Die Frau finde ich Klasse: Trotz des totalen Hängers hat sie selbstbewusst und geistreich das Beste daraus gemacht. Zum kringeln, diese Nagelfeil-Geschichte. :-D -- Mitmachen! http://de.wikipedia.org/ Terrorismus ist der Krieg der Armen, Krieg ist der Terrorismus der Reichen. (nach Sir Peter Ustinov)
Kris Kaiser wrote: > Die Frau finde ich Klasse: Trotz des totalen Hängers hat sie > selbstbewusst und geistreich das Beste daraus gemacht. > Zum kringeln, diese Nagelfeil-Geschichte. :-D
Dumm dass ich nach einer weiteren "zieht-sich-wie-Teer-in-der-Sonne-aber- wir-ziehen-das-trotzdem-gnadenlos-durch" Zuschaueraktion schon abgeschaltet hatte. Hab ich wohl das (zweifelhafte) Highlight der Wocher verpasst, wie? Naja.
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> Ich habe Zone Alarm in Hintergrund mitlaufen, das ist fuer mich > Pflicht.
Ich habe eine Schüssel Weihwasser neben der Tastatur stehen. Das hilft genauso. (Jürgen Schmadlak in <u67uq9.uin...@news.schmadlak.net>)
Jens Bremmekamp wrote: > Dumm dass ich nach einer weiteren > "zieht-sich-wie-Teer-in-der-Sonne-aber- > wir-ziehen-das-trotzdem-gnadenlos-durch" Zuschaueraktion schon > abgeschaltet hatte. Hab ich wohl das (zweifelhafte) Highlight der > Wocher verpasst, wie? Naja.
Genau daran hat es auf Vater Rhein gemangelt: "wir-ziehen-das-trotzdem-gnadenlos-durch"
Das ist ist früher Schmidts Devise gewesen, die ihn in seiner Nische groß gemacht hat. Der leichte kultivierte allgemeine Hass, auch, weil sie ihn nicht lieben, wie Gottschalk oder Jauch, die Vorführung von Publikum und Gästen, das war seine Spezialität. Vorgestern herrschte warmduschermäßiges Selbstmitleid vor, nur weil die dummen Schiffspassagiere gelangweilt waren. Dirty Harry ist wirklich tot.
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> Genau daran hat es auf Vater Rhein gemangelt: > "wir-ziehen-das-trotzdem-gnadenlos-durch"
> Das ist ist früher Schmidts Devise gewesen, die ihn in seiner Nische > groß gemacht hat. Der leichte kultivierte allgemeine Hass, auch, weil > sie ihn nicht lieben, wie Gottschalk oder Jauch, die Vorführung von > Publikum und Gästen, das war seine Spezialität.
Einen Abend diese Autorin, am nächsten Abend Helmut Berger als Gast, die Redaktion nimmt sich Zeit, die nächste Rheinschifferei in 10 Jahren (24 Stunden, von denen 45 Minuten gesendet werden) vor und Andrack kriegt eine Woche frei.
Oh wie wäre das toll ...
> Vorgestern herrschte warmduschermäßiges Selbstmitleid vor, > nur weil die dummen Schiffspassagiere gelangweilt waren.
Solche Aktionen sind mit Rücksicht auf die Passagiere in der Tat am besten stramm durchzuziehen.
Als Kind mußte ich mal auf der Wappen von Hamburg miterleben, wie dort für eine Sendung ("Schaubude?) ein auf dem Schiff gesungener Song von "Oliver Onions" (die hatten damals die Bud Spencer Filmmusik gemacht) aufgezeichnet wurde. Um das Musikvideo mit verschiedenen Einstellungen zu drehen, begannen die nacheinander auf allen Decks immer wieder den gleichen Song zu trällern, die gleichen Strophen immer wieder neu zu starten und haben das wohl nur überlebt, weil Helgoland in Sicht kam und nach massiven Protesten endlich wenigstens die Bordlautsprecher abgestellt worden sind. Es hätte sicher nicht mehr lange gedauert und die ersten Passagiere hätten sich gegen diesen Lärmterror gewehrt, d.h. zu randalieren begonnen.
Der Kapitän hatte am Donnerstag auch zugestanden, daß solche Aufzeichnungen am Ufer liegend aufgenommen werden. Wegen der Kabel für die Teams? Wahrscheinlich eher, damit die genervten Zuschauer bei solchen Aufzeichnungen rechtzeitig von Bord können, bevor denen die Gesichter entgleisen und sie es nicht mehr aushalten.
Die HSS auf der Loreley wurde zwar geradlinig durchgezogen und die Passagiere wußten vorher, was sie erwartet - für 8 EUR kann man ja keine Kreuzfahrt erwarten -, dennoch ist das eine Gratwanderung. Um so wichtiger wäre für diese Art Sendung ein spruchreifes Konzept gewesen, das auch durchgezogen wird.
Kris Kaiser wrote: > Genau daran hat es auf Vater Rhein gemangelt: > "wir-ziehen-das-trotzdem-gnadenlos-durch"
ACK. Aber wenn man weiss, dass man schlecht organisiert und vorbereitet ist, lässt man sich natürlich von Publikum und Gästen auch leichter verunsichern.
> Das ist ist früher Schmidts Devise gewesen, die ihn in seiner Nische > groß gemacht hat.
"Halloooo Ludwigsburg!"
> Vorgestern herrschte warmduschermäßiges Selbstmitleid vor, nur weil > die dummen Schiffspassagiere gelangweilt waren.
Das dumm kann ich nicht unterschreiben, steht aber auf einem anderen Blatt. Jedenfalls sind sie sicher nicht dumm, bloß weil sie die Schwächen der Show mitbekommen haben (ging ja auch kaum anders, schließlich waren sie ein Hauptbestandteil derselben).
> Dirty Harry ist wirklich tot.
Ich will Eastwood in seinem Alter auch nicht mehr wirklich als Actioncop über die Leinwand turnen sehen.
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> Ich habe Zone Alarm in Hintergrund mitlaufen, das ist fuer mich > Pflicht.
Ich habe eine Schüssel Weihwasser neben der Tastatur stehen. Das hilft genauso. (Jürgen Schmadlak in <u67uq9.uin...@news.schmadlak.net>)
Jens Bremmekamp wrote: > Kris Kaiser wrote: >> Vorgestern herrschte warmduschermäßiges Selbstmitleid vor, nur weil >> die dummen Schiffspassagiere gelangweilt waren.
> Das dumm kann ich nicht unterschreiben, steht aber auf einem anderen > Blatt. Jedenfalls sind sie sicher nicht dumm, bloß weil sie die > Schwächen der Show mitbekommen haben (ging ja auch kaum anders, > schließlich waren sie ein Hauptbestandteil derselben).
Ich meine sogar dumm und frech: Dumm, weil von vernherein klar war, dass 4 Stunden sitzen kein reines Vergnügen sein können, sondern harte Arbeit Frech, weil sie für sich eine unterhaltsame Show für 8 Euro erwarten. Die Leute im Live-"Publikum" sind so etwas wie Komparsen oder sogar nur lebende Staffage. Die sollen froh sein, wenn sie überhaupt ein Quentchen Spaß haben. Es geht schließlich nicht um die 200 Laidl, sondern um die 2 Millionen vor dem Fernseher.
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Jürgen Gerkens wrote: > Der Kapitän hatte am Donnerstag auch zugestanden, daß solche > Aufzeichnungen am Ufer liegend aufgenommen werden. Wegen der Kabel > für die Teams? Wahrscheinlich eher, damit die genervten Zuschauer > bei solchen Aufzeichnungen rechtzeitig von Bord können, bevor denen > die Gesichter entgleisen und sie es nicht mehr aushalten.
> Die HSS auf der Loreley wurde zwar geradlinig durchgezogen und die > Passagiere wußten vorher, was sie erwartet - für 8 EUR kann man ja > keine Kreuzfahrt erwarten -, dennoch ist das eine Gratwanderung. Um > so wichtiger wäre für diese Art Sendung ein spruchreifes Konzept > gewesen, das auch durchgezogen wird.
Ja, für die Zuschauer zuhause. Das "Live-Publikum" hat die Rolle von Komparsen und Staffage.
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Kris Kaiser wrote: >> Das dumm kann ich nicht unterschreiben, steht aber auf einem anderen >> Blatt. Jedenfalls sind sie sicher nicht dumm, bloß weil sie die >> Schwächen der Show mitbekommen haben (ging ja auch kaum anders, >> schließlich waren sie ein Hauptbestandteil derselben).
Ich saß grad geschlagene drei Minuten vor diesem Absatz und hab mich gefragt, ob und wann ich das geschrieben hab. Und als "dass" und "heut morgen" verifiziert waren, blieb nur noch "warum". Letzteres ließ sich bisher nicht zufriedenstellend beantworten.
> Ich meine sogar dumm und frech:
[...]
Aus o.g. Gründen verzichte ich auf weitere Antworten zu dem Thema. Einklich ist es mir nämlich schnurzegal ob irgendwer das Bootspublikum dumm, blöd, dämlich, briliant, langweilig oder erregend fand.
Jens, Gute Nacht allerseits
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> Ich habe Zone Alarm in Hintergrund mitlaufen, das ist fuer mich > Pflicht.
Ich habe eine Schüssel Weihwasser neben der Tastatur stehen. Das hilft genauso. (Jürgen Schmadlak in <u67uq9.uin...@news.schmadlak.net>)
Kris Kaiser <firewall...@gmx.net> wrote: >Die Leute im Live-"Publikum" sind so etwas wie Komparsen oder sogar >nur lebende Staffage. Die sollen froh sein, wenn sie überhaupt ein >Quentchen Spaß haben. Es geht schließlich nicht um die 200 Laidl, >sondern um die 2 Millionen vor dem Fernseher.
Die sich ja auch immer tierisch mit jedem Quizkandidaten freuen, der für genau gar nichts 700 Euro mitnehmen kann.
Cornell Binder wrote: > Kris Kaiser <firewall...@gmx.net> tat schreiben tun: > Ich bin gerade verwirrt. Die Zuschauer die auf dem Boot > waren, sind also grundsätzlich dumm, wenn sie erwartet > habe, daß es ein Vergnügen wird?
Ja. Dass die Show wahrscheinlich langweilig wird, war vorher schon die Mehrheitsmeinung. Und dass 4 Stunden Sitzen auf Bierbänken eine körperliche Tortur ist, sollte Jedem klar gewesen sein.
>> Die Leute im Live-"Publikum" sind so etwas wie Komparsen oder sogar >> nur lebende Staffage.
> Auch wenn Du es nicht hören magst, aber die Show dreht sich > nicht um Dich.
Doch. Nur um mich. Ich bin der Prototyp der 2 Millionen.
>> Die sollen froh sein, wenn sie überhaupt ein >> Quentchen Spaß haben. Es geht schließlich nicht um die 200 Laidl, >> sondern um die 2 Millionen vor dem Fernseher.
> Sicher? Es ist mehr als offensichtlich, daß es einfach nur > noch um Schmidt geht.
Nein. Leider nicht. Schmidt ist immer dann gut, wenn es ihm Spaß macht. In der letzten Zeit hat er zu sehr versucht, sich als schlaffe Parodie von sich selbst durchzulavieren.
Anstatt zwanghaft zu versuchen, seine Quoten durch Anpassung an den Mainstream noch zu steigern, sollte er einsehen, dass es eine Sackgasse ist, an deren Ende er sich eine blutige Birne (Spaßdicker) holen wird.
Ein Bisschen zurück Richtung "Dirty Harry", der, davon bin ich überzeugt, immer noch in ihm steckt, anstatt als "Everybody's Darling" in der unterhalterischen Beliebigkeit aufzugehen.
P.S. Als Erstes sollte Franz den Claus-Achim rausschmeißen. P.P.S Dann sollte er Dittrich, Engelke und Pastevka Hausverbot erteilen. -- Mitmachen! http://de.wikipedia.org/ Terrorismus ist der Krieg der Armen, Krieg ist der Terrorismus der Reichen. (nach Sir Peter Ustinov)
Cornell Binder wrote: > Kris Kaiser <firewall...@gmx.net> tat schreiben tun: >> Ja. Dass die Show wahrscheinlich langweilig wird, war vorher schon >> die Mehrheitsmeinung.
> Mehrheitsmeinung? Hier in der Gruppe, oder da draußen in der > realen Welt?
Und ich dachte, das hier sei die reale Welt.
>> Und dass 4 Stunden Sitzen auf Bierbänken eine >> körperliche Tortur ist, sollte Jedem klar gewesen sein.
> Wenn das so schlimm wäre, gäbe es keine überfüllten Zelte > auf dem Oktoberfest.
Besoffen und zwischendurch auf den Tischen tanzend kann man das vielleicht gerade mal 2 Stunden genießen.
>> Doch. Nur um mich. Ich bin der Prototyp der 2 Millionen.
> Idioten die sich das angeschaut haben?
So gefällst du mir. :-D
>> Nein. Leider nicht. Schmidt ist immer dann gut, wenn es ihm >> Spaß macht. In der letzten Zeit hat er zu sehr versucht, sich als >> schlaffe Parodie von sich selbst durchzulavieren.
> Und deswegen dürfen die Zuschauer vor Ort keinen Spaß haben?
Es soll Leute gegeben haben, die doch ihren Spaß hatten auf dem Schiff, weil mit Buch oder Kartenspiel ausgerüstet.
> Also falls da je ein Faden war, hast Du den verdammt gut > getarnt.
Sag bloß, tin/1.6.0 kann die Fäden nicht nach Wunsch über die References zusammenhalten?
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Jürgen Gerkens wrote: > Einen Abend diese Autorin, am nächsten Abend Helmut Berger als Gast, die > Redaktion nimmt sich Zeit, die nächste Rheinschifferei in 10 Jahren (24 > Stunden, von denen 45 Minuten gesendet werden) vor und Andrack kriegt > eine Woche frei.
Dazu ne Frage: Muss sich die Redaktion bei Nora Tschirner jetzt nicht noch mehr beeilen, sie mal einzuladen, bevor das dann eine Weile eh nicht mehr so leicht klappen wird? Auf mtv vorgestern hatte sie entweder ein sehr unfoermiges Kleid an oder sie ist schwanger...?
> Muss sich die Redaktion bei Nora Tschirner jetzt nicht > noch mehr beeilen, sie mal einzuladen,
Sowieso.
> Auf mtv vorgestern hatte sie entweder ein sehr unfoermiges Kleid an
Auf MTV ist mal wieder »Designerama«.
> oder sie ist schwanger...?
Wäre doch gerade Grund, sie einzuladen.
-- »Manchmal denke ich, der beste Beweis dafür, dass es anderswo im Universum intelligentes Leben gibt, ist der, dass noch keiner versucht hat, Kontakt mit uns aufzunehmen.« Bill Watterson (Calvin and Hobbes)