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fotos verstecken oder schützen?

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Jеns Mаrtin Schlаttеr

unread,
Oct 25, 2009, 5:13:36 PM10/25/09
to
angenommen man macht im urlaub ein paar erotische fotos mit der
freundin.
nud am nächsten tag macht man fotos einer party. dann will man nicht,
dass die partygäste beim durchschauen der fotos auf die "privaten"
stossen.

oder angenommen jemand wohnt noch bei den eltern und will nicht, dass
die mutter beim stöbern die bilder auf seiner digicam findet.

gibt es kameras, die es erlauben, fotos oder ordner mit einem password
zu belegen?

jms

Wienerwalter

unread,
Oct 25, 2009, 5:17:04 PM10/25/09
to
Jеns Mаrtin Schlаttеr schrieb:

wie wärs mit einer extra speicherkarte?

Toni Grass

unread,
Oct 25, 2009, 7:02:22 PM10/25/09
to
Wienerwalter wrote:
> J?ns M?rtin Schl?tt?r schrieb:

>> angenommen man macht im urlaub ein paar erotische fotos mit der
>> freundin.

>> nud am n�chsten tag macht man fotos einer party. dann will man nicht,
>> dass die partyg�ste beim durchschauen der fotos auf die "privaten"


>> stossen.
>>
>> oder angenommen jemand wohnt noch bei den eltern und will nicht, dass

>> die mutter beim st�bern die bilder auf seiner digicam findet.


>>
>> gibt es kameras, die es erlauben, fotos oder ordner mit einem password
>> zu belegen?
>>

> wie w�rs mit einer extra speicherkarte?

Zu einfach, immerhin ist das hier dard ;-)

Toni
--
Infolge des gek�rzten Budgets und der gestiegenen Unkosten f�r Gas,
�l und Strom wurde das Licht am Ende des Tunnels abgeschaltet. Wir
bedauern die dadurch entstandenen Unanehmlichkeiten.

Harald Lodan

unread,
Oct 25, 2009, 7:44:22 PM10/25/09
to

"Wienerwalter" schrieb

> wie w�rs mit einer extra speicherkarte?

Und ich wollte schon den Walter
machen, da kommst Du mit einer
vern�nftigen Antwort... ;-)

Ich w�re gaaanz vorsichtig, an Stelle
des M�dchens, wenn der Freund
solche Fragen stellen mu� und Mutti
noch schn�ffelt.

Harry

Jеns Mаrtin Schlаttеr

unread,
Oct 26, 2009, 4:17:35 AM10/26/09
to

> wie wärs mit einer extra speicherkarte?

nun du könntest auch fragen: wie wäre es, die bilder auf den laptop
hochzuladen, oder: wie wäre es, die bilder zu löschen.

da du die frage offensichtlich übersehen hast, hier nochmal:

Toni Grass

unread,
Oct 26, 2009, 5:32:47 AM10/26/09
to
J?ns M?rtin Schl?tt?r wrote:

>> wie w�rs mit einer extra speicherkarte?

> nun du k�nntest auch fragen: wie w�re es, die bilder auf den laptop
> hochzuladen, oder: wie w�re es, die bilder zu l�schen.

> da du die frage offensichtlich �bersehen hast, hier nochmal:

> gibt es kameras, die es erlauben, fotos oder ordner mit einem password
> zu belegen?

Ich kenne keine, m�chte aber nicht unbedingt ein vern�nftiges Pa�wort
ohne Tastatur irgendwo 'eintippseln' m�ssen. Nimm lieber die Karte raus,
aber verlier sie nicht.

Uwe Hercksen

unread,
Oct 26, 2009, 6:10:55 AM10/26/09
to

Toni Grass schrieb:

> Ich kenne keine, m�chte aber nicht unbedingt ein vern�nftiges Pa�wort
> ohne Tastatur irgendwo 'eintippseln' m�ssen. Nimm lieber die Karte raus,
> aber verlier sie nicht.

Hallo,

daraus folgt eigentlich das nur Kameras die wenigstens �ber
Zifferneingabetasten verf�gen ein Pa�wort zum Schutz anbieten k�nnen.
Die Buchstaben des Pa�wortes m�ssten dann wie beim Handy und der SMS
eingegeben werden. Wenn nur die vier Cursortasten existieren macht eine
Passworteingabe wirklich keinen Spa�.

Bye

Harald Klotz

unread,
Oct 26, 2009, 8:00:42 AM10/26/09
to
Uwe Hercksen schrieb:

>> Ich kenne keine, m�chte aber nicht unbedingt ein vern�nftiges
>> Pa�wort ohne Tastatur irgendwo 'eintippseln' m�ssen. Nimm lieber
>> die Karte raus, aber verlier sie nicht.
>
> Hallo,
>
> daraus folgt eigentlich das nur Kameras die wenigstens �ber
> Zifferneingabetasten verf�gen ein Pa�wort zum Schutz anbieten
> k�nnen.

Nein.

> Die Buchstaben des Pa�wortes m�ssten dann wie beim Handy
> und der SMS eingegeben werden.

Wer sagt, dass ein *Passwort* aus Buchstaben und Ziffern bestehen
muss?

> Wenn nur die vier Cursortasten
> existieren macht eine Passworteingabe wirklich keinen Spa�.

Wo ist dein Problem.
3mal hoch, 2 links, 1 rechts, 5 runter.

Dahinter muss sich keine Buchstabenkombination verbergen, kann aber.

Harald

Claus Maier

unread,
Oct 26, 2009, 2:10:40 PM10/26/09
to
Uwe Hercksen wrote:

[Fotos in der Kamera schᅵtzen/sperren]

> daraus folgt eigentlich das nur Kameras die wenigstens ᅵber
> Zifferneingabetasten verfᅵgen ein Paᅵwort zum Schutz anbieten kᅵnnen.

Sorry, aber das ist imho Unsinn.

> Die Buchstaben des Paᅵwortes mᅵssten dann wie beim Handy und der SMS


> eingegeben werden. Wenn nur die vier Cursortasten existieren macht

> eine Passworteingabe wirklich keinen Spaᅵ.

Die Eingabe von *wirksamen* Passwᅵrtern macht grundsᅵtzlich keinen Spaᅵ!
Denn wirksame Passwᅵrter sehen aus wie: "eRhAr56&34!O31?" und sind weder
leicht einzugeben noch leicht zu merken.
Da kommts auf das Rumfuhrwerken mit Cursortasten auch nicht mehr an, imho.

Wenn Du Spaᅵ willst, geh' in den Zirkus!

mfg
Claus

Claus Maier

unread,
Oct 26, 2009, 2:12:41 PM10/26/09
to
Harald Lodan wrote:
> "Wienerwalter" schrieb
>
>> wie wᅵrs mit einer extra speicherkarte?

>
> Und ich wollte schon den Walter
> machen, da kommst Du mit einer
> vernᅵnftigen Antwort... ;-)
>
> Ich wᅵre gaaanz vorsichtig, an Stelle
> des Mᅵdchens, wenn der Freund
> solche Fragen stellen muᅵ und Mutti
> noch schnᅵffelt.

Ack. YMMD!

mfg
Claus

askan

unread,
Oct 26, 2009, 3:43:09 PM10/26/09
to

>
> Wer sagt, dass ein *Passwort* aus Buchstaben und Ziffern bestehen
> muss?
Keiner

>> Wenn nur die vier Cursortasten
>> existieren macht eine Passworteingabe wirklich keinen Spa�.
>
> Wo ist dein Problem.
> 3mal hoch, 2 links, 1 rechts, 5 runter.
>
> Dahinter muss sich keine Buchstabenkombination verbergen, kann aber.
>
> Harald
>
Ich aknn mich noch so einige Autoradios erinnern, wo die genaso geht, egal,
wenn es irgenwo gehen sollte dann mit Canon und einen neuen CHDK Feature
allerdings knackt man eine solche Datei, wie andere Leute die Zeitung lesen.

Askan aus Hamburg


Wolfgang Weisselberg

unread,
Oct 27, 2009, 3:18:56 AM10/27/09
to
Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:
> Uwe Hercksen schrieb:

>> Wenn nur die vier Cursortasten

>> existieren macht eine Passworteingabe wirklich keinen Spaß.

> Wo ist dein Problem.
> 3mal hoch, 2 links, 1 rechts, 5 runter.

AAABBCDDDDD ist kein sicheres Passwort. Da ist das Problem.

-Wolfgang

Alfred Jäger

unread,
Oct 27, 2009, 4:30:47 AM10/27/09
to
Toni Grass schrieb:

>> wie w�rs mit einer extra speicherkarte?
>
> Zu einfach, immerhin ist das hier dard ;-)

Hi,

ganz einfach: RTFM.
So ziemlich jede Kamera erlaubt es, den Ordner zu bestimmen, in den die
Bilder verfrahtet werden. Einfach zwei anlegen, den 'geheimen' mit einem
m�glichst unverf�nglichen Namen versehen.
Wenn die Karte mal am Rechner h�ngt, einfach das "hidden"-Attribut
setzen, mal sehen, was passiert.

Gru�, ALF

Uwe Hercksen

unread,
Oct 27, 2009, 4:51:48 AM10/27/09
to

Harald Klotz schrieb:

> Wer sagt, dass ein *Passwort* aus Buchstaben und Ziffern bestehen
> muss?

Hallo,

die Erfahrung, wenn ein Passwort noch einigermassen gut zu merken sein
soll aber auch nicht zu einfach zu knacken sein soll, dann sollte es
nicht zu kurz sein und aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehen.

Bye

Harald Klotz

unread,
Oct 27, 2009, 6:39:54 AM10/27/09
to
Claus Maier schrieb:

> Die Eingabe von *wirksamen* Passwᅵrtern macht grundsᅵtzlich keinen
> Spaᅵ! Denn wirksame Passwᅵrter sehen aus wie: "eRhAr56&34!O31?" und
> sind weder leicht einzugeben noch leicht zu merken.
> Da kommts auf das Rumfuhrwerken mit Cursortasten auch nicht mehr
> an, imho.

Das wirksame Passwort kann zu 95% mehr oder weniger fest in der Kamera
sein, der Schlᅵssel ᅵber die Cursortasten kommt hinzu.
Einmalig wird ein Zufallswert erzeugt und in der Kamera gespeichert,
hinzu kommt ein relativ einfacher Schlᅵssel ᅵber ein paar Tasten, per
Zeitschleife gegen hacken gesichert.
Das kᅵnnte sogar fᅵr sehr hohe Ansprᅵge genᅵgen.
Um Papa, Mama, Freundin, Frau, Geschwister abzuhalten ist mehr genug
mᅵglich.

Harald

Harald Klotz

unread,
Oct 27, 2009, 6:09:55 AM10/27/09
to
Wolfgang Weisselberg schrieb:

>> Wo ist dein Problem.
>> 3mal hoch, 2 links, 1 rechts, 5 runter.
>
> AAABBCDDDDD ist kein sicheres Passwort. Da ist das Problem.

Das sehe ich anders.
Bei meinem Vorschlag sind es 2500 Möglichkeiten, und jede Kamera hat
mehr nur 4 Tasten.
Wenn man allerdings bei meinem Beispiel davon ausgeht, dass 5 pro
Richtung die Grenze ist und nur 4 Richtungen verfügbar sind, dann ist
das mit genügend Zeit leicht zu knacken.
Allerdings mit etwas weiterer Intelligenz kann die Kamera einen
Zeitfaktor haben, der sich jedesmal verdoppelt, bis eine neue Eingabe
möglich ist. Um dann die 100ste Kombination eingeben zu können musst
du evtl. ein paar Tage warten. Ausserdem sind Mechanismen denkbar,
welche die Bilder nach n Fehlversuchen einfach löschen.
Ein weiterer Punkt, eine Meldung über Passwortfehler lässt den
Kamerbesitzer erkennen, dass jemand dran war.
Viel Spass beim Knacken deiner vermeintlich einfacher Kombinationen.

Harald

Harald Klotz

unread,
Oct 27, 2009, 6:35:44 AM10/27/09
to
Uwe Hercksen schrieb:

> die Erfahrung, wenn ein Passwort noch einigermassen gut zu merken
> sein soll aber auch nicht zu einfach zu knacken sein soll, dann
> sollte es nicht zu kurz sein und aus Buchstaben, Ziffern und
> Sonderzeichen bestehen.

So weit die Theorie.
EC Karten kommen seit Jahzehnten mit einem 4-stelligen Code, nur aus
Ziffern aus, ohne dass man sich grosse Gedanken um ein
Sicherheitsproblem macht.

Die Frage ist eher, welche Angriffsarten m�glich sind.
Ist ein Brute Force per Rechner m�glich, stimmt mehr oder weniger was
du oben schreibst.
Insofern weniger, weil nur mit Wissen um das m�gliche Passwort der f�r
das Brute Force eingesetzte Zeichensatz begrenzt werden kann.

Wir haben es aber mit einer Kamera zu tun und ich denke weiter, als
dass die Bilder nur mit den 4 Tasteneingaben verschl�sselt werden.
Die Verschl�sselung erfolgt aus einem festen unbekannten Wert in der
Kamera in Kombination mit dem Wert der oben genannt wurde. Damit ist
deine Forderung f�r eine Entschl�sselung ausserhalb der Kamera
gegeben.
Die Bilder k�nnen nun nur noch in der Kamera oder erschwert ausserhalb
der Kamera entschl�sselt werden. In der Kamera wirkt ausserdem ein
Mechanismus, der nach jeder Fehleingabe bei 1 Minute beginnend den
Wartezeitfaktor verdoppelt.

Viel Spass beim hacken.

Harald

Uwe Hercksen

unread,
Oct 27, 2009, 7:49:32 AM10/27/09
to

Harald Klotz schrieb:

> So weit die Theorie.
> EC Karten kommen seit Jahzehnten mit einem 4-stelligen Code, nur aus
> Ziffern aus, ohne dass man sich grosse Gedanken um ein
> Sicherheitsproblem macht.

Hallo,

es gibt durchaus Leute die sich �ber die Sicherheit der EC Karten
Gedanken gemacht haben, ich h�rte dazu in einem Vortrag von einem Fehler
bei der Berechnung der Geheimzahlen aus der Kontonummer der dazu f�hrte
das die Ziffern 0 bis 5 wesentlich h�ufiger sind als die von 6 bis 9. An
einer st�rker benutzten Tastatur eines Geldautomaten viel mir danach
auch auf das die niedrigeren Ziffern wesentlich st�rker abgenutzt waren
als die h�heren.

Bye

Johann Mayerwieser

unread,
Oct 27, 2009, 8:26:25 AM10/27/09
to
"Harald Klotz" <inv...@invalid.invalid> wrote:


>EC Karten kommen seit Jahzehnten mit einem 4-stelligen Code, nur aus
>Ziffern aus, ohne dass man sich grosse Gedanken um ein
>Sicherheitsproblem macht.

Aber auch nur deswegen, weil nach 3 hintereinander liegenden Versuchen
mit falschen PIN tote Hose ist.

Liebe Gr��e
Hannes

--
F�r pers�nliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einf�gen.

Johann Mayerwieser

unread,
Oct 27, 2009, 8:27:28 AM10/27/09
to
Uwe Hercksen <herc...@mew.uni-erlangen.de> wrote:


>es gibt durchaus Leute die sich �ber die Sicherheit der EC Karten
>Gedanken gemacht haben, ich h�rte dazu in einem Vortrag von einem Fehler
>bei der Berechnung der Geheimzahlen aus der Kontonummer der dazu f�hrte
>das die Ziffern 0 bis 5 wesentlich h�ufiger sind als die von 6 bis 9. An
>einer st�rker benutzten Tastatur eines Geldautomaten viel mir danach
>auch auf das die niedrigeren Ziffern wesentlich st�rker abgenutzt waren
>als die h�heren.
>

Das kommt aber daher, dass die Leute wenig Geld haben und daher nur
kleine betr�ge abheben:)

Harald Klotz

unread,
Oct 27, 2009, 9:13:30 AM10/27/09
to
Johann Mayerwieser schrieb:

> "Harald Klotz" <inv...@invalid.invalid> wrote:
>
>
>> EC Karten kommen seit Jahzehnten mit einem 4-stelligen Code, nur
>> aus Ziffern aus, ohne dass man sich grosse Gedanken um ein
>> Sicherheitsproblem macht.
>
> Aber auch nur deswegen, weil nach 3 hintereinander liegenden
> Versuchen mit falschen PIN tote Hose ist.

Klar, deshalb habe ich ja auch Verfahren beschrieben, die es bei einer
Kamera �hnlich erschweren.
Auch hier w�re es m�glich nach n Versuchen die Daten unwiederbringlich
zu l�schen.

Harald

Harald Klotz

unread,
Oct 27, 2009, 9:10:31 AM10/27/09
to
Uwe Hercksen schrieb:

> Harald Klotz schrieb:
>
>> So weit die Theorie.
>> EC Karten kommen seit Jahzehnten mit einem 4-stelligen Code, nur
>> aus Ziffern aus, ohne dass man sich grosse Gedanken um ein
>> Sicherheitsproblem macht.
>
> Hallo,
>
> es gibt durchaus Leute die sich �ber die Sicherheit der EC Karten
> Gedanken gemacht haben,

Das bestreitet niemand.

> ich h�rte dazu in einem Vortrag von einem
> Fehler bei der Berechnung der Geheimzahlen aus der Kontonummer der
> dazu f�hrte das die Ziffern 0 bis 5 wesentlich h�ufiger sind als
> die von 6 bis 9. An einer st�rker benutzten Tastatur eines
> Geldautomaten viel mir danach auch auf das die niedrigeren Ziffern
> wesentlich st�rker abgenutzt waren als die h�heren.

Davon habe ich auch geh�rt, es erh�ht die Chance zu treffen derart,
dass h�ufige Zufallstreffer bei gestohlenen Karten bekannt geworden
sind.
Du hast 3 M�glichkeiten zu treffen, die Chance ist �usserst gering.

Harald

Herbert Kleebauer

unread,
Oct 27, 2009, 12:44:24 PM10/27/09
to
Harald Klotz wrote:
> Claus Maier schrieb:
>
> > Die Eingabe von *wirksamen* Passw�rtern macht grunds�tzlich keinen
> > Spa�! Denn wirksame Passw�rter sehen aus wie: "eRhAr56&34!O31?" und

> > sind weder leicht einzugeben noch leicht zu merken.
> > Da kommts auf das Rumfuhrwerken mit Cursortasten auch nicht mehr
> > an, imho.
>
> Das wirksame Passwort kann zu 95% mehr oder weniger fest in der Kamera
> sein, der Schl�ssel �ber die Cursortasten kommt hinzu.

Nicht zu 95% sondern zu 100%. Ein digtaler Fotoapparat ist ein perfekter
Zufallszahlengenerator. F�r jedes aufgenommen Bild wird eine Zufallszahl
generiert und damit das Bild verschl�sselt. Diese Zufallszahl wird dann
mit einem Public Key (der sich auf der Speicherkarte befindet) verschl�sselt
und mit abgespeichert. Das einzige Problem ist, da� dann die Wiedergabe
im Fotoapparat nicht mehr funktioniert. Wenn man das wirklich braucht,
mu� man halt den Private Key eingeben, da� mu� ja nicht �ber eine Tastatur
erfolgen, schlie�lich ist es ja ein Fotoapparat, man kann ihn auch
abfotografieren.

Wolfgang Hauser

unread,
Oct 27, 2009, 2:23:54 PM10/27/09
to
Alfred Jäger schrieb:

>Wenn die Karte mal am Rechner hängt, einfach das "hidden"-Attribut

>setzen, mal sehen, was passiert.

Völlig off topic: Hast Du einen Hausschlüssel unter der Fußmatte
liegen?

A. Bogner

unread,
Oct 27, 2009, 6:02:22 PM10/27/09
to
Herbert Kleebauer wrote:

> Harald Klotz wrote:
>> Claus Maier schrieb:
>>

>> > Die Eingabe von *wirksamen* Passwörtern macht grundsätzlich keinen
>> > Spaß! Denn wirksame Passwörter sehen aus wie: "eRhAr56&34!O31?" und


>> > sind weder leicht einzugeben noch leicht zu merken.
>> > Da kommts auf das Rumfuhrwerken mit Cursortasten auch nicht mehr
>> > an, imho.
>>
>> Das wirksame Passwort kann zu 95% mehr oder weniger fest in der Kamera

>> sein, der Schlüssel über die Cursortasten kommt hinzu.


>
> Nicht zu 95% sondern zu 100%. Ein digtaler Fotoapparat ist ein perfekter

> Zufallszahlengenerator. Für jedes aufgenommen Bild wird eine Zufallszahl
> generiert und damit das Bild verschlüsselt. Diese Zufallszahl wird dann


> mit einem Public Key (der sich auf der Speicherkarte befindet)

Warum nicht in der Kamera? Wenn man eine Kamera flashen kann, dann kann man
auch einen Public-Key in die Kamera übertragen.

> verschlüsselt und mit abgespeichert. Das einzige Problem ist, daß dann die


> Wiedergabe im Fotoapparat nicht mehr funktioniert.

USB hat so gut wie jede Kamera. Mini-USB-Stick anstecken, der den Private
Key enthält und gut ist's.

In der Kamera wünsche ich mir ein Option, ob die Bilder verschlüsselt werden
sollen und eine Software, die auf den Private-Key zugreift, soll
verlustloses Entfernen der Verschlüsselung ermöglichen bzw. eine
unverschlüsselte Kopie erstellen können.

Al

--

http://www.bognerart.eu/
http://www.photospots.eu/

Alfred Jäger

unread,
Oct 28, 2009, 4:05:02 AM10/28/09
to
Wolfgang Hauser schrieb:

> V�llig off topic: Hast Du einen Hausschl�ssel unter der Fu�matte
> liegen?

Hi,

nein, aber einen bei den Nachbarn deponiert.
Glaubst du etwa, da� "�ltere Semester" wie Eltern mit solchen Tricks
klarkommen? Wenn ich meine Umgebung so angucke, ist "Mail lesen" schon
an der Grenze des M�glichen, nach nackten Tanten in
\Einstellungen\Daten\ statt in \DCIM\ zu suchen halte ich schon f�r
reltiv sicher.

Gru�, ALF

Claus Maier

unread,
Oct 28, 2009, 2:42:26 PM10/28/09
to
A. Bogner wrote:
> Herbert Kleebauer wrote:
>> Harald Klotz wrote:
>>> Claus Maier schrieb:
[gesnippt]

> USB hat so gut wie jede Kamera. Mini-USB-Stick anstecken, der den

> Private Key enthÀlt und gut ist's.
> In der Kamera wÃŒnsche ich mir ein Option, ob die Bilder
> verschlÃŒsselt werden sollen und eine Software, die auf den
> Private-Key zugreift, soll verlustloses Entfernen der VerschlÃŒsselung
> ermöglichen bzw. eine unverschlÌsselte Kopie erstellen können.

Du darfst ja wᅵnschen und machen was du willst,
wir sind (noch) ein halbwegs freies Land.
Aber wenn ich den Beitrag lese, drᅵngt sich mir schon der Gedanke auf:
"Mein Gott, welchen Schmuddelkram und/oder hochverrᅵterische Staats-
geheimnisse lichtet er ab, dass es solch aufwendigen Schutzes bedarf?"
(Hint: Schᅵuble ist jetzt Finanzminister.)
Ist die von anderen Lesern vorgeschlagene Verwendung 2er Speicherkarten
(privat / ᅵffentlich) nicht hᅵbsch unkompliziert, um unerwᅵnschte Gaffer am
Betrachten hᅵchst privater Lichtbilder zu hindern?

mfg
Claus

Richard W. Könning

unread,
Oct 28, 2009, 11:14:09 PM10/28/09
to
"Claus Maier" <spam...@arcor.de> wrote:

>Ist die von anderen Lesern vorgeschlagene Verwendung 2er Speicherkarten

>(privat / �ffentlich) nicht h�bsch unkompliziert, um unerw�nschte Gaffer am
>Betrachten h�chst privater Lichtbilder zu hindern?

Na ja, man kann die beiden Speicherkarten auch mal verwechseln...
Ciao,
Richard
--
Dr. Richard K�nning He�stra�e 63
Tel.: 089/5232488 80798 M�nchen

Frank Koch

unread,
Oct 29, 2009, 6:01:12 AM10/29/09
to

"Claus Maier" <spam...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4ae89a33$0$6548$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net...

> A. Bogner wrote:
>> Herbert Kleebauer wrote:
>>> Harald Klotz wrote:
>>>> Claus Maier schrieb:
> [gesnippt]
>
>> USB hat so gut wie jede Kamera. Mini-USB-Stick anstecken, der den
>> Private Key enthält und gut ist's.
>> In der Kamera wünsche ich mir ein Option, ob die Bilder
>> verschlüsselt werden sollen und eine Software, die auf den

>> Private-Key zugreift, soll verlustloses Entfernen der Verschlüsselung
>> ermöglichen bzw. eine unverschlüsselte Kopie erstellen können.
>
> Du darfst ja w�nschen und machen was du willst,

> wir sind (noch) ein halbwegs freies Land.
> Aber wenn ich den Beitrag lese, dr�ngt sich mir schon der Gedanke auf:
> "Mein Gott, welchen Schmuddelkram und/oder hochverr�terische Staats-

> geheimnisse lichtet er ab, dass es solch aufwendigen Schutzes bedarf?"
> (Hint: Sch�uble ist jetzt Finanzminister.)

> Ist die von anderen Lesern vorgeschlagene Verwendung 2er Speicherkarten
> (privat / �ffentlich) nicht h�bsch unkompliziert, um unerw�nschte Gaffer
> am
> Betrachten h�chst privater Lichtbilder zu hindern?
>
> mfg
> Claus
>

Da muss ich den Ausf�hrungen von Claus recht geben. Spiegelreflexkameras von
Olympus haben zum Beispiel zwei Chipkarten eingebaut. Eine CF und eine
xD-Card. Es ist noch niemand auf die Idee gekommen beim Bildbetrachten diese
per Men� umzustellen und schon gar nicht die Mutter. Die hat ja schon
Probleme den Ausl�ser zu finden ;-))


Claus Maier

unread,
Oct 29, 2009, 2:02:22 PM10/29/09
to
Richard W. Kᅵnning wrote:
> "Claus Maier" <spam...@arcor.de> wrote:
>
>> Ist die von anderen Lesern vorgeschlagene Verwendung 2er
>> Speicherkarten (privat / ᅵffentlich) nicht hᅵbsch unkompliziert, um
>> unerwᅵnschte Gaffer am Betrachten hᅵchst privater Lichtbilder zu

>> hindern?
>
> Na ja, man kann die beiden Speicherkarten auch mal verwechseln...

Zugegeben, das kann natᅵrlich immer passieren!
Wenn man aber ausgeschlafen und klaren Geistes ("mᅵnnlich nᅵchtern"
sozusagen) an seine Aufgaben herangeht, sollte die Wahrscheinlichkeit
solcher Fehlleistungen recht gering sein. Der unwᅵgbare Rest ist halt:
"Das Leben![tm]".
Solche Gelassenheit ist natᅵrlich nix fᅵr Vollkasko-Zeitgenossen.
Die sollten im Zweifelsfall die Hosentrᅵger verdoppeln und auf das
Ablichten fragwᅵrdiger Motive aus Sicherheitserwᅵgungen ganz verzichten.

mfg
Claus

Harald Klotz

unread,
Oct 29, 2009, 2:24:20 PM10/29/09
to
Claus Maier schrieb:

> Aber wenn ich den Beitrag lese, drᅵngt sich mir schon der Gedanke
> auf: "Mein Gott, welchen Schmuddelkram und/oder hochverrᅵterische
> Staats- geheimnisse lichtet er ab, dass es solch aufwendigen
> Schutzes bedarf?"

Welche Aufwand?
Eigentlich ist der gering.
Und wenn die Freundin gerade in Laune ist sich nakt ablichten zu
lassen, hat man meist keine 2. Karte zur Hand.

> unerwᅵnschte Gaffer am Betrachten hᅵchst privater Lichtbilder zu
> hindern?

Die 2. Karte kann man ebenso verlieren wie die erste oder die Kamera
mit gerade der falschen Karte.

Wer regelmᅵssig Bilder macht, die kein anderer zu sehen bekommen soll,
fᅵr den sind 2 Karten
vielleicht praktikabel.

Mach dir Gedanken worum es gehen kᅵnnte.
Kiddies die ein ganz normales Bild der neuen Freundin ihren Eltern
(noch) nicht prᅵsentieren mᅵchten. Fotos die zeigen, zu einer
bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort gewesen zu sein.
Oder einfach nur simple Vorsorge, dass ein Fremder im Falle des Falles
deine gewᅵhnlichen Bilder nicht bekommt.
Da muss kein Schmuddel oder ᅵhnliches im Spiel sein, warum man nicht
mᅵchte, dass andere an seine Bilder herankommen.

Harald

A. Bogner

unread,
Oct 29, 2009, 2:50:12 PM10/29/09
to
Harald Klotz wrote:

> Claus Maier schrieb:
>
>> Aber wenn ich den Beitrag lese, drängt sich mir schon der Gedanke
>> auf: "Mein Gott, welchen Schmuddelkram und/oder hochverräterische


>> Staats- geheimnisse lichtet er ab, dass es solch aufwendigen
>> Schutzes bedarf?"

Alles ist relativ. Mein Ansatz ist ein grundsätzlicher. Stell dir vor ein
Mitarbeiter hat die Erlaubnis und das Vertrauen geheime Dinge in einer Firma
zu fotografieren. Irren ist menschlich. Es gibt also gute Grunde, solche
Fotos zu schützen.

> Welche Aufwand?
> Eigentlich ist der gering.
> Und wenn die Freundin gerade in Laune ist sich nakt ablichten zu
> lassen, hat man meist keine 2. Karte zur Hand.
>

>> unerwünschte Gaffer am Betrachten höchst privater Lichtbilder zu
>> hindern?

Es muss nicht privat sein, kann aber.

> Die 2. Karte kann man ebenso verlieren wie die erste oder die Kamera
> mit gerade der falschen Karte.

Eine 2. Karte ist iMO kein Ansatz, sondern nur die berühmte "security by
obscurity" des weitverbreitendsten OS:

> Wer regelmässig Bilder macht, die kein anderer zu sehen bekommen soll,
> für den sind 2 Karten
> vielleicht praktikabel.
>
> Mach dir Gedanken worum es gehen könnte.

Genau

> Kiddies die ein ganz normales Bild der neuen Freundin ihren Eltern

> (noch) nicht präsentieren möchten.

Ich glaube viele Eltern sind gar nicht in der Lage, tiefer in die Materie
vorzudringen. Ich habe meiner Tochter erklärt, das einzige das halbwegs Sinn
macht, ist eine ordentliche Verschlüsselung und ein "private key", zu dem
nur sie Zugang hat.

> Fotos die zeigen, zu einer
> bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort gewesen zu sein.

Stimmt zB.

> Oder einfach nur simple Vorsorge, dass ein Fremder im Falle des Falles

> deine gewöhnlichen Bilder nicht bekommt.

Ja, wenn wer es will.

> Da muss kein Schmuddel oder ähnliches im Spiel sein, warum man nicht
> möchte, dass andere an seine Bilder herankommen.

Sehe ich genau so.

Irgendwann wird das auch kommen und die Prozessoren in Kameras sind schnell
genug, um Bilder zu entschlüsseln. Muss ja nicht so sicher sein, dass man
den Key erst nach 100 Jahren entschlüsseln kann. Es sollte reichen, wenn ein
normaler PC pro Bild damit 1 Jahr beschäftigt ist oder so.

Meine Fotos werden alle einzeln symmetrisch verschlüsselt gesichert. Damit
habe ich kein Problem, wenn ich das Backup entsorge. Die meisten Fotos wird
man aber sowieso bei Flickr und Co finden, allerdings nicht als Original ;-)

Claus Maier

unread,
Oct 29, 2009, 3:25:14 PM10/29/09
to
Harald Klotz wrote:
> Claus Maier schrieb:
>
>> Aber wenn ich den Beitrag lese, drᅵngt sich mir schon der Gedanke
>> auf: "Mein Gott, welchen Schmuddelkram und/oder hochverrᅵterische
>> Staats- geheimnisse lichtet er ab, dass es solch aufwendigen
>> Schutzes bedarf?"
>
> Welche Aufwand?
> Eigentlich ist der gering.
> Und wenn die Freundin gerade in Laune ist sich nakt ablichten zu
> lassen, hat man meist keine 2. Karte zur Hand.

Ich schon. Wenn nicht sogar 5 Karten.
Aber selbst wenn nur eine vorhanden ist, speichert man die $irgendwo
ab, ersatzweise: druckt die Bildchen aus und gut.

>> unerwᅵnschte Gaffer am Betrachten hᅵchst privater Lichtbilder zu
>> hindern?
>
> Die 2. Karte kann man ebenso verlieren wie die erste oder die Kamera
> mit gerade der falschen Karte.

Ja, sicher. Man kann alles verlieren, sogar das Leben!
Aber man sollte deshalb keine Zwangsstᅵrung kultivieren, imho.

> Wer regelmᅵssig Bilder macht, die kein anderer zu sehen bekommen soll,
> fᅵr den sind 2 Karten
> vielleicht praktikabel.
>
> Mach dir Gedanken worum es gehen kᅵnnte.
> Kiddies die ein ganz normales Bild der neuen Freundin ihren Eltern
> (noch) nicht prᅵsentieren mᅵchten.

Dann sollten sie Mutti die Kamera halt nicht zugᅵnglich machen.
(Oder die Fotos zuvor von der Karte auf $anderes Medium ᅵbertragen,
Karte lᅵschen.)

> Fotos die zeigen, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort
> gewesen zu sein.

Full ack! - sowas wird immer wichtiger:
"Ich war am 12.4.2007 *nicht* in einem Trainingslager der al-Quaida
in Absurdistan, Herr Staatsanwalt, ich schwᅵr! Sehen sie hier die Aufnahmen
aus Norwegen, das Aufnahmedatum kᅵnnen Sie der Exif-Datei entnehmen!"

> Oder einfach nur simple Vorsorge, dass ein Fremder im Falle des Falles
> deine gewᅵhnlichen Bilder nicht bekommt.
> Da muss kein Schmuddel oder ᅵhnliches im Spiel sein, warum man nicht
> mᅵchte, dass andere an seine Bilder herankommen.

Sicherlich nicht! (Ironiedetektor neu kalibrieren!) Aber, fᅵr Harmloses sollte auch
der Aufwand im harmlosen Bereich bleiben, imho. Wie gesagt, es kann jeder
machen was er wᅵnscht, und wer Strandfotos der Freundin im Bikini Mossad-
gehᅵrtet verschlᅵsseln zu mᅵssen glaubt, soll das tun! Ein jeder darf nach seiner
Fasson selig werden!
Ich find's nur ᅵberzogen, das ist alles.

mfg
Claus


>
> Harald

Wolfgang Weisselberg

unread,
Oct 29, 2009, 5:46:24 PM10/29/09
to
Claus Maier <spam...@arcor.de> wrote:

> Harald Klotz wrote:
>> Fotos die zeigen, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort
>> gewesen zu sein.

> Full ack! - sowas wird immer wichtiger:
> "Ich war am 12.4.2007 *nicht* in einem Trainingslager der al-Quaida

> in Absurdistan, Herr Staatsanwalt, ich schwör! Sehen sie hier die Aufnahmen
> aus Norwegen, das Aufnahmedatum können Sie der Exif-Datei entnehmen!"

Der Staatsanwalt kennt exiftool.
Er kennt sogar einen Terror-Experten, der die Uhr der Kamera vor
der Aufnahme verstellen kann. :-)

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
Oct 29, 2009, 5:40:15 PM10/29/09
to
Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:
> Wolfgang Weisselberg schrieb:

>>> Wo ist dein Problem.
>>> 3mal hoch, 2 links, 1 rechts, 5 runter.

>> AAABBCDDDDD ist kein sicheres Passwort. Da ist das Problem.

> Das sehe ich anders.

Bei einer Gesamtauswahl von 'A', 'B', 'C' und 'D' ist dein
Passwort sogar ausgesprochen unsicher.

> Bei meinem Vorschlag sind es 2500 Möglichkeiten,

Moechtest du das mal vorrechnen? Ich bin gespannt.

Bei deinem Passwortaufbau und 11 Zeichen komme ich auf 2880.

Als (noch) einigermassen sicher gilt ein Passwort von 8
zufaelligen Zeichen aus Klein- und Grossbuchstaben, Zahlen und
Sonderzeichen, also z.B. "qhC!cGN9", "Eyaf0,hR" oder "B5JEaN#W"
Dabei reden wir von ca. 722.204.136.308.736 Moeglichkeiten.

Vergleiche das mal mit dem, was dein Passwort so liefert.
Und dann merke dir mal eine zufaellige (also nix mit "5
runter"!) Folge von 24 Tastendruecken --- dann bist du etwa
in der Naehe von etwas Sicherheit. Also sowas wie
2 runter, 3 hoch, runter, links, 2 rechts, runter, rechts,
hoch, links, 2 rechts, runter, 3 hoch, runter, rechts, runter,
rechts, hoch
oder doch lieber
rechts, hoch, rechts, 2 links, 2 runter, rechts, runter,
rechts, hoch, links, hoch, links, rechts, 2 hoch, runter, 2
rechts, 2 runter, links, runter
Lerne es auswendig, du wirst in 4 Wochen abgefragt, wenn du
die Kamera wieder nutzen willst.

> und jede Kamera hat mehr nur 4 Tasten.

Beweis durch Gegenbeispiel --- es gibt Kameras mit weniger
Tasten.

> Wenn man allerdings bei meinem Beispiel davon ausgeht, dass 5 pro
> Richtung die Grenze ist und nur 4 Richtungen verfügbar sind, dann ist
> das mit genügend Zeit leicht zu knacken.

Du meinst trivial zu knacken. Da kannst du auch ein Zettelchen
"Bitte nicht anschauen" auf den Monitor pappen, das hilft
aehnlich gut. Oder du steckst dir eine Banane in's Ohr. Da
lachen dann alle und schauen nicht mehr auf deine Kamera, das
hilft also noch viel besser.

> Allerdings mit etwas weiterer Intelligenz kann die Kamera einen
> Zeitfaktor haben, der sich jedesmal verdoppelt, bis eine neue Eingabe
> möglich ist.

Und das hilft, wenn man die Speicherkarte entnimmt und auf dem
Computer ein Programm das durchprobiert --- mal angenommen,
die Daten sind auf der Karte ueberhaupt verschluesselt und
funktionieren daher mit keinem normalen Programm (wie z.B. der
Printstation) mehr --- , genau wie?

> Ausserdem sind Mechanismen denkbar,
> welche die Bilder nach n Fehlversuchen einfach löschen.

Wenn du meinst, dass das bei entnommener Speicherkarte hilft,
habe ich auch noch ein paar echt wertvolle Canomatics fuer
nur 1000EUR das Stueck fuer dich. Echte Wertarbeit (Plastik,
mit Bleiklotz drin, der Wertigkeit halber).

> Ein weiterer Punkt, eine Meldung über Passwortfehler lässt den
> Kamerbesitzer erkennen, dass jemand dran war.

Jup, das merkt man, vor allem, wenn dem Geraet einfach die
Speicherkarte entnommen wurde und ich das auf meiner Kamera
angeschaut habe.

> Viel Spass beim Knacken deiner vermeintlich einfacher Kombinationen.

Wessen Kombinationen?

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
Oct 29, 2009, 5:50:55 PM10/29/09
to
Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:
> Johann Mayerwieser schrieb:

>> Aber auch nur deswegen, weil nach 3 hintereinander liegenden
>> Versuchen mit falschen PIN tote Hose ist.

> Klar, deshalb habe ich ja auch Verfahren beschrieben, die es bei einer

> Kamera ähnlich erschweren.
> Auch hier wäre es möglich nach n Versuchen die Daten unwiederbringlich
> zu löschen.

Der Unterschied zwischen "keine Ausgabe vom Geld im Panzerschrank
des Geldautomaten *erlauben* --- also einen speziellen Zustand
nicht veranlassen" und "den Zugriff auf die Bilder auf der
ungeschuetzten, entnehmbaren Speicherkarte *verbieten* --- also
einen normalen Dauerzustand verhindern" ist dir aber schon klar ---
und auch, dass ein geg. gesetzter Schreibschutz nicht unbedingt
softwareseitig uebergangen werden kann?

Und dass man die Speicherkarte in einen Kartenleser einstecken
kann, aber den Geldautomaten nicht?

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
Oct 29, 2009, 5:43:01 PM10/29/09
to
Alfred Jäger <alfj...@gmx.de> wrote:

> Glaubst du etwa, daß "ältere Semester" wie Eltern mit solchen Tricks
> klarkommen?

Das kommt wohl auf die Semester an --- manche koennen da mehr
als du.

Und es soll ja schon reichen, wenn der Neffe oder Enkel mal
eben auf die Suche geht --- oder die kleine Schwester, weil
kleine Schwestern garantiert alles finden, was sie nicht
finden sollen.

> Wenn ich meine Umgebung so angucke, ist "Mail lesen" schon

> an der Grenze des Möglichen, nach nackten Tanten in
> \Einstellungen\Daten\ statt in \DCIM\ zu suchen halte ich schon für
> reltiv sicher.

Und wenn du die Haustuere zumauerst und durch die Terassentuer
reinkommst, schaffen 90% der Diebe auch keinen Einbruch mehr?

-Wolfgang

Message has been deleted

Harald Klotz

unread,
Oct 30, 2009, 5:38:04 AM10/30/09
to
Wolfgang Weisselberg schrieb:

> Und dass man die Speicherkarte in einen Kartenleser einstecken
> kann, aber den Geldautomaten nicht?

Und dir ist klar, dass es auch gegen Brute Force einigermassen
brauchbare Verschlüsselungen gibt?

Harald

Harald Klotz

unread,
Oct 30, 2009, 5:53:44 AM10/30/09
to
Claus Maier schrieb:

> Ein jeder darf nach seiner Fasson selig werden!
> Ich find's nur ᅵberzogen, das ist alles.

Ich denke nicht, dass es ᅵberzogen ist, wenn jemand die Nackfotos
seiner Freundin oder Fotos vom Besuch der Erotikmesse vor seiner Frau
verheimlichen mᅵchte.
ᅵber Moral will ich nicht diskutieren, es gibt auf jeden Fall
reichlich Grᅵnde.
Auch einfach ganz lᅵcherliche, wie der 12 jᅵhrige, der ein paar Fotos
vom Schulhof, wo er sein Traummᅵdchen abgelichtet hat, nicht offen
haben mᅵchte.
Vieles ist mit andere Augen Sicht vᅵllig belanglos, aber man sollte
nicht so vermessen sein anderer Augen Sicht nicht zu akzeptieren.

Harald

Harald Klotz

unread,
Oct 30, 2009, 5:35:57 AM10/30/09
to
Wolfgang Weisselberg schrieb:

>>>> Wo ist dein Problem.
>>>> 3mal hoch, 2 links, 1 rechts, 5 runter.
>
>>> AAABBCDDDDD ist kein sicheres Passwort. Da ist das Problem.
>
>> Das sehe ich anders.
>
> Bei einer Gesamtauswahl von 'A', 'B', 'C' und 'D' ist dein
> Passwort sogar ausgesprochen unsicher.

Nein.
Pauschal ist das völlig falsch.
Richtig ist es nur, wenn automatisiertes Brute Force knacken möglich
ist.
Aber genau das ist hier nicht der Fall.
Ausserdem ist deine Aussage ABCD wären nur möglich nicht korrekt.

In meinem Beispiel hast gehe ich bis 5
Das bedeutet je Eingabefeld, wen ich mit 5 alle Möglichkeiten
ausgerizt hätte.
A,AA,AAA,AAAA,AAAAA
das gleiche für B, C, D.

Brute Force ist nicht möglich, es ist Handarbeit angesagt.

> Als (noch) einigermassen sicher gilt ein Passwort von 8
> zufaelligen Zeichen aus Klein- und Grossbuchstaben, Zahlen und
> Sonderzeichen, also z.B. "qhC!cGN9", "Eyaf0,hR" oder "B5JEaN#W"
> Dabei reden wir von ca. 722.204.136.308.736 Moeglichkeiten.

Bei der EC Karte hast du gerade 4 Zeichen aus einer Auswahl von 10
Homebanking PINs haben gerade einmal 5 Zeichen.

Du meinst, das wäre völlig leicht zu knacken.
Wo sind deine Beispiel dafür?

> Lerne es auswendig, du wirst in 4 Wochen abgefragt, wenn du
> die Kamera wieder nutzen willst.

Pech, wenn derjenige es sich nicht merkt oder geeignet notiert.
Das Problem hat jedes Passwort.

>> und jede Kamera hat mehr nur 4 Tasten.
>
> Beweis durch Gegenbeispiel --- es gibt Kameras mit weniger
> Tasten.

Witzbold.
Digital und in einer Klasse in der man über Passworte nachdenken
würde.

> Du meinst trivial zu knacken. Da kannst du auch ein Zettelchen
> "Bitte nicht anschauen" auf den Monitor pappen, das hilft
> aehnlich gut. Oder du steckst dir eine Banane in's Ohr. Da
> lachen dann alle und schauen nicht mehr auf deine Kamera, das
> hilft also noch viel besser.

Du hast leider keine Ahnung.
Du hast vielleicht etwas über Passworttheorien gelesen, nur verstanden
hast du es nicht.
Ansonsten würdest du nicht den Unsinn mit den Sonderzeichen etc.
schreiben.

>> Allerdings mit etwas weiterer Intelligenz kann die Kamera einen
>> Zeitfaktor haben, der sich jedesmal verdoppelt, bis eine neue
>> Eingabe möglich ist.
>
> Und das hilft, wenn man die Speicherkarte entnimmt und auf dem
> Computer ein Programm das durchprobiert --- mal angenommen,
> die Daten sind auf der Karte ueberhaupt verschluesselt und
> funktionieren daher mit keinem normalen Programm (wie z.B. der
> Printstation) mehr --- , genau wie?

Du zeigst hier deutlich wie eingeschränkt du denkst.

Selbstverständlich muss die Kamera die Bilder verschlüsseln und
selbstverständlich darf der Schlüssel nicht allein vom Zugangscode auf
der Kamera abhängen.

>> Ausserdem sind Mechanismen denkbar,
>> welche die Bilder nach n Fehlversuchen einfach löschen.
>
> Wenn du meinst, dass das bei entnommener Speicherkarte hilft,
> habe ich auch noch ein paar echt wertvolle Canomatics fuer
> nur 1000EUR das Stueck fuer dich. Echte Wertarbeit (Plastik,
> mit Bleiklotz drin, der Wertigkeit halber).

So eine habe ich hier auch, war ein Spassgebot, ich dachte nicht, dass
ich das Teil für 1 Euro bekam. ;-)
Die Tasche selbst war nicht einmal schlecht, im Verhältnis zu dem
anderen Geraffel, eine Verwendung hatte ich dafür dennoch nicht.

>> Ein weiterer Punkt, eine Meldung über Passwortfehler lässt den
>> Kamerbesitzer erkennen, dass jemand dran war.
>
> Jup, das merkt man, vor allem, wenn dem Geraet einfach die
> Speicherkarte entnommen wurde und ich das auf meiner Kamera
> angeschaut habe.

Du hast eben keine Ahnung, du denkst in simplen eingefahrenen Bahnen.
Du bist so naiv, die Verschlüsselung würde allein auf dem
Kamerapasswort beruhen.

>> Viel Spass beim Knacken deiner vermeintlich einfacher
>> Kombinationen.
>
> Wessen Kombinationen?

Versuch zu verstehen was ich beschrieben habe.
Die Bilder kann man mit einem beliebig langem Passwort verschlüsseln.
Damit kommst du bei entnommener Karte nur schwer ran.
Die Kamera selbst erlaubt Zugriff über ein zwar relativ einfaches
Passwort, aber hier ist Handeingabe gefragt Verzögerungsmechanismen
können zu einer 10 Jahresarbeit oder mehr machen, das Passwort knacken
zu können.

Harald

Wienerwalter

unread,
Oct 30, 2009, 3:26:33 PM10/30/09
to
Harald Klotz schrieb:

>
>
> Und dir ist klar, dass es auch gegen Brute Force einigermassen
> brauchbare Verschlüsselungen gibt?
>
> Harald
>

ist seine pc uhr auch verschlüsselt oder bist du nut zu blöd die uhr zu
kennen - empfehle dir nochmal die grundschule zu besuchen

Jürgen Gerkens

unread,
Oct 30, 2009, 4:10:28 PM10/30/09
to

"Wienerwalter" <wal...@leckmich.at> schrieb,

> ist seine pc uhr auch verschlüsselt oder bist du nut zu blöd die uhr
> zu kennen - empfehle dir nochmal die grundschule zu besuchen

Wie du, erfolglos bis zum 16. Lebensjahr? :-)

Harald Lodan

unread,
Oct 30, 2009, 7:52:15 PM10/30/09
to

"Harald Klotz" schrieb

> Ich denke nicht, dass es �berzogen ist, wenn jemand die Nackfotos


> seiner Freundin oder Fotos vom Besuch der Erotikmesse vor seiner Frau

> verheimlichen m�chte.
> �ber Moral will ich nicht diskutieren, es gibt auf jeden Fall
> reichlich Gr�nde.

Es ist nicht �berzogen und es geht auch nicht um Moral.
Aber eine SD-Karte vor den Eltern zu verstecken geh�rt
ja nun wohl zu den leichtesten �bungen. Und �bung im
Verstecken wird wohl jeder haben, der eine neugierige
Mutti sein eigen nennt, oder nennen durfte. F�r so ein
kleines Ding reicht ein dickes Buch, ein abschlie�bares
Sparschein usw. Und f�r ganz "b�se" Bilder eignet sich
die Spielekonsole (auf der keine Garantie mehr ist), eine
Video-Kasette mit einem Film, den Mutti nicht mag usw.

Oder verstehe ich das Problem nicht...?

Harry


Harald Klotz

unread,
Oct 31, 2009, 7:10:58 AM10/31/09
to
Harald Lodan schrieb:

> Es ist nicht �berzogen und es geht auch nicht um Moral.
> Aber eine SD-Karte vor den Eltern zu verstecken geh�rt
> ja nun wohl zu den leichtesten �bungen.

Nicht jeder will sich die M�he machen irgendwelche Karten zu versteckt
zu halten und nicht jeder hat bl�de Eltern.

> Und �bung im
> Verstecken wird wohl jeder haben, der eine neugierige
> Mutti sein eigen nennt, oder nennen durfte. F�r so ein
> kleines Ding reicht ein dickes Buch, ein abschlie�bares
> Sparschein usw.

Ich sagte es ja schon, nicht alle Eltern sind bl�de.

> Und f�r ganz "b�se" Bilder eignet sich
> die Spielekonsole (auf der keine Garantie mehr ist), eine
> Video-Kasette mit einem Film, den Mutti nicht mag usw.
>
> Oder verstehe ich das Problem nicht...?

Das war mir klar, deine Antwort, die sich auf ein einziges Beispiel
beschr�nkt zeigt deutlich, dass du nur das nicht verstehst. Allein
seine Karte nicht in der Kamera zu haben und st�ndig damit
rumzuhantieren, d�rfte bereits bei nicht auf den Kopf gefallenen
Eltern zu Misstrauen f�hren.
Aber das war ohnehin nur eines der vielen Argumente, warum man
Interesse haben k�nnte, seine Bilder auf der Kamera vor fremden
Blicken zu sch�tzen.

Harald

Harald Klotz

unread,
Oct 31, 2009, 7:04:48 AM10/31/09
to
Wienerwalter schrieb:

> ist seine pc uhr auch verschlüsselt oder bist du nut zu blöd die
> uhr zu kennen - empfehle dir nochmal die grundschule zu besuchen

Ausser, dass ich keinen Zusammenhang erkennen kann, wundert mich, dass
nicht einmal Gross-, Kleinschreibung gelernt hast.

Harald

Harald Lodan

unread,
Oct 31, 2009, 7:56:32 AM10/31/09
to

"Harald Klotz" schrieb

> Nicht jeder will sich die M�he machen irgendwelche Karten zu versteckt
> zu halten und nicht jeder hat bl�de Eltern.

Was hat Neugier mit "bl�de" zu tun? Neugier ist legitim.
Und in manchen F�llen (z.B. bei gewissen Filmchen auf
Handys) beim Nachwuchs sogar ratsam.

Allein
> seine Karte nicht in der Kamera zu haben und st�ndig damit
> rumzuhantieren, d�rfte bereits bei nicht auf den Kopf gefallenen
> Eltern zu Misstrauen f�hren.

Seit wann kontrollieren denn Eltern, ob eine Speicherkarte
in der Kamera ist? Und wer hantiert "st�ndig" mit etwas
herum, das er verbergen will?

> Aber das war ohnehin nur eines der vielen Argumente, warum man
> Interesse haben k�nnte, seine Bilder auf der Kamera vor fremden
> Blicken zu sch�tzen.

Das ist richtig. Aber warum dann kompliziert,
wenn's auch einfach geht?

Harry


Harald Klotz

unread,
Oct 31, 2009, 8:29:36 AM10/31/09
to
Harald Lodan schrieb:

> "Harald Klotz" schrieb
>
>> Nicht jeder will sich die M�he machen irgendwelche Karten zu
>> versteckt zu halten und nicht jeder hat bl�de Eltern.
>
> Was hat Neugier mit "bl�de" zu tun? Neugier ist legitim.
> Und in manchen F�llen (z.B. bei gewissen Filmchen auf
> Handys) beim Nachwuchs sogar ratsam.

Und?

> Allein
>> seine Karte nicht in der Kamera zu haben und st�ndig damit
>> rumzuhantieren, d�rfte bereits bei nicht auf den Kopf gefallenen
>> Eltern zu Misstrauen f�hren.
>
> Seit wann kontrollieren denn Eltern, ob eine Speicherkarte
> in der Kamera ist? Und wer hantiert "st�ndig" mit etwas
> herum, das er verbergen will?

Merkst du die Inkonsistenz deiner Argumentation nicht?
Nein?

Wenn Eltern nicht kontollieren, kein Problem.
Wenn Eltern kontrollieren, werden die die fehlender Speicherkarte
erkennen.

>> Aber das war ohnehin nur eines der vielen Argumente, warum man
>> Interesse haben k�nnte, seine Bilder auf der Kamera vor fremden
>> Blicken zu sch�tzen.
>
> Das ist richtig. Aber warum dann kompliziert,
> wenn's auch einfach geht?

Merk mal was.
Wenn du �berfallen und ausgeraubt wirst, ist es nach deiner Ansicht
einfach, mal eben die Speicherkarte zu verstecken?
Falls du keine Kamera verlierst oder vergisst, sicherst du vorher
sicher auch die Speicherkarte, es ist ja einfach.

Harald

Wienerwalter

unread,
Oct 31, 2009, 10:46:36 AM10/31/09
to
Harald Klotz schrieb:

der zusammenhang ist, das du um 10:38 eine antwort hast auf ein postig
um 22:50
wenn du da keinen zusammenhang erkennst bist nicht nur blöd sondern ein
sautrottl

Wolfgang Weisselberg

unread,
Oct 31, 2009, 10:25:28 AM10/31/09
to
Markus Gohl <usene...@gmail.com> wrote:
> Wolfgang Weisselberg:

>> 2 runter, 3 hoch, runter, links, 2 rechts, runter, rechts,
>> hoch, links, 2 rechts, runter, 3 hoch, runter, rechts, runter,
>> rechts, hoch
>> oder doch lieber
>> rechts, hoch, rechts, 2 links, 2 runter, rechts, runter,
>> rechts, hoch, links, hoch, links, rechts, 2 hoch, runter, 2
>> rechts, 2 runter, links, runter

> Das liest sich wie...

>> Lerne es auswendig, du wirst in 4 Wochen abgefragt, wenn du
>> die Kamera wieder nutzen willst.

> Hinter dir! Ein dreiköpfiger Affe!

Auf den Trick falle ich nur einmal rein.

Menschen fallen mir zu Fuessen, wenn ich komme!

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
Oct 31, 2009, 10:16:08 AM10/31/09
to
Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:
> Wolfgang Weisselberg schrieb:

>>>>> Wo ist dein Problem.
>>>>> 3mal hoch, 2 links, 1 rechts, 5 runter.

>>>> AAABBCDDDDD ist kein sicheres Passwort. Da ist das Problem.

>>> Das sehe ich anders.

>> Bei einer Gesamtauswahl von 'A', 'B', 'C' und 'D' ist dein
>> Passwort sogar ausgesprochen unsicher.

> Nein.
> Pauschal ist das völlig falsch.

Pauschal ist das voellig richtig.

Du kannst allerdings gerne (versuchen zu) beweisen, dass dein
Passwort unter den gegebenen Umstaenden sicher genug ist.

> Richtig ist es nur, wenn automatisiertes Brute Force knacken möglich
> ist.

Richtig ist das immer, bis zum Beweis des Gegenteils.

> Aber genau das ist hier nicht der Fall.

Du hast die Karte im Slot festgeklebt?

> Ausserdem ist deine Aussage ABCD wären nur möglich nicht korrekt.

Soso.

> In meinem Beispiel hast gehe ich bis 5
> Das bedeutet je Eingabefeld, wen ich mit 5 alle Möglichkeiten
> ausgerizt hätte.
> A,AA,AAA,AAAA,AAAAA
> das gleiche für B, C, D.

Aha. Dann lass es mich anders formulieren: Du hast eine
umstaendliche Moeglichkeit gefunden, 4 Ziffern von 1-5
einzugeben. Damit ist die Sicherheit natuerlich enorm hoch!

> Brute Force ist nicht möglich, es ist Handarbeit angesagt.

Du hast die Karte im Slot festgeklebt?

>> Als (noch) einigermassen sicher gilt ein Passwort von 8
>> zufaelligen Zeichen aus Klein- und Grossbuchstaben, Zahlen und
>> Sonderzeichen, also z.B. "qhC!cGN9", "Eyaf0,hR" oder "B5JEaN#W"
>> Dabei reden wir von ca. 722.204.136.308.736 Moeglichkeiten.

> Bei der EC Karte hast du gerade 4 Zeichen aus einer Auswahl von 10
> Homebanking PINs haben gerade einmal 5 Zeichen.

Und nach wieviel fehlgeschlagenen Versuchen, die auch noch im
Zentralrechner vermerkt werden, wird die Kamera eingezogen?

Und wer printet die TAN-Liste (so heissen die naemlich) fuer
deine Kamera aus und schickt sie dir per Post zu und fragt
deine Kamera nach iTAN auch nach einer bestimmten TANummer?

> Du meinst, das wäre völlig leicht zu knacken.

Du legst mir Worte in den Mund, da du genau weisst, dass du die
Rahmenbedingungen misachtest.

>> Lerne es auswendig, du wirst in 4 Wochen abgefragt, wenn du
>> die Kamera wieder nutzen willst.

> Pech, wenn derjenige es sich nicht merkt oder geeignet notiert.
> Das Problem hat jedes Passwort.

Also, wie war das Passwort? Ich kann mir zu einem
alphanumerischen 8-Zeichen-Passwort einen Merksatz basteln,
zu einem mehr als 20-Zeichen-langem rumgeklicke nicht.

>>> und jede Kamera hat mehr nur 4 Tasten.

>> Beweis durch Gegenbeispiel --- es gibt Kameras mit weniger
>> Tasten.

> Witzbold.

Dein Problem:

> Digital und in einer Klasse in der man über Passworte nachdenken
> würde.

haettest du gleich schreiben sollen.
Ja, da sollte gleich eine alphanumerische Tastatur rein, oder
mindestens eine Handy-Tastatur.

>> Du meinst trivial zu knacken. Da kannst du auch ein Zettelchen
>> "Bitte nicht anschauen" auf den Monitor pappen, das hilft
>> aehnlich gut. Oder du steckst dir eine Banane in's Ohr. Da
>> lachen dann alle und schauen nicht mehr auf deine Kamera, das
>> hilft also noch viel besser.

> Du hast leider keine Ahnung.

Den Beweis moechtest du antreten.

> Du hast vielleicht etwas über Passworttheorien gelesen, nur verstanden
> hast du es nicht.

Aber du. Klar.

> Ansonsten würdest du nicht den Unsinn mit den Sonderzeichen etc.
> schreiben.

Ja, ein sicheres Passwort besteht laut dir wohl aus 8
Zeichen, die alle 'a' oder '1' sind ...

>>> Allerdings mit etwas weiterer Intelligenz kann die Kamera einen
>>> Zeitfaktor haben, der sich jedesmal verdoppelt, bis eine neue
>>> Eingabe möglich ist.

>> Und das hilft, wenn man die Speicherkarte entnimmt und auf dem
>> Computer ein Programm das durchprobiert --- mal angenommen,
>> die Daten sind auf der Karte ueberhaupt verschluesselt und
>> funktionieren daher mit keinem normalen Programm (wie z.B. der
>> Printstation) mehr --- , genau wie?

> Du zeigst hier deutlich wie eingeschränkt du denkst.

Soso. Ich denke eingeschraenkt.

> Selbstverständlich muss die Kamera die Bilder verschlüsseln und
> selbstverständlich darf der Schlüssel nicht allein vom Zugangscode auf
> der Kamera abhängen.

Ah. Sicherheit, die *nicht* ausschliesslich vom Schluessel
abhaengt. Was sagen wir denn zu "security by obscurity"?

Und ausserdem will Kunde natuerlich auch Print-Terminals nutzen,
die Bilder auf seinem Rechner bearbeiten und auch mal mailen.
Wie soll das denn moeglichst einfach klappen?

>>> Ein weiterer Punkt, eine Meldung über Passwortfehler lässt den
>>> Kamerbesitzer erkennen, dass jemand dran war.

>> Jup, das merkt man, vor allem, wenn dem Geraet einfach die
>> Speicherkarte entnommen wurde und ich das auf meiner Kamera
>> angeschaut habe.

> Du hast eben keine Ahnung, du denkst in simplen eingefahrenen Bahnen.
> Du bist so naiv, die Verschlüsselung würde allein auf dem
> Kamerapasswort beruhen.

Ich bin so naiv, dass ich denke, eine Sicherheit hat nur am
Schuessel zu haengen. Du moechtest jetzt sicherlich
erklaeren, wie du verhindern moechtest, dass der Schluessel
samt Kamera im Diebstahlsfalle abhanden kommt. Und wie man
dennoch eine solche Kamera weiterverkaufen kann, ohne dass
der neue Nutzer sich dadurch bespitzelbarer macht. Und wie
du einen Service-Denial-Angriff durch Rumspielen auf der
Kamera oder Austauschen des Schluessels verhindern willst.

>>> Viel Spass beim Knacken deiner vermeintlich einfacher
>>> Kombinationen.

>> Wessen Kombinationen?

> Versuch zu verstehen was ich beschrieben habe.
> Die Bilder kann man mit einem beliebig langem Passwort verschlüsseln.
> Damit kommst du bei entnommener Karte nur schwer ran.

Und woe kommt der Benutzer dran? Der braucht das ja irgendwie
schon, oder?

> Die Kamera selbst erlaubt Zugriff über ein zwar relativ einfaches
> Passwort, aber hier ist Handeingabe gefragt

... weil selbst primitive Lego-Roboter keine Motoren haben,
die man geeignet ueber den Knoepfen positionieren kann ...

> Verzögerungsmechanismen
> können zu einer 10 Jahresarbeit oder mehr machen, das Passwort knacken
> zu können.

Netter Versuch, ich brauche also nur mal 10 Minuten mit der
Kamera spielen und der Nutzer kann dann tagelang nicht an die
Kamera ran oder so.

Und wie kommt der Benutzer wieder dran, wenn er das Passwort
vergessen hat? Neue Kamera kaufen, oder das Passwort im Akkufach
aufbewahren?


So, und jetzt schau' im Archiv nach, wir hatten das alles
schonmal durchgekaut.

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
Oct 31, 2009, 10:26:55 AM10/31/09
to

Ja, die bestehen aber auf entsprechend sichere Passwoerter,
wozu dein Geklicke aber nicht gehoert.

-Wolfgang

Herbert Kleebauer

unread,
Oct 31, 2009, 11:54:14 AM10/31/09
to

Das Problem ist doch nicht die Bilder sicher zu archivieren.
Wenn sie mal auf dem PC sind, kann man sie immer verschl�sseln.
Das Problem ist, die Daten von der Aufnahme bis zum Transfer
auf den PC zu sichern und das geht nur, wenn die Verschl�sselnung
direkt in der Kamera erfolgt. Die Eingabe eines Passwortes ist
dabei unn�tig, der Public Key kann sich auf der Speicherkarte
befinden.

Bei der Verschl�sslung auf dem Pc sollte man allerdings ein
Verfahren anwenden, bei dem man zum Betrachten nicht erst
tempor�r die unverschl�sselten Bilder erzeugen mu�. Ich hab vor
10 Jahren mal einen einfachen Viewer f�r verschl�sselte
Multi-jpeg-Dateien (einfach ein paar Hundert jpeg's in eine
Datei kopieren und dan verschl�sseln) geschrieben. Ist zwar
sehr einfach, erf�llt aber seinen Zeck.

http://www.bitlib.de/pub/jpeg/pfp.zip

Jürgen Gerkens

unread,
Oct 31, 2009, 11:58:45 AM10/31/09
to
Wienerwalter schrieb:

> der zusammenhang ist, das du um 10:38 eine antwort hast auf ein postig
> um 22:50
> wenn du da keinen zusammenhang erkennst bist nicht nur blöd sondern
> ein sautrottl

Genau und damit hoffentlich auch du durchweg grundlos herumpöbelnde
primitive Kreatur diesen Zusammenhang auch noch verstehst:

Man kann am nächsten Tag, in diesem Fall am 30.10 um 10:38 durchaus auf
einen Betrag vom 29.10 um 22:50 antworten, ohne die Uhr zu verstellen.
Uhrzeiten wiederholen sich nämlich jeden Tag.

Allerdings muß jemand ganz schön einen an Klatsche zu haben, um das
für unmöglich zu halten und sich dann noch aufzuführen wie du. Man
konnte ja schon immer mehr als nur ahnen, daß es ganz schlimm um dich
bestellt ist, aber dass es so furchtbar ist, ohauaha.

Jürgen Gerkens

Harald Lodan

unread,
Oct 31, 2009, 6:33:30 PM10/31/09
to

"Herbert Kleebauer" schrieb

> Das Problem ist doch nicht die Bilder sicher zu archivieren.
> Wenn sie mal auf dem PC sind, kann man sie immer verschl�sseln.
> Das Problem ist, die Daten von der Aufnahme bis zum Transfer
> auf den PC zu sichern und das geht nur, wenn die Verschl�sselnung
> direkt in der Kamera erfolgt. Die Eingabe eines Passwortes ist
> dabei unn�tig, der Public Key kann sich auf der Speicherkarte
> befinden.

Herbert, danke f�r den Hinweis, Du ersparst mir eine
(ironische) Antwort auf Harald, bei dem jetzt schon
schon die R�uber aufgetaucht sind. Ich bin zwar immer
noch der Meinung, der sicherste Weg des Transfers
von "brisanten" Aufnahmen vom Shooting zum PC
zuhause ist der Transport der Speicherkarte in der
Hosentasche, aber was solls? M�glicherweise sind
meine Bilder einfach nicht wichtig genug :-)

Harry


Harald Lodan

unread,
Oct 31, 2009, 6:41:29 PM10/31/09
to

"J�rgen Gerkens" schrieb

> Genau und damit hoffentlich auch du durchweg grundlos herump�belnde


> primitive Kreatur diesen Zusammenhang auch noch verstehst:

Geh, J�rgen, jetzt halt wenigstens Du
Dich zur�ck. Da h�rt ja sonst nie auf.

Harry


Harald Klotz

unread,
Oct 31, 2009, 7:14:15 PM10/31/09
to
Wolfgang Weisselberg schrieb:

>>> Bei einer Gesamtauswahl von 'A', 'B', 'C' und 'D' ist dein
>>> Passwort sogar ausgesprochen unsicher.
>
>> Nein.
>> Pauschal ist das völlig falsch.
>
> Pauschal ist das voellig richtig.

Du solltest deine Scheuklappen abnehmen.

> Du kannst allerdings gerne (versuchen zu) beweisen, dass dein
> Passwort unter den gegebenen Umstaenden sicher genug ist.

Die gegeben Umstände sind, dass du nur die Kamera hast und manuelle
Eingabe erforderlich ist.

Selbst wenn die Kamera es ohne ausbremsen beliebige Versuche erlaubt,
dann hast du mit 4 Zeichen, die jeweils in meinem Beispiel bis
zwischen 1 und 5 mal vorhanden sein können bereits eine Menge zu tun,
dass die grenze bei max. 5 liegt hatte ich nicht gesagt.
Aber das reicht völlig, wie lange willst du brauchen das Passwort zu
knacken, die Kamera bremst selbstverständlich nach jedem Fehlversuch,
verdoppelt die Wartezeit und das Bild ist natürlich mit einem
kameraspezifischen Schlüssel gegen Brute Force einigermassen sicher
verschlüsselt, falls du ausserhalb der Kamer versuchst zu
entschlüsseln.

>> Richtig ist es nur, wenn automatisiertes Brute Force knacken
>> möglich ist.
>
> Richtig ist das immer, bis zum Beweis des Gegenteils.

Mir ist bekannt, dass es keinen sicheren Schlüssel gibt, aber PGP wird
doch nachgesagt, eingermassen sicher zu sein.
Es ist eben immer eine Frage der zur Verfügung stehenden Technik und
Zeit.
Für eine Kamera reicht ein relativ einfaches Passwort, weil die
Handeingabe Zeit benötigt.

>> Aber genau das ist hier nicht der Fall.
>
> Du hast die Karte im Slot festgeklebt?

Was willst du mit einer gut verschlüsselten Datei ausserhalb des Slots
anfangen?

> Aha. Dann lass es mich anders formulieren: Du hast eine
> umstaendliche Moeglichkeit gefunden, 4 Ziffern von 1-5
> einzugeben. Damit ist die Sicherheit natuerlich enorm hoch!

Völlig ausreichend für den Zweck.

>> Brute Force ist nicht möglich, es ist Handarbeit angesagt.
>
> Du hast die Karte im Slot festgeklebt?

Du meinst, das Bild kann man nicht ordentlich verschlüsseln, nur weil
das Kamerapasswort relativ einfach ist?

>> Bei der EC Karte hast du gerade 4 Zeichen aus einer Auswahl von 10
>> Homebanking PINs haben gerade einmal 5 Zeichen.
>
> Und nach wieviel fehlgeschlagenen Versuchen, die auch noch im
> Zentralrechner vermerkt werden, wird die Kamera eingezogen?

Das ist eine Frage der Software, 3 Fehlversuche und sicheres löschen
wäre denkbar.
Allerdings könnte Wear Leveling einen Streich spielen.

> Und wer printet die TAN-Liste (so heissen die naemlich) fuer
> deine Kamera aus und schickt sie dir per Post zu und fragt
> deine Kamera nach iTAN auch nach einer bestimmten TANummer?

Du hast falsche Vorstellungen.

>> Du meinst, das wäre völlig leicht zu knacken.
>
> Du legst mir Worte in den Mund, da du genau weisst, dass du die
> Rahmenbedingungen misachtest.

Nein.
Du missachtest die Möglichkeiten unter den Rahmenbedingungen und setzt
vorraus, dass das Bild nur einfach verschlüsselt sein kann. Das ist
dein Denkfehler.

>> Pech, wenn derjenige es sich nicht merkt oder geeignet notiert.
>> Das Problem hat jedes Passwort.
>
> Also, wie war das Passwort? Ich kann mir zu einem
> alphanumerischen 8-Zeichen-Passwort einen Merksatz basteln,
> zu einem mehr als 20-Zeichen-langem rumgeklicke nicht.

Ach.
War es nicht deine Forderung, dass ein Passwort aus Zeichen,
Sonderzeichen und Ziffern bestehen soll?
Und 8 Zeichen glaubst du wär sicher?

>> Digital und in einer Klasse in der man über Passworte nachdenken
>> würde.
>
> haettest du gleich schreiben sollen.

Ein bischen Mitdenken kann hilfreich sein.

> Ja, da sollte gleich eine alphanumerische Tastatur rein, oder
> mindestens eine Handy-Tastatur.

Völlig unnötig.

>> Du hast leider keine Ahnung.
>
> Den Beweis moechtest du antreten.

Siehe oben und versuch über Verschlüsselungsverfahren schlau zu
machen.
Das Kamerapasswort ist nur der Zugang über die Kamera.

>> Ansonsten würdest du nicht den Unsinn mit den Sonderzeichen etc.
>> schreiben.
>
> Ja, ein sicheres Passwort besteht laut dir wohl aus 8
> Zeichen, die alle 'a' oder '1' sind ...

Unsinn, es ist nicht das Passwort allein.
Viel wesentlicher ist die Frage, welche technichen Möglichkeiten zum
Knacken verfügbar sind, denn die bestimmen die Sicherheit eines Codes.

>> Du zeigst hier deutlich wie eingeschränkt du denkst.
>
> Soso. Ich denke eingeschraenkt.

Ja extrem.

>> Selbstverständlich muss die Kamera die Bilder verschlüsseln und
>> selbstverständlich darf der Schlüssel nicht allein vom Zugangscode
>> auf der Kamera abhängen.
>
> Ah. Sicherheit, die *nicht* ausschliesslich vom Schluessel
> abhaengt. Was sagen wir denn zu "security by obscurity"?

Absichtliches Missverstehen oder fehlendes Vorstellungsvermögen?

> Und ausserdem will Kunde natuerlich auch Print-Terminals nutzen,
> die Bilder auf seinem Rechner bearbeiten und auch mal mailen.
> Wie soll das denn moeglichst einfach klappen?

Die Bilder bekommt er nur mit Hilfe der Kamera entschlüsselt.
Ob es eine gute Idee ist, die Möglichkeit zu schaffen den
vollständigen Kameraschlüssel zu exportieren kann man diskutieren.
Die Forderung war, die Bilder auf der Kamera zu sichern.
Für die Handeingabe an der Kamera reicht ein einfaches Passwort, ich
denke, das habe ich belegt.
Zum entschlüsselten exportieren auf den Rechner brauchst du das
Kamerapasswort.
Wie du dort absicherst ist dann dein Problem.

>> Du hast eben keine Ahnung, du denkst in simplen eingefahrenen
>> Bahnen. Du bist so naiv, die Verschlüsselung würde allein auf dem
>> Kamerapasswort beruhen.
>
> Ich bin so naiv, dass ich denke, eine Sicherheit hat nur am
> Schuessel zu haengen.

Und?
Es ist deine einzige Chance.
Gegen verlieren, Diebstahl, auffinden der versteckten Karte hast du
keine andere Chance.
Zusätzliche Schutzmassnahmen bleiben ausserdem unberührt.

Die Forderung war die Machbarkeit, Bilder auf der Kamera zu sichern.

> Du moechtest jetzt sicherlich
> erklaeren, wie du verhindern moechtest, dass der Schluessel
> samt Kamera im Diebstahlsfalle abhanden kommt.

Den Schlüssel kennt nur die Kamera.
Den nach x Fehlversuchen zu löschen ist auch nicht das Problem.
Den vor Auslesen zu schützen auch nicht.
Übrigens, mein Gedanke, den Schlüssel für eine externe Entschlüsselung
übertragen zu können muss eine weitere Sicherheitsstufe haben, es ist
einmalig möglich, es ist unmöglich nach einmaliger Fehleingabe des
Codes.
Es wird wieder möglich, nachdem ein neuer Schlüsselcode erstellt
wurde.
Ein Schlüssel muss auch nur so gut sein, dass es nicht lohnt ihn zu
knacken.

> Und wie man
> dennoch eine solche Kamera weiterverkaufen kann, ohne dass
> der neue Nutzer sich dadurch bespitzelbarer macht.

ROTFL, wie begrenzt denkst du?
Komplett zurücksetzen setzt alles auf null, dein Passwort, den
Schlüssel.

> Und wie
> du einen Service-Denial-Angriff durch Rumspielen auf der
> Kamera oder Austauschen des Schluessels verhindern willst.

Wo ist dein Problem.
Dein Risiko ist, dass deine Bilder auch für dich nicht mehr zugänglich
sind.

Kamera in sicheren Tresor, Bodyguard...............

Weisst du nicht mehr weiter, dass du mit eher unsinnigen Forderungen
kommst?

>> Versuch zu verstehen was ich beschrieben habe.
>> Die Bilder kann man mit einem beliebig langem Passwort
>> verschlüsseln. Damit kommst du bei entnommener Karte nur schwer
>> ran.
>
> Und woe kommt der Benutzer dran?

Muss er nicht ohne Kamera.

Der braucht das ja irgendwie schon, oder?

Die Möglichkeiten habe ich oben bereits beschrieben.

>> Die Kamera selbst erlaubt Zugriff über ein zwar relativ einfaches
>> Passwort, aber hier ist Handeingabe gefragt
>
> ... weil selbst primitive Lego-Roboter keine Motoren haben,
> die man geeignet ueber den Knoepfen positionieren kann ...

Ja, die können es vereinfachen.
So etwas hat jeder zuhause?
Du wirst allmählich reichlich albern.
Die Roboter können ausserdem nicht die Zeitsperre umgehen.
Die Zeit ist das Problem.
Du verstehst wovon ich rede?
1. Fehlersuch 1 Minute Sperre.
2. Versuch 2 Minuten
3. Versuch verdoppeln.
.........

Du bist sehr schnell, bei Stunden und Jahren.
Hier macht es es möglicherweise Sinn auf max. 24 Stunden zu begrenzen
um dem Eigentümer wieder Zugang in angemessener Zeit gewähren.

>> Verzögerungsmechanismen
>> können zu einer 10 Jahresarbeit oder mehr machen, das Passwort
>> knacken zu können.
>
> Netter Versuch, ich brauche also nur mal 10 Minuten mit der
> Kamera spielen und der Nutzer kann dann tagelang nicht an die
> Kamera ran oder so.

Wieder ein grober Denkfehler von dir.
Er kommt nur nicht an seine verschlüsselten Bilder ran.

Weiterer Denkfehler von dir.
Die Alternative ist aller Bilder nedgültig gelöscht, durch
Serienaufnahme oder Video überschireben.

Such dir aus was dir lieber ist.
Es ist ein recht unsinniges Argument kleine Benachteiligung durch
große ersetzen zu wollen.

Du solltest bei deiner Argumentation aus Schlüssigkeit achten.

> Und wie kommt der Benutzer wieder dran, wenn er das Passwort
> vergessen hat?

An was will er ran?
Warum sollte er rankommen.
Welche falschen Wege gehen deine Gedanken?
Die Kamera funktioniert ohne Passwort.
Du entscheidest ob die Bilder verschlüsselt oder unverschlüsslelt
gespeichert werden.
Verschlüsselt gespeicherte sind nur mit Passwort im Zugriff.
Wenn du es nicht mehr hast sind die Bilder verloren, wo ist dein
Problem?

> Neue Kamera kaufen, oder das Passwort im Akkufach
> aufbewahren?

Nein Reset über einen Sicherheitscode den du in den Unterlagen der
Kamera findest.
Die Frage ist wie wit du es treiben willst.
Du willst überteiben, denn deine Gegenargumente sind nicht durchdacht,
eher kindisch.

Der Reset könnte auch eine einfache Funktion sein, auf die du immer
Zugriff hast oder von der an der Kamera zugänglichen Seriennumer
abhängen.
Deine Ansprüche sind unsinnig, wenn du nicht auf deine Kamera aufpasst
sind die Bilder eben weg.
Wen stört das?

> So, und jetzt schau' im Archiv nach, wir hatten das alles
> schonmal durchgekaut.

Entweder gab es keine vernünftigen Antworten oder du hast es nur nicht
verstanden.
Ich glaube eher an letzteres.
Sorry, aber ich fand deine Antworten reichlich undurchdacht,

Harald

Gerhard Zuber

unread,
Oct 31, 2009, 8:21:56 PM10/31/09
to
Jеns Mаrtin Schlаttеr schrieb:
> angenommen man macht im urlaub ein paar erotische fotos mit der
> freundin.
> nud am nächsten tag macht man fotos einer party. dann will man nicht,
> dass die partygäste beim durchschauen der fotos auf die "privaten"
> stossen.
>
> oder angenommen jemand wohnt noch bei den eltern und will nicht, dass
> die mutter beim stöbern die bilder auf seiner digicam findet.
>
> gibt es kameras, die es erlauben, fotos oder ordner mit einem password
> zu belegen?

Ein Volume anlegen, das verschlüsselt ist und nur bei Bedarf
gemountet wird, z.B. mit Truecrypt (open source)

http://www.truecrypt.org/

Harald Klotz

unread,
Nov 1, 2009, 4:30:44 AM11/1/09
to
Wolfgang Weisselberg schrieb:

> Ja, die bestehen aber auf entsprechend sichere Passwoerter,
> wozu dein Geklicke aber nicht gehoert.

Vielleicht versuchst du zu verstehen was ich geschrieben habe.
Wie kommst du auf die Idee, die Kamera würde das Bild nicht sicher
verschlüsseln können?
Lies den Thread.

Harald

Wolfgang Hauser

unread,
Nov 1, 2009, 5:57:33 AM11/1/09
to
Herbert Kleebauer schrieb:

>Das Problem ist, die Daten von der Aufnahme bis zum Transfer

>auf den PC zu sichern und das geht nur, wenn die Verschlüsselnung

>direkt in der Kamera erfolgt. Die Eingabe eines Passwortes ist

>dabei unnötig, der Public Key kann sich auf der Speicherkarte
>befinden.

SD ("secure digital") hat eine Verschlüsselungstechnik bereits
integriert. Mir ist aber kein Gerät bekannt, das die unterstützt.

Wolfgang Weisselberg

unread,
Nov 1, 2009, 3:48:15 PM11/1/09
to

Weil du's nicht genau und im Detail dargestellt hast.

> Lies den Thread.

Und da war noch der Architekt, der sagte, "Baut ein Hochhaus,
aus Beton, das kann 1 km hoch sein. Fundamente hat's auch."
und meinte, das reiche, um ueber die Machbarkeit und die
Feuersicherheit zu diskutieren --- immerhin gibt's ja schon
Hochhaeuser.

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
Nov 1, 2009, 3:51:28 PM11/1/09
to
Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:

> Wenn du überfallen und ausgeraubt wirst, ist es nach deiner Ansicht


> einfach, mal eben die Speicherkarte zu verstecken?

Tja, und es ist genauso einfach, sich die Finger brechen zu lassen,
statt das "Passwort" fuer die Kamera und die Geheimnummer der
EC-Karte rauszuruecken.

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
Nov 1, 2009, 3:46:11 PM11/1/09
to
Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:
> Wolfgang Weisselberg schrieb:

>>>> Bei einer Gesamtauswahl von 'A', 'B', 'C' und 'D' ist dein
>>>> Passwort sogar ausgesprochen unsicher.

>>> Nein.
>>> Pauschal ist das völlig falsch.

>> Pauschal ist das voellig richtig.

> Du solltest deine Scheuklappen abnehmen.

Ja, das wollte ich dir gerade raten.

>> Du kannst allerdings gerne (versuchen zu) beweisen, dass dein
>> Passwort unter den gegebenen Umstaenden sicher genug ist.

> Die gegeben Umstände sind, dass du nur die Kamera hast und manuelle
> Eingabe erforderlich ist.

Die gegebenen Umstaende sind, dass *du* nicht kontrollieren kannst,
was ich habe. So ist die reale Welt nunmal.

> verdoppelt die Wartezeit und das Bild ist natürlich mit einem
> kameraspezifischen Schlüssel gegen Brute Force einigermassen sicher
> verschlüsselt, falls du ausserhalb der Kamer versuchst zu
> entschlüsseln.

Karten auf den Tisch! Details. Alle. Wie genau, wo, wann,
etc. Mit allen Usecases.

Bisher kommen von dir nur Behauptungen ... und zu wenig
Gedanken zu der praktischen Nutzbarkeit.

Solange du dir darueber nicht Gedanken gemacht und diese
ausfuehrlich und schriftlich niedergelegt hast, ist hier EOD.

-Wolfgang

Richard W. Könning

unread,
Nov 1, 2009, 5:08:05 PM11/1/09
to
Wolfgang Weisselberg <ozcv...@sneakemail.com> wrote:

>Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:
>
>> verdoppelt die Wartezeit und das Bild ist nat�rlich mit einem
>> kameraspezifischen Schl�ssel gegen Brute Force einigermassen sicher
>> verschl�sselt, falls du ausserhalb der Kamer versuchst zu
>> entschl�sseln.


>
>Karten auf den Tisch! Details. Alle. Wie genau, wo, wann,
>etc. Mit allen Usecases.
>
>Bisher kommen von dir nur Behauptungen ... und zu wenig
>Gedanken zu der praktischen Nutzbarkeit.
>
>Solange du dir darueber nicht Gedanken gemacht und diese
>ausfuehrlich und schriftlich niedergelegt hast, ist hier EOD.

Wenn ich Harald richtig verstehe, will er mit einem langen, nicht
exportierbaren Schl�ssel den Entschl�sselungsvorgang an die Kamera
binden, so da� eine vergleichsweise gro�e und bei Fehlversuchen zudem
Wartezeit vorgegeben werden kann. Damit reicht ein vergleichsweise
kurzer, vom Anwender einzugebender Schl�ssel, um eine hinreichend
sichere Verschl�sselung zu erhalten.
Vom Konzept her ist das recht �hnlich zu Smartcards mit PIN-Eingabe
und sollte funktionieren.
Ciao,
Richard
--
Dr. Richard K�nning He�stra�e 63
Tel.: 089/5232488 80798 M�nchen

Richard W. Könning

unread,
Nov 1, 2009, 5:09:46 PM11/1/09
to
Wolfgang Weisselberg <ozcv...@sneakemail.com> wrote:

>Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:
>> Wolfgang Weisselberg schrieb:
>
>>> Ja, die bestehen aber auf entsprechend sichere Passwoerter,
>>> wozu dein Geklicke aber nicht gehoert.
>
>> Vielleicht versuchst du zu verstehen was ich geschrieben habe.

>> Wie kommst du auf die Idee, die Kamera w�rde das Bild nicht sicher
>> verschl�sseln k�nnen?


>
>Weil du's nicht genau und im Detail dargestellt hast.

F�r mich hat er es hinreichend genau dargestellt, im Prinzip will er
eine Smartcard mit Fotofunktion bauen.

Harald Klotz

unread,
Nov 1, 2009, 5:47:23 PM11/1/09
to
Wolfgang Weisselberg schrieb:

Selbst Schuld, warum hast du auch eine Kamera.
Besser wär das sicher eine EC karte ohne PIN, da brauchen die Räuber
dir die Finger nicht brechen.

Harald

Harald Klotz

unread,
Nov 1, 2009, 5:45:19 PM11/1/09
to
Wolfgang Weisselberg schrieb:

> Und da war noch der Architekt, der sagte, "Baut ein Hochhaus,
> aus Beton, das kann 1 km hoch sein. Fundamente hat's auch."
> und meinte, das reiche, um ueber die Machbarkeit und die
> Feuersicherheit zu diskutieren --- immerhin gibt's ja schon
> Hochhaeuser.

Im anderen Posting ist die Antwort noch einmal zusammengefasst.
Im Grunde hatte ich alles bereits gesagt.

Harald

Harald Klotz

unread,
Nov 1, 2009, 6:04:07 PM11/1/09
to
Richard W. K�nning schrieb:

> F�r mich hat er es hinreichend genau dargestellt, im Prinzip will er
> eine Smartcard mit Fotofunktion bauen.

Wobei ich das Prinzip der Smartcard bisher nicht kenne.

Harald

Harald Klotz

unread,
Nov 1, 2009, 5:43:22 PM11/1/09
to
Wolfgang Weisselberg schrieb:
> Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:

>> Die gegeben Umstände sind, dass du nur die Kamera hast und manuelle
>> Eingabe erforderlich ist.
>
> Die gegebenen Umstaende sind, dass *du* nicht kontrollieren kannst,
> was ich habe. So ist die reale Welt nunmal.

Wir reden hier nicht von der realen Welt, sondern von den technischen
Möglichkeiten Bilder vor fremden Zugriff zu schützen.
Du darfst gern widerlegen, wenn du meinst es stimmt nicht was ich
sage.

>> verdoppelt die Wartezeit und das Bild ist natürlich mit einem
>> kameraspezifischen Schlüssel gegen Brute Force einigermassen sicher

>> verschlüsselt, falls du ausserhalb der Kamera versuchst zu


>> entschlüsseln.
>
> Karten auf den Tisch! Details. Alle. Wie genau, wo, wann,
> etc. Mit allen Usecases.

Nene, die Karten lege ich nicht auf den Tisch.
Eine wichtiger Punkt gegen knacken von Verschlüsselungen ist die
Geheimhaltung des Algorhitmus.
Die Kamera verschlüsselt die Bilder, der Schlüssel wird per Zufall auf
der Kamera generiert und in der Kamera gespeichert. Der Algorhitmus
ist geheim, aber du darfst auch PGP nehmen, wenn es dir besser
gefällt.
Die Kamera selbst bietet ein Pseudopasswort über die 4
Richtungstasten.
Das Passwort besteht 1-5 mal wippen je Richtung, die richtige
Reihenfolge wie bei der Eingabe ist einzuhalten.
Ist Verschlüsselung aktiv wird jedes Bild verschlüsselt gespeichert
und kann nur nach Passworteingabe angesehen oder übertragen werden.
Gibst du ein falsches Passwort ein, blockiert die Kamera eine
Neueingabe des Passworts für eine Minute.
Die Zeit verdoppelt sich mit jeder Falscheingabe. Es wird ausserdem in
der Kamera gespeichert, ausschalten, Batterie entnehmen, auch
Stützbatterie für die Uhr löscht es nicht.
Schaltest du während der Wartezeit aus, beginnt die letzte Wartezeit
neu.
Nach 10 Falscheingaben bist du bereits bei 512 Minuten Wartezeit,
bevor eine neue Passworteingabe möglich ist.
Solange funktioniert die Kamera in ihren anderen Funtkionen normal,
nur die geschützten Bilder sind blockert.
Gehe einfach davon aus, dass die Bilder in der Kamera nach heutigen
Standards sicher verschlüsselt sind.
Entnimmst du die Karte hast du als erstes das Problem den Algorhitmus
nicht zu kennen.

> Bisher kommen von dir nur Behauptungen ... und zu wenig
> Gedanken zu der praktischen Nutzbarkeit.

Ob es für dich praktisch ist, musst du selbst entscheiden.
Ich biete nur ein Beispiel für eine mögliche Bilderverschlüsselung mit
relativ hoher Sicherheit gegen Entschlüsselung.

> Solange du dir darueber nicht Gedanken gemacht und diese
> ausfuehrlich und schriftlich niedergelegt hast, ist hier EOD.

Zum Knacken des einfachen Kamerapasswortes hast du ein Zeitproblem,
zum Knacken der verschlüsselten Bilder ein paar andere.

Ich habe es mehrfach beschrieben, wenn du es nicht verstehen kannst
ist es dein Problem.

Harald

Harald Klotz

unread,
Nov 1, 2009, 6:02:48 PM11/1/09
to
Richard W. K�nning schrieb:

> Wenn ich Harald richtig verstehe, will er mit einem langen, nicht


> exportierbaren Schl�ssel den Entschl�sselungsvorgang an die Kamera
> binden, so da� eine vergleichsweise gro�e und bei Fehlversuchen
> zudem Wartezeit vorgegeben werden kann. Damit reicht ein
> vergleichsweise kurzer, vom Anwender einzugebender Schl�ssel, um
> eine hinreichend sichere Verschl�sselung zu erhalten.
> Vom Konzept her ist das recht �hnlich zu Smartcards mit PIN-Eingabe
> und sollte funktionieren.

So stelle ich mir das vor.
Die Kamera erstellt zun�chst vor Erstverwendung einen langen
Zufallsschl�ssel.
Damit werden die Bilder verschl�sselt abgespeichert.
Um Zugriff auf die Entschl�sselung zu bekommen, gibst du �ber die
Wippe eine Art Passwort ein.
Bei Fehleingabe blockiert die Kamera f�r eine Minute und verdoppelt
bei jeder weiteren Fehleingabe.
Nach 10 Fehleingaben w�rst du bereits bei 512 Minuten Wartezeit.
Damit reicht f�r den Kamerazugang ein relativ einfaches Passwort.
Die Bilder von der Karte kopieren und extern knacken ist aus 2 Gr�nden
schwierig.
Der Verschl�sselungsalgorithmus der Kamera ist nicht bekannt, der
Schl�ssel hat eine L�nge die hinreichend sicher ist.
Sicher ist denkbar, dass man mit entsprechender Technik nach Zerlegen
der Kamera und R�ckentwicklung der Software den Algorhitmus
herausbekommt und auch den Schl�ssel auslesen kann, aber das ist eine
nicht unerhebliche H�rde und d�fte bei entsprechender Technik nahezu
unm�glich sein.

Harald

Richard W. Könning

unread,
Nov 1, 2009, 6:20:57 PM11/1/09
to
"Harald Klotz" <inv...@invalid.invalid> wrote:

>Wolfgang Weisselberg schrieb:
>> Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:
>
>> Karten auf den Tisch! Details. Alle. Wie genau, wo, wann,
>> etc. Mit allen Usecases.
>
>Nene, die Karten lege ich nicht auf den Tisch.

>Eine wichtiger Punkt gegen knacken von Verschl�sselungen ist die
>Geheimhaltung des Algorhitmus.

Kerckhoffs' Maxime
(http://de.wikipedia.org/wiki/Kerckhoffs%E2%80%99_Prinzip) lautet: Die
Sicherheit liegt in der Geheimhaltung des Schl�ssels, nicht des
Algorithmus. Um geheimgehaltene Verschl�sselungsalgorithmen sollte man
einen gro�en Bogen machen.

>Die Kamera verschl�sselt die Bilder, der Schl�ssel wird per Zufall auf


>der Kamera generiert und in der Kamera gespeichert. Der Algorhitmus
>ist geheim, aber du darfst auch PGP nehmen, wenn es dir besser

>gef�llt.
>Die Kamera selbst bietet ein Pseudopasswort �ber die 4
>Richtungstasten.

Wieso *Pseudo*passwort?

>Entnimmst du die Karte hast du als erstes das Problem den Algorhitmus
>nicht zu kennen.

Siehe Kerckhoffs' Maxime: der Algorithmus ist als bekannt
vorauszusetzen.

>> Solange du dir darueber nicht Gedanken gemacht und diese
>> ausfuehrlich und schriftlich niedergelegt hast, ist hier EOD.
>
>Zum Knacken des einfachen Kamerapasswortes hast du ein Zeitproblem,

>zum Knacken der verschl�sselten Bilder ein paar andere.

Auch beim letzteren hat man ein Zeitproblem. Mit entsprechender HW
kann man zwar schneller suchen, aber auch der Suchraum ist gr��er.

Michael Perlitschke

unread,
Nov 1, 2009, 6:40:27 PM11/1/09
to

"Harald Klotz" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:4aee14af$1$6646$9b4e...@newsspool2.arcor-online.net...

> Wolfgang Weisselberg schrieb:
>> Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:
> Besser w�r das sicher eine EC karte ohne PIN, da brauchen die R�uber

> dir die Finger nicht brechen.

Ganz so dumm sind diese "Raeuber" nunmal leider doch nicht. Ich habe es
erleben duerfen und denen sogar freihaus zum Fremdshoppen meine Kreditkarte
in die Hand gedrueckt und durfte sogar bei der Kopie der Karte sozusagen
zuschauen ( ohne auch nur zu eraehnen was da laeuft ). Was�n Glueck das ich
niemals DEBIT zahle, denn dann haetten die damals sogar noch die PIN gehabt
und ich ein wirklich grosses Problem...

> Harald

Micha


Michael Perlitschke

unread,
Nov 1, 2009, 7:06:15 PM11/1/09
to
Hallo Herr Doktor,

"Richard W. K�nning" <Richard....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hcl54r$k26$03$1...@news.t-online.com...

Was haltet Ihr von der Variante die Speicherkarte mit den pikanten oder gar
rechtlich verbotenen Fotos in die Brieftasche zu stecken und dann niemanden
am hoffentlich noch knackigen Hintern rumfummeln zu lassen ? Das klappt doch
so auch seit Jahren wunderbar mit Euren EC; Kreditkarten und anderen intimen
Klimbim ( oder hat Euch schonmal jemand die abgelaufenen Kondome.gekaut ? ).
Eine Plastikkarte auf der irgendwelche pikanten oder gar verbotenen Bilder
liegen in der Kamera zu belassen und diese dann Mama oder Freunden in die
Hand zu drucken halte ich fuer eine generell schlechte Idee. Denn damit
weckt man Begehrlichkeiten und das Interesse bei einigen instabilen Menschen
( und dessen Voyourismus der ja leider der Fetish aller hier ist ) wissen
dann das man "Leichen im Speicherkartenkeller" liegen hat. Allein dieses
Wissen ist fast zerstoerischer als der vermeindlich beste Schutz selbst.

Wenn man Freunde hat die ehrlich sind werden die halt Kackfrech fragen, die
meisten werden aber nur denken "Du boeses Luemmelchen".

Wenn Bilder versteckt werden und man das auf einer Party ( und das wird hier
ja gewollt ) jedem zeigen muss, kann man doch seiner Freundin gleich ein
T-Shirt anziehen auf dem steht "Truebsal ist nicht das einzige was man
blasen kann...." und wenn das dann noch ein CANON oder NIKON-Logo besitzt
waere das fast schon perfekt..LOL. Wobei man sich aber mit solchen Sachen
auf einer Party auch superinteressant machen kann. Vormittags knipst man ein
paar Bilder der suessen Muschi der Nachbarin verschluesselt und Abends filmt
man dann auf der Party wie bloede herum...

Am besten garnicht erst dazu kommen lassen. Die suesse Muschi der Nachbarin
kann weiterhin schnurren; die Freundin muss nicht mit fiesen FuckMee ( hiess
nicht auch so eine der Agenten von Austin Powers ? ) T-Shirt rumlaufen und
selbst hat man seine Ruhe. Nur am Hintern rumfummeln sollte man sich nicht
lassen. Aber das hat in der Regel andere Gruende als die an eine
Speicherkarte zu kommen...smile...

> Dr. Richard K�nning He�stra�e 63
> Tel.: 089/5232488 80798 M�nchen

Ohne Doktor, aber ansonsten auch sehr schlau...Perlitschke


Volker Bartheld

unread,
Nov 2, 2009, 3:38:04 AM11/2/09
to
Hallo!

Interessanter Thread, erinnert mich spontan an meine letzte Firma (Ciphire
aka. Leogic, Tante Gugel wei� Bescheid), bei der wir eine kryptographisch
starke Verschl�sselungsl�sung f�r allerlei Clients und Plattformen (bevor
ihr fragt: die Antwort lautet "alle Clients" und "alle Plattformen")
zwecks sicherer Daten�bertragung z. B. per E-Mail, SIP, etc. entwickelt
haben.

Mr. Schneier, der Kryptopabst pers�nlich, hat die Dokumentation, die
Methoden und m�gliche Angriffsszenarien auditiert und kam zu dem Schlu�,
da� es sich hier um eine ungew�hnlich gute und auch gegen interne
Angreifer sichere L�sung handelt. Die einzig gangbare Attacke sei DOS
gewesen - klar, Stecker ziehen oder thermonuklearer Angriff ist halt immer
ein recht �berzeugendes Argument.

Ohne jetzt auf die Details selbst eingehen zu wollen mu� ich leider
zugeben, da� sich die L�sung, die �brigens an Privat- und gemeinn�tzige
Anwender verschenkt wurde, im Praxisgebrauch nicht so recht durchsetzte.

Warum?

1) Man mu�(te) f�r beide Parteien Software installieren, um sicher
kommunizieren zu k�nnen (Ach!).

2) Man konnte (z. B. auf dem s�dt�rkischen, viren- und troianerverseuchten
Internetcafe-PC) via Webmail nicht mehr an verschl�sselte Inhalte kommen
(Ach^2!).

Kurz: Nur ein winziger Nachteil ruiniert letztlich den nur m��ig intensiv
gef�hlten Nutzen. Ich wage also zu behaupten, da� eine Kamera, die man
erst durch einen Code "freischalten" mu�, sich nicht ausgesprochen gro�er
Marktakzeptanz erfreuen wird (insbesondere, da wir hier auf den
hochpreisigen Sektor zielen, wo man von einigen zehn bis hundert
Millisekunden bis zur "Schu�bereitschaft" spricht). Eine geschlagene
Minute Wartezeit bei falscher PIN und die Unm�glichkeit, die Karte im
externen Kartenleser auszulesen (wir erinnern uns an den Glaubenskrieg, ob
man die Karte immer aus ihrem Slot fummeln und am PC auslesen oder in der
Kamera belassen soll) - so dieser nicht �ber dieselbe Krypto-Engine
verf�gt, w�re m. M. n. der Todessto�.

Insbesondere in einer Branche, wo Kaufentscheidungen fast nur �ber den
Preis getroffen werden und der Rotstift extrem spitz ist. Klar wird es
einige wenige geben, die f�r so eine L�sung richtig viel Geld in die Hand
zu nehmen bereit sind - doch daf�r kommen weder Nikon noch Canon oder die
anderen Global Players vorm Kamin hervor.

>> Kerckhoffs' Maxime
>> (http://de.wikipedia.org/wiki/Kerckhoffs%E2%80%99_Prinzip) lautet: Die
>> Sicherheit liegt in der Geheimhaltung des Schl�ssels, nicht des
>> Algorithmus.

Vollkommen korrekt.

Einige unserer damaligen Kunden wollten partout noch einen zweiten, eigenen
Algorithmus obendrauf setzen, um sich ganz und absolut sicher zu sein. Das
bei einer ohnehin schon gigantischen Schl�ssell�nge von 8kBit. Da� man in
der Konzeption die unterschiedlichen Hashverfahren kaskadieren konnte sei
im Zeitalter von Rainbowtables und immer leistungsf�higeren
Brute-Force-Attacks noch am Rande erw�hnt.

Der Algorithmus in der Kamera bleibt �brigens unweigerlich nicht lange
geheim, sobald ein entsprechender Markt entsteht. Ich erinnere nur an die
gecrackten X-Boxen und andere Hardware wo ein gewisser Spieltrieb (oder
nennen wir es: "investigativer Ehrgeiz") aufkommt.

Wer nun argumentiert "meine PIN verrate ich nicht und deswegen ist das
Verfahren sicher", sollte sich zwanglos die Beschreibung von TrueCrypt
durchlesen, insbesondere das Kapitel "Plausible Deniability". Dort ist
davon die Rede, da� man zwei Pa�w�rter unterh�lt, das "falsche", das den
Zugriff auf gewisse Fakedaten erlaubt und das "richtige", das die
eigentlichen Nutzdaten preisgibt.

Das ist insofern recht n�tzlich als man - wie im Subthread von Wolfgang
andiskutiert - gerne mal dieses oder jenes preisgibt, wenn man sich schon
in den F�ngen gewisser Schurkenstaaten befindet. Und, ja, ich bin der
Meinung, da� eine fotografierende Cryptosmartcard f�r genau solche
Anwendungen eingesetzt werden wird. Hinz und Kunz zahlt daf�r n�mlich
keinen Cent extra - auch wenn sie mit der Wundert�te die M�se der
gutaussehenden Nachbarin ablichten.

Das alles nutzt freilich nichts, wenn man den Schl�ssel/die PIN
_freiwillig_ herausr�ckt, wie das z. B. im Fotoshop oder Internetcafe der
Fall sein k�nnte (wo man "mal eben" die Daten ausbelichten oder per Mail
versenden will) - aber bei dem Vorgang belauscht wird. Ein klassisches
Phising-Szenario also.

Um die Paranoia abzurunden und hackingm��ig auf den neuesten Stand zu
kommen, empfehle ich einen virtuellen Besuch der it-sa (www.it-sa.de) und
den Download der dort angebotenen Live-Hacking-Mitschnitte (wer
Username/Pa�wort nicht hat, m�ge sich bitte per PM bei mir melden). Das ist
zwar einigerma�en oberfl�chlich und publikumswirksam aufbereitet - aber
trotzdem recht lehrreich.

> Was haltet Ihr von der Variante die Speicherkarte mit den pikanten oder gar
> rechtlich verbotenen Fotos in die Brieftasche zu stecken und dann niemanden
> am hoffentlich noch knackigen Hintern rumfummeln zu lassen ?

Die Variante ist so gut oder so schlecht wie die verschl�sselte
Speicherkarte mit dem Nachteil, da� sie - im Falle eines Verlustes - eben
von Hinz und Kunz ausgewertet werden kann. Freilich sind wir alle
Gutmenschen und vernichten die nicht mit Inhaberdaten beschriftete Karte
unbesehen im Falle eines Fundes (s. auch den diesbez�glichen Thread),
einige wenige Evildoer soll es aber doch geben - und zumindest die
technisch weniger bedarften schlie�t ein Verschl�sselungsmechanismus aus.

So Du irgendwelche Geheimdienste n�her kennenlernst ist die eine Methode so
gut wie die andere: Du wirst medikament�s entsprechend eingestellt und
verr�tst den Inhalt Deiner Brieftasche wie auch beide (s. oben!) Pa�worte
Deiner Speicherkarte. Die L�sung m��te in diesem Fall also auch vor Dir
selbst sicher sein, quasi ein Write-Only Medium dessen Schl�ssel nur der
Scheffe (oder der USB-Stick bei Dir daheim) kennt.

> Das klappt doch so auch seit Jahren wunderbar [- nicht -] mit Euren EC;


> Kreditkarten und anderen intimen Klimbim ( oder hat Euch schonmal jemand
> die abgelaufenen Kondome.gekaut ? ).

Hmmm. Wer w�rde das schon wollen? Oder stellt Wrigley's neuerdings auch
Pr�ser mit Pfefferminz her? SCNR.

Spa� beiseite. Das (er)n�chtern(d)e Fazit lautet, da� es sehr wohl
entsprechende Hard- und Software gibt/g�be, das Hauptproblem aber wie
immer der Mensch und seine beschr�nkte Einsicht, neudeutsch "awareness" ist
und genau das der Hauptgrund, warum sich die die Securityjungs den Mund
fusselig reden und sich jedwedes Kryptographieprodukt so ausgesprochen
schwer tut.

Preisfrage: Wer von euch nutzt Mailverschl�sselung? Wer signiert seine
Mail? Warum nicht?

Fragt mich doch neulich eine Versicherungsberaterin, ob ich ihr den Vertrag
(den sie mir �brigens als PDF in Klartext mailte) unterschreiben und
zur�ckmailen k�nnte. Meine (digitalisierte) Unterschrift auf dem PDF
eingestempelt und unverschl�sselt zur�ck? Ausdrucken und Faxen? Oder, Gott
bewahre, mit meinem web.de-Zertifikat abgezeichnet? Wohl wissend, da�
derartig pr�parierte Trivialmails in der Lage sind, alle incl. den
aktuellsten Notes-Client zum Absturz zu bringen? *)

Ladies & Gentlemen, ihr k�nnt viel �ber den letzten, coolsten Kryptoshit
diskutieren. Ich bin mittlererweile vom Glauben abgefallen. Das wird nix,
solange Menschen vor den Computern und hinter den Kameras sitzen.

Unsichere Gr��e,
Volker


*) Probiert es aus: Simple, RFC(2)822-konforme Mail mit einem Schl�ssel
signieren, der mindestens zwei Zertifikate (z. B. das eigene und das von
web.de) enth�lt. D�rfen auch gefakte/ung�ltige Zertifikate sein, egal.

Also sowas hier:

<RFC(2)822>
From: "test" <te...@mailinator.com>
To: "Lotus-Kunde" <te...@dominoserver.de>
Subject: Toedlicher Witz
Content-Type: multipart/signed; protocol="application/pkcs7-signature";
micalg=sha1; boundary="----------1234567890"


This is a cryptographically signed message in MIME format.

------------1234567890
Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable

Test Test


------------1234567890
Content-Type: application/pkcs7-signature; name="smime.p7s"
Content-Transfer-Encoding: base64
Content-Disposition: attachment; filename="smime.p7s"
Content-Description: S/MIME Cryptographic Signature

[.sig with 2 certs goes here]
------------1234567890--
</RFC(2)822>

Ach ja: Um so ein Ding wieder loszuwerden (Win7 raucht �brigens mit
Bluescreen ab), mu� man die Vorschau ausschalten und die Mail irreversibel
l�schen. Wer damit Lotus-Webaccess macht, kriegt den Dominoserver zum
Absturz. Wer seinen Kollegen/den Sissies also eine Freude machen will...

Von mir habt ihr den Tip aber nicht...

--
@: I N F O at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net

Harald Klotz

unread,
Nov 2, 2009, 12:59:51 PM11/2/09
to
Richard W. K�nning schrieb:

>> Nene, die Karten lege ich nicht auf den Tisch.


>> Eine wichtiger Punkt gegen knacken von Verschl�sselungen ist die
>> Geheimhaltung des Algorhitmus.
>
> Kerckhoffs' Maxime
> (http://de.wikipedia.org/wiki/Kerckhoffs%E2%80%99_Prinzip) lautet:
> Die Sicherheit liegt in der Geheimhaltung des Schl�ssels, nicht des
> Algorithmus. Um geheimgehaltene Verschl�sselungsalgorithmen sollte
> man einen gro�en Bogen machen.

Naja, so kann man es sehen und so ganz falsch w�rde ich das auch nicht
bezeichnen.
Wenn du den Algorhitmus kennst hast du eine Chance die Qualit�t zu
beurteilen, falls du es beurteilen kannst. Das machen dann evtl.
andere f�r dich.

Wenn du der Angreifer den Algorhitmus nicht kennt ist das die erste
H�rde die er nehmen muss, egal wie simple dein Schl�ssel ist, er hat
*keine* Chance.

>> Die Kamera selbst bietet ein Pseudopasswort �ber die 4
>> Richtungstasten.
>
> Wieso *Pseudo*passwort?

Naja, weil es nicht aus Zeichen besteht.

>> Entnimmst du die Karte hast du als erstes das Problem den
>> Algorhitmus nicht zu kennen.
>
> Siehe Kerckhoffs' Maxime: der Algorithmus ist als bekannt
> vorauszusetzen.

Ja, wenn du Sicherheit willst, solltest du dein Passwort entsprechend
gestalten.
In meinem Beispiel nimmt dir das ohnehin der Kamerahersteller ab und
du hast keine Wahl.

>> Zum Knacken des einfachen Kamerapasswortes hast du ein Zeitproblem,
>> zum Knacken der verschl�sselten Bilder ein paar andere.
>
> Auch beim letzteren hat man ein Zeitproblem. Mit entsprechender HW
> kann man zwar schneller suchen, aber auch der Suchraum ist gr��er.

Solange du den Algorhitmus nicht kennst hast du ein Problem, aber kein
Zeitproblem. ;-)
Ansonsten gilt das was f�r jedes Schloss gilt. Es nur nur so sicher
sein, dass ein knacken nicht lohnt.

Harald

Harald Klotz

unread,
Nov 2, 2009, 1:10:08 PM11/2/09
to
Michael Perlitschke schrieb:

> Was haltet Ihr von der Variante die Speicherkarte mit den pikanten
> oder gar rechtlich verbotenen Fotos in die Brieftasche zu stecken
> und dann niemanden am hoffentlich noch knackigen Hintern rumfummeln
> zu lassen ? Das klappt doch so auch seit Jahren wunderbar mit Euren
> EC; Kreditkarten und anderen intimen Klimbim ( oder hat Euch
> schonmal jemand die abgelaufenen Kondome.gekaut ? ). Eine
> Plastikkarte auf der irgendwelche pikanten oder gar verbotenen
> Bilder liegen in der Kamera zu belassen und diese dann Mama oder
> Freunden in die Hand zu drucken halte ich fuer eine generell
> schlechte Idee. Denn damit weckt man Begehrlichkeiten und das
> Interesse bei einigen instabilen Menschen ( und dessen Voyourismus
> der ja leider der Fetish aller hier ist ) wissen dann das man
> "Leichen im Speicherkartenkeller" liegen hat. Allein dieses Wissen
> ist fast zerstoerischer als der vermeindlich beste Schutz selbst.

Der Typ, der die Verliererin eines Handys �ffentlich als "Dumme Fotze"
betitelt, schreibt wieder einmal w�ste Unterstellungen.
Welchen Dreck hast du selbst am Stecken, dass du nicht anders kannst
als andere mit w�sten Beleidigungen zu bedenken oder gar b�ses zu
unterstellen.

Michael, merkst du wirklich nicht worum es geht.
Es gibt viele Gr�nde Bilder zu verstecken.
Eine vern�nftig gemachte Kamera mit Verschl�sselungsm�glichkeit w�rde
�brigens �berhaupt nicht anzeigen, ob verschl�sselte Bilder vorhanden
sind. Der fremde Schn�ffler w�rde es an der Kamera nicht erkennen.

Man kann viele gute und einfache Gr�nde haben, warum man nicht m�chte,
dass jemand irgendwelche Bilder gegen den eigenen Willen zu sehen
bekommt.
Hier verbotenes zu unterstellen ist eher krank als etwas anderes.

Harald

Harald Klotz

unread,
Nov 2, 2009, 1:26:35 PM11/2/09
to
Volker Bartheld schrieb:

> Kurz: Nur ein winziger Nachteil ruiniert letztlich den nur m��ig
> intensiv gef�hlten Nutzen. Ich wage also zu behaupten, da� eine
> Kamera, die man erst durch einen Code "freischalten" mu�, sich
> nicht ausgesprochen gro�er Marktakzeptanz erfreuen wird
> (insbesondere, da wir hier auf den hochpreisigen Sektor zielen, wo
> man von einigen zehn bis hundert Millisekunden bis zur
> "Schu�bereitschaft" spricht). Eine geschlagene Minute Wartezeit bei
> falscher PIN und die Unm�glichkeit, die Karte im externen
> Kartenleser auszulesen (wir erinnern uns an den Glaubenskrieg, ob
> man die Karte immer aus ihrem Slot fummeln und am PC auslesen oder
> in der Kamera belassen soll) - so dieser nicht �ber dieselbe
> Krypto-Engine verf�gt, w�re m. M. n. der Todessto�.

Irgendie hast du seltsame Vorstellungen.
Um zu fotografieren muss ich nicht mit irgendeinem Passwort
rumfummeln.
Ich muss lediglich einstellen ob die Fotos normal oder gesichert
gespeiechert werden soll.
Bis zur R�ckstellung, merkt niemand in welchem Modus die Kmera
arbeitet, das kommst erst beim Anschauen oder �bertragen zum Tragen.

> Insbesondere in einer Branche, wo Kaufentscheidungen fast nur �ber
> den Preis getroffen werden und der Rotstift extrem spitz ist.

So eine Funktion kostet genau die einmalige Entwicklung der Software.
Danach l�sst sich es in praktisch jede Kamerasoftware einbinden ohne
einen weiteren Cent zu kosten.
Wenn das ein Verkausfargument werden kann, sind die Kosten marginal.

> Das alles nutzt freilich nichts, wenn man den Schl�ssel/die PIN
> _freiwillig_ herausr�ckt, wie das z. B. im Fotoshop oder
> Internetcafe der Fall sein k�nnte (wo man "mal eben" die Daten
> ausbelichten oder per Mail versenden will) - aber bei dem Vorgang
> belauscht wird. Ein klassisches Phising-Szenario also.

Das klingt so wie die Erkl�rung �ber die Gef�hrlichkeit von
Dhydrogenmonoxid und der daran gekn�pften Forderung eines Verbots. ;-)

> Preisfrage: Wer von euch nutzt Mailverschl�sselung? Wer signiert
> seine Mail? Warum nicht?

Deine T�r steht immer offen, ein Schloss hast du nicht?
Nein, ich nutze keine Mailverschl�sselung, ich w�sste f�r mich derzeit
auch keinen Grund Bilder auf der Kamera zu verschl�sseln, obwohl dort
das eine oder andere drauf war, was ich nicht jedem zeigen w�rde. Eine
Verschl�sselungsm�glichkeit daf�r w�re nicht schlecht gewesen.

Harald

Ralph Aichinger

unread,
Nov 2, 2009, 5:43:20 PM11/2/09
to
Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:
> So eine Funktion kostet genau die einmalige Entwicklung der Software.

Nein!

> Danach lässt sich es in praktisch jede Kamerasoftware einbinden ohne


> einen weiteren Cent zu kosten.

Eine derartige Funktion hat enorme Kosten: Vom Testen, bis hin
zu rechtlichen Problemen (alleine die Frage, in welche Länder eine
Kamera mit einer derartigen Firmware nicht geliefert werden kann,
oder auch Haftungsfragen), über die Usability-Probleme (jede
weitere Funktion macht die Menüs länger und andere, wichtigere
Funktionen schwerer erreichbar) hin zur Dokumentation und zu
den Übersetzungskosten (nicht nur die Menütexte, auch die
Anleitungen müssen übersetzt werden).

Vor allem aber im Support stelle ich mir das als einen Horror
vor: Erkläre mal der 70-jährigen Oma, die das versehentlich
aktiviert hat, daß sie die Bilder von ihrem Enkerl bei der
Erstkommunion nicht mehr dekodieren kann, außer sie beauftragt
die NSA. Davon, daß vermutlich 90% der Verkäufer überhaupt nicht
kapieren würden, wie diese Funktion geht mal abgesehen.

> Wenn das ein Verkausfargument werden kann, sind die Kosten marginal.

Ich halte gerade bei dieser Funktion die Kosten für horrend im
vergleich zum Nutzen für 99% der Nutzer.

> Das klingt so wie die Erklärung über die Gefährlichkeit von
> Dhydrogenmonoxid und der daran geknüpften Forderung eines Verbots. ;-)

http://xkcd.com/538/

/ralph
--
http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/

Richard W. Könning

unread,
Nov 2, 2009, 7:57:12 PM11/2/09
to
"Harald Klotz" <inv...@invalid.invalid> wrote:

>Richard W. K�nning schrieb:
>

>> Kerckhoffs' Maxime
>> (http://de.wikipedia.org/wiki/Kerckhoffs%E2%80%99_Prinzip) lautet:
>> Die Sicherheit liegt in der Geheimhaltung des Schl�ssels, nicht des
>> Algorithmus. Um geheimgehaltene Verschl�sselungsalgorithmen sollte
>> man einen gro�en Bogen machen.
>
>Naja, so kann man es sehen und so ganz falsch w�rde ich das auch nicht
>bezeichnen.
>Wenn du den Algorhitmus kennst hast du eine Chance die Qualit�t zu
>beurteilen, falls du es beurteilen kannst. Das machen dann evtl.
>andere f�r dich.
>
>Wenn du der Angreifer den Algorhitmus nicht kennt ist das die erste
>H�rde die er nehmen muss, egal wie simple dein Schl�ssel ist, er hat
>*keine* Chance.

Es hat seinen Grund, da� Kerckhoffs' Maxime als ein Meilenstein in der
Kryptographiegeschichte angesehen wird. Um kryptographische
Algorithmen, die geheimgehalten werden, sollte man einen gro�en Bogen
machen, da sie i.A. nichts taugen. Taugen sie etwas, dann braucht man
sie nicht geheim zu halten, da das Geheimhalten des Schl�ssels f�r die
Sicherheit *v�llig* ausreichend ist.

>>> Die Kamera selbst bietet ein Pseudopasswort �ber die 4
>>> Richtungstasten.
>>
>> Wieso *Pseudo*passwort?
>
>Naja, weil es nicht aus Zeichen besteht.

Nat�rlich besteht es aus Zeichen. Die Kamera wird sich die bet�tigten
Tasten mit Hilfe irgendeiner Repr�sentation merken, und die Elemente
dieser Repr�sentation sind Zeichen.

>>> Zum Knacken des einfachen Kamerapasswortes hast du ein Zeitproblem,
>>> zum Knacken der verschl�sselten Bilder ein paar andere.
>>
>> Auch beim letzteren hat man ein Zeitproblem. Mit entsprechender HW
>> kann man zwar schneller suchen, aber auch der Suchraum ist gr��er.
>
>Solange du den Algorhitmus nicht kennst hast du ein Problem, aber kein
>Zeitproblem. ;-)

Der Algorithmus ist als bekannt vorauszusetzen (man kann z.B. die
entsprechenden Mitarbeiter des Kameraherstellers bestechen).
Nocheinmal: das Geheimhalten eines Algorithmus ist eine dumme Idee,
die zur sofortigen Disqualifikation f�hrt.

Wolfgang Weisselberg

unread,
Nov 2, 2009, 7:54:41 PM11/2/09
to
Volker Bartheld <dr_ve...@freenet.de> wrote:
> Kurz: Nur ein winziger Nachteil ruiniert letztlich den nur mäßig intensiv
> gefühlten Nutzen.

Sicherheit ist/hat (fast) keinen (gefuehlten) Nutzen --- wenn
ueberhaupt, dann nur im seltenen Schadensfall (Verlust o.ae.)---
aber jede Behinderung wird dauernd und immer wieder gefuehlt.

Oder warum steht sonst an Feuertueren immer wieder dick und
fett, man moege sie doch *bitte* nicht offen festkeilen? Und
so nervig ist eine Tuer auch nicht, aber sie kann (z.B. in
einem Krankenhaus) viele viele Leben retten und das ist auch
jedem klar ...

[Marktakzeptanz: jedesmal freischalten, Wartezeiten, keine
externen Kartenleser]
> wäre m. M. n. der Todesstoß.

Eben. Marktakzeptanz ist immer ein Problem; das wird von den
Erbauern voellig sicherer Kameras und feuersicherer Einrichtungen
u.s.w. so gerne uebersehen. (Der sicherste Rechner ist der mit
der Axt im Mainboard. Benutzbarkeit ist aber was anderes.)

Erwaehnte ich schon, dass der durchschnittliche User zu Recht
Bequemlichkeit erwartet und auch mal Bilder aus der Kamera
ausbelichten lassen will --- am Terminal in der Drogerie oder
am Sofort-Drucker?

> Der Algorithmus in der Kamera bleibt übrigens unweigerlich nicht lange


> geheim, sobald ein entsprechender Markt entsteht.

Eben.

> Das alles nutzt freilich nichts, wenn man den Schlüssel/die PIN
> _freiwillig_ herausrückt, wie das z. B. im Fotoshop oder Internetcafe der
> Fall sein könnte (wo man "mal eben" die Daten ausbelichten oder per Mail


> versenden will) - aber bei dem Vorgang belauscht wird. Ein klassisches
> Phising-Szenario also.

Nicht nur Phishing (also falsche Terminals)!
Was ist mit man-in-the-middle (echtes Terminal, aber jemand
lauscht die (womoeglich angeblich zwischen Terminal und Kamera
verschluesselten) Daten ab)?
Was ist mit dem freundlichen, unauffalligen Loch in der Decke
hinter der eine Kamera das Passwort mitanschaut?

Was ist mit dem Raeuber (oder dem von Volker erwaehnten
Schurkenstaat), der das Passwort wissen will, weil er vermutet,
dich mit den Bildern in Bedraengnis zu bringen, und dir "zur
Ermutigung" und "Wahrheitsfindung" erst mal 3 Finger bricht oder
in das Knie schiesst (oder deine Frau und Kinder foltert), bevor
er fragt? Das ist eine Bedrohung, die ohne Verschluesselung so
gar nicht existiert ...


> So Du irgendwelche Geheimdienste näher kennenlernst ist die eine Methode so
> gut wie die andere: Du wirst medikamentös entsprechend eingestellt und
> verrätst den Inhalt Deiner Brieftasche wie auch beide (s. oben!) Paßworte
> Deiner Speicherkarte. Die Lösung müßte in diesem Fall also auch vor Dir
> selbst sicher sein, quasi ein Write-Only Medium dessen Schlüssel nur der


> Scheffe (oder der USB-Stick bei Dir daheim) kennt.

Der arme Scheffe hat hoffendlich ein glaubbar belegtes, aber
schwer nachpruefbares Herzleiden o.ae., so dass er nicht zu arg
gefoltert wird ... sondern aufwaendig getaeuscht werden muss (ja,
das ist eine geklaute Filmhandlung).

[voellig normale Mail]
> Ach ja: Um so ein Ding wieder loszuwerden (Win7 raucht übrigens mit
> Bluescreen ab), muß man die Vorschau ausschalten und die Mail irreversibel
> löschen. Wer damit Lotus-Webaccess macht, kriegt den Dominoserver zum


> Absturz. Wer seinen Kollegen/den Sissies also eine Freude machen will...

#include Why_Win7_is_still_a_bad_idea.rant
#include Domino-Effekt

Wieso *kaufen* Menschen derartige Produkte? Masochismus?
Zuviel Geld?

Man stelle sich vor: Eine Kamera, die sich selbst zerlegt, wenn
man ein Bild mit einer groesseren roten Flaeche aufnimmt ...

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
Nov 2, 2009, 8:02:54 PM11/2/09
to
Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:
> Richard W. Könning schrieb:

>> Wenn ich Harald richtig verstehe, will er mit einem langen, nicht

>> exportierbaren Schlüssel den Entschlüsselungsvorgang an die Kamera
>> binden,

Ja, das funktioniert fuer ca. 2 Wochen, dann ist der
Schluessel exportiert. CSS funktioniert ja so aehnlich ...

>> so daß eine vergleichsweise große und bei Fehlversuchen


>> zudem Wartezeit vorgegeben werden kann. Damit reicht ein

>> vergleichsweise kurzer, vom Anwender einzugebender Schlüssel, um
>> eine hinreichend sichere Verschlüsselung zu erhalten.

Ein bischen Hardwarebastelei und die Kamera glaubt, die Zeit
rauscht nur so vorbei. Nix mehr mit Wartezeit.

>> Vom Konzept her ist das recht ähnlich zu Smartcards mit PIN-Eingabe
>> und sollte funktionieren.

Von der Benutzbarkeit ist das erste Sahne, wenn man die
Nutzung der Kamera verhindern will-

> Die Kamera erstellt zunächst vor Erstverwendung einen langen
> Zufallsschlüssel.

Ah, also ein PROM oder Flash, das man ausloeten und dann
auslesen kann.

> Damit werden die Bilder verschlüsselt abgespeichert.
> Um Zugriff auf die Entschlüsselung zu bekommen, gibst du über die


> Wippe eine Art Passwort ein.

> Bei Fehleingabe blockiert die Kamera für eine Minute und verdoppelt
> bei jeder weiteren Fehleingabe.
> Nach 10 Fehleingaben wärst du bereits bei 512 Minuten Wartezeit.

Ja, das ist der Todesstoss fuer die Markteinfuehrung.

> Damit reicht für den Kamerazugang ein relativ einfaches Passwort.

Erwaehnte ich schon ausloeten?

> Die Bilder von der Karte kopieren und extern knacken ist aus 2 Gründen
> schwierig.
> Der Verschlüsselungsalgorithmus der Kamera ist nicht bekannt,

... weil er so schlecht ist, dass er keiner Ueberpruefung
stand haelt. Einen anderen Grund gibt es nicht, den
Verschluesselungsalgorithmus geheim zu halten.

> der
> Schlüssel hat eine Länge die hinreichend sicher ist.

Da der Algorithmus unsicher ist, ist die Schluessellaenge
irrelevant.

> Sicher ist denkbar, dass man mit entsprechender Technik nach Zerlegen

> der Kamera und Rückentwicklung der Software den Algorhitmus
> herausbekommt und auch den Schlüssel auslesen kann, aber das ist eine
> nicht unerhebliche Hürde und düfte bei entsprechender Technik nahezu
> unmöglich sein.

Haendewedeln, Haendewedeln und geheime Algorithmen. Hier, ich
verwende dann einen geheimen Superalgorithmus, der sich in die
Kamera einspielt und alles verraet. Leider kann ich dir keine
Details geben, weil alles geheim ist, aber es ist ja klar, dass
das so funktionieren wird.

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
Nov 2, 2009, 8:11:46 PM11/2/09
to
Richard W Könning <Richard....@t-online.de> wrote:
> Wolfgang Weisselberg <ozcv...@sneakemail.com> wrote:

>>Weil du's nicht genau und im Detail dargestellt hast.

> Für mich hat er es hinreichend genau dargestellt, im Prinzip will er


> eine Smartcard mit Fotofunktion bauen.

Das mag sein, aber da er ja abstreitet, Smartcards verstanden
zu haben ... und es versaeumt, auch nur die Bedrohnungsarten,
gegen die seine Kamera schuetzen soll, abzustecken ...

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
Nov 2, 2009, 8:09:44 PM11/2/09
to
Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:
> Wolfgang Weisselberg schrieb:

>> Tja, und es ist genauso einfach, sich die Finger brechen zu lassen,


>> statt das "Passwort" fuer die Kamera und die Geheimnummer der
>> EC-Karte rauszuruecken.

> Selbst Schuld, warum hast du auch eine Kamera.

Vor allem eine so nutzerunfreundliche wie deine hypothetische
Kamera. Das Risiko uebersiehst du einfach ...

> Besser wär das sicher eine EC karte ohne PIN, da brauchen die Räuber
> dir die Finger nicht brechen.

Besser ist es da schon, die PIN rauszuruecken, als gebrochene
Knochen und abgeschnittene Finger usw. zu erleiden. Was aber
jemand ohne replyfaehige Email-Adresse sowieso nicht verstehen
wird.

-Wolfgang

Michael Perlitschke

unread,
Nov 2, 2009, 9:13:05 PM11/2/09
to
Hallo Harald,

"Harald Klotz" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag

news:4aef5cff$1$6664$9b4e...@newsspool2.arcor-online.net...


> Michael Perlitschke schrieb:
>
>> Was haltet Ihr von der Variante die Speicherkarte mit den pikanten
>> oder gar rechtlich verbotenen Fotos in die Brieftasche zu stecken
>> und dann niemanden am hoffentlich noch knackigen Hintern rumfummeln
>> zu lassen ? Das klappt doch so auch seit Jahren wunderbar mit Euren
>> EC; Kreditkarten und anderen intimen Klimbim ( oder hat Euch
>> schonmal jemand die abgelaufenen Kondome.gekaut ? ). Eine
>> Plastikkarte auf der irgendwelche pikanten oder gar verbotenen
>> Bilder liegen in der Kamera zu belassen und diese dann Mama oder
>> Freunden in die Hand zu drucken halte ich fuer eine generell
>> schlechte Idee. Denn damit weckt man Begehrlichkeiten und das
>> Interesse bei einigen instabilen Menschen ( und dessen Voyourismus
>> der ja leider der Fetish aller hier ist ) wissen dann das man
>> "Leichen im Speicherkartenkeller" liegen hat. Allein dieses Wissen
>> ist fast zerstoerischer als der vermeindlich beste Schutz selbst.
>

> Der Typ, der die Verliererin eines Handys �ffentlich als "Dumme Fotze"
> betitelt, schreibt wieder einmal w�ste Unterstellungen.

Ich habe mir nachdem mich die besoffene "Verliererin" des Handys mich
agressiv anging nur "Drecks-Fotze" gedacht. Das denke ich immer, wenn uebel
riechende Frauen total besoffen und total grundlos fremde Menschen
anpoebeln, nur weil die sagen "Habe Dein Handy bei der Polizei abgegeben".
Also nichts was Dich gesteigert aufregen duerfte, da die Irritation eher auf
einer anderen Ebene zu finden war. "Dumme Fotze" wuerde ich niemals denken,
da dieses der Situation und dem Zustand der Dame keinesfalls entspraeche.
Gedanken sind zum Glueck total frei und ich habe keine Probleme damit, da
exakt das in der Situation mein Gedankengang war. Und wie ich finde der Dame
mehr als angemessen...waerst Du dabei gewesen, waere es interessant gewesen
was Dir in dieser Situation aim Kopf herumgewirrt waere ;-)

> Welchen Dreck hast du selbst am Stecken, dass du nicht anders kannst

> als andere mit w�sten Beleidigungen zu bedenken oder gar b�ses zu
> unterstellen.

Was ich denke kann niemals eine Beleidigung sein, da man ueber andere
Menschen denken darf was man moechte. Sagen wuerde ich soetwas natuerlich
nicht, da es sich verbietet soetwas einer Dame ( die sich nicht so
verhaelt ) zu sagen. Ich hoffe Du siehst das aehnlich, wobei Du ja im
erfinden komplett neuer Wertigkeitsbegriffe auch ein recht kreativer Bursche
zu sein scheinst ;-) Lass mich raten: Du hast hin und wieder auch schon
desoefteren "Du Dumme Fotze" gedacht, oder ? Ich noch nie, da ich hin und
wieder an "Drecks-Fotze" denke, wenn sich peinliche Frauen total betrunken
unbegruendet agressiv jedem Gegenueber verhalten. Hast aber recht, in
anbetracht der duennhaeutigen hier, haette ich das politsch geschickter
umschreiben koennen.

Nunmal weg von Deinen hinterFotzigen Wortschoepfungen und zurueck zum
Thema...

> Michael, merkst du wirklich nicht worum es geht.

> Es gibt viele Gr�nde Bilder zu verstecken.

Ich wuesste nicht einen einzigen. Ok....klar kann man Dinge die andere nicht
sehen sollten eleganter vor fremden Zugriff schuetzen. Wie man das mit sehr
einfachen Massnahmen tun kann, wurde von verschiedenen Seiten eindrucksvoll
beleuchtet. Kern aller Aussagen war, dass die einfachen Dinge des Lebens
welche in wenigen Sekunden umzusetzen sind, zu einer sehr effektiven Loesung
fuehren koennen. Selbstredend ist aoch klar, dass jeder das Recht hat es
sich selbst auch schwer zu machen. Aber warum sollte man das tun ?

> Eine vern�nftig gemachte Kamera mit Verschl�sselungsm�glichkeit w�rde
> �brigens �berhaupt nicht anzeigen, ob verschl�sselte Bilder vorhanden
> sind. Der fremde Schn�ffler w�rde es an der Kamera nicht erkennen.

Sensible Bilder sollten generell nicht ( ob geschutzt oder nicht ) in die
Haende fremder Menschen geraten. Es waere hoechst fahrlaessig dieses zu tun
( auch verschluesselt )

> Man kann viele gute und einfache Gr�nde haben, warum man nicht m�chte,


> dass jemand irgendwelche Bilder gegen den eigenen Willen zu sehen
> bekommt.
> Hier verbotenes zu unterstellen ist eher krank als etwas anderes.

Mir ist es doch egal was Du zusammenknipst, aber ich gebe zu bedenken--->das
es keinen einfachen Schutz geben kann. Der beste Schutz ist nunmal der,
dritte garnicht erst Zugriff auf eine solchen Datentraeger zu gewaehren.
Diese also aus der Kamera zu entnehmen und an einem sicheren Ort zu
deponieren. Ich denke das sollte nicht sonderlich schwer sein ( selbst fuer
Grobmotoriker ) und effekiver gehts wohl nimmer !

Wenn Du aber eine Doktor-Arbeit von so einem einfachen Problemchen schreiben
moechtest, bin ich der letzte der Dich davon abhalten wuerde ( ist ja Deine
Zeit die Du mit Deiner Knpise verplemperst ). Aber es ist Zeit und
Energieverschwendung und auch egal ob Du nun legale Dinge oder verbotenes
auf der Speicherkarte liegen hast. Denn das geht niemanden etwas an. Ich
stelle mir nur die Frage was und vor allem wie ich selbst vorgehen wuerde.
Und ich bin ein Mensch der schnelle; einfache und sichere Loesungen
praktikabel findet. Insbesondere wenn die sozusagen auf der Hand liegen.

Das Du da ein Hornbach-Projekt von hinten durch die Brust ins Auge
konstuieren versuchst, ehrt Dich, zeigt aber auch, das Du das Problem und
die Loesung garnicht verstanden hast. Soll heissen: Warum alles total
verkomplizieren, nur damit es kompliziert ist. Nutze zwei Speicherkarten;
steck die "bedenkliche" in die Brieftasche und der BonBon ist gelutscht ;-)
Ob man nun auf einer Party seine Kamera-Erzeugnisse auf einem kleinen
MINI-TFT ( auf dem man sowieso keine Details erkennen kann ) herumzeigen
muss, ist eine andere Frage und auch ob dann ein Mischbetrieb aus fuer
andere "verbotene" Bilder und normalen 0815 Schnappschuessen sinnvoll
erscheint. Ich wuerde meine Kamera generell niemals aus der Hand geben, von
daher stellt sich die Frage garnicht. Aber wenn, dann wuerde ich immer die
kritischen Bilder am Mann ( in der Brieftasche am Hintern ) tragen. Sehr
unwahrscheinlich das da jemand drankommen kann. Von daher der pefekte Schutz
!

> Harald

Gruss,
Micha


Volker Bartheld

unread,
Nov 3, 2009, 3:57:16 AM11/3/09
to
Hallo!

> Haendewedeln, Haendewedeln und geheime Algorithmen. Hier, ich
> verwende dann einen geheimen Superalgorithmus, der sich in die
> Kamera einspielt und alles verraet. Leider kann ich dir keine
> Details geben, weil alles geheim ist, aber es ist ja klar, dass
> das so funktionieren wird.

;-)

Warum f�hle ich mich nur gerade an eine Verkehrs�berwachungsanlage mit
Geschwindigkeitsme�einrichtung erinnert, die - aus Wettbewerbsgr�nden
freilich - einen geheimen Algorithmus zur Ermittlung der Geschwindigkeit
und Herleitung der Entscheidung "Blitzen oder nicht" verwendet? Immerhin
sagt(e) sogar der T�V, da� die Anlage im Testbetrieb "i. d. R.
nachvollziehbare Werte" ermittelte auch wenn man nicht wisse wie und
warum. Das ist schon echt niedlich.

Aber die Leute lasse es ja mit sich machen - wie auch das Beispiel der
Laserpistolen beweist. PHM Pudlich mi�t irgendwelche Hausnummern,
"dokumentiert" wird nur das (fl�chtige) Me�ergebnis und die Unterstellung,
da� er als Polizist kein Interesse an einer unrechtm��igen Verfolgung von
OWIs hat, rechtfertigt jeden fahrl�ssigen und nicht nachweisbaren Pfusch,
der z. B. aus Inkompetenz mit der Anlage getrieben wird. Prima. Da kann
man doch gleich das �sterreichische Modell heranziehen und einfach
sch�tzen.

Aber ich schweife ab, verzeih.

Gr��e,
Volker

Volker Bartheld

unread,
Nov 3, 2009, 3:57:17 AM11/3/09
to
Hallo!

On Tue, 3 Nov 2009 01:54:41 +0100, Wolfgang Weisselberg wrote:
> #include Why_Win7_is_still_a_bad_idea.rant
> #include Domino-Effekt
> Wieso *kaufen* Menschen derartige Produkte? Masochismus?
> Zuviel Geld?

Hmmm. Es ist halt eine integrierte Officel�sung wie OL/EX eben auch. Ich
tendiere zwar dazu, OL als Ein�ugigen und Lokus als Blinden zu bezeichnen,
sehr ermutigend ist das aber auch nicht. Offenbar haben alle eierlegenden
Wollmilchs�ue so ihre Leichen im Keller und im beruflichen Umfeld kann man
anscheinend nicht darauf bauen, da� die Kollegen und Mitarbeiter einen Plan
von IT und Organisation haben. Ergo h�ndigt man ihnen bei der Einstellung
die "IT-Policy" aus *), dr�ckt ihnen ein Officeprodukt aufs Auge, schreibt
das monatliche MS-Updateroulette vor, geht durch die H�lle der Firewall-
und Antivirenscanner und klebt unten an jede Mail den "Amish-Disclaimer"
**).

> Man stelle sich vor: Eine Kamera, die sich selbst zerlegt, wenn
> man ein Bild mit einer groesseren roten Flaeche aufnimmt ...

Derartiges gab es bei mir zwar noch nicht, aber abgest�rzt ist mir meine
D70 schon das eine oder andere Mail. Irgendwas hatte es da mit AE-L, der
Belichtungskorrekturtaste und dem Daumenrad. Ein- und Ausschalten der
Kamera l�ste das Problem aber in allen F�llen und gemessen am oben
diskutieren IBM-Produkt laufen meine Nikons quasi bombensicher. Trotz der
vielen kleinen Japaner und Thail�nder, die dortdrinnen rumgeistern...

Gr��e,
Volker

*) ... in der beispielsweise steht, man m�ge sensible Inhalte nur auf
"sicherem" Wege austauschen...

**) Kennt jeder: "Diese [unverschl�sselte] E-Mail enth�lt vertrauliche
und/oder rechtlich gesch�tzte Informationen. Wenn Sie nicht der richtige
Adressat sind [...] vernichten Sie diese E-Mail. [...]" und s. auch
http://www.upperregister.com/~charlie/AmishVirus.html. Rat- und planloser
geht es m. M. n. nicht.

Volker Bartheld

unread,
Nov 3, 2009, 3:57:18 AM11/3/09
to
Hallo!

>> Kurz: Nur ein winziger Nachteil ruiniert letztlich den nur m��ig
>> intensiv gef�hlten Nutzen. Ich wage also zu behaupten, da� eine
>> Kamera, die man erst durch einen Code "freischalten" mu�, sich
>> nicht ausgesprochen gro�er Marktakzeptanz erfreuen wird

> Irgendie hast du seltsame Vorstellungen.

I. d. T. Das liegt u. a. an den Erfahrungen, die ich in Sachen Akzeptanz &
Co im Kryptobusiness gesammelt habe.

>> Insbesondere in einer Branche, wo Kaufentscheidungen fast nur �ber
>> den Preis getroffen werden und der Rotstift extrem spitz ist.

> So eine Funktion kostet genau die einmalige Entwicklung der Software.

Schonmal einer Kostenrunde im Bereich der Unterhaltungselektronik
beigewohnt? Das ist noch schlimmer als im Automobilumfeld und man darf sich
schon stundenlanges Lamento anh�ren, wenn man nur einen Kondensator mit
h�herer Spannungsfestigkeit in einem Netzteil einbauen will, was Mehrkosten
im Sub-Centbereich generiert. Und wie Ralph schon bemerkte: Aus manchen
L�ndern wirst Du irgendeinen Kryptokram mit Schl�ssell�ngen >128Bit gar
nicht exportieren d�rfen. Die Sache mit den unterschiedlichen WinXP- und
InternetExplorer-Versionen ist Dir bekannt?

> Wenn [Fotokryptographie] ein Verkausfargument werden kann, sind die
> Kosten marginal.

Wird es nicht, glaub mir. Wer nutzt PGP? Wer signiert seine Mails digital?
Warum erfreute sich Ciphire Mail (kostenfrei!) nur sehr geringer
Marktdurchdringung? Wer macht (und versteht) Elster?

Bitte verstehe mich richtig: Ich will die Idee nicht schlechtreden - sie
ist durchaus praktikabel und br�chte - vern�nftig implementiert - f�r
einen geringen Teil der Anwender sogar einen erheblichen Nutzen. Da� wir im
privaten und beruflichen Umfeld allseits gepflegt ausspioniert und
�berwacht werden und unsere vertraulichen Daten illegal verwertet und
zusammengef�hrt werden, dar�ber besteht absolut kein Zweifel. M�glichkeiten
schaffen eben Begehrlichkeiten.

In diesem Zusammenhang darf ich die Stichworte "Echelon", die franz�sische
Abh�rstation in Perigord, "SATOS/Onyx", "Enfopol", das russische
"SORM/SORM-2", die Skype-Aff�re anno 2006 in USA/Israel/Sri Lanka, die
Veruntreuung von Benutzerinfos von Google/Yahoo an das FBI 2006, die seit
2001 laufende Telefonstatistik das NSA, die man getrost als Vorbild der
deutschen TK�V und Vorratsdatenhaltung bezeichnen darf, die Bespitzelung
von u. a. Journalisten des Spiegel, Focus, Stern durch den BND anno 2006,
die Anzapfung von Vodafone-Leitungen diverser Minister, Diplomaten und
sonstiger Offizieller anl��lich der Olympischen Spielen 2006 in Athen
(mutma�lich NSA), die Einbringung von �berwachungs- und Abh�rausr�stung in
die Geb�ude der EU anno 2003, die generalstabsm��ige Telefonbespitzelung
von O2-Kunden von 2000-2002 und weitere Skandale erw�hnen. In diesem
Zusammenhang fallen auch immer wieder Namen von international im Krypto-,
Telekommunikations- oder R�stungsumfeld operierenden Firmen, die ich Dir
jetzt aber erspare.

Egal, ob sich hinter all den Ger�chten mehr als nur ein K�rnchen Wahrheit
versteckt, es dr�ngt sich folgender Schlu� auf: Vertrauen ist keine Option.
Man sollte nicht deswegen auf Verschl�sselung verzichten, weil man glaubt,
nichts zu verbergen zu haben. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Meine
Privatsph�re geht keinen was an.

>> Das alles nutzt freilich nichts, wenn man den Schl�ssel/die PIN
>> _freiwillig_ herausr�ckt, wie das z. B. im Fotoshop oder
>> Internetcafe der Fall sein k�nnte

> Das klingt so wie die Erkl�rung �ber die Gef�hrlichkeit von


> Dhydrogenmonoxid und der daran gekn�pften Forderung eines Verbots. ;-)

Mmmmh. Ich vermag jetzt nicht nachzuvollziehen, worauf Du hinaus m�chtest.
Meine Argumentation war, da� die Wirksamkeit viele Verschl�sselungs- und
Sicherheitsmechanismen ausgehebelt werden kann, weil dem/den Benutzer(n)
nicht klar wird, wo potentielle Schwachstellen und Angriffspunkte
bestehen. Sie sind nicht sensibilisiert und geben ihr (schwaches) Pa�wort
in jedes Dialogfeld und an jedem Terminal ein. Security by Obscurity. Eine
stabile Verschl�sselungsl�sung mu� sich aber auch an solchen Szenarien
orientieren, man kann, um Dein untenstehendes Beispiel zu bem�hen, nicht
seine Haust�re zum Fort Knox umwandeln und die Fenster offen stehen
lassen. Damit (Benutzbarkeit vs. Sicherheit) mu� sich auch ein
Kamerahersteller auseinandersetzen, wenn er so einen Service anbietet.

>> Preisfrage: Wer von euch nutzt Mailverschl�sselung? Wer signiert
>> seine Mail? Warum nicht?

> Deine T�r steht immer offen, ein Schloss hast du nicht?

Meine Rede. Alarmanlage im Auto, abgesperrte Wohnungst�re,
Teilkaskoversicherung - aber kein Datenbackup vom PC und unverschl�sselte
Mail.

> Nein, ich nutze keine Mailverschl�sselung, ich w�sste f�r mich derzeit
> auch keinen Grund Bilder auf der Kamera zu verschl�sseln, obwohl dort
> das eine oder andere drauf war, was ich nicht jedem zeigen w�rde. Eine
> Verschl�sselungsm�glichkeit daf�r w�re nicht schlecht gewesen.

Dann frag doch einfach mal im Bekanntenkreis herum, wie dort das
Sicherheitsbewu�tsein so ausgepr�gt ist, ob man dort die aktuellen
Softwareupdates einspielt, Backups auf verschl�sselten Partitionen anlegt,
auf USB-Sticks nicht Klartextdaten mit sich herumtr�gt, das WLAN
vern�nftig einrichtet und sich beim (anonymen?) Surfen von potentiell
gef�hrlichen Seiten fernh�lt.

F�r alle diese Fragestellungen gibt es mehr oder weniger ausgereifte
Produkte am Markt. Wie ist die Akzeptanz/Verbreitung dabei? Diesem Problem
sehen sich auch Kamerahersteller gegen�ber, die in-cam-Krypto anbieten
wollen. Die Chancen sind gering, die Kosten hoch. Da� sowas durchaus
sinnvoll w�re, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Gr��e,
Volker

Jеns Mаrtin Schlаttеr

unread,
Nov 4, 2009, 5:04:31 PM11/4/09
to
> Das wirksame Passwort kann zu 95% mehr oder weniger fest in der Kamera
> sein, der Schlüssel über die Cursortasten kommt hinzu.

Super, endlich mal einer der mitdenkt!

JMS

Harald Klotz

unread,
Nov 4, 2009, 7:03:33 PM11/4/09
to
Wolfgang Weisselberg schrieb:

> Ja, das funktioniert fuer ca. 2 Wochen, dann ist der
> Schluessel exportiert. CSS funktioniert ja so aehnlich ...

PGP ist etwas älter als 2 Wochen.

>>> so daß eine vergleichsweise große und bei Fehlversuchen
>>> zudem Wartezeit vorgegeben werden kann. Damit reicht ein
>>> vergleichsweise kurzer, vom Anwender einzugebender Schlüssel, um
>>> eine hinreichend sichere Verschlüsselung zu erhalten.
>
> Ein bischen Hardwarebastelei und die Kamera glaubt, die Zeit
> rauscht nur so vorbei. Nix mehr mit Wartezeit.

Klar, das ist für Mama, Bruder, Schwester, "Freunde", etc. ja auch
kein Problem.

>>> Vom Konzept her ist das recht ähnlich zu Smartcards mit
>>> PIN-Eingabe und sollte funktionieren.
>
> Von der Benutzbarkeit ist das erste Sahne, wenn man die
> Nutzung der Kamera verhindern will-

Welche Behinderung glaubst du zu sehen?

>> Die Kamera erstellt zunächst vor Erstverwendung einen langen
>> Zufallsschlüssel.
>
> Ah, also ein PROM oder Flash, das man ausloeten und dann
> auslesen kann.

Warum sollte du da dran kommen?
Die Geräte hat man ja auch rumliegen und der Anschluss funktiniert ja
über USB.

>> Damit werden die Bilder verschlüsselt abgespeichert.
>> Um Zugriff auf die Entschlüsselung zu bekommen, gibst du über die
>> Wippe eine Art Passwort ein.
>> Bei Fehleingabe blockiert die Kamera für eine Minute und verdoppelt
>> bei jeder weiteren Fehleingabe.
>> Nach 10 Fehleingaben wärst du bereits bei 512 Minuten Wartezeit.
>
> Ja, das ist der Todesstoss fuer die Markteinfuehrung.

Nö, eher ein Verkaufsargument.
Wer so tölpelig ist und 10 Fehlversuche schafft.......

>> Damit reicht für den Kamerazugang ein relativ einfaches Passwort.
>
> Erwaehnte ich schon ausloeten?

Klar den Lötkolben hat man immer und überall dabei.

[viel dummes geschwätz gelöscht]

Löte man schön.

Harald

Volker Bartheld

unread,
Nov 5, 2009, 5:22:31 AM11/5/09
to
Hi!

>> Ja, das funktioniert fuer ca. 2 Wochen, dann ist der Schluessel
>> exportiert. CSS funktioniert ja so aehnlich ...

> PGP ist etwas �lter als 2 Wochen.

Der subtile Unterschied zwischen CSS (Schl�ssel in Playerhardware
geheimgehalten) und PGP (frei w�hlbare Schl�ssel mit frei w�hlbarem
Aufenthaltsort, Public-Private-Key-Infrastruktur) ist Dir bekannt?

>> [Wrong-PWD-Penalty] Ein bischen Hardwarebastelei und die Kamera glaubt,


>> die Zeit rauscht nur so vorbei. Nix mehr mit Wartezeit.

> Klar, das ist f�r Mama, Bruder, Schwester, "Freunde", etc. ja auch
> kein Problem.

Mama, Bruder, Schwester, "Freunde" sind ja auch genau *das* Zielpublikum
f�r Bildverschl�sselung in der Kamera. Die w�rden f�rmlich zum
Jupiter-Hansi hasten, die beworbene Geiz-ist-Geil-D40 mit dem 18-50er
Gratisurlaubszoom links liegen lassen und stattdessen zur 5x so teuren
D300c ("c" f�r "Crypto") greifen, klar. Sicherheit ist - wie wir alle
wissen - jedem ein wirklich elementares Anliegen, f�r das er auch massive
Einschnitte hinnimmt. Erinnerst Du Dich noch an die Diskussion mit den
Gurten im Auto die letztlich nur von der Einf�hrung einer Pflicht beendet
wurde?

>>>> Vom Konzept her ist das recht �hnlich zu Smartcards mit


>>>> PIN-Eingabe und sollte funktionieren.
>> Von der Benutzbarkeit ist das erste Sahne, wenn man die
>> Nutzung der Kamera verhindern will-

> Welche Behinderung glaubst du zu sehen?

Peter Paparazzo schlendert auf dem Aussichtsh�gel des Erdinger Flughafens
umher, seine eingeschaltete D300c mit 70-1000 F/1.8 Voyeurobjektiv baumelt
l�ssig am Schultergurt, das PIN-Timeout ist verstrichen bzw. der Keycache
geleert (wir wollen doch nicht, da� die Cam gediebt wird und der b�se Bube
sich die Bilder ohne Authentisierung via USB herunterl�dt). Pl�tzlich
sieht er, wie einem Airbus A380 bei der Landung eine Stichflamme aus dem
Triebwerk schie�t (hat sich wohl einen Motocrosser eingesaugt), er ins
Trudeln kommt und mit erheblicher Schlagseite Richtung Tower segelt. Peter
rei�t seine D-SLR hoch und sieht "Enter Passphrase" im Sucher, w�rend er
den Ausl�ser halb durchdr�ckt. Das ist gleich geschehen und schon nach
einer knappen Minute kann Peter die Tr�mmer fotografieren w�hrend die
Titelstory seine Kollegen mit den unsicheren Cams absahnen.

Zugegeben, an den Haaren herbeigezogen. Vergi� das Beispiel also und frage
Dich einfach, *wer* so eine Cam kaufen w�rde. Selbst wenn sie PERFEKT
benutzbar w�re. Ich versichere Dir, da� weder in Japan noch in Deutschland
keiner auch nur einen Cent in solche Technologie investiert, wenn es keinen
Markt daf�r gibt. Und mit "Markt" meine ich eine Abdeckung von 5-10% der
Kamerapalette. Ich durfte das damals mit Einzylinder(hard)enduros erleben.
Deren Nischenfeature war eine deutsche Stra�enzulassung. Glaubst Du, man
h�tte sich bei Honda, Yamaha, Kawasaki oder Suzuki auch nur eine Sekunde um
diese Belange geschert? Angesichts des amerikanischen Markts? Vergi� es.

Inzwischen gibt es ein paar Anbieter (BMW mit der 450X, angeblich soll bald
eine DRZ450 von Suzuki kommen), die sich die M�he machen, ein
nichtkastriertes Mopped auf den Markt zu bringen. Mit nicht gerade
umwerfendem Erfolg �brigens. Bei KTM wirst Du im Halbliterbereich nur
Alibizulassungen finden.

>>> Die Kamera erstellt zun�chst vor Erstverwendung einen langen
>>> Zufallsschl�ssel.

>> Ah, also ein PROM oder Flash, das man ausloeten und dann
>> auslesen kann.

> Warum sollte du da dran kommen?

Weil man z. B. eine XBox cracken und Linux draufspielen will. K�nnte ja
sein, da� die Hardware (durch Spielesoftware) subventioniert wurde und man
auf der Suche nach einem g�nstigen Media-PC ist. Oder eben ein l334r
H@x0r, der sich einfach nur profilieren will.

> Die Ger�te hat man ja auch rumliegen und der Anschluss funktiniert ja
> �ber USB.

Im Idealfall einer ehrlichen Welt.

>>> Damit reicht f�r den Kamerazugang ein relativ einfaches Passwort.
>> Erwaehnte ich schon ausloeten?
> Klar den L�tkolben hat man immer und �berall dabei.

Darf ich Dich daran erinnern, da� nicht Du das Pa�wort mit dem L�tkolben
eingeben sollst? Die Rede ist vom Evildoer, der ein berechtigtes Interesse
an der Erlangung der Kameradaten hat, weil er einer s�ndteuren Profikamera
habhaft werden konnte, die im entsprechend sensiblen Umfeld eingesetzt
wurde. Ich wiederhole mich, wenn ich sage, da� im Amateurumfeld eher der
Tip "Achte auf Deine Kamera, wechsle die Speicherkarte h�ufig und verwahre
sie an einem sicheren Ort" ins Handbuch gedruckt werden wird als
Entwicklungsgelder in einen f�r DAUs nicht erkennbaren Mehrwert zu
investieren. Das mag sich in Zukunt �ndern, bis dahin d�rfte aber noch viel
Wasser die Isar hinabflie�en.

> [viel dummes geschw�tz gel�scht]

Heute mit dem linken Fu� aufgestanden? Stre� in der Arbeit? Unf�hig zu
einer sachlichen Diskussion? Das Ego geknickt? Macht nix, wird schon
wieder, geht mir auch manchmal so.

> L�te man sch�n.

Ich glaube, Du hast nicht die blasseste Ahnung, was f�r Aufwand getrieben
wird, um an sensible Daten zu kommen wenn eine entsprechende Motivation
besteht. Eine Internetrecherche gibt da schon recht viel her - und das ist
definitiv nur die Spitze des Eisbergs.

Entspannte Gr��e,

Harald Klotz

unread,
Nov 5, 2009, 7:45:41 AM11/5/09
to
Wolfgang Weisselberg schrieb:

> Sicherheit ist/hat (fast) keinen (gefuehlten) Nutzen --- wenn
> ueberhaupt, dann nur im seltenen Schadensfall (Verlust o.ae.)---
> aber jede Behinderung wird dauernd und immer wieder gefuehlt.

Das ist Sache des Nutzers.

> Oder warum steht sonst an Feuertueren immer wieder dick und
> fett, man moege sie doch *bitte* nicht offen festkeilen? Und
> so nervig ist eine Tuer auch nicht, aber sie kann (z.B. in
> einem Krankenhaus) viele viele Leben retten und das ist auch
> jedem klar ...

Weil diese Türen eine echte Behinderung sind, der Nutzen nicht
erkennbar und als verschwindend gering eingeschätzt wird.
Die Behinderung durch die Tür hast du regelmässig, unter Umständen
zigmal jeden Tag.
Ein Nutzen wird im gesamten Leben kaum jemand haben.

> [Marktakzeptanz: jedesmal freischalten, Wartezeiten, keine
> externen Kartenleser]
>> wäre m. M. n. der Todesstoß.
>
> Eben. Marktakzeptanz ist immer ein Problem;

Der Ansatz war falsch.
Eine unsinnige Konstruktion herzuleiten um die Untauglich zu zeigen
ist Unsinn.

> das wird von den
> Erbauern voellig sicherer Kameras und feuersicherer Einrichtungen
> u.s.w. so gerne uebersehen. (Der sicherste Rechner ist der mit
> der Axt im Mainboard. Benutzbarkeit ist aber was anderes.)

Du verkennst, dass es eine Option wäre, die man einschalten *kann*.
Diese Option behindert dich *nur*, wenn du die Bilder betrachten oder
übertragen willst.

> Erwaehnte ich schon, dass der durchschnittliche User zu Recht
> Bequemlichkeit erwartet und auch mal Bilder aus der Kamera
> ausbelichten lassen will --- am Terminal in der Drogerie oder
> am Sofort-Drucker?

Und was behindert ihn dabei?

Irgendwie sind die Skeptiker professionelle Missversteher.

Sorry, deine Argumente entbehren jeder Logik.

Oder kannst du dir nicht vorstellen, dass so eine Verschlüsselung
zuschaltbar sein muss, dass so eine Verschlüsselung, einmal aktiviert,
dich in der Nutzung der Kamera nicht behindert.

Lediglich wenn du an deine Aufnahmen ran willst, brauchst du das
Passwort.
Und du musst es nicht aktivieren.

>> Das alles nutzt freilich nichts, wenn man den Schlüssel/die PIN
>> _freiwillig_ herausrückt, wie das z. B. im Fotoshop oder
>> Internetcafe der Fall sein könnte (wo man "mal eben" die Daten
>> ausbelichten oder per Mail versenden will) - aber bei dem Vorgang
>> belauscht wird. Ein klassisches Phising-Szenario also.
>
> Nicht nur Phishing (also falsche Terminals)!
> Was ist mit man-in-the-middle (echtes Terminal, aber jemand
> lauscht die (womoeglich angeblich zwischen Terminal und Kamera
> verschluesselten) Daten ab)?
> Was ist mit dem freundlichen, unauffalligen Loch in der Decke
> hinter der eine Kamera das Passwort mitanschaut?

Irgendwie habt ihr seltsame Vorstellungen.
Warum und wie sollte der Rechner im Internetcafe an den Schlüsselcode
kommen, wenn du von der Kamera Bilder übertragen willst.
Auch das falsche Terminal bekommt nur das Bild, keinen Code.
Bestenfalls ist denkbar, dass hersteller so dämlich sind, wie einige
hier denken.

Wenn ich verschlüsselte Daten habe, die ich auf einem öffentlichen
Rechner entschüsseln muss, habe ich *immer* ein Problem.
Wer das macht hat selbst Schuld.
Allerdings ist das ein Szenario was mit unserem Thema nun überhaupt
nichts zu hat.

> Was ist mit dem Raeuber (oder dem von Volker erwaehnten
> Schurkenstaat), der das Passwort wissen will, weil er vermutet,
> dich mit den Bildern in Bedraengnis zu bringen, und dir "zur
> Ermutigung" und "Wahrheitsfindung" erst mal 3 Finger bricht oder
> in das Knie schiesst (oder deine Frau und Kinder foltert), bevor
> er fragt? Das ist eine Bedrohung, die ohne Verschluesselung so
> gar nicht existiert ...

ROTFL, Horrorszenario als Gegenargument.

Nach deinen Vorstellung ist jede Verschlüsselung irgendwelche Daten
völlig unsinnig, ebenso vermutlich Tüschlösser.
Auch Autoschlösser sind nach deiner Vorstellung völlig nutzlos, den
dich kann ja jemand unter Gewaltandrohung zur herausgabe des
Schlüssels drängen.

Sorry, aber du wirkst wie ein dummes Kind.

Harald

Volker Bartheld

unread,
Nov 5, 2009, 10:56:17 AM11/5/09
to
Hi!

> Du verkennst, dass es eine Option w�re, die man einschalten *kann*.

Klar, Verschl�sselung sollte (=mu�) optional sein, stimmt.

Mir f�llt da noch was ein: Identit�tsdiebstahl. Sollte man sich auch
Gedanken machen. Nikon tat es bereits - allerdings nur halbherzig im
Abschnitt "Copyright Information" (und nicht bei "Image Authentication")
der D300, wo man r�t, die Option "Attach Copyright Information" zu
deaktivieren, falls man die Kamera an andere Personen weitergibt.
Interessanterweise fehlt dieser Passus in der deutschen Anleitung
komplett(!).

Wenn man davon ausgeht, da� "Image Authentication" nicht nur eine Pr�fsumme
(Hash-Collisions und Rainbow-Tables sind ja bekannte Ph�nomene) bildet,
sondern auch ein Art Benutzerzertifikat (mit Kamera-ID) in den Rohdateien
einbettet, k�nnte es ekelhaft werden, wenn z. B. Fotos pornographischen
Inhalts auftauchen, die anscheinend von meiner (d. h. der auf mich
registrierten) Kamera geschossen wurden.

> Warum und wie sollte der Rechner im Internetcafe an den Schl�sselcode
> kommen, wenn du von der Kamera Bilder �bertragen willst.


> Auch das falsche Terminal bekommt nur das Bild, keinen Code.

Der Bankomat-Betr�ger will auch nur mein Geld und nicht meine PIN. Alles
andere ist nur Mittel zum Zweck.

> Bestenfalls ist denkbar, dass hersteller so d�mlich sind, wie einige
> hier denken.

Nicht d�mlich (das w�rde Vorsatz oder grobe Fahrl�ssigkeit unterstellen) -
sie sind bis zu einem gewissen Grad naiv, betriebsblind und auf
Kosteneffizienz bedacht.

> Auch Autoschl�sser sind nach deiner Vorstellung v�llig nutzlos, den


> dich kann ja jemand unter Gewaltandrohung zur herausgabe des

> Schl�ssels dr�ngen.

Immerhin hat dieses utopische Szenario BMW und andere Hersteller zum
"USA-Patch" in der Steuerger�tefirmware veranla�t, die die T�ren ab einer
gewissen Fahrtgeschwindigkeit verriegelt um zu erschweren, da� man z. B.
an Ampeln unter Gewaltandrohung ausgeraubt wird.

> Sorry, aber du wirkst wie ein dummes Kind.

Nicht schon wieder. La� gut sein, die Zukunft wird zeigen ob sich
In-Cam-Verschl�sselung zu einer akzeptierten Methode etabliert. Die
technischen M�glichkeiten existieren, die unpackbare Bequemlichkeit der
Konsumenten ebenfalls.

Ciao,
Volker

Harald Klotz

unread,
Nov 5, 2009, 11:43:03 AM11/5/09
to
Volker Bartheld schrieb:

>> Welche Behinderung glaubst du zu sehen?
>
> Peter Paparazzo schlendert auf dem Aussichtsh�gel des Erdinger
> Flughafens umher, seine eingeschaltete D300c mit 70-1000 F/1.8
> Voyeurobjektiv baumelt l�ssig am Schultergurt, das PIN-Timeout ist
> verstrichen bzw. der Keycache geleert (wir wollen doch nicht, da�
> die Cam gediebt wird und der b�se Bube sich die Bilder ohne
> Authentisierung via USB herunterl�dt). Pl�tzlich sieht er, wie
> einem Airbus A380 bei der Landung eine Stichflamme aus dem
> Triebwerk schie�t (hat sich wohl einen Motocrosser eingesaugt), er
> ins Trudeln kommt und mit erheblicher Schlagseite Richtung Tower
> segelt. Peter rei�t seine D-SLR hoch und sieht "Enter Passphrase"
> im Sucher, w�rend er den Ausl�ser halb durchdr�ckt. Das ist gleich
> geschehen und schon nach einer knappen Minute kann Peter die
> Tr�mmer fotografieren w�hrend die Titelstory seine Kollegen mit den
> unsicheren Cams absahnen.

Nette Story, passt in die M�rchenstunde f�r 3-j�hrige.
Mir ist unklar was die fehlende Kamerabereitschaft mit dem crypten zu
tun haben soll.
Allerdings gibt es vielleicht Leute, die sich nicht vorstellen k�nnen,
dass eine Kamera trotz eingeschalteter Crypt Funktion sich in der
Bereitschaftsgeschwindigkeit und Funktion in keinem St�ck von einer
Kamera ohne Crypt unterscheidet.

> Zugegeben, an den Haaren herbeigezogen. Vergi� das Beispiel also
> und frage Dich einfach, *wer* so eine Cam kaufen w�rde. Selbst wenn
> sie PERFEKT benutzbar w�re. Ich versichere Dir, da� weder in Japan
> noch in Deutschland keiner auch nur einen Cent in solche
> Technologie investiert, wenn es keinen Markt daf�r gibt.

Man kauft auch Festplatten mit Cryptmechanismus und glaubt, dass es
sinnvoll ist.
Da die Technik mit der vorhanden Hardware realisierbar ist, da
Cryptmechnismen existieren ist der Aufwand minimalisitisch.
Allerdings, wenn es keinen Markt daf�r gibt, ist auch das zu viel.
Nur, gibt es wirklich keinen Markt?

> Und mit "Markt" meine ich eine Abdeckung von 5-10% der
Kamerapalette.

Das ist die falsche Pr�misse.
Der Mehrumsatz oder besser der zus�tzliche Gewinnn den man damit
generieren kann, muss �ber den Kosten liegen. �bliche
Kalkulationsgr��en sind 30% Gewinn.
Angenommen die Kosten liegen bei zus�tzlich 100.000 Euro so etwas in
eine kamera zu integrieren, dann wird man ab ca. 130.000 Euro
kalkuliertem zus�tlichem Gewinn so etwas machen.

> Ich durfte das damals mit Einzylinder(hard)enduros erleben. Deren
> Nischenfeature war eine deutsche Stra�enzulassung. Glaubst Du, man
> h�tte sich bei Honda, Yamaha, Kawasaki oder Suzuki auch nur eine
> Sekunde um diese Belange geschert? Angesichts des amerikanischen
> Markts? Vergi� es.

Richtig, die rechnen einfach nach Gewinnm�glichkeit und die haben in
der Regel keinen sclanken Apparat, weder f�r die Kalkulation noch f�r
die Realisierung, oft auch eingefahrene Bahnen.

> Inzwischen gibt es ein paar Anbieter (BMW mit der 450X, angeblich
> soll bald eine DRZ450 von Suzuki kommen), die sich die M�he machen,
> ein nichtkastriertes Mopped auf den Markt zu bringen. Mit nicht
> gerade umwerfendem Erfolg �brigens. Bei KTM wirst Du im
> Halbliterbereich nur Alibizulassungen finden.

Nun, du sagst es, mit nicht umwerfenden Erfolg.
Daf�r verwenden Gro�konzerne keinen Gehirnschmalz.
Sollte ein kleiner Mitbewerber dort eine Nische entdecken und
erfolgreich sein, wird der entweder kopiert oder aufgekauft.
Microsoft ist mit dem Prinzip gro� geworden, Ebay ist ebenfalls ein
gutes Beispiele daf�r.

>> Warum sollte du da dran kommen?
>
> Weil man z. B. eine XBox cracken und Linux draufspielen will.

Du verkennst aber das Interesse der Cracker.
Wen interessiert die M�glichkeit irgendwelche Bilder einer Kamera zu
entcrypten?

>> Die Ger�te hat man ja auch rumliegen und der Anschluss funktiniert
>> ja �ber USB.
>
> Im Idealfall einer ehrlichen Welt.

Missverstanden?

>> Klar den L�tkolben hat man immer und �berall dabei.
>
> Darf ich Dich daran erinnern, da� nicht Du das Pa�wort mit dem
> L�tkolben eingeben sollst? Die Rede ist vom Evildoer, der ein
> berechtigtes Interesse an der Erlangung der Kameradaten hat, weil
> er einer s�ndteuren Profikamera habhaft werden konnte, die im
> entsprechend sensiblen Umfeld eingesetzt wurde.

Es geht nicht nur um Profikameras.

> Ich wiederhole
> mich, wenn ich sage, da� im Amateurumfeld eher der Tip "Achte auf
> Deine Kamera, wechsle die Speicherkarte h�ufig und verwahre sie an
> einem sicheren Ort" ins Handbuch gedruckt werden wird als
> Entwicklungsgelder in einen f�r DAUs nicht erkennbaren Mehrwert zu
> investieren. Das mag sich in Zukunt �ndern, bis dahin d�rfte aber
> noch viel Wasser die Isar hinabflie�en.

Tja, die Frage ist, ob es K�ufer als mehrwert sehen oder nicht.
Es reicht eine K�uferzahl die so viel Gewinn erzeugen, dass die
Entwicklungskosten hereinkommen, das m�ssen keineswegs 10% sein.

> Ich glaube, Du hast nicht die blasseste Ahnung, was f�r Aufwand
> getrieben wird, um an sensible Daten zu kommen wenn eine
> entsprechende Motivation besteht.

Sicher nicht um Lieschen M�ller Privatfotos zu erhaschen, oder weil
Br�derchen die Bilder von Schwesterchens Kamera gern sehen m�chte oder
die vielz�hligen anderen Gr�nde, warum man seine Fotos nicht
preisgeben m�chte, angefangen mit der ausgeliehen Kamera und der damit
simplen M�glichkeit des Leihers auch gel�schte Fotos
wiederherzustellen.

Harald

Wolfgang Weisselberg

unread,
Nov 5, 2009, 7:53:22 PM11/5/09
to
Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:
> Volker Bartheld schrieb:

> Allerdings gibt es vielleicht Leute, die sich nicht vorstellen können,


> dass eine Kamera trotz eingeschalteter Crypt Funktion sich in der

> Bereitschaftsgeschwindigkeit und Funktion in keinem Stück von einer
> Kamera ohne Crypt unterscheidet.

Doch --- bei einer "Crypt Funktion" ohne jede Wirkung schon.
Ansonsten: Funktion "Bilder anzeigen", Funktion "Bilder
unverschluesselt uebertragen".

QED.

> Man kauft auch Festplatten mit Cryptmechanismus und glaubt, dass es
> sinnvoll ist.

Wer ist "Man"? Meinst du die Firma "MAN SE"?


>> Und mit "Markt" meine ich eine Abdeckung von 5-10% der
>> Kamerapalette.

> Das ist die falsche Prämisse.

Soso.

> Der Mehrumsatz oder besser der zusätzliche Gewinnn den man damit
> generieren kann, muss über den Kosten liegen. Übliche
> Kalkulationsgrößen sind 30% Gewinn.
> Angenommen die Kosten liegen bei zusätzlich 100.000 Euro so etwas in


> eine kamera zu integrieren, dann wird man ab ca. 130.000 Euro

> kalkuliertem zusätlichem Gewinn so etwas machen.

Und wie willst du 130.000 EUR mehr machen (+ MWSt, +
Haendlergewinnspanne, + Grosshaendlergewinnspanne, + Logistik
und Transport, + erheblich mehr Supportkosten wegen
vergessener Passwoerter, + Kosten fuer's Retooling, + Kosten
fuer die Uebersetzung, usw. usf.)?

Erklaerst du das mal auf einem Markt, der entweder extrem
preissensitiv ist (Kompaktklasse) oder preissensitiv und
heiss umkaempft ist (DSLR)?

>>> Warum sollte du da dran kommen?

>> Weil man z. B. eine XBox cracken und Linux draufspielen will.

> Du verkennst aber das Interesse der Cracker.

> Wen interessiert die Möglichkeit irgendwelche Bilder einer Kamera zu
> entcrypten?

[ ] Du hast verstanden.

> Es geht nicht nur um Profikameras.

Ah, also um Kameras, wo die letzten 10ct Produktionskosten
den Gewinn entscheidend schmaelern koennen.

> Tja, die Frage ist, ob es Käufer als mehrwert sehen oder nicht.
> Es reicht eine Käuferzahl die so viel Gewinn erzeugen, dass die
> Entwicklungskosten hereinkommen, das müssen keineswegs 10% sein.

Nein, das reicht nicht, da ist das Geld fuer die Entwicklung
besser auf der Bank, da bringt's wenigstens 0.5% Zinsen.

>> Ich glaube, Du hast nicht die blasseste Ahnung, was für Aufwand


>> getrieben wird, um an sensible Daten zu kommen wenn eine
>> entsprechende Motivation besteht.

> Sicher nicht um Lieschen Müller Privatfotos zu erhaschen, oder weil
> Brüderchen die Bilder von Schwesterchens Kamera gern sehen möchte oder
> die vielzähligen anderen Gründe, warum man seine Fotos nicht
> preisgeben möchte, angefangen mit der ausgeliehen Kamera und der damit
> simplen Möglichkeit des Leihers auch gelöschte Fotos
> wiederherzustellen.

Und Lieschen Mueller und Schwesterchen ueberzeugst du genau wie,
sich eine Kamera anzuschaffen? Zumal eine Kamera, die wesendlich
komplizierter in der Nutzung ist? Immerhin haben Lieschen Mueller
und Schwesterchen vielleicht einen PC, um Emails zu lesen, gehen
aber mit der Speicherkarte zu Rossman, um Bilder auszudrucken,
wenn sie diese nicht eh' auf dem Handy haben und zeigen und als
MMS verschicken ...

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
Nov 5, 2009, 7:38:15 PM11/5/09
to
Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:
> Wolfgang Weisselberg schrieb:

>> Sicherheit ist/hat (fast) keinen (gefuehlten) Nutzen --- wenn
>> ueberhaupt, dann nur im seltenen Schadensfall (Verlust o.ae.)---
>> aber jede Behinderung wird dauernd und immer wieder gefuehlt.

> Das ist Sache des Nutzers.

Was, genau, war nochmal der Nutzen deiner sicheren
Verschluesselung, wenn diese abgeschaltet ist`

[Brandschutztueren]


> Ein Nutzen wird im gesamten Leben kaum jemand haben.

Entweder du verlierst Kameras dauernd, oder das gilt auch
fuer die Verschluesselung.

>> [Marktakzeptanz: jedesmal freischalten, Wartezeiten, keine
>> externen Kartenleser]
>>> wäre m. M. n. der Todesstoß.

>> Eben. Marktakzeptanz ist immer ein Problem;

> Der Ansatz war falsch.
> Eine unsinnige Konstruktion herzuleiten um die Untauglich zu zeigen
> ist Unsinn.

Die Konstruktion der Kamera kam von dir!

>> das wird von den
>> Erbauern voellig sicherer Kameras und feuersicherer Einrichtungen
>> u.s.w. so gerne uebersehen. (Der sicherste Rechner ist der mit
>> der Axt im Mainboard. Benutzbarkeit ist aber was anderes.)

> Du verkennst, dass es eine Option wäre, die man einschalten *kann*.

Du ueberschaetzt den Nutzen, wenn die Option aus ist.

> Diese Option behindert dich *nur*, wenn du die Bilder betrachten oder
> übertragen willst.

Wenn die Kamera gesperrt ist, ist sie gesperrt.
Oder?

Und du verkennst, dass nicht nur der normale Nutzer Passwoerter
eingeben kann.

Und du verkennst, dass das Betrachten und Uebertragen von Bildern
der ganze Grund fuer das Photographieren ist ...

Und du verkennst, dass es viele Gruende fuer das Betrachten
gibt, von Histogramm ueber Schaerfekontrolle bis zur
Ueberpruefung der Lichtwirkung ... und natuerlich auch zum
mal zeigen ... sowas also dauernd passiert.

>> Erwaehnte ich schon, dass der durchschnittliche User zu Recht
>> Bequemlichkeit erwartet und auch mal Bilder aus der Kamera
>> ausbelichten lassen will --- am Terminal in der Drogerie oder
>> am Sofort-Drucker?

> Und was behindert ihn dabei?

Dass die Karte laut deiner Aussage eben nur durch die Kamera
sinnvoll auslesbar sein soll?

> Irgendwie sind die Skeptiker professionelle Missversteher.

Irgendwie schaust du durch dein eigenes Konstrukt nicht mehr
durch.

> Sorry, deine Argumente entbehren jeder Logik.

Das sagst gerade du, der nicht in der Lage sein wollte, das
Design der Kamera zu beschreiben, wegen "geheimen Algorithmen".

> Oder kannst du dir nicht vorstellen, dass so eine Verschlüsselung
> zuschaltbar sein muss, dass so eine Verschlüsselung, einmal aktiviert,
> dich in der Nutzung der Kamera nicht behindert.

> Lediglich wenn du an deine Aufnahmen ran willst, brauchst du das
> Passwort.

Dass du gerade dir selber widersprichst, merkst du schon
nicht mehr.

> Und du musst es nicht aktivieren.

Alles, was deine Kamera positiv von den tausenden der Konkurrenz
unterscheidet, ist die Verschluesselung. Da kann ich mir auch
ein Loch in's Knie bohren und 'ne Frikadelle drannageln, und
selbst dann spielt wenigstens der Hund mit mir.

>>> Das alles nutzt freilich nichts, wenn man den Schlüssel/die PIN
>>> _freiwillig_ herausrückt, wie das z. B. im Fotoshop oder
>>> Internetcafe der Fall sein könnte (wo man "mal eben" die Daten
>>> ausbelichten oder per Mail versenden will) - aber bei dem Vorgang
>>> belauscht wird. Ein klassisches Phising-Szenario also.

>> Nicht nur Phishing (also falsche Terminals)!
>> Was ist mit man-in-the-middle (echtes Terminal, aber jemand
>> lauscht die (womoeglich angeblich zwischen Terminal und Kamera
>> verschluesselten) Daten ab)?
>> Was ist mit dem freundlichen, unauffalligen Loch in der Decke
>> hinter der eine Kamera das Passwort mitanschaut?

> Irgendwie habt ihr seltsame Vorstellungen.

Du hast nur keine Vorstellungsgabe.

> Warum und wie sollte der Rechner im Internetcafe an den Schlüsselcode
> kommen, wenn du von der Kamera Bilder übertragen willst.

Weil der die Webcam hat.

> Auch das falsche Terminal bekommt nur das Bild, keinen Code.

Soso.

> Bestenfalls ist denkbar, dass hersteller so dämlich sind, wie einige
> hier denken.

Du hast dich bisher auch nicht besonders clever gezeigt.
Dein Design aenderst du auch jedes andere Posting.

> Wenn ich verschlüsselte Daten habe, die ich auf einem öffentlichen
> Rechner entschüsseln muss, habe ich *immer* ein Problem.
> Wer das macht hat selbst Schuld.
> Allerdings ist das ein Szenario was mit unserem Thema nun überhaupt
> nichts zu hat.

Dann erklaere mir mal, wie ich meine Bilder von einem
Internetcafe im Urlaub auf meinen Webspace hochladen kann, wenn
die Verschluesselung der Karte das Lesen nicht zulaesst.

>> Was ist mit dem Raeuber (oder dem von Volker erwaehnten
>> Schurkenstaat), der das Passwort wissen will, weil er vermutet,
>> dich mit den Bildern in Bedraengnis zu bringen, und dir "zur
>> Ermutigung" und "Wahrheitsfindung" erst mal 3 Finger bricht oder
>> in das Knie schiesst (oder deine Frau und Kinder foltert), bevor
>> er fragt? Das ist eine Bedrohung, die ohne Verschluesselung so
>> gar nicht existiert ...

> ROTFL, Horrorszenario als Gegenargument.

LOL, AKUeFI als GegenGegenargument.

Nach deiner Darstellung gibt's wohl auch keine Terroristen
(Horrorszenario), keinen Bankraub (Horrorszenario), keine
Folter von irgendeinem Staat auf der Welt (Horrorszenario),
kein Carnapping (Horrorszenario) etc. etc. etc.

> Nach deinen Vorstellung ist jede Verschlüsselung irgendwelche Daten
> völlig unsinnig, ebenso vermutlich Tüschlösser.
> Auch Autoschlösser sind nach deiner Vorstellung völlig nutzlos, den
> dich kann ja jemand unter Gewaltandrohung zur herausgabe des
> Schlüssels drängen.

Dass du weder lesen noch logisch denken kannst --- und schon
gar keine Ahnung vom meiner Vorstellung hast --- hast du wirksam
bewiesen.

> Sorry, aber du wirkst wie ein dummes Kind.

Sagte der kleine Junge, der mit dem Fuss aufstampfte.

Und ja, gegen Fingerabdruckscanner ohne passende Vorkehrungen
wirken abgehackte Finger ganz hervorragend. Weswegen
versucht wird, passende Vorkehrungen zu treffen, und diese
nicht zu verheimlichen.

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
Nov 5, 2009, 8:00:35 PM11/5/09
to
Volker Bartheld <dr_ve...@freenet.de> wrote:

> Wer macht (und versteht) Elster?

Elster? War das nicht diese unsichere Methode, Steuerdaten
zu uebertragen und/oder (von Seiten der Behoerden) vorraetig
zu halten?

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
Nov 5, 2009, 7:56:23 PM11/5/09
to
Volker Bartheld <dr_ve...@freenet.de> wrote:

> Warum fühle ich mich nur gerade an eine Verkehrsüberwachungsanlage mit
> Geschwindigkeitsmeßeinrichtung erinnert, die - aus Wettbewerbsgründen


> freilich - einen geheimen Algorithmus zur Ermittlung der Geschwindigkeit
> und Herleitung der Entscheidung "Blitzen oder nicht" verwendet? Immerhin

> sagt(e) sogar der TÜV, daß die Anlage im Testbetrieb "i. d. R.


> nachvollziehbare Werte" ermittelte auch wenn man nicht wisse wie und
> warum. Das ist schon echt niedlich.

Der Anwalt hat sicher beantragt, ein Gutachten zu erstellen, dass
nachweisen muss, dass die Anlage eben immer saubere Ergebnisse
liefert, also nicht zufaellig mal daneben misst ... schliesslich
ist auch der Raser nur nach Beweis des Rasens ein Raser.

-Wolfgang

Harald Klotz

unread,
Nov 6, 2009, 8:39:22 AM11/6/09
to
Wolfgang Weisselberg schrieb:

> Und Lieschen Mueller und Schwesterchen ueberzeugst du genau wie,
> sich eine Kamera anzuschaffen? Zumal eine Kamera, die wesendlich
> komplizierter in der Nutzung ist? Immerhin haben Lieschen Mueller
> und Schwesterchen vielleicht einen PC, um Emails zu lesen, gehen
> aber mit der Speicherkarte zu Rossman, um Bilder auszudrucken,
> wenn sie diese nicht eh' auf dem Handy haben und zeigen und als
> MMS verschicken ...

Willst oder kannst du nicht verstehen?

Harald

Wolfgang Weisselberg

unread,
Nov 6, 2009, 6:02:18 PM11/6/09
to

Ich verstehe nicht, wieso *DU* Lieschen Mueller und Schwesterchen
als potenzielle Kaeufer in's Spiel bringst, aber nicht erklaeren
kannst, wie du diese von deiner Crypto-Kamera ueberzeugen willst.

Kannst du mir da helfen?

-Wolfgang

Harald Klotz

unread,
Nov 7, 2009, 11:02:52 AM11/7/09
to
Wolfgang Weisselberg schrieb:

> Ich verstehe nicht, wieso *DU* Lieschen Mueller und Schwesterchen
> als potenzielle Kaeufer in's Spiel bringst, aber nicht erklaeren
> kannst, wie du diese von deiner Crypto-Kamera ueberzeugen willst.
>
> Kannst du mir da helfen?

Ja, lies einfach den Thread, dort wurden Gr�nde genannt.

Harald

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