Hallo,
"Bernd Laschner" <
be...@email.de> schrieb
> Ka Prucha schrieb:
>
>> Ob ich diese Tabelle von Access aus in irgendeinem Excel- oder gleich
>> in einem universell lesbares Textformat exportieren, ist dann auch
>> schon egal.
>
> Das Problem liegt aber immer an der Schnittstelle zum Praxis-PC.
>
Genau.
Wenn man das mal weiter denkt, stellt sich die Frage, warum die Krankenkassen
von den riesigen Gewinnen von etwa 20 Milliarden Euro nicht ein paar Euro für
die Entwicklung eines einheitlichen Praxis-Programms übrig haben.
Dieses Programm könnte dann Frontends auf den Rechnern der Patienten haben,
von dem Daten über Blutzuckerwerte oder Blutdruck eingespeist werden können.
Statt USB-Stick liegt eine Übertragung per Email-Anhang nahe.
Dazu müßte man sich nur auf ein einheitliches datenformat einigen.
Wer sich mal ansehen will, was ein Arzt so an Verwaltungsaufwand hat, kann sich
das kostenlose Praxisprogramm Med7 installieren.
Dort gibt es auch Schnittstellen.
http://www.med7.de/
> Es ist ein nicht vertretbares Risiko, in diesen Rechner Daten einzubringen, deren Unbedenklichkeit nicht erwiesen ist. Dieser
> Rechner ist ein Produktiv-System; ein Ausfall bedeutet unmittelbar finanziellen Schaden und u.U. auch Schaden für die Patienten.
>
> Zudem sind etliche höchst sensible und höchst vertrauliche Daten dort gespeichert.
>
Warum sollen Arztpraxen nicht ebenso sichere Dfue-Verbindungen aufbauen
können wie Banken?
Mir ist es eh völlig unverständlich, warum nicht schon jeder längst schon neben
dem Bankkonto auch ein Gesundheitskonto hat, auf dem zumindest die
Kontraindikationen verzeichnet sind.
Das Konto könnte Eigentum des Patienten sein, auf das er dann nur seinem
behandelnden Arzt per PIN-Nummer einen Zugriff gibt.
Ein persönliches Gesundheitskonto, auf dem alle ärztlichen Maßnahmen und
Ergebnisse gespeichert werden, macht mehr Sinn als die augenblickliche
Methode, daß nach einem Arztwechsel wieder eine neue Anamnese gemacht
wird.
Auf diese Art käme auch mehr Transparenz in die Abrechnungen der Kassen.
Die Frage ist, ob die das wollen.
Gruß
Harald