Ab 2. Oktober 2008 in Greifswald
Ab 4. Oktober 2008 in Putbus
Ab 23. Oktober 2008 in Stralsund
Premiere
Die Jahreswende 1978/79 wurde begleitet von einem heftigen
Wintereinbruch mit groᅵen Schneemassen. In weiten Teilen der DDR tᅵrmten
sich Schneewᅵnde auf, die den Straᅵen- und Schienenverkehr blockierten
und das ᅵffentliche Leben stellenweise lahmlegten. Auch Greifswald war
davon betroffen und mit der Stadt das Kernkraftwerk "Bruno Leuschner" in
Lubmin. Dabei traf der Wintereinbruch eine Schicht der
Kraftwerksmitarbeitenden besonders hart. Fᅵr mehrere Tage machten
zugeschneite Straᅵen und Schienen die Ablᅵsung der Schicht C unmᅵglich.
Doch an eine Abschaltung des Kraftwerks war nicht zu denken, da andere
Kraftwerke der DDR bereits vor dem Schnee kapitulieren mussten.
Ausgehend von diesen Ereignissen rekonstruiert das Theaterprojekt
"Schicht C" ein wichtiges Stᅵck Greifswalder Stadtgeschichte. Das
Kernkraftwerk war ᅵber Jahrzehnte ein grundlegender Bestandteil der
Stadt und des Lebens vieler hier ansᅵssiger Menschen. In Gesprᅵchen mit
(ehemaligen) Mitarbeitenden und vielen anderen Bᅵrgerinnen und Bᅵrgern
sollen Erinnerungen an den Bau des Kraftwerks und seine Entwicklung bis
hin zur Schlieᅵung und zum Rᅵckbau wachgerufen werden. Ausgehend von
diesen Lebensgeschichten werden die Spuren erforscht, die das Kraftwerk
in die Stadt eingeschrieben hat. Daraus entsteht ein Theaterstᅵck ᅵber
Greifswald, das Kraftwerk und die damit verbundenen Menschen, aber auch
ᅵber die Spuren und Erinnerungen, die derartige gesellschaftliche
Umbrᅵche in jedem Einzelnen und in der Gemeinschaft hinterlassen.
> Schicht C -- Eine Stadt und die Energie
> Schauspielprojekt in Zusammenarbeit mit lunatiks produktion
> Gef rdert durch den Fonds Heimspiel der Kulturstiftung des Bundes
>
> Ab 2. Oktober 2008 in Greifswald
Das Greifswalder Stadttheater war uns schon immer ein Born schönster
Erheiterung.
EGO
Wie "Erheiterung" bei Euch Möchtgernburschis aussah, kann ich mir
lebhaft aus Manns "Untertan" erschließen.
Die von mir beworbene Inszenierung riß übrigens inzwischen den
gestrengen Kritiker der "Ostsee-Zeitung" zu einem wahren
Begeisterungssturm hin.
Mit dem Ergebnis, daß das Stück nun wohl für ewige Zeiten ausverkauft ist.
UG