Am Sa, 15 Okt 2011 22:43:09 CEST schrieb Otto A d a m:
> A. Bogner schrieb:
> > Am Sa, 15 Okt 2011 13:28:38 CEST schrieb Otto A d a m:
> >> René Schuster schrieb:
>
> >> OK. Tschuldigung. Ich haette dazuschreiben sollen, dass es sich
> >> nicht um mein "Produktivsystem" handelt, sondern um mein "Spiel-
> >> und Forschsystem", da finde ich es ganz passend, allerhand Dinge
> >> auszuprobieren.
> > Dann würde ich empfehlen, installiere _neu_ und mache kein Update,
> > außer du willst eventuell _viel_ lernen bis es funktioniert. Die
> > Halbwertszeit des Erlerntes ist tendenziell aber kurz.
>
> Mal sehen. Ich hatte mir beim bisherigen System viel Aufwand gemacht,
> um SABnzbd gut ans Laufen zu bringen, aber das werde ich so wohl auch
> wieder hin bringen. Mal sehen, was da draus wird.
SABnzbd?
> > Ich hatte mir 1 Woche vor Erscheinen auf einen Testrechner Xubuntu
> > beta 1 installiert, dkms war signiert und das war es dann.
> > Mittlerweile war dkms gestern signiert, Xubuntu 11.10 dürfte es
> > seit heute geben, der österr. Download ist traditionell sehr
> > langsam, also könntest du in D vorbeischauen ;-)
>
> Das mit dem Langsam stelle ich auch grade fest. Dafuer, dass ich hier
> eine 100Mbit-Leitung habe, geht das alles ziemlich zach.
>
> >
http://ftp.tu-chemnitz.de/pub/linux/ubuntu-cdimage/xubuntu/releases/oneiric/release/
>
> Hetzt aber eh nicht, ich mach' eh nebenher was anderes.
Ich habe lange gebraucht, bis ich herausfand, dass die österr. Server
immer schnarchlahm sind, wenn ich sie mal brauche, seitdem
grundsätzlich ein Mirror in D.
> > Zum Download empfehle ich alternate und "durchklicken", zumindest
> > war das bei Natty die einfachste Möglichkeit fstab- oder
> > Tastaturanpassungen nachträglich zu umgehen.
>
> Bislang lief die Standardinstallation ganz brauchbar. Mal sehen.
Kommt immer darauf an was man braucht. Natty mochte mehrere HDs
nicht und ebenso wurde die Tastatur nicht richtig installiert, wenn man
sie manuell auswählte. Dazu kam dann noch, dass sich die Konfiguration
der Tastatur geändert hatte. Ich hoffe, das ist nicht wieder der Fall.
Alternate Beta Oneiric hatte wie erwartet reagiert.
> >> Langfristig moechte ich heraus finden, ob ich einen
> >> Umstieg von OS X auf Ubuntu oder einer anderen Distribution wagen
> >> will. Momentan sieht das nicht sehr gut aus, auch wenn sich OS X
> >> nicht in die Richtung entwickelt, die ich haben will.
> > Siehe mehrere Partitionen vor, 20GB sollten gut reichen und
> > installiere nebeneinander. Ich habe eine "Produktiv-Distri" Xubuntu
> > Natty. Dann noch Oneiric und Suse 11.4. Bei Bedarf kann man dann
> > wieder eine ersetzen.
>
> Mein Ziel waere es, mich moeglichst wenig mit dem System
> auseinandersetzen zu muessen.
Schöne Träume ;-)
Das hätte gerne jeder.
> Wenn man mal mit was anderem zu tun
> hat, lernt man recht schnell die Vorzuege von OS X zu schaetzen. Wenn
> mir dort sowas passiert, habe ich in laengstens drei Stunden ein
> komplettes System aus dem Backups geholt, das genau so da steht, wie
> das bisherige System beim letzten Backup (was bei mir nie laenger als
> ein paar Stunden her ist).
http://clonezilla.org/
Ich verwende es aber nicht, ich versuche mich bis an ein paar Dinge an
Defaults zu halten, dh ein paar Änderungen in XFCE und ein paar Links
wie zB zu Claws-Mail, etc und fertig ist's. Ansonsten konfiguriere ich
schon lange nicht mehr bei allen Rechnern alles, sondern nur das,
das gerade sein muss oder nervt. Am längsten dauern nach der
Installation bei mir die Updates und zusätzlichen Installationen. Ich
habe mir eine Liste der Programme aufgeschrieben, die ich einmal
brauchte und die installiere auch bei jeder Neuinstallation. Dann ist
zwar zB ein Brennprogramm auch auf Rechnern ohne Brenner installiert,
ist mir aber egal. Bei mir geht installieren mittlerweile ohne viel
denken, konzentrieren muss ich nur beim Partitionieren, bei ein paar TB
will das überlegt sein, aber dafür gibt es ja eine Sicherung mit fstab,
df und fdisk. Die meisten Dinge brauchen Zeit, aber nicht meine
persönliche Anwesenheit. Am besten man stellt sich die Pakete zusammen,
die eine Interaktion brauchen.
Gleich nach der Installation gibt es ein:
apt-get install dkms openssh-client openssh-server vim preload
Danach sofort einen Neustart (wegen dkms) _ohne_ Upgrade!
Als nächstes werden ssh-keys eingerichtet und dann läuft die restliche
Installation in einem Fenster auf einem anderen Rechner via ssh, ohne
mich viel um die Installation zu kümmern.
> Sowas vermisse ich bei den Linuxen doch recht heftig.
Da gibt es einiges neben Clonezilla. Wie weit es was ähnliches zu
Timemachine am Mac gibt, kann ich aber nicht sagen. AFAIK wird an so
was gearbeitet.
> >>> Ubuntu 11.04 wird AFAIK noch ein weiteres Jahr unterstützt, d.h.
> >>> mit updates versorgt. Wenn man also nicht unbedingt auf Kernel
> >>> 3.0 und ldm statt gdm angewiesen ist gibt es IMVHO kaum einen
> >>> Grund upzugraden.
>
> Ja. Hast ja eh recht. Aber die Beschreibung im Standard las sich
> nicht so, als waere das alles ein Problem, dabei sollte ich das ja eh
> schon wissen, dass das bei mir wieder ganz anders laeuft.
Standard mit Resepekt, aber ich behaupte mal ein Redakteur hat
bestenfalls Zeit eine Standard-Installation nebenbei laufen zu lassen.
Der Haken ist doch immer das Detail. Wenn mich Hardware nicht zwingt,
dann upgrade ich immer eine Distri hinterher. Jetzt würde ich also
normalerweise Natty und nicht Oneiric installieren. Gegen dieses System
hat sich aber mein Lenovo Edge erfolgreich gewehrt ;-)
> >> Bei meinem Produktivsystem bin ich wesentlich konservativer und
> >> vorsichtiger als bei meinem Spielsystem.
> > Du musst entscheiden, ob du es dir antun willst, den Fehler
> > herauszufinden. Ich würde 1-2 Monate warten und dann frisch
> > installieren. Updates können immer wieder problematisch sein, weil
> > sich zB Pfade ändern und das Update das nicht berücksichtigt.
> > Gerade gibt es ja bei Oneiric einen Bug mit /var/run und nun /run
> > (AFAIR).
>
> Herausfinden will ich nicht zwingend, woran es liegt. Ich habe aber
> den Verdacht, dass es eh nur was ganz kleines ist.
Möglich, wenn es ein Bug ist, dann könnte es durchaus sein, dass es von
alleine verschwindet. Bei Suse 11.4 war es bei mir auch so, da gab es
ein Problem beim parallelen Laden. Nach ein paar Monaten half ein
sofortiges Update ohne Reboot, wenn man nicht die Konfigurationen
editieren wollte.
So was du schreibst,
überlege dir ein _passendes_ Konzept für _mehrere_ Distris und
installiere neu. Von VM halte ich nicht viel, das ist mir bei meinen
eher schwachen, aber ausreichenden Rechnern, zu langsam.
Bei mir sieht das in etwa so aus:
/dev/sda1 vfat 237M 2,0K 237M 1% /dos
/dev/sda2 ext2 15M 13K 14M 1% /bootrec
/dev/sda3 reiserfs 381M 96M 286M 25% /boot
/dev/sda5 reiserfs 380M 54M 327M 15% /distri2_boot
/dev/sda6 reiserfs 380M 33M 348M 9% /distri3_boot
Ach ja Ubuntu behält ja die alten Kernel, also sein großzügig und
spendier >300M. Ich hatte früher 100M, die für Suse mehr als genug
waren, bei Ubuntu ist mir aber mal die Boot-Partition während des
Kernel-Updates voll geworden ;-) Kein Problem, konnte ja von einer
anderen Distri booten, ein paar Kleinigkeiten löschen und dann mit
einem alten Kernel starten und mit apt-get purge Platz frei machen.
/dos ist nicht in Verwendung, aber wenn man es brauchen sollte ist die
Partition viel Wert, ebenso eine kleine Partition für den Bootrecord.
Ach ja, bei mehreren Distris installiere nur bei _1er_ Distri grub2 und
wähle keine Distri die grub(1) verwendet. Danach machst du ein
update-grub bei der Distri, wo du grub2 installiert hast, zB oneiric und
alle Distris sind (nach einem Kernelupdate) eingebunden. Mit einer
eigenen Partition für den Bootrecord ist es etwas komplizierter und hat
mich schon geärgert. die 15MB sind an Platz aber vernachlässigbar, daher
lege ich sie an, falls ich mal ganz was spezielles möchte.
Bei mir gibt es dann natürlich neben den 3 Boot-Partitionen die
gehörigen Root-Partitionen
/dev/sda11 xfs 24G 14G 9,7G 59% /
/dev/sda12 xfs 24G 5,6G 18G 24% /distri2
/dev/sda13 xfs 24G 33M 24G 1% /distri3
/home spare ich mir als Partition. Die Daten liegen auf eigenen
Partitionen, zB für Fotos, allgemeine Daten, etc.
Eine Swap-Partition habe ich zwar angelegt, aber in der fstab
deaktiviert. Von den 4GB sind 2/3 oder mehr im Cache, da brauche ich
nichts auf die HD auslagern.
Datenpartitionen kannst du dann nach Bedarf dazugeben. Ich habe zB
eine /install für ein paar Kleinigkeiten, die nicht über Repo
installiert werden.
Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen geben.
Al