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Ubuntu mit upgrade auf 11.10 vernichtet - was tun?

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Otto A d a m

unread,
Oct 15, 2011, 1:41:48 AM10/15/11
to
Hallo!

Ich wollte, da das ja keine grosse Sache ist, mein Ubuntu 11.04 auf
meinem Lenovo T61 Notebook auf 11.10 updaten.

Leider machte der Updater diverse Probleme, laut dem was ich da rauslas
mit dem Runterladen der noetigen Daten. Gestern habe ich dann noch einen
neuen Server fuer die Downloads eingestellt und dann das Updateprogramm
laufen lassen.

Heute frueh hat dann fast nix mehr reagiert. Mit allem was ich
angeklickt habe ging ein Teil des Desktops einfach weg. Schliesslich
habe ich den Rechner einfach ausgeschaltet, weil er nicht mehr reagierte.

Jetzt bootet er freilich nicht mehr. Ich sehe momentan nur ein graues
Feld mitten am Bildschirm wo so ein kleineres weisses Feld drin steht
mit einem roten Kreuz drin. Drunter steht der Rechnername. Oben rechts
ist noch ein kleines rotes Kreuz, wenn ich da draufklicke kann ich
zwischen "Neustart" und "Ausschalten" waehlen, es passiert aber eh nix
davon.

Jetzt haette ich natuerlich gerne mein Ubuntu mit allem was ich
eingerichtet hatte wieder. Was kann ich tun?

Ah ja. Fuer die, die es nicht gemerkt haben - ich bin da nicht
sonderlich Erfahren mit Linux/Ubuntu bei solchen Dingen...

mfg
otto

Johann Mayerwieser

unread,
Oct 15, 2011, 3:19:23 AM10/15/11
to
Otto A d a m schrieb:

> Ah ja. Fuer die, die es nicht gemerkt haben - ich bin da nicht
> sonderlich Erfahren mit Linux/Ubuntu bei solchen Dingen...

1)
1a) Kein Update machen, sondern Neuinstallation
dazu FEstplatte in 3 Partitionen aufteilen
Root
home (darin liegen dann alle Benutzerdaten)
Swap
home wird bei Neuinstallation nicht verändert.
1b) Ich selbst mach keine unnötigen Neuinstallationen
sondern bleibe nach Möglichkeit bei den LTS-Versionen
(letzte: 10.04), die 3 Jahre gewartet werden.
2) http://www.ubuntu-austria.at
3) http://www.ubuntuusers.de
4) Am 21.10 ins Wiesen-Restaurant kommen (siehe 2)
dort wird dir sicher vor Ort geholfen.

Hannes

--
Für persönliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff
einfügen.

René Schuster

unread,
Oct 15, 2011, 3:41:11 AM10/15/11
to
On 2011-10-15 08:41, Otto A d a m wrote:

> Ich wollte, da das ja keine grosse Sache ist, mein Ubuntu 11.04 auf
> meinem Lenovo T61 Notebook auf 11.10 updaten.

Mit 11.10 kommt Kernel 3.0. Das ist nicht keine große Sache.

> Jetzt bootet er freilich nicht mehr.

Hast Du im Grub keine anderen Auswahlmöglichkeiten mit dem alten Kernel
2.6.x? IIRC sollte die alte Installation nicht automatisch gelöscht
werden, ebenso sollte es (mindestens) eine Variante mit "recovery mode"
geben.

> Ich sehe momentan nur ein graues Feld mitten am Bildschirm wo so ein
> kleineres weisses Feld drin steht mit einem roten Kreuz drin.

Kannst Du mit Strg-Alt-F1 auf die Konsole wechseln? Stehen dort
irgendwelche Fehlermeldungen? Kannst Du Dich dort einloggen?

> Jetzt haette ich natuerlich gerne mein Ubuntu mit allem was ich
> eingerichtet hatte wieder. Was kann ich tun?

Als erstes würde ich versuchen von der 11.10-Live-CD zu booten. Dann
weißt Du ob vielleicht irgendwelche Hardware-Inkompatibilitäten schuld
sind. Falls er bootet kannst Du bei der Gelegenheit ein backup von
Deinem /home-Verzeichnis machen. Dann schauen wir weiter.

> Ah ja. Fuer die, die es nicht gemerkt haben - ich bin da nicht
> sonderlich Erfahren mit Linux/Ubuntu bei solchen Dingen...

Einer der wichtigsten Grundregeln ist: Never change a running system! ;-)

--
rs

Matthias Feichtinger

unread,
Oct 15, 2011, 3:29:35 AM10/15/11
to
Otto A d a m gab zum Besten:

> Ich wollte, da das ja keine grosse Sache ist, mein Ubuntu 11.04 auf
> meinem Lenovo T61 Notebook auf 11.10 updaten.
[--]
> Jetzt haette ich natuerlich gerne mein Ubuntu mit allem was ich
> eingerichtet hatte wieder. Was kann ich tun?
Ich würd jetzt da in einer Schachtel nach einer LifeCD zu suchen beginnen.
Ich vermute da Probleme bei Grub, aber mehr gibt die Glaskugel nicht mehr
her.
--
Usenet und nur usenet
Hic Rhodos - hic salta!

Matthias Feichtinger

unread,
Oct 15, 2011, 5:19:28 AM10/15/11
to
René Schuster gab zum Besten:
> Einer der wichtigsten Grundregeln ist: Never change a running system! ;-)

Ist das jetzt ironisch, zynisch oder sarkastisch? :-)
Es bleibt nicht viel zum Datenretten, als eine LifeCD,
ws bleibt nicht viel zum Reparieren, als ebensdiese.

Das mit ,never change ... ' ist leider schrecklich unmodern, das lehrt
allein das hemmungslose updaten oder gar upgraden, aber diese Lehre hilft
jatzt auch nicht, oder?

Otto A d a m

unread,
Oct 15, 2011, 7:14:55 AM10/15/11
to
Johann Mayerwieser schrieb:
> Otto A d a m schrieb:

>> Ah ja. Fuer die, die es nicht gemerkt haben - ich bin da nicht
>> sonderlich Erfahren mit Linux/Ubuntu bei solchen Dingen...

> 1)
> 1a) Kein Update machen, sondern Neuinstallation
> dazu FEstplatte in 3 Partitionen aufteilen
> Root
> home (darin liegen dann alle Benutzerdaten)
> Swap
> home wird bei Neuinstallation nicht verändert.

Werde ich bei der naechsten Neuinstallation so machen.

> 1b) Ich selbst mach keine unnötigen Neuinstallationen
> sondern bleibe nach Möglichkeit bei den LTS-Versionen
> (letzte: 10.04), die 3 Jahre gewartet werden.

Da das mein lustiges Spiel-System ist, bin ich da eher hemmungslos mit
so wilden Update-Versuchen.

> 2) http://www.ubuntu-austria.at

Oh je. Das www. Ich liebe Usenet. WWW nur wenn nix anderes geht ;-)

> 3) http://www.ubuntuusers.de
> 4) Am 21.10 ins Wiesen-Restaurant kommen (siehe 2)
> dort wird dir sicher vor Ort geholfen.

Derzeitiger Stand der Dinge:

Ich habe mir einer neu runtergeladenen 11.10-(64bit)-CD gebootet und mal
/home und /etc auf eine USB-disc gespielt.

Anschliessend habe ich die 11.10 Neu-Installation angestossen. Mal sehen
was die dabei angebotene Upgrade-Variante draus macht, das laeuft derzeit.

mfg
otto

Otto A d a m

unread,
Oct 15, 2011, 7:17:57 AM10/15/11
to
Matthias Feichtinger schrieb:
> Otto A d a m gab zum Besten:
>
>> Ich wollte, da das ja keine grosse Sache ist, mein Ubuntu 11.04 auf
>> meinem Lenovo T61 Notebook auf 11.10 updaten.
> [--]
>> Jetzt haette ich natuerlich gerne mein Ubuntu mit allem was ich
>> eingerichtet hatte wieder. Was kann ich tun?
> Ich würd jetzt da in einer Schachtel nach einer LifeCD zu suchen beginnen.

Ich habe mal mit der 11.10er CD gebottet und /home und /etc
sichergestellt (siehe meine Antwort auf Johann)

> Ich vermute da Probleme bei Grub, aber mehr gibt die Glaskugel nicht mehr
> her.

Grub kommt ja. Es ist aber dort noch nix von der angefangenen neuen
Installation zu sehen, die "alte" bootet aber nimmer.

mfg
otto

René Schuster

unread,
Oct 15, 2011, 7:12:11 AM10/15/11
to
On 2011-10-15 12:19, Matthias Feichtinger wrote:

> René Schuster gab zum Besten:
>> Einer der wichtigsten Grundregeln ist: Never change a running system! ;-)
>
> Ist das jetzt ironisch, zynisch oder sarkastisch? :-)

Es war eher als dezenter Hinweis gedacht, dass man nicht sofort ein
release-upgrade machen muss, nur weil es verfügbar ist. Zumindest dann
nicht, wenn man die Folgen nicht abschätzen bzw. rückgängig machen kann,
also "nicht sonderlich Erfahren mit Linux/Ubuntu" ist. Es war keineswegs
böse gemeint.

Ubuntu 11.04 wird AFAIK noch ein weiteres Jahr unterstützt, d.h. mit
updates versorgt. Wenn man also nicht unbedingt auf Kernel 3.0 und ldm
statt gdm angewiesen ist gibt es IMVHO kaum einen Grund upzugraden. Es
sein denn man will prinzipiell "immer das Neueste" haben, aber dafür
muss man halt gelegentlich /bezahlen/. YMMV.

> Das mit ,never change ... ' ist leider schrecklich unmodern, das lehrt
> allein das hemmungslose updaten oder gar upgraden, aber diese Lehre hilft
> jatzt auch nicht, oder?

Jetzt nicht mehr, aber vielleicht beim nächsten Mal.

--
rs

Otto A d a m

unread,
Oct 15, 2011, 7:24:34 AM10/15/11
to
René Schuster schrieb:
> On 2011-10-15 08:41, Otto A d a m wrote:

>> Ich wollte, da das ja keine grosse Sache ist, mein Ubuntu 11.04 auf
>> meinem Lenovo T61 Notebook auf 11.10 updaten.
> Mit 11.10 kommt Kernel 3.0. Das ist nicht keine große Sache.

So wurde das im Standard-Test behauptet ;-) Ich hatte da oben den
Ironie-Tag vergessen ;-)

http://tinyurl.com/3nsl93x
(Standard-"Test")

>> Jetzt bootet er freilich nicht mehr.
> Hast Du im Grub keine anderen Auswahlmöglichkeiten mit dem alten Kernel
> 2.6.x? IIRC sollte die alte Installation nicht automatisch gelöscht
> werden, ebenso sollte es (mindestens) eine Variante mit "recovery mode"
> geben.

Den alten gibt es, den neuen nicht.
Der alte bootet nicht.

>> Ich sehe momentan nur ein graues Feld mitten am Bildschirm wo so ein
>> kleineres weisses Feld drin steht mit einem roten Kreuz drin.
> Kannst Du mit Strg-Alt-F1 auf die Konsole wechseln? Stehen dort
> irgendwelche Fehlermeldungen? Kannst Du Dich dort einloggen?

Siehe anderes Posting von mir, Antwort auf Johann:

Im Moment laeuft das von der 11.10er CD angebotene Upgrade. Mal sehen,
was da passiert.

>> Jetzt haette ich natuerlich gerne mein Ubuntu mit allem was ich
>> eingerichtet hatte wieder. Was kann ich tun?
> Als erstes würde ich versuchen von der 11.10-Live-CD zu booten. Dann
> weißt Du ob vielleicht irgendwelche Hardware-Inkompatibilitäten schuld
> sind. Falls er bootet kannst Du bei der Gelegenheit ein backup von
> Deinem /home-Verzeichnis machen. Dann schauen wir weiter.

Backup ist gemacht. Mal sehen.

>> Ah ja. Fuer die, die es nicht gemerkt haben - ich bin da nicht
>> sonderlich Erfahren mit Linux/Ubuntu bei solchen Dingen...
> Einer der wichtigsten Grundregeln ist: Never change a running system! ;-)

Eh. Bei meinem Arbeitsgeraet bin ich noch immer auf OS X 10.6.8, aber
das passt hier nicht her ;-)

mfg
otto

Otto A d a m

unread,
Oct 15, 2011, 7:28:38 AM10/15/11
to
René Schuster schrieb:
> On 2011-10-15 12:19, Matthias Feichtinger wrote:

>> René Schuster gab zum Besten:
>>> Einer der wichtigsten Grundregeln ist: Never change a running system! ;-)
>> Ist das jetzt ironisch, zynisch oder sarkastisch? :-)
> Es war eher als dezenter Hinweis gedacht, dass man nicht sofort ein
> release-upgrade machen muss, nur weil es verfügbar ist. Zumindest dann
> nicht, wenn man die Folgen nicht abschätzen bzw. rückgängig machen kann,
> also "nicht sonderlich Erfahren mit Linux/Ubuntu" ist. Es war keineswegs
> böse gemeint.

OK. Tschuldigung. Ich haette dazuschreiben sollen, dass es sich nicht um
mein "Produktivsystem" handelt, sondern um mein "Spiel- und
Forschsystem", da finde ich es ganz passend, allerhand Dinge
auszuprobieren. Langfristig moechte ich heraus finden, ob ich einen
Umstieg von OS X auf Ubuntu oder einer anderen Distribution wagen will.
Momentan sieht das nicht sehr gut aus, auch wenn sich OS X nicht in die
Richtung entwickelt, die ich haben will.

> Ubuntu 11.04 wird AFAIK noch ein weiteres Jahr unterstützt, d.h. mit
> updates versorgt. Wenn man also nicht unbedingt auf Kernel 3.0 und ldm
> statt gdm angewiesen ist gibt es IMVHO kaum einen Grund upzugraden. Es
> sein denn man will prinzipiell "immer das Neueste" haben, aber dafür
> muss man halt gelegentlich /bezahlen/. YMMV.
>> Das mit ,never change ... ' ist leider schrecklich unmodern, das lehrt
>> allein das hemmungslose updaten oder gar upgraden, aber diese Lehre hilft
>> jatzt auch nicht, oder?
> Jetzt nicht mehr, aber vielleicht beim nächsten Mal.

Bei meinem Produktivsystem bin ich wesentlich konservativer und
vorsichtiger als bei meinem Spielsystem.

mfg
otto

Otto A d a m

unread,
Oct 15, 2011, 7:30:00 AM10/15/11
to
Otto A d a m schrieb:

> Ich habe mal mit der 11.10er CD gebottet und /home und /etc
> sichergestellt (siehe meine Antwort auf Johann)

Oha. Netter Typo. Haette natuerlich "gebootet" heissen sollen :-)

mfg
otto

René Schuster

unread,
Oct 15, 2011, 7:43:24 AM10/15/11
to
On 2011-10-15 10:19, Johann Mayerwieser wrote:

> 1a) Kein Update machen, sondern Neuinstallation

Und damit alle Konfigurationsdateien überschreiben? Damit ist nicht
wirklich was gerettet...

> dazu FEstplatte in 3 Partitionen aufteilen
> Root
> home (darin liegen dann alle Benutzerdaten)
> Swap

Prinzipiell ACK, aber

> home wird bei Neuinstallation nicht verändert.

das wird es auch nicht wenn es auf der selben Partition liegt, es sei
denn man macht während der Neuinstallation bewusst die ganze Partition
platt.

--
rs
Message has been deleted

Adalbert Michelic

unread,
Oct 15, 2011, 10:05:35 AM10/15/11
to
* On 2011-10-15, René Schuster wrote:
> On 2011-10-15 08:41, Otto A d a m wrote:
>
>> Ich wollte, da das ja keine grosse Sache ist, mein Ubuntu 11.04 auf
>> meinem Lenovo T61 Notebook auf 11.10 updaten.
>
> Mit 11.10 kommt Kernel 3.0. Das ist nicht keine große Sache.

Warum? 11.04 hat 2.6.38, 3.0 ist 2 Versionen spaeter. Da sind nur
minimale Unterschiede. Nur die Versionsnummer sieht anders aus, weil
Linux Torvalds meinte, 2.6.40 sei ihm zu viel.


Adalbert

Adalbert Michelic

unread,
Oct 15, 2011, 10:07:56 AM10/15/11
to
* On 2011-10-15, Otto A d a m wrote:
> Ich wollte, da das ja keine grosse Sache ist, mein Ubuntu 11.04 auf
> meinem Lenovo T61 Notebook auf 11.10 updaten.
>
> Leider machte der Updater diverse Probleme, laut dem was ich da rauslas
> mit dem Runterladen der noetigen Daten. Gestern habe ich dann noch einen
> neuen Server fuer die Downloads eingestellt und dann das Updateprogramm
> laufen lassen.
>
> Heute frueh hat dann fast nix mehr reagiert. Mit allem was ich
> angeklickt habe ging ein Teil des Desktops einfach weg. Schliesslich
> habe ich den Rechner einfach ausgeschaltet, weil er nicht mehr reagierte.
>
> Jetzt bootet er freilich nicht mehr. Ich sehe momentan nur ein graues
> Feld mitten am Bildschirm wo so ein kleineres weisses Feld drin steht
> mit einem roten Kreuz drin. Drunter steht der Rechnername. Oben rechts
> ist noch ein kleines rotes Kreuz, wenn ich da draufklicke kann ich
> zwischen "Neustart" und "Ausschalten" waehlen, es passiert aber eh nix
> davon.

Wie weit kommt der Rechner im Bootprozess? Ich kann dieses
Bildschirmbild leider ad hoc keine Komponente zuordnen :-/


Adalbert

Otto A d a m

unread,
Oct 15, 2011, 10:30:32 AM10/15/11
to
Adalbert Michelic schrieb:
Dieser Zustand war nach Grub. Ich hatte da die "alte" Installation
(2.6.x) zur Auswahl, keine neue Installation (3.x).
Das kam recht schnell nach dem Grub-Auswahlmenu. Allerdings bootet er
ohnehin schnell, dank flotter SSD :-)

Aber, siehe andere Postings von mir: Ich habe mittlerweile einen anderen
Versuch am Laufen. Ich werde berichten, was da draus geworden ist.

mfg
otto

A. Bogner

unread,
Oct 15, 2011, 4:03:57 PM10/15/11
to
Am Sa, 15 Okt 2011 13:28:38 CEST schrieb Otto A d a m:

> René Schuster schrieb:
> > On 2011-10-15 12:19, Matthias Feichtinger wrote:
>
> >> René Schuster gab zum Besten:
> >>> Einer der wichtigsten Grundregeln ist: Never change a running
> >>> system! ;-)
> >> Ist das jetzt ironisch, zynisch oder sarkastisch? :-)
> > Es war eher als dezenter Hinweis gedacht, dass man nicht sofort ein
> > release-upgrade machen muss, nur weil es verfügbar ist. Zumindest
> > dann nicht, wenn man die Folgen nicht abschätzen bzw. rückgängig
> > machen kann, also "nicht sonderlich Erfahren mit Linux/Ubuntu" ist.
> > Es war keineswegs böse gemeint.
>
> OK. Tschuldigung. Ich haette dazuschreiben sollen, dass es sich nicht
> um mein "Produktivsystem" handelt, sondern um mein "Spiel- und
> Forschsystem", da finde ich es ganz passend, allerhand Dinge
> auszuprobieren.

Dann würde ich empfehlen, installiere _neu_ und mache kein Update,
außer du willst eventuell _viel_ lernen bis es funktioniert. Die
Halbwertszeit des Erlerntes ist tendenziell aber kurz.

Ich hatte mir 1 Woche vor Erscheinen auf einen Testrechner Xubuntu beta
1 installiert, dkms war signiert und das war es dann. Mittlerweile war
dkms gestern signiert, Xubuntu 11.10 dürfte es seit heute geben, der
österr. Download ist traditionell sehr langsam, also könntest du in D
vorbeischauen ;-)

http://ftp.tu-chemnitz.de/pub/linux/ubuntu-cdimage/xubuntu/releases/oneiric/release/

Für Ubuntu musst du dir selber den akutellen Link suchen, meiner war
kaputt, ich habe dann natty durch oneiric ersetzt.

Zum Download empfehle ich alternate und "durchklicken", zumindest war
das bei Natty die einfachste Möglichkeit fstab- oder
Tastaturanpassungen nachträglich zu umgehen.

> Langfristig moechte ich heraus finden, ob ich einen
> Umstieg von OS X auf Ubuntu oder einer anderen Distribution wagen
> will. Momentan sieht das nicht sehr gut aus, auch wenn sich OS X
> nicht in die Richtung entwickelt, die ich haben will.

Siehe mehrere Partitionen vor, 20GB sollten gut reichen und installiere
nebeneinander. Ich habe eine "Produktiv-Distri" Xubuntu Natty. Dann noch
Oneiric und Suse 11.4. Bei Bedarf kann man dann wieder eine ersetzen.

> > Ubuntu 11.04 wird AFAIK noch ein weiteres Jahr unterstützt, d.h. mit
> > updates versorgt. Wenn man also nicht unbedingt auf Kernel 3.0 und
> > ldm statt gdm angewiesen ist gibt es IMVHO kaum einen Grund
> > upzugraden.

WLAN-Treiber, etc. können schon Neugierde wecken, wenn man die bei
jedem neuen Kernel, neu kompilieren muss. Thunar ist mit Oneiric wieder
schnell, der ist mit Natty deutlich langsamer gegenüber Maverick
geworden.

> Es sein denn man will prinzipiell "immer das Neueste"
> > haben, aber dafür muss man halt gelegentlich /bezahlen/.

;-)

YMMV.
> >> Das mit ,never change ... ' ist leider schrecklich unmodern, das
> >> lehrt allein das hemmungslose updaten oder gar upgraden, aber
> >> diese Lehre hilft jatzt auch nicht, oder?

Ich versuche das auch zu vermeiden. Für LTS 10.04 ist meine Hardware
tw. zu neu und ich will auf allen Rechnern die gleiche Distri haben.

> > Jetzt nicht mehr, aber vielleicht beim nächsten Mal.
>
> Bei meinem Produktivsystem bin ich wesentlich konservativer und
> vorsichtiger als bei meinem Spielsystem.

Du musst entscheiden, ob du es dir antun willst, den Fehler
herauszufinden. Ich würde 1-2 Monate warten und dann frisch
installieren. Updates können immer wieder problematisch sein, weil sich
zB Pfade ändern und das Update das nicht berücksichtigt. Gerade gibt es
ja bei Oneiric einen Bug mit /var/run und nun /run (AFAIR).

Ach ja, einzelne Konfigurationsdatein aus /etc zB verlinke ich auf eine
Datenpartition, dann brauche ich nur den Link zu ändern und tw.
funktioniert das sogar über Distris hinweg. Viel ist das aber nicht.

Al

Otto A d a m

unread,
Oct 15, 2011, 4:43:09 PM10/15/11
to
A. Bogner schrieb:
> Am Sa, 15 Okt 2011 13:28:38 CEST schrieb Otto A d a m:
>> René Schuster schrieb:

>> OK. Tschuldigung. Ich haette dazuschreiben sollen, dass es sich nicht
>> um mein "Produktivsystem" handelt, sondern um mein "Spiel- und
>> Forschsystem", da finde ich es ganz passend, allerhand Dinge
>> auszuprobieren.
> Dann würde ich empfehlen, installiere _neu_ und mache kein Update,
> außer du willst eventuell _viel_ lernen bis es funktioniert. Die
> Halbwertszeit des Erlerntes ist tendenziell aber kurz.

Mal sehen. Ich hatte mir beim bisherigen System viel Aufwand gemacht, um
SABnzbd gut ans Laufen zu bringen, aber das werde ich so wohl auch
wieder hin bringen. Mal sehen, was da draus wird.

> Ich hatte mir 1 Woche vor Erscheinen auf einen Testrechner Xubuntu beta
> 1 installiert, dkms war signiert und das war es dann. Mittlerweile war
> dkms gestern signiert, Xubuntu 11.10 dürfte es seit heute geben, der
> österr. Download ist traditionell sehr langsam, also könntest du in D
> vorbeischauen ;-)

Das mit dem Langsam stelle ich auch grade fest. Dafuer, dass ich hier
eine 100Mbit-Leitung habe, geht das alles ziemlich zach.

> http://ftp.tu-chemnitz.de/pub/linux/ubuntu-cdimage/xubuntu/releases/oneiric/release/

Hetzt aber eh nicht, ich mach' eh nebenher was anderes.

> Zum Download empfehle ich alternate und "durchklicken", zumindest war
> das bei Natty die einfachste Möglichkeit fstab- oder
> Tastaturanpassungen nachträglich zu umgehen.

Bislang lief die Standardinstallation ganz brauchbar. Mal sehen.

>> Langfristig moechte ich heraus finden, ob ich einen
>> Umstieg von OS X auf Ubuntu oder einer anderen Distribution wagen
>> will. Momentan sieht das nicht sehr gut aus, auch wenn sich OS X
>> nicht in die Richtung entwickelt, die ich haben will.
> Siehe mehrere Partitionen vor, 20GB sollten gut reichen und installiere
> nebeneinander. Ich habe eine "Produktiv-Distri" Xubuntu Natty. Dann noch
> Oneiric und Suse 11.4. Bei Bedarf kann man dann wieder eine ersetzen.

Mein Ziel waere es, mich moeglichst wenig mit dem System
auseinandersetzen zu muessen. Wenn man mal mit was anderem zu tun hat,
lernt man recht schnell die Vorzuege von OS X zu schaetzen. Wenn mir
dort sowas passiert, habe ich in laengstens drei Stunden ein komplettes
System aus dem Backups geholt, das genau so da steht, wie das bisherige
System beim letzten Backup (was bei mir nie laenger als ein paar Stunden
her ist).

Sowas vermisse ich bei den Linuxen doch recht heftig.

>>> Ubuntu 11.04 wird AFAIK noch ein weiteres Jahr unterstützt, d.h. mit
>>> updates versorgt. Wenn man also nicht unbedingt auf Kernel 3.0 und
>>> ldm statt gdm angewiesen ist gibt es IMVHO kaum einen Grund
>>> upzugraden.

Ja. Hast ja eh recht. Aber die Beschreibung im Standard las sich nicht
so, als waere das alles ein Problem, dabei sollte ich das ja eh schon
wissen, dass das bei mir wieder ganz anders laeuft.

>> Bei meinem Produktivsystem bin ich wesentlich konservativer und
>> vorsichtiger als bei meinem Spielsystem.
> Du musst entscheiden, ob du es dir antun willst, den Fehler
> herauszufinden. Ich würde 1-2 Monate warten und dann frisch
> installieren. Updates können immer wieder problematisch sein, weil sich
> zB Pfade ändern und das Update das nicht berücksichtigt. Gerade gibt es
> ja bei Oneiric einen Bug mit /var/run und nun /run (AFAIR).

Herausfinden will ich nicht zwingend, woran es liegt. Ich habe aber den
Verdacht, dass es eh nur was ganz kleines ist.

mfg
otto

Johann Mayerwieser

unread,
Oct 15, 2011, 5:26:21 PM10/15/11
to
Otto A d a m schrieb:

> Hallo!
>
> Ich wollte, da das ja keine grosse Sache ist, mein Ubuntu 11.04 auf
> meinem Lenovo T61 Notebook auf 11.10 updaten.

Nebenbei:
1) habe ich nicht die Menge an Antworten hier erwartet, ich dachte, dass
a.l ziemlich tot sei, sonst hätte ich dich nicht weitergeschickt (bis auf
das Wiesen-Restaurant).

2) Ich habe mir am ERscheinungstag das Ubuntu über Bit-Torrent geholt,
ging recht rasch.

3) Ich habe 11.10 installiert, aber in einer VirtualBox unter 10.10

Liebe Grüße

A. Bogner

unread,
Oct 15, 2011, 5:31:26 PM10/15/11
to
Am Sa, 15 Okt 2011 22:43:09 CEST schrieb Otto A d a m:

> A. Bogner schrieb:
> > Am Sa, 15 Okt 2011 13:28:38 CEST schrieb Otto A d a m:
> >> René Schuster schrieb:
>
> >> OK. Tschuldigung. Ich haette dazuschreiben sollen, dass es sich
> >> nicht um mein "Produktivsystem" handelt, sondern um mein "Spiel-
> >> und Forschsystem", da finde ich es ganz passend, allerhand Dinge
> >> auszuprobieren.
> > Dann würde ich empfehlen, installiere _neu_ und mache kein Update,
> > außer du willst eventuell _viel_ lernen bis es funktioniert. Die
> > Halbwertszeit des Erlerntes ist tendenziell aber kurz.
>
> Mal sehen. Ich hatte mir beim bisherigen System viel Aufwand gemacht,
> um SABnzbd gut ans Laufen zu bringen, aber das werde ich so wohl auch
> wieder hin bringen. Mal sehen, was da draus wird.

SABnzbd?

> > Ich hatte mir 1 Woche vor Erscheinen auf einen Testrechner Xubuntu
> > beta 1 installiert, dkms war signiert und das war es dann.
> > Mittlerweile war dkms gestern signiert, Xubuntu 11.10 dürfte es
> > seit heute geben, der österr. Download ist traditionell sehr
> > langsam, also könntest du in D vorbeischauen ;-)
>
> Das mit dem Langsam stelle ich auch grade fest. Dafuer, dass ich hier
> eine 100Mbit-Leitung habe, geht das alles ziemlich zach.
>
> > http://ftp.tu-chemnitz.de/pub/linux/ubuntu-cdimage/xubuntu/releases/oneiric/release/
>
> Hetzt aber eh nicht, ich mach' eh nebenher was anderes.

Ich habe lange gebraucht, bis ich herausfand, dass die österr. Server
immer schnarchlahm sind, wenn ich sie mal brauche, seitdem
grundsätzlich ein Mirror in D.

> > Zum Download empfehle ich alternate und "durchklicken", zumindest
> > war das bei Natty die einfachste Möglichkeit fstab- oder
> > Tastaturanpassungen nachträglich zu umgehen.
>
> Bislang lief die Standardinstallation ganz brauchbar. Mal sehen.

Kommt immer darauf an was man braucht. Natty mochte mehrere HDs
nicht und ebenso wurde die Tastatur nicht richtig installiert, wenn man
sie manuell auswählte. Dazu kam dann noch, dass sich die Konfiguration
der Tastatur geändert hatte. Ich hoffe, das ist nicht wieder der Fall.
Alternate Beta Oneiric hatte wie erwartet reagiert.

> >> Langfristig moechte ich heraus finden, ob ich einen
> >> Umstieg von OS X auf Ubuntu oder einer anderen Distribution wagen
> >> will. Momentan sieht das nicht sehr gut aus, auch wenn sich OS X
> >> nicht in die Richtung entwickelt, die ich haben will.
> > Siehe mehrere Partitionen vor, 20GB sollten gut reichen und
> > installiere nebeneinander. Ich habe eine "Produktiv-Distri" Xubuntu
> > Natty. Dann noch Oneiric und Suse 11.4. Bei Bedarf kann man dann
> > wieder eine ersetzen.
>
> Mein Ziel waere es, mich moeglichst wenig mit dem System
> auseinandersetzen zu muessen.

Schöne Träume ;-)
Das hätte gerne jeder.

> Wenn man mal mit was anderem zu tun
> hat, lernt man recht schnell die Vorzuege von OS X zu schaetzen. Wenn
> mir dort sowas passiert, habe ich in laengstens drei Stunden ein
> komplettes System aus dem Backups geholt, das genau so da steht, wie
> das bisherige System beim letzten Backup (was bei mir nie laenger als
> ein paar Stunden her ist).

http://clonezilla.org/

Ich verwende es aber nicht, ich versuche mich bis an ein paar Dinge an
Defaults zu halten, dh ein paar Änderungen in XFCE und ein paar Links
wie zB zu Claws-Mail, etc und fertig ist's. Ansonsten konfiguriere ich
schon lange nicht mehr bei allen Rechnern alles, sondern nur das,
das gerade sein muss oder nervt. Am längsten dauern nach der
Installation bei mir die Updates und zusätzlichen Installationen. Ich
habe mir eine Liste der Programme aufgeschrieben, die ich einmal
brauchte und die installiere auch bei jeder Neuinstallation. Dann ist
zwar zB ein Brennprogramm auch auf Rechnern ohne Brenner installiert,
ist mir aber egal. Bei mir geht installieren mittlerweile ohne viel
denken, konzentrieren muss ich nur beim Partitionieren, bei ein paar TB
will das überlegt sein, aber dafür gibt es ja eine Sicherung mit fstab,
df und fdisk. Die meisten Dinge brauchen Zeit, aber nicht meine
persönliche Anwesenheit. Am besten man stellt sich die Pakete zusammen,
die eine Interaktion brauchen.

Gleich nach der Installation gibt es ein:

apt-get install dkms openssh-client openssh-server vim preload

Danach sofort einen Neustart (wegen dkms) _ohne_ Upgrade!

Als nächstes werden ssh-keys eingerichtet und dann läuft die restliche
Installation in einem Fenster auf einem anderen Rechner via ssh, ohne
mich viel um die Installation zu kümmern.

> Sowas vermisse ich bei den Linuxen doch recht heftig.

Da gibt es einiges neben Clonezilla. Wie weit es was ähnliches zu
Timemachine am Mac gibt, kann ich aber nicht sagen. AFAIK wird an so
was gearbeitet.

> >>> Ubuntu 11.04 wird AFAIK noch ein weiteres Jahr unterstützt, d.h.
> >>> mit updates versorgt. Wenn man also nicht unbedingt auf Kernel
> >>> 3.0 und ldm statt gdm angewiesen ist gibt es IMVHO kaum einen
> >>> Grund upzugraden.
>
> Ja. Hast ja eh recht. Aber die Beschreibung im Standard las sich
> nicht so, als waere das alles ein Problem, dabei sollte ich das ja eh
> schon wissen, dass das bei mir wieder ganz anders laeuft.

Standard mit Resepekt, aber ich behaupte mal ein Redakteur hat
bestenfalls Zeit eine Standard-Installation nebenbei laufen zu lassen.
Der Haken ist doch immer das Detail. Wenn mich Hardware nicht zwingt,
dann upgrade ich immer eine Distri hinterher. Jetzt würde ich also
normalerweise Natty und nicht Oneiric installieren. Gegen dieses System
hat sich aber mein Lenovo Edge erfolgreich gewehrt ;-)

> >> Bei meinem Produktivsystem bin ich wesentlich konservativer und
> >> vorsichtiger als bei meinem Spielsystem.
> > Du musst entscheiden, ob du es dir antun willst, den Fehler
> > herauszufinden. Ich würde 1-2 Monate warten und dann frisch
> > installieren. Updates können immer wieder problematisch sein, weil
> > sich zB Pfade ändern und das Update das nicht berücksichtigt.
> > Gerade gibt es ja bei Oneiric einen Bug mit /var/run und nun /run
> > (AFAIR).
>
> Herausfinden will ich nicht zwingend, woran es liegt. Ich habe aber
> den Verdacht, dass es eh nur was ganz kleines ist.

Möglich, wenn es ein Bug ist, dann könnte es durchaus sein, dass es von
alleine verschwindet. Bei Suse 11.4 war es bei mir auch so, da gab es
ein Problem beim parallelen Laden. Nach ein paar Monaten half ein
sofortiges Update ohne Reboot, wenn man nicht die Konfigurationen
editieren wollte.

So was du schreibst,

überlege dir ein _passendes_ Konzept für _mehrere_ Distris und
installiere neu. Von VM halte ich nicht viel, das ist mir bei meinen
eher schwachen, aber ausreichenden Rechnern, zu langsam.

Bei mir sieht das in etwa so aus:

/dev/sda1 vfat 237M 2,0K 237M 1% /dos
/dev/sda2 ext2 15M 13K 14M 1% /bootrec
/dev/sda3 reiserfs 381M 96M 286M 25% /boot
/dev/sda5 reiserfs 380M 54M 327M 15% /distri2_boot
/dev/sda6 reiserfs 380M 33M 348M 9% /distri3_boot

Ach ja Ubuntu behält ja die alten Kernel, also sein großzügig und
spendier >300M. Ich hatte früher 100M, die für Suse mehr als genug
waren, bei Ubuntu ist mir aber mal die Boot-Partition während des
Kernel-Updates voll geworden ;-) Kein Problem, konnte ja von einer
anderen Distri booten, ein paar Kleinigkeiten löschen und dann mit
einem alten Kernel starten und mit apt-get purge Platz frei machen.

/dos ist nicht in Verwendung, aber wenn man es brauchen sollte ist die
Partition viel Wert, ebenso eine kleine Partition für den Bootrecord.
Ach ja, bei mehreren Distris installiere nur bei _1er_ Distri grub2 und
wähle keine Distri die grub(1) verwendet. Danach machst du ein
update-grub bei der Distri, wo du grub2 installiert hast, zB oneiric und
alle Distris sind (nach einem Kernelupdate) eingebunden. Mit einer
eigenen Partition für den Bootrecord ist es etwas komplizierter und hat
mich schon geärgert. die 15MB sind an Platz aber vernachlässigbar, daher
lege ich sie an, falls ich mal ganz was spezielles möchte.

Bei mir gibt es dann natürlich neben den 3 Boot-Partitionen die
gehörigen Root-Partitionen

/dev/sda11 xfs 24G 14G 9,7G 59% /
/dev/sda12 xfs 24G 5,6G 18G 24% /distri2
/dev/sda13 xfs 24G 33M 24G 1% /distri3

/home spare ich mir als Partition. Die Daten liegen auf eigenen
Partitionen, zB für Fotos, allgemeine Daten, etc.

Eine Swap-Partition habe ich zwar angelegt, aber in der fstab
deaktiviert. Von den 4GB sind 2/3 oder mehr im Cache, da brauche ich
nichts auf die HD auslagern.

Datenpartitionen kannst du dann nach Bedarf dazugeben. Ich habe zB
eine /install für ein paar Kleinigkeiten, die nicht über Repo
installiert werden.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen geben.

Al

Otto A d a m

unread,
Oct 15, 2011, 5:48:41 PM10/15/11
to
A. Bogner schrieb:
> Am Sa, 15 Okt 2011 22:43:09 CEST schrieb Otto A d a m:
>> A. Bogner schrieb:
>>> Am Sa, 15 Okt 2011 13:28:38 CEST schrieb Otto A d a m:
>>>> René Schuster schrieb:

> SABnzbd?

Ist ein nettes Programm um Binaries von Newsgroups zu holen.
Hat mich verbluefft wie/was man da alles konfigurieren will.

> Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen geben.

Denke schon. Im Moment laeuft der wahrscheinlich letzte Upgrade-Versuch.
Dauert.

mfg
otto

Otto A d a m

unread,
Oct 15, 2011, 5:51:06 PM10/15/11
to
Johann Mayerwieser schrieb:
> Otto A d a m schrieb:

>> Ich wollte, da das ja keine grosse Sache ist, mein Ubuntu 11.04 auf
>> meinem Lenovo T61 Notebook auf 11.10 updaten.

> Nebenbei:
> 1) habe ich nicht die Menge an Antworten hier erwartet, ich dachte, dass
> a.l ziemlich tot sei, sonst hätte ich dich nicht weitergeschickt (bis auf
> das Wiesen-Restaurant).

Ja. Nachdem mich letzthin die Antworten auf meine Frage wegen einer
USB3.0-Karte nicht wirklich erschlagen haben, hatte ich eigentlich nicht
viel Hoffnung, was zu erfahren. Aber das Thema scheint interessanter zu
sein.

> 2) Ich habe mir am ERscheinungstag das Ubuntu über Bit-Torrent geholt,
> ging recht rasch.

Habe ich heute auch schon gemacht. Hat keine 10min gedauert. Das Brennen
war langsamer als das Runterladen :-)

mfg
otto

Ewald Pfau

unread,
Oct 15, 2011, 7:22:08 PM10/15/11
to
Otto A d a m <geht.wird.aber...@gmx.at>:

> Sowas vermisse ich bei den Linuxen doch recht heftig.

rsync existiert.

Im Sinn der kleinen Freiheiten des Alltags darf man sich das aber freiwillig
selbst erschließen - es wird einem nicht von den strammsten aller Jünger des
angebotsorientierten Wirtschaftens viel lobhudelnd hinterhergetragen.

Kleines Anwendungsbeispiel für pflegeleichtes Backup,
in dem Fall:

1. von /home nach /mnt/ppx/home;

2. in der Kopie auch löschen, nicht nur schreiben - d.h., die Kopie ist
Abbild des Originals;

3. was aus /mnt/ppx/home gelöscht wird, in /mnt/ppx/.homedel sichern,
d.h., man kann alte Sachen, bevor sie ganz verschwinden, nochmal sichten.

-----------------------------
#!/bin/sh
tg="/mnt/ppx";
budo="--delete --backup-dir=/mnt/ppx";
cd /home;
rsync -auvPb $budo/.homedel . $tg/home;
------------------------------

Otto A d a m

unread,
Oct 16, 2011, 4:23:35 AM10/16/11
to
Ewald Pfau schrieb:
> Otto A d a m:

>> Sowas vermisse ich bei den Linuxen doch recht heftig.

> rsync existiert.

> Im Sinn der kleinen Freiheiten des Alltags darf man sich das aber freiwillig
> selbst erschließen - es wird einem nicht von den strammsten aller Jünger des
> angebotsorientierten Wirtschaftens viel lobhudelnd hinterhergetragen.

Is eh recht. Ich finde es eh gut, wenn man die Wahlmoeglichkeit hat.
Wenn eine der Wahlmoeglichkeiten hiesse, dass ich sowas in der
Komfortklasse von TimeMachine verwenden kann, wuerde mich das aber
tatsaechlich freuen.

Der Komfort heisst fuer mich, dass ich mich, wenn ich nicht will,
absolut nicht um Backups kuemmern muss, ausser dass ich ein Zielmedium
zur Verfuegung stellen muss.

Der groesste Komfort ist fuer mich dann, wenn alles schiefgegangen ist,
dass ich die Installations-CD des Betriebssystems einlege und als
ungefaehr zweites gefragt werde, ob ich die Neuinstallation mit
Einbindung eines Backups machen will. Wenn ich das dann waehle, dann
habe ich, nach verblueffend kurzer Zeit und ohne irgendwelche
Verrenkungen ein System da, das *genau* so ist, wie das System vom
Backup, also inklusive aller installierten Programme, Passwoerter,
Einstellungen...

Der zweite Vorteil ist dann die Art, wie ich einzelne Dateien oder
Programme wieder in dem Zustand von vor x Zeiteinheiten (Tage, Wochen,
Monate, Stunden...) versetzen kann. Das hat was.

Ja, ich gestehe, dass ich sowas haben will.

> Kleines Anwendungsbeispiel für pflegeleichtes Backup,
> in dem Fall:
>
> 1. von /home nach /mnt/ppx/home;
>
> 2. in der Kopie auch löschen, nicht nur schreiben - d.h., die Kopie ist
> Abbild des Originals;
>
> 3. was aus /mnt/ppx/home gelöscht wird, in /mnt/ppx/.homedel sichern,
> d.h., man kann alte Sachen, bevor sie ganz verschwinden, nochmal sichten.
>
> -----------------------------
> #!/bin/sh
> tg="/mnt/ppx";
> budo="--delete --backup-dir=/mnt/ppx";
> cd /home;
> rsync -auvPb $budo/.homedel . $tg/home;
> ------------------------------

Ich werde das mal ueberdenken. Danke!

mfg
otto

Andreas Leitgeb

unread,
Oct 16, 2011, 6:36:08 AM10/16/11
to
Johann Mayerwieser <johann.ma...@gmail.com> wrote:
> 2) http://www.ubuntu-austria.at
> 4) Am 21.10 ins Wiesen-Restaurant kommen (siehe 2)
> dort wird dir sicher vor Ort geholfen.

Warst du schon mal dort?

Hab mal kurz auf die Seite (und weiter auf die seite des Lokals)
geschaut. Nun würd mich interessieren, ob das Treffen im "R"-teil,
oder im "NR"-teil des Lokals stattfindet.

A. Bogner

unread,
Oct 16, 2011, 8:27:40 AM10/16/11
to
Am So, 16 Okt 2011 10:23:35 CEST schrieb Otto A d a m:

> Der zweite Vorteil ist dann die Art, wie ich einzelne Dateien oder
> Programme wieder in dem Zustand von vor x Zeiteinheiten (Tage,
> Wochen, Monate, Stunden...) versetzen kann. Das hat was.
>
> Ja, ich gestehe, dass ich sowas haben will.

Du musst nur _suchen_, zB

http://backintime.le-web.org/
ist bei mir im Repo

backintime-common
backintime-gnome
backintime-kde
backintime-kde4

http://wiki.ubuntuusers.de/back_in_time
Back In Time ist ein von Dan Oprea entwickeltes Backup-Programm, das
Time Machine von Apple ähnelt. Es basiert auf den Programmen rsync, cp
und diff und bietet graphische Oberflächen für GNOME und KDE an.
...
Man kann aber als Backupmedium eine z.B. mit LUKS, verschlüsselte
Partition bzw. (Externe)Festplatte wählen.

Allein schon durch die Organisation deiner Daten, kannst du einiges
erreichen und Backups optimieren. Für meine Daten habe ich eine
"Timemachine" noch nie gebraucht, obwohl ich zugebe, dass es
interessant wäre. Ich sichere immer dann, wenn ich denke, dass es eine
"Katastrophe" wäre, wenn ich neue Dateien seit dem letzten Backup
verlieren würde.

Al

Johann Mayerwieser

unread,
Oct 16, 2011, 8:54:45 AM10/16/11
to
Andreas Leitgeb schrieb:
Normalerweise im 1. Stock - Nichtraucherteil.

Andreas Leitgeb

unread,
Oct 16, 2011, 10:51:16 AM10/16/11
to
Johann Mayerwieser <johann.ma...@gmail.com> wrote:
> Andreas Leitgeb schrieb:
>> Johann Mayerwieser <johann.ma...@gmail.com> wrote:
>>> 2) http://www.ubuntu-austria.at
>>> 4) Am 21.10 ins Wiesen-Restaurant kommen (siehe 2)
>>> dort wird dir sicher vor Ort geholfen.
>> Warst du schon mal dort?
>> Hab mal kurz auf die Seite (und weiter auf die seite des Lokals)
>> geschaut. Nun würd mich interessieren, ob das Treffen im "R"-teil, oder
>> im "NR"-teil des Lokals stattfindet.
> Normalerweise im 1. Stock - Nichtraucherteil.

*freu* :-)

А. Воgnеr

unread,
Oct 16, 2011, 12:34:38 PM10/16/11
to
Am So, 16 Okt 2011 14:27:40 CEST schrieb A. Bogner:

> Du musst nur _suchen_, zB
>
> http://backintime.le-web.org/
> ist bei mir im Repo

gerade gesehen:

http://wiki.ubuntuusers.de/D%C3%A9j%C3%A0_Dup


Αl


Otto A d a m

unread,
Oct 16, 2011, 4:59:59 PM10/16/11
to
А. Воgnеr schrieb:
Ist das jetzt peinlich, wenn ich zugebe, dass ich das in Verwendung hatte?

Das waere also in der Lage gewesen, mein System wiederherzustellen. Wenn
ich dann, wenn ich es brauche, weiss wie es geht ;-/

Ich bin jetzt grade dabei, mir die dort verlinkte Seite
http://wiki.ubuntuusers.de/Datensicherung#Was-und-woher-muss-man-sichern
anzusehen.

Eigentlich will ich einfach *alles* sichern, was nicht von der CD daher
kommt. Speicherplatz ist kein Thema. Bin am erforschen, wie ich dem
Programm das am einfachsten mitteile.

Die letzte Installation habe ich eh, vor allem um besser partitionieren
zu koennen, aufgegeben und neu angefangen.

Zwei Fragen noch, weil wir grade dabei sind:

1)
Ubuntu hat die, fuer mich aeusserst unangenehme Eigenheit, alle Fenster,
die ich an den oberen Bidschirmrand schiebe zu maximieren - wie kann ich
das abdrehen?

2)
Bei der mittlerweile etwas genervten Suche danach habe ich im
Compiz-Config-Settings-Manager wohl etwas zu impulsiv herumgeklickt.
Daraufhin war die "Hauptleiste" oben am Bildschirmrand und das "Dock"
ploetzlich weg. Die kammen auch nach logout/login und Neustart nicht mehr.
Huh? Wie kriege ich das wieder hin?
Ich hoffe, dass mir
http://forum.ubuntuusers.de/topic/ubuntu-11-dock-und-globale-menueleiste-verschwunde/
dabei hilft, kann aber im Moment nicht auf mein T61 zugreifen, beim
letzten Neustart hat sich die zweite Platte (im Ultrabay) irgendwie
gestraeubt mitzutun, jetzt laeuft grade ein DiskCheck, der verblueffend
lange dauert....

Manchmal nervt das Graffl einfach.

mfg
otto

Otto A d a m

unread,
Oct 16, 2011, 5:10:34 PM10/16/11
to
Otto A d a m schrieb:

> Zwei Fragen noch, weil wir grade dabei sind:

> 1)
> Ubuntu hat die, fuer mich aeusserst unangenehme Eigenheit, alle Fenster,
> die ich an den oberen Bidschirmrand schiebe zu maximieren - wie kann ich
> das abdrehen?
>
> 2)
> Bei der mittlerweile etwas genervten Suche danach habe ich im
> Compiz-Config-Settings-Manager wohl etwas zu impulsiv herumgeklickt.
> Daraufhin war die "Hauptleiste" oben am Bildschirmrand und das "Dock"
> ploetzlich weg. Die kammen auch nach logout/login und Neustart nicht mehr.
> Huh? Wie kriege ich das wieder hin?
> Ich hoffe, dass mir
> http://forum.ubuntuusers.de/topic/ubuntu-11-dock-und-globale-menueleiste-verschwunde/
> dabei hilft, kann aber im Moment nicht auf mein T61 zugreifen, beim
> letzten Neustart hat sich die zweite Platte (im Ultrabay) irgendwie
> gestraeubt mitzutun, jetzt laeuft grade ein DiskCheck, der verblueffend
> lange dauert....

Ok, Frage 2 hat sich erledigt. Die im Link versteckte Antwort (ccsm) hat
geholfen.

Frage 1 ist /noch/ offen. Ich meine, dass ich das mal in diesem
Compiz-Config-Settings-Manager konfiguriert hatte, finde es aber nicht mehr.

<Rant>
Wie kann man so einen Muell als Default-Einstellung vorgeben?
</>

mfg
otto

Otto A d a m

unread,
Oct 16, 2011, 5:16:14 PM10/16/11
to
Otto A d a m schrieb:
> Otto A d a m schrieb:

>> 1)
>> Ubuntu hat die, fuer mich aeusserst unangenehme Eigenheit, alle Fenster,
>> die ich an den oberen Bidschirmrand schiebe zu maximieren - wie kann ich
>> das abdrehen?

> Frage 1 ist /noch/ offen. Ich meine, dass ich das mal in diesem
> Compiz-Config-Settings-Manager konfiguriert hatte, finde es aber nicht mehr.

So, hab' auch das gefunden.
Compiz-Config-Settings-Manager -> Fensterverwaltung -> Grid

*grumel*

mfg
otto

А. Воgnеr

unread,
Oct 16, 2011, 6:23:08 PM10/16/11
to
Am So, 16 Okt 2011 23:16:14 CEST schrieb Otto A d a m:

> So, hab' auch das gefunden.
> Compiz-Config-Settings-Manager -> Fensterverwaltung -> Grid

Denk mal darüber nach, ob du wirklich Compiz haben willst. Bei mir
haben sich einige Probleme von selbst gelöst, seitdem ich XFCE
verwende. Klar ein bisschen suchen muss man dort auch, bis man sich
zurecht findet, aber mir geht nichts ab und Thunar ist auch am Netbook
und langsamen PCs vergleichsweise performant. Du kannst im Normalfall
mehrere Windowmanager parallel installieren und in XFCE auch Gnome- oder
KDE-Programme aufrufen. Ich verwende zB Twinkle (braucht KDE3-Pakete)
und kdenlive (KDE4) und selten k3b mit XFCE. Testweise habe ich sogar
mal eine Macintosh-ähnliche Oberfläche installiert. Es muss nicht
unbedingt KDE, Gnome oder Unity sein. Der Blick über den Tellerrand
kann sich lohnen.

Ach ja, bei mir zickt Oneiric noch rum. Beim Hochfahren schaltet sich
der Monitor irgendwann ab, zum Login wird der Monitor aber aktiviert.
Beim Runterfahren bleibt Oneiric eher hängen, mit Natty kenne ich diese
Probleme nicht bzw sehr sehr selten. Den Original-Nvidia-Treiber konnte
ich auch nicht installieren. Egal, wenn es keine triftigen Gründe gibt,
dann starte ich Oneiric wieder mal in einigen Wochen.


Αl


Message has been deleted

Otto A d a m

unread,
Oct 17, 2011, 1:40:57 AM10/17/11
to
А. Воgnеr schrieb:
> Am So, 16 Okt 2011 23:16:14 CEST schrieb Otto A d a m:

>> So, hab' auch das gefunden.
>> Compiz-Config-Settings-Manager -> Fensterverwaltung -> Grid
> Denk mal darüber nach, ob du wirklich Compiz haben willst. Bei mir
> haben sich einige Probleme von selbst gelöst, seitdem ich XFCE
> verwende. Klar ein bisschen suchen muss man dort auch, bis man sich
> zurecht findet, aber mir geht nichts ab und Thunar ist auch am Netbook
> und langsamen PCs vergleichsweise performant.

Performancemaessig finde ich mein T61 eh nicht so schlecht (2x2,4Ghz,
4GB RAM, 120GB-SSD (deutlich schneller als die in meinem mac).
Da fehlt eigentlich nix.

> Du kannst im Normalfall
> mehrere Windowmanager parallel installieren und in XFCE auch Gnome- oder
> KDE-Programme aufrufen. Ich verwende zB Twinkle (braucht KDE3-Pakete)
> und kdenlive (KDE4) und selten k3b mit XFCE. Testweise habe ich sogar
> mal eine Macintosh-ähnliche Oberfläche installiert. Es muss nicht
> unbedingt KDE, Gnome oder Unity sein. Der Blick über den Tellerrand
> kann sich lohnen.

> Ach ja, bei mir zickt Oneiric noch rum. Beim Hochfahren schaltet sich
> der Monitor irgendwann ab, zum Login wird der Monitor aber aktiviert.
> Beim Runterfahren bleibt Oneiric eher hängen, mit Natty kenne ich diese
> Probleme nicht bzw sehr sehr selten. Den Original-Nvidia-Treiber konnte
> ich auch nicht installieren. Egal, wenn es keine triftigen Gründe gibt,
> dann starte ich Oneiric wieder mal in einigen Wochen.

Bislang funktioniert (fast) alles. Ausser dem Mist mit den
verschwundenen menus. Das WLAN zeigt mir nur 56Mbit an, obwohl da eine
agn-Karte drin ist, da sollten 300Mbit gehen. Die habe ich aber nur aus
Lust am Aufruesten drin, ist eh immer am Kabel in der Docking-Station.

mfg
otto

Otto A d a m

unread,
Oct 17, 2011, 1:46:04 AM10/17/11
to
Ralf Döblitz schrieb:

> Dann sieh dir mal dirvish an, damit läßt sich ziemlich einfach ein recht
> bequemes Backup auf externe Medien einrichten.

OK, schau ich mir an. Wichtig ist fuer mich, dass ich auch auf mein NAS
sichern kann. Das ist doch deutlich bequemer als mit den USB-Platten.
Und schneller. Mal schaun.

Danke!

mfg
otto

Ron

unread,
Nov 14, 2011, 5:03:04 AM11/14/11
to
Ubuntu's Uprape makes noone happy!

Here have something that will make you a star at work:

http://java-apps.org/content/show.php/DatacenterManager?content=144298


Op 15-10-11 wk 41 13:12, René Schuster schreef:
> On 2011-10-15 12:19, Matthias Feichtinger wrote:
>
>> René Schuster gab zum Besten:
>>> Einer der wichtigsten Grundregeln ist: Never change a running system! ;-)
>>
>> Ist das jetzt ironisch, zynisch oder sarkastisch? :-)
>
> Es war eher als dezenter Hinweis gedacht, dass man nicht sofort ein
> release-upgrade machen muss, nur weil es verfügbar ist. Zumindest dann
> nicht, wenn man die Folgen nicht abschätzen bzw. rückgängig machen kann,
> also "nicht sonderlich Erfahren mit Linux/Ubuntu" ist. Es war keineswegs
> böse gemeint.
>
> Ubuntu 11.04 wird AFAIK noch ein weiteres Jahr unterstützt, d.h. mit
> updates versorgt. Wenn man also nicht unbedingt auf Kernel 3.0 und ldm
> statt gdm angewiesen ist gibt es IMVHO kaum einen Grund upzugraden. Es
> sein denn man will prinzipiell "immer das Neueste" haben, aber dafür
> muss man halt gelegentlich /bezahlen/. YMMV.
>
>> Das mit ,never change ... ' ist leider schrecklich unmodern, das lehrt
>> allein das hemmungslose updaten oder gar upgraden, aber diese Lehre hilft
>> jatzt auch nicht, oder?
>

WolfgangPühl

unread,
Nov 14, 2011, 3:00:01 PM11/14/11
to
Nun, ich bin nicht Ubuntu, aber debian-erfahren und habe jetzt mein erstes
_Ubuntu"-System aufgesetzt und einiges funzt nicht wie früher. Z.B. geht
firefox und thunderbird nur noch von einem TErminal aus, früher gings auch
von der rechten Startleiste aus. In Docky haben die beiden kein ICON mehr.
Dito in - jetzt komme ich wieder nicht auf den Namen der Icon-Leiste, die
zum Starten der Anwendungen dient.
Nun DebIan ist zwar fürchterlich langsam in der Release-Politk, aber das was
das Team herausgegeben hat war grundsolide. Dafür ist es vielleicht nicht so
einfach zu bedienen, wie Ubunt.

Mir tut es leid - to _have_ touched running System -

Grüße

Wolfgang

Wolfgang Zweimueller

unread,
Nov 14, 2011, 3:13:23 PM11/14/11
to
WolfgangPühl <spama...@bayern-mail.de> writes:

> Nun, ich bin nicht Ubuntu, aber debian-erfahren und habe jetzt mein erstes
> _Ubuntu"-System aufgesetzt und einiges funzt nicht wie früher.

Ich habe früher (vor 2006) ausschließlich Debian genutzt. Ich war von
der Stabilität, gerade bei Dist-Upgrades, begeistert.

Dann hab ich mit Ubuntu angefangen. Das ging zuerst auch ganz gut. Als
Debianer weiß man sich auch immer zu helfen wenn was nicht gleich
klappt. Aber mit jedem neuen Release wirds schlimmer. Einerseits
bzgl. den Upgrades, die nicht sauber durchlaufen. Andererseits gefällt
mir die Entwicklung um Unity sowas von gar nicht!

> Nun DebIan ist zwar fürchterlich langsam in der Release-Politk, aber das was
> das Team herausgegeben hat war grundsolide. Dafür ist es vielleicht nicht so
> einfach zu bedienen, wie Ubunt.

Ich überlege reumütig zu Debian zurück zu kommen -- einzig die
laaaangen Release-Zyklen lassen mich zögern. Mal sehen.

cu,
Wolfgang


Clemens Schueller

unread,
Nov 14, 2011, 4:03:05 PM11/14/11
to
Servus!

Wolfgang Zweimueller schrieb am 14.11.2011 um 21:13:
> WolfgangPühl <spama...@bayern-mail.de> writes:


>> Nun, ich bin nicht Ubuntu, aber debian-erfahren und habe jetzt mein erstes
>> _Ubuntu"-System aufgesetzt und einiges funzt nicht wie früher.
>
> Ich habe früher (vor 2006) ausschließlich Debian genutzt. Ich war von
> der Stabilität, gerade bei Dist-Upgrades, begeistert.
>
> Dann hab ich mit Ubuntu angefangen. Das ging zuerst auch ganz gut. Als
> Debianer weiß man sich auch immer zu helfen wenn was nicht gleich
> klappt. Aber mit jedem neuen Release wirds schlimmer. Einerseits
> bzgl. den Upgrades, die nicht sauber durchlaufen. Andererseits gefällt
> mir die Entwicklung um Unity sowas von gar nicht!

Ich hab mir vor einiger Zeit mal ubuntu mit Unity in einer VM
installiert. Gefällt mir gar nicht --> die totale bloatware.

Auf dem Homeserver hab ich eine LTS drauf - für die Zwecke ist ubuntu
gut verwendbar.


>> Nun DebIan ist zwar fürchterlich langsam in der Release-Politk, aber das was
>> das Team herausgegeben hat war grundsolide. Dafür ist es vielleicht nicht so
>> einfach zu bedienen, wie Ubunt.
>
> Ich überlege reumütig zu Debian zurück zu kommen -- einzig die
> laaaangen Release-Zyklen lassen mich zögern. Mal sehen.

Stimmt, wenn eine neue Release herauskommt, ist die Software schon
wieder veraltet.



Aber Du könntest Dir ja mal Sabayon anschauen[1] - basiert auf gentoo, ist
aber eine Bindistro. Gut gepflegt, viele Pakete die aktuell sind.

Man kann aber weiterhin das emerge System von gentoo nutzen - da
kollidiert nichts.

Weiterer Vorteil: Du brauchst Dich nicht mit der Installation von closed
source Treibern (ATI, nvidia,...) herumärgern, da alles mit an Board
ist. Dasselbe gilt für die CSS Bibliothek für DVDs - DVD rein ins LW,
VLC an und schon rennt es. Ohne Bastelei...



Footnotes:
[1] http://www.sabayon.org/
--
GreetinX, Clemens Schueller

Ron

unread,
Nov 14, 2011, 5:33:40 PM11/14/11
to
Ubuntu ist ganze große Dreck

Op 14-11-11 wk 46 22:03, Clemens Schueller schreef:

Martin Gollowitzer

unread,
Nov 15, 2011, 9:35:56 AM11/15/11
to
Am 2011-11-14 21:13, schrieb Wolfgang Zweimueller:

> Ich überlege reumütig zu Debian zurück zu kommen -- einzig die
> laaaangen Release-Zyklen lassen mich zögern. Mal sehen.

Ich verwende auf meinem eigenen Notebook Gentoo, aber meine Mutter hab
ich vor kurzem Debian Stable installiert. Wenn man dann noch die
Backports aktiviert und zusätzlich ein Repository für aktuelle Versionen
bestimmter Software (in diesem Fall: Firefox und Thunderbird), ist das
durchaus brauchbar. Ich kenn aber auch viele Leute, die am Desktop immer
Debian Testing fahren und das ohne größere Probleme. Apt-Pinning ist da
auch ein nettes Feature.
Ubuntu greife ich kaum noch an, außer ich muss für irgendjemanden in
kürzester Zeit eine Klicki-Bunti-Oberfläche aufsetzen muss.

LG Martin

Wolfgang Zweimueller

unread,
Nov 16, 2011, 1:42:59 PM11/16/11
to

Hallo,

Clemens Schueller <schu...@yline.com> writes:

> Servus!
>
> Wolfgang Zweimueller schrieb am 14.11.2011 um 21:13:
>
> Ich hab mir vor einiger Zeit mal ubuntu mit Unity in einer VM
> installiert. Gefällt mir gar nicht --> die totale bloatware.

Da ich grad einen neuen Rechner bekommen hab, kam jetzt mal die
katuelle 11.10 drauf. Da ich ja eh openbox verwende, konnte ich dieses
Grafikmonster gleich wieder kübeln.

> Aber Du könntest Dir ja mal Sabayon anschauen[1] - basiert auf gentoo, ist
> aber eine Bindistro. Gut gepflegt, viele Pakete die aktuell sind.

Danke für den Tipp. Ich schau mir das mal an...

> Man kann aber weiterhin das emerge System von gentoo nutzen - da
> kollidiert nichts.

... obwohl ich mich mit emerge nie anfreunden konnte.

> Weiterer Vorteil: Du brauchst Dich nicht mit der Installation von closed
> source Treibern (ATI, nvidia,...) herumärgern, da alles mit an Board
> ist. Dasselbe gilt für die CSS Bibliothek für DVDs - DVD rein ins LW,
> VLC an und schon rennt es. Ohne Bastelei...

Das wär mir jetzt wieder total egal. Als ich mit Linux begann, gabs
noch Disketten als "Massenspeicher". Hab daher kein Problem mit etwas
Arbeit ;-)


cu,
Wolfgang

Wolfgang Zweimueller

unread,
Nov 16, 2011, 1:45:33 PM11/16/11
to
Martin Gollowitzer <mar...@gollo.at> writes:

> Am 2011-11-14 21:13, schrieb Wolfgang Zweimueller:
>
> Ich kenn aber auch viele Leute, die am Desktop immer Debian Testing
> fahren und das ohne größere Probleme. Apt-Pinning ist da auch ein
> nettes Feature.

Hab ich auch einige Zeit betrieben. Aber dann zog mich die
"Einfachheit von Ubuntu" an. Aber was die mittlerweile auf den
Debian-Unterbau gesetzt haben treibt mich wohl woanders hin.

cu,
Wolfgang

Clemens Schueller

unread,
Nov 16, 2011, 2:07:58 PM11/16/11
to
Hallo!

Wolfgang Zweimueller schrieb am 16.11.2011 um 19:42:
> Clemens Schueller <schu...@yline.com> writes:
>> Wolfgang Zweimueller schrieb am 14.11.2011 um 21:13:


>> Ich hab mir vor einiger Zeit mal ubuntu mit Unity in einer VM
>> installiert. Gefällt mir gar nicht --> die totale bloatware.
>
> Da ich grad einen neuen Rechner bekommen hab, kam jetzt mal die
> katuelle 11.10 drauf. Da ich ja eh openbox verwende, konnte ich dieses
> Grafikmonster gleich wieder kübeln.

Als ich meinen PC vor ein paar Monaten mit Sabayon neu installiert habe,
wurde Unity _NICHT_ mitinstalliert. Gott sei Dank - sowas brauch ich
auch gar nicht, denn der blanke Desktop zeigt sich sogut wie nie.


>> Aber Du könntest Dir ja mal Sabayon anschauen[1] - basiert auf gentoo, ist
>> aber eine Bindistro. Gut gepflegt, viele Pakete die aktuell sind.
>
> Danke für den Tipp. Ich schau mir das mal an...

Bitte gerne - kannst es ja mal in einer VM ausprobieren. :-)


>> Man kann aber weiterhin das emerge System von gentoo nutzen - da
>> kollidiert nichts.
>
> ... obwohl ich mich mit emerge nie anfreunden konnte.

Das primäre Paketsystem unter Sabayon ist nicht portage/emerge, sondern
entropy/equo - Details unter [1] und [2]


>> Weiterer Vorteil: Du brauchst Dich nicht mit der Installation von closed
>> source Treibern (ATI, nvidia,...) herumärgern, da alles mit an Board
>> ist. Dasselbe gilt für die CSS Bibliothek für DVDs - DVD rein ins LW,
>> VLC an und schon rennt es. Ohne Bastelei...
>
> Das wär mir jetzt wieder total egal. Als ich mit Linux begann, gabs
> noch Disketten als "Massenspeicher". Hab daher kein Problem mit etwas
> Arbeit ;-)

Meine erste Linux Distro war eine kastrierte SuSE 6.4, die einer PC
Zeitschrift beilag. Hab mir dann eine 7.1 gekauft (war damals noch mit
56k im Netz).



Footnotes:

[1] http://wiki.sabayon.org/index.php?title=De:Entropy
[2] http://wiki.sabayon.org/index.php?title=De:Equo
--
GreetinX, Clemens Schueller

Clemens Schueller

unread,
Nov 16, 2011, 2:20:51 PM11/16/11
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Clemens 'Ingrid' Schueller schrieb am 16.11.2011 um 20:07:


> Footnotes:
>
> [1] http://wiki.sabayon.org/index.php?title=De:Entropy
> [2] http://wiki.sabayon.org/index.php?title=De:Equo

Was ich noch vergessen habe - unter [1] gibts aktuelle Versionen, wo das
Repo auf dem neuesten Stand ist - Dh. Du brauchst nach der Installation
kein ellendslanges Update fahren...



Footnotes:

[1] ftp://ftp.nluug.nl/pub/os/Linux/distr/sabayonlinux/iso/daily/
--
GreetinX, Clemens Schueller
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