Heute fang ich mal an :-)
[Neu]
Pelican - Untitled EP
// Post-Doom-Monstrum
Unholy Grave - Grind Victim
Unholy Grave - Revoltage
Unholy Grave - Terroraging Crisis
// genialster Rumpelgrind aus Japan
Malignant Tumour - In Full Swing
// ehemalige Goregrinder spielen fetten Schweinerock
Agoraphobic Nosebleed - Bestial Machinery (Discography Pt.1)
// 136 Songs in 78 Minuten :-)
Blood - O Agios Pethane
// Deathgrind-Klassiker
Middian - Age Eternal
// bekiffter Doom von der YOB-Nachfolgeband
[OT]
Robert Rich & B. Lustmord - Stalker
// Dark Ambient-Meisterwerk
Jacob Kirkegaard - 4 Rooms
// aus dem Booklet: "In each room, he made a recording of 10 minutes and
then played the recording back into the room, recording it again. This
process was repeated up to ten times. As the layers got denser, each room
slowly began to unfold a drone with various overtones." Das Besondere
daran ist, dass es sich um Räume in der Geisterstadt Prypjat bei
Tschernobyl handelt. Sehr gespenstig.
Tschüss,
Robert
--
np: DAF - Y La Gracia
Neu bei mir sind ein paar CDs, aber eine ist so absolut _herausragend_,
dass die anderen CDs hier keine Erwähnung verdienen. Dreht sich seit ein
paar Tagen immer wieder in meinem Player. Das faszinierendste
Gitarrenspiel seit Chuck Schuldiners viel zu frühem Tod. Allerdings im
Rahmen des Brutal Death Metal. Also so in etwa die "Human" oder die
"Individual Thought Patterns" (aus der mittleren/späten Phase von DEATH)
auf ultra-brutal; das ist die treffendste Charakterisierung, die man in
einem Satz hinbekommen kann.
Perfektion von vorn bis hinten. Jede Note, jedes Gitarrensolo sprüht nur
so vor Kreativität und Spielfreude. Man spürt auf der einen Seite,
wieviel detailversessene Arbeit beim Komponieren in das Werk geflossen
ist und trotzdem wirkt's kein bisschen kopflastig. Es passt einfach
zusammen und öffnet zugleich die Türen zu einem neuen Musikerlebnis.
Auch bei Lautstärke bzw. Sound gibt's Perfektion und Mut zu
Eigenständigkeit: statt immer lauter mit immer mehr Clipping ist das die
erste und einzige neuere CD, die Ende 2007 (erschienen Anfang 2008) nur
so laut aufgenommen wurde wie die ganzen CDs vom Ende der 80er.
Allerdings natürlich nicht mit 80er-Jahre Sound, sondern mit den
modernen Möglichkeiten von heute. Ergebnis: auch beim Sound absolut
perfekt. Diesen Sound möchte man den ganzen großen und namhaften
Produzenten mit ihrem Sound-Einheitsbrei mal vorspielen.
Insgesamt ist das die erste Band, die wirklich da weitermacht, wo Death,
Cynic oder in den besseren Momenten auch Atheist Anfang der 90er
aufgehört haben. Im Gegensatz zu Necrophagist, Hate Eternal, Theory in
Practice, Gory Blister, Origin und den ganzen anderen Technical Death
Metal Kapellen gibt's hier nicht nur Technik, sondern, viel wichtiger
noch, Gefühl. Und Kreativität, jede Menge davon. Matt Sotelo ist der
neue Gitarrenheld, der legitime Nachfolger von Chuck Schuldiner. Ach ja:
das Album heißt "Diminishing Between Worlds", die Band DECREPIT BIRTH.
Servus,
Stefan
NP: Job For A Cowboy - bearing the serpent's lamb
[AUSGEGRABEN]
Slayer - devine intervention
Death - symbolic
KMFDM - angst
[VERSTEH ICH (NOCH) NICHT]
Ascension Of The Watchers - numinosum
(Hä? Was macht denn der Burton C. Bell da? Ich komm ned rein...)
[OT]
Mogwai - happy songs for happy people
Servus,
Stefan
NP: Job For A Cowboy - altered from catechization
Die Mühlichschen Tipps sind immer ein Lauschen wert. :-)
Danke,
Schön. Dann hoffe ich mal, dass DECREPIT BIRTH meinen Ruf da untermauern
können und schiebe noch die MySpace-URL nach, die ich oben vergessen
habe: <http://www.myspace.com/decrepitbirth>
Das erste Album "...And Time Begins" habe ich nicht, aber die beiden
Lieder auf MySpace und die Kritiken im Netz davon gehen alle in die
gleiche Richtung: derbes, stumpfes Geknüppel, kein Vergleich zur
"Diminishing Between Worlds" mit ihrer einzigartigen Verbindung von
filigraner Melodie und derber Brutalität, von Härte und Anspruch.
Vereinzelt findet man dann auch Meinungen zur zweiten Scheibe im Netz,
wo Fans der ersten CD die Weiterentwicklung zu einem eigenständigen Stil
kritisieren und die Brutalität der ersten Scheibe vermissen. Nun ja.
Meine Meinung ist, dass es im Death Metal Bereich seit 1995 eigentlich
keine CDs gab, die man unbedingt haben müsste. Mit der ersten Welle der
schwedischen und "floridanischen" Bands war eigentlich schon (fast)
alles gesagt, was zu sagen war. Death Metal ist musikalisch
üblicherweise sehr limitiert und Versuche, daraus auszubrechen, können
auch allzu leicht in einem unverdaulichen atonalen Brei mit
drübergelegtem Rülps-"Gesang" enden. Die Mehrzahl der Extrem-Death-Bands
stricken ihre Lieder doch nach dem System: Knüppel, knüppel, rülps,
knüppel, würg, schrei, knüppel, rülps. Song zu Ende,
Wiedererkennungswert null, Abwechslung nicht vorhanden. Nee, danke.
Völlig verzichtbar, sowas.
Wenn mir Bands aus dem Death Metal Sektor in den letzten Jahren gefallen
haben, dann hatten die meistens eine mehr oder weniger deutliche
technische Schlagseite mit hohem musikalischem Anspruch. Die schwedische
Band SPAWN OF POSSESSION (<http://www.myspace.com/spawnofpossession>)
ist z.B. auch positiv zu erwähnen. Eine Band, die brutalen Death Metal
macht und Dimitri Schostakowitsch als ihre größte musikalische
Inspiration angibt, gibt's auch nicht an jeder Ecke. Die haben eine
ähnliche Qualität wie DECREPIT BIRTH. Wem bei DECREPIT BIRTH das
Gitarrenspiel zu dominant ist (ich mag sowas :-)), der sollte auch mal
bei SPAWN OF POSSESSION reinhören; das ist eher eine geschlossene
Bandleistung.
Ich finde sie nach dem zehnten Hören auch nicht mehr ganz so schwach wie
nach dem dritten. Hat doch noch etwas gewonnen. Trotzdem kein Vergleich
zu früheren Werken. Die ersten paar Lieder der TOTTG sind spitze, danach
baut die Scheibe doch merklich ab. Gegen Ende sind ein paar Füllnummern
drauf, gestrickt nach x-fach bewährtem System. Sowas brauche ich nicht.
> [AUSGEGRABEN]
> Death - symbolic
Dann bist Du ja richtig vorbereitet, um Dir DECREPIT BIRTH anzuhören.
:-) Matt Sotelo erinnert mich phasenweise stark an Chuck Schuldiner.
Allerdings im Gegensatz zu anderen Review-Schreibern denke ich da nicht
an die Spätphase ("Symbolic", "Sound of Perseverance"), sondern am
ehesten an die "Human".
Totalselfhatred - Totalselfhatred
Nae'blis - Sketches Of Reality
Mgla - Groza
Windir - 1184
- Arntor
Drowning the light - Through the noose of existance
Throned - ... There were the moon rises
Forgotten Tomb - Songs to leave
- Springtime depression
Eisregen - Blutbahnen
Kampfar - Heimgang
.rs
[Halb-OT]
SGT. - Stylus Fantasticus
The Fabulous Miss Wendy - The Fabulous Miss Wendy
TsuShiMaMiRe - Tsushimamire to Rock to Beer de
Album des Monats, ganz klar: Burst - Lazarus Bird.
schon wieder ein Monat rum
[Neu]
Moonsorrow - Tulimyrsky EP
Amon Amarth - Twilight of the Thunder God (lim. 2CD+DVD)
[Neue Classics]
My Dying Bride - Songs of Darkness, Words of Light (Digi)
[Playlist]
Heidevolk - Walhalla Wacht ->> heavy rotation - ohne langweilig zu werden!
XIV Dark Centuries - Skithingi
Bathory - Nordland
Negura Bunget - Zirnindu-Sa
Equlibrium - Sagas
Robert Hänel schrieb:
> [Neu]
Heiden # Tinne
Ulvhedner/Galdrer # Ferdasyn/Trolldomsanger
Trollech # Svatoboj
Trollech # Skryti v mlze
Hromovlad # Vláda Lesov, Skalných Stien
[Promos]
Infaust # Blutbad & Melancholie
Isolation # Isolation
Lönndom # Fällen Från Norr
Mortjuri # desoulate
[Konzert]
Under Yggdrasil Open Air
Thrash and Death Metal Festival
Steve
--
http://www.voenger.de - DAS unabhängige Metal Musikmagazin
http://www.wehrmut.de - Etwas persönliches...
Remembrance - Silencing the Moments...
Metallica - Death Magnetic
Funeral Mourning - Drown in Solitude
Dream Theater - Octavarium
Dream Theater - Train of Thought
Dream Theater - Six Degrees of inner Turbulence
Benediction - Killing Music <- für mich das Highlight des Jahres
Ataraxie - Anhedonie
und vorgestern noch auf Doppel-Vinyl
The Ramones - It´s alive
Gruß
Manfred
N.P. Ophis - Nostrae Mortis Signaculum
> [NEU]
The Acc�sed - Oh Martha!
kurzzeitig ganz unterhaltsam, vor allem die Vocals, aber
f�r mehr davon hintereinander nervt dann irgendwann. Da auf der CD
mehr als 30 Tracks enthalten sind, zieht es sich ganz sch�n...
Antagonist - u.a. Perfect Human Comprehension
auf der Homepage (www.antagonist.info) gibt es mehrere komplette
Alben zum Download. IMHO recht unspektakul�rer Thrash Metal, der
Gesang gef�llt mir au�erdem �berhaupt nicht.
Roadkill - Speed And Fury
Demo-CD einer lokalen Thrash-Band hier aus Chemnitz. Sehr
old-school-m��ig, aber auch hier wieder: dieser Gesang...
> [AUSGEGRABEN]
Agathodaimon - Higher Art of Rebellion
[live]
Debauchery + Mimosis + Grabak
Benediction + Holy Moses + Nominon
--
NP: Omega Massif - Eisw�
>> Pelican - Untitled EP
>> // Post-Doom-Monstrum
> Warst du auf dem Konzert?
>
> Servus,
>
> Stefan
Ja. War ganz nett, aber mehr nicht. Die neueren Pelican-Sachen, die da
gespielt wurden, sind nicht mehr ganz mein Fall. Kein Vergleich zu den
Songs auf der alten EP.
Aber gut, dass du fragst - ich hatte bei meinen Highlights glatt die
Konzerte vergessen :-)
[Konzerte]
- 28.09.2008: Pelican (Post-Doom-Metal), Torche (Stoner/Doom) (Dresden,
Beatpol)
- 12.09.-13.09.2008: Morbide Festspiele 8: Torture The Mass (Slamgrind),
The Rotted (Death Metal), Vomitory (Death Metal), Unholy Grave
(Grindcore), Dying Humanity (Metalcore), Hellish Crossfire (Thrash
Metal), Incarnated (Death/Grind), Malignant Tumour (Grind'n'Roll), Dead
Infection (Death/Grind), Demonical (Death Metal), verpasst: Rompeprop
(Porngrind) (Bischofswerda, East Club)
- 11.09.2008: A Storm Of Light (Postcore) & Trollbrot Orchestra
(Experimental/Minimal/Troll) (Dresden, Groovestation)
tschüss,
Robert
--
np: Blood - Submission
--
np: nix
>> [AUSGEGRABEN]
>> Death - symbolic
>
> Dann bist Du ja richtig vorbereitet, um Dir DECREPIT BIRTH anzuhören.
> :-) Matt Sotelo erinnert mich phasenweise stark an Chuck Schuldiner.
> Allerdings im Gegensatz zu anderen Review-Schreibern denke ich da nicht
> an die Spätphase ("Symbolic", "Sound of Perseverance"), sondern am
> ehesten an die "Human".
Wenn es tatsächlich an die SOP erinnert könnte sie mir tatsächlich
gefallen...
Hm.
--
np: nix
Find ich persönlich recht fein. Hat was von Lik und Isengard imo
--
np: Death - Spirit Crusher
Alexander Stein schrieb:
> Find ich persönlich recht fein. Hat was von Lik und Isengard imo
Nicht weltbewegendes, aber gut :-)