Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Wagenklau bei Obi, mal anders

19 views
Skip to first unread message

Daniela Duerbeck

unread,
Aug 19, 2011, 9:22:43 PM8/19/11
to
Hi!

Diese sehr amüsante Geschichte erlebte ich gestern abend bei Obi.

Wir hatten unseren Einkaufswagen nur kurz bei den Topfpflanzen
abgestellt und kurz später war er weg. Wir schauten, ob jemand
vielleicht versehentlich damit herumfährt, aber wir fanden niemanden.
Daraufhin ging ich ich zur Info und fragte, was ich jetzt machen soll,
der Wagen sei weg und die Sachen, die wir mühevoll zusammengesucht
hatten, mit ihm. Die Dame an der Info zeigte mir die Sachen und sagte,
ein Herr hätte behauptet, jemand hätte die in seinen Wagen gelegt. Mein
Schatz meinte, es sei ja gut, dass wenigstens die Sachen da wären, der
Bohrer sei nämlich der letzte gewesen. Ich meinte, nö, wenn uns da einer
den Euro klaut, soll er ihn auch wieder rausrücken, mein Freund
antwortete, es seien ja eh nur 50Cent gewesen und ich solle es gut sein
lassen. Ich wollte den Typen aber dennoch finden und die Frau an der
Info offenbar auch. :-) Wir kuckten kurz und siehe da, sie erkannte ihn
wieder. Ich fragte ihn also, wieso er einfach unsere Sachen aus unserem
Wagen genommen hätte und an der Info abgegeben, er behauptete, es sei ja
sein Wagen und wir hätten unseren Kram da einfach hineingelegt.
Daraufhin fiel mir die Sache mit den 50Cent wieder ein und ich fragte
ihn, welche Münze er denn in seinen gesteckt hätte. Es war ein Euro und
in dem Wagen steckten 50Cent. :-) Daraufhin klärte ich ihn auf, dass man
leere Wagen nicht rumstehen läßt, weil Leute den Euro klauen wollen. Da
kuckte er ziemlich betreten.

Viele Grüße von Dani

Dorothee Hermann

unread,
Aug 20, 2011, 7:23:05 AM8/20/11
to
Am 20.08.2011 03:22, schrieb Daniela Duerbeck:

> ... Ich fragte ihn also, wieso er einfach unsere Sachen aus unserem


> Wagen genommen hätte und an der Info abgegeben, er behauptete, es sei ja
> sein Wagen und wir hätten unseren Kram da einfach hineingelegt.
> Daraufhin fiel mir die Sache mit den 50Cent wieder ein und ich fragte
> ihn, welche Münze er denn in seinen gesteckt hätte. Es war ein Euro und
> in dem Wagen steckten 50Cent. :-)

In jedem Discount, in jedem Supermarkt ... gängige Praxis ;-(

Und die besten Geschichten sind immer die, wenn man an der Kasse
alle Sachen auf das Band legen will - und Dinge entdeckt, die jemand in
den Wagen gelegt hat, weil er in für den eigenen hielt.
(Und wenn man zu Hause die zwei "ausgesuchten" Erdbeerschälchen vermisst
und die Vanillestange - hat sie vielleicht nun ein anderer ...
;-))
Schlimmer aber noch, wenn man es in der Eile (drängende Schlange)
nichts bemerkt ... und nun zu Hause dasteht mit Käse und einer zweiten
Packung Trauben.

Vor einigen Wochen beobachtete ich aber die vergnügteste Variante:
ein frustriertes, gelangweiltes Söhnchen im Einkaufswagenkindersitz
packte etwas, was er erreichen konnte, in den Wagen - und Mama kam mit
einigen von ihr ergatterten Dingen zurück, merkte nichts, "füllte" in
den Wagen und schob ihn dann weiter.
Mein "das machst Du aber fein" sagte ich leise nur zum Kleinen ...
*gg*


Dorothee

gUnther nanonüm

unread,
Aug 20, 2011, 8:11:18 AM8/20/11
to

"Dorothee Hermann" <Dorothe...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:9b9jo4...@mid.individual.net...

>Vor einigen Wochen beobachtete ich aber die vergnügteste Variante:
>ein frustriertes, gelangweiltes Söhnchen im Einkaufswagenkindersitz
>packte etwas, was er erreichen konnte, in den Wagen - und Mama kam mit
>einigen von ihr ergatterten Dingen zurück, merkte nichts, "füllte" in den
>Wagen und schob ihn dann weiter.
>Mein "das machst Du aber fein" sagte ich leise nur zum Kleinen ...

Hi,
diese Dinge füllen später das Sammelsurium an der Kasse...manchmal lohnt es,
darum zu feilschen.

--
mfg,
gUnther

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Aug 20, 2011, 9:10:15 AM8/20/11
to
Dorothee Hermann in <news:9b9jo4...@mid.individual.net>:

>Vor einigen Wochen beobachtete ich aber die vergnügteste Variante:
>ein frustriertes, gelangweiltes Söhnchen im Einkaufswagenkindersitz
>packte etwas, was er erreichen konnte, in den Wagen - und Mama kam mit
>einigen von ihr ergatterten Dingen zurück, merkte nichts, "füllte" in
>den Wagen und schob ihn dann weiter.
>Mein "das machst Du aber fein" sagte ich leise nur zum Kleinen ...
>*gg*

Das geht ja noch. Peinlich wird's, wenn die Kleinen selbst "einkaufen"
und damit schonmal vorgehen, weil's an der Kasse zu lange dauert. Unter
den Schranken mit den Zeichen 267 kommen die ja leich durch.

CU!
Ulrich
--
So versendet Amazon Festplatten:
<http://invalid.de/AmazonHDD.jpg>

Daniela Duerbeck

unread,
Aug 21, 2011, 8:39:24 PM8/21/11
to
Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Das geht ja noch. Peinlich wird's, wenn die Kleinen selbst "einkaufen"
> und damit schonmal vorgehen, weil's an der Kasse zu lange dauert. Unter
> den Schranken mit den Zeichen 267 kommen die ja leich durch.

Da sind die Ladeninhaber aber irgendwie selber schuld. Nicht umsonst
heißen ja die kindgerecht unten angebotenen Schokoriegel "Quängelware",
allerdings sind die auch nie mit RFID-Dingern gesichert.

Bei mir sprach allerdings schon zweimal der Ladendieb-Detektor im DM
beim Reinkommen an. Einmal trug ich ein Sweatshirt, bei dem der
Originalladen vergessen hatte, den RFID zu entschärfen, das zweite Mal
hatte ich einen USB-Stick von Penny in der Handtasche, noch
originalverpackt, aber unser Penny hat leider gar keine Möglichkeit, die
Dinger beim Kauf zu entschärfen. :-) Die Kassiererinnen entschärften
aber beide sofort.

Viele Grüße von Dani

Message has been deleted

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Aug 22, 2011, 4:36:55 AM8/22/11
to
Daniela Duerbeck in <news:4e51a53e$0$6626$9b4e...@newsspool2.arcor-online.net>:

>Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> Das geht ja noch. Peinlich wird's, wenn die Kleinen selbst "einkaufen"
>> und damit schonmal vorgehen, weil's an der Kasse zu lange dauert. Unter

>> den Schranken mit den Zeichen 267 kommen die ja leicht durch.


>
>Da sind die Ladeninhaber aber irgendwie selber schuld.

Die Schuldfrage ist freilich interessant. Beim Ladeninhaber
ist sie aber IMNSHO am wenigsten zu suchen :-)

>Bei mir sprach allerdings schon zweimal der Ladendieb-Detektor im DM
>beim Reinkommen an. Einmal trug ich ein Sweatshirt, bei dem der
>Originalladen vergessen hatte, den RFID zu entschärfen

Nicht unbedingt. Es hängt davon ab, welchen Zustand des Chips das
Sicherheizsystem als "scharf" oder "unscharf" interpretiert. Wenn ich
zum Beispiel bei Saturn was gekauft und auch entschärft bekommen habe,
darf ich damit nicht in den hiesigen Rewe.

CU!
Ulrich
--
So versendet Amazon Festplatten:
<http://invalid.de/AmazonHDD.jpg>

<http://invalid.de/flach.jpg>

Daniela Duerbeck

unread,
Aug 22, 2011, 10:58:22 PM8/22/11
to
Ralf . K u s m i e r z wrote:

> Schreibt man das jetzt ächt so?

Vermutlich nicht. Aber nach Quäntchen und aufwändig kann man da schon
mal durcheinanderkommen.

Viele Grüße von Dani

Daniela Duerbeck

unread,
Aug 22, 2011, 11:13:54 PM8/22/11
to
Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Die Schuldfrage ist freilich interessant. Beim Ladeninhaber
> ist sie aber IMNSHO am wenigsten zu suchen :-)

Du meinst beim Mutterkonzern, der will, dass die ganzen Schokoriegel für
Kleinkinder bequem greifbar, unten liegen?

> Nicht unbedingt. Es hängt davon ab, welchen Zustand des Chips das
> Sicherheizsystem als "scharf" oder "unscharf" interpretiert. Wenn ich
> zum Beispiel bei Saturn was gekauft und auch entschärft bekommen habe,
> darf ich damit nicht in den hiesigen Rewe.

Ist mir eigentlich auch egal, ich hab noch nie in einem Laden geklaut,
nicht mal als Kind. Und für Steuerhinterziehung fehlt mir das adäquate
Einkommen.

Viele Grüße von Dani

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Aug 23, 2011, 3:48:28 AM8/23/11
to
Daniela Duerbeck in <news:4e531af4$0$6640$9b4e...@newsspool2.arcor-online.net>:

>Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> Die Schuldfrage ist freilich interessant. Beim Ladeninhaber
>> ist sie aber IMNSHO am wenigsten zu suchen :-)
>
>Du meinst beim Mutterkonzern, der will, dass die ganzen Schokoriegel für
>Kleinkinder bequem greifbar, unten liegen?

Nein, ich dachte da eher an die gar nicht haftenden Eltern haften für
ihre Kinder.

Lothar Frings

unread,
Aug 23, 2011, 4:19:00 AM8/23/11
to
Daniela Duerbeck tat kund:

> Diese sehr amüsante Geschichte erlebte ich gestern abend bei Obi.
>
> Wir hatten unseren Einkaufswagen nur kurz bei den Topfpflanzen

> abgestellt [...]


> Da kuckte er ziemlich betreten.

Warum müssen Frauen eigentlich alles in Echtzeit
erzählen?

Lothar Frings

unread,
Aug 23, 2011, 4:38:53 AM8/23/11
to
Ulrich F. Heidenreich tat kund:

> Nein, ich dachte da eher an die gar nicht haftenden Eltern haften für
> ihre Kinder.

Ob Eltern für ihre Kinder haften, hängt vom
Einzelfall ab. Definitiv nicht hängt es davon
ab, ob da ein Schild "Eltern haften für ihre
Kinder" hängt.

Message has been deleted

Lothar Frings

unread,
Aug 23, 2011, 4:40:54 AM8/23/11
to
Ralf . K u s m i e r z tat kund:

> begin  quoting, Daniela Duerbeck schrieb:


>
> > Da sind die Ladeninhaber aber irgendwie selber schuld. Nicht umsonst
> > heißen ja die kindgerecht unten angebotenen Schokoriegel "Quängelware",
>

> Schreibt man das jetzt ächt so?

Nein. Hyperkorrektur.

Daniela Duerbeck

unread,
Aug 23, 2011, 7:25:10 PM8/23/11
to
Lothar Frings wrote:

> Warum müssen Frauen eigentlich alles in Echtzeit
> erzählen?

Öh, wie meinst Du das? Stört Dich das Plusquamperfekt? Das verwendet
man, um etwas, was vor der Geschichte geschah, zeitlich abzugrenzen.
Ansonsten schrieb ich brav im Imperfekt, was für jemanden aus Bayern gar
nicht so leicht ist.
Oder fandest Du die Geschichte zu lang? Dann tut es mir leid, Dir
wertvolle 5 Minuten Deiner Zeit geraubt zu haben, allerdings zwang Dich
ja auch niemand, die Geschichte zu lesen.


Viele Grüße von Dani

Manuela Sippel

unread,
Sep 14, 2011, 5:55:41 PM9/14/11
to
Hallo,
Diese Geschichte mit dem geklauten Wagen kenne ich sehr gut.
Ich arbeite im Verkauf und dass bei uns Wägen geklaut oder
verwechselt werden ist schon an der Tagesordnung.
Manchmal werden die vermissten Wägen irgendwo abgestellt
gefunden aber meisstens bleiben sie einfach verschwunden.
Was aber noch häufiger vorkommt ist dass einfach der Euro
aus dem Wagen geklaut wird(je nachdem was für ein Schloß der
Wagen hat ist das möglich) oder Wägen absichtlich vertauscht
werden um an den Euro zu kommen.

>>Bei mir sprach allerdings schon zweimal der
>>Ladendieb->Detektor im DM beim Reinkommen an. Einmal trug
>>ich ein Sweatshirt, bei dem der
>>Originalladen vergessen hatte, den RFID zu entschärfen

>Nicht unbedingt. Es hängt davon ab, welchen Zustand des
>Chips das Sicherheizsystem als "scharf" oder "unscharf"
>interpretiert. Wenn ich zum Beispiel bei Saturn was gekauft >und auch entschärft bekommen habe, darf ich damit nicht in >den hiesigen Rewe.

Das ist immer sehr lustig beim C&A. Mittlerweile hat C&A fest eingenähte Etiketten die man rausschneiden muss damit die Ware nicht mehr anschlägt. Anscheinend werden die Kunden aber nicht genau darüber informiert.
In der Nähe von dem Geschäft in dem ich arbeite ist ein C&A und ich habe mir schon angewöhnt die Kunden, die beim Betreten Alarm schlagen danach zu fragen ob sie Kleidung von C&A tragen. Die Dinger gehen noch nicht einmal beim Waschen kaputt. Teilweise ist die Kleidung die bei uns Alarm schlägt schon Wochen oder Monate alt.

Manuela Sippel

unread,
Sep 14, 2011, 6:24:40 PM9/14/11
to
>Da sind die Ladeninhaber aber irgendwie selber schuld. Nicht
>umsonst heißen ja die kindgerecht unten angebotenen
>Schokoriegel "Quängelware", allerdings sind die auch nie mit
>RFID-Dingern gesichert.

Wenn ich mir dass Geschäft anschaue in dem ich arbeite gibt es z.B. "süsswarenfreie Kassen" das sind unsere Kinderwagen-/Rollstuhlkassen bei denen der Durchgang breiter ist. Im Bereich dieser Kasse dürfen keine Süßwaren aufgebaut werden. Ansonsten sind im Bereich der Kassen zwar schon Süsswaren aufgebaut.
Ich kenne das Prinzip "Quengelware" auch, es ist nunmal einer von vielen Tricks der Geschäfte um noch zusätzlich etwas zu verkaufen wie z.B. dass man durch das ganze Geschäft laufen muss um Brot oder Milch zu kaufen (die Dinge die man nunmal am häufigsten braucht) damit man auf dem Weg noch andere Dinge sieht die man noch mitnehmen könnte. aber deshalb kann man den Ladenbesitzern nicht die Schuld daran geben wenn Kinder etwas mitgehen lassen. Denn darauf müssen nunmal die Eltern achten auch wenn ich weiß dass es manchmal garnicht so leicht ist.
Die Ware ist einfach zu billig um gesichert zu werden. Es werden in Supermärkten eigentlich nur Artikel ab einem gewissen Wert gesichert die höchstens eine bestimmte Größe haben. Sonst würde das Sichern der Ware dem Geschäft mehr kosten als der Diebstahl.

Gerrit Heitsch

unread,
Sep 15, 2011, 11:44:13 AM9/15/11
to
On 09/15/2011 12:24 AM, Manuela Sippel wrote:

> Die Ware ist einfach zu billig um gesichert zu werden. Es werden in Supermärkten eigentlich nur Artikel ab einem gewissen Wert gesichert die höchstens eine bestimmte Größe haben. Sonst würde das Sichern der Ware dem Geschäft mehr kosten als der Diebstahl.

Neulich in einem Netto eine Tafel Schokolade für 79 Cent gekauft. Sie
hatte so ein Anti-Diebstahlsetikett welches an der Kasse 'entwertet'
wurde. Die Dinger müssen billig sein wenn sich das lohnt.

Gerrit



Markus Kottenhahn

unread,
Sep 17, 2011, 5:21:08 AM9/17/11
to
Am 15.09.2011 17:44, schrieb Gerrit Heitsch:

> Neulich in einem Netto eine Tafel Schokolade für 79 Cent gekauft. Sie
> hatte so ein Anti-Diebstahlsetikett welches an der Kasse 'entwertet'
> wurde. Die Dinger müssen billig sein wenn sich das lohnt.

Meine Frau ließ sich mal von einer bekannten dm-Mitarbeiterin berichten,
dass dort - zuindest in deren Filiale - Sicherungen nicht zwingend immer
ausschließlich höherpreisige Artikel geklebt würden, sondern
(zusätzlich?) nach dem Zufallsprinzip über einzelne Teile im gesamten
Sortiment verstreut. Da kann es dann also auch mal ein Teil für < 1e
treffen. Und auch diese Strategie erscheint mir logisch: Es soll ja auch
Gelegenheitslangfinger geben, die sich bspw. einfach ihr karges
Taschengeld etwas besser einteilen wollen, oder ähnliches...


mfg
mickey
0 new messages