Am 26.04.2012 09:34, schrieb Martin Eckel:
>
> Einen Auftrag um mit Informationen über das Insolvenzverfahren versorgt
> zu werden.
Hmm; welche Art von Informationen sollen das sein?
212.114.35.82 gehört der Firma IS-FUN Internet Services, denen auch
expressnewsletter.de gehört; die Email ist also zumindest authentisch.
List-Unsubscribe? Also /bist/ Du schon auf irgendeiner Liste? Das
widerspräche aber der Behauptung auf deren Website
(
http://www.expressnewsletter.de/features_anmeldung.shtml) von wegen
Double Opt-In.
>> Wer sagt denn überhaupt, daß /dieser/ Armin Wetzel identisch ist mit
>> /jenem/ Armin Wetzel?
>
> Unten steht Armin Wetzel, Vorstand energen süd usw. das scheint alles
> korrekt zu sein.
AOL; vielleicht ist er dann wirklich harmlos. Immerhin ist er ja bei
einem Insolvenzverfahren nicht mehr offiziell für die Firma aktiv; das
liegt jetzt alles in den Händen des Insolvenzverwalters. Trotzdem (oder
gerade deswegen) fehlt mir die Fantasie, mir vorzustellen, welche
Informationen er weitergeben könnte.
Und ich würde auch nicht meine 'echte' Emailadresse dafür
verbrenn^Hbenutzen; würde ich *grundsätzlich* /nie/ (ich hab mir sogar
angewöhnt, für jeden Kontakt eine individuelle Emailadresse zu verwenden).
>> 2) Wenn Du die über den dreisten Spam ärgerst, dann schick einen T5F an
>>
expressnewsletter.de, und lass Dir erklären, wie die zu Deiner
>> Emailadresse gekomen sind. Wenn die dann nicht - oder nicht
>> zufriedenstellend - binnen gesetzter Frist (14 Tage) antworten, wendest
>> Du Dich mit der Bitte um Unterstützung an die zuständige
>> Aufsichtsbehörde, das wäre in dem Fall der Landesbeauftragte für den
>> Datenschutz Baden-Württemberg (siehe
>>
http://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/links/aufsichtsbehoerden.htm).
>
> Bringt das was?
Wenn Du es weiterverfolgst bzw. verfolgen lässt, schon. Immerhin kann
das mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro belegt werden. Und der
'Täter' muss natürlich innerhalb DE sitzen.
>Ich hab mal einen T5F an einen Fax-Spammer geschrieben.
> Immerhin habe ich nie wieder ein Fax von dem bekommen. Aber gehört habe
> ich auch sonst nichts von dem.
Keine oder unzureichende Antwort heißt für mich grundsätzlich, mich an
die zuständige Aufsichtsbehörde zu wenden; in der Regel sind die auch
sehr hilfsbereit (ist ja schließlich auch deren explizite Aufgabe ;-) ).
Die helfen und beraten nach meinen Erfahrungen auch gerne schon im
Vorfeld, d. h. wenn Du etwas wissen willst o. ä.
> Habe es aber auch nicht weiter verfolgt.
Lass es mich mal diplomatisch ausdrücken: Wenn Du keinen Anlass gesehen
hast, aufgrund der erhaltenen Antwort (Hint: auch keine Antwort ist eine
Antwort) weiter aktiv zu werden, dann war sie in Form und Inhalt doch
offensichtlich zufriedenstellend, oder? <g>
Wolfgang
--