mal wieder ist ein Anime-Ordner durchgeguckt, also schicke ich mal meine
Eindrücke ins Usenet.
Inhaltszusammenfassung
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Es geht um einen alten Konflikt - Wissenschaft gegen Magie. In diesem
Fall sind sogar 90% der Vertreter der Magie religiös, was auf einen
anderen Konflikt hinweist, der ebenfalls ziemlich alt ist. Die Vertreter
der Wissenschaft jedenfalls sind in diesem Fall keine Wissenschaftler,
sondern Esper. Diese Esper haben diverse Fähigkeiten, die nicht näher
spezifiziert sind. Eine der häufiger vorkommenden Figuren kann
Elektrizität in ihrer Umgebung beeinflussen, eine andere jeden Vektor,
der ihre Haut berührt, in jede beliebige Richtung verbiegen.
Der Protagonist hat die Fähigkeit, alles Übernatürliche mit seiner
rechten Hand auszulöschen. Dummerweise löscht er deswegen unausweichlich
auch alles Glück aus, das ihm widerfahren könnte, also geschehen ihm
dauernd irgendwelche Missgeschicke. Und wie es das Schicksal will, hängt
eines Tages ein Mädchen über dem Geländer seines Balkons und klagt über
Hunger. Sie sei auf der Flucht vor Magiern, behauptet sie. Da der
Protagonist, Kamijyo Touma, allerdings keine Ahnung von obgenanntem
Konflikt hat und noch nie von Magiern gehört hat, glaubt er ihr
natürlich nicht. Es wird noch ein bisschen verrückter, als plötzlich
zwei Magier vor der Tür stehen und das Gedächtnis des Mädchens löschen
möchten.
Bewertung
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Der Anime, bestehend aus 24 Folgen, ist keine durchgehende Geschichte.
Er ist auch nicht, wie etwa Inuyasha, eine Sammlung von Geschichten, die
alle letztlich eine große Geschichte antreiben. Nein, dieser Anime hängt
ein paar Geschichten mit gleichem Setting aneinander und gut ist. Dabei
hätte man aus diesem Setting so viel machen können. Zum Beispiel hätte
man die Beziehung zwischen Touma und Misaka (oder MISAKA... welche ist
egal :-) weiter entwickeln können. So stehen die beiden am Ende des
Animes immer noch nebeneinander und wissen nicht, was sie fühlen sollen.
Oder die Geschichte, dass Index nicht in der Lage sei, Magie zu
benutzen, obwohl sie doch 103000 Magie-Bücher kennt, die hätte man auch
ausbauen können. Was bleibt ist eine Sammlung von Geschichten mit
mehreren Episoden Länge, die lose zusammenhängen und eigentlich immer
auf das gleiche hinauslaufen: Der böse Magier tut irgendwas, Touma
stürmt vor und löscht den Zauber aus, das Gute siegt, Ende.
Dabei sind die Geschichten an sich gut erzählt und auch die Ideen sind
nicht schlecht. Aber man hätte einige Muster einsparen können. Zu viele
Gags funktionieren nach dem Schema "Touma verärgert Index - Index beißt
zu!" Und wie sie manche der Bissstellen hinbekommen haben will, ohne ihm
das Auge rauszubeißen, analysiere ich besser nicht.
Fazit: Fast wie Microsoft: Idee gut - Ausführung mittelmaß.
Tschö,
Markus
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GUI - ein Hintergrundbild und zwölf XTerms
vim -c "exec \"norm iwHFG#NABGURE#IVZ#UNPXRE\"|%s/#/ /g|norm g??g~~"