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Der 1. Computer (zu Weihnachten)

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axel

unread,
Jan 9, 2012, 2:23:34 AM1/9/12
to
Hallo

Ich suche fuer ein Projekt Weihnachtsgeschichten.
Der 1. Rechner, den man zu Weihnachten bekommen hat, der bleibt in
Erinnerung.

Und diese Erinnerungen moechte ich gerne sammeln. Kann mir wer seine
Geschichte erzaehlen bzw aufschreiben?
Bilder haette ich da natuerlich auch gerne *G*
Gut waere es auch wenn ich das Material auch weiter veroeffentlichen kann.

Mein erster Rechner war ein Schneider CPC 464, den ich mit 11 zu Weihnachten
bekommen habe. Eigentlich wollte ich ja einen C64 haben - 5 Geräte, die ich
gekauft hatte, waren jedoch defekt und wurden immer wieder umgetauscht.
Mit dem Schneider wurde ich dann aber gluecklich. Und das Basic mochte ich
sehr ;)

ax...@computersammler.de


Axel

Ralph Spitzner

unread,
Jan 9, 2012, 7:08:28 AM1/9/12
to
axel wrote:
> Hallo
>
> Ich suche fuer ein Projekt Weihnachtsgeschichten.
[...]
> ax...@computersammler.de
>
>
> Axel

Macht man das an Weihnachten fest ?

ZX81, MTX512, QL, Amiga; nichts davon gab's zum
Fest (Jedenfalls nicht puenktlich :-P )

-rasp

Ralf Kiefer

unread,
Jan 9, 2012, 8:12:22 AM1/9/12
to
Ralph Spitzner wrote:

> nichts davon gab's zum
> Fest (Jedenfalls nicht puenktlich :-P )

Apple beherrschte schon in den frühen 80er Jahren das Timing: den Mac
gab's exakt 11 Monate vor Heiligabend 1984.

Gruß, Ralf ;-)

axel

unread,
Jan 9, 2012, 10:24:37 AM1/9/12
to
Nicht umbedingt *G*
Aber manxch wer hat den da dann doch bekommen ;)

Ein MTX512 fehlt mir hier in meiner Sammlung *G*
Und ghegen nen weiteren QL haet ich auch nichts einzuwenden -
in der April-Ausgabe der Chip von 1984 ist ein huebscher Test drinnen. (ist
sowieso eine der #besten' Chip's die ich bis jetzt gelesen habe ;)

Axel

Markus Kleefuss

unread,
Jan 9, 2012, 2:27:08 PM1/9/12
to
Moin

ZX81
Mattell Aquarius
Apple II+
Epson PC-E
Macs von 68030 - G3 bis 2005

Alle selbst gekauft. Zu Weihnachten gabs nur nützliches Zeugs :-D.

Gruß
Markus


--
http://markus.hat-gar-keine-homepage.de/

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axel

unread,
Jan 10, 2012, 2:23:43 AM1/10/12
to

> Nix zu Weihnachten hier. Ich hatte meinen ersten Computer, einen C64, an
> einem heißen Sommertag im frühen September 1984 (IIRC) gekauft. Und stand
> mit dem Paket an einer Bushaltestelle in flirrender Hitze, und der Bus
> wollte einfach nicht kommen.
>
> Das werde ich auch nie vergessen. :-)


*GRINS*

Wie einer der ersten Sonnentage hier vor Ort. Ich schau ins IRC und finde
einen Chat mit dem Topic 'wer bei diesem Wetter im IRC ist ist echt
bescheuert'. Da bin ich dann rein und stelle fest das 5 von den 7 Personen
im Chat aus dem selben Ort sind ...

Torsten Schneider

unread,
Jan 10, 2012, 2:51:37 AM1/10/12
to
axel <axel....@tu-clausthal.de> wrote:

>Ich suche fuer ein Projekt Weihnachtsgeschichten.
>Der 1. Rechner, den man zu Weihnachten bekommen hat, der bleibt in
>Erinnerung.

Ich hab meinen ersten (ZX Spectrum) dummerweise zum Geburtstag im
Hochsommer bekommen, kann also nicht mitreden ;)

War aber furchtbar, weil Vobis damals Lieferprobleme hatte. Wusste, was
ich bekommen sollte, aber hab in den Ferien jeden Tag sehnsüchtig auf
das Postauto gewartet, natürlich kam das erst gefühlte 100 Jahre später.


Viele Grüße, Torsten

Robert Doerfler

unread,
Jan 10, 2012, 3:31:54 AM1/10/12
to
Ich hab meinen Commodore 128 D im Jahr 1992 zum Schulanfang bekommen ;)

axel

unread,
Jan 10, 2012, 5:38:26 AM1/10/12
to
Hmmm, wie es aussieht haben Computerfreaks ihre Rechner nicht zu Weihnachten
bekommen .... oder so aehnlich ;)

Christian Potzinger

unread,
Jan 10, 2012, 7:23:34 AM1/10/12
to
axel schrieb:

> Hmmm, wie es aussieht haben Computerfreaks ihre
> Rechner nicht zu Weihnachten bekommen ....

Schliesslich sind ja WIR die Freaks, nicht die Eltern ;)

> oder so aehnlich ;)

Oder genau so. Hier war es 1985 ein ZX81.
--
ryl: G'Kar

Gert Doering

unread,
Jan 10, 2012, 8:46:41 AM1/10/12
to
axel <axel....@tu-clausthal.de> writes:

>Hmmm, wie es aussieht haben Computerfreaks ihre Rechner nicht zu Weihnachten
>bekommen .... oder so aehnlich ;)

Indeed. Mein SX64 kam auch zum Geburtstag im Sommer :-)

gert
--
USENET is *not* the non-clickable part of WWW!
//www.muc.de/~gert/
Gert Doering - Munich, Germany ge...@greenie.muc.de
fax: +49-89-35655025 ge...@net.informatik.tu-muenchen.de

Christian Potzinger

unread,
Jan 10, 2012, 10:10:23 AM1/10/12
to
Gert Doering schrieb:

> ...SX64...

Angeber ;-P
--
ryl: G'Kar

Markus Elsken

unread,
Jan 10, 2012, 10:51:27 AM1/10/12
to
Moin!

Am 10.01.12 14:46, schrieb Gert Doering:
> Mein SX64 kam auch zum Geburtstag im Sommer

Bei mir gab es nur eine Raubkopie aus China, die so ähnlich heisst.
Steht C65 drauf...

mfg Markus

Christian Potzinger

unread,
Jan 10, 2012, 11:34:05 AM1/10/12
to
Markus Elsken schrieb:

> Bei mir gab es nur eine Raubkopie aus China,
> die so ähnlich heisst. Steht C65 drauf...

Bist du sicher, dass es nicht einer der wenigen
Prototypen eines C65 ist?
--
ryl: G'Kar

Andreas Bockelmann

unread,
Jan 10, 2012, 12:30:00 PM1/10/12
to
axel schrieb:
> Hmmm, wie es aussieht haben Computerfreaks ihre Rechner nicht zu Weihnachten
> bekommen .... oder so aehnlich ;)

Ich babe mir meinen ersten Computer einen Tag nach meinem 18. Geburtstag
gekauft. Er hatte noch die hellen F-Tasten aus britischer Fertigung,
sprich war aus der ersten Serie.

--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
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Robert Doerfler

unread,
Jan 10, 2012, 12:39:10 PM1/10/12
to
Ich geb dir 5 Euro fuer diesen seltsamen C65 :->

Patrick Schaefer

unread,
Jan 10, 2012, 2:22:21 PM1/10/12
to
Am 09.01.2012 08:23 schrieb axel:

> Der 1. Rechner, den man zu Weihnachten bekommen hat, der bleibt in
> Erinnerung.

Zu Weihnachten habe ich noch keinen bekommen. Für den ersten musste ich
lange sparen, das war ein Apple ][-Nachbau von Völkner Elektronik, für
999,- DM im Jahre 1985. Für einen "richtigen" hat's damals nicht
gereicht. Den habe ich dann Jahre später auf dem Flohmarkt mitgenommen.
Daraus wurde über die Jahre eine dicke Sammlung, mit Apple ][, //e, //c,
IIGS, ///, Lisa, Mac128 bis SE/30.

Also alles irgendwie Vergangenheitsbewältigung ;-)


Gruß
Patrick

Sebastian Barthel

unread,
Jan 10, 2012, 2:49:51 PM1/10/12
to
Am Tue, 10 Jan 2012 17:39:10 +0000 schrieb Robert Doerfler:
> Ich geb dir 5 Euro fuer diesen seltsamen C65 :->

Ich biete Dir eine Information, für 15% vom Verkaufserlös ...
und damit diesen Link <http://www.ebay.de/itm/290618229471> =:o

Gruß, Sebastian

Thorsten Günther

unread,
Jan 10, 2012, 4:09:04 PM1/10/12
to
Am 10.01.2012 11:38, schrieb axel:
> Hmmm, wie es aussieht haben Computerfreaks ihre Rechner nicht zu Weihnachten
> bekommen .... oder so aehnlich ;)

Yep, meinen Atari 800XL habe ich mir von Konfirmations-Geldgeschenken
(keine Bange, ich bin da nicht mehr Mitglied) + Einkünften vom Austragen
der Tageszeitung (das konnte man halt damals noch als Schüler - die
Zeitung kam mittags , heute soll das ja meist frühmorgens passieren)
gekauft - bei Karstadt im EKZ Hamburger Straße, die als allererster
Händler in Hamburg den Preis von DM 899,- auf DM 649,- gesenkt hatten.

Eine gebrauchte Floppy 810 habe ich einem Schulfreund für DM 400,-
abgekauft (der hatte eine 1050), mit der hatte ich aber nur Ärger
(dejustierte sich ständig). Nach kurzfristiger Notlösung Datasette habe
ich dann bei Vobis in Aachen für DM 444,- eine 1050 bestellt und für DM
398,- geliefert bekommen (zwischenzeitliche Preissenkungen gab man
damals noch an den Kunden weiter!).

Thorsten

Robert Doerfler

unread,
Jan 10, 2012, 4:13:19 PM1/10/12
to
Also 6450 Euro ist mal schon ein neuer Maßstab. Ich hab noch Preise
um die 2000 Euro in Erinnerung. Ebay ...

Christian Potzinger

unread,
Jan 10, 2012, 5:17:02 PM1/10/12
to
Robert Doerfler schrieb:

>> Ich biete Dir eine Information, für 15% vom Verkaufserlös ...
>> und damit diesen Link <http://www.ebay.de/itm/290618229471> =:o

> Also 6450 Euro ist mal schon ein neuer Maßstab. Ich hab noch
> Preise um die 2000 Euro in Erinnerung. Ebay ...

Der ist wahrscheinlich so teuer, weil der Anbieter das Geld
für Lehrer benötigt ;) Mann, was der Mist schreiben kann...
--
ryl: G'Kar

Goetz Hoffart

unread,
Jan 10, 2012, 6:20:14 PM1/10/12
to
Christian Potzinger <news-...@gmx.at> wrote:

> Mann, was der Mist schreiben kann...

Also Nichtkenner der Commodore-Szene dachte ich, ich lese mal bei
Wikipedia über den C65 nach. Neutral point of view ist es aber nicht
gerade, einen 6502-Rechner mit 128 KB RAM von anno 1990/1991 im
wesentlichen als »kann mit Amiga und PC teilweise mithalten« zu
beschreiben - keine kritische Distanz zu erkennen. Der C65 wäre ab
Markteintritt (der wohl eher 1991 erfolgt wäre) schon veraltet gewesen.

Grüße
Götz
--
http://www.knubbelmac.de/

Thorsten Günther

unread,
Jan 11, 2012, 12:30:19 PM1/11/12
to
Am 11.01.2012 00:20, schrieb Goetz Hoffart:
> Also Nichtkenner der Commodore-Szene dachte ich, ich lese mal bei
> Wikipedia über den C65 nach. Neutral point of view ist es aber nicht
> gerade, einen 6502-Rechner mit 128 KB RAM von anno 1990/1991 im
> wesentlichen als »kann mit Amiga und PC teilweise mithalten« zu
> beschreiben - keine kritische Distanz zu erkennen. Der C65 wäre ab
> Markteintritt (der wohl eher 1991 erfolgt wäre) schon veraltet gewesen.

Na ja, die Happy-Computer hat ja auch in den späten Ausgaben mal so
schräge Ansichten vertreten ("Dauerbrenner C64" o.s.ä. zu einer Zeit,
als Atari seine Restbestände 520STM incl. Floppy und Maus für 100 Mark
weniger verramschte, als der C64 mit Floppy kostete), da fehlt auch
manchem Fan (man war ja fast automatisch Fan des Computers, den man
gekauft hatte, es war ja immer der beste Computer der Welt, schließlich
hatte man viel Geld dafür ausgegeben) die kritische Distanz - ein
Phänomen, das man heutzutage noch bei Apple-Jüngern findet.

Thorsten

Gerrit Heitsch

unread,
Jan 11, 2012, 12:39:58 PM1/11/12
to
On 01/11/2012 06:30 PM, Thorsten Günther wrote:
> Na ja, die Happy-Computer hat ja auch in den späten Ausgaben mal so
> schräge Ansichten vertreten ("Dauerbrenner C64" o.s.ä. zu einer Zeit,
> als Atari seine Restbestände 520STM incl. Floppy und Maus für 100 Mark
> weniger verramschte, als der C64 mit Floppy kostete),

Der C64 hat sich aber zu diesem Zeitpunkt noch verkauft, die Aussage war
also so falsch nicht.

Hörte die Produktion des C64 nicht erst mit der Pleite von Commodore auf?

Gerrit


Andreas Kohlbach

unread,
Jan 11, 2012, 4:04:51 PM1/11/12
to
Thorsten Günther wrote on 11. January 2012:
>
> Na ja, die Happy-Computer hat ja auch in den späten Ausgaben mal so
> schräge Ansichten vertreten ("Dauerbrenner C64" o.s.ä. zu einer Zeit,
> als Atari seine Restbestände 520STM incl. Floppy und Maus für 100 Mark
> weniger verramschte, als der C64 mit Floppy kostete), da fehlt auch
> manchem Fan (man war ja fast automatisch Fan des Computers, den man
> gekauft hatte, es war ja immer der beste Computer der Welt,
> schließlich hatte man viel Geld dafür ausgegeben) die kritische
> Distanz - ein Phänomen, das man heutzutage noch bei Apple-Jüngern
> findet.

Aber auch bei Windows VS Linux.

Wie damals ist es auch hier so, dass es einem unglaublich schwer fällt,
Gewohntes liegen zu lassen, und etwas anderes auszuprobieren. Man wird
i.d.R., selbst wenn das Neue eigentlich eher das ist, was man eigentlich
will, wieder zum Gewohnten zurück kehren.
--
Andreas
84. Where's the GUI on this thing?
--Top 100 things you don't want the sysadmin to say

Thorsten Günther

unread,
Jan 11, 2012, 4:47:36 PM1/11/12
to
Am 11.01.2012 22:04, schrieb Andreas Kohlbach:
> Thorsten Günther wrote on 11. January 2012:
>>
>> Na ja, die Happy-Computer hat ja auch in den späten Ausgaben mal so
>> schräge Ansichten vertreten ("Dauerbrenner C64" o.s.ä. zu einer Zeit,
>> als Atari seine Restbestände 520STM incl. Floppy und Maus für 100 Mark
>> weniger verramschte, als der C64 mit Floppy kostete), da fehlt auch
>> manchem Fan (man war ja fast automatisch Fan des Computers, den man
>> gekauft hatte, es war ja immer der beste Computer der Welt,
>> schließlich hatte man viel Geld dafür ausgegeben) die kritische
>> Distanz - ein Phänomen, das man heutzutage noch bei Apple-Jüngern
>> findet.
>
> Aber auch bei Windows VS Linux.

Du wirst kaum jemanden finden, der Windows ganz toll findet oder ein
Windows-Fan ist - auch nicht unter Windows-Usern. Ich z.B. verwende es
v.a. deshalb noch, weil es für mein Fax-AIO keinen vernünftigen
Linux-Treiber gibt - man kann damit unter Linux gerade mal drucken. Mein
nächstes AIO wird definitiv danach ausgewählt, ob man damit auch unter
Linux faxen und scannen kann.

Thorsten


markus h. massner

unread,
Jan 12, 2012, 12:56:13 PM1/12/12
to
Am 09.01.2012 08:23, schrieb axel:
> Hallo
>
Moin Moin

> Ich suche fuer ein Projekt Weihnachtsgeschichten.
> Der 1. Rechner, den man zu Weihnachten bekommen hat, der bleibt in
> Erinnerung.
>

Was ist das denn für ein projekt wenn ich fragen darf?

> Und diese Erinnerungen moechte ich gerne sammeln. Kann mir wer seine
> Geschichte erzaehlen bzw aufschreiben?
> Bilder haette ich da natuerlich auch gerne *G*
> Gut waere es auch wenn ich das Material auch weiter veroeffentlichen kann.
>

Mein erster Computer war auch ein CPC464 und ich liebte ihn. allerdings
nur halb zu weihnacht da meine family nicht so dicke geld hatte war es
geburtstag und weihnachten zusammen (bin im november geboren).
von meinen konfirmantengeld kaufte ich mir dann eine doppelfloppy von
vortex für damalige stolze 950 dm. damals gabs einen xt mit floppy schon
für 899 euro und ich habe lange überlegt ob ich nicht vielleicht doch
eine dose kaufen sollte.
durch rasenmähen und andere tätigkeiten konnte ich mir eine leere
speichererweiterung kaufen die dann von meiner mom in der firma mit
"sachen die rumflogen" auf 512kb (maximalausbau) aufgerüstet wurden.
irgendwann kahm noch ein dpm2000 dazu.
doch zurück zu xmas.. ja war toll endlich auch einen computer zu haben,
aber da ich damals null ahnung hatte und es in meinem dorf nur leute mit
c64 gab war ich der aussenseiter und auch schnell gefrustet.
besser wurde alles als wir in die "grossstatt" (nürnberg) zogen und ich
eine computerzeitschrift für den cpc fand. ich war nicht mehr allein.
hab mich dann dank 1,4mb floppy und 512kb ram an cp/m gemacht und meinen
guten alten cpc noch bis mitte der 90er als hauptcomputer benutzt. als
es schon 486er gab sass ich immer noch zufrieden an meinem cpc....
leider starb mein geliebtes stück im jahre 97 auf recht misteriöse
weise... meine mom brachte das gute stück zur arbeit (itt) da er immer
mehr macken hatte aber dort ist er ihr "angeblich" (das ist die
geschichte die ich bis jetzt komisch finde) so komisch aus dem auto
gefallen das ein anderes vorbeifahrendes auto drüberfuhr.... rip *schnief*
mittlerweile habe ich die gesamte linie cpc464, 664, 6128 und die beiden
joyce rechner in meiner sammlung aber ich vermisse ihn immer noch dieses
einen, meinen ersten computer.
danach hatte ich nur sehr kurze zeit eine dose, war dann aber mehr von
os/2 begeistert und dann arbeitsbedingt der unix welt verfallen...


grüße

Andreas Dau

unread,
Jan 13, 2012, 2:37:51 AM1/13/12
to
Andreas Kohlbach:
> Thorsten Günther wrote on 11. January 2012:

[computer propria computer optima]

> Aber auch bei Windows VS Linux.
>
> Wie damals ist es auch hier so, dass es einem unglaublich schwer fällt,
> Gewohntes liegen zu lassen, und etwas anderes auszuprobieren. Man wird
> i.d.R., selbst wenn das Neue eigentlich eher das ist, was man eigentlich
> will, wieder zum Gewohnten zurück kehren.

Ja, das ist so ungefähr der Grund, warum ich mir KDE immer noch antue.

cu,
ada

Arno Welzel

unread,
Jan 13, 2012, 11:56:33 AM1/13/12
to
axel, 2012-01-09 08:23:

> Ich suche fuer ein Projekt Weihnachtsgeschichten.
> Der 1. Rechner, den man zu Weihnachten bekommen hat, der bleibt in
> Erinnerung.
>
> Und diese Erinnerungen moechte ich gerne sammeln. Kann mir wer seine
> Geschichte erzaehlen bzw aufschreiben?

Nun ja - direkt mit Weihnachten kann ich nicht dienen, da ich meinen
ersten eigenen Computer - einen Commodore VC20 - im Spätsommer 1984 von
selbst zusammengespartem Geld und einem kleinen Zuschuss der Familie
gebraucht gekauft habe.

Wer es etwas ausführlicher lesen will:
<http://arnowelzel.de/wiki/de/computer/computergeschichte>

> Bilder haette ich da natuerlich auch gerne *G*
> Gut waere es auch wenn ich das Material auch weiter veroeffentlichen kann.

Der verlinkte Artikel steht unter CC-BY-SA - darf also im Rahmen der
Creative Commons Lizenz bei Namensnennung und Beibehaltung der Lizenz
verwendet werden.


--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de

Christian Brandt

unread,
Jan 13, 2012, 1:23:13 PM1/13/12
to
Am 11.01.2012 18:39, schrieb Gerrit Heitsch:

> Hörte die Produktion des C64 nicht erst mit der Pleite von Commodore auf?

Jein.

Schon mehrere Monate vor der Pleite lief keine Produktion des C64 mehr
aber es gab genügend Restbestände an Bauteilen um aus dem Stegreif ein
paar 1.000 nachzubauen und weitere Ersatzteile für noch mehr
Gerätschaften. Die sind dann irgendwie in den Markt diffundiert.

Imho war die Produktion schon 1991 praktisch nicht mehr nennenswert und
es wurden jahrelang Restbestände verramscht.

Christian Brandt

Christian Brandt

unread,
Jan 13, 2012, 3:43:51 PM1/13/12
to
Am 09.01.2012 08:23, schrieb axel:

> Ich suche fuer ein Projekt Weihnachtsgeschichten.
> Der 1. Rechner, den man zu Weihnachten bekommen hat, der bleibt in
> Erinnerung.

Zählen auch Spielkonsolen?

Mein erstes Atari VCS 2600 bekam ich zu Weihnachten 1982 im Alter von
zehn Jahren nachdem ich bei einem Bekannten an einem CBM3032
herumgespielt hatte und ein derartiger Computer kaum finanzierbar war.
Aus heutiger Sicht bin ich erschrocken daß man mit sowas mal Spaß haben
konnte (spiele derzeit Dungeon Defender und LA Noir, das ist ein weiter
Weg vom alten Donkey Kong und Asteroids).

Der C64 eineinhalb Jahre später war dann kein Weihnachtsgeschenk, wurde
aber mit Weihnachtsgeld finanziert.

Das wiederum war dann Weihnachten 1987 der Amiga 2000, mein wohl
einflußreichster Computer. 1MB RAM, Mausbedienung, eine Floppy. Frisch
ausgepackt war das Gerät eigentlich schlechter zu bedienen als ein C64
aber durch die modulare Architektur kamen mit der Zeit zweite Floppy,
mehrere SCSI-Platten und weitere 8MB RAM dazu. Damit machte ich meinen
ersten Schritte in der DFÜ und mit modernen Programmiersprachen, darauf
lernte ich csh und vim schätzen, sah Minix, surfte das erste mal im
Subnet, dann Usenet und dann Internet.

Den nächsten Weihnachtscomputer habe ich dagegen eher in gruseliger
Erinnerung: Im Jahr 2007 habe ich mir fast pünktlich zu Weihnachten
einen Ersatz für meinen damals sieben Jahre alten Hauptrechner zugelegt
und ihn mehr oder weniger aus Jux auch passend verpackt. Der Rechner
wurde dann erst im Januar ausgepackt und im Februar in Betrieb genommen:
Meiner Mutter platzte ein Aortaanorisma am Herz während der
Weihnachtsvorbereitungen in meinen Wohnzimmer. Sie hat es überlebt
wenngleich der behandelnde Herzchirurg meinte daß er noch nie von einem
Überlebendem in so einem Fall gehört hat. Hätte sie nicht darauf
bestanden den Rechner hübsch zu verpacken wäre sie wohl einfach in ihre
Wohnung gegangen und dort umgekippt ohne daß es jemand gemerkt hätte.

Christian Brandt

Gerrit Heitsch

unread,
Jan 13, 2012, 4:43:59 PM1/13/12
to
On 01/13/2012 09:43 PM, Christian Brandt wrote:


> Mein erstes Atari VCS 2600 bekam ich zu Weihnachten 1982 im Alter von
> zehn Jahren nachdem ich bei einem Bekannten an einem CBM3032
> herumgespielt hatte und ein derartiger Computer kaum finanzierbar war.

Hast du dir mal die Architektur des VCS2600 angesehen? Framebuffer?
IRQs? Wozu...? braucht man nicht... Das ist mal minimalistisch!

Gerrit


Hanno Foest

unread,
Jan 13, 2012, 5:22:02 PM1/13/12
to
Am 13.01.2012 21:43, schrieb Christian Brandt:

> Mein erstes Atari VCS 2600 bekam ich zu Weihnachten 1982 im Alter von
> zehn Jahren nachdem ich bei einem Bekannten an einem CBM3032
> herumgespielt hatte und ein derartiger Computer kaum finanzierbar war.
> Aus heutiger Sicht bin ich erschrocken daß man mit sowas mal Spaß haben
> konnte (spiele derzeit Dungeon Defender und LA Noir, das ist ein weiter
> Weg vom alten Donkey Kong und Asteroids).

Die alten, doch sehr abstrakten Spiele haben durchaus ihren Reiz. Ich
hab schon mal ein junges Pärchen, die eigentlich Resident Evil auf dem
Gamecube spielen wollten, mit meiner uralten Hanimex-Konsole (dem Ding hier:
http://www.pong-picture-page.de/catalog/popup_image.php?pID=1693 ) davon
für einige Stunden erfolgreich abgelenkt. Hat mich selber gewundert, daß
sie das interessierte.

Hanno

Mathias Böwe

unread,
Jan 13, 2012, 5:24:36 PM1/13/12
to
Goetz Hoffart <use...@hoffart.de> wrote:

> Neutral point of view ist es aber nicht
> gerade, einen 6502-Rechner mit 128 KB RAM von anno 1990/1991 im
> wesentlichen als »kann mit Amiga und PC teilweise mithalten« zu
> beschreiben - keine kritische Distanz zu erkennen.

Auch wenn Du in der Sache sicher recht hast - zumindest mit einem PC (in
der Geschmacksrichtung 5150) dürfte der bestimmt mithalten können.
Insofern ist das zwar deutlich durch die rosarote Brille gesehen, aber
nicht grundverkehrt. Eine 68k-Maschine spielt dagegen aber wirklich in
einer anderen Liga.

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur
Message has been deleted

Arno Welzel

unread,
Jan 14, 2012, 4:42:28 AM1/14/12
to
Michael Welle, 2012-01-14 10:08:

> Hallo,
>
> Christian Brandt <bra...@psi5.com> writes:
> [...]
>> surfte das erste mal im Subnet, dann Usenet und dann Internet.
> ^^^^^^
> wenn ich soetwas lese, tut es mir immer ein bischen weh ;). Wer hat
> bzw. wann wurde die Redensart eigentlich erfunden?

Es geht wohl zurück auf die Redensart "channel surfing", mit der man
Fernsehkonsum mit häufigem Senderwechsel ohne spezielle Programmauswahl
bezeichnet und wurde meiner Erinnerung nach in den späten 1990ern so
"eingeführt".

Martin Peters

unread,
Jan 14, 2012, 9:58:53 AM1/14/12
to
Gerrit Heitsch schrieb:
(...)
> Hast du dir mal die Architektur des VCS2600 angesehen? Framebuffer?
> IRQs? Wozu...? braucht man nicht... Das ist mal minimalistisch!

Und trotzdem (oder grade deswegen) bis heute bei Programmierern
und Fans sehr beliebt. Siehe auch:

http://mirror.fem-net.de/CCC/28C3/mp4-h264-HQ/28c3-4711-en-the_atari_2600_video_computer_system_the_ultimate_talk_h264.mp4

Nichts Neues fuer Leute, die das ein wenig verfolgen. Fuer alle
anderen ein durchaus sehenswerter Vortrag (auch wenn das Englisch
besseren sein koennte).

Andreas Bockelmann

unread,
Jan 14, 2012, 9:59:33 AM1/14/12
to
Arno Welzel schrieb:

> Es geht wohl zurück auf die Redensart "channel surfing", mit der man
> Fernsehkonsum mit häufigem Senderwechsel ohne spezielle Programmauswahl
> bezeichnet und wurde meiner Erinnerung nach in den späten 1990ern so
> "eingeführt".

Den Ausdruck kenne ich ab Mitte der 80er vom CB-Funk. Da ging man über
die Kanäle schleichen oder surfen um interessante QSOs zu suchen.

Gerrit Heitsch

unread,
Jan 14, 2012, 10:14:35 AM1/14/12
to
On 01/14/2012 03:58 PM, Martin Peters wrote:
> Gerrit Heitsch schrieb:
> (...)
>> Hast du dir mal die Architektur des VCS2600 angesehen? Framebuffer?
>> IRQs? Wozu...? braucht man nicht... Das ist mal minimalistisch!
>
> Und trotzdem (oder grade deswegen) bis heute bei Programmierern
> und Fans sehr beliebt. Siehe auch:
>
> http://mirror.fem-net.de/CCC/28C3/mp4-h264-HQ/28c3-4711-en-the_atari_2600_video_computer_system_the_ultimate_talk_h264.mp4

Hab ich mir angesehen weil ich wissen wollte, wie man so die
Bildschirmausgabe programmiert. Sehr interessant... Damals musste man
noch programmieren können, und das teilweise zyklengenau
(Google-Stichwort: 'racing the beam').

Die Herausforderungen die sich daraus ergeben sind sicher ein Grund
warum immer noch neue (!) Software und Demos für diese alten Rechner und
Konsolen programmiert werden und man dort teilweise Effekte zu sehen
bekommt bei denen man sich fragt wie das mit dieser Hardware gemacht wurde.

Mit den heutigen Architekturen mit Pipelines und mehrstufigen Caches ist
diese Art der Programmierung gar nicht mehr zu machen (und mit aktueller
Hardware auch nicht mehr nötig). Irgendwie schade...

Gerrit

Ralf Kiefer

unread,
Jan 14, 2012, 5:44:26 PM1/14/12
to
Gerrit Heitsch wrote:

> Hab ich mir angesehen weil ich wissen wollte, wie man so die
> Bildschirmausgabe programmiert. Sehr interessant... Damals musste man
> noch programmieren können, und das teilweise zyklengenau
> (Google-Stichwort: 'racing the beam').

Apple hat das in der 1. Generation der Macs ins Betriebssystem
integriert. Das nannte sich QuickDraw und wurde mit dem VBL(Vertical
Blanking)-Interrupt getriggert. Der Nutzen: da flackerte nichts bei der
Bildschirmdarstellung durch ein während der Darstellung sich änderndes
Bild.

Gruß, Ralf

Thorsten Günther

unread,
Jan 14, 2012, 6:09:24 PM1/14/12
to
Naja, an einer Stelle wurde jedoch deutlich zu sehr gespart: am RAM.
512 oder wenigstens 256 Bytes statt 128 und man hätte deutlich
komplexere und besser aussehende Spiele erschaffen können (die
Supercharger-Cartridge, mit der man eine Datasette anschloß, hatte 6KB
RAM, diese wurden jedoch z.T. als ROM-Ersatz genutzt, aber die sog.
"Super Cartridges" aka "SARA" (Crystal Castles, Dark Chambers, Defender
II (aka Stargate), Desert Falcon, Dig Dug, Fatal Run, Jr. Pac-Man, KLAX,
Millipede, Off the Wall, Radar Lock, Secret Quest, Sprintmaster und
Super Football) von Atari besaßen 256 Bytes RAM und die
"RAM-Plus"-Cartridges (Tunnel Runner, Mountain King und Omega Race) von
CBS besaßen 512 Bytes).

Außerdem ist es enorm schade, daß die Stereo-Lautsprecher eingespart
wurden und bei der PAL-Version des TIA die beiden Kanäle nicht einmal
mehr direkt am Chip separat abgreifbar sind - die ersten Spiele hatten
noch Stereosound (Combat z.B. gibt die Geräusche des linken Panzers auf
AUD0 und die des rechten auf AUD1 aus).


Thorsten

Andreas Kohlbach

unread,
Jan 14, 2012, 9:14:59 PM1/14/12
to
Arno Welzel wrote on 14. January 2012:
>
> Michael Welle, 2012-01-14 10:08:
>
>> Christian Brandt <bra...@psi5.com> writes:
>> [...]
>>> surfte das erste mal im Subnet, dann Usenet und dann Internet.
>> ^^^^^^
>> wenn ich soetwas lese, tut es mir immer ein bischen weh ;). Wer hat
>> bzw. wann wurde die Redensart eigentlich erfunden?
>
> Es geht wohl zurück auf die Redensart "channel surfing", mit der man
> Fernsehkonsum mit häufigem Senderwechsel ohne spezielle Programmauswahl
> bezeichnet und wurde meiner Erinnerung nach in den späten 1990ern so
> "eingeführt".

Das sollte (gefühlt) früher als "späte 90er" sein. Ich meine den Begriff
schon 1996 selbst benutzt zu haben.

Und "channel surfing" ist wohl eher als "Zapping" bekannt?
--
Andreas
You know you're a Redneck when
4. Your boat has not left the driveway in 15 years.

Gerrit Heitsch

unread,
Jan 15, 2012, 3:06:29 AM1/15/12
to
On 01/15/2012 12:09 AM, Thorsten Günther wrote:
> Am 13.01.2012 22:43, schrieb Gerrit Heitsch:
>> On 01/13/2012 09:43 PM, Christian Brandt wrote:
>>
>>
>>> Mein erstes Atari VCS 2600 bekam ich zu Weihnachten 1982 im Alter von
>>> zehn Jahren nachdem ich bei einem Bekannten an einem CBM3032
>>> herumgespielt hatte und ein derartiger Computer kaum finanzierbar war.
>>
>> Hast du dir mal die Architektur des VCS2600 angesehen? Framebuffer?
>> IRQs? Wozu...? braucht man nicht... Das ist mal minimalistisch!
>
> Naja, an einer Stelle wurde jedoch deutlich zu sehr gespart: am RAM.
> 512 oder wenigstens 256 Bytes statt 128 und man hätte deutlich
> komplexere und besser aussehende Spiele erschaffen können

Mag sein... Aber der 6532 hat nur 128 Bytes RAM. Alles andere hätte man
extern anschliessen müssen. Bedeutet mindestens einen Chip mehr. RAM war
damals ausserdem _teuer_. Schau mal nach was ein 2114 (so es das damals
schon gab) zum Designzeitpunkt des 2600 gekostet hat. Nicht nur das RAM
war ein fauler Kompromiss... Statt dem 6507 hätte man besser einen 6502
(IRQs, volle 64KB Adressraum) verbaut und dem Cartridge-Slot mehr Pins
gegeben... Man konnte sich einfach nicht vorstellen, dass man das mal
brauchen würde.


> Außerdem ist es enorm schade, daß die Stereo-Lautsprecher eingespart
> wurden und bei der PAL-Version des TIA die beiden Kanäle nicht einmal
> mehr direkt am Chip separat abgreifbar sind - die ersten Spiele hatten
> noch Stereosound (Combat z.B. gibt die Geräusche des linken Panzers auf
> AUD0 und die des rechten auf AUD1 aus).

Auch hier konnte man sich das nicht vorstellen... Der 2600 war für den
Anschluss über Modulator gedacht und ich bezweifle doch sehr, dass ein
stereotauglicher Modulator verbaut wurde. Also war das egal...

Auch der 2600 ist ein Beispiel wie man beim Design zu kurz greifen kann,
interessant ist aber immer noch, was trotz dieser Limitation mit dem
Gerät gemacht wurde.

Gerrit


Gerrit Heitsch

unread,
Jan 15, 2012, 3:09:13 AM1/15/12
to
Das ist aber nurt entfernt ähnlich zum 2600. Bei letzterem gibt es
keinen Framebuffer, du musst das komplette Bild per CPU Zeile pro Zeile
aufbauen und das für jeden dargestellten Frame. Das verlangt um einiges
präzisere Programmierung als bei Synchronisation über VBlank.

Gerrit

Martin Peters

unread,
Jan 15, 2012, 3:51:14 AM1/15/12
to
Thorsten Günther schrieb:
(...)
> > Hast du dir mal die Architektur des VCS2600 angesehen? Framebuffer?
> > IRQs? Wozu...? braucht man nicht... Das ist mal minimalistisch!
>
> Naja, an einer Stelle wurde jedoch deutlich zu sehr gespart: am RAM.
> 512 oder wenigstens 256 Bytes statt 128 und man hätte deutlich
> komplexere und besser aussehende Spiele erschaffen können

Wie komplex ist komplex genug? Und komplex genug fuer was?

Die 2600 kam 1977 auf den Markt und entstammt damit konzeptionell eher
den Jahren '76 oder gar '75. Die Entwickler duerften damals eher im
Sinn gehabt haben, Telespiele durch etwas Universelleres abzuloesen.
Ueberspitzt gesagt: Womoeglich dachte man eher an Spiele wie Pong als
an Pac Man.

Um so erstaunlicher, was man (spaeter) noch draus gemacht hat.

(...)
> Super Football) von Atari besaßen 256 Bytes RAM und die
> "RAM-Plus"-Cartridges (Tunnel Runner, Mountain King und Omega Race) von
> CBS besaßen 512 Bytes).

Dass spaeter die Grenzen der 2600 ueberwunden werden mussten, kann
man aber nicht den Entwicklern anlasten. Das war wohl eher ihrem
spaeten Erfolg geschuldet.

Goetz Hoffart

unread,
Jan 15, 2012, 3:55:41 AM1/15/12
to
Mathias Böwe <Mathia...@t-online.de> wrote:

> Auch wenn Du in der Sache sicher recht hast - zumindest mit einem PC (in
> der Geschmacksrichtung 5150) dürfte der bestimmt mithalten können.

Ein 5150 ist von 1981, nicht von 1991. Es ist nun keine Kunst, mit einem
10 Jahre alten Murks-Rechner mithalten zu können.

1990/1991 gab es schon 386er.

> Insofern ist das zwar deutlich durch die rosarote Brille gesehen, aber
> nicht grundverkehrt.

Sorry, da komm ich nicht mit. Es ist grundverkehrt. Praktisch alles, was
auf dem Markt war, war besser. Und wenn man eine Amiga oder einen Atari
520 nahm, war man auch in der ähnlichen Preisregion. Ich halte den
Wikipedia-Artikel für Fangeschreibsel (noch schlimmer und einseitiger
ist der Atari-MagiC-Artikel).

> Eine 68k-Maschine spielt dagegen aber wirklich in einer anderen Liga.

Eben. Ein Sinclair QL dürfte besser gewesen sein als der C65, und da war
der auch schon 5 Jahre alt.

Arno Welzel

unread,
Jan 15, 2012, 4:21:46 AM1/15/12
to
Goetz Hoffart, 2012-01-11 00:20:
Welchen Artikel meinst Du?

In <http://de.wikipedia.org/wiki/C65> finde ich keine solchen
Vergleiche. Da wird nur darauf hingewiesne, dass die CPU um
16-Bit-Befehle erweitert wurde - also eben *keine* reine 6502-CPU war -
und dass die Grafikmodi den damals aktuellen PC "durchaus ebenbürtig"
waren, was bei 320*200 mit 256 Farben oder bis zu 1280*400 mit 4 Farben
nicht völlig falsch ist - auch wenn es 1991 schon PC-Grafikkarten mit
deutlich besseren Fähigkeiten gab (IBM 8514/A, Tseng ET 4000, IBM XGA).

Thorsten Günther

unread,
Jan 15, 2012, 4:26:28 AM1/15/12
to
Am 15.01.2012 09:51, schrieb Martin Peters:
> Thorsten Günther schrieb:
> (...)
>>> Hast du dir mal die Architektur des VCS2600 angesehen? Framebuffer?
>>> IRQs? Wozu...? braucht man nicht... Das ist mal minimalistisch!
>>
>> Naja, an einer Stelle wurde jedoch deutlich zu sehr gespart: am RAM.
>> 512 oder wenigstens 256 Bytes statt 128 und man hätte deutlich
>> komplexere und besser aussehende Spiele erschaffen können
>
> Wie komplex ist komplex genug? Und komplex genug fuer was?

Vergleiche doch einfach die SARA-, RAM-Plus- und Supercharger-Spiele
(z.B. Frogger für Supercharger) mit anderen VCS-Spielen.

Z.B. bereitet es auf dem VCS bereits Probleme, die Playfield-Zeile mit
40 Pixeln und zwei Farben im Speicher zu halten, da das RAM nur ein
Nibble und zwei Bytes dafür zur Verfügung hält. Man kann also
Playfield-Zeilen nicht frei "malen" (wie es z.B. für "Dig Dug"
erforderlich ist), sondern nur die 20 Bits doppelt, entweder gespiegelt
oder sich wiederholend. Und dies muß auch den Entwicklern bereits als
Einschränkung aufgefallen sein.

OK, Jay Miner ud sein Team haben zwei Jahre nach dem Erscheinen des VCS
mit dem 400/800 bereits den technischen Nachfolger präsentiert und in
diesem alle Mankos des VCS beseitigt - nur war das keine Konsole,
sondern ein Heimcomputer (und die drei Jahre später auf den Markt
gebrachte Konsolenversion 5200 floppte u.a. dank schlecht designter
Joysticks).

Thorsten

Gerrit Heitsch

unread,
Jan 15, 2012, 4:40:01 AM1/15/12
to
On 01/15/2012 10:26 AM, Thorsten Günther wrote:

> Z.B. bereitet es auf dem VCS bereits Probleme, die Playfield-Zeile mit
> 40 Pixeln und zwei Farben im Speicher zu halten, da das RAM nur ein
> Nibble und zwei Bytes dafür zur Verfügung hält.

Das steht nicht im RAM sondern in 3 Registern der TIA. Die 128 Bytes RAM
im 6532 sind nur Zeropage und Stack.

Natürlich ist das eine Einschränkung wenn man das nur entweder
gespiegelt oder wiederholt ausgeben lassen kann. Spart dafür aber wieder
Speicher (der war damals wie erwähnt teuer). Ausserdem hatte man die
Auswahl 'wiederholt' bzw. 'gespiegelt' pro Zeile, damit konnte man schon
interessante Playfields bauen bei denen man genau hinschauen muss um
diese Einschränkung zu erkennen.


> OK, Jay Miner ud sein Team haben zwei Jahre nach dem Erscheinen des VCS
> mit dem 400/800 bereits den technischen Nachfolger präsentiert und in
> diesem alle Mankos des VCS beseitigt - nur war das keine Konsole,
> sondern ein Heimcomputer (und die drei Jahre später auf den Markt
> gebrachte Konsolenversion 5200 floppte u.a. dank schlecht designter
> Joysticks).

Zumindest beim Atari 400 kann man sich trefflich streiten... Ich hab den
wegen der Folientasten nie für voll genommen.

Gerrit


Thomas Koenig

unread,
Jan 15, 2012, 5:29:24 AM1/15/12
to
Sebastian Barthel <nait...@freenet.de> schrieb:
> und damit diesen Link <http://www.ebay.de/itm/290618229471> =:o

Heiliger Grahl.

'nuff said.

Ralf Kiefer

unread,
Jan 15, 2012, 8:26:10 AM1/15/12
to
Gerrit Heitsch wrote:

> du musst das komplette Bild per CPU Zeile pro Zeile
> aufbauen und das für jeden dargestellten Frame.

Ups, das habe ich _jetzt_ verstanden. Dann ist's wirklich ein Kunststück
aus diesem Gerät ein (bewegtes) Bild herauszubekommen.

Gruß, Ralf

Gerrit Heitsch

unread,
Jan 15, 2012, 8:57:41 AM1/15/12
to
On 01/15/2012 02:26 PM, Ralf Kiefer wrote:
> Gerrit Heitsch wrote:
>
>> du musst das komplette Bild per CPU Zeile für Zeile
>> aufbauen und das für jeden dargestellten Frame.
>
> Ups, das habe ich _jetzt_ verstanden. Dann ist's wirklich ein Kunststück
> aus diesem Gerät ein (bewegtes) Bild herauszubekommen.

Oh, TIA kann Sprites (wobei die auch Zeile für Zeile per CPU aufzubauen
sind, also nicht wie beim C64 funktionieren) und Kollisionserkennung.
Wie man an den Spielen sieht ist auch mit den Beschränkungen einiges
machbar. Man muss sich nur reindenken.

Der Vorteil ist, du kannst sehr flexibel sein und, bei NTSC, über 100
Farben gleichzeitig auf dem Bildschirm haben. Der Nachteil ist, du musst
genau wissen was die CPU wann tun muss. Debuggen macht auch Spass, ein
Crash produziert eben kein Standbild aus dem man ablesen kann was als
letztes passierte, sondern die letzte ausgegebene Bildschirmzeile wird
ins unendliche wiederholt (vertikale Streifen).

Das Design war für Spiele wie Pong gedacht. Was wirklich damit machbar
ist zeigt sich erst Jahre später.

Gerrit


Mathias Böwe

unread,
Jan 15, 2012, 3:22:56 PM1/15/12
to
Goetz Hoffart <use...@hoffart.de> wrote:

> Mathias Böwe <Mathia...@t-online.de> wrote:
>
> > Auch wenn Du in der Sache sicher recht hast - zumindest mit einem PC (in
> > der Geschmacksrichtung 5150) dürfte der bestimmt mithalten können.
>
> Ein 5150 ist von 1981, nicht von 1991. Es ist nun keine Kunst, mit einem
> 10 Jahre alten Murks-Rechner mithalten zu können.

Die Praxis zeigt andererseits, daß auch im Jahr 1991 noch 8088-befeuerte
Geräte weit verbreitet waren. Was habe ich jubiliert, als mir im Labor
Ende '91 ein IBM-Klon mit einem 8-MHz-8088 zur Verfügung gestellt wurde,
der den CBM 610 abgelöst hatte. Nennenswert schneller war der nur
dadurch, daß er einen etwas schnelleren Massenspeicher (40MB-HD statt
1MB-Diskette) geboten hatte, vor allem aber durch die Möglichkeit,
anstatt des interpretierten Commodore-BASIC Turbo-Pascal einsetzen zu
können. Der Anschluß der Meßgeräte an den PC gestaltete sich durch die
IEEE-Karte, die ich mir gönnen durfte, elektrisch nicht übermäßig
aufwändig, allerdings war es beim Klon deutlich umständlicher, die
Geräte auch anzusprechen, als bei dem ziemlich verhunzten Prototypen,
der einige rudimentäre Befehle für die bei ihm serienmäßige
Schnittstelle mitbrachte.

> 1990/1991 gab es schon 386er.

Ja, allerdings spielten die damals noch in einer *etwas* anderen
Preisregion mit. Für private Anwender war das eher nicht der Rechner der
Wahl.

> > Insofern ist das zwar deutlich durch die rosarote Brille gesehen, aber
> > nicht grundverkehrt.
>
> Sorry, da komm ich nicht mit. Es ist grundverkehrt. Praktisch alles, was
> auf dem Markt war, war besser.

Vielleicht "nominell leistungsfähiger", aber besser? Gerade für den
Heimanwender, der mit einem Plug'n'Play-Gerät in der Regel bestens
bedient ist, waren damals aktuelle Geräte entweder unerschwinglich
(dicke DOS-Rechner, Macintosh), Bastelkram (alle DOS-Rechner) oder nicht
für den Haupteinsatzzweck optimiert (Atari ST, Macintosh). Wofür wurde
der C64 denn in allererster Linie eingesetzt? Doch wohl eher nicht für
die Finanzbuchhaltung... Und als Ersatz für eine VCS2600 sehe ich eine
monolithische Daddelkiste in der Art eines C=64, XL o. ä. als deutlich
besser an.

Das ist ja auch heute so: Jede auf dem Markt erhältliche Spielkiste,
egal ob Nintendo, XBox oder was auch immer, ist nominell schwächer als
so ziemlich alles, was man für schmales Geld beim Computerhöker
abgreifen kann. Und doch halte ich diese Kisten zum Spielen für
wesentlich geeigneter, weil die Softwareentwickler ganz genau wissen,
was der Kunde neben dem Fernseher stehen hat.

> Und wenn man eine Amiga oder einen Atari
> 520 nahm, war man auch in der ähnlichen Preisregion. Ich halte den
> Wikipedia-Artikel für Fangeschreibsel (noch schlimmer und einseitiger
> ist der Atari-MagiC-Artikel).

Eine übermäßig neutrale Schilderung ist das allerdings nicht...

> > Eine 68k-Maschine spielt dagegen aber wirklich in einer anderen Liga.
>
> Eben. Ein Sinclair QL dürfte besser gewesen sein als der C65, und da war
> der auch schon 5 Jahre alt.

Nominell besser, was die Rechenleistung angeht, sicherlich. Aber vom
Konzept her zu vermurkst (insbesondere durch die glorreichen
Microdrives), daß der Markterfolg eher übersichtlich war. Ich habe eh
nie verstanden, was den guten Sir Clive da getrieben hat, denn bei einer
derartigen Kiste, die sich ja an ein anderes Publikum wenden wollte als
der ZX81, ist ein vernünftiger Massenspeicher IMO wichtiger als das
Schielen auf billigstmögliche Produktion.

Martin Peters

unread,
Jan 16, 2012, 3:26:14 AM1/16/12
to
Thorsten Günther schrieb:
(...)
> >>> Hast du dir mal die Architektur des VCS2600 angesehen? Framebuffer?
> >>> IRQs? Wozu...? braucht man nicht... Das ist mal minimalistisch!
> >>
> >> Naja, an einer Stelle wurde jedoch deutlich zu sehr gespart: am RAM.
> >> 512 oder wenigstens 256 Bytes statt 128 und man hätte deutlich
> >> komplexere und besser aussehende Spiele erschaffen können
> >
> > Wie komplex ist komplex genug? Und komplex genug fuer was?
>
> Vergleiche doch einfach die SARA-, RAM-Plus- und Supercharger-Spiele
> (z.B. Frogger für Supercharger) mit anderen VCS-Spielen.

Das waren rhetorische Fragen. Mit dem Wissen der fruehen 80er
Designentscheidungen aus den Jahren 75 oder 76 zu kritisieren,
ist nicht fair. Oft sind es auch nicht Designentscheidungen,
die etwas zum Erfolg machen, sondern Preis, richtiger Zeitpunkt,
Kompatiblitaet, Geschmack und Erwartungen der Kunden...

Martin Peters

unread,
Jan 16, 2012, 4:49:53 AM1/16/12
to
Mathias Böwe schrieb:
(...)
> > Ein 5150 ist von 1981, nicht von 1991. Es ist nun keine Kunst, mit einem
> > 10 Jahre alten Murks-Rechner mithalten zu können.
>
> Die Praxis zeigt andererseits, daß auch im Jahr 1991 noch 8088-befeuerte
> Geräte weit verbreitet waren.

Ja. Selbst in der 2. Haelfte der 80er Jahr konnte man mit PC/XT-
Kompatiblen Markterfolge feiern. Siehe PC1512 (1986) und EuroPC
(1988).

Erst 1991 deutete sich ein Wechsel an, obwohl selbst da viele
Leute einen 386er nur als schnellen 8088 benutzten. Kaum ein
386er, der nicht unter DOS lief (OS/2 war Nische), nur dass
man auf dem 386er dank CEMM und spaeter EMM386 auch Anwendungen
fahren konnte, die auf einem 8088 nur mit EMS-Karte liefen. Aber
nur auf 386 lauffaehig zu sein, konnte sich damals wenig Software
leisten.

Nachdem aber 1991 Win31 auf den Markt kam, aenderte sich das
schnell. Man hatte das Gefuehl, dass alles, was nicht mindestens
einen 386er hatte, ueber Nacht zum alten Eisen gehoerte.

> > 1990/1991 gab es schon 386er.

1990 gab es sogar schon 486er.

> Ja, allerdings spielten die damals noch in einer *etwas* anderen
> Preisregion mit. Für private Anwender war das eher nicht der Rechner der
> Wahl.

Doch. Zumindest 1991 schon. Ich hatte mir meinen 386er schon Ende
1989 gekauft (386DX33, 4MB, ET3000, SCSI ST296N an ST02).

Was ich recht erstaunlich finde, ist die lange Zeit, die neue
Intel-CPUs damals benoetigten, um richtig im Markt anzukommen. Der
386er ist von 1985, nennenswerte Verbreitung ab 89/90. Gleiches
beim 486er: 1989 vorgestellt, nennenswerte Verbreitung ab 1992.

Christian Potzinger

unread,
Jan 16, 2012, 5:03:29 AM1/16/12
to
Martin Peters schrieb:

> Was ich recht erstaunlich finde, ist die lange Zeit, die neue
> Intel-CPUs damals benoetigten, um richtig im Markt anzukommen.

Finde ich nicht, ich habe mir 1991 einen 286er gekauft, da mir
der 386 zu teuer und der 486er unleistbar war als Privatmensch.
Vergiss nicht: Um sich einen 486er bei Markteinführung kaufen
zu können, musste man reich oder als Beruf Sohn eines reichen
Vaters sein...
--
ryl: G'Kar

Martin Wohlauer

unread,
Jan 16, 2012, 5:10:38 AM1/16/12
to
Das denke ich nämlich auch. Nur weil nicht jeder sofort bei
Markteinführung drauf anspringt, heißt das nicht dass die CPUs damals
früher "an kamen", als heute. Wenn ich mir ansehe, dass bei Alternate
gerade der teuerste Intel-CPU für Desktopeinsatz lächerliche 949 €
kostet, dann glaub ich, kommen Intel-CPUs nach selbem Maßstab gemessen
heute auch nicht schneller an. Schlicht weil sichs keiner leisten kann
eine CPU mit Höchstleistungen nach dem aktuellsten Stand der Technik zu
kaufen/einzubauen.

Grüßle

Martin.

Martin Wohlauer

unread,
Jan 16, 2012, 5:11:41 AM1/16/12
to
On 16.01.2012 11:10, Martin Wohlauer wrote:
> Nur weil nicht jeder sofort bei
> Markteinführung drauf anspringt, heißt das nicht dass die CPUs damals
> früher "an kamen", als heute.

[Ingrid]Ich meinte natürlich später ankamen.

Grüßle,

Martin.

Nils M Holm

unread,
Jan 16, 2012, 5:53:30 AM1/16/12
to
Martin Peters <martin...@news.uni-stuttgart.de> wrote:
> [...] Ich hatte mir meinen 386er schon Ende
> 1989 gekauft (386DX33, 4MB, ET3000, SCSI ST296N an ST02).

Mein erster 386 war ein 386DX20, ebenfalls 4MB, Hercules-Karte,
Mitsubishi MR-535 Platte (40MB). Alleine Board, RAM und CPU
haben 1500 DM gekostet. Gekauft habe ich ihn mir damals, um von
Coherent 3.2.0 auf BSD386 upgraden zu koennen, nachdem letzteres
endlich keinen 387 mehr benoetigt hat (der WIMRE damals nochmal
etwa 700 DM gekostet haette).

> Was ich recht erstaunlich finde, ist die lange Zeit, die neue
> Intel-CPUs damals benoetigten, um richtig im Markt anzukommen. Der
> 386er ist von 1985, nennenswerte Verbreitung ab 89/90. Gleiches
> beim 486er: 1989 vorgestellt, nennenswerte Verbreitung ab 1992.

Interessanterweise haben einige Benchmarks (compiler bootstrapping,
etc) ergeben, das mein Harris 286/16 im Real-Mode genauso schnell
war wie der Intel 386/20. Nur konnte der 386 eben 32-bit, was fuer
BSD unabdingbar war.

Daher hat es ausser dem Umstieg auf ein 32-bit OS fuer mich keinen
Grund zum Wechsel gegeben. Keine Ahnung, wie das mit Windows
damals war, aber vielleicht war 32-bit Software einfach noch zu
selten.

--
Nils M Holm < n m h @ t 3 x . o r g > www.t3x.org

Torsten Schneider

unread,
Jan 16, 2012, 6:14:23 AM1/16/12
to
Nils M Holm <news...@t3x.org> wrote:

>Daher hat es ausser dem Umstieg auf ein 32-bit OS fuer mich keinen
>Grund zum Wechsel gegeben. Keine Ahnung, wie das mit Windows
>damals war, aber vielleicht war 32-bit Software einfach noch zu
>selten.

Windows war vor Windows 95 mehr oder weniger 16-bittig. Es gab einige
Ausnahmen mit diesem leidigen Win32s-Geraffel.


Viele Grüße, Torsten

Ralf Kiefer

unread,
Jan 16, 2012, 7:07:43 AM1/16/12
to
Christian Potzinger wrote:

> Vergiss nicht: Um sich einen 486er bei Markteinführung kaufen
> zu können, musste man reich oder als Beruf Sohn eines reichen
> Vaters sein...

Und nicht die Randbedingungen vergessen :-)

Damals kaufte sich Otto Normalverbraucher keinen Computer. Der war in
den Wohnzimmern praktisch noch nirgends angekommen und im Hobby bei
einigen. Daher war auch die Bereitschaft relativ viel Geld dafür
auszugeben nur bei den (Achtung, neudeutsch: ) Nerds vorhanden. Heute
dagegen, wo die breite Masse Rechenleistung fürs Web-Surfen und recht
viele noch mehr davon für Videoschnitt benötigt, sieht's etwas anders
aus.

Als Gegenargument: damals kaufte man sich einen Computer für einen
längeren Nutzungszeitraum als heute. Heute kommt der nach 2 - 4 Jahren
zum Müll meist, weil er kaputt ist.

Gruß, Ralf

Martin Peters

unread,
Jan 16, 2012, 8:07:50 AM1/16/12
to
Nils M Holm schrieb:
(...)
> Mein erster 386 war ein 386DX20, ebenfalls 4MB, Hercules-Karte,
> Mitsubishi MR-535 Platte (40MB). Alleine Board, RAM und CPU
> haben 1500 DM gekostet.

Mein komplettes System mit 14"-Monitor und Tastatur hat damals
um die 4000 DM gekostet. Fuer Gehauese, Tastatur, Monitor, Graka,
Controller und Festplatte ging sicher auch einiges drauf, aber
Board, Speicher und CPU waren schon ein dicker Brocken damals.

(...)
> Interessanterweise haben einige Benchmarks (compiler bootstrapping,
> etc) ergeben, das mein Harris 286/16 im Real-Mode genauso schnell
> war wie der Intel 386/20. Nur konnte der 386 eben 32-bit, was fuer
> BSD unabdingbar war.

Ja. Siehe auch:

http://www.intersil.com/data/an/an111.pdf

Wenn man sich mal anschaut, wieviele Taktzyklen die Ausfuehrung
einzelner Befehle bei 286 und 386 so braucht, verwundert das
auch kaum. Der 386er hat eher durch seinen Cache und die i.d.R.
hoeheren Taktfrequenzen gepunktet.

Martin Peters

unread,
Jan 16, 2012, 9:20:38 AM1/16/12
to
Torsten Schneider schrieb:
> Nils M Holm <news...@t3x.org> wrote:
>
> >Daher hat es ausser dem Umstieg auf ein 32-bit OS fuer mich keinen
> >Grund zum Wechsel gegeben. Keine Ahnung, wie das mit Windows
> >damals war, aber vielleicht war 32-bit Software einfach noch zu
> >selten.
>
> Windows war vor Windows 95 mehr oder weniger 16-bittig.

Ja. Aber was heisst schon "mehr oder weniger" wenn es
eigentlich um die Frage "laeuft oder laeuft nicht?" geht.

Ohne 32-Bit-x86-CPU (iA32) laueft Win31 nicht, da es den
erweiterten Protected Mode des i386 voraussetzt und da kommt
man ohne 32 Bit zumindest bei der Speicherverwaltung nicht
weit. Dass MS sich mit dem Wechsel auf ein neues Win-API
noch bis Win95 Zeit gelassen hat, aendert daran auch nichts.

Das mit dem 16- und 32-bittig ist bei x86 und Win ueberhaupt
so eine Sache. Da wird gerne alles in einen Topf geworfen und
einmal umgeruehrt.

Je nach Kontext ist mal die Verarbeitungsbreite von
x86-Befehlen gemeint, dann mal der x86-Betriebsmodi, manchmal
auch die CPU-Generation selbst oder - wie in Deinem Beispiel -
der Typ des Win-APIs.

Vieles davon hat aber nur indirekt miteinander zu tun.

Goetz Hoffart

unread,
Jan 16, 2012, 9:55:33 AM1/16/12
to
Mathias Böwe <Mathia...@t-online.de> wrote:

> > Ein 5150 ist von 1981, nicht von 1991. Es ist nun keine Kunst, mit einem
> > 10 Jahre alten Murks-Rechner mithalten zu können.
>
> Die Praxis zeigt andererseits, daß auch im Jahr 1991 noch 8088-befeuerte
> Geräte weit verbreitet waren.

Natürlich. Es waren ja auch noch C64 und Spectrum und XLs im Einsatz,
das ist völlig richtig. Nur ging es ja um Marktfähigkeit, da hätte ich
für einen aufgebohrten 8-Bitter im Jahr 1991 doch Dunkelstgrau gesehen.

> Was habe ich jubiliert, als mir im Labor Ende '91 ein IBM-Klon mit einem
> 8-MHz-8088 zur Verfügung gestellt wurde, der den CBM 610 abgelöst hatte

Uni? Sonderzonen/-Nischen zählen nicht :)

> > 1990/1991 gab es schon 386er.
>
> Ja, allerdings spielten die damals noch in einer *etwas* anderen
> Preisregion mit. Für private Anwender war das eher nicht der Rechner der
> Wahl.

Stimmt - aber die kleinen 68000er hatten deutlich mehr Wumpf und
spielten in der gleichen Preisklasse, für die der C65 wohl angepeilt
war.

> Vielleicht "nominell leistungsfähiger", aber besser? Gerade für den
> Heimanwender, der mit einem Plug'n'Play-Gerät in der Regel bestens
> bedient ist, waren damals aktuelle Geräte entweder unerschwinglich
> (dicke DOS-Rechner, Macintosh), Bastelkram (alle DOS-Rechner) oder nicht
> für den Haupteinsatzzweck optimiert (Atari ST, Macintosh).

Wie meinst du den letzten Halbsatz? Mit einer Amiga oder einem 520ST+
konnte man doch ganz nett daddeln _und_ hatte auf Zugriff auf »richtige«
Software, wie DTP, Textverarbeitung, relationale Datenbanken, IDEs etc.

> Wofür wurde der C64 denn in allererster Linie eingesetzt? Doch wohl eher
> nicht für die Finanzbuchhaltung... Und als Ersatz für eine VCS2600 sehe
> ich eine monolithische Daddelkiste in der Art eines C=64, XL o. ä. als
> deutlich besser an.

Nein, aber die Zeit des C64-Konzepts ist IMO 1991 abgelaufen gewesen:
Hauptsächlich daddeln und ein gaanz klein wenig »richtige« Software für
Heim-Einsatzzwecke (Textverarbeitung etc.).

Die Coder waren 1991 sicherlich zum größten Teil schon vom C64
weggezogen, zur Amiga, zum PC und zum ST.

> nie verstanden, was den guten Sir Clive da getrieben hat, denn bei einer
> derartigen Kiste, die sich ja an ein anderes Publikum wenden wollte als
> der ZX81, ist ein vernünftiger Massenspeicher IMO wichtiger als das
> Schielen auf billigstmögliche Produktion.

Tja. Die alte Frage, warum es nicht ein klein wenig besser hatte sein
können. Beim QL die Microdrives, beim ST das anfangs fehlende bzw. miese
GDOS und verschlafene Nachfolger, bei der Amiga »normale«
Monitorauflösungen, die flimmerfreies Arbeiten ohne Verrenkungen
erlaubte.

Goetz Hoffart

unread,
Jan 16, 2012, 10:12:15 AM1/16/12
to
Martin Peters <martin...@news.uni-stuttgart.de> wrote:

> Was ich recht erstaunlich finde, ist die lange Zeit, die neue
> Intel-CPUs damals benoetigten, um richtig im Markt anzukommen. Der
> 386er ist von 1985, nennenswerte Verbreitung ab 89/90. Gleiches
> beim 486er: 1989 vorgestellt, nennenswerte Verbreitung ab 1992.

Da wurden die Platinen halt auf 8-Bittern gelayoutet, das dauerte :-)

Im Ernst, der MC68020 ist von 1984, und außerhalb von Suns oder Apollos
gab es den auch erst 1987 im ziemlich teuren Mac II.

Christian Corti

unread,
Jan 16, 2012, 10:12:01 AM1/16/12
to
Martin Peters <martin...@news.uni-stuttgart.de> wrote:
> Ohne 32-Bit-x86-CPU (iA32) laueft Win31 nicht, da es den
> erweiterten Protected Mode des i386 voraussetzt und da kommt

Das gilt erst für Win 3.11.
Auf meinem 286er läuft z.B. WfW 3.1 anstandslos.

Christian

Wilhelm Greiner

unread,
Jan 16, 2012, 10:49:56 AM1/16/12
to
Hi,
* Christian Corti <u...@reply.to> schrieb:
Aber nicht alle Programme dafür oder?

Windows 3.0 lief auf dem 8088 auch, aber halt grottenlahm.

Wilhelm

Martin Peters

unread,
Jan 16, 2012, 11:38:33 AM1/16/12
to
Martin Wohlauer schrieb:
(...)
> >> Was ich recht erstaunlich finde, ist die lange Zeit, die neue
> >> Intel-CPUs damals benoetigten, um richtig im Markt anzukommen.
> >
> > Finde ich nicht, ich habe mir 1991 einen 286er gekauft, da mir
> > der 386 zu teuer und der 486er unleistbar war als Privatmensch.

Bzgl. 486, ACK. Aber so teuer war ein 386er 1991 auch nicht mehr.
Natuerlich kommt es immer auf das Budget an, aber 286er waren
1991 schon fast Ramschware.

> > Vergiss nicht: Um sich einen 486er bei Markteinführung kaufen
> > zu können, musste man reich oder als Beruf Sohn eines reichen
> > Vaters sein...

Eben. Es ist ja grade das Erstaunliche, dass die CPUs damals so
lange fast unerschwinglich _blieben_. Damals eroberten neue
Intel-CPUs den Markt erst zu Zeiten, zu denen Intel seine CPUs
heute schon wieder abgekuendigt.

> Das denke ich nämlich auch. Nur weil nicht jeder sofort bei
> Markteinführung drauf anspringt, heißt das nicht dass die CPUs damals
> früher "an kamen", als heute.

Nun sprach ich aber von "richtig ankommen", sozusagen von echter
Marktdurchdringung. Denn bis ins Jahr 1992 blieb ein 486er ein
fast unerschwinglicher Exot. Und das im dritten Jahr nach seiner
Markteinfuehrung.

> Wenn ich mir ansehe, dass bei Alternate
> gerade der teuerste Intel-CPU für Desktopeinsatz lächerliche 949 €
> kostet, dann glaub ich, kommen Intel-CPUs nach selbem Maßstab gemessen
> heute auch nicht schneller an.

Naja. Es geht auch nicht so um bestimmte Exemplare, eher um
die CPU-Generation. Der 486DX/50 blieb auch lange teuer und
exotisch und trotzdem eroberten die 486er parallel als
DX/33, DX2/50 oder DX2/66 dann doch noch den Markt.

Nach Einfuehrung einer neuen Mikroarchitektur bekommst Du von
AMD und Intel heute binnen eines Jahres kaum mehr was anderes
als die aktuelle Generation :)

Gerrit Heitsch

unread,
Jan 16, 2012, 12:19:06 PM1/16/12
to
On 01/16/2012 02:07 PM, Martin Peters wrote:
>
> Wenn man sich mal anschaut, wieviele Taktzyklen die Ausfuehrung
> einzelner Befehle bei 286 und 386 so braucht, verwundert das
> auch kaum. Der 386er hat eher durch seinen Cache und die i.d.R.
> hoeheren Taktfrequenzen gepunktet.

Ein 386 hat keinen Cache... Der muss extern per Chipset realisiert
werden und das kenne ich nur bei 386-25 und schneller.

Gerrit


Martin Peters

unread,
Jan 16, 2012, 12:29:28 PM1/16/12
to
Gerrit Heitsch schrieb:
(...)
> > auch kaum. Der 386er hat eher durch seinen Cache und die i.d.R.
> > hoeheren Taktfrequenzen gepunktet.
>
> Ein 386 hat keinen Cache...

Jepp. Wollte ich so auch nicht verstanden wissen. Kenne aber
kein Board mit 386DX, das keinen hatte.

Nils M Holm

unread,
Jan 16, 2012, 12:32:58 PM1/16/12
to
Martin Peters <martin...@news.uni-stuttgart.de> wrote:
> Nils M Holm schrieb:
> > Interessanterweise haben einige Benchmarks (compiler bootstrapping,
> > etc) ergeben, das mein Harris 286/16 im Real-Mode genauso schnell
> > war wie der Intel 386/20. Nur konnte der 386 eben 32-bit, was fuer
> > BSD unabdingbar war.
>
> Ja. Siehe auch:
>
> http://www.intersil.com/data/an/an111.pdf

Sehr interessant! Der 386 braucht also im Durchschnitt etwa 1.24x
mehr Takte pro Real-Mode-Instruktion als der 286. 16*1.24 = 19.84,
was sich ziemlich genau mit meinen Messungen von damals deckt.

Was mich wundert, ist allerdings, warum der 386 gerade fuer IN/OUT
und INS/OUTS so viel Zeit braucht (ca 3x mehr Takte als der 286).

Gerrit Heitsch

unread,
Jan 16, 2012, 12:38:05 PM1/16/12
to
Ich schon, vor allem als die 386 frisch auf dem Markt waren konnte man
problemlos Boards ohne Cache bekommen. War dann aber eben auch deutlich
langsamer.

Gerrit

Ralf Kiefer

unread,
Jan 16, 2012, 12:41:29 PM1/16/12
to
Goetz Hoffart wrote:

> Im Ernst, der MC68020 ist von 1984, und außerhalb von Suns oder Apollos
> gab es den auch erst 1987 im ziemlich teuren Mac II.

In Industrierechnern zog er vorher ein. Dort schätzte man insbesondere
die leistungsfähige FPU im Konzept. Apple ließ sich damals sehr viel
Zeit und bot fast 4 Jahre lang nur 68000 mit 8MHz an (außer im
LaserWriter).

Gruß, Ralf

Martin Peters

unread,
Jan 16, 2012, 12:42:29 PM1/16/12
to
Christian Corti schrieb:
(...)
> > Ohne 32-Bit-x86-CPU (iA32) laueft Win31 nicht, da es den
> > erweiterten Protected Mode des i386 voraussetzt und da kommt
>
> Das gilt erst für Win 3.11.

Stimmt. Win 3.1 kam mit dem Protected Mode des 286 wohl
tatsaechlich noch klar, grad nachgeschaut. Ich meinte, es
mal erfolglos versucht zu haben. Hm...

Stefan Reuther

unread,
Jan 16, 2012, 12:51:18 PM1/16/12
to
Martin Peters wrote:
> Torsten Schneider schrieb:
>>Windows war vor Windows 95 mehr oder weniger 16-bittig.
>
> Ja. Aber was heisst schon "mehr oder weniger" wenn es
> eigentlich um die Frage "laeuft oder laeuft nicht?" geht.
>
> Ohne 32-Bit-x86-CPU (iA32) laueft Win31 nicht, da es den
> erweiterten Protected Mode des i386 voraussetzt und da kommt
> man ohne 32 Bit zumindest bei der Speicherverwaltung nicht
> weit.

Windows 3.1 hat einen "Standardmodus" für 286er und einen "erweiterten
Modus" für 386er. Letzterer bietet vor allem den präemptiven Scheduler
für DOS-Fenster. 16-bittige Windows-Anwendungen laufen, genau wie unter
Windows 3.0 und Windows 95, kooperativ im 16-bit-Protected-Mode.

Windows 3.0 hatte zusätzlich noch Unterstützung für den Real-Mode auf
8086ern.

<http://support.microsoft.com/kb/83210/en-us>


Stefan

Goetz Hoffart

unread,
Jan 16, 2012, 3:25:50 PM1/16/12
to
Ralf Kiefer <R.Kief...@gmx.de> wrote:

> Apple ließ sich damals sehr viel Zeit und bot fast 4 Jahre lang nur 68000
> mit 8MHz an (außer im LaserWriter).

Nicht nur Apple. Atari brauchte bis 1990/91 für den 68030.

Lutz Donnerhacke

unread,
Jan 16, 2012, 5:20:59 PM1/16/12
to
* Gerrit Heitsch wrote:
> Ich schon, vor allem als die 386 frisch auf dem Markt waren konnte man
> problemlos Boards ohne Cache bekommen. War dann aber eben auch deutlich
> langsamer.

Man hat halt darauf geachtet, daß der RAM schnell genug war, um mit zwei
Waitstates zugreifen zu können. Oder so.
Message has been deleted

Michael Kraemer

unread,
Jan 17, 2012, 2:02:01 AM1/17/12
to
Andreas Kohlbach schrieb:

> Der Vater einer Bekannten arbeitete bei IBM in Deutschland. IIRC legte
> er, als der neu war, 17,900 DM für einen 286er hin. Ein 12" oder 13"
> Farbmonitor war wohl im Preis dabei. Runter von 19,900 DM für
> Normalsterbliche. *g*

Als ich 1985, der 3270 Grünmonitore am Grossrechner etwas
überdrüssig, etwas Buntes für zu Hause suchte,
da sollte ein IBM AT ca 12kDM kosten.
Ich hab' dann doch lieber den Amiga 1000 für 4kDM
genommen, bei "Orgel Schmitt" (aus dem dann später Escom wurde).

Michael Baeuerle

unread,
Jan 17, 2012, 3:59:43 AM1/17/12
to
Das ging definitiv, habe sich seinerzeit auch benutzt (mit 4MiByte RAM
und 20MByte Festplatte).

Es gab auf dieser Basis auch schon die Workgroup Extensions, das nannte
sich dann IIRC WfW 3.10 ... damit sollten sogar SMB-Freigaben mit dem
286 moeglich gewesen sein.

Erst bei WfW 3.11 ist der 286er Support dann rausgeflogen.


Micha

Michael Baeuerle

unread,
Jan 17, 2012, 4:04:07 AM1/17/12
to
Gerrit Heitsch wrote:
> On 01/16/2012 06:29 PM, Martin Peters wrote:
> > Gerrit Heitsch schrieb:
> > >
> > > ...
> > > Ein 386 hat keinen Cache...
> >
> > Jepp. Wollte ich so auch nicht verstanden wissen. Kenne aber
> > kein Board mit 386DX, das keinen hatte.
>
> Ich schon, vor allem als die 386 frisch auf dem Markt waren konnte man
> problemlos Boards ohne Cache bekommen. War dann aber eben auch deutlich
> langsamer.

Hatten nicht die ersten 386DX-16 auch einen Bug? IIRC liefen die im
32Bit Modus noch nicht richtig.


Micha

Ralf Kiefer

unread,
Jan 17, 2012, 6:27:17 AM1/17/12
to
Andreas Kohlbach wrote:

> IIRC legte
> er, als der neu war, 17,900 DM für einen 286er hin.

Ich saß kurz vor Weihnachten 1985 an einem dieser ersten IBM PC/AT. Den
hatte sich bei der alljährlichen Jahresendeeinkaufstour das
Forschungsinstitut gekauft, an dem ich gerade ein Praktikum absolvierte.

Meine Enttäuschung von diesem teuren Gerät (eine Festplatte, ein
Diskettenlaufwerk) war herb: ich kopierte eine Datei auf Diskette A, ich
löschte alles von Diskette B und auf A war alles weg. Das war mein
seinerzeit erster und für lange Zeit letzter Versuch mit PCs dieser
Gattung. Fast 20kDM und so ein Murks. Da pflegte ich lieber mein UCSD
auf dem Apple //e zuhause. Das war bedeutend nutzerfreundlicher.

Gruß, Ralf

Gerrit Heitsch

unread,
Jan 17, 2012, 1:18:56 PM1/17/12
to
War trotzdem langsamer als mit Cache.

Gerrit





Gerrit Heitsch

unread,
Jan 17, 2012, 1:20:17 PM1/17/12
to
Da war was mit einem Sigma-Zeichen auf der CPU. Zwei davon hingegen
standen meiner Erinnerung nach dann für 'OK'.

Gerrit

Andreas Kohlbach

unread,
Jan 17, 2012, 8:56:16 PM1/17/12
to
Ralf Kiefer wrote on 17. January 2012:
>
> Andreas Kohlbach wrote:
>
>> IIRC legte
>> er, als der neu war, 17,900 DM für einen 286er hin.
>
> Ich saß kurz vor Weihnachten 1985 an einem dieser ersten IBM PC/AT. Den
> hatte sich bei der alljährlichen Jahresendeeinkaufstour das
> Forschungsinstitut gekauft, an dem ich gerade ein Praktikum absolvierte.

1985? Kam nicht 1986 schon der 386er raus? Ich meine mich erinnern zu
können, dass die Zeitschrift CHIP einen derer verloste. Die kosteten wohl
auch noch 20K zu der Zeit.
--
Andreas
7. If you see food lying on the ground, eat it.
- Arcade Wisdom

Arno Welzel

unread,
Jan 18, 2012, 2:05:01 AM1/18/12
to
Ralf Kiefer, 2012-01-16 13:07:
Also mein olles Netbook ist jetzt schon rund 3 Jahre alt und ich hab's
kürzlich repariert (Defekt im Displaykabel), damit es noch ein paar
Jahre benutzbar ist. Mein aktueller PC dürfte jetzt auch bald 7 Jahre
hinter sich haben - zumindest der gedämmte Chieftec-Tower, in dem das
Teil steckt ;-) Da wurden nur gelegentlich einzelne Komponenten
modernisiert - wobei die letzte größere Umbauaktion von Mainboard mit
Core 2 Duo CPU nun auch schon eine ganze Weile her ist und ich nicht den
Eindruck habe, dass dieses Teil in 2-3 Jahren unbenutzbar sein wird.

Wenn Computerspiele nicht wichtig sind, kann man mit 3-5 Jahre alten PCs
immer noch sehr gut auskommen.


--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de

Arno Welzel

unread,
Jan 18, 2012, 2:07:15 AM1/18/12
to
Torsten Schneider, 2012-01-16 12:14:

> Nils M Holm <news...@t3x.org> wrote:
>
>> Daher hat es ausser dem Umstieg auf ein 32-bit OS fuer mich keinen
>> Grund zum Wechsel gegeben. Keine Ahnung, wie das mit Windows
>> damals war, aber vielleicht war 32-bit Software einfach noch zu
>> selten.
>
> Windows war vor Windows 95 mehr oder weniger 16-bittig. Es gab einige
> Ausnahmen mit diesem leidigen Win32s-Geraffel.

Auch Windows 95 selber war mehr oder weniger 16-bittig, benötigte DOS
zum Booten und war quasi ein Win32s mit neuerer GUI ;-)

Michael Kraemer

unread,
Jan 18, 2012, 2:45:19 AM1/18/12
to
Arno Welzel schrieb:

>
> Also mein olles Netbook ist jetzt schon rund 3 Jahre alt und ich hab's
> kürzlich repariert (Defekt im Displaykabel), damit es noch ein paar
> Jahre benutzbar ist. Mein aktueller PC dürfte jetzt auch bald 7 Jahre
> hinter sich haben - zumindest der gedämmte Chieftec-Tower, in dem das
> Teil steckt ;-) Da wurden nur gelegentlich einzelne Komponenten
> modernisiert - wobei die letzte größere Umbauaktion von Mainboard mit
> Core 2 Duo CPU nun auch schon eine ganze Weile her ist und ich nicht den
> Eindruck habe, dass dieses Teil in 2-3 Jahren unbenutzbar sein wird.
>
> Wenn Computerspiele nicht wichtig sind, kann man mit 3-5 Jahre alten PCs
> immer noch sehr gut auskommen.

Ja, klar, wenn "man" weiss was ein "Displaykabel" ist
und dass in einem PC ein sogenanntes "Motherboard" steckt,
welches man zur Not austauschen kann.
Für die meisten PC-Nutzer aber ist ein PC im Ernstfall
einfach "kaputt" oder "zu langsam" und wird deshalb
weggeworfen.

Michael Kraemer

unread,
Jan 18, 2012, 2:53:10 AM1/18/12
to
Andreas Kohlbach schrieb:

>>Ich saß kurz vor Weihnachten 1985 an einem dieser ersten IBM PC/AT. Den
>>hatte sich bei der alljährlichen Jahresendeeinkaufstour das
>>Forschungsinstitut gekauft, an dem ich gerade ein Praktikum absolvierte.
>
>
> 1985? Kam nicht 1986 schon der 386er raus? Ich meine mich erinnern zu
> können, dass die Zeitschrift CHIP einen derer verloste. Die kosteten wohl
> auch noch 20K zu der Zeit.

Was heisst schon "kam raus".
Meist doch nur, dass beim Hersteller grad mal
ein Labormuster oder ein paar handverlesene Exemplare
eine zeitlang laufen ohne abzustürzen.
Bis man ein solches Teil guten Gewissens massenhaft
verbauen kann, gehen dann noch ein paar Jahre ins Land.
Erst wenn man's im Laden um die Ecke erschwingen kann,
ist es wirklich "markteingeführt".

Thorsten Günther

unread,
Jan 18, 2012, 2:56:14 AM1/18/12
to
Am 18.01.2012 08:45, schrieb Michael Kraemer:
>> Wenn Computerspiele nicht wichtig sind, kann man mit 3-5 Jahre alten PCs
>> immer noch sehr gut auskommen.
>
> Ja, klar, wenn "man" weiss was ein "Displaykabel" ist
> und dass in einem PC ein sogenanntes "Motherboard" steckt,
> welches man zur Not austauschen kann.
> Für die meisten PC-Nutzer aber ist ein PC im Ernstfall
> einfach "kaputt" oder "zu langsam" und wird deshalb
> weggeworfen.

Deiner Ansicht nach verfügen Menschen wie Arno und ich also bereits über
apokryphes Wissen?

Thorsten

Michael Kraemer

unread,
Jan 18, 2012, 3:13:10 AM1/18/12
to
Thorsten Günther schrieb:

> Deiner Ansicht nach verfügen Menschen wie Arno und ich also bereits über
> apokryphes Wissen?

Genau.
Die Leute nehmen das mit dem "Digital" eben ernst,
es gibt bei moderner Technik nur zwei Zustände:
"geht" oder "kaputt". Im letzteren Falle wirft
man's einfach weg, erst recht wenn's billig war.

Nils M Holm

unread,
Jan 18, 2012, 4:05:19 AM1/18/12
to
Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> wrote:
> Wenn Computerspiele nicht wichtig sind, kann man mit 3-5 Jahre alten PCs
> immer noch sehr gut auskommen.

Ack.

Mein Thinkpad T40 ist der *neueste* Computer, den ich besitze, und
ich habe ihn auf 600MHz heruntergetaktet (schont den Luefter und die
Nerven) *und* ich spiele darauf. :-) OK, keinen neumodischen Kram.

Martin Peters

unread,
Jan 18, 2012, 4:11:22 AM1/18/12
to
Andreas Kohlbach schrieb:
(...)
> > Ich saß kurz vor Weihnachten 1985 an einem dieser ersten IBM PC/AT. Den
> > hatte sich bei der alljährlichen Jahresendeeinkaufstour das
> > Forschungsinstitut gekauft, an dem ich gerade ein Praktikum absolvierte.
>
> 1985? Kam nicht 1986 schon der 386er raus?

Ja. 1986, Compaq Deskpro/386.

Der IBM PC/AT kam 1984 auf den Markt. Vermutlich war "einem dieser
ersten IBM PC/AT" weniger im Sinne von "grade neu auf dem Markt"
gemeint, mehr als "die verbreiteten sich damals grad" und das
stimmte ja durchaus.

Martin Peters

unread,
Jan 18, 2012, 4:17:26 AM1/18/12
to
Michael Kraemer schrieb:
(...)
> > 1985? Kam nicht 1986 schon der 386er raus?
(...)
> Was heisst schon "kam raus".
> Meist doch nur, dass beim Hersteller grad mal
> ein Labormuster oder ein paar handverlesene Exemplare
> eine zeitlang laufen ohne abzustürzen.

Naja. Der 386er kam schon Ende 1985 und duerfte 1986
schon in Stueckzahlen lieferbar gewesen sein und auch
funktioniert haben... also vom MUL-Bug in einzelnen
Exemplaren mal abgesehen ;-)

Martin Peters

unread,
Jan 18, 2012, 4:30:51 AM1/18/12
to
Michael Kraemer schrieb:
(...)
> > Wenn Computerspiele nicht wichtig sind, kann man mit 3-5 Jahre alten PCs
> > immer noch sehr gut auskommen.

... oder mit einem 6 Jahren alten :)

> Ja, klar, wenn "man" weiss was ein "Displaykabel" ist
> und dass in einem PC ein sogenanntes "Motherboard" steckt,
> welches man zur Not austauschen kann.

Mein Notebook ist sogar von 2006 und wurde spaeter mit einem
C2D nach- und auf 2GB RAM aufgeruestet. Ist jetzt also im
sechsten Jahr. Fuer ein vielgenutztes FuSi-Notebook ist das
garnicht uebel :)

> Für die meisten PC-Nutzer aber ist ein PC im Ernstfall
> einfach "kaputt" oder "zu langsam" und wird deshalb
> weggeworfen.

Zumindest das "zu langsam" duerfte eine Frage der Nutzung
im Einzelfall sein.

Bezueglich "kaputt" hast Du bei so manch ueberzuechteter
Hochtemperatur-Hardware, umgeben von duennem Blech und
Plastik, aber schon recht.

Martin Peters

unread,
Jan 18, 2012, 4:46:23 AM1/18/12
to
Michael Baeuerle schrieb:
(...)
> Hatten nicht die ersten 386DX-16 auch einen Bug?

Nein. Vom MUL-Bug waren nur wenige Exemplare eines fruehen Steppings
betroffen. Intel hat alle zurueckgerufen, getestet und wieder auf den
Markt geworfen. Die kaputten wurden mit "16 bit s/w only" beschriftet
und an Hersteller verkauft, die den 32-bittigen MUL-Befehl nicht
brauchten. Funktionsfaehig getestete CPUs bekamen ein Doppel-Sigma-
Zeichen verpasst, ebenso alle neu gefertigten CPUs bis zum Wechsel
auf den CHMOS-IV-Herstellungsprozess und noch ein wenig darueber
hinaus.

> IIRC liefen die im 32Bit Modus noch nicht richtig.

Es gibt keinen 32-Bit-Modus beim 386.

Michael Baeuerle

unread,
Jan 18, 2012, 5:31:38 AM1/18/12
to
Martin Peters wrote:
> Michael Baeuerle schrieb:
> >
> > (...)
> > Hatten nicht die ersten 386DX-16 auch einen Bug?
>
> Nein. Vom MUL-Bug waren nur wenige Exemplare eines fruehen Steppings
> betroffen. Intel hat alle zurueckgerufen, getestet und wieder auf den
> Markt geworfen. Die kaputten wurden mit "16 bit s/w only" beschriftet
> und an Hersteller verkauft, die den 32-bittigen MUL-Befehl nicht
> brauchten. Funktionsfaehig getestete CPUs bekamen ein Doppel-Sigma-
> Zeichen verpasst, ebenso alle neu gefertigten CPUs bis zum Wechsel
> auf den CHMOS-IV-Herstellungsprozess und noch ein wenig darueber
> hinaus.

OK, das war wohl das was ich noch im Hinterkopf hatte.

> > IIRC liefen die im 32Bit Modus noch nicht richtig.
>
> Es gibt keinen 32-Bit-Modus beim 386.

Dann eben "mit den 32Bit Befehlen".


Micha

Ralf Kiefer

unread,
Jan 18, 2012, 9:56:40 AM1/18/12
to
Martin Peters wrote:

> Vermutlich war "einem dieser
> ersten IBM PC/AT" weniger im Sinne von "grade neu auf dem Markt"
> gemeint, mehr als "die verbreiteten sich damals grad" und das
> stimmte ja durchaus.

Genau das ist ja der Punkt. Und der Unterschied zu heute. Die
Zeitspannen waren ein Mehrfaches größer. Wenn in der CHIP ein Rechner
vorgestellt wurde, dann bedeutete das noch lange nicht, daß der in der
drauffolgenden Woche beim Händler käuflich zu erwerben war.

Den Nullseriencharakter "unseres" ATs unterstrich die RAM-Bestückung auf
der Hauptplatine: doppellagig von Hand mit einer Runde Fädeldraht!

Es war jedenfalls der erste 80286 weit und breit in diesem Institut und
der erste, den ich in freier Wildbahn sah. Alle anderen Rechner und
Steuerungen in diesem Institut basierten zu diesem Zeitpunkt auf
8088/8086, Z80, PDP<irgendwas> oder ganz großer IBM mit Operator und
klimatisierter Halle. Eine Ausnahme: es gab ein Schreibsystem mit
Ganzseitenmonitor von Xerox, AFAIR. Ganz exklusiv im Sekretariat vom
Chef.

Gruß, Ralf

Ralf Kiefer

unread,
Jan 18, 2012, 9:56:40 AM1/18/12
to
Arno Welzel wrote:

> Wenn Computerspiele nicht wichtig sind, kann man mit 3-5 Jahre alten PCs
> immer noch sehr gut auskommen.

Natürlich! Das sagen wir, die wir eher Jahrzehnte bereits mit Computern
verbracht haben als nur ein paar Jahre. Unsereins konfiguriert so ein
Gerät mit Fachwissen, hat eine Vorstellung von Rechenleistung und dessen
Bedarf, stellt kaum unsinnige Anforderungen an so ein System. Wir haben
teils eine andere Vorstellung vom Verhältnis Geld zu Systemkosten. Und
für uns ist so ein Computer eher seltener ein Prestigeobjekt, um vor dem
Nachbarn anzugeben. Wir machen das eher mit der Anzahl und Auswahl der
vorhandenen Rechner ;-)

Schau Dir dagegen mal den sprichwörtlichen DAU "da draußen" an! Da gibt
es genug Nutzer, denen jegliche Vorstellung von Größenordnungen fehlt.
Die versenden mal "kurz" Fotos aus ihrer Digitalkamera und haben weder
die Vorstellung noch das Schuldbewußtsein, daß sie nach dem 6. Foto das
Postfach des Empfängers endgültig gefüllt haben. Den Unterschied
zwischen JPEG und RAW kennen die nicht, Dokumentgrößen sind kein Thema,
denn die Massenspeicher reichen ja. Und das Programm, das ihnen die
Fotos aus ihrer Kamera holt, hat die EMail-Funktion gleich eingebaut,
damit sie das Foto überhaupt versenden können. Das Fotodokument im
Dateisystem zu finden wäre ja schon viel zu schwierig, und dann auch
noch ins Mail-Programm ....

Solche sind anfällig für die Argumente ihres Mediamarkt-"Fachberaters",
daß mit Windows <ganz große Zahl> alles viel besser wird und sie jetzt
dafür eben einen neuen Rechner bräuchten.

Andere wiederum verbinden die Neuinstallation vom nach 2 Jahre
vermurksten oder virusverseuchten Windows lieber gleich mit einer
Neuanschaffung der Hardware. Und wieder andere kapitulieren vor dem
Thema Reparatur oder Aufrüstung, weil sie selber keine Ahnung vom
Innenleben ihres Rechners haben und keine vertrauenswürdige und(!)
fachkundige Person in ihrer Nachbarschaft haben.

Obige Fälle sind so oder so ähnlich alle schon in meiner weiteren
Umgebung vorgekommen. Ich habe es schon lange aufgegeben Leute bekehren
zu wollen, weil man aus dem Blickwinkel der Nichtauskenner nur Fehler
machen kann, aber die Erfolge nicht (an)erkannt werden.

Gruß, Ralf

P.S.: Mein wichtigster Rechner ist ein Schlumpf (G3 @400MHz, 1GB RAM)
aus dem Jahr 1999. Ich kann damit die meisten und wichtigen Dinge
machen, für die ich einen Rechner brauche. Lediglich fürs Web steht ein
Pentium 4 mit XP und ein weiterer Pentium 4 mit Ubuntu rum. Letzterer
kostete mich nicht mal 22 EUR in der Anschaffung (zzgl. TFT).
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