mit einer Spinne werden Daten von öffentlich zugänglichen
Webseiten gesammelt, und dann kann man diese Daten verkaufen. Und das
ganze noch gefördert mit Millionen Staatsknete.
Zum Thema siehe auch:
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http://www.auchdieserschwachsinnmussinsinternet.de/2009-12/s1260294228.html>
Bei so vielen Buzzwords /kann/ da gar nichts schieflaufen. Deshalb bitte
ich Euch alle: unterstützt dieses tolle Projekt!
Und zwar, indem Ihr für die Spinnen auf 130.149.225.141 bis
130.149.225.190 (ja, dezimal) Eure Webserver temporär sperrt, und dem
Projekt ein Angebot schickt.
Denn es soll ja auch die Möglichkeit geschaffen werden, Daten
anzubieten. Gegen eine geringfügige Gebühr kann diese Spinne auch meine
Server scannen, gar kein Problem. So lösen wir endlich das Problem
dieser unseligen Kostenloskultur im Internet.
Macht mit!
Viele Grüsse,
VB.
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Wenn Steinbrück „Urwahl“ hört, ruft der „Rolex!“
(Friedrich Küppersbusch)