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| | Plüschhausener |
| .-"""-. | Plüschi Post |
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| \ / | 33333 PPPPP |
| .-"""-.-`.-.-.< _ | 3 P P |
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| \ / , ` `| | 3 P |
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| `-.__.-'` | Ausgabe 118 |
| | April 2012 |
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Hier ist die neue April Ausgabe der 3P.
Keine Angst vor einem Aprilscherz. ;-)
[*Statistik*]
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| Gruppenstatistik fuer: de.alt.fan.pluesch
| Auswertung fuer Mar 2012
| Gesamtanzahl von Postings: 636
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Poster
Pos| Poster | Anz. Postings
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1.| Rudolf das Rentier | 245 = 38,52%
2.| Fritzi Klose | 159 = 25,00%
3.| Paulchen aus Malta | 148 = 23,26%
4.| Schnaffus aus Hamburg | 52 = 8,17%
5.| José aus Olinda | 28 = 4,40%
6.| Maus Heidi | 3 = 0,47%
Danke das ihr alle so gut mitgemacht habt. :-))
[*Geschehnisse*]
Der Frühling hat auch in Plüschhausen und unserer Gurg Einzug
genommen. Alles grünt und auch die ersten Krokusse und Osterglocken
blühen.
Rudolf und Paulchen dichten immer weiter und eine spannende Geschichte
bescheren sie ubs auch.
José war mal kurz auf Malle und futtert gerne Schokolade.
[*Wissenswertes aus der Wikipedia*]
Passend zum Geschehen diesmal etwas Infos zum Osterfest
Ostern
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ostern (lateinisch pascha, von hebräisch pessach) ist im Christentum
die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi, der nach
dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat.
Da die Heilsereignisse nach Auskunft der Bibel in eine Pessachwoche
fielen, bestimmt der Termin dieses beweglichen jüdischen Hauptfestes
auch das Osterdatum: Ostern fällt immer auf den Sonntag nach dem
ersten Frühjahrsvollmond, im Gregorianischen Kalender also frühestens
auf den 22. März und spätestens auf den 25. April.
In der Alten Kirche wurde Ostern als Einheit von Leidensgedächtnis und
Auferstehungsfeier in der Osternacht begangen („Vollpascha“). Ab dem
4. Jahrhundert wurde das höchste Fest im Kirchenjahr als
Drei-Tage-Feier (Triduum paschale) historisierend entfaltet. Die
Gottesdienste erstrecken sich seitdem in den meisten Liturgien von der
Feier des Letzten Abendmahls am Gründonnerstagabend – dem Vorabend des
Karfreitags – über den Karsamstag, den Tag der Grabesruhe des Herrn,
bis zum Anbruch der neuen Woche am Ostersonntag.
Mit diesem beginnt die österliche Freudenzeit („Osterzeit“), die
fünfzig Tage bis einschließlich Pfingsten dauert. Im Mittelalter
entwickelte sich aus dem ursprünglichen Triduum ein separates
Ostertriduum, das die ersten drei Tage der Osteroktav von der
restlichen Feierwoche abhob. Später wurde dieser arbeitsfreie Zeitraum
verkürzt, bis nur noch der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag
erhalten blieb.
Der im Deutschen gebräuchliche Name Ostern ist altgermanischen
Ursprungs und hängt wohl mit der Himmelsrichtung „Osten“ zusammen: Der
Ort der aufgehenden Sonne gilt im Christentum als Symbol des
auferstandenen und wiederkehrenden Jesus Christus. Viele Osterbräuche
sind außerchristlicher („heidnischer“) Herkunft.
Inhaltsverzeichnis
1 Bezeichnungen
1.1 Europäische Sprachen
1.2 Etymologie
2 Ostern im Neuen Testament
2.1 Erscheinungs- und Grabüberlieferung
2.2 Der „dritte Tag“
2.3 Verhältnis zum Pessach
3 Ostern in der Kirchengeschichte
3.1 Streit um das Osterdatum
3.2 Die Karwoche
3.3 Osterliturgie
4 Brauchtum
4.1 Frühlingsfeste
4.2 Nationale und regionale Osterbräuche
5 Ostern in der Kunst
6 Literatur
7 Weblinks
8 Einzelbelege
Bezeichnungen
Europäische Sprachen
Viele Sprachen bezeichnen das Osterfest mit einer Wortableitung vom
aramäischen pas-cha, angelehnt an das hebräische Wort Pessach, unter
anderem:
Albanisch: pashkët
Dänisch: påske
Esperanto: Pasko
Finnisch: pääsiäinen
Französisch: Pâques
Griechisch: p?s?a
Isländisch: páskar
Italienisch: Pasqua
Niederländisch: pasen
Portugiesisch: Páscoa
Rumänisch: pasti
Russisch: ?????
Schwedisch: påsk
Spanisch: Pascua
Türkisch: Paskalya.
Diese Sprachtradition weist auf die wesentliche Beziehung von Tod und
Auferstehung Jesu zum Auszug der Israeliten aus der Sklaverei hin und
betont die bleibende Verwurzelung des Christentums im Judentum.
Die meisten slawischen Sprachen nennen das Osterfest „Große Nacht
(Große Nächte)“, auf Polnisch Wielkanoc, Tschechisch Velikonoce und
Slowenisch Velikanoc. Die Balten nennen es den „Großen Tag“ (Große
Tage): auf Lettisch Lieldienas, Litauisch Velykos, Bulgarisch
????????, Ukrainisch ?????????. Das ungarische húsvét bedeutet
wörtlich „Fleisch zu sich nehmen“, das kroatische, bosnische und
serbische uskrs / vaskrs bedeutet „Auferstehung“.
Etymologie
Das deutsche Wort Ostern und das englische Easter haben die gleiche
sprachliche Wurzel, deren Etymologie verschieden erklärt wird.
Das Herkunftswörterbuch von Duden leitet das Wort vom altgermanischen
Austro > Ausro für „Morgenröte“ ab, das eventuell ein germanisches
Frühlingsfest bezeichnete und sich im Altenglischen zu Eostre, Eastre,
im Althochdeutschen zu ost(a)ra, Plural ostarun fortbildete. Der
Wortstamm ist mit altgriechisch eos (Göttin der Morgenröte) und
lateinisch aurora „Morgenröte“ verwandt, die ihrerseits weitere
Sprachen beeinflusst haben.[1] Die zugrunde liegende indogermanische
Wurzel ist das Substantiv *h2au?s-os „Morgenröte“, abgeleitet von der
indogermanischen Verbalwurzel *h2u?es- „(morgens) hell werden“.[2]
Eostra ist erstmals 738 bei Beda Venerabilis (de temporum ratione 15)
belegt. Auf ihn geht die Vermutung zurück, das Wort habe eine
angelsächsische Lichtgöttin bezeichnet, nach der der Monat April auf
angelsächsisch Eosturmanoth benannt war. Das Deutsche Wörterbuch der
Brüder Grimm zitiert ihn mit dem Vorbehalt, er könne diese Göttin –
als deren späteren Namen sie Ostara vermuten – erfunden haben.[3]
Wahrscheinlicher ist, dass Beda Volkstraditionen aufgriff, die im
Rahmen frühjährlicher Vegetationsriten, sowie mit den Matronen- und
Disenkulten beziehungsweise der altsächsischen Idisi in Verbindung
standen, und darüber hinaus im damaligen paganen germanischen Raum
üblich waren und teilweise heute noch tradiert werden.[4]
Die Einführung beziehungsweise Kultivierung des Begriffs Ostern in
Deutschland hängt eng mit der Strukturierung der fränkisch-deutschen
Kirchenprovinzen zusammen. Diese waren unterschiedlich sprachlich und
klerikal geprägt. Im Erzbistum Köln, der kölnischen Kirchenprovinz,
die fränkisch geprägt war, herrschte der Begriff pasche vor und wurde
vor allem in den heute erhaltenen Dokumenten so auch geschrieben.
Bonifatius hatte als Bischofssitz Mainz, und aus der angelsächsischen
Tradition wurde dort in den Dokumenten ôstarun in angelsächsischer
Anlehnung als typisches Missionswort verwendet.[5]
Wegen der Entdeckung des leeren Grabes Jesu „früh am Morgen, als eben
die Sonne aufging“ (Mk 16,2 ) ist die Morgenröte im Christentum Symbol
der Auferstehung. Die Canones Hippolyti (um 350) gaben daher für die
Osternacht die Weisung: Nemo igitur illa nocte dormiat usque ad
auroram („Niemand soll in dieser Nacht schlafen, sondern wach bleiben
bis zur Morgenröte“). Dies knüpfte auch an die biblische
Exodustradition der Israeliten in der Nacht des „Vorübergehens“
(hebräisch Pessach, englisch passover): „Eine Nacht des Wachens war es
für den Herrn, als er sie aus Ägypten herausführte. Als eine Nacht des
Wachens zur Ehre des Herrn gilt sie den Israeliten in allen
Generationen.“ (Ex 12,42 ).
Honorius Augustodunensis (12. Jh.) leitete Ostern von Osten (vgl.
englisch easter und east) ab, der Himmelsrichtung des Sonnenaufgangs.
Viele neue Christen ließen sich damals „bei Sonnenaufgang“ am
Ostermorgen – althochdeutsch zu den ostarun – taufen.
Der Namensforscher Jürgen Udolph erklärt mit Bezugnahme auf Ostern als
Tauftermin das Wort aus der nordgermanischen Wortfamilie ausa
(„gießen“) und austr („begießen“). So wurde ein vorchristlicher
Wasserritus als vatni ausa („mit Wasser begießen“) bezeichnet; dann
hätte die österliche Taufe die Begriffsbildung veranlasst.
Eine andere Deutung geht von der lateinischen Bezeichnung hebdomada in
albis („Weiße Woche“) für die Osteroktav aus. Da alba im französischen
die Bedeutung „weiß“ verliert und die spezielle Bedeutung
„Morgenlicht“ bzw. „Morgenröte“ annimmt, kann dies durch das
entsprechende germanische Wort wiedergegeben worden sein.[6]
Ostern im Neuen Testament
Erscheinungs- und Grabüberlieferung
Die vielfältige neutestamentliche Osterüberlieferung wird im Kern auf
die Jerusalemer Urgemeinde zurückgeführt. Aus ihr stammt der
emphatische Jubelruf, der bis heute viele Ostergottesdienste weltweit
eröffnet (Lk 24,34 ):
Nach Auskunft aller Evangelien ist Jesu Auferweckung exklusive Tat
Gottes und wurde von keinem Menschen beobachtet. Erst ihre Folgen
werden für seine ersten Nachfolger als wahrnehmbar beschrieben: Frauen
aus seiner Heimat, die sein Sterben und seine Grablegung mitangesehen
hatten, entdecken, dass sein Grab leer ist. Dabei teilen Engel ihnen
die Botschaft von der Auferweckung mit und senden sie zu Petrus und
den übrigen verbliebenen Jüngern.
Laut der ältesten überlieferten Version im Markusevangelium (Mk
16,1–11 ) kündigt der Engel ein Wiedersehen mit Jesus in Galiläa an.
Die Frauen erzählen jedoch niemandem von dieser Begegnung, da sie sich
fürchten. Damit endet das Evangelium wohl ursprünglich; die weiteren
Abschnitte (Mk 16,14ff. ) kamen als Zusammenfassung anderer
Überlieferungen erst später hinzu.
Auch in Matthäus 28,1–10 schickt der Engel die Jünger nach Galiläa.
Lukas und Johannes siedeln die übrigen Ereignisse in Jerusalem und
Umgebung an, wo Jesu eigenes Reden und Handeln seine verzweifelten
Jünger zum Glauben an sein neues, unzerstörbares Leben führt (Lk
24,31?ff. ; Joh 20,16–18 ). Jesu Begegnung mit den versammelten
Erstberufenen am Abend des Ostertages ist der Durchbruch: Jesus bringt
seine Jünger zum Glauben an ihn, stellt die zerbrochene Gemeinschaft
mit ihm wieder her (Joh 20,19–23 ) und beauftragt sie zur weltweiten
Mission (Mk 16,14?ff. ; Mt 28,16–20 ; Lk 24,36–50 ).
Die Jerusalemer Urchristen hielten die Namen der ersten Osterzeugen
als besonders bedeutsam für ihren Glauben fest (1 Kor 15,3–8 ). Paulus
von Tarsus, der sich als letzter in diese Reihe stellte, erzählt, dass
er dem Auferstandenen als Christenverfolger persönlich begegnet sei,
der ihn zum Völkerapostel beauftragt habe. Er, Paulus, habe die
Jerusalemer Urchristen erst Jahre danach kennengelernt (Gal 1,15–20 ).
Nach dem wohl frühesten christlichen Glaubensbekenntnis wurde Jesus am
„dritten Tag gemäß der Schrift“ von den Toten erweckt (1 Kor 15,3–4 ).
Diese Angabe bezieht sich auf die Entdeckung des leeren Grabes am
„ersten Tag der Woche“ (Mk 16,2 ; Mt 28,1 ; Lk 24,1 ; Joh 20,1 ) und
auf die Jesuserscheinung vor einigen seiner Jünger am Abend desselben
Tages (Lk 24,21 ). Dieser Auferstehungstag folgte nach den Evangelien
dem Schabbat nach Jesu Tod am Hauptfesttag des Pessach. Dabei zählte
die damalige jüdische Zeitrechnung jeden angebrochenen Tag als ganzen
Tag mit.
Zudem bringt diese geprägte Formel Jesu Auferstehung mit mehreren
vorgegebenen Traditionen in Verbindung. So ist der „dritte Tag“ im
Tanach häufig der Tag einer Rettung aus Todesnot und ultimativen Wende
zum Heil durch Gottes Eingreifen in die Geschichte: so besonders
deutlich in Hos 6,2 . Dies reflektieren auch Jesu Leidens- und
Auferstehungsankündigungen, die in den synoptischen Evangelien seine
Passionsgeschichte einleiten und gliedern. Das Markusevangelium
bevorzugt dabei den Ausdruck „nach drei Tagen“ (µet? t?e?? ?µ??a?: Mk
8,31; 9,31; 10,34), der jedoch eine Binnenfrist, keine Ablauffrist
angibt, wie die Aussage „innerhalb von drei Tagen“ (Mk 14,58; 15,29)
bestätigt. Im Matthäusevangelium dominiert die Ordinalzahl mit
bestimmtem Artikel (Mt 16,21; 17,23; 20,19). Diese findet sich auch im
Lukasevangelium (Lk 9,22; 18,33; 24,7; nicht in Lk 9,43bff).
Während diese Ankündigungen häufig als nachträgliche Redaktion von
Urchristen gelten, enthalten auch einige mögliche echte Leidens- und
Todesankündigungen Jesu eine Dreitagesangabe: so das Rätselwort vom
„Zeichen des Jona“ (Mt 12,40 ), dessen Angabe „nach drei Tagen und
drei Nächten“ dem Osterdatum jedoch widerspricht, und das Wort vom
Tempelabriss und -neubau „in drei Tagen“, das die Urchristen auf Jesu
Tod und Auferstehung bezogen (Joh 2,19ff ).[7]
Verhältnis zum Pessach
Jesu Kreuzigung fand nach den Synoptikern am Hauptfesttag des Pessach,
dem 15. Nisan, statt. Nach dem Johannesevangelium dagegen starb er am
14. Nisan zur selben Zeit, als die Pessachlämmer im Jerusalemer Tempel
geschlachtet wurden.
Jesu Tod wird somit im Urchristentum in die Leidensgeschichte,
andererseits die Befreiungshoffnung Israels eingezeichnet. Seine
Auferstehung ist die ultimative Bekräftigung dieser Hoffnung und ihre
Ausweitung auf alle Völker.
Die christliche Eucharistie ist aus dem jüdischen Sederabend
entstanden und hat inhaltliche Elemente daraus übernommen. Dazu gehört
das Symbol des Osterlammes, das an die bis 70 n. Chr. am Tempel
geschlachteten Pessachopfer erinnert.
Ostern in der Kirchengeschichte
Streit um das Osterdatum
? Hauptartikel: Osterdatum
Ostern gehört zu den beweglichen Festen, deren Kalenderdatum jedes
Jahr variiert. Der Ostersonntag hängt vom Frühlingsvollmond ab, wobei
der Frühlingsanfang festgelegt ist auf den 21. März und anders
berechnet wird als im jüdischen Kalender.
Nachdem auf dem Ersten Konzil von Nicäa im Jahre 325 eine erste
allgemeinverbindliche Regelung beschlossen worden war, kam es durch
die Einführung des Gregorianischen Kalenders erneut zu einem
unterschiedlichen Osterdatum. Die Ostkirchen (mit Ausnahme der
Finnisch-Orthodoxen Kirche und der Ostsyrischen Kirche) nahmen den
Gregorianischen Kalender zur Berechnung der beweglichen Feste nicht
an, so dass der Ostertermin der westlichen Christenheit von dem der
orthodoxen und altorientalischen Kirchen um bis zu fünf Wochen
voneinander abweichen kann.
Alle übrigen beweglichen christlichen Feste werden vom Ostersonntag
aus berechnet.
Die Karwoche
? Hauptartikel: Karwoche
Der österliche Festkreis beginnt in den westlichen Kirchen seit dem
Jahr 1091 mit dem Aschermittwoch, dem eine 40-tägige Fastenzeit folgt.
Diese erinnert an die 40 Jahre der Israeliten in der Wüste sowie an
die 40 Tage, die Jesus in der Wüste fastete und betete. Die
Fastenzeit, auch österliche Bußzeit genannt, endet mit dem 40. Tag am
Karsamstag. Das östliche Christentum rechnet die Sonntage zur
Fastenzeit mit hinzu, zählt aber andererseits die Woche vor dem
Ostersonntag nicht mit zu den 40 Fastentagen, sondern als eigene
Zeitperiode.
Diese letzte Woche vor Ostersonntag, die Karwoche, beginnt mit dem
Palmsonntag, an dem die Christen den Einzug Jesu in Jerusalem feiern.
Am Gründonnerstag feiert das Christentum das letzte Abendmahl Jesu mit
seinen Jüngern.
Am folgenden Karfreitag wird des Todes Jesu am Kreuz gedacht, am
Karsamstag ist Grabesruhe, und am dritten Tag, dem Ostersonntag, wird
schließlich die Auferweckung Jesu von den Toten gefeiert.
Osterliturgie
Siehe auch: Osternacht
Ostern war in den ersten christlichen Jahrhunderten der einzige
ordentliche Tauftermin. Seit karolingischer Zeit erfüllten die
Osterspiele für die zumeist ungebildeten Gläubigen eine bedeutende
katechetische Rolle, da die liturgische Auferstehungsfeier in der
Westkirche zur Klerikerliturgie verkümmerte, die bereits am
Karsamstagmorgen vorgefeiert wurde.
Die Ostkirchen haben demgegenüber bis heute an der Feier als
Nachtwache vom Abend bis zum Morgen festgehalten, während in den
meisten Kirchen des Abendlandes bis zur Wiederherstellung der
Osternachtliturgie die „Messe am Tag“ (Hochamt) den Höhepunkt des
Osterfestes bildete.
Da die österliche Freudenzeit nach dem Zeugnis des Neuen Testaments am
frühen Morgen des ersten Tages der Woche mit der Entdeckung des leeren
Grabes Jesu begann, endet die Osternachtliturgie zum Sonnenaufgang mit
der Feier der Eucharistie.[8] Die Morgenröte, das Erscheinen des
Lichts nach finsterer Nacht, ist in vielen Kirchenliedern,
literarischen Werken und künstlerischen Darstellungen wiederkehrendes
Symbol für die Auferstehung Christi und die kommende Auferstehung
aller Menschen.
So heißt es in dem Ambrosius von Mailand zugeschriebenen und aus dem
4. oder 5. Jahrhundert stammenden Hymnus Aurora lucis rutilat, der zu
den Laudes des Ostersonntags gesungen wird:
„Der Morgen rötet sich und glüht, der ganze Himmel tönt von Lob,
in Jubel jauchzt die Erde auf, und klagend stöhnt die Unterwelt.
Der starke, königliche Held zerbrach des Todes schweren Bann. Sein
Fuß zertrat der Hölle Macht: Aus harter Fron sind wir befreit.
Er, den der Stein verschlossen hielt, und den man noch im Grab
bewacht, er steigt als Sieger aus dem Grab, fährt auf in strahlendem
Triumph.
Schon werden alle Klagen stumm, in Freude wandelt sich der
Schmerz, denn auferstanden ist der Herr; ein lichter Engel tut es
kund.
Dem Herrn sei Preis und Herrlichkeit, der aus dem Grabe
auferstand, dem Vater und dem Geist zugleich, durch alle Zeit und
Ewigkeit. Amen.“
Brauchtum
Osterbrunnen in Niederalbertsdorf, Sachsen, 2010
Frühlingsfeste
Viele vor- und außerchristliche Religionen verehren die Sonne als
Licht- und Lebensspenderin wie einen Gott und feiern deshalb
Frühlingsfeste wie das iranische Nouruz. Deren Termin ist oft an das
Äquinoktium am 20. oder 21. März angelehnt.
Auch einige heutige Osterbräuche werden auf germanische und keltische
Sonnenkulte zurückgeführt: etwa die Osterfeuer und das Osterrad.
Neuheiden feiern Ostern als Ostara-Fest nach einer angeblich
altgermanischen Göttin Ostara, als deren Symbole sie Osterei und
Osterhase angeben. Diese Fruchtbarkeitssymbole sind als Osterbräuche
im deutschen Sprachraum jedoch erst seit dem 17. Jahrhundert belegt.
Ein Hase als Ostersymbol ist in christlichen Quellen aus Südosteuropa
seit der Spätantike belegt; seine Herkunft aus einem germanischen
Frühlingskult ist unbelegt.
Nationale und regionale Osterbräuche
Ostereier aus Tschechien
In deutschsprachigen Ländern und den Niederlanden suchen die Kinder
bunt bemalte versteckte Eier und Süßigkeiten, die von einem
„Osterhasen“ versteckt wurden. Es gibt auch den Brauch, Zweige in
Vasen oder auf Bäumen im Garten mit bunt bemalten Ostereiern zu
schmücken. Als Ostergebäck gibt es einen Kuchen in Hasen- oder
Lammform. Bräuche zum Osterei sind das Ostereiertitschen,
Ostereierschieben und Eierschibbeln.
In katholischen Gemeinden werden die Kirchenglocken zwischen
Karfreitag und der Osternacht nicht geläutet. In einigen Gemeinden,
vorwiegend im süddeutschen Raum, aber auch in Luxemburg, ziehen
stattdessen Kinder und Jugendliche mit speziellen Ratschen oder
Klappern durch das Dorf, um zu den Gottesdiensten und zum Angelusgebet
zu rufen.
In Frankreich, Österreich aber auch in überwiegend katholischen
Regionen Deutschlands erzählt man den Kindern, dass die Glocken am
Karfreitag nach Rom fliegen und am Ostersonntag zurückkommen, um zu
erklären, wieso sie nicht läuten. Die Glocken würden auf dem Rückweg
aus Rom Süßigkeiten für die Kinder verstecken. Die Suche nach den
versteckten Süßigkeiten findet in Frankreich, im Gegensatz zu den
deutschsprachigen Ländern, erst am Ostermontag statt.
Körbchen mit Osterspeisen zur Speisensegnung
In einigen Gegenden ist auch die Speisensegnung am Gründonnerstag oder
am Karsamstag gebräuchlich, wobei traditionelle Osterspeisen
(Osterschinken, Würste, Zunge, Meerrettich, Eier) gesegnet werden. Bei
den Kindern ist das „Eierpecken“ sehr beliebt: Jeder Teilnehmer erhält
ein Ei und stößt es mit jenem von einem anderen Teilnehmer zusammen.
Derjenige, dessen Ei bis zum Schluss ganz bleibt, hat gewonnen.
In Polen werden am Karsamstag Speisen für das Frühstück am
Ostersonntag gesegnet (siehe Swieconka). Am Ostermontag besprengt man
sich gegenseitig mit Wasser (siehe Smigus-dyngus).
In Griechenland, Russland, Serbien und Schweden werden hartgekochte
Eier rot bemalt als Symbol für das neue Leben, das durch das Opfer
Christi erworben wurde. In Russland ist es außerdem üblich, neben
Ostereiern traditionelle Osterspeisen (Kulitsch, Pascha) am Karsamstag
weihen zu lassen.
In Griechenland wird nach der Auferstehungsliturgie die Majiritsa,
eine Suppe aus den Innereien des Lamms gegessen, das dann im Laufe des
Ostersonntags am Spieß gegrillt wird. Während der Ostertage begrüßt
man sich – wie auch in allen anderen orthodoxen Ländern – mit dem
Ostergruß: ???st?? ???st?! („Christus ist auferstanden!“) Der so
Gegrüßte antwortet: ?????? ???st?! („Er ist wahrhaftig
auferstanden!“).
In Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien wird am Ostermontag
ein Brauch ausgeübt, bei dem die Männer Frauen mit Wasser, in Ungarn
mit Parfüm, besprengen und mit einer Art handgemachten Rute – pomlázka
(Tschechien) – korbác (Slowakei) – die mit bunten Bändern geschmückt
ist, „symbolisch“ (d. h. ohne weh zu tun) schlagen. Der Überlieferung
nach soll dies die Gesundheit und Schönheit der betroffenen Frauen im
kommenden Jahr erhalten. Frauen, die dabei übersehen werden, können
sich unter Umständen beleidigt fühlen. Im Gegenzug schenkt die Frau
dem Mann ein bunt bemaltes Ei oder auch einen geringen Geldbetrag. In
manchen Gegenden kann sich die Frau dann am Nachmittag oder am darauf
folgenden Tag revanchieren, indem sie Männer mit einem Eimer kalten
Wassers übergießt.
Die Ukraine, Tschechien, die Slowakei und Polen sowie die
sorbischsprachigen Gebiete in Deutschland (Brandenburg, Sachsen) sind
wohl die Länder mit der kunstvollsten Eierbemal-Tradition. Auf den
Pisanki (pl.) bzw. ??????? (ukr.) und velikonocní kraslice (cz.)
(Bemalungen auf den Eiern) werden mit flüssigem Wachs Ornamente
aufgetragen, die Eier in einer Farbstofflösung gekocht und in einem
mit Gras oder ähnlichem Material ausgelegten Korb verschenkt.
In Italien gibt es die „Torta di Pasquetta“: eine Art Gugelhupf mit
gekochten Eiern, Spinat und der sogenannten „Ostertaube“. Am
Karfreitag findet in vielen Orten eine Prozession statt, bei der das
Kreuz schweigend durch die Straßen getragen wird. Die Auferstehung
wird traditionell am zweiten Feiertag mit der Familie und Freunden mit
Picknick gefeiert.
In Finnland schlagen Freunde und Bekannte einander leicht mit einer
Birkenrute, um an die Palmzweige, mit denen Jesus in Jerusalem
empfangen wurde, zu erinnern. Am Ostersonntag ziehen Kinder mit
Trommeln und Tröten durch die Straßen zur Beendigung der Trauerzeit.
In Finnland ist Ostern auch das Fest der Kerzen.
In Mexiko feiert man für etwa zwei Wochen eine Art Volksfest mit Musik
und Tanz. Die Straßen sind mit Girlanden geschmückt. Am Karfreitag ist
es ruhig, und es finden Prozessionen statt.
In Schweden gehen Frauen nachts heimlich und schweigend an eine
Quelle, um das Osterwasser zu holen. Schaffen sie es, dabei nicht
gesehen zu werden und mit dem Wasser ihren Liebsten zu benetzen, dann
erobern sie damit seine Liebe. Ostern wird mit Feuerwerk und Lärm
gefeiert. Die „Osterhexen“ werden symbolisch am Osterfeuer verjagt. Am
Gründonnerstag verkleiden sich die schwedischen Kinder als
„Osterweiber“ (Påskkärring). Sie laufen mit langen Röcken und
Kopftüchern durch die Straßen und betteln an den Türen um Süßigkeiten,
als „Bezahlung“ überreichen sie selbstgemalte Osterbilder.
In England lässt man die bunten Eier an abschüssigen Straßen etc.
hinunterrollen, bis die Schale ganz kaputt ist.
In den USA gibt es die traditionelle „Easter Parade“ auf der 5th
Avenue in New York City. Man verkleidet sich und fährt mit bunt
geschmückten Wagen durch die Straßen. Am Weißen Haus in Washington
findet das Eierrollen („The White House Easter Eggs Roll“) statt,
wobei jeder Teilnehmer ein vom Präsidenten und seiner Gattin
signiertes Holzei erhält.
Auf den Philippinen pflegt man auch den Brauch mit Hasen und bunten
Ostereiern. Wenn die Osterglocken läuten, fassen die Eltern die
kleinen Kinder beim Kopf und heben sie hoch. Sie glauben, dass die
Kinder so größer werden.
In Australien schöpfen verlobte Paare Ostern fließendes Wasser aus
einem Bach und bewahren es bis zu ihrem Hochzeitstag auf. Bevor sie
zur Kirche gehen, besprengen sie sich gegenseitig damit. Dies soll
Glück bringen.
In Kroatien wird eine Art Kasseler Rippenspeer in der Kirche gesegnet
und anschließend mit Meerrettich und hart gekochten Eiern als
Osteressen serviert.
Ostern in der Kunst
Der Ostermorgen hat traditionell auch viele Künstler angeregt, zum
Beispiel:
Claude Lorrain (1600–1682): Ostermorgen (Gemälde, 1681)
Friedrich Rückert (1788–1866): Am Ostermorgen (Gedicht)
Emanuel Geibel (1815–1884): Ostermorgen (Gedicht)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832): Osterspaziergang (Gedicht)
Johan Peter Emilius Hartmann (1805–1900): Ostermorgen
(Orgelsonate)
Ina Böll: Ostermorgen (Gedichte, 1982)
[*Zahlentippen*]
Gesucht wird die Summe der gezogenen Zahlen der Mittwoch- bzw.
Samstagziehung (je nach dem, was zeitlich am günstigsten liegt).
Rechenbeispiel: Ziehung vom 30.05.09 17,18,21,35,36,43 und 10 macht
als Summe 180, so müsste der Gewinner eine Zahl getippt haben, die am
nächsten der 180 ist, der 2. Platz geht an die
zweitnächste Zahl. Bei gleicher Differenz zur gesuchten Zahl wird
wieder ein Stechen durchgeführt.
Ich lege in der "3P" fest, welche Ziehung zählt und ihr schreibt mir
eure Zahl per E-Mail, ich werde sie dann rechtzeitig vor der Ziehung
in dafp bekanntgeben und meine Zahl dazu schreiben.
Als weiteres Highlight gibt es einen Jackpot.
Jeder Mitspieler legt für seinen Tipp einen Goldtaler in den Jackpot.
Derjenige, der die exakte Summe einer Ziehung getippt hat, der knackt
den Jackpot. Bei 2 "Knacker" wird der Pott
geteilt.
Tipp: Minimum ist 28, Maximum liegt bei 322.
Wer wird Tippkönig, wer Vize? Und wer knackt den Jackpot? Unser
aktueller Jackpot: 39 Goldtaler + Anzahl Mitspieler dieser Ziehung.
Sendet mir euren Tipp bis *04.04.2012 / 15:00Uhr* per Mail
(
Maus...@gmx.de), die maßgebende Ziehung wird die Samstagziehung am
04.04.2012 sein. (
www.lotto.de)
[*Wussten Sie schon,...*]
*Die 20 neuesten Fakten*]
Erste Ärztin
Wusstest du schon...
Lady Peseshet ist die erste bekannte Ärztin der Welt. Sie lebte zur
Zeit der Pyramiden, etwa in der vierten Dynastie.
Regentropfengeschwindigkeit
Wusstest du schon...
Der durchschnittliche Regentropfen erreicht eine Geschwindigkeit von
35km pro Stunde.
Geburten im Vatikan
Wusstest du schon...
Das einzige Land, das 0 Geburten im Jahre 1983 verzeichnete, war der
Vatikan.
Wissen aus dem Fernsehen
Wusstest du schon...
53 Prozent Highschool Absolventen und 27 Prozent College Absolventen
haben das meiste ihres Wissens aus dem Fernsehen.
Größte Zeitung
Wusstest du schon...
Die drei größten Zeitungsauflagen sind russische Zeitungen.
Kaum Morde in Schweden
Wusstest du schon...
In Schweden passieren die wenigsten Morde auf der ganzen Welt.
Außergewöhnliche Jungenvornamen
Wusstest du schon...
Jungen mit unkonventionellen Vornamen haben eher mentale Probleme, als
Jungs mit einem üblichen Namen. Mädchen haben dieses Problem nicht.
Flugzeug stürzt auf einen runter
Wusstest du schon...
Die Wahrscheinlichkeit, dass man von einem Flugzeug getroffen wird,
das vom Himmel stürzt: 1 zu 25 Millionen. Wahrscheinlichkeit, dass es
heute passiert: 1 zu 7 Trillionen.
Bücher in Island
Wusstest du schon...
Die Menschen in Island lesen pro Kopf mehr Bücher als jedes andere
Land.
Kaffee-Verkauf
Wusstest du schon...
Kaffee ist das zweitgrößte Produkt auf der Liste des Internationalen
Verkaufs auf der Welt.
Von Meteorit getroffen
Wusstest du schon...
7 Menschen wurden schon mal von Meteoritenteilen getroffen.
Autos in Los Angeles
Wusstest du schon...
Autos nehmen etwa 24 Prozent der Fläche von Los Angeles ein.
Sicheres Alter
Wusstest du schon...
Statistisch gesehen ist das sicherste Alter 10 Jahre.
Lotto Gewinn
Wusstest du schon...
Es ist wahrscheinlicher, dass man im Lotto gewinnt, als dass man von
einem Hai angegriffen wird.
Langweiliges Deutschland
Wusstest du schon...
57 Prozent von britischen Schulkindern denken, dass Deutschland das
langweiligste Land in Europa ist.
Boxershorts und Unterhosen
Wusstest du schon...
67,5 Prozent der Männer tragen lieber normale Unterhosen anstelle von
Boxershorts.
Popel essen
Wusstest du schon...
Einer von 70 Menschen isst Popel.
Model T von Ford
Wusstest du schon...
1916 waren 55 Prozent der Autos auf der Welt Model T Fords.
Zuhause Schluss machen
Wusstest du schon...
69 Prozent der Männer sagen, dass sie lieber privat mit ihrer Freundin
Schluss machen, als an irgendeinem Ort in der Öffentlichkeit.
Kartoffelchips in Amerika
Wusstest du schon...
Das beliebteste Knabberzeug in Amerika sind Kartoffelchips.
[*Zitate*]
- Es gibt viel zu tun - Hauen wir ab.
- Fleiß schadet nur. Faulenzer schaffen Arbeitsplätze.
- Je zwülfer der Mittag, desto knurrer der Magen.
- Ein guter Witz kann dir die ganze schlechte laune verderben.
- Büroschlaf: Potentielle Arbeitsbereitschaft im Zustand totaler
Entspannung.
- Das meiste Geld wird durch Bezahlen verplempert.
- Die Feuerwehr ist eine Organisation,
die mit Wasser ruiniert,
was die Flammen verschont haben.
- Glücklich ist wer verfrißt, was nicht zu versaufen ist.
Viel Spaß mit der neuen Ausgabe.
Bis dann
Euer Rudolf
Plüschige Grüße von Rudolf dem Rentier
--
"Ich wundere mich schon seit Jahren, dass man hier tippen kann,
ohne das das Papier alle geht. Tolle Erfindung, dieses Usenet."
(Paulchen in dafp)