Im MG ist das schon lange Diskussionsthema, wir haben auch schon
einiges bewegt aber im Endeffekt bleibt die Arbeit nur an einigen
wenigen hängen. Was wir bisher gemacht haben spielt sich vor allem im
kleineren Rahmen ab, Poster, Logo, Blindenmesse in FFM, Postings in
Mailinglisten, Podcast, Google Adwords und so. Und selbst da ist noch
nicht alles fertig.
Daher hier meine Idee / Vorschlag.
Was haltet ihr davon, wenn sich die Vereine der deutschen Muds für die
Öffentlichkeitsarbeit zusammentun und gemeinsam Aktionen planen und
finanzieren, die über die Möglichkeiten eines einzelnen Vereins
hinausgehen.
Was mir spontan einfällt.
* Präsenz auf Messen (LinuxTag, CCC, BlindenMesse SightCity,
BuchMesse, CeBit)
* City-Postkarten (die es in den Kneipen)
* Zeitungsanzeige (z.B. c't oder anderes sinnvolles Medium (z.b.
"eltern" :) )
* Google Adwords verstärkt / andere geeignete Online-Medien
* Artikel in Print- / Onlinemedien initiieren
* Präsenz in deutschen Unis ( Poster, Flyer)
Das ist alles erstmal nur Brainstorming, also keine Diskussion über
das was und wie, ich würde erstmal Eure Meinung zu dem "überhaupt
zusammen Öffentlichkeitsarbeit betreiben" hören wollen.
Gruss Mesi, Vereinsvorsitzender
Du hast völlig recht und das wurde schon vor Jahren so diskutiert.
Wichtig wäre meiner Meinung nach, die Online-Medien wie Heise, Telepolis,
Chip.de und andere stärker zu interessieren und zu involvieren.
Die Muds haben im Vergleich zu anderen Onlinespielen ja auch einige
Alleinstellungsmerkmale, angefangen dabei, dass sie die einzigen
MMO für Blinde und Sehbehinderte sind, und nicht aufgehört damit,
dass sie zum Teil zwischen 10 und 18 Jahren existieren, länger, als
jedes andere MMO auf der Welt.
Man sollte aber auch nicht versuchen, nach der falschen
Audience zu fischen. Leute, die die Komplettlösung auf
der nächsten Websiteerwarten, passen sehr wohl zu WoW
oder GuildWars, und sind in Muds, wo das Grabbeln nach
der passenden Syntax eher überkultiviert wird, fehl am
Platze, und es ist nicht zielführend, ein solches Publikum,
oder auch eines, das nach 10 Minuten Üben über "Grinden"
jammert, anziehen zu wollen.
Wir sollten uns nichts vormachen: Muds sind etwas für die
Härtesten aus der Gamer-Community, und das nicht bloss wegen
der Textorientierung.
Wenn wir in die Öffentlichkeit gehen, sollten wir uns vorher
überlegt haben, wie, warum, und welche Spieler wir anzuziehen
wuenschen. Sonst wird das nichts.
regards, es
* Blinde
* Pen & Paper Rollenspieler
* Leute die gern lesen (Fantasy, SF) und eine blühende Fantasie haben
und denen Klickibunti-Grafik nicht soo wichtig ist
* Altersgruppe heutzutage eher (25-40) -> also Eltern, wir haben im MG
so viele Familienmütter und -väter (davon viele Mudkinder) dass es
einen schon bedenklich erscheint (Sekte und so)
* ggf. Studenten
* Informatiker / Naturwissenschaftler (die sind auch alle etwas
verdreht)
Mesi
> Die Muds haben im Vergleich zu anderen Onlinespielen ja auch einige
> Alleinstellungsmerkmale, angefangen dabei, dass sie die einzigen
> MMO für Blinde und Sehbehinderte sind, und nicht aufgehört damit,
> dass sie zum Teil zwischen 10 und 18 Jahren existieren, länger, als
> jedes andere MMO auf der Welt.
Allerdings haben moderne MMOs von ihren Vorläufern gelernt und stehen
kaum hinterher. Der Punkt mit den Sehbehinderten ist nicht ganz
unwichtig, zumal das noch eine Lücke im MMO-Sektor ist, die nicht
gefüllt wird.
> Man sollte aber auch nicht versuchen, nach der falschen
> Audience zu fischen. Leute, die die Komplettlösung auf
> der nächsten Websiteerwarten, passen sehr wohl zu WoW
> oder GuildWars, und sind in Muds, wo das Grabbeln nach
> der passenden Syntax eher überkultiviert wird, fehl am
> Platze, und es ist nicht zielführend, ein solches Publikum,
> oder auch eines, das nach 10 Minuten Üben über "Grinden"
> jammert, anziehen zu wollen.
Harte Gamer gibt es überall, man erkennt sie einfach daran, ob sie gut,
selbstständig und teamfähig sind oder nicht.
Es gibt leider viele, die auch in den Grafikmmos sehr hilflos agieren,
da sie mit der ganzen Materie nicht vertraut sind, aber durch das
einfach zu erlernende Spielprinzip gestützt sind.
Diese brauchen Guides, Datenbanken und möglichst eine Lösung auf Papier,
um sich reinzufinden. Aber es soll wohl auch eine Metamorphose zum
erfahrenen Spieler möglich sein, das dauert aber. Gute Guides sind also
nichts schlechtes, da man etwas handfestes anbietet, wodurch
Frustfaktoren im Einstieg vermieden werden.
> Wir sollten uns nichts vormachen: Muds sind etwas für die
> Härtesten aus der Gamer-Community, und das nicht bloss wegen
> der Textorientierung.
Ich hab mal in meiner WoW-Community ein wenig Muds herumgezeigt, das
Interesse ist eher mässig, wobei es einige immerhin noch interessant
(interessanter als diverse Browsergames) fanden und längere Zeit im Mud
verbracht haben. Bei aller Hilfestellung durch Newbiekurse, etc, kann
ein erfahrener Spieler oft kaum ersetzt werden.
Eventuell sollte später von Mud.de ausgehend mal versucht werden, mit
Spieleportalen wie gamona oder ingame zu kommunizieren. Selbst wenn
nicht mehr als ein Artikel über die Dinosaurier unter den MMOs
herauskommt, wäre dadurch zumindest ein wenig Aufmerksamkeit gewiss.
Also hoemma - das habe ich jetzt ueberlesen ;)
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