Paulchen aus Malta schrieb:
>>>>> Willi wurde ganz ernst und nahm den Salatteller an sich. "Der kommt
>>>>> jetzt zur Analyse." und dabei murmelte er was von Amy und NCIS.
>>>>> Schnaffus schaute etwas ratlos seinem Salatteller hinterher als Willi
>>>>> durch die Tür verschwand.
>>>>> Ein brummendes Geräusch erfüllte den Raum, Rudolf schnarchte wie ein
>>>>> laufender Dieselmotor. Es fehlten nur die Fehlzündungen.
>>>>> Da wurde die Türe weit aufgestoßen und eine Horde Plüschies donnerten
>>>>> hinein. Es sollte wohl eine Polonaise sein aber es war eher eine
>>>>> gröhlende Raupe die sind hüpfend und stampfend um den Küchentisch
>>>>> wand. Und laut dazu war es auch...
>>>>>
>>>>> In dem Ganzen Lärm und Durcheinander konnte man kaum die Burgglocke
>>>>> schellen
>>>>> hören. Willi war der einzige, der es klingeln hörte und war furchtbar
>>>>> aufgeregt.
>>>>> "Schnaffus, geh mal schauen, wer da um Einlass bittet!" Schnaffus stapfte
>>>>> davon und kam mit 2 Herren im Schlepptau wieder.
>>>>> "Das sind die Herren Kommissare von der SOKO Plüsch. Sie wollen uns alle
>>>>> abführen!"
>>>>> Das bekamen nun alle mit und jeder fing an zu schreien. Rita und Heidi
>>>>> drohten den Männern mit Bissen im Arm und Klein Paulchen drohte mit
>>>>> stinkenden Pupsen. Da nahm der eine von den Kommissaren sein Handy in die
>>>>> Hand und rief nach einem Einsatzkommando. Willi wurde immer
>>>>> verzweifelter.
>>>>> "Schnaffus, hilf mir doch das aufzuklären!" Schnaffus schüttelte mit dem
>>>>> Kopf. "Würde ich ja, aber ich muss jetzt dringend meinen Salat ernten,
>>>>> der
>>>>> verwelkt doch sonst." Sprach es und tappelte davon.
>>>>>
>>>> Aufeinmal stand Rita mitten im Raum und brüllte nur: "RUHE!" Alles
>>>> zuckte zusammn und stand muckplüschmäuschenstill da, selbt Rudolf
>>>> stellte sein schnarchen ein. "Was ist hier los?" fragte Rita in die
>>>> Runde und Willi antwortete stotternd und leise. Rita hörte aufmerksam
>>>> zu und musterte dann böse die beiden Kommisare. "Hier wird keiner
>>>> abgeführt und sie führen sich jetzt aus der Burg sonst mach ich das."
>>>> sagte sie ziemlich direkt und zeigte zur Türe. Die beiden zogen ab und
>>>> dann schnappte sich Rita einen plüschie nach dem anderen und zerrte
>>>> sie unter die Dusche wo sie mal eben mit kaltem Wasser abgeduscht
>>>> wurden. Danach waren alles nass und wieder Herr ihrer Sinne.
>>>> Klein-Paulchen bekam Stubenarrest und verschärfte Arbeitsaufgaben.
>>>>
>>>> Rita hatte alles im Griff. Ihr großer Plüschkörper hatte die psychodelen
>>>> Substanzen schneller abgebaut als bei den anderen und so konnte sie
>>>> resolut
>>>> handeln. Es war ihr ein bisschen peinlich, was ihr Sohn alles anstellte,
>>>> er
>>>> schien ganz nach dem Vater zu kommen, der hatte auch nur Flausen im Kopf.
>>>> Sie machte für alle einen Topf Gulasch, damit jeder wieder zu Kräften kam.
>>>> Klein Paulchen schmollte. Nun saß er da, in seinem Burgzimmer. Mit den
>>>> schwierigsten Matheaufgaben, die er je gesehen hatte. Die konnte er
>>>> alleine
>>>> nie lösen.Er schaute aus dem Fenster.
>>>>
>>> Und überlehte wie er diese blöden Aufgaben schnell und einfach lösen
>>> könnte. Aber ihm fiel nichts ein. Nicht einmal ein Radio oder einen
>>> Fernseher hatte er hier, das grenzte schon fast an Folter.
>>> Was nun dachte er und starrte auf die Aufgaben.
>>> In der Küche hingegen herrschte eiufrige Hektik. Alle Plüschies
>>> futterten die leckere Gulaschsuppe, Rudolf hatte schoin den dritten
>>> Teller vor sich stehen. Er futterte als ob er tagelang hätte hungern
>>> müssen. Und Fritzi tat es ihm nach.
>>>
>>> Man hörte es in der Küche schlürfen und oben im Burgzimmer schluchzen. Das
>>> hielten die Plüschis nicht aus. Willi stand auf und fragte in die Runde, ob
>>> es in Ordnung sei, wenn er ihm einen Teller Suppe nach oben bringen würde.
>>> Alle nickten, schließlich muss jeder was essen, auch kleine Strolche.
>>> Als Willi mit der Suppe in Klein Paulchens Zimmer trat, fand er das Zimmer
>>> leer. Das Fenster stand sperrangelweit offen und von draußen hörte man es
>>> keuchen...
>>>
>> Willi sah aus dem Fenster nach unten wo er Klein Paulchen schnaufend
>> auf dem Simms hocken sah. Von da aus kam er nicht weiter, weder hoch
>> noch runter dachte sich Willi. Den Schlingel lassen wir da jetzt mal
>> hocken und wenn er dann flennt können wir ihn retten.
>> Klein Paulchen saß auf dem Simms und reflecktierte seine Situation.
>> Die war sehr bescheiden denn er koinnte hier nicht weg. Soll er jetzt
>> schreien und jammern damit man ihm hilft? JA!
>> Er begann jämmerlich zu schreien..
>
> Sein Geschrei lockte allerlei Getier aus dem naheligendem Wald an. Ein
> Fuchs, ein Hase und ein Eichhörnchen kamen angesprungen.
> "Warte, wir holen dich runter!", rief das Eichhörnchen und kletterte
> geschickt auf den Sims.
> "In meinem Zimmer liegt ein Seil", heulte Klein Paulchen das
> Eichhörnchen voll, das zögerte nicht lange und holte es. Klein Paulchen
> seilte sich an und mit Hilfe von Fuchs und Hase hatte er sich schnell
> nach unten abgeseilt, landete aber dummerweise im Burggraben...
>
... und da schwammen die Krokos. Aber die kannten Klein Paulchen und
spritzten ihn kräftig nass was ihn sehr ärgerte. Er saß da wie ein
begossener Pudel. Fuchs, Hase und Eichhörnchen mussten sehr lachen.
Inzwischen kamen alle anderen Plüschies dazu, begrüßten Fuchs, Hase
und Eichhörnchen und Rita redete laut und kräftig mit Klein Paulochen.
Er war sehr geknickt und es schien das die Ansprache endlich auf
fruchtbaren Boden fiel. Und dann gab es noch ein großes Gelächter als
Fritzi in den Burggraben fiel....