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Re: IACM-Informationen vom 29. September 2007

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Florian Blaschke

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Sep 29, 2007, 8:05:29 PM9/29/07
to
Das dürften die Leute in dasad *sehr* interessant finden, daher:
X-Post & F'up2 dasad

Alex Schuster schrieb:
> ---------------------------------------------------------------
> IACM-Informationen vom 29. September 2007
> ---------------------------------------------------------------
[...]
> THC normalisierte die gestörte psychomotorische
> Leistungsfähigkeit und die Stimmung bei einem Patienten mit
> einer Hyperaktivitätsstörung
>
> Wissenschaftler am Institut für Rechtsmedizin und
> Verkehrsmedizin der Universität Heidelberg untersuchten die
> Wirkungen von Cannabis auf fahrrelevante Funktionen bei einem
> 28-jährigen Mann mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-
> /Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Er hatte in den vergangenen
> Jahren mehrfach gegen Verkehrsregeln verstoßen, und sein
> Führerschein war ihm wegen des Fahrens unter dem Einfluss von
> Cannabis entzogen worden. Er zeigte während des ersten
> Treffens mit einem Psychologen in nüchternem Zustand
> ausgeprägte Verhaltensauffälligkeiten, war unangepasst und in
> seiner Konzentration schwer beeinträchtigt. Ihm wurde die
> Durchführung fahrrelevanter Tests unter dem Einfluss des
> Cannabiswirkstoffes Dronabinol (THC), den seine Ärztin ihm
> zur Verbesserung seiner Symptomatik verschrieben hatte,
> gestattet. Der Untersucher erwartete, dass er unter dem akuten
> Einfluss von THC nicht in der Lage sein würde, Auto zu fahren.
>
> Beim zweiten Besuch war sein Verhalten jedoch deutlich
> verbessert und er erbrachte durchschnittliche und zum Teil
> überdurchschnittliche Leistungen in allen Tests zur
> Reaktionsgeschwindigkeit, Daueraufmerksamkeit, optischen
> Orientierung, Wahrnehmungsgeschwindigkeit, Wachheit und
> geteilten Aufmerksamkeit. Eine nach den Tests entnommene
> Blutprobe ergab eine hohe THC-Konzentration von 71 ng/ml im
> Blutserum. Er gab später zu, Cannabis geraucht und nicht
> Dronabinol eingenommen zu haben, weil es zu teuer sei. Die
> Forscher stellten fest, dass "Menschen mit ADHS häufiger als
> die statistische Norm gegen Verkehrsregeln verstoßen,
> kriminelle Taten begehen und in Verkehrsunfälle verwickelt
> sind", und schließen aus ihrer Untersuchung, dass "bei Personen,
> die an ADHS leiden, zumindest in Einzelfällen auch untypische,
> teilweise sogar leistungssteigernde Wirkungen nach dem
> Konsum von Cannabis in Betracht gezogen werden müssen".
>
> (Quelle: Strohbeck-Kuehner P, Skopp G, Mattern R.
> Fahrtüchtigkeit trotz (wegen) THC. Arch Kriminol 2007;220(1-
> 2):11-9.)
[...]

Florian

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