> Michael Winklhofer schrieb: >> Daraus folgt, das ich bei einem späteren Auftauchen des Hemdes die >> Annahme verweigere. > Wenn die Firma das Nachthemd zurücknimmt, wäre dies einfach nur kulant > (womit wir wieder bei Service wären).
Jein. Normalerweise gibst Du beim Versandhandel einen Rueckgabegrund an (Passt nich, Farbe/Form/Muster gefaellt nicht/anders als im Katalog abgebildet).
Ordentliche Versandhandel haben auch ein Kaestchen fuer "zu spaet geliefert".
Gruesse, Princess
-- ------------------ Andrea 'Princess' Wardzichowski --------------------- ------------- Princess@IRC ------ E-Mail: princ...@shuttle.de ---------- ----------------- URL: http://home.pages.de/~princess ------------------ ------------ Good girls go to heaven, bad girls go everywhere ! --------
Michael Winklhofer <big.mac.schmeckt.besser....@whopper.de> wrote in message <and.now.the.end.is.near.17...@news.winki.de>:
Moin!
>Für mich als in der Restaurantleitung Beschäftigter zählt eigentlich nur >der Gewinn, ich profitiere davon wenn der laden gut läuft, nicht nur >finanziell. Ich weiß, das es viele Läden gibt, die gerne ein Stück vom >Kuchen haben wollen und auch dementsprechend Fast Food anbieten. Das >sind in meiner Nähe BK, KFC, Metzgereien und sehr viele Pommesbuden.
hehehe. Du hast das Quasi-Monopol von McD auf diesem Gebiet der kulinarischen Genüsse gut umschrieben. :-)
>Also, was muß ich dem Gast bieten, das er wiederkommt? Service! Das >heißt nicht nur, das Speisen frisch und warm sind, sondern auch das >Drumherrum. Das bedeutet für mich eine Bedienung, die nicht nur versteht >und verstanden wird, sondern auch fix ist und freundlich.
Das Essen ist mittlerweile weniger primär zu sehen.
So schlimm es auch klingt, das Gros der Restaurants (damit schließe ich natürlich die Sterne-Restaurants aus) unterscheidet sich kaum noch. Diese Aussage schränke ich nicht nur auf deutsche Restaurants ein, sondern erweitere sie auch auf alle übrigen "Stilrichtungen" wie idaljenisch, türk'sch, chinesisch, indisch, etc.
Bevor jetzt alle hochjaulen: Klar! Natürlich hat jeder sein Lieblingsrestaurant und wird immer sagen, dieses sei besser als die Konkurrenz. Das ist ja auch in Ordnung.
Was ich meine ist aber: Ob ich jetzt hier in Bergisch Gladbach eine Pizza Salami beim Italiener um die Ecke oder beim Italiener in Köln bestelle, äußert sich geschmacklich nur in mehr oder weniger geringen Nuacen. Oder eine Flühlingslolle und Ente beim Chinesen in Düsseldorf oder in Bonn - geschmacklich dürften die wenig voneinander divergieren.
Um sich überhaupt positiv von der Konkurrenz absetzen zu können, muß den Gästen also mehr geboten werden als "nur" das Essen. Dies kann durch Ausnutzung der eher beiläufig wahrgenommenen, aber umso einflußreicheren Dinge vonstatten gehen: z.B. durch besondere Freundlichkeit, Zuvorkommenheit, Kulanz, etc. - das Drumherum eben. Diese Soft-Skills können nur von den Mitarbeitern vermittelt, die direkten KOntakt zu den Gästen haben: der Service-Bereich.
Aber auch wenn man sich durch das Essen überdurchschnittlich von der Konkurrenz hervorhebt, heißt das nicht zwangsläufig, daß automatisch mehr Gäste kommen. Die Frage ist doch: mit wem kommt der Gast zuerst in Kontakt und erlangt den ach so wichtigen, ersten Eindruck? Wie kommt der Gast zu seinem Essen? Und was ist der letzte Eindruck, wenn er das Lokal verläßt? Genau! Das "Interface" zu allem ist: der Service-Bereich.
Das heißt: Auch wenn man sich die größte Mühe mit dem Essen und dem Restaurantkonzept gibt, allein durch einen schlechten Service kann alles zunichte gemacht werden. Ein gutes Essen bleibt zwar eine zeitlang in Erinnerung, aber die NEGATIVEN Eindrücke bleiben umso schwerer und länger im Gedächtnis der Gäste. Ganz zu schweigen von der negativen Mundpropaganda.
Mit Service allein läßt sich viel retten (auch wenn das Essen nicht so berauschend sein sollte), und ein Lokal kann dadurch ein positives Unterscheidungsmerkmal zur Konkurrenz erlangen. Jüngere Unternehmen haben dies zunehmend erkannt: z.B. Comdirect. Falls Ihr ein KOnto dort haben solltet, ist Euch schon mal aufgefallen, wie scheiß-freundlich die sind? Sie nennen einen beim Namen (die Aussprache des Namens ist auch separat gespeichert), versuchen hilfsbereit zu sein und wünschen gar einen schönen Tag bei der Verabschiedung. Diese Sensibilisierung der Mitarbeiter und die Nutzung von CRM-Systemen zeigen die Notwendigkeit der Comdirect, sich von den anderen Direkt-Brokern absetzen zu müssen. Denn die Comdirect gehört wirklich nicht zu den billigsten Online-Brokern.
> Das ist eine >aktive Gästebetreuung, durch mich, indem ich den Kundenkontakt suche und >für meine Hostessen, die ich auf die Gäste 'loslasse'.
Der aktive Dienst am Gast ist von enormer Bedeutung. Ich spreche da aus Erfahrung. Viele Gäste kommen oft nicht nur wegen des guten Essens wieder, sondern auch wegen "Bezugspersonen", von denen sie sich in der Vergangenheit freundlich und gut bedient fühlen, und die dem Gast mit der Zeit vertraut geworden sind. Denn diese "Bezugspersonen" kennen die Bedürfnisse, Wünsche und GEwohnheiten des Gastes genau, und der Gast weiß, daß bei Bewirtung durch diese "Bezugspersonen" alles stimmen wird. Er braucht demnach kein anderes Lokal (dieser Stilrichtung) zu testen und wird dem Lokal treu bleiben.
"Bezugspersonen" wird's bei Fast-Food-Ketten wohl nicht geben können. Dafür ist die Mitarbeiterfluktuation viel zu hoch.
> kein Kind in >meinem Restaurant sollte dieses ohne Luftballon und/oder Gummibärchen >(gratis) verlassen.
Hey! Warst Du zufällig als Einweiser beim neuen McD bei uns in Bergisch Gladbach zugegen? :-) Als ich letztens da war, um mir den neuen Schuppen mal anzugucken, hat eine Mitarbeiterin tatsächlich kostenlose Gummibärchen-Päckchen an Kinder verteilt. (war kein Kindergeburtstag) Das war für mich das erste Mal, daß ich so etwas äußerst Positives bei McD erlebt habe und dachte prompt: Hey! Die tuen ja was für den Service und kümmern sich auch schon um die Gäste von Morgen und damit auch was für die Gästebindung.
>Wenn jemand Ketchup will, so muß er diesen nicht >unbedingt bezahlen,
Tja. In *JEDEM* normalen Restaurant gibz Ketchup und Mayo *gratis*, bis einem übel wird. Aber McD ist ja das "etwas andere Restaurant". :-)
>wenn jemand ein Taxi möchte, rufe ich es ihm, er muß >nicht selbst vom Münzfernsprecher anrufen.
Das hatte ich auch immer so gesehen. Mein Gott, die 12 Pf. für einen schnellen Anruf -> Gast ist positiv überrascht, weil er so etwas nicht als selbstverständlich ansieht.
(Und der notleidenden Telekom hilft man damit ja auch :-) )
>Dies findet >man übrigends durch Kundengespräche ganz gut raus, der Gast freut sich, >wenn man ihn auf soetwas anspricht.
Naja. Das Problem liegt in der Natur der Sache: Fast-Food-Läden. Dort gibz eben keinen, der sich *freiwillig* bei den Gästen erkundigt, ob der Burger warm oder kalt ist.
Nicht so ernst gemeinte Frage: Werden diese ausgefüllten Qaulitätssicherungs-Zettel an eine Zentrale verschickt, die sich diese durchließt, auswertet und Verbesserungen vornimmt, oder werden die schlicht nach Feierabend mit in die Säcke gepackt?
>Aktive Gästebetreuung halt. Dies >wünsche ich mir nicht nur in der Gastronomie, sondern auch bei anderen >Dienstleistern. Selbst die Post bei uns hats langsam gemerkt und begibt >sich auf diesen Weg.
Geil! Ich dacht', ich wär' der einzige gewesen, der auf so etwas achtet und dem so was auffällt. Man muß wohl aus der Branche kommen, um ein Auge dafür zu haben. :-)
[Erfahrungsbericht über schlechte Bedienung beim Versandhandel]
>Any comments?
Yo! Jetzt zwar nicht direkt beim Versandhandel, aber so ähnliche Erfahrungen kann man in jedem Kaufhof, Karstadt und diversen großen Kaufhäusern machen. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit einen Einkaufsbummel durch die Kölner Innenstadt zu machen und dabei VerkäuferInnen nur anzusprechen ist schon jedes Mal eine Erfahrung für sich: Kein "Guten Tag", Kein "Bitte", Kein "Danke", Kein gar nix!
Servicewüste? Nein... Nicht im entferntesten. Ein Schelm, der dabei was Böses denkt :-)
Es gibt aber auch bei größeren Handelsketten, die die Zeichen der Zeit erkannt haben: z.B. Peek & Cloppenburg. (so ne Art C&A für gehobenere Ansprüche) Bei uns in Gladbach gibz auch einen, und der Laden läuft sehr gut und ich gehe sehr gerne dort einkaufen. Ist zwar was teurer, aber dafür gibz erstklassige Ware UND sehr guten Service. Ich war völlig überrascht gewesen, als ich so freundlich bedient wurde. Und das immer. Einmal wurde ich gar so freundlich bedient, daß ich die Bedienung deswegen angesprochen hatte. Es hatte sich herausgestellt, daß diese Bedienung der Filialleiter war. Und ich konnt nicht wieder drum rum zu fragen, ob dahinter System steckt. Und in der Tat gab der Filialleiter bereitwillig Auskunft darüber, daß die Mitarbeiter diesbezüglich geschult würden.
Solch' gleiche, sehr gute Erfahrung habe ich auch bei P&C in Karlsruhe gemacht. Das spricht für eine konzerninterne Strategie, die IMHO aufgeht: Die Kunden wissen es zu schätzen und behalten so etwas im Hinterkopf Und mittlerweile ist Pech & Beklopptenburg mein bevorzugtes Textilkaufhaus geworden.
Ich denke, daß auch längerfristig sich an der doitschen Servicewüste nicht viel ändern wird. Um sich aber irgendwie von der Konkurrenz abheben zu können, muß neben den Produkten auch der Service stimmen. Daß viele Unternehmen die Umsetzung einer serviceorientierten Kundenbeziehung sehr ernst nehmen, ist nicht zu verkennen.
Ach ja, Michael. Da Du ja bei McD arbeitest, muß ich auch noch paar Worte dazu loswerden:
Ist Serviceorientierung bei McD in Doitschland ein Unternehmensziel bzw. schon als Priorität gesetzt worden? Oder wird in der doitschen Konzernzentrale gedacht, daß aufgrund der Quasi-Monopolstellung von McD ohnehin keiner zur Konkurrenz, falls überhaupt vorhanden, geht? In Ami-Land ist das ja nicht ohne weiteres möglich, da es dort sehr starke Konkurrenz gibt (Taco Bells & Co.)
Ich frage deshalb, weil gerade bei McD in Doitschland der Service echt für den Darmafterausgang ist. Ich habe noch nie, ich wiederhole: noch nie, eine freundliche, zuvorkommende (!) Bedienung erlebt. (Einzige Ausnahme war mein Besuch bei McD in der Sülzburgstr. Die Bedienung war fast schon überfreundlich, mitdenkend (!), sympathisch - und sie war Ende 60. Kein Witz.)
Entweder sieht man denen die Zurschaustellung der abgrundtiefen Demotivation an oder sie können kein Deutsch. Ich weiß, wie enorm schwierig es ist, an Mitarbeiter zu kommen, die in der Gastro-Branche arbeiten und/oder auf Aushilfsbasis jobben sollen, und dann noch gute Miene zum (bösen?) Spiel
...
FredCho...@quios.com (Toni Huynh) schrieb am 23.12.00:
> Ob ich jetzt hier in Bergisch Gladbach eine Pizza Salami beim > Italiener um die Ecke oder beim Italiener in Köln bestelle, äußert > sich geschmacklich nur in mehr oder weniger geringen Nuacen. Oder eine > Flühlingslolle und Ente beim Chinesen in Düsseldorf oder in Bonn - > geschmacklich dürften die wenig voneinander divergieren.
Schön wär's. Hier hier bei mir gibt's im Umkreis von 35km nur eine einzige Pizzeria, von der ich bedenkenlos was essen kann. Bei den anderen muß ich befürchten, daß ich die Haarpracht des Koches oder gar seine Sekrete auf der Pizza finde. Beschwere ich mich darüber, entschuldigt sich der Chef entweder vielmals und gelobt Besserung, um mich dann hinter meinen Rücken auf italienisch das größte Aloch auf Gottes Erdboden zu schimpfen oder sagt mir gleich persönlich, was er von mir denkt (beides passiert).
> "Bezugspersonen" wird's bei Fast-Food-Ketten wohl nicht geben können. > Dafür ist die Mitarbeiterfluktuation viel zu hoch.
Das kann ich so nicht unterstreichen. Freilich, die Fluktuation ist hoch, aber bei meinem Lieblingsitaliener ist's nicht anders, da jobbt auch jede Woche eine neue Bedienung. In meinem Stamm-McD gibt's schon einiges Personal, das schon ewig drin ist. Zum Beispiel mag ich Herrn K. nicht so, der ist begriffsstutzig und lahm. Frau G. dagegen ist immer sehr freundlich, wohingegen Frau B. die elementaren Formen der Höflichkeit erst noch lernen will, denn sie kennt weder die Worte Hallo noch Danke, Bitte oder Tschüs. Auch die beiden Russinen, Frau B. und Frau P. sind immer sehr freundlich (außerdem sind das zudem Kunden meiner Eltern). Mit der Dauer kennt man das Personal schon und das Personal kennt auch einen.
>> Wenn jemand Ketchup will, so muß er diesen nicht unbedingt bezahlen, > Tja. In *JEDEM* normalen Restaurant gibz Ketchup und Mayo *gratis*, > bis einem übel wird.
Genau das ist es. Viele Leute nutzen das schamlos aus. In einem normalen Restaurant verlangt man das meist auch von der Bedienung, die einem dann entweder 12g-Tütchen oder eine Ketchupflasche zweifelhafter Hygiene bringt. Da traut man sich eher nicht, das Zeug zu horten. Bei McD hingegen kenne ich zumindest eine Person, die pro Chicken McNugget zwei Tiegelchen Sauce braucht. Und diesen Luxus soll sie sich gefälligst auch finanzieren. Denn würde das jeder Gast machen - irgendwann würde der Saucenpreis eben auf die Nuggets draufgeschlagen.
> Ist Serviceorientierung bei McD in Doitschland ein Unternehmensziel > bzw. schon als Priorität gesetzt worden?
QSS&P ist seit einigen Jahrzehnten das Firmenmotto von McD weltweit. Q steht für Qualität, ein S für Sauberkeit, das P für Preiswürdigkeit. Und jetzt rate mal, wofür das verbleibende S steht :-)
> Ich frage deshalb, weil gerade bei McD in Doitschland der Service echt > für den Darmafterausgang ist. Ich habe noch nie, ich wiederhole: noch > nie, eine freundliche, zuvorkommende (!) Bedienung erlebt. (Einzige > Ausnahme war mein Besuch bei McD in der Sülzburgstr. Die Bedienung war > fast schon überfreundlich, mitdenkend (!), sympathisch - und sie war > Ende 60. Kein Witz.)
Dann machst du was falsch. Neulich in Irschenberg mußte ich ein paar Minuten auf meine TS warten - ich bekam gleich den damals neuen McXtra zum Probieren kostenlos dazu. In Nürnberg wollte ich ein Milchshake, die Maschine war aber kaputt - bekam einen normalen Softdrink gratis. Nicht selten erlebe ich auch, daß es eine Menüberatung gibt ("Ich mach jetzt den TS als Menü und die zwei Cheeseburger so, das wird für sie billiger."). Oder das Burger ersetzt werden, die dem Gast herunterfielen. Oder das kleine Kinder Juniortüten-Spielzeug gratis bekommen, wenn sie nur laut genug weinen. Oder oder oder...
Stefan Wust
-- Nächste Termine für den Weltuntergang (Alle Angaben ohne Gewähr): 24.12., 20:15 Uhr; 25.12., 20:15 Uhr; 2001; 2002 - Weitere Termine i.V.
> Das Essen ist mittlerweile weniger primär zu sehen.
> So schlimm es auch klingt, das Gros der Restaurants (damit schließe ich > natürlich die Sterne-Restaurants aus) unterscheidet sich kaum noch. > Diese Aussage schränke ich nicht nur auf deutsche Restaurants ein, > sondern erweitere sie auch auf alle übrigen "Stilrichtungen" wie > idaljenisch, türk'sch, chinesisch, indisch, etc.
Das liegt zum Teil auch daran, das die Köche die Waren im Großhandel kaufen, letztens ist mir aufgefallen, das die Schupfnudeln wie aus der Metro schmecken, die Soße nach Knorr schmeckt. Ich würde vermuten, das einige Küchen, um die Preis zu halten einige Sachen nicht mehr Frisch machen.
> identifizieren können (Hey! Es ist kein Traumjob, aber letztlich muß > jeder irgendwie seine Brötchen verdienen.)
> Was ist denn mit diesen Teamleitern (oder Schichtleitern)?. Ich weiß > jetzt nicht genau, wie die heißen. Ich meine aber die, die mit Krawatte > durch die Gegend rennen. > Es muß doch seine Aufgabe sein, seine Mitarbeiter stets neu motivieren > zu können, ihnen zumindest die Grundzüge der verbalen und nonverbalen > Kommunikation beibringen zu können (ein Lächeln, Bitteschön, Dankeschön, > Wiederseh'n) und ihnen zeigen zu können, daß McD den Eindruck der > _Freundlichkeit_ vermitteln möchte - so wie es in der Werbung so schön > angepriesen wird.
Ich finde es schade, das Grinsekatze in Kassel in der Kohlenstrasse bei McD aufgehört hat zu arbeiten. Sie war lange zeit mit dabei, immer wenn ich durchfuhr und Sie mich bediente (Mc Drive) lächelte sie jeden Kunden an, und das war ein echtes Lachen, kein "Nu gib mal ,50 Pfennig Trinkgeld lachen". Das Lachen kam von innen heraus. Seit dem sie nicht mehr in der Kohlenstrasse arbeitet fahre ich nicht mehr dorthin und kaufe in Vellmar ein. Eines noch, ich fuhr gerne den Umweg zur Kohlenstrasse, nur heute lohnt es sich nicht mehr !
> Ich finde es schade, das Grinsekatze in Kassel in der Kohlenstrasse > bei McD aufgehört hat zu arbeiten. Sie war lange zeit mit dabei, immer > wenn ich durchfuhr und Sie mich bediente (Mc Drive) lächelte sie jeden > Kunden an, und das war ein echtes Lachen, kein "Nu gib mal ,50 Pfennig > Trinkgeld lachen".
Wenn du einen ständig freundlich grinsenden Mitarbeiter sehen willst, fahr mal nach Greding und such nach Karel. Der grinst aber nicht aus Freundlichkeit, sondern weil er kein Wort Deutsch spricht...
Stefan Wust
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Michael Winklhofer <big.mac.schmeckt.besser....@whopper.de> schrieb in im Newsbeitrag: and.now.the.end.is.near.17...@news.winki.de...
> Als ich meine Gesprächspartnerin jedoch bat, mir eine Lösung anbzubieten, falls > das Hemd morgen nicht auftaucht, wurde sie sofort unfreundlich > Und daraus folgt, das ich dort nichts mehr kaufe. Und das nur, weil die > Firma Herz KG aus Hamburg nicht in der Lage ist zu verstehen, das heute > nur Service die Kundschaft und das Überleben sichert.
Na ich wuerde die ganze Verandhandel-Industrie verklagen, war zwar nur eine Mitarbeiterin und ein negatives Beispiel unter vielleicht zig positiven - > aber Du Ober-Restaurantleitungs-Chef-bei-McD bist ja schliesslich Koenig Kunde. Hoffentlich wirst Du auch erschossen, wenn einer Deiner Mitarbeiter mal einen schlechten Tag hat.
>Schön wär's. Hier hier bei mir gibt's im Umkreis von 35km nur eine >einzige Pizzeria, von der ich bedenkenlos was essen kann. Bei den anderen >muß ich befürchten, daß ich die Haarpracht des Koches oder gar seine >Sekrete auf der Pizza finde. Beschwere ich mich darüber, entschuldigt >sich der Chef entweder vielmals und gelobt Besserung, um mich dann hinter >meinen Rücken auf italienisch das größte Aloch auf Gottes Erdboden zu >schimpfen oder sagt mir gleich persönlich, was er von mir denkt (beides >passiert).
Ich dachte bisher, daß ein solches Verhalten von Pizzeria-Chefs nur in schlechten Tom Gerhardt-Filmen oder als übertriebene Kino-Klischees auftaucht. :-)
>> Ist Serviceorientierung bei McD in Doitschland ein Unternehmensziel >> bzw. schon als Priorität gesetzt worden?
>QSS&P ist seit einigen Jahrzehnten das Firmenmotto von McD weltweit. Q >steht für Qualität, ein S für Sauberkeit, das P für Preiswürdigkeit. Und >jetzt rate mal, wofür das verbleibende S steht :-)
>> Ich frage deshalb, weil gerade bei McD in Doitschland der Service echt >> für den Darmafterausgang ist. Ich habe noch nie, ich wiederhole: noch >> nie, eine freundliche, zuvorkommende (!) Bedienung erlebt. (Einzige >> Ausnahme war mein Besuch bei McD in der Sülzburgstr. Die Bedienung war >> fast schon überfreundlich, mitdenkend (!), sympathisch - und sie war >> Ende 60. Kein Witz.)
>Dann machst du was falsch. Neulich in Irschenberg mußte ich ein paar >Minuten auf meine TS warten - ich bekam gleich den damals neuen McXtra >zum Probieren kostenlos dazu. In Nürnberg wollte ich ein Milchshake, die >Maschine war aber kaputt - bekam einen normalen Softdrink gratis. Nicht >selten erlebe ich auch, daß es eine Menüberatung gibt ("Ich mach jetzt >den TS als Menü und die zwei Cheeseburger so, das wird für sie >billiger."). >Oder das Burger ersetzt werden, die dem Gast herunterfielen. >Oder das kleine Kinder Juniortüten-Spielzeug gratis bekommen, wenn sie >nur laut genug weinen. Oder oder oder...
Das mag in Deinem Fall ein positives Beispiel sein. Aber Ausnahmen bestätigen nun mal die Regel :-)
Ich habe beobachtet, daß McD in meinem Freundes- und Bekanntenkreis einfach nicht hoch im Kurs steht. Damit meine ich, daß sie zwar gerne bei McD essen, aber doch im allgemeinen ein negatives Meinungsbild vom _Gesamtprodukt_ McD haben.
Wenn ich mit ihnen zu McD gehe, dann erwarten die schon praktisch einen schlechten Service - weil es sonst eben nicht McD wäre (Genauso, wie wenn die bei McD lauwarme Börger und kalte Fritten von sicn aus erwarten).
Ich meine eher, wie man (fast) alle Mitarbeitern im Service-Bereich dahingehend schulen kann, daß sie den Servicegedanken in der Art umsetzen können, daß das Gros der Gäste eben nicht in der Erwartung eines selbstverständlich schlechten Services zu McD gehen muß.
Deine Beispiele sind natürlich ein guter Schritt in die richtige Richtung. Aber eine (einzelne) Schwalbe macht noch keinen Sommer. Was nützt es, wenn einer kleinen Gruppe von positiv überzeugten (bei Essen & Service) Gästen ein Großteil derer entgegensteht, der vom Gesamtprodukt McD weniger zufrieden ist.
Der Versuch, Service auf die Fahne zu schreiben, ist bei McD ein Schritt in die richtige Richtung - nicht nur für McD selbst aus gastronomischen und längerfristigen Gründen, sondern auch und besonders für den Gast.
IMHO verbleibt das augenblickliche Service-Niveau bei McD im allgemeinen in einem nicht unerheblichen Maße steigerungsfähig.
>> Das Essen ist mittlerweile weniger primär zu sehen.
>> So schlimm es auch klingt, das Gros der Restaurants (damit schließe ich >> natürlich die Sterne-Restaurants aus) unterscheidet sich kaum noch. >> Diese Aussage schränke ich nicht nur auf deutsche Restaurants ein, >> sondern erweitere sie auch auf alle übrigen "Stilrichtungen" wie >> idaljenisch, türk'sch, chinesisch, indisch, etc.
>Das liegt zum Teil auch daran, das die Köche die Waren im Großhandel kaufen, >letztens ist mir aufgefallen, das die Schupfnudeln wie aus der Metro >schmecken, die Soße nach Knorr schmeckt. Ich würde vermuten, das einige >Küchen, um die Preis zu halten einige Sachen nicht mehr Frisch machen.
Ganz genau! Wegen der hohen Personalkosten und aus Kostensenkungsgründen verzichten fast alle Gastronomiebetriebe (hierbei schließe ich natürlich die Sterne-REstaurants wieder aus) auf die eigene (frischere) Herstellung und Zubereitung der Basisprodukte. Stattdessen wird auf vorbereitete Produkte aus dem Großhandel zurückgegriffen ( z.B. 10Kg-Konserven Champignons, vorgefertigte Paprika-Stücke aus Glasbehältern, etc.)
>> Was ist denn mit diesen Teamleitern (oder Schichtleitern)?. Ich weiß >> jetzt nicht genau, wie die heißen. Ich meine aber die, die mit Krawatte >> durch die Gegend rennen. >> Es muß doch seine Aufgabe sein, seine Mitarbeiter stets neu motivieren >> zu können, ihnen zumindest die Grundzüge der verbalen und nonverbalen >> Kommunikation beibringen zu können (ein Lächeln, Bitteschön, Dankeschön, >> Wiederseh'n) und ihnen zeigen zu können, daß McD den Eindruck der >> _Freundlichkeit_ vermitteln möchte - so wie es in der Werbung so schön >> angepriesen wird.
>Ich finde es schade, das Grinsekatze in Kassel in der Kohlenstrasse bei McD >aufgehört hat zu arbeiten. Sie war lange zeit mit dabei, immer wenn ich >durchfuhr und Sie mich bediente (Mc Drive) lächelte sie jeden Kunden an, und >das war ein echtes Lachen, kein "Nu gib mal ,50 Pfennig Trinkgeld lachen". >Das Lachen kam von innen heraus. Seit dem sie nicht mehr in der >Kohlenstrasse arbeitet fahre ich nicht mehr dorthin und kaufe in Vellmar >ein.
Ich meine genau dies. Wenn man weiß, daß man mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine freundliche Bedienung hoffen (oder gar erwarten) kann, dann fährt man viel lieber zu jener Lokalität.
Wer geht nicht gerne in das Geschäft, von dem er weiß, daß man dort freundlich empfangen und nett behandelt wird?
Das Primärziel einer jeden betriebswirtschaftlich orientierten Unternehmung ist die Profitmaximierung.
Das Mittel zu diesem Zweck, und damit wichtigstes Sekundärziel, ist nun einmal die _Kundenbindung_, die bei verstärkter Konkurrenz und zunehmender substituierender Neigung der Produkte nur noch über einen in der Praxis erfolgreich eingesetzten, herausragenden Service zu erlangen ist.
>aber Du Ober-Restaurantleitungs-Chef-bei-McD bist ja schliesslich Koenig >Kunde. Hoffentlich wirst Du auch erschossen, wenn einer Deiner Mitarbeiter >mal einen schlechten Tag hat.
Michael, bitte übernimm doch die MacDos in HH, Mundsburger Damm und ZOB.
Gruß
Lutz (der zum McDO Mundsburger Damm nicht mehr geht, obwohl sein Büro gegenüber liegt) -- Ein Big King XXL Menue mit Cola ohne Eis und einmal King des Monats, bitte.
Michael Winklhofer <big.mac.schmeckt.besser....@whopper.de> wrote in message <and.now.the.end.is.near.17...@news.winki.de>:
>Der McD gehört zu meinem Gebiet, ich weiß, wie es bei uns üblich ist. Um >etwas vom Gast zu bekommen muß man etwas investieren. Hier Gummibärchen >und vor allem freundliche Mitarbeiter.
160%ige Zustimmung!!!
>[...] weil bei McD im Gegensatz zu normalen >Restaurant der Mensch den Assi raushängen läßt.
Das ist mir bisher bei jedem Besuch aufgefallen, und das finde ich schade.
Warum ist unter den Gästen von McD -in Doitschland- die Meinung so verbreitet, daß sie mit dem Hintergedanken dorthin gehen zu müssen, um den Assi raushängen zu lassen.
Ich denke, daß das ein Phänomen ist, welches (auch) den obersten Konzernstrategen bekannt sein müßte. Gibt's da Erklärungsversuche?
>>Naja. Das Problem liegt in der Natur der Sache: Fast-Food-Läden. >>Dort gibz eben keinen, der sich *freiwillig* bei den Gästen erkundigt, >>ob der Burger warm oder kalt ist.
>Doch, bei McD kommt das immer mehr in Mode. Ich praktiziere das schon >seit langem, und es ist interessant, was man alles erfährt. Nur so kann >man Service bieten, weil man weiß, was der Gast wünscht/nicht wünscht.
Leider habe ich das so noch nie erlebt.
>Die werden ziemlich intensiv ausgewertet und auch die gemachten >Vorschläge werden beachtet. Der Durchschlag gehtin die Zentrale, das >Original bleibt im Restaurant.
Wow! McD gibt sich ja wirklich größte Mühe. Schade, daß die Umsetzung der selbstgesteckten Ziele nicht immer im erwünschten Maße stattfinden kann.
>>Es gibt aber auch bei größeren Handelsketten, die die Zeichen der Zeit >>erkannt haben: z.B. Peek & Cloppenburg. (so ne Art C&A für gehobenere >>Ansprüche) >>Bei uns in Gladbach gibz auch einen, und der Laden läuft sehr gut und >>ich gehe sehr gerne dort einkaufen. Ist zwar was teurer, aber dafür gibz >>erstklassige Ware UND sehr guten Service.
>Peek & Cloppenburg ist OK, ich geh da auch öffters hin. und jedesmal >rege ich mich auf, weil die keine Eurocard aktzeptieren.
hehehe. Schade, daß mir McD auch keinen Kredit einräumt - sprich: auch keine EuroCard akzeptiert. :-) Aber der Trend geht weiter dahin, daß viele Unternehmen Kreditkarten nicht mehr (oder nicht mehr gerne) annehmen.
Aus Kundensicht ist das schade, aus Unternehmersicht aber vollstens nachvollziehbar.
>Service ist sehr wichtig bei McD, leider vergessen das viel zu viele >menschen, die im Restaurant etwas zu sagen haben.
Leider vergessen auch viele Mitarbeiter, wer ihnen den Arbeitsplatz erst ermöglicht. Viele denken, daß sie vom Unternehmen das Gehalt beziehen und, gut ist es!
Nein! Der Kunde ist derjenige, der dem Mitarbeiter den Arbeitsplatz letztendlich garantiert. Viele vergessen nun einmal diese fast schon banale Überlegung und denken, Kunden seien nur ein lästiges Übel, welches immer zur unrechten Zeit kommt.
>>Ich weiß, wie enorm schwierig es ist, an Mitarbeiter zu kommen, die in >>der Gastro-Branche arbeiten und/oder auf Aushilfsbasis jobben sollen, >>und dann noch gute Miene zum (bösen?) Spiel machen sollen. >>Aber ein Grundwortschatz sollte schon irgendwie vorhanden sein. Manchmal >>habe ich einfach nicht das bekommen (können), was ich haben wollte.
>Wenn man Mitarbeiter entsprecehnd einstellt bzw. unterstüzt (mit >gesponsorten VHS-Kursen z.B.) bekommt man das ganz gut hin und der >Mitarbeiter ist auch dankbar.
Okay. Es kann aber nicht die Aufgabe von McD sein, Mitarbeiter einzustellen, um ihnen erst anschließend Deutsch beibringen zu lassen (durch VHS). Das ist ja eine reine Sisyphusarbeit!
>>Was ist denn mit diesen Teamleitern (oder Schichtleitern)?. Ich weiß >>jetzt nicht genau, wie die heißen. Ich meine aber die, die mit Krawatte >>durch die Gegend rennen. >>Es muß doch seine Aufgabe sein, seine Mitarbeiter stets neu motivieren >>zu können, ihnen zumindest die Grundzüge der verbalen und nonverbalen >>Kommunikation beibringen zu können (ein Lächeln, Bitteschön, Dankeschön, >>Wiederseh'n) und ihnen zeigen zu können, daß McD den Eindruck der >>_Freundlichkeit_ vermitteln möchte - so wie es in der Werbung so schön >>angepriesen wird.
>Das wird gemacht, leider fehlt es aber bei zu Vielen an der >Selbstmotivation. >>Handelst Du mit Deiner sehr zu begrüßenden Service-Einstellung auf >>eigene Faust ?
>Meistens ja, denn viele machen sich gar nicht richtig Gedanken darüber.
Wooahhh! Auch hier wieder: Ausnahmen bestätigen die Regel. Du scheinst - Deinen Erfahrungsberichten zufolge - wirklich einer der wenigen zu sein, die den (auch von McD bei Mitarbeitern) angestrebten Service-Gedanken verstanden haben.
Gibz da eine oder einige Filialen in Köln oder Umgebung, in denen Du die Verwirklichung des Servicegedankens bereits in einem hohen Maß hast forcieren können und von denen Du sagen kannst, daß sie sich im Servicebereich deutlich von anderen Filialen abheben, so daß sich ein Besuch dort lohnen aus einer Servicebetrachtung heraus lohnen würde?