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Re: Blutdruckmessgeraet

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Bernd Laschner

unread,
Oct 15, 2012, 12:01:59 PM10/15/12
to
Gerd Schweizer schrieb:

> Leider wurde ja die Einrichtung der Gesundheits ng abgelehnt.

Es gibt aber stattdessen free.de.soc.gesundheit.
Ich hab die mal mit in den "Verteiler" genommen.

> Bei Norma gibt es gerade ein Messgeraet fuer den Oberarm. Mein Arzt
> meint, die Geraete der Discounter seien in Ordnung. Jetzt zwei Fragen:
> - Sind die Geraete fᅵr den Oberarm besser als die fᅵr den Unterarm?
> - Kann hier jemand etwas ueber das Normageraet sagen?

Ich habe seit Jahren ein Gerᅵt fᅵr den Oberarm, mit dem ich sehr
zufrieden bin:

> http://www.tensoval.de/fileadmin/data/de-DE/pdfs/Gebrauchsanweisung_TDC_I.pdf

Einfach zu bedienen und genau.

Meine Mutter hat ein Gerᅵt fᅵr den Unterarm;leider weiᅵ ich nicht,
welchen Typ.

Ich empfinde das als weniger genau und es gibt auch schon mal Fehlmessungen.

Zu dem Gerᅵt von Norma kann ich nichts sagen, da ich es nicht kenne.
Ich habe daher auch de.alt.fan.aldi mit in den "Verteiler" genommen.




Bernd
--
Die angegebene email-Adresse ist gᅵltig und wird sogar gelesen.

Harry Hirsch

unread,
Oct 15, 2012, 12:08:47 PM10/15/12
to
Am 15.10.2012 18:01, schrieb Bernd Laschner:

> Meine Mutter hat ein Gerät für den Unterarm;leider weiß ich nicht,
> welchen Typ.
>
> Ich empfinde das als weniger genau und es gibt auch schon mal Fehlmessungen.

Ein paar Regeln wie Armhaltung usw. muss man schon einhalten sonst gibt
es immer Fehlmessungen. Je nachdem welcher Art das Blutdruckproblem ist,
könnte eigene Kontrolle eher kontraproduktiv sein. Das ist aber hier
nicht online klärbar.

Armin G.

unread,
Oct 15, 2012, 1:09:47 PM10/15/12
to
Harry Hirsch schrieb:
Wenn man Probleme mit dem Blutdruck hat, ist eine Selbstmessung nur zur
Kontrolle. Eine regelmässige Messung beim Arzt sollte man dann eher in
Betracht ziehen.

--
MfG Armin G.

Bernd Laschner

unread,
Oct 15, 2012, 2:03:01 PM10/15/12
to
Harry Hirsch schrieb:
Mein Hausarzt hatte mir eine regelmäßige Selbstmessung nahegelegt und
mir das Führen eines Blutdruckpasses wärmstens ans Herz gelegt.

In welchen Fällen kann denn eine Selbstkontrolle kontraproduktiv sein?



Bernd
--
Die angegebene email-Adresse ist gültig und wird sogar gelesen.

Hans Beiger

unread,
Oct 15, 2012, 2:11:34 PM10/15/12
to
Am 15.10.2012 19:09, schrieb Armin G.:

> Wenn man Probleme mit dem Blutdruck hat, ist eine Selbstmessung nur zur
> Kontrolle. Eine regelmässige Messung beim Arzt sollte man dann eher in
> Betracht ziehen.

Unsere (meine LG und ich) Hausärztin empfiehlt regelmäßige
Selbstmessung. Frau Doktor hat unser Unterarmgerät geprüft und für gut
befunden. Hat dein Arzt zu wenige Patienten?

Die eigene Messung unter jeweils gleichen Bedingungen dürfte
zuverlässiger sein als sporadisch beim Hausarzt unter jeweils
wechselnden Bedingungen.

Gruß Hans

Bernd Laschner

unread,
Oct 15, 2012, 2:14:07 PM10/15/12
to
Armin G. schrieb:

> Harry Hirsch schrieb:

[...]

>> Ein paar Regeln wie Armhaltung usw. muss man schon einhalten sonst gibt
>> es immer Fehlmessungen. Je nachdem welcher Art das Blutdruckproblem ist,
>> könnte eigene Kontrolle eher kontraproduktiv sein. Das ist aber hier
>> nicht online klärbar.

> Wenn man Probleme mit dem Blutdruck hat, ist eine Selbstmessung nur zur
> Kontrolle. Eine regelmässige Messung beim Arzt sollte man dann eher in
> Betracht ziehen.

Es gibt Menschen, bei denen wird vom Arzt regelmässig ein zu hoher
Blutdruck gemessen; siehe Weißkittelsyndrom.

Recht gut hier beschrieben:

Zitat von

http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/325572/

> Hallo liebe Forum-Mitglieder!
>
> Ich muss einfach mal etwas loswerden: hoffe, ich bin hier richtig.
> Ich leide seit Jahren unter dem sogenannten "Weißkittelsyndrom":
> wenn in einer Arztpraxis mein Blutdruck gemessen wird, ist er so hoch,
> dass mich die Ärzte am liebsten gleich irgendwo einweisen würden:
> letzte Messung bei meiner Hausärztin war 180/120, Puls 85- beim
> Frauenarzt sogar ein Puls von 100.
>
> Zuhause 134/81, Puls 75.

[snip]

> Vor ca. 4 Jahren habe ich dann eine 24-Stunden-Blutdruckmessung und
> ein 24-Stunden-EKG machen lassen. Die Auswertung hat gezeigt, dass
> ich- kaum aus der Praxis- einen völlig normalen Blutdruck hatte-
> bis wieder kurz vor Besuch der Praxis. EKG war auch völlig normal.

Messungen ausserhalb der Arztpraxis geben die Realität oft besser wieder.

Ich habe das selbst erlebt.







Bernd
--

Alfred Gemsa

unread,
Oct 15, 2012, 2:15:06 PM10/15/12
to
Am 15.10.2012 19:09, schrieb Armin G.:

> Wenn man Probleme mit dem Blutdruck hat, ist eine Selbstmessung nur zur
> Kontrolle. Eine regelmässige Messung beim Arzt sollte man dann eher in
> Betracht ziehen.

Das sehe ich anders. Wenn der Arzt keine Zeit hat, lässt er den Druck so
schnell ab, dass zwischen zwei Herztönen 20mm Hg liegen.

Außerdem kenne ich einen Arzt, der durchs Hemd misst.

Ich messe auch selbst, und der Mittelwert aus vielen Messungen ist m.E.
und auch meinem Hausarzt nach durchaus vertrauenswürdig.

Alfred.

Bernd Laschner

unread,
Oct 15, 2012, 2:30:07 PM10/15/12
to
Alfred Gemsa schrieb:

> Am 15.10.2012 19:09, schrieb Armin G.:

>> Wenn man Probleme mit dem Blutdruck hat, ist eine Selbstmessung nur zur
>> Kontrolle. Eine regelmässige Messung beim Arzt sollte man dann eher in
>> Betracht ziehen.

> Das sehe ich anders.

Dito.

> Wenn der Arzt keine Zeit hat, lässt er den Druck so
> schnell ab, dass zwischen zwei Herztönen 20mm Hg liegen.
>
> Außerdem kenne ich einen Arzt, der durchs Hemd misst.

Genauso wie Du es beschreibst, habe ich es auch schon erlebt.
Solche Messungen sind ziemlich wertlos.

> Ich messe auch selbst, und der Mittelwert aus vielen Messungen ist m.E.
> und auch meinem Hausarzt nach durchaus vertrauenswürdig.

Mein Hausarzt verlässt sich ebenfalls lieber auf meine Messungen als auf
seine stichpunktartigen Kontrollen. Ich messe immer zu vergleichbaren
Zeiten, was beim Hausarzt unmöglich ist.

Ich stelle bei mir einen tageszeitabhängigen Blutdruck fest; die
Unterschiede können durchaus schon mal 20-30 mmHg betragen.



Bernd
--

Hartmut Schiszler

unread,
Oct 15, 2012, 2:48:57 PM10/15/12
to
Am 15.10.2012 20:11, schrieb Hans Beiger:
> Am 15.10.2012 19:09, schrieb Armin G.:
>
>> Wenn man Probleme mit dem Blutdruck hat, ist eine Selbstmessung nur zur
>> Kontrolle. Eine regelmässige Messung beim Arzt sollte man dann eher in
>> Betracht ziehen.
>
> Unsere (meine LG und ich) Hausärztin empfiehlt regelmäßige
> Selbstmessung. Frau Doktor hat unser Unterarmgerät geprüft und für gut
> befunden. Hat dein Arzt zu wenige Patienten?

Scheint mir auch so zu sein.

> Die eigene Messung unter jeweils gleichen Bedingungen dürfte
> zuverlässiger sein als sporadisch beim Hausarzt unter jeweils
> wechselnden Bedingungen.

Die wechselnden Bedingungen sind eher interessant. Aber die habe ich zu
Hause. Mal komme ich aus dem Bett, dann bin ich das Treppenhaus drei mal
rauf und runter,...
Da sieht man wo man steht.

--
Griäßle dr Hardy
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Bernd Laschner

unread,
Oct 15, 2012, 5:01:54 PM10/15/12
to
Ludger Averborg schrieb:
> Mittelwerte sind nicht besonders bedeutsam. Wichtig (Schlaganfall)
> sind wohl Spitzen.

Sowohl als auch...

Es gilt, nicht nur das Risiko akuter Schäden wie etwa Schlaganfall oder
Herzinfarkt zu verringern, sondern auch Folgeschäden durch
langanhaltenden, zu hohen Blutdruck z.B. an den Gefässen, an der Niere
etc. möglichst einzugrenzen.

Sehr hohe, kurzzeitige Blutdruckspitzen hat auch der Gesunde.

> Wirklich nützliche Daten bekommt man auch aus so
> eine 24-h-Messung (Kleines Messgerät um den Hals, Messung alle 15 min,
> Manchette bleibt 24 h liegen).

Das sollte zusätzlich in gewissen Abständen gemacht werden und schliesst
andere Messungen keineswegs aus.



Bernd
--

Alfred Gemsa

unread,
Oct 15, 2012, 5:44:02 PM10/15/12
to
Am 15.10.2012 22:37, schrieb Ludger Averborg:

> Mittelwerte sind nicht besonders bedeutsam. Wichtig (Schlaganfall)
> sind wohl Spitzen.

Auf dem Fahrradtrainer mit 100 Watt liegt der obere Wert nach 10 Minuten
locker bei 200 oder so.

Und Schlaganfall kommt ja wohl von verstopften Gefäßen. Was du meinst
ist wohl eher 'ne Hirnblutung.

Alfred.

Horst Scholz

unread,
Oct 15, 2012, 6:01:20 PM10/15/12
to

"Alfred Gemsa" <ge...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
>> Mittelwerte sind nicht besonders bedeutsam. Wichtig (Schlaganfall)
>> sind wohl Spitzen.
>
> Auf dem Fahrradtrainer mit 100 Watt liegt der obere Wert nach 10 Minuten
> locker bei 200 oder so.
>
> Und Schlaganfall kommt ja wohl von verstopften Gefäßen. Was du meinst ist
> wohl eher 'ne Hirnblutung.


Ihr wisst doch garnicht, was ein Schlaganfall ist.

1

Heinz Tauer

unread,
Oct 15, 2012, 7:15:14 PM10/15/12
to
Am 15.10.2012 20:11, schrieb Hans Beiger:
> Am 15.10.2012 19:09, schrieb Armin G.:
>

***************
> Unsere (meine LG und ich) Hausärztin empfiehlt regelmäßige
> Selbstmessung.

Ich messe täglich 3-mal und trage diese Daten in eine Exceltabelle ein
und werte sie in einem Liniendiagramm aus. Diagramm und Tabelle
(Zeitraum über 14 Tage) nehme ich zur nächsten Sprechstunde mit .


--
H.T.

Hartmut Schiszler

unread,
Oct 15, 2012, 11:37:24 PM10/15/12
to
Am 15.10.2012 22:37, schrieb Ludger Averborg:

> Mittelwerte sind nicht besonders bedeutsam. Wichtig (Schlaganfall)
> sind wohl Spitzen. Wirklich nützliche Daten bekommt man auch aus so
> eine 24-h-Messung (Kleines Messgerät um den Hals, Messung alle 15 min,
> Manchette bleibt 24 h liegen).

Beides ist wichtig: Nehmen wir den Schlaganfall:
Der hohe systolische Wert kann zur Gefäßruptur, dem blutigen Insult
führen. Der hohe Mittelwert (nicht mit dem mittleren arteriellen
Blutdruch verwechseln) gerade der Diastole gibt Auskunft über die
Gefäßschädigung (starre Arterien durch Kalkauflagerungen) und die
Wahrscheinlichkeit, dass es zum ischämischen Insult kommt.

--
Griäßle dr Hardy

Hartmut Schiszler

unread,
Oct 15, 2012, 11:41:00 PM10/15/12
to
Ich glaube nicht, dass die Anwendung der korrekten Nomenklatur
aussagekräftig ist über das Wissen über den Schlaganfall.



--
Griäßle dr Hardy
Message has been deleted

Horst Scholz

unread,
Oct 16, 2012, 2:44:03 AM10/16/12
to

"Hartmut Schiszler" <schi...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:507cd674$0$6565$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net...
Kalkauflagerungen ist nicht immer ein Grund für Schlaganfällen. Ich habe
seit 2009, TIA (transitorische ischämische Attacken) und dafür gibt es
noch kein Gegenmittel.

1

Ka Prucha

unread,
Oct 16, 2012, 3:29:21 AM10/16/12
to
Am 16.10.2012 08:08, schrieb Ludger Averborg:
>
> Ich halte es bei einem heutigen Blutdruckmessgerät für nicht
> zeitgemäß, wenn das "eintragen" nicht automatisch erfolgt.
> Da sollte doch eine SD-Karte rausnehmbar sein oder ein USB-Steckerchen
> reinsteckbar. Sowas hat doch heute jeder Küchenwecker.

Mein "CURAmed" Blutdruckmessgerät von Hofer/Aldi hat eine USB Anschluß.
Das mitgelieferte, proprietäre Programm verwendet im Hintergrund eine
nicht verschlüsselte Access Datenbank (Blood.mdb).

mfg Ka Prucha

Holger Petersen

unread,
Oct 16, 2012, 3:11:16 AM10/16/12
to
Heinz Tauer <heinz...@gmx.net> writes:


>Ich messe täglich 3-mal und trage diese Daten in eine Exceltabelle ein
>und werte sie in einem Liniendiagramm aus.

Mein OMRON-Geraet kann seine Daten ueber das USB-Interface aus-
geben. Ein LINUX-Script macht daraus dann gleich (mithilfe von
GnuPlot) eine schoene Grafik. Das 'schoen' gilt natuerlich fuer
das Aussehen; an den Werten wird nicht geruettelt...

Gruss, Holger

Bernd Laschner

unread,
Oct 16, 2012, 3:37:50 AM10/16/12
to
Ka Prucha schrieb:
Und Dein Hausarzt nimmt dann Deinen USB-Stick und steckt den an seinen
Praxisrechner?




Bernd
--

Lothar Frings

unread,
Oct 16, 2012, 3:55:25 AM10/16/12
to
Bernd Laschner tat kund:

> Armin G. zitierte:

> > Vor ca. 4 Jahren habe ich dann eine 24-Stunden-Blutdruckmessung und
> > ein 24-Stunden-EKG machen lassen. Die Auswertung hat gezeigt, dass
> > ich- kaum aus der Praxis- einen völlig normalen Blutdruck hatte-
> > bis wieder kurz vor Besuch der Praxis. EKG war auch völlig normal.

> Messungen ausserhalb der Arztpraxis geben die Realität oft besser wieder.
> Ich habe das selbst erlebt.

Wie sieht deine Ärztin aus?

Bernd Laschner

unread,
Oct 16, 2012, 4:45:14 AM10/16/12
to
Lothar Frings schrieb:

> Bernd Laschner tat kund:

>> Messungen ausserhalb der Arztpraxis geben die Realität oft besser wieder.
>> Ich habe das selbst erlebt.

> Wie sieht deine Ärztin aus?

Daran liegt es nicht; ausserdem heißt meine Ärztin Harald mit Vornamen ;-)

Schuld ist bei mir eher die Angst vor möglichen Hiobsbotschaften.

Ka Prucha

unread,
Oct 16, 2012, 4:52:48 AM10/16/12
to
Am 16.10.2012 09:37, schrieb Bernd Laschner:
> Ka Prucha schrieb:
>> Am 16.10.2012 08:08, schrieb Ludger Averborg:
>
>>> Ich halte es bei einem heutigen Blutdruckmessgerät für nicht
>>> zeitgemäß, wenn das "eintragen" nicht automatisch erfolgt.
>>> Da sollte doch eine SD-Karte rausnehmbar sein oder ein USB-Steckerchen
>>> reinsteckbar. Sowas hat doch heute jeder Küchenwecker.
>
>> Mein "CURAmed" Blutdruckmessgerät von Hofer/Aldi hat eine USB Anschluß.
>> Das mitgelieferte, proprietäre Programm verwendet im Hintergrund eine
>> nicht verschlüsselte Access Datenbank (Blood.mdb).
>
> Und Dein Hausarzt nimmt dann Deinen USB-Stick und steckt den an seinen
> Praxisrechner?

Natürlich nicht, denn dazu müssten die Daten in Textformat vorliegen.

Bei meiner Hausärztin machte ich heuer nur meine vierteljährlichen
Pflichtbesuche und jetzt kommt noch eine "Gesundenuntersuchung" (Das
gibt "Pluspunkte" bei der Krankenkasse).

Ich überwache meinen Blutdruck weil er fast immer zu niedrig ist
(90/70 mit 50 Puls in Ruhe).

mfg Ka Prucha

heinz tauer

unread,
Oct 16, 2012, 6:56:45 AM10/16/12
to
Am 16.10.2012 10:52, schrieb Ka Prucha:
> Am 16.10.2012 09:37, schrieb Bernd Laschner:
>> Ka Prucha schrieb:

*****************
>> Und Dein Hausarzt nimmt dann Deinen USB-Stick und steckt den an seinen
>> Praxisrechner?
> Natürlich nicht, denn dazu müssten die Daten in Textformat vorliegen.

Meine Ärztin hat auch Excel!
>

--
H.T.

Lothar Frings

unread,
Oct 16, 2012, 7:19:51 AM10/16/12
to
Bernd Laschner tat kund:

> Lothar Frings schrieb:

> > Wie sieht deine Ärztin aus?

> Daran liegt es nicht; ausserdem heißt meine Ärztin
> Harald mit Vornamen ;-)

Es ist nicht an mir, deine Veranlagungen zu hinterfragen.

Ka Prucha

unread,
Oct 16, 2012, 7:19:58 AM10/16/12
to
Am 16.10.2012 12:56, schrieb heinz tauer:
> Am 16.10.2012 10:52, schrieb Ka Prucha:
>>> Mein "CURAmed" Blutdruckmessgerät von Hofer/Aldi hat eine USB Anschluß.
>>> Das mitgelieferte, proprietäre Programm verwendet im Hintergrund eine
>>> nicht verschlüsselte Access Datenbank (Blood.mdb).

>> Am 16.10.2012 09:37, schrieb Bernd Laschner:
>>> Und Dein Hausarzt nimmt dann Deinen USB-Stick und steckt den an seinen
>>> Praxisrechner?

>> Natürlich nicht, denn dazu müssten die Daten in Textformat vorliegen.
>
> Meine Ärztin hat auch Excel!

Und damit kann sie eine Access Blood.mdb Datei öffnen?

Ob ich diese Tabelle von Access aus in irgendeinem Excel- oder gleich
in einem universell lesbares Textformat exportieren, ist dann auch
schon egal.

Übrigens habe ich dieses Gerät seit Mitte 2005 und eine Überprüfung mit
einer ärztlichen Handmessung zeigte an Anfang dieses Jahres noch gute
Übereinstimmung.

mfg Ka Prucha

heinz tauer

unread,
Oct 16, 2012, 8:09:49 AM10/16/12
to
Am 16.10.2012 13:19, schrieb Ka Prucha:
> Am 16.10.2012 12:56, schrieb heinz tauer:
>> Am 16.10.2012 10:52, schrieb Ka Prucha:
>>>> Mein "CURAmed" Blutdruckmessgerät von Hofer/Aldi hat eine USB Anschluß.
>>>> Das mitgelieferte, proprietäre Programm verwendet im Hintergrund eine
>>>> nicht verschlüsselte Access Datenbank (Blood.mdb).
>>> Am 16.10.2012 09:37, schrieb Bernd Laschner:
>>>> Und Dein Hausarzt nimmt dann Deinen USB-Stick und steckt den an seinen
>>>> Praxisrechner?
>>> Natürlich nicht, denn dazu müssten die Daten in Textformat vorliegen.
>> Meine Ärztin hat auch Excel!
> Und damit kann sie eine Access Blood.mdb Datei öffnen?

Ich schrieb bereits vorher, dass ich die Daten in Excel auswerte und
damit zu meiner Ärztin gehe!
>


--
H.T.

Alfred Gemsa

unread,
Oct 16, 2012, 8:14:25 AM10/16/12
to
Am 16.10.2012 05:41, schrieb Hartmut Schiszler:

>>>> Mittelwerte sind nicht besonders bedeutsam. Wichtig (Schlaganfall)
>>>> sind wohl Spitzen.
>>>
>>> Auf dem Fahrradtrainer mit 100 Watt liegt der obere Wert nach 10 Minuten
>>> locker bei 200 oder so.
>>>
>>> Und Schlaganfall kommt ja wohl von verstopften Gefäßen. Was du meinst
>>> ist
>>> wohl eher 'ne Hirnblutung.
>>
>>
>> Ihr wisst doch garnicht, was ein Schlaganfall ist.
>
> Ich glaube nicht, dass die Anwendung der korrekten Nomenklatur
> aussagekräftig ist über das Wissen über den Schlaganfall.

Na gut, Dr. Hardy,

falls die Anrede stimmt, dann klär' uns Laien doch mal auf.

Gruß, Alfred.

Bernd Laschner

unread,
Oct 16, 2012, 8:16:08 AM10/16/12
to
Lothar Frings schrieb:
Ich wollte damit lediglich zum Ausdruck bringen, daß Deine Frage:

> Wie sieht deine Ärztin aus?

bereits eine falsche Prämisse enthält.

Hartmut Schiszler

unread,
Oct 16, 2012, 9:43:49 AM10/16/12
to
Über was? Dass der Ausdruck Schalganfall häufig als Oberbegriff für
beide Arten Auslöser für die Hirnläsion benutzt wird?

--
Griäßle dr Hardy

Hartmut Schiszler

unread,
Oct 16, 2012, 9:44:36 AM10/16/12
to
Und was sind das? Genau...

--
Griäßle dr Hardy

Johann Mayerwieser

unread,
Oct 16, 2012, 10:09:38 AM10/16/12
to
Am Tue, 16 Oct 2012 13:19:58 +0200 schrieb Ka Prucha:

>>>> Und Dein Hausarzt nimmt dann Deinen USB-Stick und steckt den an
>>>> seinen Praxisrechner?
>
>>> Natürlich nicht, denn dazu müssten die Daten in Textformat vorliegen.
>>
>> Meine Ärztin hat auch Excel!
>
> Und damit kann sie eine Access Blood.mdb Datei öffnen?


An sensiblen PCs - und dazu gehörten die PC in der Arztpraxis, die
Zugriff auf Patientendaten haben - ist einfach kein USB-Stick fraglicher
*) Herkunft anzustecken.

*) auch wenn der Arzt den Patienten schon lange kennt, im Sinne der
Datensicherheit ist jeder USB-Stick, fragwürdiger Herkunft, auch der der
Ordinationshilfe oder des Arztes, den sie zu Hause verwenden.

Hannes

--
Die Diktatur des Kapitalismus Marktwirtschaft zu nennen ist der gleiche
Euphemismus mit dem die Bonzendiktatur der Kommunisten als Sozialismus
bezeichnet wurde. - Andreas Bockelmann in dafa
Für PN Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einfügen.

Horst Scholz

unread,
Oct 16, 2012, 10:31:17 AM10/16/12
to

"Johann Mayerwieser" <johann.ma...@gmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:ae5852...@mid.individual.net...
Vollkommen richtig

Ka Prucha

unread,
Oct 16, 2012, 10:44:21 AM10/16/12
to
Am 16.10.2012 16:09, schrieb Johann Mayerwieser:
>
> An sensiblen PCs - und dazu gehörten die PC in der Arztpraxis, die
> Zugriff auf Patientendaten haben - ist einfach kein USB-Stick fraglicher
> *) Herkunft anzustecken.
>
> *) auch wenn der Arzt den Patienten schon lange kennt, im Sinne der
> Datensicherheit ist jeder USB-Stick, fragwürdiger Herkunft, auch der der
> Ordinationshilfe oder des Arztes, den sie zu Hause verwenden.

Auf die (etwas seltsame) Idee mit einem USB-Stick zum Arzt zu gehen bin
nicht ich gekommen.

Gedruckte Laborberichte werden aber bei meiner Ärztin eingescannt.

mfg Ka Prucha

Heiko Neubauer

unread,
Oct 16, 2012, 11:24:52 AM10/16/12
to
Am 16.10.2012 13:19, schrieb Ka Prucha:
> Am 16.10.2012 12:56, schrieb heinz tauer:

>> Meine Ärztin hat auch Excel!
>
> Und damit kann sie eine Access Blood.mdb Datei öffnen?

Wenn Du das nicht kannst, bedeutet es doch noch lange nicht
das seine Ärztin das nicht kann.


Heiko

Horst Scholz

unread,
Oct 16, 2012, 11:43:40 AM10/16/12
to

"Heiko Neubauer" <heiko.n...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:k5ju87...@news.in-ulm.de...
Das kann jeder Arzt

Ka Prucha

unread,
Oct 16, 2012, 1:46:41 PM10/16/12
to
Ein Excel Import der Daten einer komplett offenen Access Datenbank über
ODBC ist problemlos möglich (besonders weil die Namen der vier Tabellen
dieser DB selbsterklärend sind).
Weniger wahrscheinlich ist ob das es ein beliebiger Arzt kann und vor
allem auch durchführt.

mfg Ka Prucha

Heiko Neubauer

unread,
Oct 16, 2012, 3:28:33 PM10/16/12
to
Am 16.10.2012 19:46, schrieb Ka Prucha:

>
> Ein Excel Import der Daten einer komplett offenen Access Datenbank über
> ODBC ist problemlos möglich (besonders weil die Namen der vier Tabellen
> dieser DB selbsterklärend sind).

Schön das Du das verstanden hast.

> Weniger wahrscheinlich ist ob das es ein beliebiger Arzt kann und

Warum sollte ein beliebiger Arzt etwas nicht verrichten können
was problemlos möglich ist.

Darüber kannst Du ja nochmal nachdenken.

Heiko



Matthias Kohrs

unread,
Oct 17, 2012, 1:28:53 AM10/17/12
to
Am 16.10.2012 21:28, schrieb Heiko Neubauer:
> Am 16.10.2012 19:46, schrieb Ka Prucha:

>> Weniger wahrscheinlich ist ob das es ein beliebiger Arzt kann und
>
> Warum sollte ein beliebiger Arzt etwas nicht verrichten können
> was problemlos möglich ist.

Weil im Berufsbild des Arztes andere Dinge erheblich wichtiger sind als
der Ex- oder Import von Datenbanken.

CYA! Matthias

Ka Prucha

unread,
Oct 17, 2012, 1:46:42 AM10/17/12
to
Am 16.10.2012 21:28, schrieb Heiko Neubauer:
> Am 16.10.2012 19:46, schrieb Ka Prucha:
>>
>> Ein Excel Import der Daten einer komplett offenen Access Datenbank über
>> ODBC ist problemlos möglich (besonders weil die Namen der vier Tabellen
>> dieser DB selbsterklärend sind).
>
> Schön das Du das verstanden hast.
>
>> Weniger wahrscheinlich ist ob das es ein beliebiger Arzt kann und
*und vor allem auch durchführt.*

*Warum hast du denn dieses Textstück von mir nicht zitiert?*

> Warum sollte ein beliebiger Arzt etwas nicht verrichten können
> was problemlos möglich ist.
>
> Darüber kannst Du ja nochmal nachdenken.

Ob ein Arzt/Ärztin/Ordinationsgehilfe diese Access Datei nicht öffnen
kann oder will, ist mir egal.

Falls hingegen auf einem Praxisrechner eine Datei aus potentiell
unsicherer Quelle (z. B. von mir) geöffnet wird, habe ich reichlich
Bedenken bezüglich der Sicherheit der Patientendaten.

mfg Ka Prucha
--
Brauchbare Routinen (Access97 & Excel, gezipt)
> http://members.aon.at/ka_prucha/page_7_1.html

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Johann Mayerwieser

unread,
Oct 17, 2012, 5:05:14 AM10/17/12
to
Am Wed, 17 Oct 2012 10:32:14 +0200 schrieb Ludger Averborg:

> Ach, man kann doch schließlich nicht den ganzen Tag mit der
> Sicherheitsfibel unterm Arm rumlaufen. Das Berufsbild des Arztes hat
> doch weißgott mit anderem zu tun als Datenschutz und Datensicherheit.

Der Arzt braucht genau so wenig wie z.B. ein Beamter eine
Sicherheitsfibel, es genügt, die Anweisungen seines Sysadmin (bzw.
Datensicherheitsbeauftragen) zu befolgen, der über die notwendigen
Sicherheitsbelange Bescheid wissen sollte.
Des weiteren sollten die Anschlüsse so abgesichert sein, dass die
Einbringung der Daten darüber gar nicht möglich ist.

Hannes


>
> Ich finde mich damit ab, dass meine Daten dort nicht sicher sind. Mir
> ist schon allein klar, dass ich schon vom Wartezimmer her immens viele
> Dinge mitkriege, die unter "ärztliche Schweigepflicht" fallen.

Heiko Neubauer

unread,
Oct 17, 2012, 5:05:15 AM10/17/12
to
Am 17.10.2012 07:28, schrieb Matthias Kohrs:

> Weil im Berufsbild des Arztes andere Dinge erheblich wichtiger sind als
> der Ex- oder Import von Datenbanken.

Du bist der Meinung ein Arzt kann Excel nicht anwenden, weil Excel nicht zum
Berufsbild des Arztes gehört?

Ich kann dich da beruhigen, so blöde sind Ärzte nicht.

Heiko

Horst Scholz

unread,
Oct 17, 2012, 6:01:28 AM10/17/12
to

"Johann Mayerwieser" <johann.ma...@gmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:ae7ama...@mid.individual.net...
> Am Wed, 17 Oct 2012 10:32:14 +0200 schrieb Ludger Averborg:
>
>> Ach, man kann doch schließlich nicht den ganzen Tag mit der
>> Sicherheitsfibel unterm Arm rumlaufen. Das Berufsbild des Arztes hat
>> doch weißgott mit anderem zu tun als Datenschutz und Datensicherheit.
>
> Der Arzt braucht genau so wenig wie z.B. ein Beamter eine
> Sicherheitsfibel, es genügt, die Anweisungen seines Sysadmin (bzw.
> Datensicherheitsbeauftragen) zu befolgen, der über die notwendigen
> Sicherheitsbelange Bescheid wissen sollte.
> Des weiteren sollten die Anschlüsse so abgesichert sein, dass die
> Einbringung der Daten darüber gar nicht möglich ist.


Und das alles für eine Blutdruckmessung.

1

Matthias Kohrs

unread,
Oct 17, 2012, 10:29:37 AM10/17/12
to
Es gibt jede Menge Berufsbilder für die die Kenntnis von Excel
oder einem Vergleichbaren Produkt notwendig ist.

Ein Arzt hingegen kann durchaus in seinem Beruf gut sein ohne
Excel-Kenntnisse zu haben.

Wenn du der Meinung bist daß jeder der nicht flüssig mit einer
Tabellenkalkulationssoftware umgehen kann oder will blöde ist sagt das
nur über dich einiges aus.

CYA! Matthias

Heiko Neubauer

unread,
Oct 17, 2012, 1:04:10 PM10/17/12
to
Am 17.10.2012 07:46, schrieb Ka Prucha:

>>> Weniger wahrscheinlich ist ob das es ein beliebiger Arzt kann und
> *und vor allem auch durchführt.*
>
> *Warum hast du denn dieses Textstück von mir nicht zitiert?*

Weil das nichts mit mit der von Dir getroffenen Aussage zu tun hat.

Ich helfe Dir gerne deine Gedächtnislücken zu schließen,
in <ae4u70...@mid.individual.net> hast Du auf die

Aussage |*Meine Ärztin hat auch Excel!*

geantwortet |*Und damit kann sie eine Access Blood.mdb Datei öffnen?*

danach weiter gefaselt mit |Access... bla bla... *exportieren*.

Du fragst "kann man mit Excel eine Access Blood.mdb Datei öffnen?"

beim kräftigen zurückrudern fällt Dir dann in
<ae5ks2...@mid.individual.net> ein:

|Ein Excel Import der Daten einer komplett offenen Access Datenbank über
|ODBC ist problemlos möglich.

Warum ist Dir das nicht beim der Aussage *Meine Ärztin hat auch Excel!*
eingefallen?


> Ob ein Arzt/Ärztin/Ordinationsgehilfe diese Access Datei nicht öffnen
> kann oder will, ist mir egal.

Warum fragst Du dann danach?

> Falls hingegen auf einem Praxisrechner eine Datei aus potentiell
> unsicherer Quelle (z. B. von mir) geöffnet wird, habe ich reichlich
> Bedenken bezüglich der Sicherheit der Patientendaten.

Auch das war nie das Thema.

Heiko

Harry Hirsch

unread,
Oct 17, 2012, 1:46:41 PM10/17/12
to
Am 16.10.2012 12:56, schrieb heinz tauer:
Mir ist wurst, welche Programme ein Arzt hat, ich will eine anständige
Behandlung und das geht nicht per Software sondern z.B. per HAND (daher
BeHANDlung). Weil es mir zu blöd ist, mich in Wartezimmern mit allen
Keimen zu infizieren die ich gerade noch nicht selbst hatte und weil ich
mir mindestens ebenso doof vorkomme wenn ich dem Arzt beim ausfüllen
seiner Software-Masken zusehen muss und er vor lauter Konzentration auf
seine Abrechnung für mich nur Floskeln übrig hat, gehe ich zum Arzt nur
wegen Krankschreibungen, wenn ich Heilung möchte zum Heilpraktiker

Harry Hirsch

unread,
Oct 17, 2012, 1:53:58 PM10/17/12
to
Am 15.10.2012 20:03, schrieb Bernd Laschner:
>
> Mein Hausarzt hatte mir eine regelmäßige Selbstmessung nahegelegt und
> mir das Führen eines Blutdruckpasses wärmstens ans Herz gelegt.
>
> In welchen Fällen kann denn eine Selbstkontrolle kontraproduktiv sein?

Das Weißkittel-Syndrom wurde ja schon erwähnt. Dann stimmen vor lauter
Aufregung oder/und Ehrfurcht die Werte einfach nicht. Ein anderer Effekt
tritt gar nicht so selten auf. Die Ergebnisse werden durch die
Selbstkontrolle in einer Art Rückkopplung verfälscht. Eine ganz
zuverlässige Messung gibt es irgendwie nicht, aber es kommt auch nicht
sooo genau darauf an. Krass reagieren manche wenn sie ihren eigenen
Herzschlag hören, bei den einen kann das dazu führen, dass er sich immer
mehr beschleunigt, bei anderen wird er langsamer, wieder andere erleben
Rhytmusstörungen und sind dann sehr beunruhigt. Besser man lässt messen
und bleibt dabei selbst passiv.

Hartmut Schiszler

unread,
Oct 17, 2012, 1:57:19 PM10/17/12
to
Am 17.10.2012 19:46, schrieb Harry Hirsch:

> Mir ist wurst, welche Programme ein Arzt hat, ich will eine anständige
> Behandlung und das geht nicht per Software sondern z.B. per HAND (daher
> BeHANDlung).

Den Nagel auf den Kopf getroffen.

> Weil es mir zu blöd ist, mich in Wartezimmern mit allen
> Keimen zu infizieren die ich gerade noch nicht selbst hatte und weil ich
> mir mindestens ebenso doof vorkomme wenn ich dem Arzt beim ausfüllen
> seiner Software-Masken zusehen muss und er vor lauter Konzentration auf
> seine Abrechnung für mich nur Floskeln übrig hat, gehe ich zum Arzt nur
> wegen Krankschreibungen, wenn ich Heilung möchte zum Heilpraktiker

Hm, ich rate dir zum Mittelweg.

--
Griäßle dr Hardy

Heiko Neubauer

unread,
Oct 17, 2012, 1:56:05 PM10/17/12
to
Am 17.10.2012 16:29, schrieb Matthias Kohrs:
> Am 17.10.2012 11:05, schrieb Heiko Neubauer:
>>
>> Ich kann dich da beruhigen, so blöde sind Ärzte nicht.
>
> Es gibt jede Menge Berufsbilder für die die Kenntnis von Excel
> oder einem Vergleichbaren Produkt notwendig ist.

Ist ja schön das Du das erzählst.

> Ein Arzt hingegen kann durchaus in seinem Beruf gut sein ohne
> Excel-Kenntnisse zu haben.

Wo hat denn das jemand angezweifelt?

> Wenn du der Meinung bist daß jeder der nicht flüssig mit einer
> Tabellenkalkulationssoftware umgehen kann oder will blöde ist sagt das
> nur über dich einiges aus.

Was soll denn das, wo hab ich das geschrieben das jeder.....

In einem Medizinstudium wirst Du um Excel oder ähnliches nicht verzichten
können, und an einer vielleicht bevorstehenden Doktorarbeit erst recht nicht.

Medizinstudenten haben auch sehr viel mit Statistik für Medizin, Biometrie und
Epidemiologie zu tun.

Man kann Bücher darüber erwerben wie: Medizinische Statistik mit R und Excel.

Mediziner haben sehr gute Kenntnisse über Tabellenkalkulationssoftware
und Sie benötigen diese auch.

Heiko






Bernd Laschner

unread,
Oct 17, 2012, 2:31:26 PM10/17/12
to
Harry Hirsch schrieb:

> Krass reagieren manche wenn sie ihren eigenen
> Herzschlag hören, bei den einen kann das dazu führen, dass er sich immer
> mehr beschleunigt, bei anderen wird er langsamer, wieder andere erleben
> Rhytmusstörungen und sind dann sehr beunruhigt. Besser man lässt messen
> und bleibt dabei selbst passiv.

Und genau das machen die handelsüblichen Geräte: sie messen, während ich
passiv bleiben kann. Ob ich nach dem Ende der Messung den Blutdruck vom
Arzt oder der Schwester genannt bekomme oder ihn vom Display des
Meßgerätes ablesen muß, macht genau gar keinen Unterschied. Da höre ich
auch keinen Herzschlag und wenn mich die Anzeige beim Meßvorgang
irritieren sollte, dann schaue ich weg und warte auf das Piep, mit dem
mir das Ende der Messung signalisiert wird.

Anders als der Arzt ist so ein Meßgerät transportabel und kann mich zur
Arbeit, in den Urlaub zum Besuch bei Freunden und Verwandten begleiten.

Bernd Laschner

unread,
Oct 17, 2012, 4:56:50 PM10/17/12
to
Heiko Neubauer schrieb:
Warum sollte sie auch unbekannte Datenträger an den Praxisrechner
anschliessen wollen?

Wenn dadurch ihre EDV Schaden nimmt, ist sie ggf. sogar noch
schadenersatzpflichtig.

Bernd Laschner

unread,
Oct 17, 2012, 5:08:23 PM10/17/12
to
Ka Prucha schrieb:


> Ob ich diese Tabelle von Access aus in irgendeinem Excel- oder gleich
> in einem universell lesbares Textformat exportieren, ist dann auch
> schon egal.

Das Problem liegt aber immer an der Schnittstelle zum Praxis-PC. Es ist
ein nicht vertretbares Risiko, in diesen Rechner Daten einzubringen,
deren Unbedenklichkeit nicht erwiesen ist. Dieser Rechner ist ein
Produktiv-System; ein Ausfall bedeutet unmittelbar finanziellen Schaden
und u.U. auch Schaden für die Patienten.

Zudem sind etliche höchst sensible und höchst vertrauliche Daten dort
gespeichert.

Ach ja, wieso hast Du free.de.soc.gesundheit aus dem Verteiler genommen?
Das ist IMHO die NG, in dem dieser Sub-Thread noch am meisten OnTopic ist.

Heiko Neubauer

unread,
Oct 17, 2012, 5:48:03 PM10/17/12
to
Am 17.10.2012 22:56, schrieb Bernd Laschner:
> Heiko Neubauer schrieb:
>
>> Am 16.10.2012 13:19, schrieb Ka Prucha:
>
>>> Am 16.10.2012 12:56, schrieb heinz tauer:
>
>>>> Meine Ärztin hat auch Excel!
>
>>> Und damit kann sie eine Access Blood.mdb Datei öffnen?
>
>> Wenn Du das nicht kannst, bedeutet es doch noch lange nicht
>> das seine Ärztin das nicht kann.
>
> Warum sollte sie auch unbekannte Datenträger an den Praxisrechner
> anschliessen wollen?

An welcher Stelle kannst Du da etwas von wollen lesen?

Heiko



Harald Lins

unread,
Oct 17, 2012, 6:38:43 PM10/17/12
to
Hallo,

"Bernd Laschner" <be...@email.de> schrieb
> Ka Prucha schrieb:
>
>> Ob ich diese Tabelle von Access aus in irgendeinem Excel- oder gleich
>> in einem universell lesbares Textformat exportieren, ist dann auch
>> schon egal.
>
> Das Problem liegt aber immer an der Schnittstelle zum Praxis-PC.
>
Genau.
Wenn man das mal weiter denkt, stellt sich die Frage, warum die Krankenkassen
von den riesigen Gewinnen von etwa 20 Milliarden Euro nicht ein paar Euro für
die Entwicklung eines einheitlichen Praxis-Programms übrig haben.
Dieses Programm könnte dann Frontends auf den Rechnern der Patienten haben,
von dem Daten über Blutzuckerwerte oder Blutdruck eingespeist werden können.

Statt USB-Stick liegt eine Übertragung per Email-Anhang nahe.
Dazu müßte man sich nur auf ein einheitliches datenformat einigen.

Wer sich mal ansehen will, was ein Arzt so an Verwaltungsaufwand hat, kann sich
das kostenlose Praxisprogramm Med7 installieren.
Dort gibt es auch Schnittstellen.
http://www.med7.de/

> Es ist ein nicht vertretbares Risiko, in diesen Rechner Daten einzubringen, deren Unbedenklichkeit nicht erwiesen ist. Dieser
> Rechner ist ein Produktiv-System; ein Ausfall bedeutet unmittelbar finanziellen Schaden und u.U. auch Schaden für die Patienten.
>
> Zudem sind etliche höchst sensible und höchst vertrauliche Daten dort gespeichert.
>
Warum sollen Arztpraxen nicht ebenso sichere Dfue-Verbindungen aufbauen
können wie Banken?

Mir ist es eh völlig unverständlich, warum nicht schon jeder längst schon neben
dem Bankkonto auch ein Gesundheitskonto hat, auf dem zumindest die
Kontraindikationen verzeichnet sind.

Das Konto könnte Eigentum des Patienten sein, auf das er dann nur seinem
behandelnden Arzt per PIN-Nummer einen Zugriff gibt.

Ein persönliches Gesundheitskonto, auf dem alle ärztlichen Maßnahmen und
Ergebnisse gespeichert werden, macht mehr Sinn als die augenblickliche
Methode, daß nach einem Arztwechsel wieder eine neue Anamnese gemacht
wird.

Auf diese Art käme auch mehr Transparenz in die Abrechnungen der Kassen.
Die Frage ist, ob die das wollen.

Gruß
Harald

Bernd Laschner

unread,
Oct 17, 2012, 7:49:35 PM10/17/12
to
Heiko Neubauer schrieb:
???

Es ist völlig irrelevant, wer wann wo welche Programme für was auch
immer nutzt. Es wird von einem verantwortungsvollen Arzt niemals ein
dubioser Datenträger mit einer *.mdb-Datei oder einer Excel-Datei oder
mit einer was-auch-immer-Datei an den Praxis-Rechner angeschlossen.

Wegen der Gefahr des Datenverlusts / der Korrumpierung.

Das wollte ich zum Ausdruck bringen.

Schade, daß es mir nicht gelungen ist, es so zu formulieren, daß auch Du
es verstehst.

Ich arbeite aber dran, versprochen.

Max Pernauer

unread,
Oct 17, 2012, 11:09:36 PM10/17/12
to
On 2012-10-18 00:38, Harald Lins wrote:
[...]

Den Spinner bitte ins Killfile nehmen und seinen Speichellecker Laschner
besser gleich dazu, sonst crossposten die Idioten aus der
free-Hierarchie endlos weiter.

Heiko Neubauer

unread,
Oct 18, 2012, 3:39:08 AM10/18/12
to
Am 18.10.2012 01:49, schrieb Bernd Laschner:
> Heiko Neubauer schrieb:
>
>> Am 17.10.2012 22:56, schrieb Bernd Laschner:
>
>>> Heiko Neubauer schrieb:
>
>>>> Am 16.10.2012 13:19, schrieb Ka Prucha:
>
>>>>> Am 16.10.2012 12:56, schrieb heinz tauer:
>
>>>>>> Meine Ärztin hat auch Excel!
>
>>>>> Und damit kann sie eine Access Blood.mdb Datei öffnen?
>
>>>> Wenn Du das nicht kannst, bedeutet es doch noch lange nicht
>>>> das seine Ärztin das nicht kann.
>
>>> Warum sollte sie auch unbekannte Datenträger an den Praxisrechner
>>> anschliessen wollen?
>
>> An welcher Stelle kannst Du da etwas von wollen lesen?
>
> ???
>
> Es ist völlig irrelevant, wer wann wo welche Programme für was auch
> immer nutzt. Es wird von einem verantwortungsvollen Arzt niemals ein
> dubioser Datenträger mit einer *.mdb-Datei oder einer Excel-Datei oder
> mit einer was-auch-immer-Datei an den Praxis-Rechner angeschlossen.
>
> Wegen der Gefahr des Datenverlusts / der Korrumpierung.
>
> Das wollte ich zum Ausdruck bringen.
>
> Schade, daß es mir nicht gelungen ist, es so zu formulieren, daß auch Du
> es verstehst.
>
> Ich arbeite aber dran, versprochen.

Dann fange einfach an zu lesen und das gelesene zu verstehen, das ist doch
nicht so schwer!

Oben wird angezweifelt ob man eine .mdb mit Excel öffnen kann.

Für Dich nochmal, ja man kann das und jetzt halte dich fest, es spielt dabei
keine Rolle ob man das will oder nicht, man trotzdem eine .mdb Datei mit Excel
öffnen.

Schade das Du solche Schwierigkeiten beim verstehen dieses Vorganges hast,
ich befürchte auch, das trotz des daran Arbeitens deinerseits es dir nicht
gelingen wird das geschriebene verstehen zu wollen.

Heiko



Lars Gebauer

unread,
Oct 18, 2012, 4:15:09 AM10/18/12
to
* Bernd Laschner:
> Es ist völlig irrelevant, wer wann wo welche Programme für was auch
> immer nutzt. Es wird von einem verantwortungsvollen Arzt niemals ein
> dubioser Datenträger mit einer *.mdb-Datei oder einer Excel-Datei oder
> mit einer was-auch-immer-Datei an den Praxis-Rechner angeschlossen.

Das ist einfach nur lebensfremd und/oder grenzenlos naiv.

In einer Klinik mit zentral administrierter IT werden tatsächlich alle
möglichen sinnvollen und -losen Regeln durchgedrückt. Und dennoch
sprechen solche Vorfälle wie kürzlich erst in Rastatt Bände. Erzähle mir
keiner, daß die dort geübte Praxis ein Einzelfall sei.

Aber was sich in der Praxis eines kleinen Landarztes[*] abspielt, das
möchtest Du lieber nicht wissen.

> Wegen der Gefahr des Datenverlusts / der Korrumpierung.

Ah wat. Dazu müßte sich unser lieber Landarzt erstmal dieser Möglichkeit
bewußt sein.

[*] Betrifft nicht nur Ärzte sonder auch Rechtsanwälte, Steuerberater
und sonstige Personen, die berufsmäßig mit sensiblen Daten umgehen.

(XPost&F'up2)

Johann Mayerwieser

unread,
Oct 18, 2012, 4:27:49 AM10/18/12
to
Am Thu, 18 Oct 2012 10:15:09 +0200 schrieb Lars Gebauer:

> Aber was sich in der Praxis eines kleinen Landarztes[*] abspielt, das
> möchtest Du lieber nicht wissen.
>
>> Wegen der Gefahr des Datenverlusts / der Korrumpierung.
>
> Ah wat. Dazu müßte sich unser lieber Landarzt erstmal dieser Möglichkeit
> bewußt sein.
>
> [*] Betrifft nicht nur Ärzte sonder auch Rechtsanwälte, Steuerberater
> und sonstige Personen, die berufsmäßig mit sensiblen Daten umgehen.


Für solche freien Berufsgruppen mit derart sensiblen Daten sollte es
Firmen geben, die dafür die entsprechende Software und die Daten auf
ihren Rechnern hosten und die Benutzer mittels Citrix oder ähnlicher
Terminal-Server-Software anschließen. Da kann dann der Arzt Kopf stehen
oder sonstige Verrenkungen aufführen, der bekommt den USB-Stick zwar auf
seinen Rechner angeschlossen, kann die Daten auch in seinen PC spielen,
bekommt sie aber nie ins System hinein, weil die auf den Servern des
Dienstleisters läuft. Auch um Virenscanner, Firewall etc im Bereich
seiner beruflichen Daten braucht er sich nicht zu kümmern, im Prinzip
kann er alle Viren der Welt auf seinem Rechner haben, die Daten sind
sicher.

Hannes

Lars Gebauer

unread,
Oct 18, 2012, 5:14:11 AM10/18/12
to
* Johann Mayerwieser:
> Am Thu, 18 Oct 2012 10:15:09 +0200 schrieb Lars Gebauer:
>> [*] Betrifft nicht nur Ärzte sonder auch Rechtsanwälte, Steuerberater
>> und sonstige Personen, die berufsmäßig mit sensiblen Daten umgehen.
>
> Für solche freien Berufsgruppen mit derart sensiblen Daten sollte es
> Firmen geben, die dafür die entsprechende Software und die Daten auf
> ihren Rechnern hosten und die Benutzer mittels Citrix oder ähnlicher
> Terminal-Server-Software anschließen.

Und wie verhindert man zuverlässig, daß in solchen Firmen nicht auch mal
ganz simpel geschlampt wird? - Datenhaltung durch externe Dienstleister
klingt sehr vernünftig. Solange man sich des Umstandes bewußt ist daß,
wenn's /da/ kracht, es gleich *richtig* rumms macht.

Man sollte sich einfach mal daran gewöhnen, daß diese ganzen
Datenschutzgeschichten nichts weiter als eine große Illusion sind.

(XPost&F'up2)

Johann Mayerwieser

unread,
Oct 18, 2012, 6:12:33 AM10/18/12
to
Am Thu, 18 Oct 2012 11:14:11 +0200 schrieb Lars Gebauer:

>> Für solche freien Berufsgruppen mit derart sensiblen Daten sollte es
>> Firmen geben, die dafür die entsprechende Software und die Daten auf
>> ihren Rechnern hosten und die Benutzer mittels Citrix oder ähnlicher
>> Terminal-Server-Software anschließen.
>
> Und wie verhindert man zuverlässig, daß in solchen Firmen nicht auch mal
> ganz simpel geschlampt wird? - Datenhaltung durch externe Dienstleister
> klingt sehr vernünftig. Solange man sich des Umstandes bewußt ist daß,
> wenn's /da/ kracht, es gleich *richtig* rumms macht.


Passieren kann immer und überall etwas, es es aber anzunehmen, dass ein
spezialisierter Betrieb alle entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen setzen
wird und die Mitarbeiter sich der Problematik bewusst sind.

Hannes

x'post de.alt.fan.aldi, de.comp.security.misc, da letzteres nicht
abboniert.
bitte kein f'up auf d.c.s.m setzen

Stefan Kanthak

unread,
Oct 18, 2012, 7:53:33 AM10/18/12
to
"Johann Mayerwieser" <johann.ma...@gmail.com> schrieb:

[ Arzt, Rechtsanwalt, Steuerberater ]

> Passieren kann immer und überall etwas, es es aber anzunehmen, dass ein
> spezialisierter Betrieb alle entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen setzen
> wird und die Mitarbeiter sich der Problematik bewusst sind.

Sieh Dir die von einem typischen "spezialisierten Betrieb" fuer die o.g.
Clientel in deren Praxis eingerichteten PCs.

Diese Leute haben GAR KEINE Ahnung von Sicherheitsmassnahmen.
Ich sehe regelmaessig Arbeitsplatz-PCs mit Windows/Office auf Stand RTM,
ohne jeglichen Sicherheitspatch, dazu Adobe Reader, Flash Player, JRE
URALT, Dutzenden von Toolbars im Internet Explorer, mit dem die Praxis-
Miezen auf Facebook oder sonstwo unterwegs sind. Natuerlich unter einer
Benutzerkennung mit Administratorrechten, weil die Praxissoftware sonst
nicht funktioniert.

DAS IST REALITAET!

Bring einfach von Deinem Radiologen die CD/DVD mit Deinen Roentgenbildern
mit und drueck Sie Deinem Arzt in die Finger: der legt sie umgehend in
sein CD-Laufwerk...

Stefan
[
--
Die unaufgeforderte Zusendung werbender E-Mails verstoesst gegen §823
Abs. 1 sowie §1004 Abs. 1 BGB und begruendet Anspruch auf Unterlassung.
Beschluss des OLG Bamberg vom 12.05.2005 (AZ: 1 U 143/04)


Johann Mayerwieser

unread,
Oct 18, 2012, 8:28:41 AM10/18/12
to
Am Thu, 18 Oct 2012 13:53:33 +0200 schrieb Stefan Kanthak:


>> Passieren kann immer und überall etwas, es es aber anzunehmen, dass ein
>> spezialisierter Betrieb alle entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen setzen
>> wird und die Mitarbeiter sich der Problematik bewusst sind.
>
> Sieh Dir die von einem typischen "spezialisierten Betrieb" fuer die o.g.
> Clientel in deren Praxis eingerichteten PCs.
>
> Diese Leute haben GAR KEINE Ahnung von Sicherheitsmassnahmen. Ich sehe
> regelmaessig Arbeitsplatz-PCs mit Windows/Office auf Stand RTM, ohne
> jeglichen Sicherheitspatch, dazu Adobe Reader, Flash Player, JRE URALT,
> Dutzenden von Toolbars im Internet Explorer, mit dem die Praxis- Miezen
> auf Facebook oder sonstwo unterwegs sind. Natuerlich unter einer
> Benutzerkennung mit Administratorrechten, weil die Praxissoftware sonst
> nicht funktioniert.
>
> DAS IST REALITAET!
>
> Bring einfach von Deinem Radiologen die CD/DVD mit Deinen
> Roentgenbildern mit und drueck Sie Deinem Arzt in die Finger: der legt
> sie umgehend in sein CD-Laufwerk...


Ist immer die Frage, wer ist wirklich Systemadministrator beim Arzt - oft
ist es der Sohn/Neffe etc. Die Firmen, die die Praxissoftware herstellen,
kümmern sich auch nicht um die Sicherheit des PCs. Deshalb gehört der
"PC" einfach nicht in die Ordination, sondern in eine entsprechende Firma
mit dokumentiertem und zertifiziertem Sicherheitssystem.

BTW: IN .at wird der ELGA (elektronischer Gesundheitsakt) eingeführt, der
- so hört man - alle Patientendaten enthalten soll und der Arzt nur mit
der e-Card zugriff haben soll. Damit lägen die Daten relativ sicher, was
mich stört ist, dass es beim Einstellungsgespräch dann womöglich heißt:
Lasen Sie uns Ihre e-Card bis morgen da....

Hannes

Frank Hucklenbroich

unread,
Oct 18, 2012, 8:36:30 AM10/18/12
to
Am 18 Oct 2012 08:27:49 GMT schrieb Johann Mayerwieser:

> Für solche freien Berufsgruppen mit derart sensiblen Daten sollte es
> Firmen geben, die dafür die entsprechende Software und die Daten auf
> ihren Rechnern hosten und die Benutzer mittels Citrix oder ähnlicher
> Terminal-Server-Software anschließen.

Gibt es auch, und diese Firmen lassen sich das fürstlichst bezahlen. Da
werden dann die Rechner gleich mitvermietet. Wer sich das leisten kann oder
will...

Ein Bekannter von mir hat ein kleine IT-Unternehmen, und der hat viele
Kunden, die in solchen Knebelverträgen drinhängen und teils horrende Summen
für Ihre IT zahlen. Die sind dann froh, wenn ein kleinerer IT-Dienstleister
kommt und ihnen die Sache für einen Bruchteil der Kosten anbietet.

Ich sehe es übrigens genauso, daß ich es für recht unwahrscheinlich halten,
daß man in einer normalen, kleinen Arztpraxis strenge Regeln bzgl.
USB-Sticks und Co. hat bzw. diese auch durchsetzt. Dafür haben die meisten
Ärzte viel zu wenig Ahnung von der Material, und auch keine Zeit und Lust,
sich mit sowas auseinanderzusetzen.

Andererseits - wen interessieren die Blutdruckswerte von Berd, Lars oder
mir? Da sind Daten aus dem Banking-Umfeld doch sehr viel interessanter,
denn die lassen sich im Zweifel versilbern.

Grüße,

Frank

Lars Gebauer

unread,
Oct 18, 2012, 8:43:02 AM10/18/12
to
* Johann Mayerwieser:
> Am Thu, 18 Oct 2012 13:53:33 +0200 schrieb Stefan Kanthak:
>> Bring einfach von Deinem Radiologen die CD/DVD mit Deinen
>> Roentgenbildern mit und drueck Sie Deinem Arzt in die Finger: der legt
>> sie umgehend in sein CD-Laufwerk...

So ist das.

> Ist immer die Frage, wer ist wirklich Systemadministrator beim Arzt - oft
> ist es der Sohn/Neffe etc. Die Firmen, die die Praxissoftware herstellen,
> kümmern sich auch nicht um die Sicherheit des PCs. Deshalb gehört der
> "PC" einfach nicht in die Ordination, sondern in eine entsprechende Firma
> mit dokumentiertem und zertifiziertem Sicherheitssystem.

I'm sorry aber diese Zertifiziererei ist doch nichts weiter als
Augenwischerei. Da gibt's Zertifikate gegen Geld; was da wirklich
zertifiziert wird interessiert doch nicht ... Und die Sicherheit des
Zertifizierers ist (zu) oft keinen Deut besser.
>
> BTW: IN .at wird der ELGA (elektronischer Gesundheitsakt) eingeführt, der
> - so hört man - alle Patientendaten enthalten soll und der Arzt nur mit
> der e-Card zugriff haben soll. Damit lägen die Daten relativ sicher,

Zu sicher. Feldversuche in D haben ergeben, daß vor allem die Herren
Doctores enorme Probleme mit dem Zugriff auf das System hatten ... Muß
also dringend "vereinfacht" werden ...

> was
> mich stört ist, dass es beim Einstellungsgespräch dann womöglich heißt:
> Lasen Sie uns Ihre e-Card bis morgen da....

Trenne Dich einfach von dieser Scharlatanerie namens "Datenschutz".

Bernd Laschner

unread,
Oct 18, 2012, 9:32:30 AM10/18/12
to
Max Pernauer schrieb:

> On 2012-10-18 00:38, Harald Lins wrote:

> Den Spinner bitte ins Killfile nehmen und seinen Speichellecker Laschner
^^^^^^^^ ^^^^^^^^^^^^^^

Geht es Dir jetzt besser?

Ausser Beleidigungen kommt wohl nichts von Dir.

> sonst crossposten die Idioten aus der
> free-Hierarchie endlos weiter.

So wie Du mit Deinem Posting?

Du scheinst es nicht verwinden zu können, daß es nun doch eine
Gesundheitsgruppe gibt.

Wenn Du schon das nicht verhindern konntest, möchtest Du aber nun um
jeden Preis verhindern, daß ihre Existenz im de-Usenet in größerem Maße
bekannt wird.

FUP nach dorthin gesetzt, wo Du hingehörst.

Burkhard Ott

unread,
Oct 18, 2012, 12:07:24 PM10/18/12
to
On Thu, 18 Oct 2012 10:12:33 +0000, Johann Mayerwieser wrote:

> Am Thu, 18 Oct 2012 11:14:11 +0200 schrieb Lars Gebauer:
>
>>> Für solche freien Berufsgruppen mit derart sensiblen Daten sollte es
>>> Firmen geben, die dafür die entsprechende Software und die Daten auf
>>> ihren Rechnern hosten und die Benutzer mittels Citrix oder ähnlicher
>>> Terminal-Server-Software anschließen.
>>
>> Und wie verhindert man zuverlässig, daß in solchen Firmen nicht auch
>> mal ganz simpel geschlampt wird? - Datenhaltung durch externe
>> Dienstleister klingt sehr vernünftig. Solange man sich des Umstandes
>> bewußt ist daß, wenn's /da/ kracht, es gleich *richtig* rumms macht.
>
> Passieren kann immer und überall etwas, es es aber anzunehmen, dass ein
> spezialisierter Betrieb alle entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen setzen
> wird und die Mitarbeiter sich der Problematik bewusst sind.

Annehmen kann man viel, siehe PCI-DSS, ISO-20001++, ob diese Richtlinien
permanent angewendet werden weiss kein Aas. Solange es beim Audit
umgesetzt war 'nimmt man halt an' das es weitergefuehrt wird. Die Praxis
zeigt jedoch fast taeglich das dem nicht so ist und das gilt nicht nur
fuer das Beispiel Hausarzt von Lars.

cheers

Burkhard Ott

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Oct 18, 2012, 12:09:25 PM10/18/12
to
On Thu, 18 Oct 2012 13:53:33 +0200, Stefan Kanthak wrote:

> "Johann Mayerwieser" <johann.ma...@gmail.com> schrieb:
>
> [ Arzt, Rechtsanwalt, Steuerberater ]
>
>> Passieren kann immer und überall etwas, es es aber anzunehmen, dass ein
>> spezialisierter Betrieb alle entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen setzen
>> wird und die Mitarbeiter sich der Problematik bewusst sind.
>
> Sieh Dir die von einem typischen "spezialisierten Betrieb" fuer die o.g.
> Clientel in deren Praxis eingerichteten PCs.
>
> Diese Leute haben GAR KEINE Ahnung von Sicherheitsmassnahmen. Ich sehe
> regelmaessig Arbeitsplatz-PCs mit Windows/Office auf Stand RTM, ohne
> jeglichen Sicherheitspatch, dazu Adobe Reader, Flash Player, JRE URALT,
> Dutzenden von Toolbars im Internet Explorer, mit dem die Praxis- Miezen
> auf Facebook oder sonstwo unterwegs sind. Natuerlich unter einer
> Benutzerkennung mit Administratorrechten, weil die Praxissoftware sonst
> nicht funktioniert.
>
> DAS IST REALITAET!

Kann ich nur bestaetigen.


> Bring einfach von Deinem Radiologen die CD/DVD mit Deinen
> Roentgenbildern mit und drueck Sie Deinem Arzt in die Finger: der legt
> sie umgehend in sein CD-Laufwerk...

Wenn eins drinn ist und ansteuerbar ist, definitiv.


cheers

Burkhard Ott

unread,
Oct 18, 2012, 12:11:51 PM10/18/12
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On Thu, 18 Oct 2012 14:43:02 +0200, Lars Gebauer wrote:

> * Johann Mayerwieser:
>> Am Thu, 18 Oct 2012 13:53:33 +0200 schrieb Stefan Kanthak:
>>> Bring einfach von Deinem Radiologen die CD/DVD mit Deinen
>>> Roentgenbildern mit und drueck Sie Deinem Arzt in die Finger: der legt
>>> sie umgehend in sein CD-Laufwerk...
>
> So ist das.
>
>> Ist immer die Frage, wer ist wirklich Systemadministrator beim Arzt -
>> oft ist es der Sohn/Neffe etc. Die Firmen, die die Praxissoftware
>> herstellen, kümmern sich auch nicht um die Sicherheit des PCs. Deshalb
>> gehört der "PC" einfach nicht in die Ordination, sondern in eine
>> entsprechende Firma mit dokumentiertem und zertifiziertem
>> Sicherheitssystem.
>
> I'm sorry aber diese Zertifiziererei ist doch nichts weiter als
> Augenwischerei. Da gibt's Zertifikate gegen Geld; was da wirklich
> zertifiziert wird interessiert doch nicht ... Und die Sicherheit des
> Zertifizierers ist (zu) oft keinen Deut besser.

Besser noch, zum Zeitpunkt der Zertifizierung ist das alles schone
konform, mache dann mal eon Jahr spaeter unangekuendigt den gleichen
Audit :).

>> was
>> mich stört ist, dass es beim Einstellungsgespräch dann womöglich heißt:
>> Lasen Sie uns Ihre e-Card bis morgen da....
>
> Trenne Dich einfach von dieser Scharlatanerie namens "Datenschutz".

Ack.

cheers

Stefan Kanthak

unread,
Oct 18, 2012, 1:07:18 PM10/18/12
to
"Johann Mayerwieser" <johann.ma...@gmail.com> schrieb:

> Am Thu, 18 Oct 2012 13:53:33 +0200 schrieb Stefan Kanthak:

>> Sieh Dir die von einem typischen "spezialisierten Betrieb" fuer die o.g.
>> Clientel in deren Praxis eingerichteten PCs.
>>
>> Diese Leute haben GAR KEINE Ahnung von Sicherheitsmassnahmen. Ich sehe
>> regelmaessig Arbeitsplatz-PCs mit Windows/Office auf Stand RTM, ohne
>> jeglichen Sicherheitspatch, dazu Adobe Reader, Flash Player, JRE URALT,
>> Dutzenden von Toolbars im Internet Explorer, mit dem die Praxis- Miezen
>> auf Facebook oder sonstwo unterwegs sind. Natuerlich unter einer
>> Benutzerkennung mit Administratorrechten, weil die Praxissoftware sonst
>> nicht funktioniert.
>>
>> DAS IST REALITAET!

> Ist immer die Frage, wer ist wirklich Systemadministrator beim Arzt - oft
> ist es der Sohn/Neffe etc. Die Firmen, die die Praxissoftware herstellen,

ebenso wie die, die diese Praxissoftware installieren (*),

> kümmern sich auch nicht um die Sicherheit des PCs. Deshalb gehört der
> "PC" einfach nicht in die Ordination, sondern in eine entsprechende Firma
> mit dokumentiertem und zertifiziertem Sicherheitssystem.

Was hilft das dokumentierte und zertifizierte Sicherheitssystem, wenn
(beispielsweise) die eingesetzte Software per Design unsicher ist?
Wer verhindert in diesen "entsprechenden" Firmen genau die Schlampereien,
die diese Firmen heute in den Praxen machen?

* Die Hersteller von Praxissoftware verlangen pro Arbeitsplatz monatliche
Schutzgelder um EUR 100,- und vom Installateur eine Schulung, damit der
das Zeux "richtig" einrichtet.
Die Firmen, die solche Systeme einrichten, langen dann nochmals mit etwa
diesem Betrag zu. Und das NUR fuer die "Wartung" der Praxissoftware.

Und wenn diese Praxissoftware (wie ueblich) fuer die Kassenabrechnung
per KVnet ein JRE braucht: das gehoert NICHT zur Praxissoftware, ist
also ab Installation schon veraltet und unsicher.
Selbiges gilt fuer das von der Praxissoftware zum Schreiben von Briefen
erwartete MS Word und andere "externe" Programme.

Marc Haber

unread,
Nov 3, 2012, 6:40:38 PM11/3/12
to
"Stefan Kanthak"
<dont.delete-this.don...@expires-2012-04-30.arcornews.de>
wrote:
> Und wenn diese Praxissoftware (wie ueblich) fuer die Kassenabrechnung
> per KVnet ein JRE braucht: das gehoert NICHT zur Praxissoftware, ist
> also ab Installation schon veraltet und unsicher.

Das ist immerhin besser als "es wird die JRE Version <seit drei jahren
veraltet, aber auf die dritte Nachkommastelle genau spezifiziert>
vorausgesetzt, andere JREs sind nicht supported".

Grüße
Marc
--
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Stefan Kanthak

unread,
Nov 3, 2012, 7:14:24 PM11/3/12
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> "Stefan Kanthak"
> <dont.delete-this.don...@expires-2012-04-30.arcornews.de>
> wrote:
>> Und wenn diese Praxissoftware (wie ueblich) fuer die Kassenabrechnung
>> per KVnet ein JRE braucht: das gehoert NICHT zur Praxissoftware, ist
>> also ab Installation schon veraltet und unsicher.
>
> Das ist immerhin besser als "es wird die JRE Version <seit drei jahren
> veraltet, aber auf die dritte Nachkommastelle genau spezifiziert>
> vorausgesetzt, andere JREs sind nicht supported".

Erklaer mir doch mal den Unterschied zwischen der bei der Installation
der Praxissoftware vor sagen wir vier Jahren installierten JRE, die heute
auch seit drei Jahren veraltet ist, und der von Dir beschriebenen
Knebelung durch Software verbrechende Firmen wie Oracle oder SAP.
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