On Fri, 10 May 2013 01:07:36 -0700 (PDT), Peter Veith <
ve...@snafu.de>
wrote:
>Der auch noch die Wahrheit schreibt ... rechtb abgefeimt, gell?!
>Wollen wir wieder Geschichtsunterricht f�r alle machen? Bei Dir ist
>das offenbar n�tig!
Au ja!
>> Die USA wurden erst am
>> 11. Dezember 1941 als Kriegsteilnehmer in den Weltkrieg hineingezogen.
>
>Zwei Anmerkungen:
>
>- die stehende westdeutsche Redewendung lautet "Eintritt der
>Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg" ... Du wei�t, bei
>Propaganda nie variieren! Du meinst wohl die Kriegserkl�rung
>Deutschlands (und Italiens) an die USA. "Unsere Nazis" verweise nicht
>ganz unrichtig u.a. auf die Aktivit�ten der USA im d�nischen Gr�nland
>(April 1941) und die Besetzung Islands (Juli 1941).
Dass die USA nicht wirklich neutral waren, sondern des kriegf�hrende
England mit R�stungsg�tern belieferten und die Transportwege zu
sch�tzen versuchten, bestreitet niemand. Du willst doch eigentlich
argumentieren, die Westalliierten h�tten sich rausgehalten und die
Last der Sowjetunion �berlassen (die doch �berhaupt erst seit Juni '41
Kriegsteilnehmer war, es sei denn, man rechnet sie - Polen '39 - als
stillen Verb�ndeten der Deutschen).
>- Wann wurden die Deutschen (das erstemal weltweit) gestoppt? Richtig,
>1941 in der Schlacht um Moskau ... quasi iohne jede Hilfe von Au�en.
Die Luftschlacht um England und die daraus folgende Verhinderung einer
Invasion steht wohl nicht in deinem Geschichtsbuch? Dieser R�ckschlag
war �brigens auch der unmittelbare Ausl�ser des �berfalls auf die
Sowjetunion.
>
>> ... aber die betreffenden Vertr�ge wurden �berhaupt
>> erst 1942 abgeschlossen
>
>Ja, weil sich die Westalliierten offenbar "�berschlagen" haben, der
>UdSSR, die ca. 120.000 deustche Soldaten pro *Monat* (pro Quartal etwa
>ein ganzer deutscher Geburtenjahrgang) vernichtete, zu helfen. Allein
>im August 1941 betrugen die deutschen Verluste fast 200.000 Mann.
Willst du ihnen vorwerfen, dass es auch in ihrem Interesse war, die
heldenhaft k�mpfende sowjetunion zu unterst�tzen? Welch verwerfliches
Handeln!
>Die ersten Materiallieferungen an die UdSSR gibt es nach dem Lend-
>Lease-Act tats�chlich bereits ab August 1941. Der Lend-Lease-Act wurde
>allerdings erst mit der Pr�sidentendirektive vom 7.11.1941 offiziell
>auf die UdSSR ausgedehnt. Sie machten im ganzen Jahr 1941 - wie
>erw�hnt - nur etwa *ein Hundertstel* aus.
Wiederholung einer irref�hrenden Information macht eine Behauptung
nicht �berzeugender. Wenn die Lieferungen erst gegen Ende das Jahres
anliefen, k�nnen sie nur einen kleinen Teil der Lieferungen bis '45
ausgemacht haben.
>Erst ab 1943 bekamen die Lieferungen einen ma�geblichen Einfluss auf
>die sowjetische Kriegf�hrung.
Oh, sie hatten doch einen ma�geblichen Einfluss?
>Die G�ter der Alliierten unterst�tzten
>insbesondere den Transport- und Kommunikationssektor. Dazu kamen
>Lebensmitteln, Rohstoffe wie Aluminium, Buntmetalle, um Engp�ssen in
>der Versorgungs- und R�stungsindustrie entgegenzuwirken.
Du dr�ckst es verquast aus. Ihre Panzer bauten die Sowjets selber, bei
allem anderen spielten die US-Lieferungen eine wichtige Rolle, auch
bei Milit�rfahrzeugen (bei dir unter "Transport-") und bei Flugzeugen
(bei dir nicht mehr erw�hnt).
>FAKT
>Die Lieferungen griffen erst dann, als Deutschland bereits
>wirkungsvoll gestoppt und die SU nach Stalingrad in der Offensive
>war.
Jetzt frage ich mich, warum die Sowjets dann so dringend nach der
zweiten Front verlangten, wenn die heldenhafte Rote Armee alles schon
alleine hingekriegt hatte. Argumentiere bitte ein wenig konsistenter,
Genosse. Das gilt auch f�r das Folgende. Letztlich variierst du immer
wieder die Behauptung, die Sowjetunion habe/h�tte den Krieg alleine
gewonnen.
>Also, vielleicht hat sich Martin mit seiner Aussage "Ohne die massiven
>Milit�rhilfen der Amerikaner w�ren die Russen nicht ansatzweise so
>weit gekommen" nur ungl�cklich ausgedr�ckt. Vielleicht wollte er
>schreiben:
>
>"Ohne die Lieferung von Transportmitteln der Amerikaner ab 1942/43
>w�ren die Russen etwas langsamer nach Berlin gekommen" ... das w�rde
>ich ihm sogar unterschreiben
>> > hhhmm, mu�ten die Lieferungen nicht bezahlt werden?!
>>
>> Sch�n, sowas in Frageform zu kleiden. Urspr�nglich sollten die
>> Lieferungen ... bezahlt werden ... Tats�chlich gezahlt wurde letztlich
>> nicht viel.
>
>"Bel�che" w�ren von Vorteil.
Alter Trick der Umkehrung der Beweislast. Eine Nicht-Bezahlung kann
man nicht belegen. Belege bitte, wieviel wann bezahlt wurde.
>�brigens, die US- Lieferungen bis zur Invasion Mitte 1944(!) waren nur
>Plazebos, statt einer fr�hzeitigen zweiten Front, die die SU h�tte
>entlasten k�nnen. Die USA / GB wollten die SU ausbluten lassen ...
>haben sie auch weitgehend geschafft.
Das ist die Zusammenfassung der Standard-Propagandabehauptungen. die
seit Beginn des Kalten Kriegs verbreitet werden, und die durch
Wiederholung weder plausibler noch zutreffender werden
Au�erdem hast du uns doch gerade erz�hlt, die Rote Armee hat/h�tte
auch ohne Hilfe der Westalliierten gesiegt. Konsistenz! Man sollte
Propagandabehauptungen nicht einfach aneinanderreien.