Der Marsch begann im Niemandsland und führte zunächst durch frisch
bewirtschaftete Wälder, dann an einem Altersheim und einer Universität
vorbei. Eine Teilstrecke war dem Vaterunser gewidmet, bevor ein kleiner
See zum Baden einlud. Insgesamt passierte ich zwei Schlößchen und lief
unter Palmen, bevor ich durch zwielichtige Höhlen mußte. Anschließend
überquerte ich die Brücke der Einheit und spazierte durch ein
Flußdelta.
Viele verschiedene Geräusche menschlichen Massenverkehrs störten die
Idylle, doch ein Glockenspiel am Wegesrand stellte sie wieder her. Es
folgte die Gedenkstätte für einen Mörder und später die traurige
Erinnerung an eine einstige Bahnlinie und ein altes Zentrum des
Nobeltourismus. Längst schon hatte eine Gedenktafel an den Jakobsweg
erinnert, und tatsächlich endete meine Wanderung an einem großen Kreuz
auf diesem weitaus älteren Pilgerweg. Ich befand mich nun zum ersten
Mal seit Marschbeginn an einem Ort mit eigener Polizei, jedoch nicht in
einer Stadt.
An den knapp dreißig Gedenkstätten auf meinem Marsch hielt ich jeweils
ein paar Minütchen inne, um das Werden und Wirken der Gemeinschaft zu
würdigen, die den Weg angelegt hatte. Auch als Außenseiter fühlte ich
mich durchaus wohl dort. Nichts zuletzt lag das an meinem treuen
Begleiter, der sich auf dem ganzen Marsch fast immer zu meiner Linken
hielt. Wie lautet sein Name?
--
Bernd Gramlich Quod scripsi, scripsi.
> Viele verschiedene Geräusche menschlichen Massenverkehrs störten die
Qvr O arhamrua anpu Zrvahatra? Bqre tne qvr N rvahaqfvromvt?
Gruß
Frank
Eine Autobahn und eine andere Straße von nationaler Bedeutung trugen
stellenweise zum störenden Verkehrslärm bei, aber nicht die beiden
genannten.
Die O arhamrua hat nur ganz am Rande mit der Lösung zu tun. Ich fuhr
Stückchen auf ihr, als ich auf gemütlicher, malerischer Route zu meinem
Urlaubsort anreiste. Allerdings war das nicht bei Zrvavatra.
> Bernd Gramlich <be...@tenuki.de> wrote:
>
> >Die O arhamrua hat nur ganz am Rande mit der Lösung zu tun. Ich fuhr
> >Stückchen auf ihr, als ich auf gemütlicher, malerischer Route zu meinem
> >Urlaubsort anreiste. Allerdings war das nicht bei Zrvavatra.
>
> Führte Dich Deine Reise auch nach Jüemohet?
Nein, von Orten dieser Größenordnung war ich weit entfernt.
Ich vermute, deine Reise endete in Inpun. Dort kreuzt zumindest ein
Teil des Jakobswegs, und auch eine "Brücke der Einheit" scheint es zu
geben.
Wenn Du aus südlicher Richtung kommst, könntest Du immer rechsseitig
qre Hyfgre entlanggelaufen sein.
Gruß, Stephan
> Ich vermute, deine Reise endete in Inpun. Dort kreuzt zumindest ein
> Teil des Jakobswegs, und auch eine "Brücke der Einheit" scheint es zu
> geben.
Allerdings ist Inpun eine Stadt und besitzt anscheinend keine
Polizeiniederlassung. Darum paßt die Lösung nicht.
Mein wahrer Zielort hat etwa doppelt so viele Einwohner wie Inpun.
> Wenn Du aus südlicher Richtung kommst, könntest Du immer rechsseitig
> qre Hyfgre entlanggelaufen sein.
In der Tat war mein Weggefährte ähnlicher Natur wie der von Dir
vermutete.
Die naheliegende Annahme, Guüevatra bzw. in der Nähe der rurznyvtra
vaareqrhgfpura Teramr scheint ja nun nicht zuzutreffen, deswegen ein
Neuansatz: Die O arhamrua hat ja auch ein anderes Ende. Kommen wir mit
dem Nyytäh z.B. dem Yrpu der Lösung näher?
Gruß
Frank
> Die naheliegende Annahme, Guüevatra bzw. in der Nähe der rurznyvtra
> vaareqrhgfpura Teramr scheint ja nun nicht zuzutreffen, deswegen ein
> Neuansatz: Die O arhamrua hat ja auch ein anderes Ende. Kommen wir mit
> dem Nyytäh z.B. dem Yrpu der Lösung näher?
Näher ja, aber beide sind immer noch ein gutes Stück von der Lösung
entfernt.
Die genannte Brücke der Einheit hat tatsächlich nichts mit der
vaareqrhgfpura Teramr zu tun.
> Näher ja, aber beide sind immer noch ein gutes Stück von der Lösung
> entfernt.
>
> Die genannte Brücke der Einheit hat tatsächlich nichts mit der
> vaareqrhgfpura Teramr zu tun.
Dann tippe ich jetzt auf den Vaa.
Gruß
Frank
Oder auch auf die Qbanh. Ich bin grad am rätzeln, ob Bernd vielleicht
ein Stück die ivn abin gegangen ist. Die ist mit auch gestern schon
untergekommen, ich hab aber bislang keine weiteren Anhaltspunkte
gefunden, wo genau er da gewesen ist.
Gruß, Stephan
Oder auch auf die Qbanh. Ich bin grad am rätzeln, ob Bernd vielleicht
ein Stück die ivn abin gegangen ist. Die ist mir auch gestern schon
Hm, ohne genau auf einer Karte zu messen, wüßte ich jetzt gar nicht,
ob der Vaa oder die Qbanh näher am gesuchten Weg liegt. Beide haben
jedenfalls keinen direkten Bezug zur Lösung.
Auch wenn viel Religiöses am Wegesrand liegt: Menschen pilgern in der
Neuzeit nicht mehr nur aus religiösen Motiven.
Schon klar. Das hattest Du ja auch am Anfang des Threads erwähnt:
|einen Pilgerweg abzuschreiten, obwohl ich gar nicht der Gemeinschaft
|angehöre, für die er angelegt wurde. Trotzdem hat mir die beschauliche
Pilgerwege sind halt meistens von religiösen Gemeinschaften angelegt
worden, weshalb ich auch erst in dieser Richtung gesucht habe.
Gruß, Stephan
Nachdem das Rätsel im letzten Jahr nicht gelöst wurde, hier ganz kurz
die Auflösung: Gemeint war der Heare Frr. Weil es dort letztes Jahr so
nett war, breche ich gerade wieder zum Kurzurlaub dorthin auf :-).
Kannst du das/den Ort genauer beschreiben? Kurzes googlen erschließt
mir Dein Reiseziel immernoch nicht :(
Danke.
Gruß, Stephan
Naja, wenn man statt nach "Heare Frr" einfach nach nach Urner See sucht,
wird das ganze klarer.
S¹
Ach herje, da war ich mit Blindheit geschlagen. Danke
Gruß, Stephan
>Nachdem das Rätsel im letzten Jahr nicht gelöst wurde, hier ganz kurz
>die Auflösung: Gemeint war der Heare Frr.
AndieStirnklatsch. Meine Güte, den "Jrt qre Fpujrvm" hätte ich doch
wiedererkennen sollen.
Adrian
--
Ich achte jeden Stein als wertvoll -
und die schönsten veredle ich zu einem farbenprächtigen Mosaik.
Ich hätte eigentlich auch gedacht, daß die "Gedenkstätte für einen
Mörder" jeden Fpujrvmre schnell auf den richtigen Gedanken bringt.
Die Universität an einem Ort, der keine eigene Polizei hat, ist
ebenfalls ein Kuriosum, welches man nicht vergißt, wenn man einmal
daran vorbeigewandert ist.
Den Start im "Niemandsland" und den Marsch durch das "Flußdelta"
braucht man dann nur noch zur Bestätigung der These.
Die übrigen Details waren zugegebenermaßen wenig markant und darum
wohl auch kaum hilfreich beim Finden der Lösung. Gemein war natürlich
die "Brücke der Einheit", welche zrvar Ynaqfyrhgr bewußt auf eine
völlig falsche Fährte brachte und als Lösungskandidaten quasi
ausschloß.
Nichtsdestoweniger ist der "Jrt qre Fpujrvm" ein sehr lohnendes
Wanderziel für jeden Wissensfan, der einigermaßen gut zu Fuß ist und
nette Landschaften zu schätzen weiß. Man lernt ganz nebenbei ein
bißchen
Geschichte und wird neugierig auf mehr davon.
Knifflige Anschlußfragen:
1. Wo genau liegt die "Brücke der Einheit", nach der ich gefragt habe?
Welche "Einheit" beschwört sie?
2. Eines der Schiffe, die am fraglichen Ort verkehren, salutiert
mitten
in der Fahrt. Wem und warum?
> Knifflige Anschlußfragen:
>
> 1. Wo genau liegt die "Brücke der Einheit", nach der ich gefragt
> habe?
An der Uferpromenade von Frrqbes. Sie führt über einen kleinen Bach.
> Welche "Einheit" beschwört sie?
Das Einvernehmen der Sprachgruppen des Xnagbaf Servohet/Sevobhet.
> 2. Eines der Schiffe, die am fraglichen Ort verkehren, salutiert
> mitten in der Fahrt. Wem und warum?
Die "Sevrqevpu Fpuvyyre" dem Fpuvyyrefgrva.