Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Nachbars Hunde als unerbetene Gäste

12 views
Skip to first unread message

Sebastian Karner

unread,
Dec 11, 2009, 4:41:35 PM12/11/09
to
Hallo Leute,
in letzter Zeit treiben sich vermehrt Hunde der Nachbarin auf unserem
eingezᅵunten Grundstᅵck herum, im eigenen Rasen befinden sich Kotspuren
und unsere Kinder trauen sich nicht mehr auf ihre Spielflᅵche.

Die Umzᅵunung der Nachbarin ist seit Jahren mehr als mangelhaft, wir
haben auf unserer Seite notdᅵrftig repariert was machbar ist (da wir die
Hecke davor haben, sehen wir nicht alle Beschᅵdigungen), da ihr selbst
alles egal ist. Sie scheiᅵt auf Gott und die Welt, wie sie schon
mehrfach betont hat, und lebt nur fᅵr ihre 7 Hunde und 90 Katzen.

Als ich ihr vor einigen Wochen mitgeteilt habe, dass einer ihrer Hunde
auf unserem Grundstᅵck war, und das wir das nicht mehr dulden, wurde ich
auf das Grᅵbste beschimpft. Wir haben uns danach eine Marderfalle
gekauft (wo die Tiere ohne Verletzungen gefangen werden) und heute abend
wurde einer ihrer Hunde (Dackel) gefangen.

Ich war nicht anwesende, meine Frau hat die Polizei verstᅵndigt und zwei
andere Nachbarn, die answesend waren.
Bevor noch die Polizei gekommen ist, ist die Besitzerin der Hunde mit
ihrem Lebensgefᅵhrten auf unser Grundstᅵck eingedrungen - meine Frau hat
ihnen den Zutritt verwehrt - und ihr Lebensgefᅵhrte ist fast
handgreiflich geworden. Meine Frau und die anwesenden Nachbarn wurden
beschimpft und bedroht.

Die Polizei war dann zur Stelle, schien aber desinteressiert, das sei
Privatsache und keine Strafsache. Wir werden natᅵrlich Anzeige
erstatten, da jeder Hundebesitzer fᅵr eine sichere Verwahrung seiner
Hunde zu sorgen hat.

Wir haben generell nichts gegen Hunde, nur wollen wir nicht und deren
Kot in unserem Garten. Zudem sind die Hunde dieser Frau extrem
aggressiv, eine Frau wurde schon mal lebensgefᅵhrlich verletzt (stand in
allen Zeitungen), die Bestitzerin asozial und geistig sicher nicht
zurechnungfᅵhig.

Unsere Frage: Was kᅵnnen wir am besten tun in diesem Fall?
Besitzstᅵrungsklage?
Unterlassungsklage?

Kᅵnnten wir vom Gesetz her Probleme haben, wenn wir einen auf unserem
Grundstᅵck herumlaufenden Hund in das Tierheim bringen?

Sorry fᅵr den langen Text, wir sind auf Grund des heutigen Vorfalls
ziemlich aufgeregt, nervᅵs und machen uns auch Sorgen um unsere Kinder,
die derzeit ziemlich Angst haben

Viele Grᅵᅵe
Sebastian Karner

Wolfgang Decker

unread,
Dec 11, 2009, 5:01:54 PM12/11/09
to
Sebastian Karner <sebastian....@gmx.at> schrub:

>Unsere Frage: Was k�nnen wir am besten tun in diesem Fall?

Rein praktisch und schnell?
Einen eigenen Zaun zum Nachbargrundst�ck machen.

>Besitzst�rungsklage?
>Unterlassungsklage?

Alles m�glich, das hilft dir halt vielleicht irgendwann rechtlich, aber
nciht praktisch.

>Sorry f�r den langen Text, wir sind auf Grund des heutigen Vorfalls
>ziemlich aufgeregt, nerv�s und machen uns auch Sorgen um unsere Kinder,

>die derzeit ziemlich Angst haben

Kann ich mir vorstellen, ich pers�nlich w�rde daher eher die praktische
Variante in Betracht ziehen, vor allem, wenn es sich bei der Nachbarin
offenbar um jemanden handelt, der vielleicht (deiner Meinung nach) nicht
ganz zurechnungsf�hig ist.

lg
Wolfgang
--
�Du kennst mich doch, ich hab' nichts gegen Fremde.
Einige meiner besten Freunde sind Fremde.
Aber diese Fremden da sind nicht von hier!� (Methusalix)
Neu: http://www.traumrouten.com/namibia

Sebastian Karner

unread,
Dec 11, 2009, 5:22:34 PM12/11/09
to
Wolfgang Decker schrieb:

> Sebastian Karner <sebastian....@gmx.at> schrub:
>
>> Unsere Frage: Was k�nnen wir am besten tun in diesem Fall?
>
> Rein praktisch und schnell?
> Einen eigenen Zaun zum Nachbargrundst�ck machen.
>
>> Besitzst�rungsklage?
>> Unterlassungsklage?
>
> Alles m�glich, das hilft dir halt vielleicht irgendwann rechtlich, aber
> nciht praktisch.
>
>> Sorry f�r den langen Text, wir sind auf Grund des heutigen Vorfalls
>> ziemlich aufgeregt, nerv�s und machen uns auch Sorgen um unsere Kinder,
>> die derzeit ziemlich Angst haben
>
> Kann ich mir vorstellen, ich pers�nlich w�rde daher eher die praktische
> Variante in Betracht ziehen, vor allem, wenn es sich bei der Nachbarin
> offenbar um jemanden handelt, der vielleicht (deiner Meinung nach) nicht
> ganz zurechnungsf�hig ist.
>
> lg
> Wolfgang

Die praktische Variante ist seit l�ngerem in Diskussion, nur halt
praktisch schwer durchf�hrbar, denn wir haben davor eine Hecke auf ca.
40 lfm.
Wir hatten vor Jahren schon mal einen KV einer Firma machen lassen betr.
eigener Umz�unung. Bedingung war, dass der Boden eben ist, d.h. die
Hecke mu� raus oder Zugang vom Nachbargrunst�ck (zum Vergessen)

lg,
Sebastian

Wolfgang Decker

unread,
Dec 11, 2009, 6:54:58 PM12/11/09
to
Sebastian Karner <sebastian....@gmx.at> schrub:

>Die praktische Variante ist seit l�ngerem in Diskussion, nur halt
>praktisch schwer durchf�hrbar, denn wir haben davor eine Hecke auf ca.
>40 lfm.
>Wir hatten vor Jahren schon mal einen KV einer Firma machen lassen betr.
>eigener Umz�unung. Bedingung war, dass der Boden eben ist, d.h. die
>Hecke mu� raus oder Zugang vom Nachbargrunst�ck (zum Vergessen)

In deinem Fall w�rde *ich pers�nlich* ca. 0,75-1m vor der Hecke auf dem
eigenen Grundst�ck einen relativ einfachen Zaun machen lassen machen und
einen Zugang (Tor) irgendwo, dass man zur Hecke dazukann. Mir w�re das
lieber, als einen unabsehbaren Rechtsstreit anzufangen.

Josef Werner

unread,
Dec 11, 2009, 7:21:54 PM12/11/09
to
* Sebastian Karner wrote:

> ... und lebt nur für ihre 7 Hunde und 90 Katzen.

Tierschutzverein (Keine artgerechte Haltung), Gemeindeamt (Ortsunübliche
Anzahl v. Tieren), eigenen Schutzhund zulegen, die fremden Köter
abknallen (Kinderschutz geht vor Tierschutz).
Oder jedesmal den Hundefänger rufen, alternativ die Polizei.

Kommt natürlich darauf an, wo du lebst und obiges sind nur ein paar
Schnellschüsse, keine ausgereiften Vorschläge. Da solltest du wirklich
mit einem gewieften Juristen sprechen, der Tierschutzverein hat bestimmt
einige bei der Hand.

--
Jo

Johann Mayerwieser

unread,
Dec 11, 2009, 8:16:47 PM12/11/09
to
Wolfgang Decker <wode_mu...@yahoo.de> wrote:

>Sebastian Karner <sebastian....@gmx.at> schrub:
>
>>Die praktische Variante ist seit l�ngerem in Diskussion, nur halt
>>praktisch schwer durchf�hrbar, denn wir haben davor eine Hecke auf ca.
>>40 lfm.
>>Wir hatten vor Jahren schon mal einen KV einer Firma machen lassen betr.
>>eigener Umz�unung. Bedingung war, dass der Boden eben ist, d.h. die
>>Hecke mu� raus oder Zugang vom Nachbargrunst�ck (zum Vergessen)
>
>In deinem Fall w�rde *ich pers�nlich* ca. 0,75-1m vor der Hecke auf dem
>eigenen Grundst�ck einen relativ einfachen Zaun machen lassen machen und
>einen Zugang (Tor) irgendwo, dass man zur Hecke dazukann. Mir w�re das
>lieber, als einen unabsehbaren Rechtsstreit anzufangen.

Gibt es nicht bestimmte Regeln, wer wo einen Zaun errichten muss? Wenn
die Nachbarin an dieser Seite die Zaunverpflichtung hat, dann kann man
sie doch irgendwie in die Pflicht nehmen.

Wie schauts aus mit Ruhest�rung - diese Anzahl Hunde muss doch bellen
und das ziemlich h�ufig und sicher auch in der Nacht.

Liebe Gr��e
Hannes

--
F�r pers�nliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einf�gen.

Leopold Grafenauer

unread,
Dec 11, 2009, 9:02:47 PM12/11/09
to
Josef Werner schrieb:

> * Sebastian Karner wrote:
>
>> ... und lebt nur für ihre 7 Hunde und 90 Katzen.
>
> Tierschutzverein (Keine artgerechte Haltung), Gemeindeamt (Ortsunübliche
> Anzahl v. Tieren), eigenen Schutzhund zulegen, die fremden Köter
> abknallen (Kinderschutz geht vor Tierschutz).
> Oder jedesmal den Hundefänger rufen, alternativ die Polizei.

Naja, gleich abknallen? Pfefferspray merken sich die Chappi-Piranhas
auch ganz gut.


Leo

Josef Eschberger

unread,
Dec 11, 2009, 9:31:58 PM12/11/09
to

"Sebastian Karner" <sebastian....@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
news:4b22bc8d$0$1552$91ce...@newsreader03.highway.telekom.at...

> Hallo Leute,
> in letzter Zeit treiben sich vermehrt Hunde der Nachbarin auf unserem
> eingezᅵunten Grundstᅵck herum, im eigenen Rasen befinden sich Kotspuren
> und unsere Kinder trauen sich nicht mehr auf ihre Spielflᅵche.
>
> Die Umzᅵunung der Nachbarin ist seit Jahren mehr als mangelhaft, wir haben
> auf unserer Seite notdᅵrftig repariert was machbar ist (da wir die Hecke
> davor haben, sehen wir nicht alle Beschᅵdigungen), da ihr selbst alles
> egal ist. Sie scheiᅵt auf Gott und die Welt, wie sie schon mehrfach betont
> hat, und lebt nur fᅵr ihre 7 Hunde und 90 Katzen.

Eine Hecke ist auch eine Variante einer Umzᅵunung. ᅵbrigens klingt die
Anzahl der gehaltenen Tiere nicht ganz glaubhaft.


> Als ich ihr vor einigen Wochen mitgeteilt habe, dass einer ihrer Hunde auf
> unserem Grundstᅵck war, und das wir das nicht mehr dulden, wurde ich auf
> das Grᅵbste beschimpft. Wir haben uns danach eine Marderfalle gekauft (wo
> die Tiere ohne Verletzungen gefangen werden) und heute abend wurde einer
> ihrer Hunde (Dackel) gefangen.
>

Gift in der Falle auslegen und dann stillschweigend entsorgen, keinesfalls
weiter mit der Nachbarin diskutieren.

J.E.

Josef Werner

unread,
Dec 12, 2009, 12:15:09 AM12/12/09
to
* Leopold Grafenauer wrote:

Auch eine Möglichkeit - wenn der Wind günstig steht. ;-)

--
Jo

Helmut Wabnig

unread,
Dec 12, 2009, 2:42:54 AM12/12/09
to
On Sat, 12 Dec 2009 03:31:58 +0100, "Josef Eschberger"
<josef.es...@aon.at> wrote:

>
>"Sebastian Karner" <sebastian....@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
>news:4b22bc8d$0$1552$91ce...@newsreader03.highway.telekom.at...
>> Hallo Leute,
>> in letzter Zeit treiben sich vermehrt Hunde der Nachbarin auf unserem

>> eingez锟絬nten Grundst锟絚k herum, im eigenen Rasen befinden sich Kotspuren
>> und unsere Kinder trauen sich nicht mehr auf ihre Spielfl锟絚he.
>>
>> Die Umz锟絬nung der Nachbarin ist seit Jahren mehr als mangelhaft, wir haben
>> auf unserer Seite notd锟絩ftig repariert was machbar ist (da wir die Hecke
>> davor haben, sehen wir nicht alle Besch锟絛igungen), da ihr selbst alles
>> egal ist. Sie schei锟絫 auf Gott und die Welt, wie sie schon mehrfach betont
>> hat, und lebt nur f锟絩 ihre 7 Hunde und 90 Katzen.
>
>Eine Hecke ist auch eine Variante einer Umz锟絬nung. 锟絙rigens klingt die

>Anzahl der gehaltenen Tiere nicht ganz glaubhaft.
>
>
>> Als ich ihr vor einigen Wochen mitgeteilt habe, dass einer ihrer Hunde auf

>> unserem Grundst锟絚k war, und das wir das nicht mehr dulden, wurde ich auf
>> das Gr锟絙ste beschimpft. Wir haben uns danach eine Marderfalle gekauft (wo

>> die Tiere ohne Verletzungen gefangen werden) und heute abend wurde einer
>> ihrer Hunde (Dackel) gefangen.
>>
>
>Gift in der Falle auslegen und dann stillschweigend entsorgen, keinesfalls
>weiter mit der Nachbarin diskutieren.
>
>J.E.

Gift auslegen ist aber wohl das Letzte.

Meine Sympathien sind bei der Nachbarin.


w.

Wolfgang Decker

unread,
Dec 12, 2009, 6:35:17 AM12/12/09
to
"Josef Eschberger" <josef.es...@aon.at> schrub:

>Gift in der Falle auslegen und dann stillschweigend entsorgen, keinesfalls
>weiter mit der Nachbarin diskutieren.

Unrecht mit Unrecht zu vergelten scheint immer mehr in Mode zu kommen
:-(

Das ist wohl die schwachsinnigste Variante der L�sungsm�glichkeiten.

Message has been deleted

Heinz Blüml

unread,
Dec 12, 2009, 7:57:12 AM12/12/09
to
On Fri, 11 Dec 2009 23:22:34 +0100, Sebastian Karner
<sebastian....@gmx.at> wrote:


>Die praktische Variante ist seit längerem in Diskussion, nur halt
>praktisch schwer durchführbar, denn wir haben davor eine Hecke auf ca.
>40 lfm.

Es lassen sich Menschen finden, die so eine praktische Lösung auch zu
moderaten Kosten zu realisieren bereit und in der Lage sind.
Schönheit ist ja dabei nicht gefragt.
Eine Rolle Stacheldraht sollte genügen.
Oder zwei.

h

Werner Tann

unread,
Dec 12, 2009, 8:16:22 AM12/12/09
to
Josef Werner <abgesc...@spamonly.net> schrieb:

>Bei Giftfallen wei� man nie, ob's die "Richtigen" trifft; man hat die
>gleichen Ungewissheiten wie bei Landminen oder Bomben.
>Noch dazu hat der OP spielende Kinder erw�hnt, da sind im Garten
>ausgelegte Giftk�der unverantwortlich.

Da sch�tzte ich das Risiko, da� meine Kinder von den Hunden angefallen
werden, h�her ein als das der Vergiftung durch einen zeitlich
beschr�nkt ausgelegten saftigen Hundeknochen, der das Viecherl in
kurzer Frist r�berlocken wird.

Ach ja, gegen den Lebensgef�hrten der Nachbarin helfen im Fall des
Falles Elektroschocker. Die sind sehr beruhigend, f�r beide Teile.

Schade, da� die Teaser in AT f�r Otto Normalb�rger nicht erlaubt sind,
damit br�chte man auch ein herangaloppierendes Hunderl rasch zum
Kuschen. Das angesprochene Pfefferspray w�re mir gegen Hunde viel zu
unsicher.

Wolfgang Decker

unread,
Dec 12, 2009, 10:19:48 AM12/12/09
to
Werner Tann <wt...@gmx.at> schrub:

>Ach ja, gegen den Lebensgef�hrten der Nachbarin helfen im Fall des
>Falles Elektroschocker. Die sind sehr beruhigend, f�r beide Teile.
>
>Schade, da� die Teaser in AT f�r Otto Normalb�rger nicht erlaubt sind,
>damit br�chte man auch ein herangaloppierendes Hunderl rasch zum
>Kuschen. Das angesprochene Pfefferspray w�re mir gegen Hunde viel zu
>unsicher.

Klar.
Und gegen die Elektroschocker helfen dann Teaser.
Und gegen Teaser dann Schusswaffen.
Und gegen Schusswaffen dann Granatwerfer.

*Kopfsch�ttel*.

christian mock

unread,
Dec 12, 2009, 10:49:37 AM12/12/09
to
Wolfgang Decker <wode_mu...@yahoo.de> wrote:
> "Josef Eschberger" <josef.es...@aon.at> schrub:
>
>>Gift in der Falle auslegen und dann stillschweigend entsorgen, keinesfalls
>>weiter mit der Nachbarin diskutieren.
>
> Unrecht mit Unrecht zu vergelten scheint immer mehr in Mode zu kommen
>:-(

die frage ist halt, was tust, wenn der legale weg nicht fruchtet, weil
die polizei sich desinteressiert zeigt? muß der OP sich und seine familie
gefährden lassen? da sind wir IMHO schon in der nähe der notwehr.

gift ist aber sicher das falsche mittel.

cm.

Klemens Schatka

unread,
Dec 12, 2009, 12:58:06 PM12/12/09
to
BTW: die hei�en Taser, ein Teaser w�re ja nicht so schlimm ;-)

Stacheldraht, wie schon vorgeschlagen oder ein elektrischer Weidezaun
auf entsprechender H�he w�rde die Viecher vermutlich abhalten und
relativ ungef�hrlich sein.

Klemens

Katharina Scholz

unread,
Dec 12, 2009, 2:05:09 PM12/12/09
to
christian mock schrieb:

Was ich mich die ganze Zeit schon frage: warum geht jeder davon aus,
daß die Hunde gefährlich sind? Bei uns im Stall kenn ich jetzt mal ad
hoc ca. 10 Hunde, die da regelmäßig frei rumrennen und KEINER davon
ist auch nur annähernd das, was ich unter "gefährlich" einstufen würde.

Klar, die Hunde sind lästig, Hundekacke im eigenen Garten ohne Hund
ist eine Frechheit, es ist eine Belästigung, nervig, unangenehm,
nervenzermürbend, wasauchimmer. Aber warum muß jeden Hund gleich eine
"Gefahr" sein.

Zumal es sich noch dazu scheinbar nicht grad um Riesen handeln dürfte,
denn wenns lauter Dobermänner sind, stell ich keine Marder(!)falle auf!

> gift ist aber sicher das falsche mittel.

DAS auf jeden Fall!

Anzeige bei der Polizei wegen Belästigung, Ruhestörung.
Unterlassungsklage bei Gericht
Besitzstörungsklage bei Gericht

Das alles kann ich verstehen.
Nicht verstehen kann ich es, daß nicht mal selbst ein Zaum aufgestellt
wird (notfalls eben vor der Hecke, wie vorgeschlagen).
Wenn die Nachbarn wirklich so unkooperativ sind, sch... ich notfalls
auf die Hecke, hab aber dafür meinen Frieden!

Kathi (die fürchtet, daß alles andere SEHR LANG dauernd wird)

Michael Rosenzopf

unread,
Dec 12, 2009, 3:30:24 PM12/12/09
to
Am Mikro: Katharina Scholz <scholz.k...@chello.at>

>Was ich mich die ganze Zeit schon frage: warum geht jeder davon aus,

>da� die Hunde gef�hrlich sind?

Weil's im OP steht:


|Zudem sind die Hunde dieser Frau extrem aggressiv, eine Frau wurde schon

|mal lebensgef�hrlich verletzt (stand in allen Zeitungen)

Dort steht auch, dass Sebastian Kinder hat, die legitimerweise im Garten
spielen.

>Nicht verstehen kann ich es, da� nicht mal selbst ein Zaum aufgestellt

>wird (notfalls eben vor der Hecke, wie vorgeschlagen).

Warum soll er sich verbiegen (Geld/�rger/Verschandelung des
Grundst�ckes), weil ein anderer nicht einordnen kann? Wenn immer nur der
Kl�gere nachgibt, passiert immer das, was die D�mmeren wollen :-)

LG, Michi

Heinz Blüml

unread,
Dec 12, 2009, 3:48:48 PM12/12/09
to
On Sat, 12 Dec 2009 21:30:24 +0100, Michael Rosenzopf
<der....@gmx.net> wrote:


>Warum soll er sich verbiegen (Geld/Ärger/Verschandelung des
>Grundstückes), weil ein anderer nicht einordnen kann? Wenn immer nur der
>Klügere nachgibt, passiert immer das, was die Dümmeren wollen :-)
>
Man kann versuchen, ein Problem zu lösen.
Oder man kann (bis zum Sanktnimmerleinstag) rechthaben wollen.

h

Wolfgang Decker

unread,
Dec 12, 2009, 4:01:11 PM12/12/09
to
christian mock <c...@tahina.priv.at> schrub:

>die frage ist halt, was tust, wenn der legale weg nicht fruchtet,

Was ich pers�nlich in dem Fall tun w�rde, hab ich schon geschrieben.

Wolfgang Decker

unread,
Dec 12, 2009, 4:03:01 PM12/12/09
to
Heinz Bl�ml <k.h.b...@chello.at> schrub:

>Man kann versuchen, ein Problem zu l�sen.


>Oder man kann (bis zum Sanktnimmerleinstag) rechthaben wollen.

Genau das.
Wenigstens bin ich mit meiner Meinung nicht ganz alleine.

Katharina Scholz

unread,
Dec 12, 2009, 4:04:59 PM12/12/09
to
Michael Rosenzopf schrieb:

> Am Mikro: Katharina Scholz <scholz.k...@chello.at>
>
>> Was ich mich die ganze Zeit schon frage: warum geht jeder davon aus,
>> da� die Hunde gef�hrlich sind?
>
> Weil's im OP steht:
> |Zudem sind die Hunde dieser Frau extrem aggressiv, eine Frau wurde schon
> |mal lebensgef�hrlich verletzt (stand in allen Zeitungen)
>
> Dort steht auch, dass Sebastian Kinder hat, die legitimerweise im Garten
> spielen.

Gut, das hab ich �berlesen. Ich nehm alles zur�ck und behaupte das
Gegenteil!

>> Nicht verstehen kann ich es, da� nicht mal selbst ein Zaum aufgestellt
>> wird (notfalls eben vor der Hecke, wie vorgeschlagen).
>
> Warum soll er sich verbiegen (Geld/�rger/Verschandelung des
> Grundst�ckes), weil ein anderer nicht einordnen kann? Wenn immer nur der
> Kl�gere nachgibt, passiert immer das, was die D�mmeren wollen :-)

Ja, schon. Aber bevor ich mich auf jahrelange Rechtsstreitigkeiten
einlasse und inzwischen den Garten nicht nutzen kann....

Kathi (die da schon a la "der Kl�gere gibt nach" handeln w�rde)

Wolfgang Decker

unread,
Dec 12, 2009, 4:06:10 PM12/12/09
to
Michael Rosenzopf <der....@gmx.net> schrub:

>Warum soll er sich verbiegen (Geld/�rger/Verschandelung des
>Grundst�ckes), weil ein anderer nicht einordnen kann? Wenn immer nur der
>Kl�gere nachgibt, passiert immer das, was die D�mmeren wollen :-)

Wenn's um irgendwelche banalen Dinge geht, wo zB. des Nachbars Baum mit
Licht wegnimmt, oder �hnliches, ist mir die Dauer, bis ich zu meinem
"Recht" komme, auch recht wurscht. Wenn mir fremde Hunde in meinen
Garten scheissen oder die Gefahr besteht, dass sie meine Kinder
attackieren, mach ich einen Zaun und fertig. Vielleicht versuch' ich
noch auf dem Regressweg die Kosten einzuklagen wenn ich sonst nix zu tun
und einen niedrigen Blutdruck habe, aber da ist mir die ungef�hrdete
Benutzung meines Gartens wichtiger, als die Rechthaberei.

Michael Rosenzopf

unread,
Dec 12, 2009, 4:08:52 PM12/12/09
to
Am Mikro: Heinz Bl�ml <k.h.b...@chello.at>

>Man kann versuchen, ein Problem zu l�sen.

Nat�rlich.

>Oder man kann (bis zum Sanktnimmerleinstag) rechthaben wollen.

Oder bis zum selben Datum immer das tun, wozu man von seinen Mitmenschen
gen�tig wird.

LG, Michi

Wolfgang Decker

unread,
Dec 12, 2009, 4:14:47 PM12/12/09
to
Michael Rosenzopf <der....@gmx.net> schrub:

>>Oder man kann (bis zum Sanktnimmerleinstag) rechthaben wollen.
>
>Oder bis zum selben Datum immer das tun, wozu man von seinen Mitmenschen
>gen�tig wird.

Oder eben von Fall zu Fall unterschiedlich handeln.
Das ist IMHO das Vern�nftigste.

Heinz Blüml

unread,
Dec 12, 2009, 4:20:15 PM12/12/09
to
On Sat, 12 Dec 2009 22:08:52 +0100, Michael Rosenzopf
<der....@gmx.net> wrote:

>Am Mikro: Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at>
>
>>Man kann versuchen, ein Problem zu lösen.
>
>Natürlich.


>
>>Oder man kann (bis zum Sanktnimmerleinstag) rechthaben wollen.
>
>Oder bis zum selben Datum immer das tun, wozu man von seinen Mitmenschen

>genötig wird.
>

Das kann man auch tun.
Ich nicht.
Ich versuch, Probleme zu lösen.
Als Herausforderung zu meistern.
Hängematte, Opferrolle und Hoffen ist nicht meines.

h


Alfred Weidlich

unread,
Dec 12, 2009, 4:49:38 PM12/12/09
to
Werner Tann wrote:


> Ach ja, gegen den Lebensgefährten der Nachbarin helfen im Fall des
> Falles Elektroschocker. Die sind sehr beruhigend, für beide Teile.
>
> Schade, daß die Teaser in AT für Otto Normalbürger nicht erlaubt sind,
> damit brächte man auch ein herangaloppierendes Hunderl rasch zum
> Kuschen. Das angesprochene Pfefferspray wäre mir gegen Hunde viel zu
> unsicher.

Sind die meisten Modelle schon.
Nur die die auf größere Entfernung wirken (Airtaser) fallen nicht in die
freie Waffenklasse.

Alfred Weidlich

unread,
Dec 12, 2009, 4:51:33 PM12/12/09
to
Katharina Scholz wrote:


> Was ich mich die ganze Zeit schon frage: warum geht jeder davon aus,
> daß die Hunde gefährlich sind? Bei uns im Stall kenn ich jetzt mal ad
> hoc ca. 10 Hunde, die da regelmäßig frei rumrennen und KEINER davon
> ist auch nur annähernd das, was ich unter "gefährlich" einstufen würde.

Es besteht immer ein Restrisiko und Hunde sind Raubtiere. Punkt.
Dazu gibt es Gesetze die den Umgang mit Hunden regeln, gegen die Haben
die schleißigen Besitzer auf jeden Fall verstoßen.

Alfred Weidlich

unread,
Dec 12, 2009, 4:53:29 PM12/12/09
to
Michael Rosenzopf wrote:


> Weil's im OP steht:
> | Zudem sind die Hunde dieser Frau extrem aggressiv, eine Frau wurde schon

> | mal lebensgefährlich verletzt (stand in allen Zeitungen)


>
> Dort steht auch, dass Sebastian Kinder hat, die legitimerweise im Garten
> spielen.


Es gibt eben kein Recht seine Hunde auf fremden Grundstücken komplett
ungesichert rumlaufen zu lassen.

>
>> Nicht verstehen kann ich es, daß nicht mal selbst ein Zaum aufgestellt

>> wird (notfalls eben vor der Hecke, wie vorgeschlagen).
>

> Warum soll er sich verbiegen (Geld/Ärger/Verschandelung des
> Grundstückes), weil ein anderer nicht einordnen kann? Wenn immer nur der
> Klügere nachgibt, passiert immer das, was die Dümmeren wollen :-)

Der Spruch "Der Klügere gibt nach" dürfte beim Wettbewerb um den
dümmsten Spruch recht weit vorne liegen. :)

Alfred Weidlich

unread,
Dec 12, 2009, 4:55:25 PM12/12/09
to
Helmut Wabnig wrote:

> Gift auslegen ist aber wohl das Letzte.

Ist fies aber wirkt sicher gut.

>
> Meine Sympathien sind bei der Nachbarin.

Meine nicht.
Kenne selber solche "Nachbarn".

Sebastian Karner

unread,
Dec 12, 2009, 5:04:34 PM12/12/09
to
Vorerst vielen lieben Dank f�r die rege Diskussion.

Zu Anzahl der Hunde:
5 sind gemeldet, 7 befinden sich meist auf dem Grundst�ck, da zwei ihrem
Lebensgef�hrten geh�ren, der aber nicht mehr hier wohnt und sie
diese nur in Pflege hat.

Zu Gef�hrlichkeit:
Die Hunde stammen aus dubiosen Quellen, angeblich mi�handelte Hunde aus
Tschechien (die asoziale Nachbarin ist auch geb�rtige Tschechin).
Vor einigen Jahren verbi� sich einer ihrer Hunde (Sch�ferhund) in das
Gesicht einer Frau, die Medien hatten damals ausf�hrlich berichtet, noch
Online ist ein Kurzartikel auf:
http://oesterreich.orf.at/noe/stories/69418/
Heuer wurde ein junges M�dchen von diesem Sch�ferhund attackiert, der
unbeaufsichtigt auf der Stra�e herumlief, weil die Eingangst�ren offen
waren (nicht zum ersten Mal, also Gefahr ist nicht nur in unserem
Grundst�ck)

Zu der Anregung, einen Zaun vor der Hecke zu errichten:
Gar keine schlechte Idee, das Geld nehmen wir gerne in die Hand.
Bl�d ist halt die eingeschr�nkte M�glichkeit, die Hecke zu pflegen
(schneiden)

Zur L�rmbel�stigung bei 5-7 Hunden:
Bis vor zwei Jahren war die Situation sehr schlimm, es wurde von der
Gemeinde eine Versammlung mit mehreren Betroffenen und Gespr�che mit
B�rgermeister, Amtstierarzt, Hundef�hrer der Polizei etc. durchgef�hrt.
Nachdem von der Polizei die M�glichkeit einger�umt wurde, die Anzeigen
auch per Email (mit Zeugen) zu t�tigen, ist die L�rmsituation nicht mehr
so unertr�glich wie fr�her. Ja, letzte Woche bellten die Hunde wieder
mal um 6 Uhr fr�h, aber fr�her wars an der Tagesordnung.

Das Loch im Zaun, wo der Hund durchkommmt, werden wir irgendwie von
unserer Seite durch die Hecke durch flicken, davor etwas hingeben, denn
anr�hren d�rfen wir ja ihren Zaun nicht (sie w�rde sofort eine
Besitzst�rungsklage machen)
Eigentlich k�nnte ich ja ein Brett nehmen, ein paar N�gel reinhauen, die
K�pfe abzwicken und dieses vor das Loch platzieren. Dann komm nur
kleiner K�ter. Naja, ich will dem Hund eigentlich nichts tun, die
Besitzerin kennt aber das Loch, und unternimmt dann vielleicht etwas.

Besitzst�rungsklage werden wir auf jeden Fall einbringen, ich habe heute
mit meiner Anw�ltin telefoniert, Rechtschutzdeckung ist ja vorhanden.

Wir waren heute auf der Polizei, den Sachverhalt aufzunehmen. Anzeige
konnten wir keine machen, da kein strafbarer Tatbestand - Hund l�uft auf
Nachbars Garten ist Zivilrecht. Die Drohnungen von ihr und ihrem
Lebensgef�hrten sind nicht intensiv genug.
Der Polizist kennt seit 20 Jahren die schlimme Situation, und r�t
entweder wegzuziehen oder darauf zu hoffen, dass sie irgendwann in
n�chster Zukunft das zeitliche segnet, sie ist 70.
Er wei� von mindestens 4 Nachbarn, die nach unz�hligen Problemen mit ihr
die Koffer packten.

Die Nachbarin hat �brigens bei der Polizei angegeben, meine Frau h�tte
das Loch in den Zaun geschnitten um ihr den Hund zu stehlen.
Aber an solche L�gengeschichten sind wir ja gew�hnt.

Ein anderer Nachbar wurde vor einigen Monaten von ihr bedroht, sie werde
gleich die Hunde auf ihn hetzen. Durch einen zuf�llig in der Gasse
anwesenden Beamten kam es zur Anzeige - sie mu� 1000,- Geldstrafe
zahlen, ob rechtskr�ftig wei� ich nicht.

Liebe Gr��e
Sebastian


Rudolf Harras

unread,
Dec 12, 2009, 5:17:02 PM12/12/09
to
Sebastian Karner schrieb:

>Unsere Frage: Was können wir am besten tun in diesem Fall?
>Besitzstörungsklage?

Ja.

Und vielleicht einen Ultraschall-Zaun einrichten.

Johann Mayerwieser

unread,
Dec 12, 2009, 5:31:56 PM12/12/09
to
Katharina Scholz <scholz.k...@chello.at> wrote:


>Was ich mich die ganze Zeit schon frage: warum geht jeder davon aus,

>da� die Hunde gef�hrlich sind? Bei uns im Stall kenn ich jetzt mal ad
>hoc ca. 10 Hunde, die da regelm��ig frei rumrennen und KEINER davon
>ist auch nur ann�hernd das, was ich unter "gef�hrlich" einstufen w�rde.

Potentiell ist jeder Hund bei Kleinstkindern gef�hrlich, weil diese in
das Beuteschema passen und auch Dackelbisse k�nnen da schon gef�hrlich
werden.
>
>Klar, die Hunde sind l�stig, Hundekacke im eigenen Garten ohne Hund
>ist eine Frechheit, es ist eine Bel�stigung, nervig, unangenehm,
>nervenzerm�rbend, wasauchimmer. Aber warum mu� jeden Hund gleich eine
>"Gefahr" sein.

>Anzeige bei der Polizei wegen Bel�stigung, Ruhest�rung.
>Unterlassungsklage bei Gericht
>Besitzst�rungsklage bei Gericht


>
>Das alles kann ich verstehen.

>Nicht verstehen kann ich es, da� nicht mal selbst ein Zaum aufgestellt

>wird (notfalls eben vor der Hecke, wie vorgeschlagen).
>Wenn die Nachbarn wirklich so unkooperativ sind, sch... ich notfalls

>auf die Hecke, hab aber daf�r meinen Frieden!

Da sind wir schon in der Richtung: Das Opfer hat zu verhindern, dass
es Opfer wird und wenn es Opfer wird, ist es selbst schuld.

Wenn der Nachbar Hunde h�lt, dann hat er entsprechende Pflichten. Ich
als dessen Nachbar habe bestimmte Rechte, die ich notfalls auch
durchsetzen will und kann, aber mit dem mir am billigsten zur
Verf�gung stehenden Mitteln:

Wer ist zur Errichtung des Zaunes verpflichtet? Das ist irgendwo
festgelegt, dieser hat auch die Verpflichtung zur Erhaltung des
Zaunes. Bin das ich, dann habe ich den Zaun zu reparieren, ist der
Nachbar der "Zaunverpflichtete", dann hat er.
Weiters: Bin ich der "Zaunverpflichtete" und der Zaun ist in Ordnung,
die Hunde graben sich aber unter diesem durch (was ja bei Dackel
vorkommen soll), dann hat trotzdem der Nachbar Sorge zu tragen, das
das verhindert wird.

Ich w�rde eine Unterlassungsklage(?) mit Androhung von Geldstrafen
machen und jedesmal dieses Geld verlangen, notfalls mit Pf�ndung.

Juristische Frage ist: Wenn sich die Hunde durch den Zaun graben und
ich vergrabe auf meiner Seite Glasscherben: Ist das juristisch als
Tierqu�lerei zu werten? Die Frage ist rein akademisch, da der OP wegen
der Hecke die Glasscherben nicht direkt am Zaun vergraben kann.

Liebe Gr��e
Hannes

--
F�r pers�nliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einf�gen.

Johann Mayerwieser

unread,
Dec 12, 2009, 5:34:39 PM12/12/09
to
Wolfgang Decker <wode_mu...@yahoo.de> wrote:

>Michael Rosenzopf <der....@gmx.net> schrub:
>
>>>Oder man kann (bis zum Sanktnimmerleinstag) rechthaben wollen.
>>
>>Oder bis zum selben Datum immer das tun, wozu man von seinen Mitmenschen
>>gen�tig wird.
>
>Oder eben von Fall zu Fall unterschiedlich handeln.
>Das ist IMHO das Vern�nftigste.

Vern�nftigerweise wird man das Gespr�ch suchen, das scheint aber im
Falle des OP nicht geklappt zu haben. Ich w�rde noch einen zweiten
Versuch starten, der nicht anlassbezogen ist (wo also keine
unmittelbar entstandenen Emotionen mit spielen). Klappt das auch nicht
und der Nachbar ist uneinsichtig, dann bleiben einem nur mehr andere
Mittel �brig und da w�rde ich nicht mehr kleckern, sondern gleich
klotzen.

Sebastian Karner

unread,
Dec 12, 2009, 5:31:09 PM12/12/09
to
Rudolf Harras schrieb:
> Sebastian Karner schrieb:
>
>> Unsere Frage: Was k�nnen wir am besten tun in diesem Fall?
>> Besitzst�rungsklage?

>
> Ja.
>
> Und vielleicht einen Ultraschall-Zaun einrichten

Die wirken maximal kurzfristig

Message has been deleted

Wolfgang Decker

unread,
Dec 13, 2009, 1:53:38 PM12/13/09
to
Alexander 'alwi' Wittek <reserv...@gmx.at> schrub:

>Wenn sich jemand vor einer Maus f�rchtet und einen Heranfall bekommt dann *ist* das Gefahr.

Ja, *t�tschel*.
Und deshalb darf der Nachbar auf seinem Grundst�ck kein Vogelfutter mehr
lagern, weil sich die M�use dran bedienen...

>> Anzeige bei der Polizei wegen Bel�stigung, Ruhest�rung.
>> Unterlassungsklage bei Gericht
>> Besitzst�rungsklage bei Gericht
>

>Ja!

Ja, selbstverst�ndlich.

>> Nicht verstehen kann ich es, da� nicht mal selbst ein Zaum aufgestellt
>> wird
>
>Wer zahlt?

Zuerst mal der, der ad hoc die Gefahr abwenden will.

>Der Hundehalter hat f�r ordnungsgem�sse Haltung/Verwahrung zu sorgen.

Klar.

>Seltsam warum bei Hunden immer alle anderen gefordert sind.

Weil ich mal ad hoc eine Gefahr abwenden will.
Ganz einfach.

>Allein die Vorstellung ist schon absurd. In dem Fall h�tte der Tierhalter ein paar Verfahren am Hals die sich gewaschen haben.....

Hast du den ganzen Thread gelesen oder schreibst du nur mal irgendwas?
Klar kann man dem Tierhalter jetzt mal eine Anzeige auf den Hals hetzen,
ob sich das Problem dadurch schnell l�st, ist halt die Frage...

Message has been deleted

Wolfgang Decker

unread,
Dec 13, 2009, 2:54:13 PM12/13/09
to
Alexander 'alwi' Wittek <Huerbine_von...@gmx.at> schrub:

>Bingo!
>Er hat selbstverst�ndlich daf�r zu sorgen dass das Futter ordnungsgem�ss
>gelagert wird so das /kein/ Ungeziefer drankommt.
>In *.de gab�s k�rzlich sogar einen ganz �hnlichen Fall wo ein
>Gartenbesitzer vom Ordnungsamt zu einer empfindlichen Strafe verdonnert
>wurde weil er M�ll auf seinem Komposthaufen hatte und dadurch Ratten
>angelockt wurden. Afair ein viersteliger Eurobetrag.

Zwischen M�ll auf dem Komposthaufen und Vogelfutter in einer Scheune ist
aber schon ein gradueller Unterschied, oder?

>Das m�sste der dann beim Verursacher regressieren..... recht chancenlos.

Hast du den OP gelesen?
Wie hoch sch�tzt du die Chancen ein?
Und wie lange dauert das alles?
Und wie lange kann er seine Kinder nicht ungef�hrdet in den Garten
lassen?



>>> Der Hundehalter hat f�r ordnungsgem�sse Haltung/Verwahrung zu sorgen.
>> Klar.
>

>A eh ;-)

Ja, nat�rlich.
Nur, was hilft's in diesem Fall?

>Das erledige /ich/ mit geringstem (Kosten)aufwand.
>Und mit bestm�glicher Abschreckwirkung.

Und mit einer entsprechenden Strafe, wenn du den Hund abknallst.
IMHO auch zurecht.

>Im gegenst�ndlichen Fall anscheinend nicht, denn wenn die Exekutive wie ich
>las desinteressiert ist....

Selbstjustiz ist keine L�sung.
In keinem Fall.

>Ich w�rde auch versuchen die Sache im Gespr�ch zu kl�ren. Wenn das aber
>nichts fruchtet dann erlaube ich mir die Abwendung von Gefahr auf die Weise
>von der ich mir die gr�sste Effizienz erwarte.

Und das ist nun mal ein Zaun.
Und keine Waffe.

>Und ganz im Ernst, wenn in meinem Revier ein Hund wildert dann hat der
>Pech. Und der Besitzer/Halter eine Anzeige.

Nicht mal J�ger d�rfen einen freilaufenden Hund in ihrem Jagdrevier
einfach abknallen. Aber das ist dir wahrscheinlich ebenso egal...

Sorry, aber das isst echt das Letzte.

Message has been deleted

Sebastian Karner

unread,
Dec 13, 2009, 4:57:00 PM12/13/09
to
Alexander 'alwi' Wittek schrieb:
>
> Ich auch!

>
>> Nicht verstehen kann ich es, daß nicht mal selbst ein Zaum aufgestellt
>> wird
>
> Wer zahlt?
>
> Der Hundehalter hat für ordnungsgemässe Haltung/Verwahrung zu sorgen.
> Nicht die Anrainer.

>
> Seltsam warum bei Hunden immer alle anderen gefordert sind.
> Ich möchte enmal erleben was passiert wenn meine drei Mambas (Cobras/etc.) in ihrem Freiheitsdrang beim Nachbarn sich am Pool räkeln.
> Soll doch der aufpassen das meine lieben Schlangerln nicht zu ihm kriechen, die tun ja nichts, sind gaaaaanz lieb, immer satt.... haben noch nie gebissen....
>
> Allein die Vorstellung ist schon absurd. In dem Fall hätte der Tierhalter ein paar Verfahren am Hals die sich gewaschen haben.....
> Aber ein wilderndes Hunderl am Nachbargrundstück ist ja keine Gefahr....
> *kopfschüttel*
>
> -alex-

Die ganze Zaundiskussion hat sich vorerst erledigt, denn die Nachbarin
hat ihren Zaun heute, zumindest notdürftig, geflickt. Das hat aber keine
Auswirkungen auf die in Vorbereitung stehenden Klagen.
Zufrieden sind wir natürlich nicht, denn die Gefahr besteht weiterhin,
solange vom Gesetz her zu wenig Handhabe erfolgt, der zuständige
Amtstierarzt glänzte früher schon an Unfähigkeit - als schon Bißattacken
vorgekommen sind, wenn die Hunde auf der Straße frei herumgelaufen sind...

Wir können auch mit einer Anzeige oder Klage rechnen, denn die Verrückte
behauptet fest, der Hund ist nicht auf unser Grundstück gelaufen,
sondern meine Frau hätte den Zaun aufgeschnitten und den Hund gestohlen.

lg,Sebastian

Wolfgang Decker

unread,
Dec 13, 2009, 5:27:17 PM12/13/09
to
Alexander 'alwi' Wittek <Huerbine_von...@gmx.at> schrub:

>Falsch! Au /meinem/ Grund darf ich. Auch wenn�s vielen nicht paasen mag.

Nein.
Das darfst du vielleicht in Notwehr, AFAIK, aber nicht einfach, wenn der
Hund auf deinem Grundst�ck unhergeht.
Falls du doch meinst, das tun zu d�rfen, bitte um entsprechende
gesetzliche Belege.

>Das s�he ich allerdings als SelbstVerteidigung - nicht justiz.

Wenn der Hund dich angreift, auf jeden Fall.
Wenn er sich blo� auf deinem Grundst�ck aufh�lt, sicher nicht.

>b) Du irrst. Als J�ger (Jagdberechtigter) darf ich das.
>Auszugsweise =>
>Es besteht gem�� � 73 Abs. 2 Z. 2 Bgld. Jagdgesetz 2004 das Recht und die Pflicht
>zur T�tung des umherstreifenden/wildernden Hundes.

Na viel Spa�, wenn du einen Hund abschie�t, der 100 Meter entfernt von
seinem "Herrchen" im Wald herumgelaufen ist...

"wildernde Hunde, wozu auch Hunde zu rechnen sind, welche sich der
Einwirkung ihrer Halterinnen und Halter entzogen haben und im Jagdgebiet
umherstreifen,"

Du kannst den Hund zwar erschie�en, wenn sich der allerdings nicht von
der Einwirkung seines Halters entzogen hat (und das ist bei einem
einfach herumlaufenden Hund ganz sicher nicht der Fall), stehst schnell
ganz bl�d alleine da. Ich kenn zwei solcher F�lle, wo die J�ger bl�d
dastanden. Und das ist gut so. IMHO.
Nur weil ein Hund durch den Wald l�uft, hat er sich noch nicht der
Einwirkung seines Halters entzogen.
Wenn er g'rade ein Reh oder einen Hasen rei�t, schaut's klarerweise
anders aus, keine Frage.

Zudem: "Das Recht zur T�tung von Hunden besteht nicht gegen�ber Jagd-,
Blinden-, Polizei- und Hirtenhunden, wenn sie als solche erkennbar
sind,"

Wie erkennst du einen Hirtenhund? Ist ein Sch�ferhund kein Hirtenhund?

>> Sorry, aber das isst echt das Letzte.
>

>N�, Jagdgesetz.

Vielleicht deine Interpretation davon.

>Und um absolut vorschriftsm�ssig zu handeln wenn der Hund nicht in flagranti beim
>Wildern erwischt wird muss ich:
>Den Besitzer mittels vorgeschriebenem Amtsblatt verwarnen.
>Und zwar exakt ein mal. Das kostet den Verursacher bis zu 1500.- Euro.
>Beim Wiederholungsfall darf ich den wildernden Hund nicht erschiessen, ich muss
>es!
>Ebenso wenn ich den Halter nicht kenne.

Wo steht das im �73 des Bgld. Jagdgesetzes?

In den anderen stehen zudem noch weitere Einschr�nkungen, etwa im
Nieder�sterreichischen: �64: Abs. 2 (2) ... "Das Recht zur T�tung
besteht auch nicht gegen�ber Hunden, die aufgrund ihrer Rasse, ihrer
Gr��e oder ihrer Schnelligkeit erkennbar f�r das freilebende Wild keine
Gefahr darstellen;..."

Da wirst mit einem abgeschossenen Dackel auch schon Probleme haben, das
nach dem Gesetz rechtfertigen zu wollen.

Bernd Petrovitsch

unread,
Dec 13, 2009, 6:53:11 PM12/13/09
to
Wolfgang Decker wrote:
[...]
> Wie erkennst du einen Hirtenhund? Ist ein Schäferhund kein Hirtenhund?
Ich würd' einen Hirtenhund an einer Schaf-(o.ä) Herde in der näheren
Umgebung erkennen.
Keine Herde, keine Hirtenhund erkennbar.

Bernd
--
>Glaub mir, in der Datenverarbeitung ist es unumstritten, daß man am
>wenigsten Ärger hat wenn man 4 Elementen die Nummern 0 bis 3 zuordnet.
Die Frage ist allerdings, ob man sich den Vorteilen der DV unterwirft, oder
ein eigenes Ordnungssystem aufstellt. --- P. Renner und H. Blüml in a.g.r

Alfred Weidlich

unread,
Dec 14, 2009, 2:11:05 AM12/14/09
to
Alexander 'alwi' Wittek wrote:


> Bingo!
> Er hat selbstverständlich dafür zu sorgen dass das Futter ordnungsgemäss

> gelagert wird so das /kein/ Ungeziefer drankommt.

> In *.de gab´s kürzlich sogar einen ganz ähnlichen Fall wo ein

> Gartenbesitzer vom Ordnungsamt zu einer empfindlichen Strafe verdonnert

> wurde weil er Müll auf seinem Komposthaufen hatte und dadurch Ratten

> angelockt wurden. Afair ein viersteliger Eurobetrag.

Das mit den Ratten ist aber leider wirklich ein Problem.
Bei meinen Eltern am Land hat zwar jeder einer einen Konposthaufen und
anfangs kannte ich nur ein Haus bei dem eine Biotonne stand wenn diese
abgeholt wurden.
Derzeit nehmen sich aber immer mehr Leute Biotonnen da diese recht
sicher sind vor Ratten und besonders Speisereste Ratten wie magisch
anziehen, Gartenabfälle sind für die eher uninteressant.

Michael Huber

unread,
Dec 14, 2009, 5:26:04 AM12/14/09
to
"Sebastian Karner" <sebastian....@gmx.at> schrieb

> Wir waren heute auf der Polizei, den Sachverhalt aufzunehmen. Anzeige
> konnten wir keine machen, da kein strafbarer Tatbestand - Hund l�uft auf
> Nachbars Garten ist Zivilrecht. Die Drohnungen von ihr und ihrem
> Lebensgef�hrten sind nicht intensiv genug.

Und was ist mit dem Betreten des Grundst�cks gegen euren ausdr�cklichen
Willen?

Michael


Werner Tann

unread,
Dec 14, 2009, 5:27:14 AM12/14/09
to
Sebastian Karner <sebastian....@gmx.at> schrieb:

>Die ganze Zaundiskussion hat sich vorerst erledigt, denn die Nachbarin

>hat ihren Zaun heute, zumindest notd�rftig, geflickt. Das hat aber keine

Warum dieser Sinneswandel? Hast Du ihr gesagt, da� Du "des olles jetzt
im Intanet publik g'mocht host"? :-)

>Auswirkungen auf die in Vorbereitung stehenden Klagen.

>Zufrieden sind wir nat�rlich nicht, denn die Gefahr besteht weiterhin,
>solange vom Gesetz her zu wenig Handhabe erfolgt, der zust�ndige
>Amtstierarzt gl�nzte fr�her schon an Unf�higkeit - als schon Bi�attacken
>vorgekommen sind, wenn die Hunde auf der Stra�e frei herumgelaufen sind...

Was ist eigentlich mit der Gesundheitspolizei? Ich k�nnte mir gut
vorstellen, da� die 70j�hrige nicht in der Lage oder willens ist, den
ganzen Dreck der vielen Tiere im eigenen Haus und Garten zu
beseitigen.

Um an Informationen zu kommen, die Du gegen sie verwenden kannst,
empfiehlt sich u. U. ein Detektiv. Mit diesen Informationen k�nnte man
sie auch erpr..., will sagen, leichter mit ihr ins Gespr�ch kommen.
Motto: Entweder Sie bauen jetzt einen ordentlichen Zaun oder ich mu�
der Polizei mal etwas �ber Ihr Heiz�llager erz�hlen.

Weil's hier schon �fters um Video�berwachung ging: Eine solche
�berwachung des eigenen Grundst�cks zu Belegzwecken w�re auch zu
empfehlen, dann w�re genau dokumentiert, wann und wie oft sich
Vierbeiner zu Dir "verirren". Im Klagsfall mu�t Du schlie�lich alles
beweisen k�nnen.

>Wir k�nnen auch mit einer Anzeige oder Klage rechnen, denn die Verr�ckte
>behauptet fest, der Hund ist nicht auf unser Grundst�ck gelaufen,
>sondern meine Frau h�tte den Zaun aufgeschnitten und den Hund gestohlen.

Das wiederum mu� sie erst beweisen.

Es ist schon erstaunlich, wie offensichtlich ein ganzes Kaff sich von
einer spinnerten Alten auf der Nase herumtanzen l��t. Warum kriegen
solche Soziopathen nie irgendwelche Unterweltler als Nachbarn? Die
ziehen garantiert nicht weg, wegen solch einer Alten. :-)

Wolfgang Decker

unread,
Dec 14, 2009, 5:29:05 AM12/14/09
to
Werner Tann <wt...@gmx.at> schrub:

>Was ist eigentlich mit der Gesundheitspolizei?

Huch, was ist das?

G.B.

unread,
Dec 14, 2009, 6:21:53 AM12/14/09
to
Sebastian Karner schrieb:

> Vorerst vielen lieben Dank f�r die rege Diskussion.
>
> Zu Anzahl der Hunde:
> 5 sind gemeldet, 7 befinden sich meist auf dem Grundst�ck, da zwei ihrem
> Lebensgef�hrten geh�ren, der aber nicht mehr hier wohnt und sie
> diese nur in Pflege hat.
....

>
> Besitzst�rungsklage werden wir auf jeden Fall einbringen, ich habe heute
> mit meiner Anw�ltin telefoniert, Rechtschutzdeckung ist ja vorhanden.
....

> Der Polizist kennt seit 20 Jahren die schlimme Situation, und r�t
> entweder wegzuziehen oder darauf zu hoffen, dass sie irgendwann in
> n�chster Zukunft das zeitliche segnet, sie ist 70.
> Er wei� von mindestens 4 Nachbarn, die nach unz�hligen Problemen mit ihr
> die Koffer packten.

> Sebastian

Da liegt der Hase im Pfeffer!

Als 5.Neuzugezogene wollt ihr die Alteingesessenen mobben. Mit allen
Mitteln!

Meine Empfehlung: Zieht mit Kind und Kegel sofort aus, sucht Euch
k�nftig eine Bleibe ohne Nachbarn. Vielleicht findet ihr ein Objekt mit
3m Mauern rundum?

G.B.

P.S.: Billig kaufen und dann meckern? Die Hunde waren voher da!

Matthias Kahlert

unread,
Dec 14, 2009, 7:03:45 AM12/14/09
to
Am 14.12.2009 12:21, schrieb G.B.:

> P.S.: Billig kaufen und dann meckern? Die Hunde waren voher da!

Die Rechte und Pflichten von Nachbarn gegeneinander haben �berhaupt
nichts mit der Frage zu tun, wer fr�her da war.

--
Matthias

Michael

unread,
Dec 14, 2009, 7:22:57 AM12/14/09
to
G.B. wrote:

>Als 5.Neuzugezogene wollt ihr die Alteingesessenen mobben.

> ...Die Hunde waren voher da!

Es gibt kein Gewohnheitsrecht auf solche Dinge. Nur weil der Alki
schon die letzten 20 Jahre besoffen mit dem Auto herumf�hrt, erlaubt
man es ihm jetzt auch nicht, zumal eine solche Bel�stigung ja nicht
bei der ersten Wohnugnsbesichtigung gleich offensichtlich ist.

Wenn ich hingegen ein Haus direkt neben dem Flughafen kaufe, muss mir
die L�rmbel�stigung klar sein.

Aber wenn unter mir ein Psychopath wohnt, der immer um 3 Uhr in der
Fr�h Schlagzeug spielt, muss ich das definitiv NICHT erdulden - auch
wenn er das schon seit 20 Jahren macht. Ich kann ja nicht
probeschlafen in der Wohnung.

Werner Tann

unread,
Dec 14, 2009, 7:49:33 AM12/14/09
to
Wolfgang Decker <wode_mu...@yahoo.de> schrieb:

>>Was ist eigentlich mit der Gesundheitspolizei?
>
>Huch, was ist das?

Dein Google kaputt?

http://www.fa-gesundheitsberufe.at/content/view/462/144/

Johann Mayerwieser

unread,
Dec 14, 2009, 11:27:50 AM12/14/09
to
On Mon, 14 Dec 2009 13:22:57 +0100, Michael <nos...@nospam.invalid>
wrote:

>G.B. wrote:


>Aber wenn unter mir ein Psychopath wohnt, der immer um 3 Uhr in der
>Fr�h Schlagzeug spielt, muss ich das definitiv NICHT erdulden - auch
>wenn er das schon seit 20 Jahren macht. Ich kann ja nicht
>probeschlafen in der Wohnung.

Woher hast du gewusst, dass G.B. jetzt nicht mehr um 3 Uhr in der Fr�h
Schlagzeug spielen darf?

Sebastian Karner

unread,
Dec 14, 2009, 4:13:16 PM12/14/09
to
G.B. schrieb:

>
> Da liegt der Hase im Pfeffer!
>
> Als 5.Neuzugezogene wollt ihr die Alteingesessenen mobben. Mit allen
> Mitteln!
>
> Meine Empfehlung: Zieht mit Kind und Kegel sofort aus, sucht Euch
> k�nftig eine Bleibe ohne Nachbarn. Vielleicht findet ihr ein Objekt mit
> 3m Mauern rundum?
>
> G.B.
>
> P.S.: Billig kaufen und dann meckern? Die Hunde waren voher da!'

Ach, du bist ein Verwandter von ihr?

P.S.: Na so billig wars net

Sebastian Karner

unread,
Dec 14, 2009, 4:27:55 PM12/14/09
to
Werner Tann schrieb:

>
> Warum dieser Sinneswandel? Hast Du ihr gesagt, da� Du "des olles jetzt
> im Intanet publik g'mocht host"? :-)
>
Nee, aber sie mu� damit rechnen, dass ihr Hund dann mal weg sein k�nnte.
Wir "stehlen" ihn nat�rlich nicht, aber das wei� sie ja nicht :-)

> Was ist eigentlich mit der Gesundheitspolizei? Ich k�nnte mir gut
> vorstellen, da� die 70j�hrige nicht in der Lage oder willens ist, den
> ganzen Dreck der vielen Tiere im eigenen Haus und Garten zu
> beseitigen.

Sie hat noch nie einen Finger ger�hrt.
Der Lebensgef�hrte ist ihr "Lumpi" (Aussage eines Polizisten, der die
Situation schon lange kennt), der ihr alles macht. Sie hat eine Putzfrau
und einen G�rtner. Dreck ist dann da, wenn viel Schnee f�llt und ihre
Bediensteten nicht aus Znaim anreisen k�nnen.

> Um an Informationen zu kommen, die Du gegen sie verwenden kannst,
> empfiehlt sich u. U. ein Detektiv. Mit diesen Informationen k�nnte man
> sie auch erpr..., will sagen, leichter mit ihr ins Gespr�ch kommen.
> Motto: Entweder Sie bauen jetzt einen ordentlichen Zaun oder ich mu�
> der Polizei mal etwas �ber Ihr Heiz�llager erz�hlen.

Sie ist so stur und starrsinnig und l�sst sich sicher nicht erpressen.
Vermutlich arbeiten ihre Bediensteten auch schwarz.

> Weil's hier schon �fters um Video�berwachung ging: Eine solche
> �berwachung des eigenen Grundst�cks zu Belegzwecken w�re auch zu
> empfehlen, dann w�re genau dokumentiert, wann und wie oft sich
> Vierbeiner zu Dir "verirren". Im Klagsfall mu�t Du schlie�lich alles
> beweisen k�nnen.

Video�berwachung ist im Gespr�ch, zumal wir von einem Bekannten eine
Wirless-Au�enkamera bekommen k�nnten.
Zudem sind wir auch nicht sicher, ob ihr Lebensgef�hrte oder einer ihrer
Arbeiter nicht hin und wieder �ber unseren Zaun gestiegen sind, um
den K�ter zu holen. Voriges Jahr war mal ein kleiner Bereich der Hecke,
wo eine junge Ligusterpflanze gesetzt wurde, niedergetreten. Wir fragten
uns, wie das passieren kann, hatten aber keine b�sen Hintergedanken.

> Es ist schon erstaunlich, wie offensichtlich ein ganzes Kaff sich von
> einer spinnerten Alten auf der Nase herumtanzen l��t. Warum kriegen
> solche Soziopathen nie irgendwelche Unterweltler als Nachbarn? Die
> ziehen garantiert nicht weg, wegen solch einer Alten. :-)

Ja, das haben auch einige gefragt, auf der Siedlervereinsfeier letzte
Woche, als wir �ber den neuerlichen Vorfall berichtet haben. Die Obfrau
hat gemeint, dass sicher an die 100 Anzeigen in den letzten 10 Jahren
gegen die Dame diverser Nachbarn eingegangen ist, haupts�chlich
betreffend Ruhest�rung - bei bis zu 7 Hunden kein Wunder.
Ich kann mich noch an die ersten 4 Jahre erinnern, als wir hier wohnten
und die Kinder um Mitternacht aufgeweckt wurden - oder wir alle um halb
6 in der Fr�h. Freundlich baten wir die Nachbarin immer wieder, sie m�ge
die Ruhezeiten einhalten - gebracht hats nix und wir wollten keine
Anzeige machen. Einfach zu feig, wollten nicht auffallen - war der
falsche Weg.

lg, Sebastian

0 new messages